Beiträge von Sir Alex

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    Ich habe ja schon einiges zum RAE geschrieben, eben dass es ihn gibt und dass es keinen praktikablen Weg gibt, dem entgegen zu wirken.


    Und das sich der RAE eben nicht mit dem Alter völlig ausgleicht, dass kann man (wahrscheinlich) an Hand der Daten der Profi- oder Nationalteams verifizieren. KLar, der RAE ist dort weniger ausgeprägt, aber er ist eben noch vorhanden.
    Irgendjemand schreib ja, dass der RAE sowiso erst mit 23/24 quasi behoben ist.


    Ich habe das ja, wie gesagt, für die Nationalteams der WM 14 rausgesucht.
    AUch die wenigen Länder, die einen anderen Stichtag haben (England zB) hatten diesen RAE, nur eben auf andere Monate bezogen.
    Bei den Afrikanern ist der Stichtag mir nicht immer klar gewesen, außerdem muss man dort auch oft schauen, wo hat der Spieler seine Jugend verbracht, bzw. welcher Stichtag war dort.



    Von dieser Tatsache ausgehend, werfe ich mal erneut folgende Behauptung in den Raum.


    Dass der RAE auch im Erwachsenenalter noch zu beobachten ist, hat den Grund, dass ein Spieler, der stets zu den besten gehörte, so viel selbstvertrauen sammeln konnte, dadurch auch eine bessere Entwicklung nimmt.
    Die physiologischen Unterschiede sind längst ausgeglichen, aber die ENtwicklung läuft eben unterschiedlich.


    Und den Grund nur bei den Trainern und Vereinen größerer und kleinerer ELiten zu suchen, weil diese diese Spieler nicht auswählen, ist mir zu eindimensional gedacht.


    Denn ein SPieler, der sich über Jahre im letzten Viertel der Mannschaft bewegt, entwickelt sich idR nicht so gut weiter, wie die Leistungsspitze.
    Selbstvertrauen, (echte) Annererkennung der Mannschaftskameraden und auch der Respekt der Gegner, etc. ist eine Komponente, die nicht nur für die sportliche Entwicklung entscheidend sein kann, Selbstvertrauen ist auch ein extrem wichtiges Talentkriterium. ALle sprechen immer nur von Technik, Taktik oder Physiologie. Mentale Stärke ist dabei so bedeutend, wenn es darum geht, ob ein Spieler in Liga eins landet oder in Liga3 oder 4. Kicken können die beiden hervoragend, aber um sich möglichst weit nach oben durchzusetzten bedarf es mentaler Stärke, die mehr ist als eine "Trainer muss den Spieler viel loben"- Floskel.
    Nicht nur, dass kaum ein Weg eines Talents linear verläuft, es kommen immer mindestens kleinere Rückschläge,sallerspätestens beim Übergang in die Profimannschaft ist man in der Hirachie und Wertigkeit mal weit hinten, auch der Alltag einer Saison bedarf mentaler Stärke, nicht zuletzt wegen der Fans, der Medien, des öffentlichen Drucks.



    Und, wie schon angerissen, kann der Trainer zwar dabei helfen dieses Selbstvertrauen aufzubauen, aber da gehört eben auch einiges mehr dazu.
    Im Gegenteil, wenn ein Spieler, den die Mannschaftskameraden als schlechtesten wahrnehmen ständig und ausschließlich von Trainer gelobt wird, kann der Schuß schnell nach hinten losgehen, spätestens in der Pubertät oder Vorpubertät. Dann wird man schnell der Trainerliebling.


    Ich will damit die Trainer nicht aus der Pflicht nehmen, im Gegenteil, er hat hier enormen Einfluss, vor allem in negativer Hinsicht, aber ohne Akzeptanz der Leistungen bei Mitspielern und Gegnern ist das eine Herkulesaufgabe.
    Ein SPieler, der (noch) nicht die Leistungsfähigkeit hat (bei hypotethisch überragendem Potential), sich nicht klar im letzten Viertel/Fünftel der Mannschaft zu befinden, wird dauerhaft nur bei ohnehin schon überragenden mentalen Fähigkeiten innerhaln dieser Mannschaft die entsprechende sportliche Entwicklung nehmen.
    Da kann der Trainer ihm die meiste SPielzeit und das meiste Lob geben...



    Oft ist es besser, im Sinne des Kindes, wenn er einen Schritt zurück geht, in eine Mannschaft, wo er zu den besten 2-3 gehört, als jahrelang das letzte Rad zu bilden. ALso bewusst wenigstens ein Jahr mal wirklich eine klare Niveaustufe runter zu gehen, um dann wieder gestärkt nach oben zu wechseln.




    Und im alten Thread hatte ich auch schon Beispiel genannt. Beispiele von SPielern, die gesichtet wurden, da auffällig, obwohl sie sogar noch einen Jahrgang jünger waren (was ich nicht wusste).
    Habe da ein Januar und ein Märzkind vor Augen. Beide sind als U9 Spieler für die U10 aufgefallen. Und beide waren dabei erst U8 Spieler. DIe haben nicht alles in Grund und Boden gespielt, aber sie waren auffällig. Und nicht physisch auffällig, zwar schon schnell genug, aber nicht groß oder kräftig.
    Die hätte ich wahrscheinlich sogar geholt, wenn sie ein Jahr älter gewesen wären, ins Training einladen habe ich sie ja.
    Aber aufallen müssen die Spieler eben.




    Und noch eine ANmerkung zu dem Beitrag, wo SPieler wohl clever den Ball gut und vorrausschaund abspielen, etc. und deshalb nicht gesichtet werden.


    Auch von dieser Sichtweise halte ich wenig.
    - ich gucke auch, wer Selbstvertrauen, mentale Stärke hat.
    - ich will mutige Spieler, keine Wegspieler, um ja nur keinen Zweikampf zu verlieren bzw. Fehler zu machen. (wegspielen vs abspielen).
    - die Cleverniss wird von dem User nur auf die Offensive bezogen. In der Defensive kann ich aber eben auch erkennen, ob ein Spieler "Spielintelligenz" hat oder ob er offensiv nur weinig Mut und/oder zu wenig Fertigkeit im 1gg1 hat.
    - auf höherem/höchten Niveau kann man auch offensiv nicht ohne Gegnerdruck agieren. Auch in der U9 oder U10. Zumindest irgendeiner muss da auch mal ein 1gg1 gbestreiten gewinnen, daamit die anderen dann Platz zum kombienieren haben.
    - in der Defensive kann man sich den Zweikämpfen nicht entziehen. Auch wenn man die Mehrzahl verliert (da körperlich unterlegen) darf ein Spieler diesen nicht aus dem Wege gehen, im Gegenteil.
    - Echte Spielintelligenz in der Offensive finde ich vor allem im Spiel ohne Ball, nicht im (übertriebenen) Abspielen. Wer mal einen Spieler hatte, der sich ohne Ball und in höchsten Tempo auf sehr hohem Niveau bewegt hat (sogar ohne die Absicht selbst den Ball zu bekommen, sondern um Räume zu öffnen), der wird das wahrscheinlioch ähnlich sehen. In dieser Fähigkeit gibt es gigantische Neveauunterschiede und man erkennt die komplette Genialität eines Spielers oft auch erst, wenn man ihn selbst trainiert.
    (Thomas Müller zeigt zum Beispiel, das auf allerhöchtem Niveau ein Spieler hier noch oben rausgucken kann.)

    Ich kann da Tobi verstehen.
    40 Minuten des Training eine und die selbe Übung ohne Wettkampf- oder Spielform finde ich auch sehr langatmig. Zumindest, wenn das eher die Regel ist.


    Bei Passspiel mache ich das eventuell auch schon mal, bei Dribbling würde ich das so eher nicht machen.




    Zum Abschießen:
    Da bin ich bei Zodiak. Es ist Aufgabe des Ballholers Acht zu geben, nicht des Schützen ständig zu warten. (Wobei es bei mir auch immer einen Fänger gibt. Der übernimmt den Ball und startet den Rundlauf, der Schütze geht ins Tor, etc.)
    Abgeschossen wird trotzdem mal einer, passiert. Kurz geschüttelt, weiter gehts.

    Niemand wird bestreirten, dass es den RAE-Effekt gibt.


    Da könnt ihr alle Vereine auflisten.


    Und hier handelt es sich schon um eine U17, also so weit zum "Ausgleich" des RAE ist es nicht mehr.
    Aber der RAE ist auch im Erwachsenenalter weiterhin zugegen. Ich habe das im alten Forum in irgendeinem Thema mal für alle Teams der Weltmeisterschaft 2014 zusammengetragen (Quelle Kicker Sonderheft).




    DonQuijote hat es ja schon angesprochen. Es ist müßig den RAE zu kritisieren, wenn man keinen kostruktiven Vorschlag hat, wie man dem entgegen wirken kann.



    An diesem konkreten Beispiel:


    Ihr seit U17-Nationaltrainer ( oder eben auch NLZ-Trainer) und ihr stellt einen Kader aus einem riesigen Spielerrepertoire zusammen.


    Wie genau geht ihr dann vor bzw. wie wollt ihr vorgehen, um die Geburtsmonate ausgeglichen zu vertreten?



    Ich meine, zu allererst müssen Spieler ja mal Form irgendeiner Form (Schnelligkeit, Schuß; Dribbling, Pass, Durchsetzungsvermögen, etc.) auffallen.


    Wenn nun kein, kaum Novemberkinder auffallen, was macht ihr dann, um diesen Monat auch zu besetzten? Einfach irgendeinen nehmen, der im November geboren ist?



    Ich habe mich als NLZ-Trainer schon ausgiebig mit dieser Thematik auseinandergesetzt, dies diskutiert.
    Und in einem NLZ ist es sogar so, wenn 2 Spieler auffallen und man beiden ähnliche Stärke/Potentiale zutraut, dann wird das Novemberkind gewählt, nicht das Januarkind. Spätgeborende werden sogar bevorzugt, das späte Geburtsdatum wird gerade in den jungen Jahrgängen stets hervorgehoben, wenn man über den Spieler spricht. Weil das selten ist und noch mehr Entwicklungspotential verspricht.


    ABER, irgendwie muss auch ein Spieler erstmal auffallen.



    Und da konnte auch TW-Trainer, stetiger Kritiker dieses RAE, bis heute keine konstruktive, konkrete und praktikable Lösung aufzeigen.


    Falls jemand den Stein der Weisen hat, her damit.
    Etwas zu kritisieren ist immer leicht. Aber hilfreich und wertig ist nur konstruktive Kritik.


    War natürlich verkehrt von ihm, das er kurz nach Anpfiff der 2. Halbzeit, als er das erste ziehen merkte nicht Besccheid gesagt hat. Dann hat er noch
    nen Tritt in die Wade bekommen und da war es dann aus. Er hat dennoch bis zu Ende gespielt u auch das 11 Meter schießen noch mitgemacht....ist
    natürlich nicht wirklich hilfreich.....


    Ich glaube auch, dass es wohl eher nur eine Zerrung ist.


    Die Grenze zwischen Zerrung und Faserriss ist fließend, dh es wird oft von Faserriss gesprochen, obwohl es nur eine Zerrung ist.
    Wohl auch im Profifussball.
    Zumindest die Info an die Öffentlichkeit - wobei da oft gelogen wird, dass sich die Balken biegen, auch um den Gegner im Unklaren zu lassen.
    Außerdem: Ein grippaler Infekt auf Länderspielreisen soll wohl nicht selten auch mal ein "dicker" Schädel gewesen sein, da manch verheirateter Spieler dort endlich mal feiern und vieles mehr kann. Zumindest in der Zeit von Ribbeck, Völler und co, da gab es verdiente Natinalspieler die häufig mal die Trainingseinheit der N11 deshalb sausen lassen mussten bzw. wollten, aber dann zum Länderspiel fit waren.),


    Bei einem Muskelfaserriss kann man auch bei bester medizinischer Versorgung nicht nach 10 Tagen wieder spielen, das braucht einfach 3 Wochen.



    Bei einem richtigen Muskelfaserriss in der Wade kann man eigentlich nicht mehr weiterspielen. Also zumindest ich konnte das nie, und ich habe regelmäßig mit schwerzhaften Bänderverletzungen etc. gespielt.
    Aber bei einem Muskelfaserriss in der Wade kann man einfach nicht mehr laufen.

    Mal ehrlich, da habt Ihr Euch 3 Monate oder länger auf der Nase herumtanzen lassen und jetzt hoffst Du auf Besserung 8| ?
    Sorry, aber da wirst Du Deinen Nickname in "Kinderschreck" ändern müssen, denn jetzt hilft nur noch der berühmte "Knall". Jeder, der mit Kindern (und auch Jugendlichen) arbeitet, kennt die Probleme und wird mal mehr, mal weniger damit konfrontiert - es gibt Tage, da läuft's ordentlich, an anderen bekommt man keine Trainingseinheit vernünftig durchgezogen. Man bewegt sich immer auf Messers Schneide - läßt man es (einmal) durchgehen, ist dem Rumgekasper Tür und Tor geöffnet; reagiert man konsequent, hat man u.U. die Diskussion mit Eltern oder dem Verein. Hier muß ich Dich also erstmal fragen, wieviel Kinder Ihr aktuell betreut und wie die Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Verein klappt. Hast Du nämlich von dort keinen Rückhalt, ist Dein Vorhaben so gut wie gescheitert. Die nächste Frage wäre, inwieweit Deine Spieler mit Leidenschaft Fußball spielen - trainierst Du nämlich hauptsächlich "Mitläufer", werden die sich auch durch Konsequenzen nicht beeindrucken lassen.


    Ich behaupte, von wenigen Ausnahmen abgesehen, dass es am Trainer/Erzieher/Lehrer liegt, wenn die Gruppe nicht funktioniert.
    Die Spielstärke hat aber nichts damit zu tun. (Auch wenn viele gerne sagen: "Na mit den Kindern ist es ja einfach, die wollen und können ja." )
    Ich habe bei einer Lizenzverlängerung mal einen gemeinsemen Lehrgang mehrerer Stützpunkte (als Vorbereitung auf die Landesauswahl) absolviert. Wir waren 5 oder 6 Trainer, die dann auch in die Trainingsarbeit integriert wurden, als zB 4 Gruppen gebildet wurden.
    Die selbe Gruppen haben bei einigen Trainer funktioniert, bei anderen aber absolut gar nicht. (Und die Übungen waren vom Verbandtrainer vorgegeben.)



    Die weinigsten können das auf Anhieb, wenn ich da an meine Anfänge denke...
    Manche erlernen es aber nie, das Auszustrahlen, dass es bedarf, um eine Kindergruppe zu führen.


    Man muss kein Drillsagent sein, einfach nur selbstsicher, wertschätzend (vor allem mit Blickkontakt, Mimik und Gestik) kompetent (Nicht nur fussballspzifisch) und klar strukturiert sein und damit eine Ruhe und natürliche Autotität ausstrahlen.
    Klingt einfach, ist aber irgendwie schon so.


    Ich habe vielfach Fussballferienschulen gemacht und auch jahrelange Fussball-AG -Erfahrung.
    Also Gruppen, die viele Kicker beinhalten, die deiner Gruppe ähndeln.


    Aber genauso, wie bei miner Vereinsmannschaft habe ich ein paar "Strategien", die ich in allen Gruppen anwende.



    Mal kurz umrissen:


    In der erste (n) Einheit(en) geht es mir ganz expliziet darum, einen Trainingsablauf hinzubekommen. Da sind die Inhalte erstmal zweitrangig.
    Aber auf den Ablauf lege ich da richtig wert und bin am Anfang da sehr penibel. (Später dann die Grenze nach unten verschieben ist leichter als umgekehrt.)


    1) Ich rede mit den Jungs, mache ihnen einige wenige aber wichtige Regeln klar.


    2) Ich erkläre ihnen, dass das wichtig ist, damit wenig Zeit fürs "Reden" oder den übergang zur neuen übung draufgeht, damit Fussball dann auch den größten Teil einnimmt. (Kannst zB auch sagen, dass du Programm x fürs Training hast und am Ende eben die restliche Zeit gespielt wird. Wieviel Zeit übrig ist, hängt eben auch vom Ablauf vorher ab.)


    3) Die Regeln:
    a) Wenn ich Bälle ins Tor rufe, oder zusammenkommen oder einen Wechsel, je nach Trainingsinhalt), dann meine ich damit IMMER, dass dies sofot und sicher geschehen soll. DH es wird nicht nochmal aufs Tor geschossen, etc.
    Auch bedeutet Ball ins Tor, dass der Ball aus Nahdistanz sicher ins Tor gebracht wird und eben nicht aus 20 Metern geschossen wird. (Man kann jemanden treffen oder das Tor verfehlen, wieder Ball holen, etc.)


    b) Wenn ich rede, dann hat kein Kind einen Ball, sonst spielen sie damit und sind nicht alle aufmerksam. (Später gilt dann die Regel, dass der Ball sich nicht bewegt, also vor ihnen am Boden liegt oder in der Hand).
    Außerdem gucken mich alle an, in die Augen, damit ich weiß, dass mir alle zuhören und ich erkennen kann, dass sie mich alle verstehen. Dann muss ich auch alles nur einmal sagen, mehr Zeit für Fussball.
    Danach können sie Fragen stellen, etc.


    Wichtig ist natürlich auch, dass es innerhalb der Übungen keine(kaum) Standzeiten gibt und das die Übungen auch gut gewählt sind, sowohl bezüglich Freude, als auch Belastung. Kinder wollen sich ja auspowern in der Übung, ihrem Bewegungsdrang nachkomen können.




    Zur Ansprache in der Halbzeit:
    Lass sie erstmal zur Ruhe kommen.
    Am Ende der Pause, aber auch nicht lange kannst du ein paar Worte verlieren. Aber auch da gilt, dass dich alle Kinder angucken sollen.



    Auf diese Dinge lege ich am ANfang (übertrieeben) viel Wert und korriegiere das sofort. Das dauert nicht lange und alles klappt ohne großartiges korriegen in einem gesunden Maße. Wo eventuell auch mal einer wieder aufs Tor ballert, aber eben selten und eben auch nicht mehrere.

    Eine in seiner Entwicklung defensivere Ballabwehr (von der früheren Frontalgrätsche zu seitlich ausgestreckten Beinen) wird jedoch als Regelwidrigkeit mit gelber oder roter Karte sowie einem Elfmeter geahndet. Weil es jedoch nicht immer sofort ersichtlich ist, ob ggf. hier der Torwart doch ein Foul begangen hat, weil er nicht den Ball, sondern den Gegner im Visier hat, so hatte ich angeregt, die Szene zuende zu verfolgen, um zu erkennen, ob der Angreifer überhaupt die Absicht hatte, zu einem Torabschluß zu gelangen. Hier wäre dann der endgültige Beweis erbracht, dass es sich um eine "Schwalbe" handelt.


    1) Man muss doch kaum über die Absichten des Fängers spekulieren.
    Das hat auch niemand getan, weil es eben irrelevant ist.
    Entscheidend ist doch, was passiert. Also spielt er Foul oder spielt er den Ball.


    Du bringst da ein Entweder-oder-Argument (vgl http://www.rhetorik.ch/Manipulation/Manipulation.html) , dass nicht zielführend ist. Bzw. es geht eben nicht um entweder Absicht oder keine Absicht.



    Ich verstehe wirklich nicht, welchen Mehrwert hier die Intention des Fängers haben sollte. (Mal davon ab, dass ein Fänger im Strafraum wohl in den seltensten Fällen die klare Absicht hat, den gegner zu foulen. Eine gewisse Chance auf den Ball wird er sich immer ausrechnen.)



    2) Damit ein Foulspiel vorliegt, muss der Angreifer aber gar nicht die Absicht haben direkt zum Torabschluß zu kommen. Im Strafraum gelten (eigentlich) 100% genau die gleichen Regeln, wie woanders auf dem Spielfeld. Lediglich bei der persönlichen Strafbemessung sind andere Faktoren mitentscheidend.


    So, wie du mit dem unterstrichenden Satz argumentierst, kann es ja bei einem vom Tor wegdribbelnden Angreifer (also Rücken zum Tor) niemals zu einem Foulspiel des Fängers kommen, egal wie dieser zu Werke geht.


    Genauso, wie im Mittelfeld, darf der Angreifer auch im Strafraum den Törhüter ausdribbeln - auch in Richtung weg vom Tor (das mag unsinnig sein, aber regelwidrig daran hindern darf man ihn trotzdem nicht) - oder einen Pass spielen, auch wenn dieser nicht ankommen mag bzw. wenig zielführend im Sinne des Torerfolgs ist.
    Bzw. der Torhüter darf den Angreifer auch an diesen Folgeaktionen nicht regelwidrig hindern, ohne, dass ein Foulspiel vorliegt.


    Eine Schwalbe liegt dann vor, wenn der Spieler vom Fänger eigentlich nicht daran gehindert wurde, seine eingeleitete Folgeaktion weiter zu führen, der Angreifer aber trotzdem den Kontakt sucht, um zu Boden zu gehen.
    (Im Fall Martinez gg Neuer, hatte Martinez aber keine Chance seinen Lauf weiter zu führen)


    Recht hast du dann, wenn die Bewertung der Anschlußszene dazu dienlich ist, um die persönliche Strafe für den Fänger zu ermitteln. Denn dafür ist das schon entscheidend.

    Stannis74


    Es gibt mitlerweile genügend wissenschaftliche Untesuchungen, die zu ähnlichen Ergebnissen kommen. Habe bei ähnlichen früheren Themen auch einige Verweise hineingestellt. Leider ist jedoch nicht jeder in der Lage wissenschaftliche Texte geistig zu erfassen, weshalb er immer nur seine kleine Welt für das Maß aller Dinge hält. Dennoch kann sich jeder Leser aus den unterschiedlichen Meinungen sein eigenes Bild machen. So sollte es auch sein!


    Ich vermute mal, dass du mich ansprechen willst, wenn du den Intellekt von Personen anzweifelst bzw. deren Lesekompetenz.


    Da du aber so tust, als ob du meine Texte nicht liest und du eh gerne allgemein gültig schreibst, als ob das feststehende Fakten sind (obwohl du eigentlich immer nur deine subjektive Meinung darlegst.) musst du es so unterbringen.
    Aber du hast jetzt in verschiedenen Threads Inhalte von mir aufgeriffen...bzw. wie oben meine Meinung per se versucht zu diskreditieren. Aber eben nicht mit sachlichen Argumenten!!!


    Wenn du an einem Meinungsaustausch interessiert bist, dann mache das doch direkt!



    Aber halt, ich habe deine Argumentations bzw. Kommunikationsweise mehrmals kritisch hinterfragt, in einer Art, wie es der folgende Link ganz gut erklärt.
    Du wirst selbst wissen, dass du dich, bzw. deine Art der Kommunikation dort in vielen Punkten glasklar wiederfindest.


    Ich poste nochmal einen sehr lesenswerten Thread bzw. Link von tobn.
    Manipulationstechniken (in der Kommunikation)


    Der entscheidene Link:
    http://www.rhetorik.ch/Manipulation/Manipulation.html




    Falls du irgendwann mal an einer seriösen, ehrlichen, ergebnisoffenen und sachlichen, aber gerne kontroversen Diskussion interessiert bist, ich schlage keine Türen zu...


    Einige haben es nicht auf dem ersten, manche erst auf den zweiten und Andere brauchten eine Reihe von Anläufen. Sie schon früh abzuschreiben, wäre fatal gewesen. Solange sie sich nicht aufgeben, gebe auch nicht niemanden auf. Da bin ich halt sehr pingelig, nervig! Denn die Leistungsschwankungen sind normal, vertragen sich jedoch nicht mit der wiederkehrenden Selektion.
    Da jedoch immer Andere zu richten haben, werde auch ich beurteilt. (Ich meine jetzt nicht die User, die mit ihrem Halbwissen prahlen.) Deshalb entscheidet man auch nur anhand einer messbaren Erfolgsqoute. Meine persönliche Messlatte ist jedoch weitaus größer und weicht punktuell ab. In der Analyse kommt heraus, dass nicht ich, sondern lediglich meine Funktion nachhaltige Bedeutung hat.Ich würde es jedem Kollegen sofort gönnen meinen Platz einzunehmen, wenn er es denn besser machen kann.


    Ja, einige schaffen es über den zweiten Bildungsweg. Sie nehmen den Umweg vom BVB nach Essen, und dann wieder zu Schalke oä.
    Wo ist also das Problem? Es gibt genügend Beispiele, dass Kinder und Jugendliche auch mit Mißerfolgen umgehen können. In Schule (sitzenbleiben) oder Sport (Selektion).
    Entscheidend dafür ist aber vor allem das Elternhaus, also wie dieses gemeinsam mit dem Kind damit umgeht.


    Und zu Halbwissen:
    Ich habe schon einige sogenannten „Fakten“ von die als nicht richtig bewiesen.
    Deshalb ist es schon irritierend, gar unredlich von dir, dass pauschal Kritikern deiner Meinung zu unterstellen. Und das eben ohne bei diesen Widersprüche zu finde.
    Ich betone nochmal, dass ich an einem sachlichen Austausch immer interessiert bin.
    Das beinhaltet den Austausch von Argumenten, Pro UND Contra und der Diskussion über eben diese.
    Dann kann jeder für sich diese vorhandenen Argumente selbst gewichten und sich eine Meinung bilden. Die kann dadurch auch unterschiedlich sein, das ist völlig legitim und logisch.
    Aber dem Diskussionspartner die Legitimation für seine Meinung zu entziehen, Argumente unter den Tisch fallen zu lassen bzw. nur Argumente zuzulassen, die die eigene schon vorhandene Meinung stützen ist unredlich und einer Diskussion nicht dienlich.
    Da unterstelle ich mal, dass es eben nicht um eine ergebnisoffene Diskussion geht, sondern populistische Meinungsmache Ziel der Beiträge ist.




    Abscließend will ich nochmal festhalten, dass auch ich nicht alles und jeden im NLZ für richtig und gut halte.
    Gerade bei einer individuellen Betrachtung/Entscheidung.


    Aber diese pauschale, populistische Hetzte gegen die Arbeit aller NLZs, kann bei ergebnissoffener Betrachtung einfach nicht aufrecht gehalten werden.
    Wenn man dann noch den Vergelich zu anderen ländern heranzieht, und eben nicht mit Halbwahrheiten aus anderen ländern "rgukentiert", dann schon mal gar nicht.


    Aber nur ein ehrlicher, auch gerne kritischer Umgang mit echten Fakten und Argumenten kann dazu beitragen, DInge zu verbessern, zu optimieren und vor allem in jedem individuellen Fall eine möglichst gute Entscheidung zu treffen.

    Bei allem Respekt. Dieser Beitrag ist mal wieder so populistisch, dass könnten Axel Springer und co nicht besser.
    So krass, dass ich ihn kommentieren werde.
    Da ich mir sehr sicher bin, dass du nicht einfältig bist, muss man dir ja Absicht unterstellen. Dein Motiv scheint in diesem Beitrag im Subtext erkennbar. Es passt auch dazu, dass du jegliche Aussagen zu deiner Vita (ohne genauen Verein oder Region, sondern nur Tätigkeit in welcher „Art“ Verein zurück hältst.)
    Wie schon bei anderen Themen (und auch von anderen Usern angemerkt !!!) hast du eine Meinung und „argumentierst“ dann. Dabei stellst du Dinge verzerrt dar, verschweigst Fakten, ignorierst aufgedeckte Widersprüche oder Gegenargumente, in letzter Konsequenz beendest du die Diskussion einseitig, mit einen mehr als „diskutablen“ Fazit der Diskussion.
    Eine seriöse zielführende, anregende Auseinandersetzung zu einem Thema – egal zu welchem Thema – geht aber einen anderen Weg.
    Man sucht Pro und Contra Argumente, tauscht diese aus, diskutiert diese dann gewichtet man diese und erst dann bildet man sich eine Meinung.




    Den allermeisten Vater (Trainer fehlt die Vergleichsmöglichkeit. Denn nur weil ihr Talent im Heimatverein viele Tore schießt, muß das nicht auch auf höherem Niveau so sein.


    Da stimme ich dir zu.

    Dann gibt es da noch das Talentscouting. Meist startet man im Radius von 50 - 70 km um den Verein und weitet sein Sichtungsterrain für die älteren Jahrgänge weiter aus. Ab der A-Jugend stehen die wenigen aufgenommenen Talente, die sich in den wiederkehrenden Selektionen behaupten konnten, der internationalen Konkurrenz gegenüber. Wenn man sich vor Augen hält, dass sich dort jährlich schon die Besten Talente aus zig-Tausenden von Talenten messen, dann wird ersichtlich, warum es so schwierig ist, so sehr für eine seriöse Erfolgsprognose zu erstellen.


    Das die Luft nach oben immer dünner wird, ist doch unstrittig. Das ist überall so, in jeder Sportart, in jedem Berufsfeld. Es gibt eben „oben“ nur eine begrenzte Zahl an Plätzen.
    Die wenigsten Fussballspieler werden Nationalspieler.
    Die wenigsten Turner werden Olympioniken.
    Die wenigsten Abiturienten, werden Professor.
    Die wenigsten CDU oder SPD Mitglieder ziehen in den Bundestag ein.
    Etc.


    Deshalb ist es wichtig ein Talent immer in Relation zum gegenwärtigen, wie zum gewünschten Anforderungsprofil zu sehen. Die Bandbreite dafür ist riesig! Ein Jugendnationalspieler hat keine Garantie für eine spätere Profikarriere (Namen möchte ich nicht nennen) und ein Senioren-Bezirksligaspieler (darf man ruhig sagen: z.B. Miro Klose) kann noch Profi und sogar Nationalspieler werden. Diese Breite wird jedoch in vielen Analysen nicht abgebildet, weshalb der Eindruck erweckt wird, das man nur mit einer möglichst früh und intensiv ansetzenden Leistungsförderung den Weg nach ganz oben schaffen kann.


    Du hättest noch Hans-Peter Briegel nennen können.
    Denn genau, wie Klose hat der es als „Quereinsteiger“ zum Nationalspieler geschafft.
    ABER, das ist in beiden Fällen ewig her. In beiden Fällen weit vor der signifikanten Änderung der Jugendspielerausbildung in Deutschland.
    Bringe doch mal aktuelle Beispiele?
    Die gibt es nämlich nahezu gar nicht. Nahezu jeder Bundesligaspieler, erst Recht Nationalspieler, hat schon frühzeitig bei einem guten Verein gespielt, hat mit selektierten Mitspielern agiert.Wenn nicht im NLZ, dann wenigstens in einem höherklasig spielenden Amateurverein. (zB Schürrle bei Ludwigsburg, die überregional in der Jugend spielen).
    Es mag Ausnahmen geben und die wird es wohl auch immer mal wieder geben. Wohl aber eher in wenig besiedelten Gebieten.
    Und einen Spieler, der wie Klose mit 22 Jahren aus dem Nichts auftaucht, gab es seit 10 Jahren wohl gar nicht mehr in der Bundeliga. Da kommt mal einer aus der Regional- oder Oberliga, aber ich kenne kein Beispiel für deine These.
    Nenne doch mal 2-3 Namen aus den letzten 10 Jahren?
    (Auf dem Schulsektor hat man ja wenigstens die Erfahrung wirken lassen, dass man allen (oder zumindest den meisten) die gleichen Bildungsschancen geben sollte. Davon sind wir beim Fussball aufgrund der vielen selbsternannten Experten, die das Zeug zu einer objektiven Leistungsbeurteilung mit der Muttermilch bekommen haben, noch sehr weit entfernt.)[/quote]

    Leider wird auch heute noch von einem Automatismus ausgegangen, nach der bei entsprechenden Talenten ein Zwang zur Förderung abgeleitet wird. Statt zu warten, bis es das Talent selbst will (was individuell sehr unterschiedlich ist) handelt man streng nach dem Prinzip: dann zwingen wir dich eben zu deinem Glück. Aber wie nachhaltig ist eine Leistung, die nicht freiwillig erbracht wird und wie groß das Risiko, bei nächstmöglicher Gelegenheit aussteigen zu wollen.


    Kein Spieler wird gezwungen in ein NLZ zu wechseln. Schon gar nicht, vom NLZ. („Eiskunstlaufeltern“ gibt es, die ihr Kind zu den Sichtungen des Vereins karren. Das geht auch nur in den jüngsten Altersklassen.) Deshalb sollte man differenzieren zwischen Spielern die von sich (den Eltern) aus auf das NLZ zu gegangen sind und den Spielern, auf die das NLZ zu gegangen ist.
    Recht hast du damit, dass es nicht bringt und wenig zielführend ist, wenn das Kind nur extrinsisch motiviert ist. In diesem Fall wird es sich nicht gut entwickeln und der Weg raus aus dem NLZ ist zwangsläufig.
    Aber das ist doch dann für alle Seiten, vor allem für das Kind, das beste, oder siehst du das anders?
    (Ich hatte 2 mal ein kind, dem diese Motivation abging, obwohl er sonst alle Talentkriterien voll erfüllt. Ja, ich habe beide dann „aussortiert“. Und – auch wenn du mir das nicht glaubst – die grüßen mich immer noch, reden sogar mit mir und kicken auf höherem Freizeitniveau. So schlimm )


    Aber die allermeisten sind intrinsisch motiviert.


    An dieser Stelle regen sich immer einige Gemüter auf, die ihr eigenes Handeln gern auch legitimiert wissen wollen. Ich habe für mich irgendwann erkannt, dass es besser ist, in einer angstfreien Athmosphäre zu agieren, weil es sich für die Talente wie für mich leichter lernt und dadurch der Entwicklungsweg an Bedeutung gewinnt.


    1) Du unterstellst mir (NLZ-Trainer), dass meine Spieler Atmosphäre der Angst agieren. Ich behaupte das Gegenteil und finde solch eine pauschale Unterstellung weder zielführend noch redlich.
    2) Hast du selbst den Weg aus dem NLZ gewählt (so du denn wirklich mal Teil davon warst) oder musstest du gehen? Zweites würde die Motivation deines Auftretens im Forum erklären. Wobei ich auch dann widersprüchlich finde, wenn du dich derartig hier auslässt, wo du doch selbst behauptest (was ich auch finde), dass man sein persönliches Wohl und seinen Selbstwert nicht von der Zugehörigkeit in einem NLZ abhängig machen sollte.


    Zwar durfte auch ich mich schon über eine Reihe von Profis, darunter Nationalspieler freuen, jedoch wird die klassische Methode (mit Leistungsdruck) ebenso viele Talente fördern. Allerdings ist es mir nicht egal, wie man sich verabschiedet, weshalb ich den Kontakt auch noch später pflege. Denn für mich ist es der Mensch, nicht das Talent zum Fussballspielen, was den eigentlichen Wert ausmacht.


    Selbst Unterstellung. Es muss kein Widerspruch sein, zwischen Förderung des Talentes und dem „Menschsehen“.
    Jedes Mal, wenn ich einen Spieler aussortiert habe, verlief das fair. Und auch in anderen Vereinen verläuft das mit Sicherheit idR fair. Das enttäuschte Eltern damit nicht umgehen können (im Gegensatz zu den Kindern, die nach einer kurzen Enttäuschung meist sehr gut damit klarkommen, ganz sicher, wenn die Eltern dies können.) steht auf einem anderen Blatt.


    Und ja, die meisten der „Ausselektierten Spieler“ reden noch gerne mit mir, wenn man aufeinander trifft, bei Spiel oder Turnier.

    Im 1 gegen 1 erhöht sich die Chance zur erfolgreichen Torabwehr um ein Vielfaches, wenn der TW nicht stehen bleibt. Denn beim Stehenbleiben hat der TW nur dann eine Chance, wenn der Angreifer einen Fehler macht (z.B. TW anschießt oder am Tor vorbei schießt) Verkürzt der TW die Distanz, dann erhöht sich die Chance, entweder als Erster an den Ball zu gelangen oder die erfolgreiche Torabwehr durch Verkleinerung der "Torfläche" oder den Angreifer weit nach außen abdrängen kann.


    Schön, dass du das nochmal erklärt hast.


    Nur ist das eh unstrittig, bzw. völlig klar.



    Aber, wenn der Torwart sich entscheidet, die Entfernung maximal zu verkürzen, nimmt er dann eben auch das Risiko in Kauf, dass es zum Elfmeter kommt.
    Das weiß wohl jeder Fänger. Das ist die Regel. Er muss also abwägen.


    Mal abgesehen davon, dass es eh schon selten genug ist, dass ein Spieler alleine und völlig unbedrängt auf den Fäger zu dribbelt. Wenn eine Mannschaft so eine Situation kreeieren kann, warum sollte man diese Situation dann noch entwerten, indem man dem Fänger mehr Rechte einräumt?



    Als Feldspieler hat man auch eine wesentlich höhere Chance einen Zweikampf zu gewinnen, wenn man mit den Händen schubsen darf, oder wenn man einfach mit dem Bein voll richtig Ball zuschlägt. Nur, wenn man dann das Bein des Gegners erwischt, dann hat man eben Pech...
    etc.




    Nein, ich finde da nicht mal den Ansatz für eine DIskussion, wirklich nicht.


    Wenn man schon das Regelwerk verändern will, dann gibt es da ganz andere zielführendere Möglichkeiten. Und Regeln, die die Zahl der Tore signifikant verringern, sind wohl eh weniger gewollt.

    Du forderst ernsthaft, die Regeln dem Spielstil Neuers anzupassen?
    Damit es ihm künftig erlaubt wird, blind in den Gegner zu springen, ohne mögliche Risiken/ Konsequenzen tragen zu müssen?


    Quasi ein Freifahrtschein im gesamten Strafraum?


    Da macht man es den Fängern aber ein bißchen arg leicht.
    Mal unabhängig davon, dass die Folge viele schwere Verletzungen von Offensivspielern wären, wenn jeder Fänger einfach jeden vor ihm auftauchenden Gegner offensiv ummettert. Wohlgemerkt beide in vollem Lauf, aber aus verschiedenen Richtungen.


    Wie wäre es, wenn er sich mit seinem Spiel einfach an die geltenden Regeln hält?


    Und ja, auch für mich ist Neuer der Klar beste Keeper weltweit.


    Wenn er für dich der beste im 1gg1 ist, dann müssten ihm doch die aktuellen Regeln zum Vorteil sein, zumindest im Gegensatz zu seinen Torwartkollegen!




    Davon ab, finde ich, dass die Regeln eh schon sehr zu Gunsten des Torwarts ausgelegt werden.


    "Eigentlich" gelten ja für Torwart und Feldspieler die gleichen Regeln, aber wenn man vergleicht, wie manch Fänger mitunter einfliegt...
    Wenn das ein Feldspieler auf Mittelliniehöhe macht...


    Und selbst die "Torwartraumregel"!


    Die Regel lautet NICHT, dass ein Fänger bei jeder Berührung Freistoß bekommt.


    Aber, selbst wenn er auf einen stehenden, sich überhaupt Null bewegenden Gegner trifft und diesen Immebweg, bekommt zumeist der Fänger Freistoß. Selbst dann, wenn er den Ball verfehlt.
    Das steht so nicht im Regelwerk, eigentliche ist das auch Foul des Fängers, aber man hat sich mittlerweile an diese "Regelauslegung" gewöhnt. So sehr, dass es schon kritisiert wird, wenn der Schieri das mal zurecht laufen lässt.



    Ich vertstehe wirklich nicht, was diese Diakussion soll...


    Schon gar nicht, wo selbst Manuel Neuer mit keinem Wort den Schieri kritisiert hat, sondern die Szene so bewertet hat, wie sie zu bewerten ist.
    Er ist volles Risiko gegangen und wenn er da nicht klar den Ball spiel/hält, dann gibt es eben Strafstoß.


    Eine Regelunklarheit bzw. Schwierigkeiten in der Auslegung/Bewertung kann ich nicht erkennen.
    ( nur bei der Bewertung, ob rot oder gelb für den Fänger)

    Übrigens: wer wie Neuer als TW oder auch als Feldspieler so zum Ball geht, muss immer damit rechnen, dass es zum Foul kommt,
    auch wenn sich nach der 10. Zeitlupe herausstellt, dass der Gegenspieler nicht getroffen wurde.


    Das sehe ich genauso.


    Wer bei gegenläufiger voller Bewegung einfliegt, der geht ein derartig hohes Risiko, dass man schon glasklar den Ball spielen muss...


    Macht ein Feldspieler so etwas im Mittelfeld und kommt zu spät, gibt es ja schon mindestens dunkelgelb, selbst bei nur kleiner Berührung.



    Da ist Neuer All-In gegangen umschatte sogar sehr viel Glück nicht rot zu bekommen.


    Alternativ hatte er ja auch einfach stehen bleiben können, sich also vor Martínez geoß machen, also keine gegenläufige Bewegung durchziehen müssen.
    Dann kann der Stürmer nicht einfach einfädeln, wenn man das Martínez unterstellen will. Dann wird auch sehr oft nicht gepfiffen.



    Neuer hat sich aber nunmal so entschieden - und ich denke er war sich des Risikos und der möglichen Folgen absolut bewusst - da muss man den "Schuldigen" nicht irgendwo anders suchen.


    Bei mir als aktiver wurde da immer der eigene Mann kritisiert, wenn er so einfliegt und es Elmetwr und/oder rot gab. Völlig lsigelst davon, ob es am Ende ein klares Foul war, oder nicht. Denn so eine Nummer muss glasklar kein Foul sein, um Nutzen zu haben.

    Ich habe solch eine Saisonplanung für eine E-jugend mehrmals gemacht bzw. machen müssen, als ich U10 oder U11 Trainer war.


    1) Solch eine Planung sehe ich vor allem deshalb als sinnvoll an, damit sich ein Trainer mal konkret und intensiv Gedanken macht, welche Fähigkeiten zu schulen sind, etc.
    Außerdem bietet sie einen gute Möglichkeit, beim Blick auf den aktuellen Monat, um während der Saison den Überblrick zu haben, welche Inhalte lange nicht trainiert wurde.


    2) Man soltte sich bei solch einer Plaunung auch Gedanken darüber machen, welche Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
    So macht es zB weniger Sinn, Flugbälle oder Ballan- und mitnahme von hohen oder halbhohen Bällen Im Januar schwerpunktmäßig zu trainieren, wenn man überwigend in der Halle ist.


    3) Ich denke, man sollte solch eine Makroplanung dann nicht als Dogma über die Saison verfolgen. Ein Jahr ist lang und man muss auch bestimmte Entwicklungen der Spieler im Auge haben, die ein gewissen Abweichen von den Inhalten mitunter erforderlich machen.



    zu deinem Plan:


    4) Wenn ich das richtig sehe, dann hast du von Januar bis April jeweils pro Woche einen Schwerpunkt, dabei oft eine koordinative Fähigkeit.
    Das halte ich nicht für sinnvoll.
    a) Man muss (sollte) nicht immer die ganze Trainingseinheit einem koordinativen Schwerpunkt widmen. Man kann auch in der ersten halben Stunde einen koordinativen Schwerpunkt trainieren und dann einen technisch-taktischen in der restlichen Stunde. Oder sogar bei einer Teilung der Gruppe beide Schwerpunkte im Wechsel anzubieten.



    Außerdem liest sich das ja so, als ob Koordinative Fähigkeiten in den restlichen 9 Monaten gar nicht Trainingsinhalt sind.
    Gerade bei den koordinativen Fähigkeiten im E-Jugendalter finde ich das wenig zielführend. Ich schule die verschiedenen koordinativen Fähigkeiten über das ganze Jahr immer mal wieder in Teilen des Trainings.
    (Mal davon abgesehen, dass die kinästetische Differenzierungsfähigkeit zB eh in so vielen "normalen" Trainingsinhalten geschult wird, dass ich mich frage, wie du gedenkst 2 aufeinanderfolgende Wochen das ganze Training zu diesem Schwerpunkt zu gestalten. Bzw. wenn du das machst eigenet sich das doch hervoragend, um es zB mit dem Schwrpunkt Ball-an und mitnahme zu koppeln.)
    Etc.




    5) Was ist Ballgewöhnung? Also was genau, welche Inhalte sollen das sein? Dribbling? Und warum im Oktober/November?


    6) Spielkreativität und Spielintelligenz über 8 Wochen. Worin siehst du den Unterschied? Bzw. Was genau willst du inhaltlich machen? Und wie willst du das umsetzten?


    (Anmerkung: Ich sehe in Kreativität im Fussball, dass man den Kindern ein möglichst großes portfoio an Handlungsoptionen zeigt, damit diese dann aus einem großen FUndus eine möglichst zielführende Option auswählen. Dazu muss ich ihnen diese Handlungsoptionen aber darlegen. Und das sind dann für mich vor allem die Inhalte des Trainings. Da ist gutes Coaching sehr wichtig.)


    7) Ich weiß dass die Lehre oft davon spricht, dass man Offensive vor Defensive trainieren sollte.
    Ich mache das bewusst anders.
    Bei mir steht in dieser Altersklasse das defensive 1gg1 an aller erster Stelle. das ist also der Schwerpunkt, dem ich den Saisonstart widme. (nebenbei schult das sicherlich auch das offensive 1gg1, aber da greife ich korrigend nur bei grundsätzlichen Sachen ein.)



    8) Wo ist das Passspiel? Nein, ich meine nicht Zusammenspiel.


    9) konditionelle Schwerpunkte fehlen auch gänzlich, abgesehen von den koordinativen Fähigkeiten.
    Klar Ausdauer ist in jedem Training wohl mit dabei. Kraft gehört auch nicht in die E-jugend.


    Aber Schnelligkeit kann und ollte man auch immer wieder mal am Anfang des Trainings schulen.
    Nicht nur in Fangspielen, sondern auch in kurzen Maximalsprints. (Kann man sicherlich auch wieder mit Reaktionsfähigkeit etc. kombinieren.



    10 ) Du siehst, man kann in konditionelle, koordinative, technisch-taktische und taktische Schwerpunkte differenzieren.
    Dabei lassen sich bestimmte Schwerpunkte aus den einzelnen Bereichen gut zusammen schulen.


    Deshalb würde ich je Phase, zB Woche jeweils einen koordinativen und einen technisch-taktischen Schwerpunkt auswählen. Gerne auch einen taktischen dazu. Dann kommen die einzelnen koordinativen Fähigkeiten auch ganzjäghrig und wiederkehrend ins Training.
    Und auch technische Schwerpunkte werden dann nicht nur 1-2 Wochen im Jahr berücksichtigt, sondern du hast "mehr Zeit", um Schwerpunkte zu wiederholen, bzw. zu vertiefen.


    Denn mal abgesehen davon, dass man sagen könnte, Passspiel, Dribbling, Torschuß oder Ballan- und mitnahme sind doch in jedem Training "mit dabei", so denke ich, dass jeweils 2 Wochen pro Jahr schon schmal kalkuliert sind...
    Denn ist etwas Schwerpunkt im Training, dann ist nicht nur die Übungsauswahl entscheidend, sondern vor allem auch das Coaching, dass sich vor allem (und unter vernachlässigung anderer Defizite) auf diesen Schwerpunkt richtet.


    1gg1 ist zB ein permanent wiederkehrendes Elment meines Trainings, gerade in der E-Jugend. Muss ja nicht immer ne ganze Woche sein, aber immer wieder zum Festigen bzw. verbessern. (Da ist ja auch Dribbling und eventuell Torschuß auch ordentlich mit dabei. )




    Das fürs erste mal ein paar Anmerkungen von mir.



    Edit.
    Eins noch:
    Spielform ist eine Methode, um einen Inhalt zu schulen. genauso Übungsform. Versuche Inhalte und Methoden nicht zu vermengen.
    Du solltest deshalb besser die Schwerpunkte nach Inhalten auswählen, also zB Reaktionsfähigkeit. "Spielform Reaktionsfähigkeit" ist dann eine mögliche Methode diesen Schwerpunkt im Training umzusetzten.

    Ich habe aktuell kaum Zeit, aber eine kurze Anmerkung will ich schon mal dalassen.


    Und zwar, welche Spieler/Menschen werden zu Mobbern?
    Und welche Menschen werden leicht zu Mobbingopfern?



    Und diesem Gedanken folgend, fällt auf, dass Mobbingtäter und Mobbingopfer sich sehr ähnlich sind.


    Nämlich beiden fehlt es an Selbstvertrauen und gutem eigenen Selbstbild.


    Mobbingopfer werden ja auch oft selbst zu Tätern, wenn es dann um andere geht. Auch, damit es sie nicht erwischt.
    Daraus entsteht dann erst diese Gruppendynamik, viele/alle gegen einen.



    Deshalb ist ein Ansatz, dieses Selbstbild und Selbstvertrauen zu stärken.
    Bei den Opfern, aber eben auch beim Täter.



    Selbstbewusstsein bzw. ein gutes Selbstbild ist in meinen Augen die wichtigste Eigenschaft, die man den Kindern vermitteln sollte.
    Das trifft auf Eltern genauso zu, wie auf Kindergärtnerinnen und Trainer.

    Eine kleine Anmerkung noch, wenn es darum geht auf die fussballspezifische Belastung/Anforderung vorzubereiten.



    Vor dem Wettkampf bin ich ein klarer Verfechter davon, am Ende auch eine Spielform auf engem Feld durchzuführen.


    Also zB 2 mal 4-5 min 5gg5 auf Ballhalten. Und das auch wirklich mit Intensität.



    Im Kleinfeldbereich eher 3gg3/2gg2/2gg2 plus Neuraler über Linien dribbeln oä.



    1) Das hängt das auch von Schwerpunkt der Trainingseinheit ab.


    2) Auch von der Alterklasse hängt das ab. In der U10 könntest du wohl auch gleich mit richtiger Belastung loslegen.
    In der U17 eher nicht.


    3) Allgemein eignen sich Fangspiele, Handball-Kopfball, Dribblingübungen, einfache Passübungen mit Bewegung in kleinen Gruppen (zB 5-6 Spieler, je Seite 2 oder 3, dann rüber passen,dem Ball nachlaufen, Abstand nur weinige Meter.) etc.


    4) Ein jahrelanger NLZ-U15-Trainer hat irgendwann angefangen, das Aufwärmen einfach wegzulassen. Sein neuer Co-Trainer hat ihn auf die Idee gebracht.
    Klar begannen die Übungen, bzw. oft Spielformen dann nicht sofort mit 100iger Intensität, vor allem Sprints los.
    Aber er hat auch nicht 15-30 min je Training "verschenkt".


    Gerade, wenn man nur 2 mal 90 min Training die Woche hat, finde ich das von Siso dargestellte Programm als zu zeitraubend und wenig zielführend. (Ob man direkt nach oder vor dem Sprinten dehen sollte ist auch stark umstritten in der Wissenschaft, aktuell sagt man da eher nein.)



    War ein Versuch. Nachdem er festgestellt hat, dass er damit nicht mehr Verletzunge hatte, hat er das dann beibehalten und er hat auch weiterhin keine erhöhte Verletungen (Muskel, etc.)


    Das ist seine Beobachtung, Emperie über ein paar Jahre. Für einen sicheren Schluß ist die Gruppe und der Zeitraum aber sicherlich zu klein. Auch hängt das dann sicherlich von der Übungauswahl etc. aus.



    Bei einem Trainerschein wirst du damit aber wahrscheinlich Kritik ernten.




    5) denkst du man muss einem Passquadrat (wie du es vorschlägtst) wirklich irgendwie ein Aufwärmprogramm vorschickenß


    Ist denn nicht dieses Passquadrat schon die optimale Ausfwärmübung, um danach das Passspiel in Spielformen zu vertiefen?





    Edit:


    Sehe gerade, dass wir im Herrenfussball sind.


    Da gilt das obige sicherlich analog, allerdings gibt es da auch vielfach Spieler, die einfach gerne ein paar Bahnen laufen, bevor es losgeht. Auch, wenn das antiqiert ist und ich das als Jugendtrainer nie anbiete, bin ich als Spieler so einer.

    @ tibo


    Nur kurz, weil ich gerade keine Zeit habe.



    Partizipation ist ein Schlagwort, dass sogar schon im kindergarten seine Berechtigung hat.



    Dein Beispiel finde ich also sehr treffend.
    Ich zB lasse am Ende der Halensaiosn auch mal bei einem Hallenturnier bei jedem Spiel einen anderen Spieler (auch in der U11) mal die ANsprache und Aufstellung machen.
    Witzig, dass sich dabei viele Kinder selbst vergessen. Also wirklic vergessen, nicht bewusst weglassen.




    Aber darüber zu entscheiden], ob der Trainer bleiben soll, naja...
    da geht es ja nicht darum gemeinsam (also Trainer, Kinder, etc.() gemeinsam Interesse zu ergründen, Vorschläge zu machen, etc.


    Das ist keine Partizipation. Die Kinder sollen instrumentalisiert werden, um eine Entscheidung zu treffen (Trainer soll beliebn oder nicht).


    Klar, sie sollen ihre Meinung gegeüber ihren Eltern kundtun,. Diese können dann ja auch handeln, aber man doch nicht die Kinder in solch eine Situation bringen?


    Da stecken die Kinder ja in einer moralisch fragwürdigen Nummer, die vor allem die Interessen des Trainers behandelt.
    Manch Kinder trauen sich da vielleicht nicht, ihre Meinung kundzutun, da sie danach um die Folgen fürchten.
    etc.



    Nee, Partizipation ja klar, wenn es um die Interesse der Kinder geht, aber hier geht es im wesentlichen um die Befindlichkeit des Trainers, der dei Kinder instrumentalisieren will und damit in eine Situation bringt, die ich als nicht akzeptabel betrachte.

    Ja, Variante 1 war gemeint, wie im Video dargestellt. Ball dreht sich rückwärts.
    Variante 2 habe ich aus dem Hasenpflug Buch und auch in einem Video auf youtube:
    Leicht schräger Anlauf; Standbein seitlich hinterm Ball; Innenseite des Fußes unter den Ball bringen; den fixierten Fuß mit Gefühl durch das Zentrum des Balles schwingen. Diese Variante halte ich ohne entgegenrollen des Balles für extrem schwierig.


    Um den Ball mit der Innenseite leicht hoch und weit zu spielen, muss der Ball nicht zwingend entgegenrollen. Dazu reicht auch eine seitlich Bewegung des Balles. Bei einem ruhenden Ball ist das dann schon schwieriger, aber jetzt auch kein Hexenwerk. Mann muss "nur" das Standbein hinter den Ball bringen und den Ball "unten" treffen. Seiht man ab und zu mal beim Torandschießen auf das obere Loch.



    Aber
    ein Flugball ist das für mich nicht.


    Ein Flugball wird mit dem Spann oder dem Innenspann gespielt.




    Ein gezielter Flugball ist technisch sicherlich anspruchsvoll.
    Aber es hat weit mehr mit Technik zu tun, als viele behaupten. Es ist nicht nur die Kraft entscheidend. Die meisten U11 SPieler hääten ausreichend Kraft für einen 10-20 Meter Flugball. Aber dazu bedarf es dann einer (sehr) guten Technik.


    Übrigens auch ein Argument, dass gegen das Dogma "keine weiten Bälle" spricht. (wir reden von gezielten Bällen, kein "bolzen". Der hohe Pass ist der wohl anspruchsvollste Pass.)
    Alle anderen Techniken sollen die kinder sukzessive erlernen und verbessern, aber mit dem Fluball sollen sie kurz vor der Männer von Null beginnen?


    Hier wird ja die Meinung vertreten, dass Spielintelligenz von aleine kommt, wenn man keine Vorgaben gibt und die Spieler für alles eigene lösungen finden lässt.
    Dein Beitrag steht dem gegenüber im Widerspruch.


    Aber ich frage mal:
    Ist Spielintelligenz nicht die Fähigkeit, eine (die) beste Option (das kann ein Dribbling, Pass, aber auch ein Laufverhalten ohne Ball sein, der Raum für Mitspieler öffnet) in der jeweiligen Spielsituation zu wählen und diese dann auch technisch-taktisch umsetzten zu können?


    Dazu bedarf es aber doch erstmal ein Portfolio an Lösungsmöglichkeiten, aus denen der Spieler dann die (eine) richtige auswählen kann.
    Sollte man als Trainer den Kindern nicht sukzessive möglichst viele Handlungsoptionen vermitteln? Eben damit der SPieler irgendwann ein großes Repertoir hat, aus dem er auswählen kann?


    Kreativität (oder Spielintelligenz) im Fussball ist für mich nicht vergleichbar mit Kreativität in der Kunst oÄ. Einfach, weil es nicht unendlich Möglichkeiten gibt.
    Kreativ ist ein Spieler, der ein großes Portfolio an Handlungsoptionen zur Verfügung hat und dann situativ aus diesem eine richtige auswählt und auch umsetzten kann.