Beiträge von Steini

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    ausser Finten und Tricks ist je nach Alterstufe alles gleichwertig.


    Im Bezug auf benötigte Trainingsintensität ( und darum geht es mir hier und nicht um Trainingsmethodik wie "vom Einfachen zum Schweren" ) ein eindeutiges Nein ! Vom technischen Ablauf her ( den Vollspannpass zur Überbrückung weiterer Distanzen mal ausgenommen ) ist der Pass einer eher einfache Form, daher in Relation zu den anderen Techniken nicht so Trainingsintensiv. In so ziemlich jeder Übung kommt es zum Pass. Bereits im Minikickeralter beginnen sie selbstständig mit dem Passen. Gut aufgezogenes Passspiel sieht nach außen toll aus. Kommentare sind meistens "Spiel ab !". Meiner Meinung nach die Hauptgründe, warum viele meinen das Passen besonders intensiv zu schulen/trainieren ist. Wenn dann abends dann noch Barcelona geschaut wird, ist die Meinung gefestigt.


    Und was leidet darunter ? Dribbling und 1:1. Für mich wesentliche komplexere technische Abläufe. Stimmt doch irgendwie die Relation nicht, oder ?


    Da haben die Kids sehr unterschiedliche Probleme mit, da kann ich dir leider mit keiner Gesamteinteilung helfen.


    Da hast du Recht. Betrachte dir aber mal ältere Jugenden, so ab D aufwärts. Liegen da die meisten individuellen Probleme im Bereich des Passens ? Nur vom technischen Ablauf betrachtet. Also nach meinen Erfahrungen nicht. Und was ist schwieriger nachzuholen: Beispielsweise Ballmitnahme oder Passen ?
    Auch aufgrund meiner jetzt gemachten Erfahrung mit meiner E-Jugend bleibe ich dabei und erweitere sogar meine These: Passen als Schwerpunkt bis einschließlich E ist eher Randthema. Sind die anderen Bereiche themengerecht und spielnah intensiv geschult ist dies eher der kleinere Schritt !

    So, der Rest ist spekulative Konstruktion: eine kommende D gibt es noch gar nicht, einige gehen, einige kommen vielleicht etc. Daher gibt es im Herbst eigens Qualifizierungsrunden!


    @Kicker


    Nur zur Info. Das ist nicht wie bei uns. Die spielen ab D in eingeteilten Ligen auch mit Abstieg. Und das ist ein wesentlicher Punkt in dieser Diskussion hier

    Als erste muss ich sagen, dass ich das 1:1 ( offensiv wie defensiv ) vergessen habe !


    Ich meinte auch nicht von der Reihenfolge bzw. Trainingsmethodik. Schon klar das gewisse Motorik vorhanden sein muss, beispielsweise bei Minikickern. Wie heißt es so schön: Lerne erst richtig zu fallen bevor du mit dem Fliegen anfängst.


    Ich will euch mal den Grund für den Thread nennen, vielleicht wird es dann deutlicher. So gefühlsmäßig habe ich den Eindruck ( sowohl hier im Forum als auch im wahren Leben ) das Passen für viele eine gewichtige Rolle spielt. Wenn ich Vergleiche hören zu Barcelonas Passspiel oder viele Andeutungen bzw. Fragen zum Passen hier im Forum betrachte und die Beifallsstürme für das Passspiel einer Jugendmannschaft betrachte, frage ich mich ob hier tatsächlich so ein technischer Schwerpunkt im Training liegen muss, da die Anforderungen hinsichtlich der technisch sauberen Ausführung in Relation zu anderen Techniken eher geringer sind. Ich will es nicht verteufeln, kann aber auch den Hype darum nicht so ganz folgen.


    Ich habe bei meiner Truppe bis zum Ende der jüngeren E dieses Thema brutalst vernachlässigt. Nicht ein einziger Trainingsblock hatte bis dato diesen Schwerpunkt. Kurze Korrektur durch Vormachen und dann wieder weiter im eigentlichen Schwerpunkt. Jetzt habe ich in der Hallenzeit u.a. Passen intensiv trainiert. Nach kurzer Zeit stellte ich fest, dass die erforderliche Technik relativ schnell saß. Tja, also Ziel erreicht.


    Oder geht es nicht beim Passen hauptsächlich um Freilaufen und Anbieten ?? Oder die bei diesem Thema vielzitierte Spielintelligenz ? Das kann ich aber auch beim Training anderer Techniken fordern und fördern. Deswegen ist meine ( provokante ) These: Andere Techniken sind trainingsintensiver zu schulen. Sitzen diese ist es zum technisch sauberen Passen nur ein kurzer Schritt, also eher zu vernachlässigen.


    Meine Reihenfolge wäre hinsichtlich Trainingsintensität bzw. der häufigsten Defizite auch älterer Jahrgänge im Bezug auf die Individualtechnik daher:


    1. Koordination


    2. Ballannahme


    3. Ballmitnahme


    4. Dribbling in Verbindung mit Tricks, Finten


    5. 1:1


    6. Torschuss und Passen


    Wobei ich 4. und 5. in etwa gleich gewichten würde.

    Bei der Überschrift habe ich mir echt einen abgebrochen. Ich hoffe es wird einigermaßen deutlich was ich meine ? :wacko:


    Was ist nach euren Erfahrungen am schwierigsten zu erlernen ? Was muss am meisten trainiert werden, bis es einigermaßen sicher angewandt werden kann ? Wobei tauchen die meisten Schwierigkeiten auf ? Damit meine ich jetzt nicht, was euch persönlich am wichtigsten erscheint. Sondern rein aus der Erfahrung heraus und auch Altersübergreifend ( G-A ) hinsichtlich der benötigten Trainingsintensität.


    Und zwar auf folgende Punkte / Techniken bezogen bzw. begrenzt:


    - Koordination ( Gleichgewichtssinn, Körpergefühl etc.)
    - Ballannahme
    - Ballmitnahme
    - Dribbling
    - Passen
    - Torschuss
    - Finten, Tricks

    Sicher lässt sich versuchen eines der Spiele zu verlegen und das wird vermutlich auch funktionieren, dennoch wollte ich halt Eure grundsätzliche Meinung dazu hören.


    Hierum gehts. Darauf habe ich geantwortet.


    Und Familieninteressen hin oder her. Er ist Jugendleiter und dazu habe ich ebenfalls was geschrieben.

    In diesem speziellen Fall müsste ich nicht lange überlegen: Stärkung der D-Jugend um die Klasse zu halten.
    - Die E hätte nächstes Jahr keine Nachteile. Egal ob sie "Meister" wird oder nicht. Das würde ich den Jungs schon dementsprechend vermitteln und das traue ich auch Ranwie zu
    - Die D hätte nächstes Jahr Nachteile, wenn man nicht alles versucht den Abstieg zu verhindern.


    Festigung der Techniken, Grundzüge von gruppentaktischen Abläufen, alles eingebettet in spielnahen und motivationsfördernden Trainingsblöcken. Wer schonmal D-Jugendliche trainiert hat weiß, dass gerade in diesen zwei Jahren große Entwicklungssprünge möglich sind. Es sollte dabei jetzt aber optimalerweise ein wichtiger Faktor hinzu kommen: Abruf des Erlernten im Wettkampf gegen gleichwertige Gegner !! Sprich sie spielen in der Liga, wo sie auch hingehören und werden adäquat gefordert. Zukunftsorientierte Ausbildung in meinen Augen.


    In diesem Fall kommt noch hinzu, dass Ranwie Jugendleiter des Vereins ist. Er muss somit das Gesamtkonstrukt im Blick haben und das wird doch wohl die optimale Förderung der Altersklassen im Sinne des Vereins sein.

    guenter


    Ich bin in zwei Vereinen tätig. Der eine davon ist eindeutig leistungsbezogen. Da geht es auch um Sichtung und Auswahl. Dies geschieht aber in einem stimmigen Gesamtkonzept und kein Kind wird abgewiesen. Sie spielen aber halt in der für sie passenden leistungshomogenen Mannschaft.


    Wie du siehst denke ich sehr wohl vereinsbezogen, denn ich bin verpflichtet mich an dieses Konzept zu halten. Aber Vereine, die Kinder links liegen lassen und in Kauf nehmen, dass die ganz aufhören hören sich für mich nicht erstrebenswert an.

    teejay


    :thumbup: Und das gute an einem Schnuppertraining/Fußballcamp im Rahmen des Ferienspaßes ist, dass man dafür sowohl vom Kreissportbund als auch von der Gemeinde Zuschüsse bekommen kann. Ich wollte dieses Jahr in den Sommerferien das Trainingslager meiner Jungs etwas größer aufziehen und habe Trainerkollegen ( nicht nur aus unserer SG ) gefragt, ob sie nicht Lust hätten mit ihren Jungs mit zu machen. Nun hab ich den Salat: Es haben sich bis dato 9 (!!) Kollegen bereit erklärt mich zu unterstützen. Und eine Woche vor Anmeldeschluss haben sich 90 ( !! ) Kinder angemeldet. Was mich daran besonders freut: Wir haben den Beitrag für die 5 Tage a 8 Stunden extra niedrig angesetzt ( 30 Euro ) damit auch Kinder teilnehmen können deren Eltern jeden Euro extra umdrehen müssen. Wenn du dann vom Landkreis einen Anruf bekommst wohin sie denn das Geld für 5 Kinder überweisen sollen weißt du warum man das alles macht :!:


    guenter


    Was glaubst du wohl, warum er eine Freizeitmannschaft beim Sparkassencup anmeldet ? Das sind Kinder, die von ihren Vereinen für diesen Wettbewerb aussortiert wurden !! Kinder die spielen wollen aber ohne ihn nicht könnten. Und anhand seiner Schilderungen muss man davon ausgehen, dass es bald keine Mannschaft mehr gibt in die er sich einbringen soll ! Deswegen hoffe ich für die Kinder, um deren Belange es ihm geht, dass er von Vorschlägen hier nahezu erschlagen wird !!


    Zitat

    bring doch dein Können und Wissen, dort ein, wo es gebraucht wird


    Macht er in diesem Fall, guenter.

    Dann habe ich ein Freizeitteam beim Sichtungsturnier des DFB gemeldet, wo Einzelspieler anderer Vereine integtriert werden können, die selbst kein komplettes Talentteam stellen können.


    Das hört sich ja sehr interessant an. Wie hast du eine Mannschaft zusammen bekommen ? Wie haben die Vereine darauf reagiert ? Wieso können diese Spieler ansonsten nicht teilnehmen ? Sie gehören doch offensichtlich einem Verein an und die Teilnahme von gemeldeten E-Jugendmannschaften ist doch Pflicht ? Rufst du die Jungs vorher nochmal zusammen und trainierst mit ihnen ? Berichte mal wie es gelaufen ist. Der Spieltag müsste ja bei euch wie bei uns auch Mitte Mai sein.



    Daher wollte ich 1mal privat zum Grillen einladen und dann wie bei einer Mannschaftssitzung eine Videoanalyse präsentieren, die allen vielleicht unverfänglich vorführt, dass bei uns meist nur egoistisch gedribbelt und gebolzt wird, so dass viele unzufrieden sind und auch motzen, wogegen andere Teams eben zusammenspielen und Ruhe auf dem Platz halten. Oder wie könnte man sonst etwas zum Positiven bewegen, um die Teams u.U. noch zu retten.


    Von der Videoanalyse aus diesem Grund würde ich abraten. Dein Ziel ist ja durchweg gut, aber: Du versuchst etwas Positives zu bewirken indem du ihnen einen negativen Ist-Zustand vor Augen hälst. Das kann auch fürchterlich nach hinten losgehen. Mir ist noch nicht so ganz klar von welcher Altersklasse du redest. E-Jugend ( da Sparkassencup ) oder D bzw. C ? Wo wird gemotzt ? Insgesamt muss ich sagen, dass sich deine Schilderungen sehr düster anhören. Da scheint ja einiges im Argen zu liegen.


    Was ich Dir aus eigener Erfahrung als Tipp empfehlen kann: Mach mit den Jungs ein Trainingslager. Nimm dir in den Ferien eine Woche Zeit oder wenn es aus Zeitgründen nicht anders geht eben von Freitags bis Sonntags. Und dann gibt es von morgens bis abends nur dich, deine Truppe und Fußball ! Die Tage vergehen wie im Flug und mehr Teamplay und Gemeinschaftsgefühl geht fast gar nicht. Und es gibt eigentlich immer Eltern, die hinsichtlich der Verpflegung am Tag gerne unterstützen, so dass du dich voll auf das Training und das Miteinander mit der Truppe konzentrieren kannst.


    Ich mache das mit meinen Jungs seit Minikickerzeiten immer zwei Mal im Jahr. Was sich nach Stress anhört ist Spaß pur !! Wenn du Ideen für ein Tagesprogramm brauchst, meld dich einfach.

    Follkao


    Dem schließe ich mich an. Aber @Kicker ermahnt ja auch andere ( hauptsächlich Trainer ) zur Selbstreflektion und ich vermute, dass er zu eben solcher auch selber fähig und willens ist


    Bär


    Mich würde mal interessieren wie lange du die Truppe schon hast. Oft muss man für Versäumnisse in der Vergangenheit "büßen" ohne zu wissen, wie das eigentlich entstanden ist. Aber schon mal ein Tipp: Eltern, die in dieser Altersklasse noch ihren Kindern beim Fußball zuschauen sind in der Regel sehr engagiert. Dies ist zunächst mal durchweg positiv, weil sie sich für das Hobby ihrer Kinder interessieren!! Dieses Engagement kann man auch für sich nutzen.


    Zum Grundthema schließe ich mich Micha an. Bin für jede Anregung dankbar und jeder sachlichen Diskussion gegenüber aufgeschlossen. Aber bitte nach dem Spiel. Beim Spiel möchte in Ruhe meinen Jungs zuschauen und brauche auch die Ruhe für die Analyse.

    Ich finde solche Spielformen fürs Training sehr wichtig und sie sind Hauptbestandteil in jedem zweiten Part meiner TE'en. Sollten hier viel mehr gepostet werden. Da geht 'ne Menge gleichzeitig ab und der Motivationsfaktor/Spaß für die Jungs ist sehr hoch, was dadurch der Nachhaltigkeit förderlich ist.


    Diese Übung mache ich gelegentlich auch, allerdings mit einem zusätzlichen neutralen Spieler, der immer zur ballbesitzenden Mannschaft gehört. Hierzu nehme ich immer abwechselnd bevorzugt Spieler, die nach dem Abspiel sofort abschalten. Sprich: Er spielt ab, bleibt stehen und guckt den anderen staunend zu. Wenn du die Jungs dann im Spiel kurz ansprichst hat man das Gefühl du holst sie aus dem Reich der Träume. Solche "Konzentrationstäler" sind in der F-E bei fast jedem Spieler zu sehen und sind in diesen Altersklassen normal. Einige jedoch bedürfen in diesem Bereich der besonderen Förderung und das ist 'ne gute Übung dafür. Zudem steigert es ihr Selbstbewusstsein, da sie doch dann der wichtige vierte oder fünfte Mann sind.


    Tolle Übung @GC. Bitte mehr davon.

    Nach meinem Verständnis unterscheidet man grundsätzlich in der Trainingsmethodik zwischen Übungsform und Spielform. Jetzt mal unabhängig davon in welchem Teil man sich gerade befindet: Aufwärmteil , Hauptteil, Schlußteil. Wenn man es denn so strikt trennen möchte in der Praxis; im Lizenzlehrgang so vorgegeben/erwünscht und sollte für eine Lehrprobe auch so strukturiert sein. Mein Tipp: Mache es dir so einfach wie möglich. Den Aufbau des einen Teils für den anderen nutzen. Manche versuchen sich zwischen den einzelnen Abschnitten als Bauherren und erschaffen wahre Kunstwerke an Hütchenbauwerken.


    Für deine Lehrprobe mal so als Beispiel:


    Aufbau: Spielfeld meinetwegen 20x30 ( je nach Spieleranzahl ). In den Ecken markierst du jeweils quadratische Zonen ( 5x5, 6x6 ). Zwei Tore.


    Aufwärmteil: Zwei Mannschaften. Punkte gibt es jeweils, wenn der Ball in eine der Zonen gespielt wird. Erfolgt dies von einer Zone zur anderen mittels langem Innenspann-Hochpass zählt dies dreifach!


    Dann als Vorbereitung auf den Hauptteil Partnerweise zusammen und der Ball wird sich mit Innenspann hoch zugespielt. Dabei die Entfernung ( je nach Leistungsstärke ) mehr und mehr vergrößern. Auf Beidfüßigkeit achten. Hier trainierst du in der reinen Übungsform.


    Hauptteil: Zwei Mann zusammen. Zunächst gleichzeitig von der Mitte starten. Flankengeber ohne Ball hinterläuft und erhält einen Pass in eine Zone. Von dort aus Flanke mit Innenspann möglichst auf den Kopf des Partners. Dabei immer abwechselnd die Zonen links und rechts nutzen ( Beidfüßigkeit ). Hier trainierst du in einer Mischform Übungs-/Spielform.


    Anschließend mit Abwehrspielern ( an Kontertore denken ). 2:1, 3:2 usw. Oder direkt aus der Mitte wie von @GC vorgeschlagen. Oder, oder, oder.. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Hier trainierst du in der reinen Spielform.


    Schlußteil: Das Spielfeld mit den Zonen wird weiterhin genutzt. Spiel auf zwei Tore, aber: Keine Mannschaft hat festgelegte Tore ?( Ist in der Praxis einfacher als es sich anhört. Der Ball muss vor dem Torabschluss als Flanke aus einer der Zonen gespielt werden. Beispiel: Mannschaft A greift zunächst auf das Tor in Hälfte 1 an. Da wirds zu eng und sie schalten um auf Angriff in Hälfte zwei. Der Ball muss in eine der Zonen links oder rechts gespielt werden und von dort aus die Flanke. Somit "zwingst" du sie zu Flanken. Schwerpunkt erreicht. Gleichzeitig trainierst du noch eine Menge anderer Sachen nebenbei: Seitenwechsel, schnelles Umschalten und und und. Das wird dir sicher nicht negativ angerechnet ;) Noch zum Ablauf: Bei einem Tor bzw. der Keeper hält, erfolgt ein neutraler Einwurf durch dich von der Mitte ( damit sie nicht vor einem Tor kleben bleiben ). Du gibst eine Zeit bis zum Torabschluss vor ( damit sie möglichst zügig eine Zone zum Flanken anstreben ).


    Oder du machst ein Spiel mit Provokationsregeln wie von La Krizz vorgeschlagen. Tor nach Flanke doppelt. Kopfballtor nach Flanke dreifach usw. usw.


    Wichtig ist das man einen methodischen Aufbau deiner TE erkennt. Von Einfachen zum Schweren. Vom Einfachen zum Komplexen. Dabei den Schwerpunkt beibehalten.



    Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Spaß und viel Erfolg.

    Tja Follkao, hab es nicht übers Herz gebracht da sich niemand als Hauptverantwortlicher gefunden hat und die Truppe auseinandergefallen wäre. Eben das übliche Los einer SG auf dem Land: Trainermangel. Ich bleibe jedoch bei meiner Auffassung, dass ein sofortiger Trainerwechsel für die Entwicklung der Jungs förderlich wäre.
    Aber es ist Licht am Ende des Tunnels: Ein junger Kerl steht in den Startlöchern und will die Truppe nach und nach übernehmen. Nur eben noch nicht sofort. Richtig so: Neue Trainer braucht das Land :thumbup:
    Solange bin ich halt in zwei Vereinen tätig. Man hat ja sonst nichts vor :rolleyes:

    Günter


    Wenn ich das richtig verstanden habe, hat KvS die Truppe ja schon als E-Jugend und geht mit ihnen hoch. Also sollte er die Eltern bereits kennen und sie ihn. Deinem Ansatz mit rechtzeitiger Information wie es nächste Saison weiter geht, kann ich jedoch nur zustimmen. Man muss als Trainer wissen, wen man in der nächsten Saison zur Verfügung hat. Und die Eltern sollten den groben Rahmen wissen, was geplant ist.


    KvS


    Ich gehe mit meiner Truppe ebenfalls mit in die D. Meine "Vorbereitung" beginnt am Ende dieser Saison. Alle beteiligten Eltern bekommen einen schriftlichen kurzen Abriss über die Planung. Trainingszeiten und kurzer Hinweis auf die Bitte um pünktliches Erscheinen/Bringen zum Training :) Ansonsten zeige ich ihnen als kreative Anregung beim letzten Training zwei - drei Tricks, die sie in den Ferien auch alleine üben können. Das wars dann auch schon. Beginnen werde ich in der letzten Woche der Sommerferien. Da sind erfahrungsgemäß die meisten schon wieder da. Da reicht vollkommen. Wenn Du bis zum Ende der E den Grundstock für technische Fertigkeiten gelegt hast, kannst Du in Ruhe nach den Ferien darauf aufbauen, da nicht zu erwarten ist, dass sie in den Ferien wieder alles verlernt haben. Wenn doch meld Dich wieder :D

    Andre


    Tolles Posting. Zeigt es doch den "inneren Zwiespalt" eines Trainers. Ich habe nächste Saison einen Kader von 20 Jungs in der D-Jugend. Ich bin gedanklich bereits jetzt damit beschäftigt, wie ich dies zu lösen gedenke ?( Aber eigentlich sind doch diese Herausforderungen ( neben dem üppigen Gehalt ) der Grund warum man es macht, oder ?


    schleppi


    Ich finde es immer sehr gut, wenn hier im Forum auch Eltern ihre Sicht der Dinge schildern. Würde mir wünschen, dass dies öfter geschieht. Dies hilft auch uns Trainern zur Selbstreflektion. Im Laufe der vielen Jahre als Trainer von Minis bis zur A-Jugend habe ich für mich aufgrund der gemachten Erfahrungen folgende Regeln aufgestellt:


    - Ich habe eine Verpflichtung gegenüber den Kindern / Jugendlichen. Den Respekt, den ich von ihnen einfordere, habe ich auch ihnen entgegen zu bringen. Die fußballerische Ausbildung steht für mich im Vordergrund, wohlwissend das ich ihnen "nebenbei" auch einiges fürs Leben mitgebe


    - Ich habe eine Verpflichtung gegenüber meinem Verein ( bzw. meinen Vereinen) in dessen / deren Namen ich als Trainer tätig bin


    - Immer ein Ziel setzen. Dies sollte längerfristig gesteckt werden. Dieses Ziel lege ich vorher in Absprache mit meinem Jugendobmann fest. Der weiß immer Bescheid und kann nötigenfalls intervenieren


    Und daraus folgend für mich eine der wichtigsten Regeln, die ich schon ziemlich zu Anfang meiner Trainertätigkeit aufgestellt habe:


    - Versuche nie, es allen recht zu machen :!: In einem Punkt bin ich absoluter Egoist und dieses Recht nehme ich mir heraus: Ich persönlich muss als Trainer am meisten Spaß haben ! Artet es in Stress aus, wirkt sich dies auch auf die Trainingsarbeit aus. Nur wenn ich mit Spaß und Elan dabei bin, kann ich der mir anvertrauten Truppe auch authentisch rüber bringen, was sie sich da für einen tollen Sport ausgesucht haben. Das ist das wenige was ich für die investierte Zeit als Trainer verlange. Gegenüber konstruktiver Kritik bin ich aufgeschlossen. Aber eben in Grenzen. Und was dabei raus kommen kann, wenn man sich von äußeren Einflüssen zu sehr beeinflussen lässt hast du als Trainer einer Mannschaft ja offensichtlich schon am eigenen Leib erfahren.


    D.h. für mich in deinem Fall: Die Einstellung und Ausrichtung des Trainers deines Jungen ist nicht in deinem Sinne. Muss sie auch nicht !! Er gibt die Richtung vor und fertig. Zwischenmenschlich scheint das Tischtuch zwischen euch zerschnitten zu sein. Shit happens. Reib dich daran nicht auf. Es könnte jedoch auch der Grund dafür sein, warum dein Junge so wenig spielt. Manchmal ist weniger mehr !


    Entscheidend ist, dass dein Junge mehr spielen möchte. Such dir 'ne Truppe aus wo er zu Einsatzzeiten kommt. Dieses hin und her im Moment halte ich für wenig sinnvoll und zielführend.

    Micha71


    Einteilung in leistungshomogene Truppen ( wenn es denn die Anzahl der Spieler hergibt ) sieht für mich so aus: In einer frühen Phase Beobachtung der Spieler über ein möglichst langen Zeitraum. Die Beurteilung und Einteilung erfolgt in Absprache mit dem Trainer E1 - E3 und mindestens einem neutralen Beobachter ( idealerweise Trainer D-Jugend aufwärts ). Diese Einteilung ist bindend für alle und für die gesamte Saison. Punkt. Dabei müssen aber alle schon zu Beginn die richtige Einstellung haben und das gleiche Ziel verfolgen: Verbesserung der fußballerischen Fertigkeiten und Motivationsförderung, damit alle bei der Stange bleiben :!:



    die Chemie stimmt nicht so ganz. Dennoch hat er ein hohes Interesse, seinen Schwächeren mehr Spielpraxis zu verschaffen


    Wie edel von ihm.


    Er hofft, dass diese Kinder bald mit dem Fußballspielen aufhören.


    Ah ja. Macht ja nichts. Ihr kümmert euch ja solange um den spielschwachen Rest, damit die nicht abhauen. Damit kann er dann ja seine Truppe auffüllen um Reserven zu haben, wenn seine starken Spieler mal 'ne Pause brauchen oder verletzt sind.


    Was meint Ihr? Kann das gutgehen?


    Du musst entscheiden, ob ihr euch dafür hergeben möchtet. Meine Entscheidung stünde fest.

    mir stellt sich hier nicht die Frage, ob ich es machen soll oder nicht...sondern, ob es Sinn macht zwei verschieden Jahrgänge an einem Tag zu trainieren...

    Nein, meiner Meinung nach nicht. Genauso wichtig wie die Vorbereitung ist für mich die Nachbereitung eines Trainings. Wo war es unterfordernd, wo war es überfordernd, Ziel der TE im Trainingsblock erreicht oder sollte er verlängert werden und und und. Ich bin oftmals mit der Analyse des Trainings gedanklich noch lange beschäftigt. Zwei Trainings wären für mich zuviel Input. Getrennt wäre daher mein Tipp.