Beiträge von Steini
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Ich würde Dir zu zwei Teams raten. So kannst Du noch eine andere Mannschaft einladen und das macht ja das ganze Turnier ein bischen bunter. Den Hauptgrund für nur zwei Mannschaften hast Du meines Erachtens schon genannt.
ZitatRealistisch betrachtet werden wir wohl keine drei Teams stellen können, weil eine Teilnahmequote von 100% wohl eher utopisch ist.
Und denk dran, es ist Grippezeit. Da können unerwartet zwei oder drei Spieler krankheitsbedingt ausfallen. Mach Dir also keinen Stress, zumal Du als Ausrichter ja auch noch andere Aufgaben haben wirst oder zumindest drauf achten musst.
ZitatAndererseits hatten wir in der Vergangenheit zu beobachten geglaubt, dass die Kids ein bisschen Zeit brauchen, um im Spiel anzukommen und daher allzu häufige Wechsel dem Spielfluss nicht gut tun, zumal so häufig Positionsrotation innerhalb eines Spiels auftritt, die Umstellung kriegen einige meiner Spieler nicht gut hin..
Kurze Wechselperioden müssen sie gewohnt sein und das ist ein längerer Prozess. Zudem hat auch das wie so vieles Vor- und Nachteile und hängt von den individuellen Vorraussetzungen ab. Du kennst Deine Truppe am besten und wenn ich es richtig einschätze, würde ich an Deiner Stelle wie folgt verfahren: Bei der Hälfte der Spielzeit wird Block A durch B ersetzt. Im nächsten Spiel fängt B an und wird durch A ersetzt. Und so weiter. Dabei Plan B für einen verletzungsbedingten Ausfall in der Tasche haben. Dann spielt eben mal ein Spieler 'ne Minute länger, ist auch kein Beinbruch. In dem Alter wissen sie schon sehr gut, wann sie einen Gang zurück schalten müssen. Denke mit der Verfahrensweise kannst Du ganz entspannt Deinen Jungs beim Spiel zuschauen. Drei Mannschaften wären mir persönlich mit zu heisser Nadel gestrickt.
Wünsch Dir viel Spaß
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Hallo TW-Trainer
Mir ist auch nicht ganz klar, worum es Dir geht und kann daher nur vermuten. Daher mal konkret gefragt:
Dies zeigt auch die Diskussion darüber, wie man Kinder, deren Motive zum Fussball eindeutig auf den Spaß fixieriert ist statt zu animieren und zu stimulieren fast ausschließlich Vorgaben und Handlungsmuster gibt und dies für den einzig wahren Fussball hält.
Meinst Du eine bestimmte Diskussion hier im Forum oder generell ?
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Du hälst es für zwingend erforderlich und ich für überflüssig. Und offensichtlich achten wir auf unterschiedliche Dinge. Gerade in der Halle sieht man doch sehr schön, wie weit sie technisch sind. Der Rest ist mir eigentlich ziemlich wumpe. Eines möchte ich noch zu Bedenken geben:
A. Man erklärt es ihnen vorher in einer Ansprache und sie zeigen es.
B. Man erklärt es ihnen vorher nicht und sie zeigen es trotzdem.
Für mich stellen sich hierbei zwei Fragen:
Wie willst Du bei A jemals feststellen, ob sie es nicht auch gezeigt hätten, wenn Du es nicht angesprochen hättest?
Und zweitens: Worüber würdest Du Dich mehr freuen bzw. was wäre besser ? A oder B ?
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Ich halte nichts von diesen Besprechungen oder diesbezüglichen Ansprachen in dieser Altersklasse. Dabei nicken sie meist fleißig und haben die Hälfte nach einer Minute im Spiel eh wieder vergessen. Erst Recht, wenn Du das nach dem Training machen möchtest. Kurz vor dem Spiel mit ausschließlich motivierenden Elementen und fertig. Wenn mir etwas im Spiel besonders auffällt notiere ich mir das ( man wird älter ) und lasse es ggfls. im Training mit einfließen. Daher habe ich meinen Jungs für die Halle hauptsächlich eines mitgegeben:
Tempo, Tempo, Tempo. Sowohl Offensiv wie Defensiv und dabei immer geschlossen als Mannschaft. Macht einer nicht mit, müssen die anderen für ihn mitlaufen. Das versteht jeder. Hierbei muss man jedoch auch dementsprechend wechseln, weil das keiner 13 Minuten durchhält.
Beim Wechseln habe ich mit meinem Keeper ein Stichwort vereinbart. Dann hält er den Ball länger fest bzw. verzögert das Spiel. Zudem ermuntere ich ihn vor jedem Spiel bei Ballbesitz hinten anspielbar zu sein und nicht stumpf im Kasten zu bleiben. Wenn es dann im Spiel in die Hose geht, unbedingt sofort danach Aufbauarbeit leisten und ihn bestärken, es weiterhin zu tun. Das wars auch schon an Ansprache für das Spiel.
Denk dran, es ist eine E. Wenn Du sie noch länger trainieren möchtest, könnten sich diese Besprechungen im Laufe der Zeit irgendwann verbrauchen und sie hören Dir gar nicht mehr zu. Muss nicht so sein, die Gefahr besteht aber und warum sich unnötig dieser Gefahr aussetzen ? Ermuntere sie im Training und Spiel dazu, untereinander zu kommunizieren. Hast Du bei Deiner E noch keine Diskussionen unter den Spielern während des Abschlussspiels im Training ? Die gingen bei mir in der jüngeren E los. Das sollte man als Trainer nutzen und wenn es gut läuft, brauchst Du bald gar nichts mehr sagen, da sie es schon untereinander machen. Eingreifen muss man nur, wenn es in Motzen ausartet oder persönlich wird. Lenkt man es in diesem Stadium in die richtigen Bahnen, legst Du einen guten und nachhaltigen Grundstock für spätere Zeiten.
Grundsätzlich kennt das aber wohl fast jeder Trainer: Man meint es gut und möchte der Truppe kurz vorher noch den entscheidenden Tipp geben. Oftmals dient es aber eigentlich nur zur Beruhigung der eigenen Nerven

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Ich bin im letzten Jahr jeweils auf Bitten unterstützenderweise von G-B Jugend durch unsere SG gereist. Mal konnte ich helfen, mal nicht. Ich habs ja auch nicht erfunden. Ich könnte Dir aber über die dabei gemachten Erfahrungen einen seitenlangen Erfahrungsbericht schreiben. Sowohl was die zwischenmenschliche als auch die fußballerische Komponente betrifft. Im Moment hätte ich sogar die Zeit dazu
Ich gehe aber nur kurz auf einige Aspekte Deines Postings ein, weil es sonst diesen Thread kaputt macht:Zitatseines umfassenden Wissens, seiner reichen Erfahrung
Ein 17jähriger hatte mich einige Wochen bei meiner E unterstützt. Der hatte noch gar keine Erfahrung und Wissen was die Funktion als Trainer betrifft, hatte aber eben Interesse daran. Anfänglich war er natürlich noch ein bischen Zurückhaltend, aber das hatte sich nach und nach gelegt. Ab diesem Zeitpunkt war er kaum noch zu bremsen. Meine Spieler hingen an seinen Lippen wenn er was erklärt hat und er hat die vorgegebene Thematik innerhalb der TE auf den Punkt getroffen. Dabei baute ein Teil auf dem anderen auf, wenn es Zeit dazu war. Hatte schon fast Schwierigkeiten noch dazwischen zu kommen
Respekt kann ich nur sagen. Also scheint es nicht zwangsläufig mit Erfahrung und Wissen zusammen zu hängen. Zeigen ja auch User in diesem Forum. Erfahrung und Wissen machen sicherlich vieles leichter. Und zu ihm muss ich sagen, dass er als Spieler innerhalb seines Teams Führungsaufgaben wahrnimmt, ohne sich damit in den Vordergrund setzen zu wollen.Zitatschaut sich auch andere Quellen wie Horst Wein, Coerver o.ä. an und wird aus allen Ansätzen Punkte übernehmen, die ihm sinnvoll erscheinen und die logisch nachvollziehbar sind. Diese wird er ins Training einbauen, beobachten und erkennen, was in der eigenen Trainingsgruppe funktioniert und was (noch) nicht, woraufhin er seine Inhalte anpasst.
Du hast es schon angesprochen: Um das zu können, muss eine Fähigkeit vorhanden sein:Zitatdie Beobachtungsgabe und die Fähigkeit zur Analyse und Schlussfolgerung bei den Trainern
Könnte hier einige praktische Beispiele nennen, würde aber zu weit führen. Nach meinen gemachten Erfahrungen war sehr oft die Analyse von "Problemen" falsch. Nun ist es als neutraler Beobachter sicherlich einfacher als oftmals bei der eigenen Truppe. Keine Frage. Hier hilft aber die von Dir angesprochene Selbstreflektion, zu der leider auch nicht jeder fähig ist.Kurz gesagt: Der "Stimulation" von Trainern sind Grenzen gesetzt. Umso kleiner der Verein, umso schwieriger wird die Umsetzung. Die "Verrückten" nach allen Möglichkeiten unterstützen und sie fördern und dabei hoffen, dass sich andere anstecken lassen oder sich zumindest was abschauen. Gastreferenten einladen, auch auch aus Themengebieten ausserhalb des Fußballs. Zusätzlich den Verband ansprechen hinsichtlich kurzfristiger Trainerfortbildung mit Schwerpunktthemen. Förderung vom Erfahrungsaustausch unter den eigenen Trainern mit denen benachbarter Vereine. Da gibt es bestimmt auch "Verrückte" und Ansprechen kostet nichts. Es gibt da Möglichkeiten, aber die Erwartungshaltung darf nicht zu hoch sein. Wir haben durch unsere "Maßnahme" einen richtig guten 17jährigen Trainer dazu gewonnen. Ist doch eigentlich 'ne gute Quote, oder?
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Völlig korrekt das dieses Konzept auch den Breitensport beinhaltet. Aber eben in erheblich geringerem Umfang als die Fokussierung auf das Leistungssegment. Die Grundaussage für den Breitensportbereich Mini - F z.B. ist doch u.a. das eben die Konzentrationsfähigkeit nur schwach ausgeprägt ist und weitere Merkmale wie Orientierungs- und Differenzierungsfähigkeit erst zu einem späteren Zeitpunkt entwickelt werden. Das ist zunächst mal ja schon seit längerem bekannt, warum wird es denoch im Konzept explizit erwähnt ? Hier denke ich soll gerade Einsteigern vermittelt werden, labert die Kids nicht zu, reglementiert nicht jeden Schritt im Training oder Spiel, verlangt nicht Dinge von ihnen, die sie ( grundsätzlich ) noch nicht leisten können und und und. Eben allgemeingültige Regeln, auf die man mit logischem Menschenverstand und einigermaßen vorhandenem Grundwissen auch so kommen sollte. Ich kann nur immer noch nicht den Widerspruch erkennen. Im anderen Thread sollte doch deutlich geworden sein, dass es bei Überzahl-/Unterzahlübungen auf die Zielrichtung ankommt und wenn die stimmt und beherzigt wird, ist doch alles im Rahmen der jeweiligen Altersklasse. Die Onlinebank kann nur beispielhaft sein und ich glaube anders ist sie auch nicht gemeint. Habe das schon mal erwähnt, wer den Königsweg zur perfekten Vermittlung des Fußballspiels heraus gefunden hat, sollte sich das schnellstens patentieren lassen. Warum sollte man das vom DFB erwarten.
Aber der Tipp mit der Mail ist doch gut. Schreibe ihnen das Deiner Meinung Widersprüche zu erkennen sind. Die Antwort dürfte für uns alle interessant sein.
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In einem anderen Thread wird gerade über Taktik im frühen Jugendfussball heftigst gestritten. So wird von manchen behauptet, man könne einem 7 - 8 Jährigen bereits das Ziel: "Taktik ist ein Plan erfolgreich Fussball zu spielen" vermitteln.
Habe ich was übersehen und/oder interpretiere ich ggfls. die Beiträge anders ? Das habe ich so an keiner Stelle heraus lesen können.
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Es ist hier schon erwähnt worden und für mich der entscheidende Punkt: Warum hat der DFB dieses Konzept entworfen ? Aushängeschild im internationalen Vergleich ist nun mal die deutsche Nationalmannschaft. An der wird vieles gemessen. 2002 war schon eine Tendenz erkennbar, wurde jedoch verdeckt durch die Vize-Weltmeisterschaft. 2004 brachen dann alle Dämme und alles vorher gewesene wurde in Frage gestellt. Ob nun zu Recht oder nicht ist sicherlich diskussionswürdig. Zumindest wurde deutlich, dass andere Nationen aufgeholt und uns teilweise überholt hatten. Es musste also ein Konzept her. Ausgesprochen positiv finde ich dabei den Umstand, dass man sich bei der Konzeption und Umsetzung auch Fachleute ausserhalb des Fußballs geholt hat. Der für mich springende Punkt ist jedoch die Zielrichtung des Konzeptes: Talentförderung und je weiter es nach oben geht die Aus- und Fortbildung von Spitzensportlern. Da hat der DFB nie einen Hehl draus gemacht. Und die Förderung beginnt an den Stützpunkten ab D-Jugend. Für mich absolut nachvollziehbar.
Dabei hat der DFB, wohlwissend das es sich dabei um das Fundament handelt, aber auch nicht den Fehler gemacht, den Kinderfußball gänzlich außer Acht zu lassen. Vielleicht wäre es konsequenter gewesen, dies den Landesverbänden zu überlassen und hier durch Trainerfortbildungen o.ä. lediglich unterstützend tätig zu sein. Den Aufschrei hätte ich aber hören mögen. Also hat man für jeden einsehbar ( Online-Datenbank ) auch diesen Bereich eingeschlossen, die C-Lizenz Breitensport eingeführt und unterstützt hier im Rahmen von Schirmherrschaften Projekte. Und man hat sehr wohl eine Alterseinteilung vorgenommen nämlich nach deren wichtigen entwicklungsbedingten Unterschieden. Ich persönlich lese dort folgendes heraus: Minis : Geringe Konzentrationsfähigkeit, Hauptschwerpunkt Köperschulung. Ich verbinde hiermit die Begriffe Gleichgewichtssinn und Rhythmusfähigkeit. F-Jugend: Im Vergleich zu den Minis verbesserte Konzentrationsfähigkeit. Erlernen der Techniken in der Grobform. Und hier stoppe ich mal. Für den gesamten Bereich Kinderfußball wird der Grundsatz angesprochen: Vom Einfachen zum Schweren, vom Einfachen zum Komplexen. Was heißt das für die Praxis? Was ist gemeint mit Schwer und Komplex ? Hier schließe ich mich hinsichtlich der Interpretation dem Posting von Tirus an.
Und auf meine persönliche Situation bezogen: Zunächst nur von D-Jugend aufwärts trainiert. Dann durch großen Junior zum Minikickertrainer geworden. Möchte diese Erfahrung nicht missen und eines ist mir sehr schnell klar geworden: Kinderfußball ist eine Welt für sich ! Da verbrauchst Du einiges an Kraft und Konzentration nur für das Umfeld als Kommunikator und Koordinator ( Eltern/Verein). Die Trainingszeit alleine mit den Kindern ist da oft pure Erholung. Bin auch heilfroh das ich gleich zu Beginn meiner Zeit als Minikickertrainer u.a dieses Forum entdeckt habe. Da tummeln sich allerhand Leidensgenossen und viele haben mit den gleichen Problemchen zu kämpfen. Ab D-Jugend kann man sich immer mehr um die Truppe an sich kümmern, da das Umfeld auf einige Wenige zusammen schrumpft. In die Trainingsdatenbank habe ich mal kurz rein geschaut und für mich entschieden, dass diese nur bedingt passig für meine Jungs ist und die sind für mich entscheidend. Dabei immer mit Blick über den Tellerrand durch den persönlichen Austausch mit Trainern befreundeter Vereine, welcher sich im Laufe der Zeit automatisch ergibt. Die haben eine ähnliche Konstellation und das bringt mir mehr als ein Blick auf die Datenbank. Wie Günter schon sagt, die eigene Realität ist entscheidend. Der DFB ist für mich nicht nur geografisch weit weg. Aber der dort genannte Grundsatz vom Einfachen zum Komplexen im Bezug auf Überzahl-/Unterzahlspiele zur spielnahen Festigung der Techniken ist für mich kein Widerspruch. So denke ich soll es auch verstanden werden.
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Nach längerer Überlegung muss ich Dir Recht geben. Die Idee mit dem FairPlay-Preis wäre die bessere Alternative gewesen. Die Pokale sind aber schon graviert und ich ziehe es jetzt durch.
Für das nächste Turnier aber besten Dank für die Anregung. Man lernt halt nie aus.
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Wir haben Ende Januar ein E-Jugendturnier. Dabei werden wir den besten Torhüter und den besten Spieler ehren. Vor Turnierbeginn wird an alle Trainer und Co-Trainer ein Stimmzettel mit jeweils zwei zu vergebenen Stimmen verteilt. Ich wollte auf den Zetteln nur ein paar wichtige Kriterien als mögliche Bewertungskriterien notieren. Was wären für Euch die wichtigsten ( max. 4 oder 5 ) Faktoren bei einem E-Jugendtorwart und E-Jugendspieler, der eben ein wenig heraus sticht?
Sorry, Coach Oliver. Möchte nicht Dein Thread versauen, passt aber gerade so gut
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Ich komme mal auf die Ursprungsfrage zurück
Gezieltes Trainieren von Über-/Unterzahlsituationen halte ich in dem Alter für sinnlos.
Spielformen im 2:3 oder 3:4 halte ich hingegen für sinnvoll. Ein Widerspruch? Nö. In der F-Jugend stehen die Grundtechniken (Passen, Dribbeln, Ballan-, -mitnahme) im Vordergrund. Wenn ich dann nach einer Übungsform in eine Spielform wechsel, kann ich über die Mannschaftsstärke den Gegnerdruck steuern. Manchmal kommt dabei dann durchaus gutes Über- oder Unterzahlspiel raus. Ist aber eher ein Beifang.Das hier und vieles aus den Beiträgen von Don und Tirus trifft es sehr gut. Machst Du in der F Überzahlspiele weil sie sich im Spiel besser aufstellen, sich besser anbieten, einen Pass in die Tiefe spielen sollen usw. usw. ist es ( in der Regel ) Zeitverschwendung, weil eine durchschnittlich tatentierte Mannschaft dies nicht gesichert wird abrufen können. Sollen sie auch nicht. Wichtiger sind und bleiben in diesem Alter die Schulung der Techniken. Ich teile hier die Beobachtung von Tirus, was Spiele in diesen Altersklassen betrifft. Bin jedes Wochenende in der Halle und sehe daher sehr viele Spiele dieser Altersklassen. Technisch gut geschulte Mannschaften sind hier aufgrund des begrenzten Spielraumes klar im Vorteil. Und bei diesen Mannschaften ist das Zusammenspiel nicht nur rein zufällig.
Überforderung ist sicherlich ein wichtiges Thema. Unterforderung sollte es aber auch sein. Überzahlspiele sind spielnahe Situationen und im Rahmen der Technikschulung auch für eine F nicht zu schwierig.
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Zitat von »Tirus« So wie ich es verstehe, ist das Hinterlaufen eine von vielen möglichen Offensivaktionen die in der Spielform stattfinden können. Wenn ich dieses spontan auftretende Verhalten dann kruz erkläre, ist das für mich kein Abweichen. Wenn ich in Zukunft jedoch solches Verhalten einfordere, eine TE zum Thema wie hinterlaufe ich wann richtig mache, und es im Spiel erwarte, dann wäre das für mich abfordern und abweichen von den eigentlichen Zielen.
Ich kann mich deinen Worten so wie du es ausdrückst und so wie ich es verstanden habe anschließen. Der Unterschied scheint zu sein, dass ich es so verstanden habe, dass Steini das Training -z.B. die Tschechenrolle- so gestaltet, dass er die nicht zur E Jugend gehörenden Themen "provoziert". Wenn ich das so richtig verstanden habe, würde ich ihm davon dann abraten...so war es von mir sachlich gemeint. Wenn ich hier in meinem Eindruck falsch liege, könnt ihr mein Posting weitestgehend vergessen, ...ausser....dass ich Themen die nicht zur Altersgruppe gehören HEUTE nicht mehr ansprechen würde. Ich würde das Spiel hier einfach laufen lassen. Damals habe ich das auch so gemacht, wie es Steini berichtete.
Meine avisierten Themen innerhalb der TE waren andere. Das Hinterlaufen war ein Nebenprodukt. Diese bestimmte Übung habe ich aufgrund meiner Themen gewählt und nicht um etwas anderes zu provozieren. Ich nutze jedoch solche Situationen und stoppe kurz. Oskar bekommt ein fettes Lob vom Trainer vor der gesamten Mannschaft. Das wars auch schon. Ohne lange Erklärungen oder hochkomplexe Übungen mit dauernden Unterbrechungen. Das ist für mich altersgerecht. Gute Technik ist das Grundgerüst für alles. Das ist mein Schwerpunkt. In diesem Falle Tempodribbling und Passen und diesen Schwerpunkt lasse ich nicht aus den Augen. Für mich ist Hinterlaufen aber Übrigens keine Vorstufe zum Verschieben der Kette. Ist aber ein anderes Thema.Also auch hiermit habe ich so meine Probleme. Wenn ich das Beispiel richtig verstehe, schult das ja das Offensivverhalten von mehreren Spielern und die unterschiedlichen Möglichkeiten wie ein Angriff schnell abgeschlossen werden kann. (Wobei mir jetzt 3v2 als Steigerung nicht ganz klar ist, da 3v2 im Vergleich zum 3v3 ja eher eine Vereinfachung darstellt).
Okay. Das hätte ich wohl besser dazu schreiben müssen. 3:1 ist für mich die Tschechenrolle in der Urform. Hierbei hat der Ballführende zwei mögliche Anspielstationen. Also Schwerpunkt in den meisten Fällen das Passen. Und beim 3:2 muss der Ballführende oft in kurzer Zeit entscheiden, passe ich oder ziehe ich ein Solo durch. Er geht also im besten Fall ins Tempodribbling. Oder spielt doch einen Pass in die Gasse. Das sind die zwei Bereiche, die ich damit trainieren möchte. In einer ( gerade in der Halle ) spielnahen Situation. Und natürlich schult das gleichzeitig ihr Offensiv- und Defensivverhalten. Herrlich, das nehme ich doch dankbar mit. Aber eben wie das Hinterlaufen als Nebenprodukt. -
wirft die 2. Feststellung meine bisherige Denkweise über den Haufen.
Braucht es nicht Günter. Ich kenne die berücksichtigten Faktoren innerhalb dieser Statistk nicht, vermute aber das sie folgenden Punkt nicht beinhaltet ( wird das eigentlich auch irgendwie erfasst

Die durch geschicktes Stellen nicht zustande gekommenen Zweikämpfe. Und dies sowohl defensiv wie offensiv. Schau Dir mal die Laufleistung einiger Mannschaften an und vergleiche dies mit den gewonnenen Zweikämpfen. Du hast ja Bayern gegen Dortmund erwähnt. Achte mal drauf, wie oft die Bayern den Angriff wieder abbrechen und neu aufbauen. Warum machen sie das wohl? Durch taktisch kluges Agieren der gesamten Dortmunder in der Defensive. Und das hatte nicht nur was mit "Robben zustellen" zu tun.
Deswegen wäre ich bei Rückschlüssen anhand von Statistiken sehr vorsichtig. Denn auch wenn ich wahrlich kein Fan dieses Vereins bin, aber ich vermute doch, dass sehr fundierte und qualitativ hochwertige Jugendarbeit bei den Bayern geleistet wird. Zeigt auch deren Quote von Bundesligaspielern aus der eigenen Jugend. Fußball lässt sich, wie schon erwähnt, nicht in bloßen Zahlen erklären.
Also Günter, alles gut.
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Auslassen würde ich zum Beispiel Gruppentaktik - HInterlaufen, Kreuzen
Ja, aber...

Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass es eben auf die Intention des Trainers bei einer Trainingseinheit ankommt. Was will ich trainieren und wann gibt es Situationen, die zwar nicht Trainingsschwerpunkt sind, ich aber nutzen sollte. Und wenn sie eintreten und im Rahmen der Möglichkeiten der eigenen Truppe liegen, ist es mein Job als Trainer, dies zu erkennen und zu fördern. Sehe und handhabe ich als Trainer einer älteren E-Jugend zumindest so. Auch wenn das im Bereich der Gruppentaktik liegt und das hat meiner Ansicht nichts mit sich-etwas-schön-reden zu tun um mehr zu machen. Mal erklärt am Beispiel Hinterlaufen. Wahnsinn. Hochmoderner Fußball. Gabs allerdings zu meiner aktiven Zeit auch schon, Da wussten wir nur noch nicht, dass das so heißt.
Ich habe zur Zeit in der Hallensaison mit meiner E Passen und Tempodribbling als Schwerpunktthemen. Nach diversen TE'en kombiniere ich mittlerweile die Themen und erhöhe durch die Übungen die "Drucksituationen" und da eignet sich bei diesen Themen u.a. die Tschechenrolle in der Halle hervorragend zu. Auch 3:2 als Steigerung. Dabei sollten die Keeper schnellstmöglich den Ball wieder ins Spiel bringen. Und dadurch entsteht sehr häufig die Situation, dass der Spieler außen den Ball bekommt ( nenne ihn mal Sven ) und in Richtung Spielmitte dribbelt. Die Spieler ohne Ball drängen nach außen und irgendwann wirds eng bzw. für die beiden Verteidiger immer einfacher, den Raum eng zu machen. Im Idealfall passiert folgendes: Der Spieler ohne Ball in der Mitte ( nenne ihn jetzt mal Oskar ) wird nach außen gedrängt und entscheidet von sich aus, die Seite zu wechseln. Und wenn Oskar dabei im Rücken von Sven wechselt nutze ich das als Trainer gnadenlos aus, stoppe die Übung und frage in die große Runde, was ihnen bei Oskar aufgefallen ist.
Und kommt die richtige Antwort erkläre ich ihnen: So isses und das nennt man Hinterlaufen !! Eindeutig im Bereich Gruppentaktik. Das Entscheidende ist aber doch, dass ich einen anderen Schwerpunkt hatte und ihnen innerhalb dieses Themas Lösungsmöglichkeiten anbiete, die sie im Spiel abrufen können oder auch nicht. Im obigen Fall ist das Hinterlaufen.
Wichtig bleibt für mich aber in der TE das sie sich am Ende des Trainingsblocks beim Passen und Tempodribbling verbessert haben
Meines Erachtens lässt sich nun mal individuelle Verbesserung und gruppentaktische Abläufe nicht immer stringent voneinander trennen. Im Gegenteil, manchmal dienen gerade diese zur Verbesserung der Individualtaktik und -technik. Sie dürfen nur im KiFu nie Schwerpunkt sein bzw. die Erwartungshaltung hervorrufen, dass die Kinder sowas können müssen. Dann sollte man lieber ältere Jugenden oder Herren-/ bzw. Damenmannschaften trainieren. Und als solcher freut man sich dann, wenn bei den Jungs oder Mädels Taktik zweitrangig war und sie technisch richtig gut ausgebildet wurden 
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Erstmal frohes neues Jahr an alle. Eine interessante und wichtige Diskussion hier. Haben wir zwar schon oft diskutiert, geht aber meistens in verschiedene Richtungen und kann daher gar nicht oft genug geführt werden, da meiner Meinung nach auf diesem Gebiet / innerhalb dieses Bereiches die größte Unsicherheit im Bereich des Kinder- und Jugendfußballs besteht. 1. Was mache ich ab wann und wie. Wer auf diesem Gebiet eine Patentlösung anbieten kann, sollte sich dies schnellstmöglich patentieren lassen
2. In welchem Bereich bewege ich mich eigentlich ? Ist das jetzt noch Individualtaktik oder doch schon Gruppen- oder gar Mannschaftstaktik ? Das Posting von Tirus finde ich dazu schon mal sehr gut gelungen. Denn entscheidend ist und bleibt für mich die Intention des Trainers, warum mache ich eine Übung ?Das Taktik im Kinderfußball was anderes ist als im jugend oder Erwachsenenfußball
Eben. Wenn ich um diesen Umstand weiß und dementsprechend trainiere, habe ich schon mal einen guten Leitfaden. -
Hab doch Geduld, ich habe 40 Jahre darauf gewartet, da kamen höchstens mal allgemeine Floskeln, wie zum Beispiel ein Rundumdank an alle Jugendtrainer bei der Jahreshauptversammlung. Dank und Lob kommt irgenwann von deinen betreuten Spielern, das kann ich dir garantieren. und das ist doch wohl das wichtigste und schönste.
Oder?Kann ich bestätigen.
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Wie sieht es bei euch aus?Liege ich falsch oder vielleicht richtig?
Genauso. Und deswegen finde ich, dass Du genau richtig liegst.
