Beiträge von Sir Alex

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    Ich empfinde das auch als Blödsinn. Da werden die Kinder instrumentalisiert, das ist Unfug, den man lassen sollte. Ja, man sollte sich ernsthaft mit den Befindlichkeiten der Kinder auseinander setzen, aber nein, man sollte ihnen nicht Entscheidungen zumuten, die sie überfordern müssen.


    Ich gehe 100ig mit guenter und tobn mit.



    Egal was vorgefallen ist - auch wenn der Verein dem Trainer großes Unrecht getan hat !!! - Kinder zu instrumentalisieren, ist das letzte.




    Hier wird immer von kindgerecht, etc. gefaselt und jetzt soll Kindern zugemutet werden, eine Entscheidung zu treffen, deren Tragweite sie überhaupt nicht einschätzen können.


    Nicht umsonst, darf man in Deutschland erst ab 18 Jahren wählen...





    Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wie man seine Meinung darüber von weiterem Hintergrundwissen abhängig machen will (wie TW-Trainer).
    Selbst, wenn dem Trainer großes Unrecht vom Verein zugefügt wurde, dann darf er nicht die Kinder für seine Befindlichkeiten instrumentalisieren...

    Ergänzend kann man auch sagen, benötigt man eine Strategie - hier mal als Beispiel eine Seite aus meiner eigenen "Philosophie" mit Lösungen zum Thema Spielaufbau.


    Grüße
    Björn



    Hab mir den Link mal angeguckt.


    Sei mir nicht böse, aber so, wie dort der Gegner verteidigt, wird es wohl keine Mannschafrt machen. Das ist völlig realitätsfern. das ist KEIN Angriffspressing, die IVs und Avs haben ja Platz ohne Ende.
    Die stellen die Verteidiger nicht zu, rücken aber bis zur Mittellinie auf.



    Da kann man ALLES spielen als ballbesitzende Mannschaft.


    - Man kann kurz eröffnen. Ivs sind frei
    - Man kann über die AVs eröffnen, die sind auch frei.
    - man kann einen Langen Ball spielen. Der muss nur über die Mittelline kommen und die Nummer wird schwer zu verteidigen. Vor allem, wenn der Gegner schnelle Offensive hat.
    - Man kann den Iv kurz anspielen und der schlägt den Ball dann über die Mittellinie. Zeit genug dazu hat er und wenn der Gegner beim Anspiel des Fängers nach vorne rückt (den Iv ety attakiert), dann ist der lange Ball nöch gefährlicher, weil man auch viel besser für einen eventuellen zweiten Ball steht bzw. der Gegner sehr schlecht.



    Nee, so hoch (mittellinie), aber trotzdem das kurze Anspiel nicht zustellen, so verteidigt keine Mannschaft. Habe ich noch nie gesehen. zumindest nicht dort, wo der Gegner passable Flugbälle schlagen kann, die so leicht hinter die Abwehr gespielt werden können.
    Beim Abstoß des Gegners bis zur Mittellinie aufrücken (dazu noch ohne vorne zuzustellen), das macht nicht mal Bayern mit Neuer im Tor.




    Wo ich bei dir bin ist, dass man bei jeder Mannschaft einen klaren Plan beim SPielaufbau erkennen sollte.


    Und dieser plan sollte nicht eindimensional sein, sonst wird er leicht zu verteidigen.


    Das bedeutet, dass der lange Ball nicht verboten sein sollte, da der Gegner sonst brutal zustellt/presst.
    Ziel sollte der kontrollierte Spielaufbau über die Verteidiger sein. AUch, wenn dadurch Fehler/Gegentore passieren. Aber um dies möglich zu machen, muss ich den Gegner auch zwingen, nicht extrem hoch zu pressen. denn sonst wird der schwierikeitsgrat extrem hoch. Das machen nichtmal die Profis, kurz zu eröffnen, wenn der Gegner komplett zustellt. Da gibt es nur Frust/Misserfolgserlebnisse, nicht im SInne der Kinder/jugendlichen. Deshalb dann einmal der lange Ball und der Gegner steht 10 Meter tiefer und man kann hinten raus eröffnen.


    Bleibt der Gegner so extrem vorne, dann ist der lange Ball die effektivste und beste Option. Über die Mittellinie bedeutet dann hinter die ABwehr in die Vorwärtsbewegung des Angreifers...der Ball muss dann nicht mal aus der Luft verarbeitet werden, der kann ja ruhig ein paar mal tippen, bevor man alleine aufs Tor zurennt. (Nur der Fänger darf ihn nicht bekommen. Aber der muss auch die gesammte eigene Hälfte abdecken, schwere Aufgabe...)

    Sir Alex


    Ein allerletztes mal! Deine Bemühungen, deine Aufgaben im NLZ hier zu rechtfertigen, stoßen bei mir immer wieder auf die gleiche Ablehnung. Da hilft es auch wenig, wenn du immer wieder einzelne Dinge aus dem Zusammenhang heraus zitierst!


    Ich werde dich genauso wie Keller-Kicker auf meine Ignorliste setzen! Denn du hattest Chancen genau für eine faire Diskussion!



    Wenn du meinst...



    Es ist nicht das erste Mal, dass du konkreten Nachfragen ausweichst, bzw. die "Diskussion" einseitig für beendet erklärst. (Nicht nur bei mir).


    Du willst ganz offenbar nicht sachlich, aber kontrovers diskutieren.


    Denn die Fragen, die ich stelle (und schon in der Vergangenheit in anderen Themen gestellt habe), hast du bis heute unbeantwortet gelassen...



    Ich finde kontroverse, aber sachliche Diskussionen fruchtbar. Debei geht es überhaupt nicht darum, am Ende mit der gleichen Meinung herauszugehen bzw. den gegenüber die eigene aufzuzwängen.


    Bei dir scheint es anders zu sein...




    Ich biete dir aber auch weiterhin eine sachliche Diskussion an. Das ich deine Meinung annehme kann ich dir allerdings nicht versprechen, genauso wenig, wie den Umstand, dass ich deine plakativen und als Fakten dargestellten Diskussionsbeiträge nicht hinterfragen werde. (Und ich habe eben auch ein paar Informationen/Erfahrungen, mt denen ich aufzeigen kann, wenn du Dinge mitunter falsch darstellst. Klar, dass du micht mit mir diskutieren, mir auf Nachfragen antworten magst...)





    P.S.: Es ist schin absurd, dass du mich mich kicker vergeichst. Ich finde ja ihr beide habt einiges gemein. Mir scheint es, als ob ihr an einem ergebnisoffenen Meinungsaustausch eher weniger interessiert seid.
    Aber sei es drum.


    Dass du bis heute auch nicht einmal sagen wolltest, was dich nun mit dem Fussball verbindet, bzw. zu deinen Standpunkten bringt, naja, sagt auch einiges aus. (Also ob du mal Stützpunkttrainer warst, ob du mal nen Sohn im NLZ hattest, ob du in einem guten Amateurverein Trainer bist, ob du überhaupt makl Trainer, nicht nur TW-Trainer warst, etc. ohne bezug auf Verein oder Region, das offenbare ich auch nicht, wenngleich, Leute, die mich gut kennen, mich hier wohl auch erkennen werden.)

    @open


    Vielen Dank für deinen Hinweis!


    Der Punkt ist zunächst, dass dieses Bewertungsschema nicht bei der Erstsichtung angewandt wird, sondern erst nach Aufnahme im DFB-Stützpunkt. Wichtig ist zwar auch der Hinweis, dass ja Fussball nicht mit Einzelsportdisziplinen zu vergleichen ist, weil es sich um eine Mannschaftssportart handelt. Von besonderer Bedeutung ist wohl die Aussage, dass man eine Prognose über die Pubertät hinaus abgeben soll. Diese Wahrscheinlichkeit ist dann sehr gering. Die Ableitung: wer zu früh selektiert, verliert Talente ist sicher richtig.


    Mal unabhangig davon, dass es wohl sachlicher wäre, wenn du dies als deine Meinung darstellst und nicht als bewiesenen Fakt, wie sähe denn dein konstruktiver VErbesserungsvoschlag aus?


    Ich meine, bei der großen Anzahl an Stützpunikten und NLZs und den Verlauf über einige Jahre (inklusive Veränderungen in der Zusammensetzung von Stützpunkten und NLZs in den Jahren) ist die Zahl der Spieler die pro Jahrgang zusätzlich gefördert werden ja schon mal nicht so klein (hab gerade keine Lust nach Zahlen zu suchen.)


    Ist es also zielführender - wie vor 20 Jahren - Stützpunkte und NLZs völlig aufzugeben, um der Selektion entgegen zu wirken?


    Oder erst in der B-Jugend selektive Maßnahmen ergreifen? (Also quasi kurz bevor Talente, wie Werner, Sahin oder Brandt fester Bestandteil in einem Bundesligateam wurden?



    Ich finde auch nicht alles optimal, im Gegenteil.
    Aber wer kritisiert, sollte auch mal konkrete und umsetzbare Alternativvorschläge bringen können.


    Deine konkreten Lösungsvorschläge würden mich wirklich mal interessieren. Darüber könnte man dann ja auch mal eine sachliche DIskussion führen.


    Es sind jedoch 2 Punkte in der Präsentation nicht angesprochen:
    1. Die standardisierte Messmethode erfolgt nicht bei der Sichtung zum Stützpunkt, sondern erst nach der Aufnahme
    2. Die Sichtung erfolgt unter überwiegender Anteilnahme von Laiensichter (Staffelleiter, befreundete Trainerkollegen, usw.); denn sonst könnte man gar nicht 1 Sichter pro Spiel stellen
    3. Zwar wird auf die Leistungsstreuung durch den RAE-Effekt hingewiesen, ansonsten findet sich im Messverfahren jedoch keine Berücksichtigung


    Ich weiß ja nicht, wie es in anderen Landesteilen ist. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass trotz des Hinweises auf die Pflichtveranstaltung manche Vereine gar keine Spieler (aus Angst vor Abwerbung) entsenden und andere Vereine nicht nur die Talente, sondern komplette Teams schicken, unter denen sich u.U. gar kein Talent befindet!


    Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass bei einem holprigen Start in die Talentselektion Folgefehler wahrscheinlich sind. Dies erklärt sicher zum Teil auch, warum Spieler, die nie auf einem Stützpunkt waren, erst in der B- oder A-Jugend auffällig wurden. Weil ferner in der Betrachtung häufig davon ausgegangen wird, dass die Leistungsentwicklung linear stattfindet, ist hier die frühe Selektion ein besonders negativer Effekt. Denn wer erst mal aussortiert wurde, der traut sich weniger zu!


    Das mag stimmen, dass sich so ein SPieler erstmal weniger zutraut.
    Aber auf dem Weg nach ganz oben, muss nahezu JEDER Spieler irgendwann mal einen Rückschlag hinnehmen. Auch spätere Nationalspieler sind oft nicht schon in der U15-Landesauswahlspieler geworden, schon gar nicht U15-Nationalspieler. Direkt Stammspieler in der Profimannschaft werden auch die wenigsten. Viele (die meisten) müssen da irgendwann mal eine Form des Aussortierens hinnehmen.
    (Es gibt auch Uniprofessoren, die in der Schule mal sitzengeblieben sind, etc.)


    Denn mentale Stärke ist ein wesentliches Talentkriterium.


    Reus, Kramer oder Großkreutz konnten zunächst auch nicht den höchsten Ansprüchen genügen und mussten einen Umweg über andere Vereine gehen, den liniaren Weg zum Nationalspieler verlassen.


    Aber alle haben gemein, dass sie auch schon in der U12 oder U13 auffällig Spieler waren,


    Ein perfektes System gibt es sicher nicht, weil es zuviele Faktoren gibt! Man kann sich allenfalls nähern, indem man sich intensiv mit der Materie beschäftigt. Die Präsentation wurde auf Basis der Nationalmannschaften herunter gebrochen, weshalb sie nach unten hin immer grober wurde. Doch auch hier gibt es einige sehr gute Diplomarbeiten an der Sporthochschule Köln, die es lohnen würden, in zukünftige Forschungsarbeiten einzubeziehen.


    Es geht hierbei nicht darum, dass bislang unzureichende Arbeit geleistet wird, sondern darum, wie man es optimieren kann. Denn es gibt nach wie vor zu viele Kinder, Eltern und Trainer, die sich beschweren!


    Das mit den Stützpunktspielern beschreibst du sehr treffend. Jedenfalls habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht.


    Dennoch ist mir (nahezu) kein Spieler bekannt, der nicht spätestens in der D-Jugend irgendwie auffällig war und dann Jahre später plötzlich aus dem Nichts kam.
    Klar gibt es hier viele Fehleinschätzungen, aber wer gar nicht auffällt, in keinem Notizblock steht (und somit weiter beobachtet wird - ja, NLZs haben da mitunter viele, viele Spieler in einer Datenbank. Auch die Stützpunktzusammensetzung ändert sich bei uns von U11 bis U13 mitunter ordentlich. - Dazu kommen Kreis- oder Landesauswahl.) taucht nur in sehr vereinzelten Fällen dann später noch im Profidussball auf.
    Das gibt es doch wirkluch höchstens in den entlegensten Ecken der Republik.
    (Man könnte jetzt argumentieren, dass solche Spieler aufgrund der schlechteren Förderung auch weniger Chancen haben , ABER du willst ja eine spätere Selektion, deshalb passt das Argument nicht in deine Kette. )





    Und zu dem RAE-Effekt:


    Nochmal:
    WIe soll man diesen Umstand praktikabel entgegenwirken?


    Es müssen aus jedem Monat exakt gleich vilee Spieler selektiert werden?


    Oder wie?


    Ich habe da - wie schon in einem anderen Thread ausgiebig dargelegt - immer noch keinen Lösungsansatzt gesehen. (auch von dir nicht !!!!)
    Den Umsand bestreitet wohl niemand, wie du ja selbst zeigst.



    Ich verstehe dich wirklich nicht...


    Du redest hier schon seit Ewigkeiten davon, dass innerhalb des DFB im Punkt Talentsichtung und Ausbildung vieles optimiert werden muss - eigentlich kann man auch sagen, du kritisierst DFB und NLZs sehr scharf.


    Denn diese kategorisieren falsch (nach - für dich - völlig falschen Bewertungsmaßstäben), aber selbst nimmst du für dich in Anspruch, dem Stein der Weisen (vor allem bei Schnappern) näher zu sein.
    Und dubenutzt diese "objektiven datenanalysen", um besser individuell zu fördern, aber unterstellst (wirtschaftlichen Millionenunternehmen), dass sie nicht die Optimierung der Talentausbildung als primäres Ziel haben.
    Als ob da nur Amateure am Ruder sind und kein Trainer, kein NLZ sich Gedanken darüber machen würde, wie man Talente möglichst optimal ausbildet...



    Das finde ich sehr befremdlich.




    Nein, ich glaube nicht, dass jede Entscheidung und jede Maßnahme innerhalb der Talentförderung gut und richtig ist - egal ob nun DFB oder NLZs - dazu ist der das "Talent" und dessen AUsbildung einfach viel zu vielschichtig, entwicklungsabhängig und auch subjektiv. (Talent beinhaltet ja auch mentale Fähigkeiten, mM ein wesentliches Kriterium, wenn es darum geht, was ein wirkliches Talent ist, bzw. ob einer mal erste oder vierte Liga spielt.)
    Dazu kommt, dass der Leistungssport (nicht nur Fussball) eine sich permanent verändernde Wissenschaft ist, bei der in kleinen Zyklen neue Anforderungen an Spitzenspieler entstehen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden, etc.




    ABER:


    Deutschland ist aktuell Weltmeister, seit 10 Jahren Dauergast im Halbfinale der großen Turniere. Dabei hat Löw die Qual der Wahl bei der Kadernominierung - man denke nur an letzte WM, als mit Reus, Den Benderzwillingen oder Gündogan wirklich herausragende (Reus und Gündogan sogar Weltklasse?) Spieler ausgefallen sind.
    (Nahezu) jeder Profiklub hat "eigene" Nachwuchsspieler im Stamm-Team (auch Wolfsburg, Bayern oder Schalke, die ja auch genug Geld in Transfers einsetzten).


    Große Fussballnationen gucken neidisch auf die deutsche Talentausbildung und die Vielzahl an herausragenden Talenten.



    Man kann alles immer verbessern und optimieren - aber so desaströs, wie du es immer darstellst, kann es doch gar nicht sein...



    (Mal abgesehen davon, dass du immer nur kritisierst, aber immernoch den konstruktiven Vorschlag der Verbesserung bezüglich der Talentauswahl schuldig geblieben bist.
    Es ist einfach zu sagen, Januarkinder sind überproportional vertreten - das ist unstrittig und klar nachweisbar so - aber, wie du aus sagen wir 5000 Kindern eines Jahrgangs, dann 12, 15 oder 20 auswählen würdest - die "größten Talente" - das bist du bis heute schuldig geblieben. Einen praktikablen Lösungsansatz. )

    In beiden - also E und D- Jugendstaffel parallel - zu spielen, halte ich für die schlechteste Lösung.


    Was soll das bringen, wenn beide Staffeln nicht zu der Mannschaft passen?
    Die E Staffel ist ja zu schwach, wenn man auch der Meinung ist, dass die D Staffel unpassend ist, dann soll ma also gleich doppelt so viele Spiele und Termine wahrnehmen, die unpassend sind im Sinne der Ausbildung?


    Diese vielen Unpassenden Termine werden dann erstens nur nerven und zweitens bleibt dann kaum Zeit für Freundschaftsspiele gg passende Gegner.



    Dann lieber gar nicht zum Spielbetrieb melden und völlig frei und gezielt die Wettkampfgegner aussuchen.

    Mich würde echt mal interessieren (an die alten Hasen hier) wie kam es zu diesem Beitrag? Ich kenne keinen Verein der über 9 € im Monat nimmt... gab es da mal eine Regelung?



    Naja, bei mir im Ballungsraum, sind die Beiträge in den letzten Jahren schon deutlich nach oben gegangen.
    Es gibt mittlerweile viele Vereine, die ca.15 Euro pro Monat nehmen, sogar bis 20 Euro geht das Spektrum.


    Allerdings sind das auch Vereine, die auch Geld für Material, Ausrüstung und einige Trainer in die Jugend investieren. Also Amateurvereine, denen man schon ordentliche Arbeit im Jugendbereich attestieren muss, weil auch Wert auf diese gelgt wird und nicht nur auf die erste Herren. Teilweise haben die eine getrennte Jugendkasse.
    Und diese Vereine haben auch ne 3., 4. oder gar 5. Mannschaft, die Aurüstung und Material bekommt. Wahrscheinlich kein Trainergeld.



    Aber selbst 15 oder gar 20 Euro ist gemessen an jedem anderen Hobby oder Sportverein für die Kinder keine Unsumme. Im Gegenteil.


    Fazit: Unter Umständen macht es Sinn für Verein und Spieler, es kann aber auch im Einzelfall weh tun: Z. B. bei uns: Armbruch eines Spielers bei Abwehrversuch.


    Das kann aber auch gegen gleichaltrige passieren.
    Wir spielen zB sehr oft gegen ältere Mannschaften, die beiden einzigen "schlimmen" Verletzungen in den letzten 8-10 Jahren hatte beide Spieler gegen aber gegen gleichaltrige. (Armbruch, Schlüsselbeinbruch).
    Beide Male Situationen, als mein Spieler mit einem Kontakt/Foul schon gar nicht mehr gerechnet hat und deshalb völlig unkontrolliert hingefallen ist. (Der Gegner kam nicht zu spät, sondern eben extrem zu spät. im Männerfussball wären das glasklare rote Karten gewesen, da man Vorsatz unterstellen müsste.)



    Ich glaube ja eher, dass es eine höhere Verletzungsgefahr gibt, wenn die Gegner wesentlich untalentierter und langsamer sind. Die zeihen den Schuß/Pass durch, dabei ist der Ball schon längst weg und der Fuß/das Bein des Gegners wird getroffen.


    Ältere oder bessere Teams spielen körperbetonter, aber nicht unfairer. Wenig talentierte spielen da eher (unbedarft und ohne Absicht) unfair. Eben weil sie viel zu langsam in ihren Aktionen sind.


    Und das kann in der unteren D-Jugend eventuell wirklich zutreffen. Gegen deutlich schlechtere U11-Teams aber auch.


    In der Spitze denke ich das auch, in der Breite aber nicht, vor allem weil es eine "reine" D III-Gruppe nicht geben wird. Dort wird es auch IIer und ggf. sogar Ier-Teams geben. So sieht die Gruppe dieses Jahr aus.
    Ich würde gerne gegen die stärksten 05er-Teams aus dem ganzen Kreis (Duisburg, Mülheim, Dinslaken) spielen. Das wäre optimal. Aber diese Leistungseinteilung ist erst ab der D vom Verband erwünscht und nennt sich dann Leistungsklasse. In der E wird der Duisburger Süden noch isoliert eingeteilt bzw. mit den Mülheimern gemischt.


    Wie hoch/gut das Niveau in der unteren D-Jugend ist, das musst du bewerten. Wenn es aber - wenn auch nur durch die körperlichen Faktoren - zu engeren Spielen führt, dann ist das besser, als Woche für Woche zweistellig zu gewinnen.



    Gerade, wenn die Einteilung der Satffeln in der E-jugend so ist, dass du erwartest nahezu jedes Spiel sehr deutlich zu gewinnen.


    Dann kann man doch Punktspiele in der D-jugend machen, aber eben auch viele Freundschaftsspiele gegen die guten U11-Teams. Also genau jene, die du gerne in deine Wunschstaffel hättest. Diese dürften dann ja auch ein Interesse an guten Gegner haben, wenn sie selbst in ihre Staffel dominieren.
    Ich denke, es ist und bleibt trotzdem wichtig, sich auch mit gleichaltrigen, aber ähnlich starken Gegnern zu messen. AUch dann, wenn man im höheren Jahrgang ordentlich gefordert wird.
    So oder so, wirst du wohl um das ein oder andere Freundschaftsspiel nicht herum kommen, denke ich. (Eventuell auch unter der Woche, anstatt Training, damit nicht das ganze Wochenende voll ist. Bzw. In der Hallensaison, kann man auch ein Hallenturnier und ein Freundschaftsspiel gg eine U11-Mannschaft spielen. Bei wenigen Reservespielen - wozu aber auch mehr als 2, maximal 3 - müssen(können/dürfen da dann nur der Trainer und einige wenige Spieler doppelt agieren.)


    Umgekehrt ist das mitunter schwerer, da manch von der spielstärke passende D-jugend sich ungern von einer U11 schlagen lassen will. Die können ja auch alle die Tabelle lesen und wissen dann,dass ihr in eurer Staffel alles vermöbelt. Vor allem, wollen die meisten Trainer ja Freundschaftsspieel vor allem um die "Reserve" zu bringen. Da wollen sie dann noch weniger gegen eine eventuell bessere Mannschaft spielen. Und für dich wird es auch schwerer von der Spielstärke passende Gegner zu erkennen, denn du musst dann ja eher das Niveau deren 2ter Garde einschätzen können.



    Klar, dann spielt du ab und an mit weniger Spielern, nach manch anderen Regeln, etc. Aber ist die Fähigkeit sich verschiedenen Umständen anzupassen nicht auch förderlich im Sinne der Ausbildung?

    Für dich ist es wohl zu spät, aber trotzdem will ich noch eine Traingsidee posten. Das kann man auch gut mit 8, 10 oder 12 Jungs machen.


    Und zwar 1gg1-Stationstraining. dabei alles in Wettkampfform. Also an jeder Station gibt es in dem 1gg1 Duell einen Sieger. Entweder diese beiden spielen die ganze Zeit gegeneinander, oder eben auch als Teamwettbewerb, wo in jedem 1gg1 Duell jeweils ein Spieler Mannschaft x und einer Mannschaft y zugeordnet ist.


    Stationen können sein: (Zeit 3 min je Station)


    - Elfmeterschießen. Immer abwechselnd schießen UND auch abwechselnd mit rechts und links.


    - Lattenschießen, zB von der 16er Linie auf das größe Tor (auch unterhalb der U14). AUch hier gilt abwechselnd mit links und rechts. Allerdings muss nicht abwechselnd geschossen werden, jeder bekommt seinen Ball. Wer schneller seinen Ball holt, kann auch öfter schießen.
    Jede Lattenberührung zählt. Man kann also auch mit einen Schuß 2 Punkte machen.


    - Jonglieren in kleinen Viereck. Immer abwechselnd, wobei ein höchstwert festgelegt wird, zB 50 (damit nicht ein besonders begabter die kompletten 3 Minuten agiert.) Schaffen beide 50, so zählt der zweitbeste Durchgang, etc.
    Auch hier kann man, nur mit links, nur mit rechts, stringenter Wechsel,etc vorgeben.


    - Passspiel: Zwischen 2 Spielern ein Hütchentor. Beide SPieler an einer Linie, hinter der ihr PAss erfolgen muss. Jeder Treffer gibt einen Punkt. Auch hier, links rechts abwechslnd oder nur links oder rechts.
    Abstand und breite des Tores an das Können anpassen.


    - Eindrehen: Ein 5-Meter-Tor aufstellen und zwei Spieler, jeder einen Ball, versuchen jeweils von einem markierten Punkt auf der gedachten Grundlinie den Ball ins Tor einzudrehen. dabei jeweils mit rechts/links abwechselnd, genauso, wie innen bzw. Außenrist.
    Auch hier gilt, wer schneller den Ball holt, hat mehr versuche.


    - 1gg1 Kopfball-Duell: 2 kleine Tore (1mal 1 ode 2mal1) in ca 4 Meter Abstand aufgestellt. Eine Mittellinie markieren und dann versuchen per Kopf den ball ins Tor zu befördern. dabei darf der Ball vom Gegenüber erst dann mi der Hand berührt(gehalten) werden, nachdem er den Boden berührt hat (hier passieren immer mal Fehler).
    Ein Konterkopfballtor, also mit dem kopf halten und direkt ins andere Tor vefördern bringt 2 oder gar 3 Punkte.


    - Flugall-Duell. Ein Tor (5mal2 Meter) 2-3 Meter vom Fangzaun entfernt und diesem Zaun zugewandt aufstellen. Die Spieler versuchen aus festgelegter Entfernung über das Tor gegen den Fangzaun ins Tor zu treffen. Auch hier abwechselnd mit links und rechts. Außerdem auch hier, wer schneller den Ball holt, hat eine höhere Anzahl an Treffern.



    - 1gg1, 2gg2 oder 3gg3 über Linien dribbeln.
    Hat man 10, 12 oder 14 Spieler, dann spielt mann 2gg2 oder 3gg3. Dabei bleibt jedes Paar dann eben 2 bzw. 3 Runden in dieser Station.
    Man spielt immer gegen seinen 1gg1 Partner. Mitspuieler sind dann jeweils aus dem Vorgänger bzw. Nachfolgerpaar zu holen.
    Jeder Spieler in dem Siegreichen Team bekommt einen Punkt für das eigene Duell.


    - Fussballtennis. Entweder 1gg1 oder eben auch 2gg2 (bei vielen Spielern). Analog zu der Spuielform über Linien dribbeln.




    Je nach Material gibt es da noch einige andere Möglichkeiten Stationen zu kreeiren. (zB abwechselnd direkt gegen eine Prellwand passen, wer macht weniger Fehler. Hat man eine Freistoßmauer oder ähnliches, kann man diese aufstellen, einen Teil des Tores abstecken und von einer bestimmten postition abwechseln versuchen das Tor zu treffen. In der Halle abwechselnd Fallrückzieher auf einer Weichbodenmatte aufs Handballtor, etc. )


    Außerdem kann man mehrere Durchgänge machen. In einem wird immer mit links gestartet, in einem immer mit rechts. Man kann aber bei verschiedenen Stationen auch jeweils ein anderes Bein starten lassen. (Ich unterscheide IMMER nach links und rechts, nicht nach dem individuell straken bzw. schwachen Bein. Also man muss entweder mit rechts oder eben mit links beginnen, beide Duellanten immer gleich.)


    Wie oben erwöhnt kann man 1gg1 Duelle am Ende auswerten, man kann aber auch ein Teamwettbewerb daraus machen, indem die Einzelpunkte jedes Duelles zusammen gezählt werden.


    Logisch ist, dass die Spieler die Gesamtpunkte mitzählen müssen.


    Verpacken kann man das ganze noch (besonders innerhalb des Teamwettbewerbes), indem man beiden Teams prominente Mannschften zuordnet. Am Tag des Championsleague Spieltages zB eine partie des Abends aufgreifen. Oder die Knallerbundesligapartie des kommenden Wochenendes.
    Wenn also Bayern gegen BVB spielt, dann ist ein Duellant Bayer, der andere Dortmunder. Meist suchen sich die Spieler dann auch noch gezielt einen Spieler der Teams raus, den sie verkörpern.



    Das mal in aller Kürze und hoffentlich nicht zu unverständlich bzw. unübersichtlich.


    Ich mache das ab und an am Freitag, gerade, wenn wir Samstag früh spielen. Meine Jungs sind immer begeistert und fragen eigentlich jeden Freitag. Oft wollen sie eine Revange gg ihren Duellanten des letzten Males.

    Hallo fak,


    An paar erste kurze Anmerkungen von mir.


    1) Ich finde es bemerkenswert, wie klar (und wahrscheinlich auch richtig) du das ganze analysieren kannst. Das können die wenigsten, habe ich so oft erlebt, im Austausch mit dem anderen Trainer, nachdem er von uns die Hütte vollbekommen hat. (Wenn ich meine Erfahrungen betrachte, dann trifft deine Analyse auch voll zu.)


    2) Trainingsumfang: Auch da sehe ich keinen signifikanten Unterschied zwischen einer NLZ-Mannschaft und einer ambitionierten anderen Mannschaft.
    Nahezu alle NLZ-Teams haben mindestens bis einschießlich U13 dreimal wöchentlich Training. Erst ab U14, vielerorts sogar U15 kommt eine vierte Einheit hinzu. Und am Stützpunkttraining nehmen NLZ-Spieler nicht teil, also auch keine zusätzliche Einheit.


    3) Zeit- und Gegnerdruck wird von fast allen Trainern/Eltern unterschätzt. In diesem Bereich agieren die NLZ-Teams im Training und im Wettkampf auf einem ganz anderen Niveau, als andere Vereine. Auch als ein Stützpunkt. Das ist nicht vergleichbar.
    Das ist natürlich nicht so leicht zu erkennen, wenn man beides getrennt von einander betrachtet.
    Da wird oft ein Stützpunktspieler als technisch herausragend eingestuft, besser als so manch ein NLZ-Spieler, bei dem es nicht so elegant aussieht.
    Aber, das ist oft eben nicht die Wahrheit. Der NLZ-Spieler agiert einfach mit wesentlich höheren Zeit- und Gegnerdruck und damit eben auch technisch besser !!! (auch, wenn es nicht so elegant aussieht.)


    Kommt es dann mal zum Vergleich - in einem Wettkampf, z.B. - dann sieht man meist die von dir beschriebenen Unterschiede, aber in der Regel wird dann "argumentiert". "Die Jungs waren hatten heute keine Form", "warum spielen sie ausgerechnet heute so schlecht", "sie haben Respekt vor dem Gegner", etc.
    Spielen sie dann gegen einen sehr schlechten Gegner, wo sie extrem viel Zeit und Platz haben, dann kommt: "Warum spielen sie nicht immer so", "Hätten sie mal gg das NLZ so gespielt", etc.


    Das mag alles auch stimmen, aber der Hauptgrund ist es eben nicht.



    4) Ich habe mit meinen Mannschaften auch regelmäßig bei den Stützpunktturnieren mitgespielt. Also Turniere, wo die besten Spieler des Stützpunktes und die NLZs Teams hinschicken. Im Alterbereich U12, U13.
    In 20 Minuten Spielzeit haben wir - völlig unabhängig von unserer Besetzung, ich nehme da immer andere mit - jeden Gegner an die Wand gespielt und eigentlich jedes Spiel mindestens 4-5 zu null gewonnen.
    Meist muss mein Schnapper keinen Torschuß abwehren.




    5) Ich vertrete hier ja auch die Meinung, dass ein Wechsel in ein NLZ zur U15 oder später nicht das beste ist. (Immer unter Berücksichtigung des Einzelfalls, aber zumindest in den Fällen, wo ein NLZ nicht allzu weit entfernt ist).
    Alleine durch das hohe Niveau im Training und Wettkampf (einfach durch das Spielerniveau), ist es schwer für "Dorfspieler" eine ähnliche Entwicklung zu nehmen, zumindest, wenn er in seinem Jahrgang kickt und nicht 1-2 Jahrgänge höher. Und das hat nichts mit dem Trainer zu tun.



    6) Auch wirklich gute Neuzugänge von guten Amateurvereinen haben bei mir im ersten halben Jahr oft erstmal Probleme sich an das Spieltempo zu gewöhnen. Vor allem dieses regelmäßig hohe Spieltempo, den konstant hohen Zeit- und Gegnerdruck, samt Handlungsschnelligkeit.
    Die wenigsten, agieren von Anfang an auf ihrem Maximum (das heißt nicht, dass sie Totalausfälle sind, aber da geht noch viel mehr), sondern erreichen dies meist erst im Winter, mitten in der Hallensaison.




    7) Was auch noch oft zu Fehleinschätzungen bei Trainern/Eltern führt, ist die Tatsache, dass man bei einem Turnier in verkürzter Spielzeit manchmal ganz gut dagegen halten kann. Allerdings wird dieses Spiel von dem kleinen Verein auch als "Höhepunkt" wahrgenommen und alles in dieses Spiel gelegt. Und das betrifft nicht nur die vermeindlich beste Aufstellung genau in diesem Spiel.
    Ganz anders, als die NLZ-Teams dieses Spiel angehen, wo manch ein Spieler eher dazu neigt, den Gegner unterschätzen. (Und komm mir keiner damit, dass so etwas nicht sein kann. Ich weiß von mir, dass ich, auch wenn ich mir fest vornehme einen Gegner nicht zu unterschätzen, als Aktiver gegen den Tabellenersten die Vorbereitung anders gestaltet habe, als gegen den letzten. Mindestens mental. Und das bei besten Absichten dies nicht zu tun. Das ist einfach nur menschlich. )
    Aber, dann wird alles in diese 10 Minuten gelegt, was oft einen krassen Leistungsabfall in den nächsten Spielen gg vermeindlich schlechtere Gegner zur Folge hat. Dieses Tempo über längere Zeit zu gehen, erfordert dann doch mehr Konzentration und Kraft, vor allem, wenn ich 10 Minuten am oder über dem Maximum agieren musste. Da springen dann Bälle einen Meter vom Fuß, Pässe werden ungenauer, der Torabschluß schlecht etc.
    Ich habe nicht selten erlebt, dass ein kleiner Verein, der gegen ein Top-NLZ ein brilliantes Spiel gemacht hat, danach im Turnier überhaupt nichts mehr auf die Bühne bekommen hat.
    Im Gegensatz zu den NLZ-Spielern, die das dauerhaft abrufen können. (Zumindest sehr lange. Bei großen Bundesligaturnieren, sieht man im Finale i.d.R.auch nicht die hochklassigsten Spiele. Das beste Niveau ist meist in Zwischenrunde/Viertelfinale, wenn die besten Teams gegeneinander spielen, es um die Wurst geht, aber alle eben mental und physisch noch im Saft stehen.)


    Anekdote:
    Ein wirklich gutes Team unseres Jahrgangs wollte mal in der U12 oder U11 gegen uns ein Freundschaftsspiel machen. Das haben wir dann auch gemacht. 10 Minuten lang waren wir wahrlich nicht gut, zumindest nicht wirklich besser als der Gegner und wir lagen 2:0 hinten.
    Nach zweimal 30 Minuten stand es 23:2 für uns.

    Ja das wäre sicherlich das beste, dann bekäme er noch etwas Feedback. Du hast ihm ja schon super Hilfestellungen gegeben


    Ansonsten bin ich einfach noch skeptisch, ob er die Anforderungen des Lehrers erfüllen kann, da dieser recht fordernd zu sein scheint. Wir kennen den Lehrer ja nicht



    Es sollte doch aber (und geht es bei besagtem Lehrer scheinbar auch nicht) nur darum gehen, eine Antwort zu generieren, die der Lehrer mit rcihtig oder falsch klassifizieren kann.
    Mal abgesehen davon, dass es im Gegensatz zur Mathematik in anderen Bereichen zB Lyrik die absolute Wahrheit ja auch gar nicht gibt, sondern in dem Fall ja auch stark vom subjektiven Empfinden des Lehrers abhängig ist. In der Sport-Wissenschaft ändern sich ja die Meinungen oft nach ein paar Jahren. Das dies auch für den Fussball gilt, wird jeder unterschreiben, der schon ein paar Jahre aktiv dem Sport verbunden ist.


    Nein ich denke, den besten Lernerfolg (und nicht nur Fach/Sachwissen !) erzielt man doch dann, wenn die Schüler - nachdem sie sich mit einer Fragestellung auseinandergesetzt haben - dann im Unterricht eine auf eben dieser Recherche fußenden (offenen) Diskussion akiv mitgestalten. Dem Lehrer geht es wahrscheinlich primär gar nicht darum, dass die Schüler eine fertige und im Detail richtige Lösung ausgearbeitet haben.
    Viel wichiger ist die Auseinandersetzung mit der Fragestellung und darauf basierend die aktive Teilhabe am Przess der gemeinsamen lösungsfindung.


    Selbst, wenn er da eine falsche Lösung ausgearbeitet hat, kann er - da er sich selbst schon mit der Thematik auseinandergesetzt hat - der Diskussion wesentlich besser folgen und an ihr aktiv teilhaben und außerdem richtige Lösungsansätze wesentlich nachhaltiger und einfacher aufnehmen, abspeichern und auf veränderte Sachverhalte anwenden. Und genau das sollte doch das Ziel sein, oder?



    Also ich finde, dieser Lehrer scheint sehr anspruchsvoll (vor allem für das Fach Sport), aber ich behaupte, die nachhaltigen Lernerfolge sind bei den Schülern besser, als bei den meisten anderen.




    Zur konkreten Fragestellung.


    Ich finde die Anwort von tobn sehr gut und gelungen.


    Mit dem Wissen, kann man dann an konkreten Aufgabenstellungen bezüglich Inhalten des Fussballs, einen Trainingsplan entwerfen, der den geforderten Schwerpunkt trifft und die intensität dabei sukzessive erhöht. Mehr noch, mit ein bißchen erfahrung erkennt man dann auch selbst, wenn bestimmte Aufgabenstellungen oder Regeln, eben nicht gut gewählt sind und kann dann korriegend eingreifen (zB Feldgröße ändern.).


    Und genau das macht doch einen guten Trainer (Sportlehrer) aus.
    Übungs. oder Spielformen kann man sich auch selbst im Internet, aus Büchern etc. zusammensuchen.

    Hallihallo,
    , habe ich den Eindruck,dass die Schiedsrichter die so pfeifen und so reagieren wie er es sieht ,schneller aufsteigen...


    Hast du bisher geglaubt, dass das Schiedsrichterwesen anders funktioniert, als es überall anders der Fall ist. (zB Politik oder Wirtschaft)


    Klar, Kompetenz braucht man. Aber dort, wo die Spirze sehr eng wird, entscheiden dann oft auch andere Dinge.
    (Und mal ehrlich: Wenn jemand von euch in einer Führungsposition ist und eine Beförderung durchwinken muss, dabei aber mehrere geeignete Kandidaten hat, spielen da Sympathie oä dann wirklich keine Rolle? Wenn nicht bewusst, dann nicht wenigstens unterbewusst?


    Die Causa Amarell hat dies ja ziemlich deutlich zu Tage gefördert.


    Mal davon ab, kenne ich ein paar Profischiedsrichter ziemlich gut, die uniso erklären, dass man um so weit nach oben zu kommen ganz sicher auch einen Förderer (also den entsprechenden Schiedsrichterobmann des Fussballverbandes) brauchte, da so oft keine Plätze nach oben frei werden und die überregionalen Ligen auch nicht mit überproportional vielen Schiedsrichtern aus dem gleichen Verband besetzt werden. (egal ob 3.Liga, 2.Liga oder 1.Liga. Und auch FIFA-Schiedsrichter oder WM-Schiedsrichter werden ja nicht die xy besten, sonst wären da fast nur Spanier, Engländer, Deutsche und Italiener.)
    Alle haben das kritisiert, mussten aber gute Miene zum Spiel machen, weil sie sonst keine Chance auf die hohen Ebenen haben. Mehr als Verbandsliga ist sonst kaum möglich.




    P.S.: Besagte Schiedsrichter haben mir übrigens auch gesagt, dass sie im Zweifel beim ABseits meist gegen den Angreifer entscheiden (Entgegen der Regel).
    Grund: Ein Tor, dass aus einer Abseitsposition erzielt wurde wird viel mehr und länger diskutiert, etc, als ein "mögliches Tor", wo falsch auf Abseits entschieden wurde. Vor allem dann, wenn der Torabschuß erst noch kommen würde.
    Ersteres wird mndestens eine Woche thematisiert, zweiteres meist maximal nur am Folgetag.


    Das kann man - zurecht - kritisieren, aber bringen tut es nichts, weil die Schiedsrichter halt auch keine schlechte Presse und damit schlechtere Karrierechancen haben wollen.


    Diskutabel finde ich eher, dass das scheinbar jeder weiß, aber man dann die Regel nicht dementsprechend ändert.


    (Genauso dürfen "Stars", wenn sie kein sehr negatives Image haben auch "mehr" meckern etc. Es schlägt einfach kleinere Wellen, wenn Schultz von Augsburg gelb wegen meckern bekommt, als wenn Ballack als Bayernspieler so eine gelbe Karte kassiert. In letzterem Fall geht das mitunter tagelang durch die Presse, vor allem, wenn es dann die fünfte gelbe oder eine gelbrote Karte ist/wird)




    Ja mir ist klar, dass ich mir mit diesen Aussagen eventuell keine Freunde hier mache. Ich finde es auch nicht gut, aber mittlerweile nehme ich es so hin. (habe selbst jahrelang im gehobenen Amateutfussball gespielt, und auch hier konnte man klar erkennen, dass gestandene Oberligaspieler (wenn sie kein schlechtes Image hatten) dem Schiedsrichter schon mal ungestraft aber deutlich klarmachen konnten, dass sie mit dessen Spielleitung nicht einverstanden sind. Spieler und Schiedsrichter "kennen" sich da ja teilweise über 10 Jahre. Ein Greenhorn vom Aufsteiger, fängt sich da viel schneller die Karte, zumindest ne deutliche Ansage.)


    Wenn man die Jugendlichen dann noch dazu bekommt, dass solche Vorstöße vom Verbund abgesichert werden, lernen die anderen Spieler quasi “frei Haus” noch gruppen- und mannschaftstaktisch intelligentes Verhalten. Die möglichen dynamischen Potentiale wurden im Artikel ja schön herausgearbeitet. Daran könnten auch die anderen Spieler wachsen, speziell in Bezug auf das Blickfeld, Umschaltverhalten und dem defensiven Verantwortungsbewusstsein.


    Ganz deiner Meinung.


    Da fällt mir sofort das Szenario beim 4-1 Hallenfussball in der 2-2 Formation ein.
    Wenn einer der Defensiven nach vorne dribbelt oder mitgeht (uns das ist bei mir eigentlich bei jedem Ballbesitz/Angriff so), dann muss der andere sofort zur Mitte hin verschieben und nicht "breit" stehen bleiben.
    Das ist kein Teufelswerk oder komplexe Gruppen- oder Mannschaftstaktik, aber ein wichtiger elementarer Baustein.
    So kann man exellent und einfach basales taktisches Verständnis aufbauen, auf das dann später komplexere Vorgänge im größeren Mannschaftsverbund aufbauen.



    Ich habe der Meinung ja auch nicht widersprochen. Ich habe dazu gar keine Aussage getroffen.




    Das einzige, was ich aufgezeigt habe ist, dass TW-Trainer ja immer entschieden gegen den Weg zum NLZ argumentiert. Und das seine Hauptargumente gegen das NLZ ja scheinbar in seinen Augen auch auf nahezu alle anderen Vereine zutreffend sind.


    Alsowenn ich jetzt diesen Beitrag von ihm lese, dann frage ich mich echt: Warum dann eigentlich nicht zum NLZ?



    Er schildert ja, wie schlecht es (fast) überall anders ist. Dann müsste die logische Konsequenz ja sein, eben gerade zum NLZ zu gehen. Oder eben dem Fussball den Rücken zu kehren.




    Ich verstehe innerhalb TW-Trainers Argumentationen innerhalb dieses Forums gerade wirklich nicht, in welchem Vereinssigment man die beste Warhscheinlichkeit hat, optimale Voraussetzungen im Sinne der Kinder zu finden um betreffend der sportlichen, sozialen und mentale Entwicklung bestmöglich Bedingungen vorzufinden. Welche Art von Verein sollte man suchen bzw. auswählen. NLZ?, Leistungsvereine? Normale Vereine oder Dorfvereine?



    P.S.: Über das "Ratespiel", wessen Sohn wohl der innerhalb einer Teams höchstens mittelmäßige Spielführer mit der Trikotnummer 10 ist, bzw. wer wohl dessen Vater sein mag, habe ich mich hier schon in einem anderen Strang mal ausgetauscht.



    Irgendwie bin ich gerade verwirrt.



    Du vertritts hier im Forum sonst einen deutlichen Standpunkt gegen NLZ, pauschalisierst dabei ungemein.


    Dabei propagierst du, dass junge Spieler bei kleineren Vereinen und eventuell dem DFB-Stützpunkt ihr Glück versuchen sollen.



    Wenn ich mir diesen Beitrag nun ansehe, dann kann ich das noch weniger verstehen. Denn hier kritisierst du ja alle Vereine, die sich 1-3 Stufen unter den NLZs befinden. (zB Punkt 1 u 4 sind Punkte, die nicht auf ein NLZ zutreffen.) Eigentlich sogar alle Vereine, ausgenommen der NLZs.




    Ich erkenne da wenig Stringenz in deinern Argumentationen bzw. Meinung.



    Unter dem Strich lese ich eigentlich aus deinen Beiträgen raus:


    Es ist überall schlecht !!! Ganz gleich auf welcher Leistungsebene.


    Du kritisierst ja alles und jeden im Kinderfussball.




    P.S.: Kann mal jemand bitte den fehlenden Buchstaben im Titel einfügen.

    @ tobn
    Mit der Salamitaktik des zitierens habe ich es nicht o, deshalb versuche ich anders als du meinen Post zu gestalten. Deshalb ist es wohlmöglich inhaltlich nicht optimal strukturiert, ich werde mich sukzessive durch deinen Post arbeiten und in der eihenfolge posten. Ich hoffe ich gehe auf alle deine Fragen/anmerkungen ein, war ja ein Mosterpost von dir.


    Noch eine Eingangsbemerkung bzw,. Allgemeine Anmerkung von mir.
    Ich finde die aktuelle Einteilung nicht passend. Für mich hat eine U8 mehr mit einer U7 gemein, als mit der U9. Ab spätestens Weihnachten haben die U9 Kinder mehr gemeinsam mit der U10, etc.


    Da ich bei den Minis, also G-jugend erstens eher wenig fussballspezifische Ausbildung machen würde und da auch eher weniger eigene Erfahrungswerte habe, betrachte ich eher die Alterstufe ab U9. (U8 gehört für mich eben eher zu den Minis, auf jeden Fall weit weg von der U9)



    1) Hat nur bedingt mit der Thematik zu tun, aber ist mir gerade in deinem ersten Absatz aufgefallen. Dort schreibst du, dass man beim Passen (mit dem Adidasball) mit deutlich mehr Wucht spielen muss.
    Das finde ich einen interessanten Punkt. Den ich finde, dass das Passspiel bei vielen Kindern (vor allem in Ballungsgebieten mit ihren Kunstrasen) nicht gut ausgebildet wird.
    Das liegt einfach daran, dass auch ein unsauber (und damit eigentlich zu lascher Ball) auf Kunstrasen oder Halle und vor allem bei kurzen Distanzen trotzdem ankommt und die Spieler so nicht das passende "Feedback" bekommen. (Ganz schlimm diese geshippten Bälle, mit dem Außenspann, anstatt einen sauberen pass zu spielen. Aber diese Chips über 2 Meter kommen ja an, im Kinderfussball, besonders in der Halle.)
    Da ist der Trainer gefragt, aber bei den meisten gilt das selbe. er erkennt (und korrigiert) diesen Fehler nicht, da der Ball ja ankommt.


    Ein Pass muss eine gewisse Schärfe haben. (Einen zu scharfen Ball kann ein guter Fussballer trotzdem verarbeiten.Er hat dabei alle Möglichkeiten, die Bewegungsrichtung zu bestimmen. Bei einen zu laschen Ball MUSS er entgegengehen, hat keine andere Handlungsoption und kommt dadurch fast zwangsläufig in unnötige Zweikämpfe.)


    Anmerkung: Das Steckenpferd meines Ausbilders bei der C-Lizenz war das Passspiel (auch Doppelpass). Da hatte man vor allem dann in der Lehrprobe Probleme, wenn man den Passabstand zu gering hatte. Und gering war unter 20 Metern.


    Entschuldige, ich habe das eigentliche Thema verlassen.


    Aber wenn das das Argument gegen den schweren Futsalball ist, dann finde ich das aus obigen Gründen nicht negativ. (Wenn ein F-ling damit dann aber nicht richtig schießen kann, dann ist das wieder ein Argument).



    2) Zum Filzball.
    Also schon aus meiner eigenen Erfahrung weiß cih, dass ich mit diesem Ball meine Probleme hatte, bzw. er mir wenig Spaß bereitet.


    Die Ballkontrolle ist ein wenig anders, man hat nicht so eine super Kontrolle mit dem Fuss.


    Aber das entscheidnste ist, dass man damit nur ganz schwer wirklich gut schießen kann. Der Ball braucht aus 10 - 12 Metern einfach länger zum Tor, als ein normaler Fussball. Wirklich nur richtige Schützen können da außerhalb des Schußkreises wirklich Tore schießen, wenn da kein Gurkenfänger im Kasten steht. Und das auch in der U10 oder U11 auf 5 Metertore.
    Da muss der Ball schon optimal engegengerollt kommen. Einen seitlichen Pass oder gar aus dem Dribbling schaffen das auch die besten Schützen kaum.


    Das macht das Spiel langsamer und vor allem statischer. Ich habe früher ein paar Turniere in Filzballregionen gespielt. dadurch, dass es quasi für keinen E-jugendlichen möglich war aus 9-10 Metern Tore zu schießen - auch bei freier Schußbahn - sahen die Spiele, wie von mir beschrieben aus. Die Teams zogen sich in den eigenen Schußkreis zurück.
    das ist, wie beim 5+1 Fussball. da ist man dann im Vorteil, wenn man hinten drin steht und kontert. Ganz anders, als bei 4+1 mit normalem Ball.


    Da sind bei den Turnieren deutlich weniger Tore gefallen, das Spiel war langsamer und es hat sogar auch wesentlich weniger Spaß gemacht zuzugucken (also anderen Teams in den SPielpausen.)


    Irgendwann habe ich solche Turniere nicht mehr gespielt.




    3) Du sagst, ich treibe es zu weit. da muss ich ehrlich eingestehen, dass ich natürlich nicht vom Dorfniveau spreche. (In Turnieren sind ja auch immer Reginalvereine vertreten. DIe attakieren auch unseren Torwart bei 4+1 mit 2 Spielern, was wirklich kein anderes Team macht, idR nicht einmal mit einen Spieler)
    Aber ich meine ausdrücklich eben nicht nur NLZ Teams. Meiner Erfahrung nach trifft das auch auf "normal gute" Teams zu.



    3) Deine These Fussball erst als Steigerung, wenn Passspiel in Grobform beherrscht wird.


    Das kann man diskutieren,. Allerdings ziehe ich die Grenze VOR der U9, nicht wie du erst nach der U9.



    5) Futsalball und Dribbling.


    Hier muss ich eventuell zurückrudern und dir recht geben. Das geht mit Futsalball in der Tat auch gut.


    Da sind es eher die Futsalregeln, die mich im Punkt Ausbildung "stören". zumindest bei einer kompletten Hallensaison. (natürlich nicht bei der G-jugend)


    Für mich gehört Körperkontakt (im Oberkörper) zu einen echten 1gg1 - auch offensiv dazu). Es soll eben nicht nur ein weiträumiges Umkurven des Gegenspielers sein.
    Und damit mich der Abwehrspieler duch einen Kontakt nicht aus der Balance bringt, muss ich oft auch als Offensiver diesen Körperkontakt herstellen.
    Mal ganz abgesehen davon, dass man nach der Finte eben auch schnell den körper zwischen den Ball und den Gegenspieler bringen muss, und dazu gehört auch der kontakt.
    Dazu kommt auch , den Ball sichern mit Gegner im Rücken, der Kontakt herstellen darf und dies auch tut.
    etc.
    Gerade dieser Umstand macht dann irgendwann einen doch erheblichen Unterschied, der sich in den unterschiedlichen Ligen widerspielgelt.



    Futsal, auf Handballtore mit Futsalball, aber eben mit normalen Fussballregeln ist aber aus obigen Gründen auch nicht empfehlenswert.




    6) mit Futsalball wird mehr gedribbelt als mit dem Filzball.


    Kann sein, scheint plausibel.
    Ich sehe den Filzball aber eben auch sehr kritisch, da ziehe ich den Futsalball auch vor, keine Frage.


    Und nochmal: Hier wurde ja nicht nur von Futsal bei den kleinsten gesprochen. Hier war auch E- oder D-jugend (gar C-Jugend) das Thema.


    Und mittels Futsalball, fällt eben die Ballan- und mitnahme fast völlig weg. Die von hohen oder halbhohen Bällen - in der Halle eh geringer - erst recht.
    Aber das ist in meinen Augen so dermaßen elementar, dass man das gar nicht ausgiebig genug trainieren kann, ganz sicher nicht vernachlässigen sollte in der Ausbildung.


    Wenn der normale Fussball nach einen flachen Ball "dozt", dann war der erste Kontakt nicht sauber. Und das muss in meinen Augen dann unbedingt verbessert werden. zumindest ab der E-Jugend.



    Für mich ist die Ballan- und mitnahme halt die wichtigste Technik. Hier gibt es die größten Unterschiede zwischen den Spielern. (Dazu noch die meist unterschätze und vernachlässigste Technik)
    Und, wenn man diese Technik wirklich gut beherrscht, dann bringt das eben viele Vorteile (Zeit und Raum) für die Anschlußaktion. Dann kann man wesentlich besser ins Dribbling gehen oder Passen.



    Wenn ein Spieler, den Ball mit dem ersten Kontakt sauber in die Bewegung (weg vom Gegner, bzw. in die gewünschte Richtung) verarbeiten kann, im besten Fall noch mit einer Täuschung in/vor der Aktion, dann ist alles andere so viel leichter...




    7) Zu den Regeln.


    das kam jetzt nicht von dir, aber irgendwo wird auch das Fehlen der Bande kritisiert.


    Das finde ich einen klaren Pluspunkt, ich finde die seitliche Bande nicht förderlich im SInne der Ausbildung. (Anders als die Rundumbande und dabei vor allem die Bande hinter dem Tor).


    Ich will NICHT, dass meine Spieler die seitliche Bande viel einsetzten. schon gar nicht, sollen sie den Ball erst gegen die Bande prallen alssen, bevor sie den Ball Verarbeiten, sondern immer vor der Bande annehmen.
    geht der Ball erst gegen die Bande, so verliert man ersten sZeit, zweitens springt der Ball nicht 100% kontrollierbar ab und verliert viel Tempo und man braucht dadurch auch mehr als einen Kontakt, um den Ball in die gewünschte SPielrichtung zu verarbeiten.



    Und das Argument: Seitliche Bande ist, wie ein Mitspieler. Man kann Doppelpass spielen, etc. finde ich überhaupt nicht treffend. Im Gegenteil. Das betrifft nur ganz wenige Situationen und sicherlich nicht die, wenn amn den Ball auf der einen Seite vom Gegner gg die Bande sielt, während man auf der anderen Seite langläuft.
    Erstens, funktioniert das nahezu nie gg einen vernünftigen Gegenspieler, also einen der nicht blind und frontal angreift.


    Zweitens hat das auch wenig mit (gutem und gezieltem) Passspiel zu tun. der Ball wird ja nur irgendwie gegen die Bande geballert, die Streunung ist dabei groß, aber in dem Fall, wo man den Gegner ausspielen kann (weil diese übereifrig und frontal angreift) auch egal, da ja ein riesiger Raum entstanden ist und der "Pass" gar nicht so genau sein muss.
    (Ich möchte mal sehen, wo ein Spieler einen Mitspieler über 10 meter gezielt und präzise über die Bande anspielt. )
    So ein Ball wird ja auch selten mit der Innenseite gespielt, dazu müsste man ja die Hüfte aufdrehen. Nein irgendwie mit der Außenseite gegenchippen hat nichts mit echtem Passspiel und dem erlernen der Technik) zu tun.




    Die Bande hinter dem Tor, kann man dagegen sehr gut nutzen. Auch zielgerichtet. gegen die kann man auch mit der Innenseite (da frontal nahezu frotal/schräg darauf zulaufend) und aus einiger Entfernung (fehlt beim PAss gg die seitliche Bande auch stets) anspielen, mit dem Ziel, den Mitspieler vor dem Tor zu bedienen.
    Das ist dann nicht nur in der Nähe von einem "echten" Pass, das kann man auch taktisch wirklich zielführend einsetzten.

    Ich bin auch der Meinung, dass man Menschen eine zweite Chance geben sollte.
    Allerdings ist dazu echte Reue unabdingbar in meinen Augen.




    Davon abgesehen, finde ich die Argumentation mit den Spenden moralisch fragwürdig.


    Ich kann nichts gutes daran erkennen, wenn man quasi einen Ablasshandel mittels Spenden erreichen will. Nach dem Motto: Ich habe xy gespendet, also darf ich auch...



    Im Gegenteil:
    Eine Spende sollte eine Gabe sein, die ohne einen Gegenwert bleibt. Denn nur dann ist es eine echte Spende.
    Und ein Gegenwert ist auch positive Publicity, etc.


    Wer wirklich Spenden (im wahrhaften SInne) will, der tut dies anonym und ohne dies immer hervorzuheben. (um eben einen moralischen Nutzen zu erlangen.)



    Ich mag zB Stefan Raab nicht sonderlich, bzw. ich finde ihn eher nicht witzig.
    Aber das dieser sich dagegen verwehrt, öffentlichwirksam zu spenden, das nötigt mir großen Respekt ab. Denn er spendet große SUmmen, will aber dafür keine Gegenleistung (so wie ich das oben beschrieben habe), weshalb er das nie an die große Glocke hängt bzw. sich dazu gar nicht äußert. (Argumentiert hat er das so, wie ich es oben beschrieben habe.)

    Hallo Pep,



    Denn deine Frage bzw. Aussage will ich mal kommentieren.


    1) Zu deiner Frage: Koordination kann man nicht früh genug machen. Je jünger die Kinder, desto höher der Trainingseffekt.


    2) Wie soll man denn die Aussage mit bezüglich der einfachen Fangspiele verstehen?


    Was ist denn Koordination?


    Das was du mit Koordinationsleiter, Reifen und Stangen wohl meinst ist ein Teil der koordinativen Fähigkeiten. Nämlich die Rhythmisierungsfähigkeit.
    (Häufig wird diese Fähigkeit oft mit Koordination verwechselt bzw. mit Koordination gleichgesetzt.. Gerade im Fussball. - In meinen Augen kommt innerhalb des Fussballs bei engagierten Trainern der Bereich Rhythmus nie zu wenig Aufmerksamkeit, eher im Gegenteil. Aber andere koordinative Bereiche werden meist vernachlässigt.)


    3) Nochmal eine Auflistung der Bereiche nach Meinel/Schnabel.
    - Rhythmisierungsfähigkeit
    - Kopplungsfähigkeit
    - Umstellungsfähigkeit
    - kinästhetische Differenzierungsfähigkeit
    - Orientierungsfähigkeit
    - Gleichgewichtsfähigkeit
    - Reaktionsfähigkeit.


    Ausgehend davon, dass man mit koordinativem Training nicht früh genug anfangen kann, empfehle ich dir ALLE koordinativen Fähigkeiten zu schulen.
    Also auch die Rhythmisierungsfähigkeit, aber eben nicht zu einseitig im Vergelich zu den anderen Fähigkeiten. Ob man da mit der Leiter, Reifen oder Stangen anfangen muss.

    Ich konnte jetzt gerade alles nur überfliegen, deshalb gibt es (erstmal) keine ausfürhrliche Meinubg von mir.


    Was mir aber aufgefallen ist, dass einige hier beim Hallenfussball nur zwischen dem Spiel mit Filzball und Futsalball unterscheiden. (wahrscheinlich, weil es einige, wenige Regionen gibt, wo man nicht mit normalem Ball spielen darf - Region Ostwestfalen zB glaube ich).


    Aber der Filzball ist tatsächlich auch sehr ungeeignet. Der verhindert in meinen Augen auch einige Auspekte der Ausbildung. (ZB Das Schießen aus 7-9 Metern ist selbst bei U13 Spielern wenig zielführend)


    Aber es gibt doch auch in der Halle den stinknormalen Fussball.



    Zum Futsalball:


    - ich bin auch der Meinung, dass der Ball "verhindert", dass die Ballan- und mitnahme geschult wird. Bei einer Hallensaison von 6 Monaten in meinen AUgen eine Katastrophe. Ballan- und mitnahme ist die wichtigste Technik, dabei auch die unterschätzte Technik. Die wenigsten Trainer bemessen dieser ausreichend Bedeutung bei. Im Gegenteil es gibt viele, die Schulen diese quasi gar nicht. (Abgesehen von : " Nimm den Ball besser an" Rufen.)


    - Mit dem Futsalball kann man kaum bis gar nicht aus mehreren Metern Entfernung aufs Tor schießen. Schon gar nicht in F- oder E-Jugend. Maximal mit der pieke, aber nicht mit der angemessenen Schußtechnik. (Bei Handballtoren erst Recht nicht.)
    Das hat erstens zur Folge, dass der Schuß - analog zur Ballan- und mitnahme - 6 Monate gar nicht geschult wird.
    Und zweitens erlebe ich es oft (auch beim Filzball, da für den das gleiche gilt), dass sich Mannschaften in der U9-U11 dann weit zurückfallen lassen und nur den Raum vor dem eigenen Tor mit Mann und Maus zustellen (besonders bei 5+1-Fussball.) Es gibt ja eigentlich mit Futsal- oder Filtball nur die Möglichkeit aus naher Distanz Tore zu erzielen, indem man den Ball dann nur noch einschieben muss.
    Gute bzw. taktisch agierende Mannschaften stellen sich also hinten rein, und dann ist es fast unmöglich, mittels Passspiel oder auch Dribbling Torgefahr herzustellen.


    Also, wenn Mannschaften (Trainer) ein bißchen taktisch agieren (gewollt oder ungewollt), dann ist das Spiel "langweilig" und besonders einseitig im Sinne der AUsbildung. Einfach, weil so viele wichtigste Elemente der AUsbildung quasi gar nicht gefordert und damit gefördert werden.
    (Wie gesagt, es gibt neben dem Kopfball 4 Techniken, die man schulen sollte. Bei 6 Monaten nur mit Futsalball shee ich Schußtechnik und Ballan- und mitnahme fast völlig ungeschult und das Dribbling auch stark eingegrenzt. Das Passspiel rückt (zu) extrem in den Mittelpunkt.


    Da bin ich bei guenter, da ist ein Widerspruch, wenn man gegen Zusammenspiel in der Ausbildung argumentiert, aber im Hallenspiel eine Form wählt, die vor allem eben dieses in Vordergrund rückt. Und das wird ja auch gefordert, mit Meinungen ala "besserer" oder "schönerer" Fussball, mehr Zusammenspiel, etc.
    Das passt nicht.
    Meine Meinung.



    Davon abgesehen finr ich die 4 Sekundenregel super.


    Auch finde ich ein Gebrauch des Futsalballes durchaus gut, aber eben nur ab und an oder über einen begrentzten Zeitraum von eini paar Wochen. Genauso, wie ich Gummibälle, Tennisbälle, etc. mitunter ins Training einbaue.




    Abschließemd noch eine subjektive Beobachtung von mir:


    Wer mit dem normalen Fussball technisch gut umgehen kann, der hat mit dem Futsalball keine Probleme.


    Umgekehrt gibt es viele Spieler, die mit dem Futsalball vernuftig agieren können (Die Ballannahme verzeiht ja fast jeden Fehler),die aber mit normalen Ball dann wieder "Streit" haben, vor allem bei der Ballan- und mitnahme. (Jetzt muss man abwägen, klar die Spieler bekommen mehr Motivation und Erfolgserlebnisse mittels Futsalball. Aber der Preis ist bei regelmäßiger und ausschließlicher Nutzung in der Hallensaison, dass sich in punkto Ballverarbeitung auch keine (kaum) eine Verbesserung einstellt. Deshalb bin ich für einen Einsatz des Futsalballes, aber in einem begrentzten Maße.)