Beiträge von Sir Alex

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    @addi73 :


    siehe Eingangspost.


    Ansonsten tut es nichts zur Sache, ob man den Verein vorab schon über Wechselabsichten informiert hat. Was Fairness angeht, siehst Du hier ja selbst, wie viel einige Vereine selbst davon halten.....

    Da hast du sicherlich recht.



    Dennoch ist eine moralisches Unwerturteil zu dem abgebenden Verein der Threadstellerin ein Stück weit befremdlich, wenn sie selbst diesen moralischen Standard des fairen Umgangs dann nicht selbst auch vorgelebt hätte.


    Denn in dem Startpost geht es ja nicht um die Frage, was man machen sollte, wie jetzt vorzugehen sei, sondern eigentlich nur um die Aufforderung einer moralischen Bewertung des abgebenden Vereins durch uns.



    Das war der Startpost:


    "
    Guten morgen,

    ich will mal Eure Meinung zu folgendem Fall lesen:

    Der U14-Spieler Max kündigt sechs Wochen vor Ende der Saison an, den Verein V unter Umständen verlassen zu wollen, um eine Liga höher bei Verein B kicken zu können.

    Die Trainer von V sehen das auch als sinnvoll an und unterstützen den Wechsel von Max nach B.

    Alles geschieht "in bestem Einvernehmen". B nimmt Max auf und der meldet sich bei V ab.

    Am letzten möglichen Wechseltag wechseln nun drei A-Jugendspieler von B nach V.

    B verweigert bei allen drei A-Jugendspielen die Zustimmung zum Wechsel. Weshalb ist unklar.

    Im Gegenzug stimmt V - entgegen der Verabredungen innerhalb der U14 - nun dem Wechsel von Max nicht zu.

    Meine Frage:
    Sind die Funktionäre von V charakterlich aus der Gosse ?

    Gruß Else"

    Bisher gibt es nur einen Thread hier im Forum.
    Und der dient dazu möglichst viele Aspekte zu beleuchten um bspw. eigene Irrtümer aufzudecken und auszuräumen.


    Korrigiere mich, wenn ich falsch liege.


    Aber hast du denn überhaupt schon den Dialog mit den beiden betreffenden Vereinen geführt?



    Ich finde - unabhängig von dieser speziellen Thematik - es nie so toll, wenn man den Dialog als Lösungsansatz auslässt und sich dann aber schon zeitintensiv und ausführlich mit anderen Optionen, sogar dem Klageweg vor einem ordentlichen Gericht beschäftigt.

    Recht oder Unrecht, Klage oder nicht...ich nehm mal den pragmatischen Ansatz.


    1) Du weißt noch gar nicht, ob dein Filius am Ende wirklich gesperrt wird.
    Was sagt denn der aufnehmende Verein dazu?
    Wollen sie ihn frei bekommen? Im Austausch mit einem anderen Spieler zB oder eben mit Zahlung von ein paar Euronen, Trainingsbällen oder was auch immer?


    Bevor man so ein Wirbel macht, die Klage von Beginn an als erste Option !!! wählen will - ob nun im Recht oder nicht - würde ich solche Wege erstmal eruieren.
    Eventuell wesentlich zielführender, stressfreier und weniger Zeitaufwand.



    2) Und falls nicht:


    Wie wäre es, wenn du ein paar Euros investierst und deinem Sohn die Freigabe erkaufst.
    Dann hast du für immer ( also auch im optionalen Männerfußball) die Freigabe für ihn - lässt du dir bzw. er sich immer geben, bei einem Wechsel - und keine Probleme mehr in Zukunft.


    ( ich habe als Jugendspieler in der B oder A-Jugend mal die Sperre abgesessen, ab Februar, und hatte dann mein Leben lang diese Freigabe.
    Allerdings gab es damals noch nicht die festen Ablösesummen und ich bzw. meine Freigabe hätte nicht nur 100-300 Euros/ bzw. DM oder ein paar Bälle gekostet.)



    Und nochmal, das ist ein pragmatischer Lösungsansatz, nicht die Klärung von Recht und Unrecht.

    André, tut mir Leid, aber dein Moral- und Wertverständnis kann ich so nicht teilen.


    Klar Regeln und Sanktionen gehören auch dazu. Unabdingbar.



    Aber über allem sollte die Frage stehen:
    "Was muss man machen, um gewünschtes Verhalten zu generieren."


    Bzw. Retrospektiv: " Hat die Maßnahme den gewünschten Erfolg gebracht."




    Und da glaube ich nicht, dass der Autofahrer in Zukunft Schritttempo fährt, nur weil er - mehrmals - Zahlen musste.
    Zumindest nicht dort, wo er keine Kontrolle also Strafe vermutet.
    ( Das bedeutet: Entweder totale Kontrolle bei jedem Spiel - mal losgelöst von Kosten, Aufwand und Machbarkeit - oder eben keine dauerhafte signifikante Verhaltensänderung nur durch Strafe)



    Und da fehlen mir hier ganz deutlich andere Lösungsansätze als nur die Kontrolle/Strafe.



    Ich habe mich in die Fairplaythematik auch kaum eingebracht, einfach weil ich da eh bei guenter bin.


    Zuschauer weit weg vom Spielfeld mache ich schon seit mindestens 10 Jahren. Das muss ja nichtmal der Trainer machen, Platzwart bzw. Heimatverein hat Hausrecht. Punkt.


    Ohne Schiedsrichter finde ich aus einigen Gründen weder gut noch zielführend. Will das aber nicht nochmal ausführlich darlegen.



    So oder so, finde ich aber vor Strafe und Sanktion muss man obiger Frage nachgehen.
    Und da sehe ich die Aufklärung und damit Einsicht als nötigeren Ansatzpunkt.



    Aber ich klinke mich hier wieder aus.
    Extreme Schwarz-Weiß, Richtig oder Falsch und Sanktion und Strafe statt Lob oder Belohnung Denkweisen sind meiner Meinung nach selten gewinnbringend für irgendjemanden.

    Wer vor einer besonderen Örtlichkeit (Kindergarten, Altenheime, Krankenhäuser, Innenstadt usw.) durch AUGENSCHEINLICH unangepasste Geschwindigkeit fährt und dabei abstrakt (es könnte was passieren, weil der alte Mensch/das Kind zu nahe an der Fahrlinie steht/spielt/läuft) gefährdet, dem kann nach nur optischer Feststellung durch Jedermann ein Bußgeldberscheid in Höhe von -ich glaube- 80 Euro nach § 3 StVO ins Haus flattern...und da geht auch noch ein oder zwei Punkte damit einher.


    Es gibt also eine Sanktion...die kann jeder durchführen, wenn er den anderen anzeigt. Was meinste...wenn du das morgen einmal vor dem Kindergarten deiner Enkelkinder bei dem einen Wildling der schon mehrfach durch aufgeregte Mütter angesprochen wurde...so passiert, weil DU ihn beschreiben und das Kennzeichen zweifelsohne notiertes (vielleicht mit zwei unabhängigen Zeugen dabei).....so durchziehst. Spricht sich das wohl herum...wäre das Abschreckend für jede andere Mama die schimpft und selber nix besser ist...? Das hätte so seine Wirkung. Und es würde auch nicht bedeuten, dass du nun jeden immer anzeigst...du hättest sinnvoll eine Spitze nachhaltig abgepflügt und fertig.

    Ich habe da so meine Zweifel...


    Ich glaube, dass es für eine Verhaltensänderung nötig ist, dass jemand Einsicht ziegt, sich seiner Schuld bewusst ist, die Gefahr erkennt, die Notwendigkeit der Regel erkennt.


    DH ich denke es bringt kaum etwas, wenn man jemanden nur bestraft, dieser wird nur ärgerlich auf den "Überwacher" sein, aber sein Verhalten nicht wirklich dauerhaft verändern. WIe du selbst sagts, er verändert ja ggffs sein Verhalten nur deshalb, weil er um die Sanktion fürchtet, also nur dort, wo er sich kontrolliert fühlt, diese Kontrolle füchtet und nur deshalb.


    Sanktion hin oder her, unabdingbar um eine Verhaltensänderung zu bewirken, ist dem Fahrer zu verdeutlichen, dass hier vile Kinder die STraße überqueren, dass diese Gefahren und Geschwindigkeiten schlecht einschätzen können und überdies auch von Fahrer aufgrund ihrer geringen Körpergröße und ihres unvorhergesehen Bewegungsdranges schlecht gesehen werde.
    Und, würde der Fahrer wirklich lebensfroh, wenn er durch sein rücksichtsloses Fahrverhalten die Gesundheit eines Kindes schuldhaft beeinträchtig hätte. Wie würde er sich das bei seinem Kind wünschen, etc.



    Nein, Strafe und Kontrolle allein, bringt nichts, bzw kaum etwas.



    Oder funktioniert das bei den Kindern?
    Stellst du für jede Regel im Mannschaftsbetrieb der Kinder auch gleich eine Sanktion auf und vollstreckst dies auch dann? Und das ohne die Sinnhaftigkeit der Regel dem Kind klar zu machen (bzw. im besten Fall zusammen mit dem Kind zu erörtern, also Partizipation schon beim Aufstellen von Regeln)?




    Edit:
    Vom Fussball bzw. dem Thema hier mal losgelöst, gibt es durchaus moralisch vertretbare Gründe, um gegen bestehende Regeln zu verstoßen.
    Auf der fünften oder sogar sechsten Sufe bei Kohlbergs Moralstufen gibt es sogar Regeln, die man brechen muss, um seinen eigenen hohen moralischen Wertvorstellungen entsprechend zu handeln.


    Dieses alles in Detail reglementieren und nur die Regeln befolgen ist richtig, reines schwarz-weiß denken, sowie alle anderen "zeige ich an, damit sie eine Strafe bekommen"- Mentalität kann ich wenig abgewinnen. Dies allein macht die Welt, den Fussball, den Menschen, den Trainer sicherlich nicht besser.

    @Karl


    Ich meine damit auch nicht primär dich, eher im Gegenteil. Der falsche Eindruck ist sicherlich entstanden, weil ich ein Quote von dir kommentiert habe.



    Ich finde, dass innerhalb des Forums in einigen Themensträngen zu sehr die absolute Kontrolle + Strafe als allheilmittel gesehen und gefordert werden.


    Ich bin aber eben aus verschiedenen Gründen gegen "1984-Methoden" als Universalmittel, schon gar nicht als alleiniges Allheilmittel. Habe diesen Strang und dein Statement nun zufällig zum Anlass genommen, weil es passte und ich mal Zeit hatte. Hätte aber auch unter andere Posts und in andere Themenbereiche gepasst, wo manch User nur schwarz-weiß, richtig-falsch etc. kennt und demensprechend "argumentiert" und eben Lösung über Strafe und Kontrolle als einzige und gewinnbringende Lösung präsentiert.

    Verstehe ich auch überhaupt nicht.


    Abmelden, also austreten muss man als Spieler selbst, bzw. die Eltern des Spielers.


    Außerdem ist der 1.7. eventuell megaungünstig, da eine automatische Verbandssperre erfolgt. (In der Jugend bzw. in ein paar Verbänden gibt es aber einen anderen Termin, weil das Spieljahr länger geht aufgrund später Ferien.)



    Habt ihr euch denn überhaupt schon beim neuen Verein angemeldet? Notwendig war es ja noch nicht. Ich vermute mal, der neue Verein hat euch am 1.7. angemeldet, nicht irgendwo abgemeldet, aber das spielt bei 14 Tagesfrist ja keine Rolle.

    @guenter :
    Es gibt durchaus Trainer, die die Regeln kennen und sie für sich ablehnen und vorsätzlich (oder böswillig, wie du es nennst) dagegen verstoßen.


    Auch sind Trainer gehalten, sich auch selbst über Regeln zu informieren.
    Treten wir zu einem Hallenturnier an, erkundige ich mich auch im Vorfeld, nach welchen Regeln dort gespielt werden soll. Ich weiß jedoch auch, dass es viele Trainer gibt, die dies nicht machen und sich auch teilweise Schiedsrichter erst unmittelbar vor einem von Ihnen zu leitenden Spiel bei den Trainern ( oder Eltern :thumbup: ) nach den Regeln erkundigen. Auch wenn sie sonst überwiegend Spiele von Erwachsenen pfeifen, so darf man doch erwarten, dass sie sich im Vorfeld belesen, oder ?


    Du hast sicherlich recht, dass Trainer sich eigentlich selbstständig üner Regeln erkundigen sollten.


    Ich habe ja nun diverse Turniere im gesamten Bundesgiebiet und darüber hinaus gespielt. Da bekommen wir vorher auch die Regeln und/oder ich informiere mich diesbezüglich.
    Trotzdem, wird oft vor Turnierbeginn ein kurzes Trainermeeting (plus Veranstalter und Schiedsrichter) durchgeführt, bei dem die signifikanten Regeln noch mal kurz durchgesprochen werden, Unklarheiten beseitigt werden können.


    Man kann immer sagen - zurecht - dass die Regeln nachzulesen sind und es die Pflicht eines jeden ist, sich selbst zu informieren.


    Wenn man aber Rechte, Pflichten und Strafen mal ausblendet und die Prämisse setzt, dass möglichst alles beim Empfänger ankommt und dann auch umgesetzt wird, dann ist die direkte Information doch ein elementarer Punkt, oder?


    (Regeländerungen im Profifussball können auch alle nachlesen, trotzdem bekommen die Klubs über die bloßen Zeilen hinaus noch Material mit Fallbeispielen, etc.)




    Ich finde es befremdlich, wenn permanent - nicht nur in diesem Themenstrang - der Weg vor allem über Strafe propagiert wird. Das ist mir zu sehr von oben oktruiert, totalitär.
    Und da wird in anderem Strang über Partizipation (der Kinder) gefachsimpelt, diese gefordert....
    Klar Strafen gehören auch dazu, aber davor sollten Aufklärung,Kenntnis, Verständnis, Einsicht und im besten Fall sogar Mitbestimmung (zumindest das Gefühl davon) stehen.

    @Else



    In deinem Fall müßte wohl Akteneinsicht für Klarheit sorgen. Denn es gilt das Datum des Poststempels, nicht das Eingangsdatum beim Empfänger. (Sonst hätte es im Laufe des Poststreiks jede Menge Streitfälle geben können, weil ja in diesem Zeitraum die Post nicht pünktlich ausgeliefert wurde.)

    Dass das Datum des Poststempels gilt, halte ich für extrem unwahrscheinlich.
    Auch ohne Poststreik, sollte man ja nie einen Brief nehmen, da dieser verschwinden kann, der Empfänger behaupten kann, dass er ihn nicht erreicht hat, etc.


    Im Rahmen des Poststreiks wurde auch überall darauf hingewiesen, dass man bei Kündigungen (zB WIderrufsrecht bei Internetbestellugen, etc.) sich NICHT auf den Poststreik berufen kann, wenn die Frist nicht eingehalten wurde.
    Man muss selbst dafür sorgen, dass die Kündigung fristgerecht eintrifft und man sollte auch einen Beweis dafür haben.


    Deshalb macht man eine Kündigung, bzw. den Vereinsaustritt auch entweder persönlich vor Ort oder eben per Einschreiben mit Rückschein (und die sind auch während des Poststreiks bearbeitet worden). Selbst das Einschreiben ist theoretisch juristisch schwammig ohne Zeugen, denn ob bzw. was Inhalt des Einschreibens war kann man sonst ja nicht beweisen. In der Praxis kenne ich allerdings keinen Fall, wo sich ein Verein auf diesen "Versuch" eingelassen hat.



    Es gibt, gab im Poststreik eben deshalb keine Streitfälle, bzw. keine, die eine klare Lösung bringen, weil das eben klar geregelt ist.



    Ich würde darum bitten, nicht immer Dinge als Fakt darzustellen, die nur eine Annahme deinerseits sind.
    Es ist kein Drama, sich zu irren, aber dann dies doch bitte auch als Meinung darstellen und nicht als Fakt deklarieren.


    Absolut populistisch !!!!


    Hier einen zwiingenden Kausalzusammenhang zwischen Aussortieren im Fussball und einer kriminellen "Karriere" auch nur anzudeuten, ist absolut unredlich.


    Dann auch noch emprisch zu argumentuieren....- ich kenne diverse Aussortierte NLZ-Spieler, im Gegensatz zu dir Auch von mir aussortierte, und ich habe da ganz andere "Daten". Und das bei einer sicherlich signifikant höheren Anzahl von ehemaligen "NLZ-Kindern", als du sie hast.


    Und wenn dem so wäre, dann müsste man die Kinder grundsätzlich vom Fussball fernhalten, denn Aussortieren gibt es dort überall. Vom Stammspieler zum Wechselspieler. Von der ersten zur zweiten Mannschaft bis hin zum "Nichtschaffen" in die erste Männermannschaft im Verein. Das alles sogar ohne jeden Vereinswechsel im kleinen Verein!!!



    Davon ab, ist es für jedes Kind, jeden Menschen erstrebenswert, ein gutes Selbstbild, ein gesundes Selnstvertaruen zu besitzen. Dann kam man mit Enttäuschungen (die jeden treffen, sei es in Schule, Freundeskreis, Familie oder auch Liebe) besser umgehen, was Auswirkungen auf andere Lebensbereiche, also das beschriebene Abrutschen unwahrscheinlicher macht.
    Und für dieses Selbstbild, sind zu allererst die Eltern verantwortlich.
    Und das betrifft dann auch den elterlichen"Umgang" mit dem leistungsorierntierten Fussball. Und dort, wo das funktioniert, da wird die Zeit rückblickend immer als schön und gewinnbringend für das Kind gesehen. ABer da funktioniert wohl eh auch vieles in der sonstigen Erziehung und entwicklung der Kinder gut.




    Würde noch deinen Rae-Teil und anderes kommentieren, habe ich ja schon öfter gemacht, habe jetzt abwer keine Zeit und du wirst eh deine populistischen Pasolen weiter dreschen ohne konsturktiv dich mit dem Thema anderen Meinungen auseinander zu setzten.
    Denn dein praktikabler Vorschlag, wie man RAE entgegenwirken soll, als Verantwortlicher eines NLZs zB, bist du bist heute schuldig geblieben.
    Du meckerst nur um unlautere Motive der sieggeilen Trainer, konstruktiv bist du nie.


    Ist wie die "beliebten" Eltern im Kindergarten und in der Schule, im Fussball oder wo auch immer.
    Alles kritisieren, aber nur populistisch und plakatib, aber nie konstruktiv.
    Dabei bist du intelligent, du machst es also wider besseren WIssens. Traurig, traurig.

    Im Grunde sollte sich jeder Spieler jedes jahr abmelden. Grundsätzlich.
    Der aktuelle Verein ist dann insoweit in der Bredouille, dass er nicht weiss, ob der Spieler bleibt oder geht.


    In dieser Unsicherheit ist es dann schwerer, die Nichtzustimmung zu erklären. Man will ja den eigenen Spieler nicht vergraulen.

    Im Männerberich habe ich auch 2-3 mal so gemacht.


    Einfach aus dem Grund, dass man so oder so, bis zum 30.6. ausgetreten sein muss, um einer zwingenden Verbandssperre aus dem Weg zu gehen. (Die vereinsfreigabe hatte ich eh, da ich mir die immer schriftlich hab geben lassen, vor meinem Eintritt. Ich kam ja auch stets "ablösefrei".)
    Und wenn ich Angst hatte, dass die Mannschaft auseinander brechen könnte (kurzfristige Wechsel gibt es in jeder Mannschaft nahezu jedes Jahr), dann wollte ich nicht plötzlich alternativlos dastehen.
    Allerdings habe ich das vorher auch so kommuniziert. Bei Stationen, wo klar war, dass nahezu alle bleiben (habe bei einer STation über Jahre mit kaum variablen Kader zusammen gespielt), bzw. ich mir bei der Gesatlt des kommenden Kaders sehr sicher war bzgl 80% des Kaders, war das nicht nötig.



    Allerdings finde ich die "unsicherheit", die du dem Verein damit geben willst, nicht sportlich und sollte nicht der Beweggrund sein.
    KLare Kommunikation, auch um dem Verein Planungssicherheit zu geben, sollte es geben.
    BEIDE Seiten sollten anständig mit einander umgehen.


    Aus Trainersicht fände ich es schon enttäuschend, wenn ein Spieler ohne Anzeichen zum 30.6. austritt. Egaö, ob pro forma oder, weil er wirklich wechseln will.

    @guenter


    Ist, dass bei euch wirklich so, dass ein Nicht-Einsenden des Passes zum Verband eine automatische Sperre zur Folge hat?



    Denn das ist bei uns auch genau umgekehrt. Wenn der abgebende Verein den Pass nicht innerhalb von 14 (oder 10) Tagen aushändigt (an Verband oder Spieler - ich glaube ganz korrekt ist: Pass zum Verband, Kopie zum Spieler), dann ist der Spieler sofort unwideruflich freigegeben.



    DIes gilt auch im Männerbereich, wo das sogar schon manch einer bewusst genutzt hat, um einen Spieler frei zu bekommen.
    Und zwar indem er dem "Novizen" des abgebenen Vereins schon beim/vor dem Austritt eine Verhandlungsbereitschaft signalisiert hat - dann aber 14 Tage im Urlaub war, etc - und wenn der Pass dann nicht beim Verband war...brauchte man nicht mehr verhandeln.
    Oder auch Spieler, die sagten, sie holen den Pass dann persönlich nächste Woche ab, aber sie kamen eben 14 Tage nicht....
    Genau, wie das planmäßige Austreten, so, dass der Asutritt möglichst lange erstmal nicht erfasst und bearbeitet wird (Feiertage, Urlaub des Passwesenmannes im Verein, etc.), in der Hoffnung, dass dann weitere Tage dazu kommen, und die 14 Tage erreicht werden.


    Dort, wo Amateure, im besten Fall als Novizen arbeiten, kommt sowas schon vor.
    (Vor 10 Jahren ist mal die gesammte Herrenabteilung deshalb ablösefrei von einem Verbandsligisten freigekommen, weil der Verantwortliche - allerdings ein erfahrener und bezahlter Sportfuntionär - die Pässe nicht zum Verband schickte. Wechseln wollten die SPieler aus anderen Gründen - Zwist mit VOrstand, Manager und/oder Trainer oä, wahrscheinlich auch finanzielle nicht eingehaltene Vereinbarungen, keine Ahnung mehr. Ich weiß nur noch, dass in der nächsten Saison der erste Absteiger klar war, wäre allerdings wohl auch trotz ABlösesummen so gewesen, da wollte kein Spieler mehr hin.)

    Weg 1 ist der erstrebenswerteste und ich denke alle NLZ-Vereine haben ein Interesse daran, das dies so umgesetzt wird.


    Auch wir gehen so vor.



    Allerdings muss ich Chris schon recht geben, dass Weg 1 nicht in jedem Fall nur Vorteile hat. Und das meine ich vor allem aus der Perspektive des Kindes. Und die sollte ja über allem stehen.



    Gerade bei "ambitiobnierten" Trainern mit guter Mannschaft, habe ich es schon mehrfach erlebt, dass nach der Kontaktaufnahme mit dem diesem Trainer folgendes passierte.
    Der Trainer setzte den SPieler (wir reden von 9, 10, 11 oder 12jährigen) unterter massiven moralischen Druck gesetzt hat. Das ging soweot, dass gedroht wurde, dass er nach erfolgtem erstem Probetraining sofort nicht mehr Teil seiner Mannschaft wäre, nicht mehr eingesetzt würde.
    In solchen Fällen haben wir dann das Probetraining im SInne des Kindes auf das Ende der Saison gelegt (Statt immer wieder alle paar Wochen ins Training zu kommen.und haben ihn dann regelmäßiger beobachtet.
    (Aus der Erfahrung kann ich sagen, dass ein stetiges Probetraining über einen langen Zeitraum, womöglich sogar TEstspieler bei einem gut besetzten Turnier, eher dazu führt, dass man den Spieler dann doch nicht holt. Der uncooperative Trainer bewirkt also meist eher das Gegenteil dessen, was er will.)


    Wirklich erlebt habe ich schon mehrmals, dass Spieler nach der Entscheidung (vom NLZ und dann auch vom SPieler/Eltern) der SPieler wirklich nicht mehr eingesetzt wurde, sogar auf der Abschlussfeier nicht erwünscht war.


    Dabei halten wir alle SPieler an, die Saison sauber zu Ende zu spielen, inklusive Turniere und Abschlussfeier und dann nach dem letzten Wettkampf auszutreten.
    AUch bei den TErmienen für Probetraining oder eventuell Testspieleinsätzen geht der aktuelle VErein logischerweise vor und wir versuchen uns mit diesem abzustimmen.



    Bei Mannschaften/Trainern, wo wir fürchten, dass obiges Szenario eintritt, gehen wir jetzt mitunter einen "Mittelweg".
    D.h. wir informieren zwar den Verein, aber eben nicht Trainer zu Trainer, sondern auf höherer Ebene mittels Fax/Mail vom Jugendkoordinator an den Jugendleiter. Und das auch so kurzfristig, dass der SPieler sein erstes unbefangenes Training absolvieren kann, ohne dass er schon von Trainer "bearbeitet" wurde.




    Mit vielen Vereinen/Trainern klappt das aber sehr gut. Vor allem mit den Vereinen/Trainern, die eben nicht selbst sehr selektierte Teams haben.
    (Ist schon paradox, dass vor allem Vereine/Trainer, die selbst munter Spieler von kleinen VEreinen abwerben, dann ein großes "Problem" damit haben, wenn es einen Spieler weiter nach oben in der Nahrungskette zieht. Da sind dann die Argumente mit denen der SPieler selbst geholt wurde dann ins Gegenteil verkehrt.)






    In dem Fall des Threadstellers bin ich bei Chris - auch mit der Meinung, dass Wechsel auch zu nicht NLZ Vereinen hier zu puaschal kritisch gesehen werden in Ballungsgebieten ist das was ganz anderes als auf dem Lande- ich denke auch er sollte bleiben. ALlerdings würde ich das Probetraining mitnehmen, warum auch nicht?


    Allgemein wird der Teilnahme am Stützpunkt zu viel Bedeutung beigemessen.
    Wenn es aber nicht einmal dafür reicht, dann sollte man sich einen Wechsel zu einem NLZ (was auch immer das in diesem konkreten FAll bedeutet) schon überlegen.
    Das ist kein KO-Kriterium, ich selber habe mehrfach Spieler geholt - und die spielen immernoch NLZ, sind telwiese sogar Jugendnationalspieler -, die es nicht in den Stützpunkt geschafft haben.
    Aber die Qualität und die EInsatzbereitschaft der Sichter im Stützpunkt ist auch sehr schwankend...

    Das kann ich zu 100% unterschreiben, und das gilt für alle Spieler, ob im Feld oder im Tor.
    Grüße
    Oliver

    Genau dieser Meinung bin ich auch, scheinbar kam das aber nicht klar rüber.


    Fänger UND Spieler sollten geschützt werden.


    Deshalb verstehe ich den "Lösungsansatz" von TW auch nicht, weshalb der Fänger hier mehr Rechte bekommen sollte...und er noch geschützt werden sollte, und nur er, wenn er ohne rücksicht auf Verluste einfliegt, auch außerhalb des Fünfmeterraumes.


    Diese einseitige Herangehensweise kann ich nicht nachvollziehen...

    Ja, ein Stürmer, der den Torwart angeht...vor allem in dessen Torraum.


    Aber der Eishockeytorwart darf auch nicht außerhalb seines Torraumes den Angreifer wegflexen, ohne den Puck zu spielen...
    zumindest nicht mehr, als es im Eishockey eh erlaubt ist für alle Spieler.( zB ein Crosscheck oder Stockschlag)

    Für mich hat dieser ganze Strang irgendwie das "Ziel", dass der Fänger alles darf. alles dürfen sollte.


    Aber warum? Primär geht es doch um Fussball, also um die 20 nicht priviligierten Spieler. Einen Fänger, der die Hände benutzen darf, brauch das SPiel, klar, aber ihn und seine Handlungsmöglichkeiten deshalb in den Mittelpunkt des gesamten Spiels stellen? Ich weiß nicht...



    Aber dann muss er nicht mehr situativ entscheiden, dann muss er viele Qualitäten - zB Einschätzen der Spielsituation - gar nicht mehr können, weil er einfach den "Rambo" spielt und Recht (Freistoß) bekommt.
    Selbst im Fünfmeterraum wird die Regel ja von den Schiedsrichter schon deutlicher pro Fänger ausgelegt, als es das Regelwerk eigentlich hergibt. Aber das ganze noch erweitern auf den ganzen Strafraum oder sogar mehr?



    Aber einen Vorteil hätte das. Die Ausbildung der Fänger wird einfacher, die Qualität der Fänger rückt dichter zusammen, bzw. verschiebt sich, weil es nur noch um "Mut" oder AGressivität in den Aktionen geht, das Einschätzen und Lösen von Spielsituationen wird wesentlich weniger gewichtig.


    Was ich dem Schnapper nicht beibringen kann, dass muss verboten werden...




    Selbst im Einhockey, wo der Schnapper heilig ist, darf dieser nicht alles, schon gar nicht außerhalb seines winzigen Torwartraumes.
    Und im Eishockey finde ich die Position des Torwarts schon zu dominant, wo die Qualität des Torhüters fast wichtiger ist, als die Summe der Qualität aller Feldspieler.

    @Oliver
    bringt man dem Angreifer bei, dass er bei derlei aussichtslosen Situationen vom Ball wegzubleiben hat, dann kann die Situation vollkommen gefahrlos für Angreifer und Keeper geklärt werden. Ändert man das Regelwerk zum Nachteil der Torleute, wird sich die Anzahl von Langzeitverletzten oder Sportinvaliden deutlich erhöhen.


    Vielleicht stehe ich wegen der hitze auf dem Schlauch...


    Aber, dieser Argumentationsansatz - wenn man soclhe Situationen einer Partei schon grundsätzlich verbieten will und nicht sitautib entscheiden will, wer zuerst am Ball war, oä - ist doch in beide Richtungen gangbar.


    Warum muss oder sollte denn unbedingt der Stürmer zurückziehen müssen, um Gefahren zu vermeiden?


    Bzw. welches Argument habe ich überlesen, dass eben die Lösung ausschließt, dass der Fänger eben nicht so reingehen darf?


    War7um soll ausgerechnet der Fänger noch weiter bevorteilt werden, wo er doch schon die Hände benutzen darf. - Man könnte ja auch argumentieren, dass er ja genauso, wie die ANgreifen auch mit dem Kopf den Ball spielen darf, wenn das so gefährlich ist für seinen Rippenbereich. Er muss die Hände ja nicht benutzen, das ist ein Vorteil den er eh schon hat.




    Wenn man schon so wie du argumentierst, und diese Situationen unterbinden will, warum diskutierst du nur Lösungsmöglichkeiten, die den Angreifen in seinem Handlungsspielrauzm eingrenzen?
    Warum sind die Fänger völlig außen vor, in jeglichen Gedankenkostrukt?



    Mal unanhangig von dieser Thematik, ist das nie ein gewinnbringender Ansatz, wenn man nicht in alle Richtungen diskutiert und nachdenkt, sondern eben eine schon eine einzige und manifestierte Lösung präsentiert, bevor man sich überhaupt mit der Problematik ausreichend, vielfältig und vor allem ergebnisoffen auseinandergesetzt hat.

    Hmm, ich vertrete hier eine andere Meinung, bzw. habe ich ein Argument das gegen das Durchtrainieren spricht.



    Und das ist die mentale Pause.


    Körperlich brauchen die Jungs keine Pause. Wahrscheinlich kicken viele eh fast jeden Tag in den Ferien mit Freunden, Geschwistern, etc.



    Ich denke es ist sehr hilfreich, wenn die Kinder mal mental abspannen können, dh eben, dass sie keine Verplichtungen haben.
    Und selbst "freiwilliges" Training ist eine gewisse Verplichtung. Erstens, das Ab- bzw. zusagen, zweitens das kurzfristige Umentscheiden oder nach wenigen Minuten aufhören, weil man eben doch lieber ins Schwimmbad will.


    Der positive Effekt eine Fussballpause ist, dass die Kinder das Ende dieser Pause herbeisehnen.
    Die kommen dann heiß wie Frittenfett zurück auf den Rasen, wenn es nach einigen Wochen endlich wieder losgeht.



    Ich habe immer eine Pause gemacht.
    Nicht nur in den Sommerferien, eigentich in allen Ferien findet bei mir kein Training statt. Maximal mal ein Turnier/Wettkampf am Wochenende, dies aber völlig freiwillig.


    Und meine Jungs kicken nehezu jeden Tag Fussball, aber eben dann unorganisiert.
    Und selbst das "nur" SPielen im Training ist etwas anderes, als das reine Kicken mit Freunden.


    Wenn es dann wieder losgeht, merkt man es den Jungs deutlich an. SIe sind noch motivierter, als sie es eh schon sind.
    Die Eltern sagen auch stets, dass es Zeit wurde, dass es wieder losgeht, Sohnemann will unbedingt wieder Training haben.




    Mal abgesehen davon, finde ich, dass dies genauso für mich als Trainer gilt.
    Ich mache das gerne, immer.
    Aber eine Pause genieße ich dann auch. Keine Termine, keine Verpflichtungen. Echter Urlaub halt.
    Und nach einigen Wochen Pause, habe ich richtig Vorfreude, wie ein kleines Kind vor seinem Geburtstag...

    HAbe gerade wenig Zeit.


    Will aber kurz einwerfen, dass die Sprungkraft idR auch mit der Dynamik korreliert.
    So wierden auch Sprungtests mit Spielern gemacht, die aber Aussage vor allem bezüglich der Dynamik treffen sollen.


    Und für einen Torwart ist Dynamik ja auch nicht unwichtig.
    Sowohl die reine Lauf-Schnelligkeit hat eminent an Bedeutung gewonnen, da der TW als Libero agiert, als auch Dynamik im spezifischen Torwartspiel einiges bewirkt. Nicht nur bei Flanken, sondern auch beim Torwartspiel auf der Linie.