Beiträge von Sir Alex

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    Also ein paar Grad Minus, finde ich jetzt auch keinen Grund das Training abzusagen.

    Richtige Kleidung und guter Trainingsaufbau (ohne Standzeiten) und das ist kein problem. Eher für den Trainer, der friert.


    Gefrorener Boden ist dagegen etwas anderes, weil es die Verletzungsgefahr erhöht.



    P.S.: Es hatte schon Mannschaften, wo mehrere Spieler den kompletten Winter durch, immer in kurzer Hose trainiert haben. Die Lunge war natürlich gut eingepackt, das war Bedingung von mir. Das war für mich kein Problem, wenn es die Eltern erlauben. Ich biete aber sehr bewegungsintensives Training nahezu ohne jede Standzeit an.

    Und der Krankenstand war nahe null.

    akjv hat es beschrieben wie so oft ist dann vorher keine Trainingsstruktur vorhanden bis hin zur Einstellung des Trainings im Winter.

    Man wird dann auf Empfehlung mit den Versprechen immer Training zu haben ggf Trainingscamps in den Ferien (gegen Gebühr) immer min. eine Halbzeit zu spielen (wird ja dokumentiert) ......gelockt.Was gibt es im Grundsatz dann besseres wie Struktur,Regelmäßigkeit für die Kinder?

    Was heißt denn gelockt?

    Ist dieser Verein auf euch zugekommen oder habt ihr selbst aktiv nach einem anderem/diesem Verein gesucht?

    Gab/gibt es andere Alternativen? Vereine, die womöglich sogar einen kürzeren Fahrtweg bedeuten? Ich vermute mal, ihr braucht schon ein paar Minuten zu diesem ausgewählten Verein.


    Ich bin übrigends kein Freund von Feriencamps im Fussball, wenn man eh schon (relativ) leistungsorientiert kickt. Die Kinder sollen mental mal abspannen. Bei mir ist in den meisten Ferien bewusst kein Training, eventuell mal ein Turnier, das dann eben die spielen, die Lust haben und Zeit haben. Und ich gebe die Empfehlung auch keine Fussballferienschule aufzusuchen, wenn man diese nicht benötigt, weil man wegen des eigenen Arbeitsplatzes eine Betreuung für den Nachwuchs benötigt. Dann aber auch lieber ein Camp bei einem Verein, der das eher als freizeit gestaltet.

    Die Frage ob dies so praktiziert werden kann steht dann im Mittelpunkt.


    Das Kind wird dann aus der Schusslinie genommen und Alternativen werden erörtert.


    Nichtsdestotrotz wurde eine Mitgliedschaft im Grundsatz unter den Voraussetzungen dann erschwindelt.

    Mag ja sein. Du wirst es aber nicht ändern können. Vor allem, wenn alles so schlecht ist, was hält euch dann da?

    Das verstehe ich wirklich nicht.


    Nochmal zu der Frage. Warum habt ihr euch denn genau diesen Verein ausgesucht? Das würde mich schon interessieren. Hat er vorher woanders gespielt? Wahrscheinlich. Warum der Wechsel?

    Es ist dann eine Frage des Unrechts und eine Frage ob das dann so weiter praktiziert werden kann das man am Nasenring durchs Dörfle geführt wird.Das man kein Recht bekommt ist das eine ob ich das aber so in der Art akzeptiere das andere. Es ist doch dann verlogen sich so darzustellen.

    Nein, diese Frage steht mM nach nicht im Mittelpunkt, wenn man das Kind in eben diesen stellt.

    Geht es dir um das beste für dein Kind, oder darum Recht zu haben und dieses auch zu bekommen? - losgelöst davon, dass ich es auch nicht gutheiße, wenn man sich nicht an Absprachen hält oder noch schlimmer einen "nicht annähernd" optimalen Umgang mit den Kindern praktiziert als Trainer.

    Aber mein Ego wäre mir dann egal, ich kann die Sachlage eh kaum ändern. Deshalb überlegen: Was ist das beste für mein Kind?

    Wo gibt es denn ein Winterfenster zum Wechsel bei den Junioren. Bei uns nur für Senioren.

    Daher 3-6 Monate Sperre! abhängig von dem abgebenden Verein.

    Nein, mit Zustimmung des abgebenen Vereins kann man ab D die Sperre eben drastisch verkürzen, muss nicht die 6 Monate pausieren. Je nach Fussballverband sogar zum Start der Rückrunde wieder mitmischen. Man muss allerdings vor dem 31.12. ausgetreten sein.

    Die regeln sind zwar in jedem Fussballverband des Landes unterschiedlich, aber das ist in den meisten möglich.

    Wir sind hier nicht in Österreich, wo ein Spieler einem Verein quasi "gehört".

    1) Ob man es erwartet oder nicht, kann man diskutieren. Auch, ob es gut und richtig ist, oder eben nicht. Es bringt aber nichts, man (du) weißt doch mittlerweile, wie die Praxis aussieht.

    Stellt man das Kind in den Mittelpunkt - so wie es immer sein sollte, und das forderst du ja auch von den Trainern ein - , dann muss man das nicht erörtern, ob man im Recht ist oder nicht,. Dann geht es um die Fragestellung, was ist das beste für mein Kind unter den gegebenen Bedingungen.


    2) Der Satz: Für euch steht die Zukunft im Fokus. Die Zukunft der Entwcklung des Kindes oder der speziellen im Bereich des Sports? Letzteres ist mM nach der falsche Ansatzpunkt. Zumindest, wenn man dafür dann solch scheinbar gravierende Einschnitte im Bereich des Selbstwertes/etc. des Kindes in Kauf nimmt.

    Mal eine Frage: Warum habt ihr euch diesen Verein ausgesucht? Warum ist dein Sohn dahingewechselt. Hat er vorher woanders gespielt? Ich meine, 50 Euro Monatsbeitrag ist ja eher nicht die Regel.


    3) Klar ist es jetzt für einen Wechsel zu spät. Bzw. eigentlich auch nicht. Man ist im Punktspielbetrieb gesperrt, aber es gibt ja auch Tunriere, Freundschaftsspiele, Training, etc. Und bei den Punktspielen, darf er ja anscheinend auch jetzt nicht wirklich mitwirken.

    Mal davon ab, hätte man sich diese Gedanken auch ein paar Wochen früher machen können, dann hätte man noch mit Spielberechtigung wechseln können, das Winterfenster ist ja gerade erst vorbei.

    Wie soll man reagieren?

    Was kann man tun außer flüchten?

    Warum ist "flüchten", also wechseln keine Option?

    Kann ich schwer nachvollziehen. Wenn ich der Meinung bin, dass etwas so schlecht für mein Kind ist, dann setzte ich mein Kind dieser Sache nicht weiter aus.

    Ich wäre schon längst weg (wahrscheinlich läuft das ja schon Jahre in deinen Augen unbefriedigend ab), statt nach diversen Versuchen im Verein, jetzt noch im Forum nach Hilfe zu suchen. Hilfe aber nur unter der Prämisse im Verein bleiben zu wollen. Warum?

    So in der Art läuft es ja bei uns ab. Nur ist es mittlerweile eine Selbstverständlichkeit geworden, dass zum Ende hin gespielt wird. Ab und an kommt es auch vor, dass wenn wir mit unserem Programm nicht durchkommen, weil es halt am "aktiven Stören" liegt, dass wir halt nur noch zum Schluss 11 Meter schießen oder ähnliches machen. Wenn es dann aber mal richtig gut läuft und wir die Mädels belohnen wollen, dass sie dann mal länger spielen können, geht das immer nur 10 Minuten gut, bis die, die am lautesten immer nach Spiel rufen, nur noch über den Platz dem Ball hinterher schlurfen, oder der Rest der motivierten am meckern ist, weil nicht mehr alle vernünftig mitmachen.


    Wie sehen denn die Korrekturspiele aus?

    Du hast ja ca. 12 Mädchen beim Training, wenn ich das richtig mitbekommen habe.


    Ich würde da grundsätzlich alles in zwei Gruppen aufteilen.

    Also eine Gruppe, die eine Übungsform macht und die zweite, die 3gg3, 2gg2 oder 2gg2 mit neutralem Spieler ein Spielform oder auch Fussballtennis absolviert. Die Spielform auf Minitore oder über Linien dribbeln, je nachdem, was du für Material zur Verfügung hast.

    Und ruhig im mehrfachen Wechsel, so dass die Übungsform nicht zu lange am Stück andauert für die Spielerinnen.


    Dadurch wird die Übungsform intensiver, kurze Wartezeiten, weniger Spielerinnen, alles besser im Blick des Trainers, somit gutes coaching möglich, etc.

    SPielform oder Fussballtennis bietet dann Raum für das Quatschen (ich vermute mal, einige Mädels sind vor allem deshalb auch dabei) und ist bietet trotzdem auch mit angezogener Handbremse genug Inhalte, sowie Konzentration (jonglieren bedarf da enorme konzentration) und auch halbwegs Intensität.

    Ich bezweifle, dass die darauf geschult werden. Oft bestimmt. Immer garantiert nicht. Ich glaube das entwickelt sich einfach dadurch, dass es eben nicht so leicht ist den Ball zu erobern oder zu behaupten in einer homogenen Truppe. Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass selbst bei schwachen Mannschaften das Spiel härter wird, wenn nur Leistungshomogenität herrscht. Nur dort wird es wegen Unvermögen öfters im Foul enden.

    Doch, das wird schon gezielt geschult.

    Es geht eben darum, den Ball zu erobern. Alles andere ist ja kein Ballgewinn.

    Und dazu eben den Körper, besonders Oberkörper einzusetzten. Fussball ist ein Kontaktsport. Und da darf ein (fairer) Kontakt des Gegners einen selbst nicht aus der Balance bringen. Denn dann ist der Ball weg.


    Und das auf den Beinen bleiben ist nicht nur im Zweikampf wichtig, bzw. wird geschult. Man sieht nicht selten Spieler, die nach einem Pass oder Schuss hinfallen. Da fehlt die koordination. Das wird aber von den meisten Trainern gar nicht gecoacht oder gar trainiert, wenn der Ball ankommt.

    Du musst die Dinge schon genau betrachten, um zumindest halbwegs valide Daten/GRünde zu finden.


    Wenn du nicht auf die absoluten Top-NLZ guckst, dann hast du auch Abgänge zu besseren Teams. A-Jugendteams der zweiten oder sogar dritten Liga, werden davon wahrscheinlich nicht wenige haben. Wenn dann noch die B-jugend (oder darunter) dazu nicht verlässlich in der analogen Spielklasse agiert - womöglich andere halbwegs lokale Kontrahenten aber schon - dann kommt es zu großer Fluktuation.


    Aber auch Top-NLZs verlieren mehr und mehr auch Spieler in älteren Jahrgängen an Konkurrenten. Dazu die Spieler, die schon bei den Profis oder der U23 agieren, die man bei so einer Betrachtung leicht übersieht. Aber die größten Talente spielen ja fast gar nicht mehr als ältere A-Junioren in der A-Jugend. Teilweise nichtmal mehr, als jüngerer Jahrgang.

    Und das sind dann ja Spieler, die dem Spielniveau ja nicht verloren gehen, es wird nur ein bißchen "umstrukturiert".

    Aber so extrem, wie du das schilderst, also dass maximal 1-2 Spieler in der A-Jugend noch aus der D-Jugend vorhanden sind, so ist es nicht. Zumindest bei einigen Top-NLZs, kenne ich da Jahrgänge, wo noch reihenweise D-Jugend (oder sogar aus der E-Jugend kommende) im Verein sind.

    MAl ein paar Beispiele, die mir spontan einfallen: Alles Spieler, die längst Profis sind, sogar als jüngere A-jugendspieler Profis wurden. aber noch A-Jugend kicken könnten: Havertz, Itter, Maier, Kade, Arp

    Die Liste ist sicherlich länger und die Spieler, welche U23 spielen, statt A-jugend kommt noch dazu.




    Die allermeisten Spieler, die in den letzten 10 Jahren in der Bundesliga angekommen sind, haben in der D-Jugend schon klar leistungsorierntiert gekickt. Die meisten in einem NLZ, die anderen "zumindest" in einem sehr ambitionierten Amateurverein und/oder sehr starker Mannschaft.

    Das kann man leicht verifizieren, wenn man sich den Werdegang der Nationalspieler anguckt. Oder eben der in Deutschland aufgewachsenen Bulispieler, wenn man eine größere Datenmenge will.

    Das die Luft nach oben dünner wird, ist ja klar. Ist aber in jedem Bereich so, egal welche Sportart, aber auch in Schule, Studium, Beruf,Politik etc.

    Ich wollte nochmal darauf aufmerksam machen, dass man Passspiel und Zusammenspiel klar trennen sollte, wenn man diese Thematik diskutiert.

    Die reine Passstechnik zu schulen, ist etwas anderes, als das Zusammenspiel zu fördern/fordern.


    Bei dem gezeigten Funinovideo sprechen hier alle vom Zusammenspiel. KDiskutiert wurde hier nur, ob es richtig war den Pass zu spielen (und ob es erfolgreich war.)

    Die ersten beiden Pässe zB also hin zum Außen und zurück zu Nr.2 da kann man so einiges konstruktiv kritisieren, auch wenn beide Pässe angekommen sind.

    Das beide Pässe weder Raum noch Zeitvorteil brachten, das wurde hingegen von jemandem richtigerweise angemerkt. (Der frühe Pass nach außen ohne jeden Gegnerdruck ist dabei ja grundsätzlich nicht die beste Wahl, der Ball in der Mitte eröffnet wesentlich mehr Handlungsoptionen)


    Ich würde erstmal anfangen, das Passspiel, also die reine Technik zu schulen, zu coachen. Und das muss man losgelöst davon machen, ob der Ball sein Ziel erreichte oder nicht. Und das zu erkennen und das dann richtig zu coachen, das können die wenigesten. Da trennt sich doch deutlich die Spreu vom Weizen. Das wäre zB etwas, bezüglich des Themenstrangenes, was wir Trainer bewirken können in den jungen Jahren. Und da unterscheidet sich die Qualität des Passspiels aller Spieler bei einem wirklich guten Trainer doch erheblich von den Spielern der meisten anderen Trainer.

    Heute hatten wir unseren ersten Hallenspieltag in diesem Jahr. Wir spielen 1+4 und haben 3 Auswechselspieler.

    Eine Mutter kommt während des laufenden Spiels von der Tribüne zur Trainerbank und fragt, ob ihr Sohn denn nun auch bald mal spielen würde. Ich sitze da mit einer Stoppuhr in der Hand, um wie IMMER nach 6 Minuten zu wechseln, so das jeder die Hälfte des Spiels auf dem Platz gestanden hat. Das sage ich ihr auch. Sie versucht eine Diskussion anzufangen, warum ihr Sohn nicht von Anfang an spielen würde. Ich schenke ihr keine weitere Beachtung und wechsele einige Momente später. Mach dem Spiel gehe ich zu ihr, um die Sache zu klären. Ich bitte Sie darum nicht während des Spiels mit solchen Dingen an mich heranzutreten. Sie sagt mir, dass sie halt so wäre und ihrem Ärger so Luft machen musste. Ich widerrum erkläre ihr, dass soetwas nicht geht. Das ich die Aufstellung mache und nach der Hälfte der Zeit wechsel. Sie meint, ihr Sohn hätte doch letztes Mal auch von Anfang an gespielt und dies solle auch so bleiben. Ich solle das doch bitte zur Kenntnis nehmen und in Zukunft so umsetzen. Ausserdem würde ich mich, was die Aufstellung betrifft, von den anderen Eltern beeinflussen lassen. Die würden ihre Kinder nämlich auch nur in der Startaufstellung sehen wollen. Ich sagte ihr dann, dass die anderen Eltern genauso wenig Einfluß darauf haben würden, wie sie...


    Da setzt man sich wirklich schon mit Stoppuhr dahin und irgendjemand findet trotzdem wieder irgendwas. Es ist unglaublich.

    Also deinen Unmut kann ich verstehen. Dass jemand während eines Spiels kommt, ist ein absolutes nogo. Ich lasse das nichtmal während eines Turniers zu.

    Wer das Gespräch will, bekomt es. Aber an einem der kommenden Trainingstage.

    Das würde ich der Mutter genauso sagen, auch, dass ich das nicht ein weiteres Mal dulden werde. Wenn es ihr nicht gefällt, dann steht es ihr frei, sich eine andere Mannschaft oder anderen Verein zu suchen.


    Mal davon ab, finde ich bei 4+1 aber je 6 min Spielzeit am Stück auch nicht optimal. 4+1 Fussball ist so intensiv, dass man da gut häufiger wechseln kann und sollte. Ich finde 7 Feldspieler optimal. Zwei Pärchen vorne, die alle 2 Minuten wechseln, 3 Spielern hinten, die je SPiel rotieren.


    Und, wenn die "Startelf" solche Bedeutung hat, wie wäre es, wenn die Startelfspieler - die du trotzdem von Turnierspiel zu Turnierspiel wechselst, einfach weniger SPielzeit bekommen, als die anderen. In deinem Wechselzyklus dann eben 5 und 7 min oder so.



    Edit:

    Hallenspieltag: Bedeutet das so eine Art Punkterunde in der Halle? Also kein normales Turnier?

    Dafür würde ich eh gar nicht melden.

    Hallenrunde ist nur in der U13 interessant. Darunter sind diese Turniere meist ein reines Ärgernis.

    Falls ich dort spielen muss - Vereinsinteressen- dann würde ich genau das, so unwichtig verkaufen, wie es ist. Dann dürften die Spieler die Aufstellungen und Ansprachen machen und den/die vermeindlich besten Spieler würde ich gar nicht mitnehmen.

    Also, du schilderst hier deine Sicht der Dinge. Es ist immer schwierig, sich eine kompetente Meinung zu bilden, denn man nur eine Sicht der Dinge hat.


    Aber, unabhängig davon, wie weit deine Ausführungen nun objektiv oder eher subjektiv sind, kann man zwei Dinge/Ratschläge schon formulieren mM.


    1) Wenn ich mit meinem Trainerkollegen nicht auf einer Welle liege, sogar inhaltlich einen Gegenpol darstelle, dann macht es für niemanden Sinn, diese "zusammenarbeit" fortzuführen. Das hilft dir nicht, deinen Trainerkollegen nicht, dem Verein nicht und vor allem den Kindern nicht.

    Deshalb die Frage bzw. die klare Emfehlung an dic: Beende dein Engagement in dieser Mannschaft.

    Alternativen gibt es ja, zB die G-jugend.

    Wenn es dir um das Trainersein geht, dann übernehme eine andere Mannschaft, die G-Jugend zB.


    2) Es scheint - leider - so, als wolltest du unbedingt diese Mannschaft trainieren, den Chef loswerden. Liegt ds auch daran, dass diese Mannschaft so leistungsstark ist, sich so gut trainieren lässt, weil die Abläufe etc. passen?

    Es sind doch in allen Vereinen immer die Mannschfaten, die "Erfolge" feiern, um die es Streit im Trainerteam, im Verein gibt, weil jeder gerne diese Mannschaft trainieren will. Den leistungsschwachen Nachfolgejahrgang oä will dagegen dann niemand machen.

    Deshalb die Frage an dich, die du dir stellen solltest: Was willst du wirklich? Was ist dein Hauptmotiv?

    Willst du vor allem gerne Cheftrainer sein? Oder willst du vor allem gerne besagte Mannschaft trainieren?

    Alle anderen Ausführungen, Erklärungen, "Gründe" sind wohl nur Nebenschauplätze, Nebenargumentationen.


    3) Ich will nicht sagen, dass dein Cheftrainer alles richtig und gut macht. Estens kann ich das nicht beurteilen, zweitens macht das niemand.

    ABer, genauso wenig kann man sagen, dass du alles richtig und gut oder gar besser machst.

    Und selbst wenn, dann zeige es doch, indem du die G-jugend übernimmst und dort dann deine Fähigkeiten unter Beweis stellst. Bisher hast du ja zumindest einmal nicht so zeigen können, was du bewirken kannst. Das mag womöglich vor allem in der Mannschaft begründet gewesen sein, die du Katastrophenmannschaft nennst, aber das ist aktuell dein "Zeugnis".


    Und jetzt eine spielstarke, in den Abläufe optimal funktionierende Mannschaft übernehmen, ist dann mM nach auch nicht der richtige Weg. Für dich nicht - denn du kannst nur verlieren - und für den Verein auch nicht.

    Zeige doch bei einer "unfertigen" Mannschaft, wo du noch viel erreichen/verändern/schaffen kannst, was du drauf hast. Gerade, wenn du ein guter Trainer bist, wäre das doch das beste Einsatzgebiet, oder?

    Nette und gut erzogene Jungs, das bekommt man hin, wenn man sie in jungen Jahren als Mannschaft übernimmt. später auch, aber das dauert länger. Das Verhalten der Jungs ist immer ein SPiegelbild des Wirkens des Trainers. Mannschaften, die sich auf und abseits des Platzes nicht benehmen, haben einen Hauptgrund im Trainer. Umgekehrt idR genauso. Es gibt Trainer, da funktionieren seit Jahre alle Mannschaften. genauso gibt es Trainer da passt es bei keiner Mannschaft. Auch innerhalb des selben Vereins, also unabhängig vom Einzugsgebiet bzw. sozialen Umfeld der Kinder.

    Eine Möglickeit wäre besonderen Einsatz, zB viele geführte Defensivzweikämpfe (Anzahl, nicht Balleroberungen) zu belohnen.

    Mit Lob, aber auch mit zusätzlicher Spielzeit.


    Es gibt Tage, da will nichts gelingen, da geht jeder Ball zum Gegner, da gewinnt man kaum einen Zweikampf. Auch Messi oä haben solche Tage. Aber Rennen, Kämpfen, Zweikämpfe aktiv suchen und bestreiten kann man immer. Das erwarte ich auch von meinen Spielern. Dann bekommen sie auch immer lohnende Spielzeit.

    Also ich finde es gibt schon Gründe, warum es hilft den exakten Grund zu wissen.


    zB ist es für mich essentiell zu wissen, ob das Kind eine bakterielle Infektion hatte, also Antibiotikum einnehmen musste. Denn solange es das tut, lasse ich es nicht teilhaben. Zum Schutz des Kindes. Und es kommt nicht selten vor, dass ein Kind vor dem Ablauf der 10 Tageskur wieder zum Sport geschickt wird von Eltern. Das Kind ist dann ja auch vermeindlich längst wieder gesund, nur körperliche Anstrengung ist halt bedenklich.


    Außerdem finde ich es auch einen klaren Unterschied, ob man wegen des Geburtstag einer xbelieben Tante fehlt, den 18 Trainingstag der Saison, den man wegen eines Geburtstags verpasst oder wegen des Geburtstag des besten Freundes.


    Ich akzeptiere und begrüße aber auch ehrliche Absagen, wie ich will heute ein Baumhaus bauen mit meinen Freunden. Wer nicht mitbaut, darf dann nicht rein...


    Entscheidend ist vor allem die Summe der Absagen. Es ist ein Mannschaftssport und wenn einem quasi alles andere wichtiger ist, und das immer - dann passt das nicht.




    Eine Anmerkung noch zum Quotienten für den Spieltag:

    Da besteht die Gefahr, dass gewiefte Eltern ein Spiel bewusst sausen lassen, um dann das nachtes sicher dabei zu sein (Wegstrecke, Gegner, etc.). Sich somit ihre Spiele raussuchen. Und dann hat man bei eher unzuverlässigen Eltern bei den "blödesten" Terminen plötzlich Personalmangel und diejenigen, die den weiten Weg auf sich nehmen, werden indirekt bestraft, weil sie zuhause gegen den "besonderen Gegner" dann mit Aussetzten dran sind.

    Ich glaube dir, dass es bei dir funktioniert, will das nur anmerken, für andere.

    Ich bin ja auch ein klarer Verfechter von Wettkampf oder Spielformen.

    Der Zeit- und Gegnerdruck macht das ganze dann spielnah.


    Da ich nicht will, dass sich ein Spieler unendlich Zeit lässt und dann relativ verlässlich ein Tor erzielt - denn trifft nur einer, bekommt nur er einen Punkt - bekommt der erste Abschluss aufs Tor schon einen Punkt, egal ob Tor oder nicht. Eventuell mit einer Einschränkung (ab dem xten Kontakt, ab einer Markierung), weil die Jungs sonst auch rechnen können und wissen mit dem sofortigen Abschluss gehen sie mindestens Remis aus dem Duell. Und so muss man irgendwie mit Regeln das Trainingsziel sicher stellen.

    Umgekehrt wird ein Schuh draus.Weil die Eltern sich in in E/D/C um alles kümmern, lernen sie nicht, ihre Termine selbst auf dem Schirm zu haben. Eigenverantwortung lernt man nicht automatisch in der Nacht von C- zu B-Jugend. Damit muss eher angefangen werden.

    Sehr guter Einwand.


    Eigenverantwortung muss man peu a peu erlernen.
    Mir braucht spätestens ab der E Jugend (bei mir auch schon U9) auch niemand erzählen, dass Mama oder Papa ihm vergessen hat Schuhe/Schienbeinschoner oä einzupacken. Die Tasche zu kontrollieren - im besten Fall sogar selbst einpacken - das können auch E-jugendliche. Wenigstens das wichtigste: Schuhe und Schienbeinschoner, ohne die man nicht spielen kann.
    Ich lege auch Wert darauf, dass auf dem Fussballplatz jeder seine Tasche selbst trägt.


    Und, wie hier schon von jemanden geschrieben wurde, ermutige ich meine Spieler auch, selbst abzusagen. Ermutigen, heißt, dass ich es mir wünsche und ein Drittel bis die Hälfte der U11-U13 Spieler bekommen das hin.
    Ab der U14 kann man das im Regelfall von allen Kindern erwarten, ein Handy haben sie ja alle.

    Spielen wir eine Liga tiefer hauen die Ambitionierten ab und natürlich hängt nicht wohl und Wehe vom Aufstieg oder nicht ab, und das Zusammenwachsen hat höchste Prio. Das man so nichts reißen kann ist mir schon klar , aber anstatt gleich das Ziel zu korrigieren möchte ich das Verhalten einiger ändern nur fehlt mir da im Moment die nötige Eingebung

    Mal ganz direkt gefragt:
    Wäre es nicht das ehrlichste und vor allem beste für alle beteiligten, wenn es so gekommen wäre?


    Hier treffen scheinbar zu viele unterschiedliche Interessen/Hauptmotive aufeinander, dass es schwer wird hier eine funktionierende gemeinsame Interessengemeinschaft hinzubekommen.
    Denn scheinbar ist das "in dieser Zusammensetzung zusammenzuspielen" mindestens für die ambitionierten, laut deinen Aussagen ja auch nicht das Primärmotiv.


    Warum willst du da die ambitionierten und willigen Spieler halten, wenn sie (scheinbar) anderswo ohne großen Mehraufwand (Zeit) ihre Interessen bekommen?


    Und in deinem Verein bekommst man mit den anderen eventuell viel eher einen gemeinsamen Nenner, um dann eine Interessengemainschaft hinzubekommen, die dann auch für alle passt und so funktioniert. Denn das Verhalten rsultiert ja aus den persönlichen Motiven. Du wirst das Verhalten der Spieler nicht so einfach ändern können, wenn du deren Leitmotiv zum Sporttreiben nicht triffst.


    Ich glaube kaum, dass die Mehrheit deiner Spieler wirklich das Ziel/Motiv Aufstieg hat. Das trifft nur auf die "ambitionierten Spieler" zu, einmal im Raum gestellt wird sich in einer Besprechung auch kaum jemand zu etwas anderem bekennen. Denn klar, man würde schon gerne aufsteigen, aber würde gerne und wollen sind unterschiedliche Dinge.
    Eigentlich wollen die anderen, ohne großen Aufwand sich zum kicken treffen. Und dafür ist die Liga egal, im Gegenteil, weiter unten ist da eventuell sogar besser sein.

    geht es hier um Fussball in der Jugend?
    Wie gehen die ersten beiden Punkte mit 1gg1 vor Zusammenspiel konform? (das auch du auch immer hier propagierst)


    Passwege zustellen, aber den Gegner nicht angreifen? Aktive Balleroberung nicht als primäres Ziel?


    Pässe in den offenen Fuß, nicht zwingend in den Lauf. (zB Wandspieler in Mittelstürmerposition).


    Und der letzte Punkt: Ich habe es schon mehrere Male hier versucht mit dir zu diskutieren: defensives 1gg1 ist nicht nur Ablaufen. Im Gegenteil in der Regel sind das ja nicht isolierte 1gg1 Situationen auf einem QUadratkilometer, sondern rrgendwo grenzen Mitspieler den Handlungsspielraum des Gegners ein. Außerdem ist das frontale 1gg1 nicht das häufigste oder gar einzige defensive 1gg1.
    Was ist zB, wenn der Gegner einfach schneller ist, als man selbst. Wie soll man da bei deinen Prinzipien überhaupt in den Zweikampf gelangen?



    Sonst hat vor allem Schimanksi schon ein paar wichtige genannt.
    . nie in den Gegner eindrehen.
    - erste Option sollte immer der Pass nach vorne (Raumgewinn) sein - vertikal (nicht nur diagonal)
    - aktives Spiel, defensiv, wie offensiv. dh auch die Zweikämpfe (defensiv) suchen, eben nicht nur den Passweg zustellen.
    - Mutig sein. Auch wenn es spielentscheidend schief gehen könnte.
    - Viele Aktionen haben. Besser 6 aus 10 gelungene Aktionen(zB gewonnene Defensivzweikämpfe), als 2 von 3.
    - bei eigenem Ballbesitz wird das Spielfeld groß und breit gemacht, gegen den Ball eng.
    - (sehr) viel Bewegung ohne Ball, also in hohem bist höchstem Tempo. Lieber nicht ganz so optimal laufen, als gar nicht laufen. (Stichwort Räume für Mitspieler öffnen)
    - Der erste Kontakt, die Ballan- und mitnahme ist extrem wichtig: in die Bewegung, weg vom Gegner, so dass man möglichst im zweiten kontakt alle Optionen hat.
    - Ein zu scharfer Pass ist besser, als ein zu lasch gespielter.
    - Kein (blindes, alibihaftes) Wegspielen des Balles, sondern aktives und bewusstes Abspiel (oder eben Ballsichern, Dribblng, etc.)
    - (Ober-) körperkontakt in jedem Zweikampf!
    - bissig, eklig (im positivem Sinne) und aktiv sein.
    - immer alles geben, auch wenn man mal einen gebrauchten Tag hat. (den hat auch Messi mal). Rennen und kämpfen kann man immer!!!
    -...