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Beiträge von PaulBreitner
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Ich würde in meinem Verein keinen Cent dafür bezahlen. Das Klientel ist nicht da. Das ist Perlen vor die Säue geworfen. Ich würde ggf. mal einen Trainer vom Stützpunkt einladen. Er kann im Sportheim kostenlos trinken und essen.
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So wie es aussieht, seid ihr ja gut besetzt und habe auch ausreichend Qualität in der Mannschaft. Weiter habe ich Dich so verstanden, dass Du zwar grundsätzlich Zeit hast für eine Vorbereitung, nur der Plan noch nicht steht, weil Du bisher Neuverpflichtungen nach vorne getrieben hast.
Grundsätzlich möchte ich davor warnen, körperliche Fitness anderen Inhalten in der Vorbereitung zu opfern. Die Saison ist lange und Fitness ist der Grundstein für eine verletzungsfreie Saison in der man a) das Leistungslevel auch einige Zeit hoch halten kann und b) nicht permanent schwächer wird. Ich würde auf jeden Fall und ohne Kompromisse Athletik (Rumpfstabi - der Zweikampf findet oben statt) und ein Mindestmaß Grundlagenausdauer (langsame Läufe ab ca. 45min inkl. 5-6 Steigerungen) machen. Wenn Dein Kader groß genug ist, kannst Du auch gruppenweise (Zweifachbesetzungen) Doppelperiodisieren, d.h. Du hast verschiedenen Gruppen, die körperlich zu verschiedenen Zeitpunkten Top-Fit sind. Das ist ein gewisses Risiko aber eine Möglichkeit. Eine Doppelperiodisierung über die Saison ist eigentlich eh normal.
Auf Schnelligkeitselemente wirst Du auch nicht verzichten können - alleine um an die intensiven Belastungen zu gewöhnen. Ich würde ggf. halt versuchen Schnelligkeitselemente mit Technik-/Taktikkopplung zu machen. Ob das aber wirklich was bringt, hängt von der Motivation/Können der Jungs ab. Schnelligkeitstraining heißt halt mal höchstes Tempo und ausreichend Pausen. Aber das ist i.d.R. auch sehr spielnah (abgesehen von den Pasuen
). Evtl. hilft das auch für das "Stehenbleiben" bei Ballverlust - siehe weiter unten.Den dritten Tag in der Vorbereitung würde ich zu was verwenden, was ihr sonst nicht macht. Wenn ihr immer das macht, was ihr sonst auch macht, werde ihr nie besser
Freilich ist es wichtig, die neuen Spieler zu integrieren - keine Frage. Das kriegt ihr aber hin. Du kannst ggf. halt nicht erwarten, dass ab Spieltag 1 alles reibungslos funktioniert - aber das wird es bei keiner Mannschaft, deshalb ist das egal. So wich ich das ehe, hast Du eine ganz normale Vorbereitung zu machen, mit einem dritten Tag, den Du für Neues oder Schwächen nutzen kannst. Du sollst ja nicht einen Status-Quo verwalten, sondern eine Mannschaft weiter entwicklen. Auch die Neuen werden was können und der Mannschaft ihren Stempel aufdrücken.So schnell wie möglich Test-/Vorbereitungsspiele ist eh klar - das machst Du eh.
Waldläufe sind gut und schlecht. Einerseits sind sie sehr variabel (sind eigentlich ein Fahrtspiel) und langweilen nicht. I.d.R. hat man auf dem weichen Waldboden auch kein Problem mit den Knien. Allerdings ist der Waldlauf ganz klar Favorit, wenn es um Achillessehnenprobleme (vor allem bei gedämpftem Schuhwerk) und Umknicken geht. Ein gesteuertes Training ist auch - wegen der verschiedenen Intensitäten im Wald - nicht möglich.
Was ich mit A-Jugendlichen schon gemacht habe, ist Lauftraining als Hausaufgabe oder vor dem eigentlichen Training. Du brauchst Fitness einfach. Wenn sie ab der 70ten platt sind, geht mit der Technik nix mehr, die Taktik kannste vergessen, weil die Laufwege nicht mehr passen, die Jungs fangen das Grätschen an und laufen nicht mehr ab, Verletzungen werden mehr und und und ...
Wie meinst Du das mit "bei Ballverlust kommen die nicht mit zurück"? Nur derjenige, der den Zweikampf verloren hat oder (auch bei Fehlpässen) kommt die gesamte Mannschaft nicht hinter den Ball? Analysiere warum die das tun: Zu langsam? Nicht fit? Falsches Verständnis des ballorientierten Spiels? Probleme in der Mannschaft?
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Eine andere Sache ist, dass es ein paar Mädels gibt, die nur so tun, als ob sie sich verletzt haben, damit ich sie behandeln muss.
Da fällt mir nix mehr ein. Sind die krank, wollen die dir eins auswischen oder hat das "erotische" Hintergründe

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Gib mal etwas mehr Infos: Stärken/Schwächen der Spieler, was spielt ihr für ein System, in welcher Liga spielt ihr, wann genau geht es wieder los, wie sind die ersten Gegner wenn sie schon feststehen usw.
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Intervalle (weder intensive noch extensive) werden sowieso nicht nach HF gesteuert sondern nach Pace und die Pausengestaltung ist das Salz in der Suppe. Sie sind das wesentliche Werkzeug zur Verbesserung der maximalen Sauerstoffaufnahme. Spezialisten mögen sie auch noch für andere Zwecke einsetzen. Langsame Läufe zur Verbesserung der Grundlagenausdauer und ggf. Tempoläufe (also i.W.S. alles nach Dauermethode) können nach HF gesteuert werden. Das ist praktikabel und einfach.
Als Fußballer sind die langsamen Läufe wichtig. Nicht, weil sie sportartspezifisch wären, nein, sondern deshalb, weil sie das konditionelle, sportartunspezifische Ausdauerfundament sind, auf denen die sportartspezifischen Trainingseinheiten aufsetzen können. Nur Vorsicht: Immer mit 5-6 Steigerungen drin, denn joggen macht langsam

HFmax - wo die auch individuell verschieden sein mag - wird auch bei fußballspezifischen Sprints i.d.R. nicht erreicht; es sei denn es fehlt an Grundlagenausdauer und grundlegender Athletik. Der Trainingseffekt von Zeiten, die man in diesem Bereich verbringt ist überwiegend psychischer Natur und weniger physiologisch.
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Du musst halt erst mal die Lage der Schwelle kennen - alo Deine Trainingsbereiche. Dann kannst Du diesen Bereichen HF Werte zuordnen und danach trainieren.
Es gibt natürlich auch Ableitungen von HFmax. Für eine erste Näherung kann das reichen. Besser sind andere Verfahren wie der CP20 Test. D.h. 20min so schnell aber gleichmäßig laufen wie Du kannst und dann den Durchschnittspuls der letzen 15min nehmen. Das ist natürlich auch nur ne Abschätzung, sie ist aber besser als die Ableitung von HFmax. Der ermittelte HFmax Wert ist von zu vielen Faktoren abhängig.
Nur das hilft Dir alles nix, wenn Du nicht weißt, wie Du dann eine Training aufbaust.
Grundsätzlich beginnst Du damit eine g'scheite Grundlagenausdauer durch langsame Läufe aufzubauen. Das erhöht auch dei Verletzungsresistenz der passiven Strukturen. Langsam ist aber richtig langsam. Die meisten Fußballer trainieren in diesem Bereich viel zu intensiv.
Sprintausdauer gibt es nicht. Du meinst Schnelligkeitsausdauer. Das ist das was die Fußballer i.d.R. trainieren wenn sie denken, sie machen Schnelligkeit

Die anerobe Schwelle schiebst Du nicht mit Intervallen nach oben sondern mit Tempodauerläufen an der Schwelle. Mit Intervallen trainierst Du besser die maximale Sauerstoffaufnahme.
Im Endeffekt wird bei den meisten Fußballern das gesamte Training das Jahr über ein Mischmasch in einem recht engen Bereich sein. Die langsamen Sachen zu schnell und intensiven Sachen zu locker. Deshalb werden sie auch nicht wirklich fitter.
Das was Du da fragst ist im Endeffekt ein riesiges Thema Trainingsehre.
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Ranwie: Perfekt!!
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Schnelligkeitsüberprüfung
Wo liest Du das denn? Und Laktattest hat mit Schnelligkeitstraining so viel zu tun wie Arschbacken mit Kuchen backen.
Vereinfacht: Schnelligkeit teste ich in dem ich Zeit stoppe. Laktattest mache ich, wenn ich die Ausdauerfähigkeit testen möchte um dann in eine Steuerung über Geschwindigkeit/HF bzgl. Trainingsbereichen zu kommen.Bei der Steuerung eines Schnelligkeitstrainigns via Sprints ist das Hauptaugenmerk auf den Pausen (vollständig!) und die Belastung ist immer "all-out" - da macht keiner einen Laktattest, denn das ist immer anaerob. Dabei interessiert mich die Schwelle nicht.
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Warum lediglich Schnelligkeit
Wie kommst Du denn darauf? Im falschen Thread gelandet? Wenn ich nen Laktattest mache um das Training danach zu steuern würde ich mit den Infos alles mögliche tun, nur kein Schnelligkeitstraining. Das steuert man ja völlig anders
Werbung?
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Wieso machst Du Dir bei G-Junioren eigentlich überhaupt Gedanken über sowas?
Jetzt geb ich ml den Andre: Kennst Du die KiFu Ziele/Prinzipien?
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2 => Begrüßung, allgemeines Palabern ca. 10 Minuten [...] 15 Min. Abschlussbesprechung
Wieso willst Du die Kinder langweilen?
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Die Herzfrequenz wird parallel mitgemessen. Ziel des Eingangstests ist die Einteilung in Trainingsgruppen. Danach werden über die Erfassung der anaeroben/aeroben Schwelle Belastungsnormative in Form von Laufgeschwindigkeiten abgeleitet.
Das ist halt der Punkt. Welches Schwellwertmodell denn - soweit ich mich erinnere gibt es ja sieben davon, die Teils recht unterschiedlich sind. Man sollte sicherstellen, dass man immer nach dem gleichen Modell interpretiert/verfährt. M.W.n. ist immer noch das Freiburger Modell dasjenige welches am meisten verwendet wird. Allerdings bin ich die vergangenen Jahre auch immer wieder mal über Modelle aus der ehemaligen DDR gestolpert - die sind teils völlig anders. Aber wenn eh Du das immer machst, dann ist das wohl gesichert.
Der andere Punkt ist: Laufgeschwindigkeiten sind recht unpraktikabel. Wie wird das im Training gemessen? Habt ihr für jeden Spieler Beschleunigungssensoren oder GPS Uhren? Dann stellt sich die Frage welche Einheiten ihr machen wollt. Kurze schnelle Sachen gehören eh auf die Bahn - nur da kannst Du vernünftig messen; undzwar in Sek./100m. Sensoren und GPS taugt dazu nicht. Längere Sachen gehen auch mit GPS und Sensor. GPS halt weniger bei Waldläufen - der Empfang ist oft weg.
Des Weiteren findet am Ende der Vorbereitung ein zweiter Test statt. Ziele sind dort dann die Überprüfung der Trainingswirksamkeit und die Dokumentation. Über die ganze Saison hin sollen 6 Tests durchgeführt werden.
Das klingt schon mal gut. Habt ihr auch historische Daten aus anderen Verfahren? Die könnten zum Testsetup hilfreich sein. Ich würde min. 2 Tage vor dem Test keine intensive Belastung mehr machen lassen. Locker die Systeme in Schwung halten ist angesagt. Du wirst sonst sicher das Problem haben, dass Du bereits eine deutliche Laktatakkumulation am Anfang des Tests misst und die Werte werden in den Stufen zunächst nach unten gehen, weil der Proband akkumuliertes Laktat verstoffwechselt - erst dann kriegst Du wieder den Anstieg. Ich hatte schon mal welche, die sind mit 2,5mmol in den Test gegangen ...
Die Herzfrequenz wird im Moment der Ankunft aufgezeichnet. Die Probanden tragen Pulsmessgeräte.
Wir spielen Oberliga.Auch das ist sehr praktikabel. Nochmal der Tipp: Nehmt och die HF als Steuerungsgröße. Das ist einfacher und ausreichend genau. Ausserdem gibt man dem Spieler auch für Hausaufgaben ein einfaches Werkzeug mit, wenn z.B. kein Pacemaker in der Trainingsgruppe vorhanden ist. Auch werden Rahmenbedingungen (Wetter, Tagesform etc.) sofort mit in die Steuerung übertragen - bei Pace hast Du das nicht: Es ist z.B. Heiß wie Sau und der Sportler läuft in seiner Pace-Vorgabe. Pech - leider nicht das trainiert was man möchte. Und wie gesagt bei kurzen Sachen musst Du eh auf die Bahn, da taugt die HF natürlich überhaupt nicht. Aber vom Prinzip her sollte das gerade bei der sehr groebn Einteilung in Gruppen die ihr machen wollt reichen. Weil in der Gruppe werdet ihr schon ne Spannbreite von 5-10sek/km an der Schwelle haben denke ich - oder seid ihr alle so homogen? Man sollte sich im klaren sein, dass z.B. ein Delta-v von ca. 5sek/km eine richtige Hausnummer ist und i.d.R. das Trainingsziel völlig verfehlt. Gerade bei Intervallen im Schwellbereich.
Übrigens: Wann startet denn die Oberliga 2011/12 - die BuLi ist aj deutlich früher. Vor den 6 Wochen Vorbereitung auch noch einen fußballunspezifischen Block mit Athletik, Kraft, Rumpfstabi einbaue ist nämlich ein Geheimtipp. Das hebt die Performance und Verletzungsresistenz in der Vorbereitung auf ein ganz neues Niveau.
Viel Erfolg!
LG P.
EDIT: Nochwas: Wenn Du das eh schon mal gemacht hast, nur noch mal zur Erinnerung: Pass vor allem auf Schweiß beim "zapfen" auf und schau wie die Jungs sich die Woche(n) vorher ernähren. Weißt ja, dass Du dadurch ggf. ganz andere Laktatwerte (bis hin zur Unbrauchbarkeit) kriegst.
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was hat der Ruhepuls mit der physischen Verfassung eines Sportlers zu tun
Eigentlich nix, solange das in nem normalen Beriech ist (ansonsten ist es ggf. ein Indiz für Risiken). Das gesamte Thema HF ist ja sehr individuell - und bei jedem verschieden. Ich bin z.B. klassischer Hochpulser. Allerdings ist es schon so, das gut Ausdauertrainierte i.d.R. einen niedrigen Ruhepuls haben. In gut trainiertem Zustand liegt z.B. mein Ruhepuls ungefähr bei 48 (meine HFmax bei über 200). Ich bin männlich und 45 Jahre alt. Kinder und Frauen haben z.B. tendenziell einen höheren Puls.
Andererseits ist z.B. Hfmax minus RuheHF die sog. Herzfrequenzreserve nach Karvonen und man kann davon Belastungszonen ableiten - ist also für die Trainingssteuerung nach Belastungszonen brauchbar. Heutzutage ist das eher nicht mehr üblich. Aber es ist eine gute und brauchbare Sache für den Breitensport, wenn man HF basierte Trainingssteuerung machen möchte.
Etwas OT aber ggf. interessant:
Heutzutage macht man in der Breite üblicherweise - und das ist von der Genauigkeit her absolut ausreichend - sogenannte CP (Critical Power) Tests. Der Vorteil der Tests ist: Sie sind einfach, man benötigt keine Aufwendige Steuerung (Signalgeber) und man muss sich NICHT(!) maximal (bis zur HFmax) belasten und vom Equipment her reicht ne Pulsuhr mit Durchschnittspuls Funktion und das Beste: Er ist kostenlos

Das ganze läuft beim Laufen so ab: Gut aufwärmen mit ein paar Steigerungen. Man läuft 20min volle Presse. Darin liegt aber auch die große Schwierigkeit: Geht man zu schnell an, hat man am Schluss keinen Druck mehr und bricht ein. Geht man zu langsam an, kriegt man zu lasche Ergebnisse. Aber das ist im Grunde bei allen Tests so: Du brauchst nen Sportler der bereit ist Vollgas zu geben und der etwas Körpergefühl hat. Man läuft also 20min so schnell wie möglich und nimmt den Durchschnittspuls der letzten 15min. Von dem Wer kann man dann Trainingsbereiche ableiten.
Vorsicht: 20min volle Presse ist nicht ohne - das ist je nach Fitness wie ein 5-6km Straßenrennen. Aber halt keine HFmax Belastung. Das ist ein Vorteil.
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Wenn Du das auf der Bahn machen möchtest, dann ist m.E. das praktikabelste, wenn Du Hütchen aufstellst und den/die Probanden mit nem kleinen MP3 Player ausstattest und die Laufgeschwindigkeit in der Form auf das MP3 File sprichst/piepst, dass, immer wenn es piepst der Spieler n nem Hütchen vorbei kommen muss.
Beispiel: Du hast alle 50m ein Hütchen. Er soll 5min/km laufen. Das wären 300sek/km, d.h. 30 sek/100m, d.h. 15sek/50m. Du musst also alle 15sek. einen pieps auf das MP3 File spielen. Darüber hinaus kannst Du noch Zusatzinfos (Entfernung etc.) aufsprechen.
Das mit den Signalgebern in nem Stadion finde ich recht unbrauchbar - beschall mal so ne 400m Bahn, vor allem wenn da was los ist und der Sportler ggf. aus dem letzen Loch pfeift.
Andererseits frage ich mich, warum ihr das nach Laufgeschwindigkeit steuern möchtet ? Ist natürlich einerseits ideal, andererseits musst Du hinterher im Training die Belastung auch über Laufgeschwindigkeit steuern, sonst bringt das nix. Praktikabler im Amateurbereich als die Relation Laufgeschwindigkeit/Laktat iss die Beziehung HF/Laktat. Schlicht aus dem Grund weil mit nem HF Gerät viel leichter messen kann.
ODer möchtet Ihr die HF schon auch aufzeichnen. Ich persönlich halte nicht viel davon, nach "ankommen" des SPortlers den zu stechen und dann auch noch die HF zu messen. Ich z.B. erhole mich enorm schnell. Das verfälscht gerade in den unteren Bereichen das Messergebnis schon. Ideal ist ne permanente Messung. Individuell oder zentral.
Für Mannschaftssportarten gibt's Analyse Equipment z.B. von Suunto. Schau mal nach "Teampod". Da kann der Trainer ne ganze Mannschaft mit Pace und HF monitoren.
Noch viel einfacher wird's auf dem Laufband. Da brachst Du auch keinen Signalgeber etc. Die Genauigkeit ist hinreichend. Aber es ist VIEEEEEL praktikabler weil einfacher. Sogar Profis im Ausdauersport machen Tests auch auf dem Band und auf dem Ergometer.
Bei diesem Hütchending brauchst Du Sportler mit einem Minimum an Tempogefühl. Sonst piepst's und der ist schon viel zu weit, weil zu schnell oder umgekehrt.
Wer macht denn bei Euch den Laktattest? Mit dem Gerät ist es ja nicht getan. Auch mit einem Einmaligen Test ist es nicht getan. Du brauchst ne Serie und dazu musst Du a) immer gleiche Bedingungen schaffen - das beginnt ja nach Trainingsplan ca. 3 Tage vor dem Test und b) die Daten interpretieren können c) die Daten immer nach dem gleichen Schwellwertmodell interpretieren.
Was ist denn das Ziel Eurer Testerei? Was möchtet Ihr erreichen? Auf welchem Niveau? Und wer macht denn dann die Trainingspläne auf Basis der Infos?
In den allermeisten Fällen ist Leistungsdiagnostik im Amateurbereich rausgeschmissens Geld. Ich habe selbst schon zich gemacht (und auch selbst durchgeführt an anderen Sportlern) - es kam immer das raus was ich schon wusste

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Viel Erfolg, eine schöne Zeit und alles Gute!

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wenn ich ihm sage, das ich nur das Training mitmachen möchte und keine Spiele. Ich hoffe, er ist so tolerant und läßt das zu......
Das sollte schon gehen. Normal ist es ja eher umgekehrt

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Wer dann als Betreuer/Trainer noch behauptet die gleichen Spieler spielen gelassen zu haben,
muss entweder ne Klatsche haben, lügen oder irgendwelche Wundermittelchen verabreichen.Full Ack.
