Ich würde den Torwart in den "Sturm" einwechseln und eine Provokationsregel setzen...nämlich...Tore werden nur mit dem linken Fuß geschossen....Das wäre im Training davor Trainingsinhalt.
Spiel ist abgehakt, trotzdem will ich noch mal ein paar Sätze verlieren.
Von solchen Provolationsregeln, wie oben halte ich gar nichts. Dann kommt der Ball genau auf den starken Fuß und die Kinder sollen mit einer Verenkung den situativ falschen Fuß nehmen, um das Tor zu schießen?
Also ganz bewusst das falsche machen? Finde ich falsch.
Das selbe gilt für mindestens x-Pässe vor dem Tor. Wenn dann einer vor dem leeren Tor steht, soll er nicht einschießen dürfen? Mal abgesehen vom Ausbildungswert dieser Maßnahme, wie käme das wohl beim Gegner an, wenn betreffender SPieler verunsichert stehenbleiben und schließlich nach hinten/außen passen würde. Im "besten Fall" noch verbal begleitet mit "ich muss ja nochmal abspielen".
Man kann sagen, versucht mal bewusst viel mit dem schwachen Fuß zu agieren, das Coaching dann darauf im Spiel fokussieren, klar, aber eine (situativ richtige) Handlungsoption verbieten ist mM nach immer der falsche Ansatz.
Provokationsregeln fordern bestimmte Handlungen in größerer Häufigkeit hervor, sie verbieten aber nicht die eigentlich beste Handlungsoption. Provokationsregel heißt auch nicht die angedachte Zielhandlung beim Namen zu nennen, sondern mit anderen Dingen (zB Feldgröße, Regeln, etc.) diese Zielhandlung zu erreichen.
Das gewollte Verhalten wird dadurch provoziert, nicht alles andere verboten.
