Im modernen Fußball eliminiert sich vieles. Die Probleme entstehen erst, wenn ein Gegenspieler plötzlich dort steht, wo er aufgrund des Raumkonzeptes nicht sein soll ... d.h. z.B. nicht zugestellt ist. Bricht eine Dribbler durch entstehen viele solche Situationen.
Tiefer analysiert ist es eigentlich gar kein 1gg1 sondern ist es meist mind. ein 1gg2, weil ja entweder gedoppelt oder in der Tiefe abgesichert wird, was dann ein 1gg1+1 oder so ähnlich ist.
Dann entsteht aber das Problem: Was ist, wenn der in der Sichel oder im Dreieck tief stehende IV auch überspielt wird, der 6er nicht zurück kommt oder oder ... dann brennt die Luft!
Also insofern ist das genau so wie Toto2 vermutet: Das Dribbling ist der Schlüssel um funktionierende Ballorientierung zu knacken. Das Risiko ist aber extrem hoch: Verliert der Dribbler in der Vorwärtsbewegung den Ball - brennt auch die Luft. Und das ist die Crux. Wenn die AV oder 6er schon wissen, dass der Individualist (Robery) den Ball wieder mal verliert, dann gehen die nicht mit nach vorne, denn am Ende sind sie nicht schuld, sehen aber blöd aus wenn's scheppert. Als Fazit biste dann aber mit z.B. nem 4-2-3-1 recht Mau aufgestellt was Offensive anbelangt.
Also spiel ich - wenn ich mir nicht sicher bin - auf Ballhalten und hab im Zweifel lieber mal 75% Ballbesitz, dann kann der andere wenigstens kein Tor schießen.
Leider sind heute die Gegner auch stock athletisch, so dass ich dei mit Ballgezirkle auch nicht mehr hinter'm Ofen vor locke. Die sind immer da und stehen richtig. Ausser man spiel schnell - sehr schnell und bring die Raumorientierung ins Wanken und die Einzelspieler in die Ermüdung. Dann passiert das, was ManU gegen Barca passiert ist. Aber das ist ne 1a Mannschaftsleistung - von allen 11. Das 2:1 war - ich schrieb es oben - bezeichnend. Dazu braucht's keinen Messi. Das macht ein Robben auch. Soviel Platz darf man keinem Top-Spieler geben.