Beiträge von Sir Alex

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    Ich würde den Torwart in den "Sturm" einwechseln und eine Provokationsregel setzen...nämlich...Tore werden nur mit dem linken Fuß geschossen....Das wäre im Training davor Trainingsinhalt.

    Spiel ist abgehakt, trotzdem will ich noch mal ein paar Sätze verlieren.


    Von solchen Provolationsregeln, wie oben halte ich gar nichts. Dann kommt der Ball genau auf den starken Fuß und die Kinder sollen mit einer Verenkung den situativ falschen Fuß nehmen, um das Tor zu schießen?
    Also ganz bewusst das falsche machen? Finde ich falsch.


    Das selbe gilt für mindestens x-Pässe vor dem Tor. Wenn dann einer vor dem leeren Tor steht, soll er nicht einschießen dürfen? Mal abgesehen vom Ausbildungswert dieser Maßnahme, wie käme das wohl beim Gegner an, wenn betreffender SPieler verunsichert stehenbleiben und schließlich nach hinten/außen passen würde. Im "besten Fall" noch verbal begleitet mit "ich muss ja nochmal abspielen".


    Man kann sagen, versucht mal bewusst viel mit dem schwachen Fuß zu agieren, das Coaching dann darauf im Spiel fokussieren, klar, aber eine (situativ richtige) Handlungsoption verbieten ist mM nach immer der falsche Ansatz.



    Provokationsregeln fordern bestimmte Handlungen in größerer Häufigkeit hervor, sie verbieten aber nicht die eigentlich beste Handlungsoption. Provokationsregel heißt auch nicht die angedachte Zielhandlung beim Namen zu nennen, sondern mit anderen Dingen (zB Feldgröße, Regeln, etc.) diese Zielhandlung zu erreichen.
    Das gewollte Verhalten wird dadurch provoziert, nicht alles andere verboten.

    Wir spielen als D-Jugend auf Asche taktisch aber nicht anders als auf anderen Untergründen, da Ausbildung und eigene Spielidee in dem Alter für mich wichtiger sind.

    Mal ganz bewusst als offene Frage gestellt:
    Ist es nicht der Spielintelligenz förderlich, wenn ich erlerne/erkenne, dass man seinen Fussball den Bedingungen anpassen muss? Also vor allem, wenn es in Extreme geht.
    Dass man eben zB auf kleinem SPielfeld mit Schneeboden weniger klein-klein und Dribblings praktizieren kann, als auf einem riesigen Rasenteppich?

    Constatin hat das schon ganz gut umrissen.


    Ich finde das Spiel auf Rasen sehr wichtig, weil das permanennte SPiel auf Kunstrasen und in der Halle Auswirkungen auf das Passspiel hat. Besonders, wenn der Trainer in diesem Bereich nicht überragend coacht.
    Das kann man bei nahezu allen Mannschaften beobachten, die überwiegend auf Kunstrasen spielen.


    Der KUnstrasen verzeiht viele Fehler in der Passstechnik.


    Auf Kunstrasen kommt eben auch ein (eigentlich zu) lascher Pass an, genauso, wie nur mit der Außenseite zum Nebenmann getrullerte Bälle. Ebenso unsaubere Pässe über das Standbein, ohne den Körper aufzudrehen. Die Passentfernung im Kleinfeld/Halle begünstigt diesen Umstand.
    Die Bälle kommen an, aber es ist idR eben kein ausreichendes, schon gar kein gutes Passsspiel. Und ich meine ausdrücklich nicht Zusammenspiel.
    Aber man kann auf Rasen genauso direkt spielen, hier widerspreche ich dann doch Constatin. Aber man muss technisch eben in der Ballan-und Mitnahme und im Passsspiel gut agieren. Auf Rasen hat das technische Vermögen in diesen Punkten größere Auswirkungen, weil der Platz nicht "mitarbeitet", wenn man in der Technik ungenau ist.


    Eigentlich ist Rasen auch eine gute Möglichkeit, um das technische Vermögen der Spieler in diesen Punkten mal zu überprüfen.


    Ich mache gerne viele Freundschaftsspiele. Wer einen Rsen als Spielstätte anbietet, zu dem fahren wir hin.



    Asche ist wiederum etwas anderes. Hier braucht man idR einen Kontakt mehr, um den Ball konrollieren zu können. Dadurch wird das ganze Spiel langsamer, man braucht mehr Platz: das Verteidigen wird einfacher. Das begünstigt die schlechtere Mannschaft.
    Eigentlich muss man hier einfachen Fussball spielen, um die besten Erfolgschancen zu haben - analog zu Spielen auf Schnee oder extremem Matsch. Eine andere Aufstellung wählen - die Außen im Mittelfeldbereich bespielt man kaum - und dann auf Zweikämpfe und zweite Bälle gehen.


    DANN und das ist zu trainieren...macht dein Spieler eine willensstarke Täuschungsbewegung und rennt im Bruchteil einer Sekunde an....man könnte auch sagen...er tritt schnell in Richtung deines TW an, welcher zeitgleich den Ball flach zuspielt, was dein Spieler weiss!


    Dieser lässt den Ball klatschen zurück auf den TW und das Flach!

    Ich kann gar nicht zählen, wie viele Tore fallen, weil eine Mannschaft diese SPieleröffnung als Automatismus spielt.


    Mal abgesehen davon, dass das überhaupt nicht die SPielintelligenz und noch wenger die Ballan-- und Mitnahme trainiert!!, kommt es in der Regel zu einem Alibispiel, ohne Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Handslungsoptionen.


    In den allermeisten Fällen, kommt der SPieler ja noch direkt auf den Torwart zu - das Gegenteil von offener SPielstellung.
    Und der Torwart sucht und sieht auch nur diese eine Option. Und das ist ja definitiv nicht die beste Option, der Blick sollte erst woanders hingehen. Tut er aber in der Praxis nicht.


    DIese Täuschbewegung - wenn sie tatsächlich wogar mit ganzen Körper erfolgt, was fast nie der Fall ist - ist ja auch auf Dauer unsinnig, da ja die laufrichtung klar ist. Da wird ja gar nicht auf den Gegenspieler reagiert.
    Das klappt nicht gegen Gegner, die wirklich eng decken. DIe nicht erst losrennen, wenn der Gegner sich bewegt, sondern wirklich aktiv, auf den Fussball stehend auf die Bewegung des Gegners warten. Dann kommen die gegenspieler sogar oft vor der Gegener. Oder, wenn dieser wirklich zum Ball durchsprintet (nöchter Punkt: der Pass von Fänger muss scharf sein), um dieses zu verhindern, dann wird der "KLatscher" meist ungenau, teilweise katastrophal ungenau. Und dann kommt der Ball nicht flach zum Fänger. Tolle SItuation für diesen...


    Und dieses automatische "Klatschen" wird dann sehr passiv ausgeführt, der Fuss nur hingehalten. Man nacht das ja jedes Spiel diverse Male genauso. Automatismus eben. Da ist kein aktives SPiel, schon gar keine Ballverarbietung.
    Und dann kommt es zu ungenauen, zu laschen, etc. Bällen, die leicht abzufangen sind und der Gegenr steht direkt vor dem Fänger.
    Und selbst, wenn der Ball beim Fänger ankommt, gute Gegner laufen diesen an - schon bei dessen Abspiel, da ja quasi klar ist, dass der Ball zurück kommt - enteweder der direkte Gegenspieler, des Passempfängers, oder sogar der ballferne Angreifer.
    Und dann hat der Torwart eine Situation, die schwierig zu lösen ist, wenn überhaupt nur mit langem unkontrolllierten Schlag.


    Und dann wird über Abwehrspieler und Torhüter geschimpft (wenn nicht die Trainer, dann Eltern), da diese Tor um Tor verschulden, weil sie in schwere Situationen gebracht werden.
    Ich kann/konnte ganz gut kicken, aber solche Situationen muss ich auch nicht Minute für Minute haben.



    Ganz ehrlich, das finde ich aus diversen Gründen die schlechteste Form der SPieleröffnung.

    Das klingt für mich schlüssig. Der zentrale Mann hat bei uns definitiv den schwersten Job und oft auch die meisten Ballaktionen. Die Frage ist allerdings, ist der Unterschied zwischen Dreierkette und unserem System wirklich so groß? Wie eröffnet ihr denn euer Spiel? Der zentrale Verteidiger dürfte bei euch doch ebenfalls am häufigsten angespielt werden, wenn es Abstoß gibt, oder? Zumindest dann, wenn der Gegner die Außen offensiv zustellt.

    Er bekommt eher die wenigsten Zuspiele direkt von Torwartabstoss. Einfach, weil er meist gedeckt wird, und auch bei offener SPielstellung dann am schwersten anzuspielen ist.


    Am besten ist es, wenn die Räume vor den Abwehrspielern bespielt werden. Je weiter vorne, je mehr Gegner mit diesem ersten Pass überspielt, desto besser.


    Das können Bälle direkt auf die drei offensiven sein, die sich gelöst haben. Richtig gelöst haben. Die Körperfinte ist für mich elementar. Darauf basiert jede andere Finte. Das trainiere ich ausgiebig, dh. nicht nur der Fuß wird nach hinten gezogen, sondern der ganze Körper geht mit. Nur so täuscht man den Gegner wirklich. dabei sage ich immer, ihr müsst auch die Option haben, eben dann in die Richtung der Finte zu gehen, wenn der Gegner nicht ragiert. Und diese Finte, der "Ausfallschritt" kann und darf auch mehrere Schritte sein, bevor man in eine andere Richtung explodiert.


    Es können aber auch Bälle in den Lauf des AV sein, eventuell auch des zentralen Abwehrspielers. Klarer Vorteil ist, dass diese den Ball in die Vorwärstbewegung bekommen.
    Der Raum darf natürlich nicht von statischen Außenstürmer, samt dessen Gegenspieler besetzt werden.



    Oft stellt der Gegner aber eben auch nicht so zu, so dass die AV - in offener Spielstellung!!! - in den offenen Fuss!!! angespielt werden. Offene Spielstellung und ANspiel in den offenen Fuß coache ich. Das scheint eine Kleinigkeit, ist aber mit zunehmenden Alter extrem wichtig. Der Raum, die Zeit wird immer weniger, so dass man beim ersten kontakt den Ball so verarbeitet jhaben muss, dass man viele Handlungsoptionen hat. Zu lacher Ball, auf den falschen Fuß oder SPielstellung zum Passgeber hin, redizieren diese Handlungsoptionen bei echtem Gegnerdruck extrem. Oft auf eine einzige Handlungsrichtung und/oder Option.



    Klingt jetzt sehr komplex, ist aber gar nicht so schwer. Wichtig ist viel Bewegung, in hohem Tempo und nicht nur kürseste Wege. Klar, meine Offensiven rennen ganz schön viel in hohem Tempo. Ich wechsel da auch wesentlich häufiger aus, eben aus diesem Grund.
    Ich sage immer, "falsch" laufen ist immernoch besser als gar nicht laufen.
    Edit: Und man läuft auch mal "umsonst", also bekommt den Ball nicht. Aber damit wird ja ein Raum geöffnet, den Mitspieler nutzten können.

    Ja klar, wir tauschen die Positionen grundsätzlich sehr häufig durch. Und das Problem mit dem Zustellen haben wir ja auch nur sehr selten, normalerweise sind die beiden Verteidiger immer unsere erste Anspielstation und damit der erste Spieler im Aufbau. Wenn der Gegner allerdings zustellt, dann kriegen die beiden AVs nur sehr wenig Bälle, das ist richtig. Der Abstand zwischen den Verteidigern ist natürlich dann auch sehr groß, d.h. bei Ballverlust im Zentrum ist der Weg zum Tor komplett frei. Wir versuchen mit der Formation, Tiefe und Breite reinzukriegen und vier Spieler dauerhaft und zwei möglichst oft ins Offensivspiel einzubinden. Wir haben aber ohnehin mal vor, mal ein anderes System auszuprobieren. Ich persönlich finde es aber sehr schwer, ein wirklich passendes System im Kleinfeld zu finden. Ich spiele selbst hin und wieder im Kleinfeld, da wählen wir meist eine 3-3-Formation. Da ist dann immer das Problem, dass wir gegen tiefstehende Gegner zu wenig Offensivleute haben. Aber sicher ist das System in der E noch nicht ganz so wichtig, da sich ja eh alle vorne und hinten beteiligen sollen.

    Lass deine AV die Linie runter marschieren und stelle ihnen keine Außenstürmer "in den Weg".
    dann hast du 5 SPieler, von denen mindestens 4 situativ am Offensivspiel auch in vorderer Linie teilnehmen.
    Der zentale hinten steht im Zentrum, der Weg des Gegners zum Tor ist nie komplett frei und dieser kann auch immer als ANspielstation dienen. Ist quasi der 6er des 11er Fussballs.
    Er darf nur, beim Abstoss, nicht alle Passwege zustellen, da muss er leicht versetzt zu ener Seite agieren.
    Und wenn der zentrale mitgeht - was er auch darf - dann muss ein anderer sofort ins Zentrum schieben.


    Ist in der Halle gut trainierbar, der eine Abwehrspieler geht mit nach vorne, der andere geht zur Mitte. Das ist mM nach basale Taktik, die auch in die E-jugend gehört, auch wenn es keine Individualtaktik ist.

    Genau diese Alibibewegungen sind bei uns das Problem. Wir spielen ein 2-1-2-1-System, d.h. die Verteidiger stehen beim Abstoß breit außerhalb des 16ers und sind meistens gedeckt. Daher versuchen wir durchs Zentrum auf den zentralen Mittelfeldmann zu eröffnen. Auf der Position werden auch meistens super Auftaktbewegungen gemacht und so oft gute Räume geschaffen.
    ...

    Das ist ein wesentlicher Grund, warum ich mit Dreierkette hinten spielen lasse.
    Ich will nicht nur diesen einen zentralen Spieler ausbilden (und auf der Position rotoeren die meisten nahe Null), der "echte" 1gg1 Situationen, unter Zeit- und Gegnerdruck kann und sich darin ausprobieren darf.
    Hat dieser das 1gg1 gewonnen, dann ist es für deine 3 offensiven "einfach", sie kommen in kein echtes 1gg1 mehr, haben immer Überzahl oder Bewegungsvorsprung, da der zentrale mit seinem gewonnen 1gg1 für diese Überzahl gesorgt hat.
    Und genau, wenn dieser dann mal auf einen besseren Gegenspieler trifft, dann wird das ein Waterloo für das ganze Team. Und in der U12, spätestens U13 klappt das dann gegen immer weniger Gegner, weil die defensives 1gg1 können, der "überfliger" das immer seltener schaffen kann. Und alle anderen SPieler erkennen dann, dass sie im offensiven 1gg1 eigentlich nicht wirklich geschult sind, wenn sie dann nicht mehr auf einem halben Meter Abstand gedeckt werden, sondern schon bei/vor der Ballannahme.



    Und zu dem Problem, das sie nicht wissen, wie sich sich bewegen sollen.
    Allgemein ist dein SPiel wohl zu statisch. Ich bin ja ein Verfechter des genauen Gegenteils. Dreierkette hinten, wobei den AV die gesamte Länge "gehört" und davor sehr fluide. AUf keinen Fall reine Außenstürmer. Die Ordnung ist mir im SPiel gegen den Ball wichtig, aber mit dem Ball ist die Formation vor der Dreierkette oft schwer zu erkennen. Vor allem interpretieren das verschiedene Spieler auch unterschiedlich. Das kann 3-1-1-1, 3-2-1 und 3-1-2 sein.
    Ein schneller Lauf in eine andere Zone ist niemals die schlechteste Option. Vielleicht nicht die beste, weil der falsche Raum angelaufen wurde, aber immernoch besser, als "rumstehen". Man öffnet mit dem Lauf ja auch einen Raum, da der Gegenspieler ja reagiert. Und diesen freien Raum kann man dann gut und relativ einfach bespielen.

    Wie schon gesagt war bei uns auch das Problem, dass von den Feldspielern niemand ein hohes Zuspiel gefordert hat. So war das für den TW eigentlich auch keine Option-

    Das ist doch das größte Problem.
    Warum nehmen sich die meisten SPieler aus der SPieleröffnung raus? da würde ich ansetzten.
    Und wie eben geschildert, kann man auch an der Mittellinie flach angespielt werden, wenn sich bewegt wird, wenn Räume geschaffen werden. Dazu müssen sich aber möglichst alle offensiven bewegen. Und nicht nur Alibibewegungen, wie den Auftaktschritt, um den Gegner zu fintieren. Das ist nebenbei auch schnell durchschaut, wenn die Bewegung immer auf das selbe Zielgebiet zum Anspiel hinsteuert.


    So werden Torwart und Abwehrspieler vor schwere Aufgaben gestellt und sind schnell der Buhmann. Denn die anderen Drücken sich ja vor schwierigen Situationen, in denen Fehler schnell zu Gegentoren führen können.


    Gute Spieler, Teams erkennen auch schnell, wenn die SPieleröffnung so eindimensional ist, wie bei auch. Da schiebt dann schnell ein weiterer Spieler mit vor - dessen Gegenspieler ja passiv abwartet - und läuft den Passweg zurück zum Torwart zu...
    Und passiv abweraten tun dann wahrscheinlich sogar auch die anderen Verteidiger, wenn der Ball zum anderen Verteidiger gespielt wurde, oder? Bekommt der diverse Möglichkeiten von den anderen Mitspielern? - ob nun perfekt oder falsch, aber wenigstens aktives Handeln.

    Grundsätzlich ist der lange Ball eine Option. Wer den langen Ball rigoros verbietet, beraubt sie einer Option. Mögliche Optionen auszuschließen, geht meines Erachtens zu Lasten der Spielintelligenz.
    Die Kunst ist für mich nicht der lange Ball oder die kurze Spieleröffnung, sondern zu erkennen, welche der beiden Lösungen in dieser Situation die Richtige ist.
    Wenn der TW einen Ball abfängt und den Raum vor einem Offensiven sieht, dann darf er den Ball da doch reinspielen. Wir wollen dem TW doch auch offensives Denken beibringen.
    Ist es nicht eher so, dass der Gegner mit dem hohen Zustellen aufhört, wenn man ihn ein paar Mal mit einem langen Ball in Bedrängnis gebracht hat? So gesehen sorgen ein paar eingestreute lange Bälle eher dafür, dass ich das Spiel wieder kurz eröffnen kann.

    Dem kann ich nichts hinzufügen.


    Ich habe meinem Torwart sogar schon in speziellen Spielen gesagt, er soll den ersten Ball ruhig lang spielen, damit der Gegner erkennt, dass wir das auch können, obwohl wir idR das Spiel flach eröffnen, damit der Gegner nicht alle SPieler nach vorne schickt, wenn wir Abstoß haben.Aber nur den ersten Ball, dann soll er entscheiden. Flach heißt aber nicht, immer zum Abwehrspieler. Alle Spieler sind gefordert sich vom gegner zu lösen und ein Zuspiel zum Offensiven Spieler ist ja besser, als zum Abwerspieler, weil mehr Gegner und mehr Raum überspielt wurde.


    Der Schlüssel ist gezieltes Abspiel - wenn möglich flach, da besser zu verarbeiten - statt "blind". Zum gedeckten Verteidiger ohne offene Spielstellung, der dann gar keine Handlungsoptionen hat, einfach weil das so eingefordert wird, ist mM nach genauso blind, wie der lange hohe Ball einfach in die gegnerische Hälfte.

    Ich bin Verfechter von eher vielen Spielformen, bzw. Wettkampfformen und weniger Übungsformen.
    Und wenn Übungsformen, dann gerne in 2 kleine Gruppen teilen, wo die eine ein 2gg2, 2gg2+1 oder 3gg3 in irgendeiner Form macht. 30 oder 60 Minuten nur Übungsform, im "schlimmsten" Fall nur Dribbling, dem kann ich wenig abgewinnen.


    Es gibt Inhalte, wo Übungsformen Sinn machen, wo sie nötig sind. Beim Torschuß, wobei man da auch viel wenigstens in Wettkampfformen verpacken kann und vor allem beim Passspiel.


    Bei Dribbling finde ich dauerhaftes "Kappendribbling" nicht nur spielfern, sondern auch demotivierend. Die ganzen Finten ohne Zeit- und Gegnerdruck mühsam erlernen, ist verschenkte Zeit. Mal davon ab, dass diese Kappendribbler in dem Bewegungsablauf meist eh kein richtiges Täuschmavöver drin haben. Denn dazu bedarf es einer Täuschung des ganzen Körpers, vor allem des Oberkörpers. Kappendribbling kann man mM nach auf koordinatives Fähigkeitstraining reduzieren. Das kann man aber anders, besser und motivierender gestalten mM.


    Wer koordinativ gut geschult ist und die Körper- und die Pass/Schussfinte kann, kommt nicht nur extrem weit damit, diese reichen aus. Nein, er erlernt alle anderen Finten im U11-U13 Alter in kürzester Zeit.



    Auch in einer Übungsform kann ich immer nur einen Spieler "rauspicken", ihm individuelle Hilfe geben. Das mache ich aber in Wettkampf- oder Spielformen genauso. Da nehme ich mir auch einen SPieler raus, wenn die Technik bestimmte Fehler aufweist und feile in einer individuellen "Übung" daran, wenn es nötig ist.



    Das schwierige an Spielformen ist, wirklich den Schwerpunkt zu treffen. bzw. zu erkennen, wenn es nicht so ist und dann die Bedingungen (Feldgröße, Regeln, oä.) anzupassen. Gerade, wenn man neue oder eigene Ideen umsetzten will, wird man da häufig mal korrektiv handeln müssen. damit tun sich aber viele schwer.

    Alle Altersklassen zählen zusammen und alle spielen dann in der Liga, in die der Verein gehört.
    Alle Punkte aller Jahrgänge werden addiert und ergeben die Gesamttabelle. Deshalb zählt wirklich jeder Punkt jeder Altersklasse.es gibt ja 6-8 ma soviele Punkte zu vergeben durch die Anzahl der Jahrgänge und demzufolge sind 10-12 Punkte Vorsprung ja an einem WE locker aufholbar.


    Aber es gibt trotzdem eine höchste Liga (WFV glaube ich), eine 2. Liga etc.


    Und alle Altersklassen spielen dann in der selben Liga. Steigt der Verein ab, steigen alle Altersklassen ab.
    Dass das zu extremer Unter- oder Überforderung führen kann, da ja nicht jeder Jahrgang gl ich gut ist, brauche ich wohl nicht zu erläutern.

    @Stone, gilt das auch für die angesprochene Altersklasse, also die E-Jugend? Bei uns in Hessen wird die Ausbildungsentschädigung erst ab der D-Jugend fällig.

    Bin jetzt zwar nicht Stone oder ein Fachmann, aber ich weiß, dass Wien da ein fragwürdiges System hat.
    Wenn man keine Ablöse zahlt, ist der Spieler ein Jahr gesperrt. Auch die kleinen. Oft we den die Spieler nur verliehen.
    Das Kind wird quasi "Eigentum" bei dem Verein, wo es zufällig anfängt zu kicken.


    Wenn in D Leute über die Ausbildung der kleinen meckern, kann man ihnen nur raten, mal woanders hinzuschauen.
    Bei uns ist nicht alles optimal, aber es geht viel viel schlechter.


    Das Ligensystem in Wien ist auch so eine Sache. Da zählen alle Teams (ab U12?) zusammen. Alle Punkte werden addiert und aus der Gesamttabelle ergeben sich die Absteiger bzw. Aufsteiger.
    Dh es kommt in jedem Spiel auf jeden Punkt an. Auch in den Mannschaften, die in ihrer Altersklasse irgendwo im Mittelfeld stehen.
    Die Folgen davon kann man sich vorstellen.

    Ich weiß nicht, wie das in dem Verband ist.
    In manchen Verbänden heißt höhere Mannschaft aber höhere Liga.
    Und da kann E1 im Einzefall höher sein, als D2.
    Zumindest in Dbis A-Jugend können solche Konstellationen auftreten.



    Grundsätzlich kann man aber jeden Spieler in der Alterklasse darüber einsetzten. Also bis zu drei Jahre ältere Gegner, wenn jüngerer E-Junior in der D1 spielt.
    Einschränkungen gibt es nur manchmal dann, wenn dieser Spieler wieder in der E spielen soll. In manchen Verbänden auch nur, wenn dies zu viele Spieler betrifft, die sich oben "festgespielt" haben, aber nur zB drei gleichzeitig wieder "unten" spielen dürfen.


    Das ist in jedem Verband anders. Oben mitwirken darf man aber in ganz D.

    Ein gesundes Forum lebt von kontroversen Diskussionen und Meinungsvielfalt. Das ist hier klasse. Deswegen darf es gar nicht immer einen Kompromiss oder Konsens geben.

    Sehe ich genauso.
    Es gibt eben auch selten nur schwarz und weiß, sondern diverse Argumente pro und contra.
    Diese gewichtet dann jeder anders.
    Wichtig für eine fundierte Meinung ist aber, das man möglichst alle Argumente kennt.

    Wenn bis auf ein Kind alle anderen beim selben Geburtstag eingeladen sind, dann ist das schlimm. Gibt es bei mir nicht. Entweder bis zur Hälfte einladen oder alle.


    Aber, das muss ja Gründe haben. Und ich kann mir schwer vorstellen, dass diese ausschließlich bei den anderen zu suchen sind.
    Ich kann mit auch schwer vorstellen, dass nicht wenigstens ein paar wenige der "anderen" Eltern dies als nicht tolerierbar gesehen, kritisiert haben und als Konsequenz ihr Kind zuhause gelassen haben.
    Hinterfrage dich mal, ob vllt du nicht dort gewollt worden bist? Weniger dein Sohn.

    @Mapo:


    "Papa es tut mir leid, dass ihr wegen mir solche Probleme im Verein habt"


    Ich denke diese Aussage unseres Sohnes zeigt, dass auch er realisiert, dass dort einiges im Argen liegt.

    Die Aussage seines Sohnes zeigt vor allem auch, dass er bei allen Handeln immer nur versucht, dass zu tun, was dich stolz macht, was für dich gut ist, zumindest, was er glaubt, was du erwartest.
    Und DAS ist ein problem. Das beeinflusst das Selbstbild und Selbstvertrauen des Kindes extrem negativ.

    U8: Haben sich Trainer und Mom erklärt oder ist das immer nur Buschfunk gewesen?


    U10: das ist deine Wahrnehmung. Vielleicht stimmt sie sogar.
    Aber erstens, du vergleichst auch hier mit 3 bestimmten Kindern, nicht mit der Masse.
    Schon gar nicht betrachtest du dein Kind individuell.
    Zweitens: du machst deine Unzufriedenheit mit deiner Wahrnehmung zum Thema bei deinem Sohn. Das ist problematisch für ihn.



    Wenn alles immer so schlimm ist, dann muss man fragen, wie kannst du deinen Sohn das 4 Jahre lang antun?

    Was die Eltern angeht, ist das wohl immer Zufall ob hier gewisse Säufer und Gröller sich finden.

    Nein, es ist eben nicht nur Zufall. Zumindest Nicht in dem extremen Ausmaß.
    Verein und Trainer können dem entgegenwirken.
    Kinderbepöbelnde ( und ich meine das noch krasser, als es klingt), vormittags betrunkene Eltern wirst du bei mir ganz sicher nicht sehen. Und bei anderen Trainern und Vereinen auch nicht.
    Maximal einmal, wiederholt ganz sicher nicht.