Beiträge von Sir Alex

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    Eine Annerkung:

    Ich finde es gut und richtig, dass du da auf dem Platz Eltern bzw. Trainer klar trennen willst.

    Grundsätzlich halte ich das für wichtig, würde da auch immer vor der Saison klar kommunizieren.

    Es ist schon schlimm genug, wenn die Spieler auf der Heimfahrt/Zuhause zwischen Trainer und Papa/Mama stehen, wenn diese unterschiedliche Auffassungen über den Sport haben, die Eltern sich nicht zurückhalten müssen.


    Aber auch bezüglich des nichtspirtlichen Teiles finde ich da eine Trennung wichtig. Die Kinder sind entweder in der Obhut von mir oder von den eltern. DH mit dem Betreten der Kabine bis zum verlassen dieser sind die Eltern bei mir Zuschauer( wenn sie denn unbedingt bei jedem Training am Feld stehen müssen). Das heißt er hat sich an meine Regeln zu halten und nur das Trainer-/ Betreuerteam kommuniziert diese.

    Das gilt bei mir auch bei Turnieren. ( also ab F-Jugend). Bei mir haben da zB Eltern auch nichts in der Kabine zu suchen.


    Und wenn ich eine Danktion ergreifen musste, oder warum auch immer ein Unterhaltung mit den Eltern hatte, dann dient da nur der Information. Dass die Eltern dann den selben Vorfall nochmal ausgiebig mit dem Jungen „besprechen“ ist mM nach nicht zielfuhrend. Sie können dann gerne darauf verweisen, dass/was der Trainer gesagt hat. Niemand will sich eine Standpauke zum gleichen Vorfall von diversen Leuten anhören.

    Ist denn auch abgestimmt worden, was jeder einzelne Beteiligte darunter versteht?

    Was verstehst Du / der JL / die Eltern / der Vorstand darunter?


    Warum sind die Jungs, für die es sportlich nicht reicht, zu dieser Saison in diese Mannschaft gekommen? Hast Du die Mannschaft zusammengestellt? Was waren die Kriterien? Wie war ihre Trainingsbeteiligung in der E-Jugend?
    Wussten sie, dass sie rausfliegen, wenn sich ihre Trainingsbeteiligung nicht ändert?

    Die Fragen finde ich auch interessant und ergänzend:

    Ist die Degradierung sofort zu verstehen, also mitten in einer Halbserie oder ab dem Januar, also wenigstens zum Ende der Halbserie?

    Du schreibst, dass du diesen auch auffälligen Spieler seit der F-Jugend hast, aber irgendwo auch, dass dies der erste so extreme Fall war.( zumindest habe ich das irgendwo so rausgelesen).


    Das widerspricht sich mM nach ein wenig und das hat auch Auswirkungen auf die Maßnahmen, die ich ergreifen würde.



    Falls er wirklich schon seit der F-Jugend in Kader ist und häufig auffällig war, dann sehe ich kaum Chancen das Ruder jetzt noch runzureißen.

    Wenn du es in all den Jahren nicht geschafft hast, dann wird das jetzt wohl auch nichts mehr. Selbst bei bestem Pädagogen schafft man das eben nicht bei allen.

    Es ist eh wesentlich schwerer bei einem D-Jugendapieler positiven Einfluss diesbezüglich zu haben, als bei einem F-Junior.

    Aber mit dem selben Trainerteam ist das mM nach jetzt kaum noch möglich.

    Wertschätzung, die ihn dazu bringt wenigstens grobe Dinger nicht mehr zu bringen (weil er dir den Ärger nicht antun will), wirst du in eurer Beziehung nach dieser länger Zeit nicht mehr vermitteln können, wenn es bis heute nicht gelang.



    Konsequenzen - welche auch immer - hin oder her, da muss man vllt jetzt dann an die gedämmte Gruppe denke.



    Fantomas:

    Auf Strafen reagieren alle Kinder nicht wirklich.

    Konsequenzen, die einen klaren Bezug zum eigenen Verhalten haben, sind da etwas anderes.

    Viele Kinder brauchen und suchen sogar nach Grenzen/Konsequenzen. Wenn diese nicht kommen, dann wird das mit zunehmendem Alter (und von den selben handelnden Personen) schwer hinzubekommen sein.

    Spieler, die ohne Konsequenz - meist weil sie der beste Spieler sind - unsportlich auf dem Feld agieren, sind dann auch die Spieler, die später solche Taten ausüben.

    In jüngsten Jahren kann man das noch relativ gut „in den Griff“ bekommen als Trainer.


    Konsequenz und Strafe ist ein entscheidender Unterschied in allen Erziehungsfragen.

    Nun...die allermeisten Kinder sind im ersten Training aufgeregt. Neuer Trainer, unbekannte Kinder, andere Abläufe, etc.

    Mal davon ab, das ein einzelner Trainingseindruck eh nicht allzu viel Aussagekraft hat, vereinbare ich schon vor dem ersten Training, dass er mehrmals mittrainiert und wir uns dann zusammensetzten.

    Und ich spreche von Spielern, die ich schon diverse Male in ihren Teams gesehen und dann zum Probetraining eingeladen habe. Koordination Fähigkeiten und besonders Schnelligkeit kann ich aber erst im eigenen Training halbwegs zuverlässig beurteilen. Nicht jeder, der schnell wirkt, ist es auch. Da kann man mächtig daneben liegen, wenn die Schrittfrequenz nur hoch ist.


    Meiner Meinung nach ist das der „seriösere Weg“.


    Neben denn Argument des Kennernlernens signalisiert man damit auch, dass man zumindest versucht ist, nicht nur bessere Jungs zu finden, als man aktuell hat, sondern sich Mühe gibt, das Kind und dessen Fähigkeiten besser kennenzulernen, um eine mittelfristige oder gar langfristige Perspektive in diesem Team zu haben. Eben nicht nur jeden passablen Spieler möglichst schnell einzusammeln und wenn er erstmal da ist...

    ( und klar, das ist alles andere als einfach, in der G-Jugend mal im Besonderen.)



    Edit:

    Und ich stelle mir auch die Frage, was genau ist mit „spielerisch“ gemeint?

    Da finde ich eine klarere Aussage zu den Stärken und Schwächen eben besser. Auch, um dem gegenüber bzw. Dessen Eltern zu vermitteln, dass man eben ein gutes Bild von dem Filius hat.



    wenn der Junge aber unbedingt dort hin will und der organisatorische Aufwand gering ist und die 40 Wuros nicht stören, soll er dort hin wechseln.

    Ich will aber trotzdem noch darlegen, was mM nach alles zu bedenken ist, um nicht zu hohe Erwartungen zu manifestieren. Nicht mehr,,‘ aber auch nicht weniger.

    Unabhängig davon, dass man das Konstrukt schon mehr als Geschäftsmodell, denn als Teil des NLZs sehen kann, habe ich da auch zwei Fragen, bzw. Anmerkungen.

    ( falls das schon ausgesagt würde, Asche auf mein Haupt):


    War das sein erstes Probetraining?

    Falls ja, dann finde ich es schon eher suboptimal, wenn man da ein größeres Feedback gibt.

    Man lädt ihn ja eh mehrmals ein und was soll da ein Feedback nach dem ersten Training, wo es eh erstmal nur um das Kennenlernen aller Personen und des Trainings gehen sollte.


    Falls nein, er also schon öfter mittrainiert hat, dann fehlt mir Koordination und Schnelligkeit - als mM nach wesentlichste Talentkriterien in dem jungen Alter. (Mal losgelöst von der Frage, wie seriös man in diesem jungen Alter Talent bewerten kann).



    Ich sehe das ganze auch, wie Folkao als Geschäftsmodell und bin allen kommerziellen Fußballschulen gegenüber nicht so aufgeschlossen, das muss ich einräumen. Aus verschiedenen Gründen.



    Wenn ihr aber extrem ländlich wohnt, Dh im erreichbaren Umkreis wirklich sonst nur absolute „Dorfklubs“ sind, dann kann man vllt demnächst diesen Verein doch ansteuern, aus Mangel an jeder anderen alternative.

    Aber mM nach noch nicht in der G-Jugend.

    In dem Alter sehe ich keine signifikanten Unterschiede in der Entwicklung, egal in welchem Team man spielt. Es geht eh in jedem Team alles nur über den besten Spieler, Gegner sind eher alle nur „Fahnenstangen“. ( einzig, wenn die Trainer in eurem Verein wirklich absolutes Old-School Training anbieten, wäre eine Wechsel über eine Überlegung. Da könnte man dann aber auch innerhalb des Vereins die höhere bzw. Niedrigere Mannschaft mit dem besseren trainer wählen.)

    Zusätzlich sollte noch enthalten sein, dass du ihn sowohl als Mensch und Spieler schätzt, seine Stärken kennst, aber auch seine kleineren Schwächen.

    Du wirst nur eine Chance haben, wenn er sich Grundsätzlich von dir wertgeschätzt wird. Das ist wesentlicher einfacher gesagt, als getan. Das ist klar. Viel läuft da auch eher im „Subtext“, als durch besondere Worte oder Lob.

    Aber ganz offensichtlich fühlt er sich ungerecht behandelt, nur er bekomme immer Sanktionen (er fühlt sich so, objektiv wird das nicht so sein), etc.

    Ich würde ihn nicht groß vor versammelter Mannschaft „zusammenfalten“. Aktion von Ihm- Konsequenz von dir- ggfs in einem Vier-Augen-Gespräch.

    Die große angesprochene Schwäche bzw. Verhaltensweise kannst du eben tolerieren. Nicht nur bei ihm, auch bei anderen nicht.


    Andere Dinge - wie zB den von dir angesprochenen Egoismus - würde ich aber erstmal nicht groß zum Thema machen. Der Fokus muss auf dem nicht tolerierbaren verhakten liegen, eben damit er sich nicht fühlt, als würde er für alles kritisiert werden.


    Leider reden wir hier über einen D-Jugendspieler.

    Je älter ein Kind ist, desto schwerer wird es solche Verhaltensweisen in den Griff zu bekommen.

    Weil der Thread gerade oben ist.

    Ich glaube ich habe das schon mal niedergeschrieben, kann aber auch in einem speziellen Thread gewesen sein:


    Ein eishockeytrainer hat mir mal gesagt, dass sie von klein auf mit Taktikboard arbeiten.

    Am Anfang nicht wirklich mehr, als die Aufstellung visuell vorgetragen und dann langsam peu a peu steigernd.

    Das Argument dieser Vorgehendweise war, dass die Kinder so nicht irgendwann von null auf 100 mit dem Taktikbrett konfrontiert werden, sondern dieses Medium schrittweise und beiläufig kennenlernen.


    Finde ich erstmal einen interessanten Ansatz, auch wenn ich in F-Jugend früher nie die Tafel oä benutzt habe.

    Süddeutscher Verein war aber nur eine Mutmaßung von mir, weil ich so etwas wie Heidenheim oder Sandhausen vor Augen hatte, ohne da genau darüber nachgedacht zu haben.


    Kommentiert wurde das aber nicht und es könnten auch alle anderen Zweitligisten sein, genauso wie eventuell Drittligisten, falls der Threadersteller eben nicht einfach lokalisiert werden wollte.

    Die Gefahr, wenn ein Spieler grundsätzlich hoher spielt ist vor allem, dass er sich erstens überwiegend physisch behauptet, also anders agiert, als mit physisch gleichentwickelten und zweitens, dass man häufig dazu neigt, den Spieler anders wahrzunehmen, so nach dem Motto „er ist ja noch jünger, dafür ist es ok.“ Das bremst aber oft den richtigen Blick auf das Kind. Da bleiben dann Dinge unerkannt und irgendwann, wenn er in seiner Alterklasse wieder eingegliedert wird guckt er alles andere als oben raus.


    Auf dem Dorf bzw. In sehr kleinen Vereinen eher nicht so das Problem und eh nur, wenn das über Jahre der Zustand ist.

    Hmm...

    Fussballschule eines NLZs ist dann doch etwas ganz anderes, als das NLZ selbst.


    Keine Ahnung, wecher Zweitligist das sein kann, aber schon die NLZ unterscheiden sich ja schon.

    Ich gehe hier von einem Zweitligisten eher im Süden Bzw. Ländlicher besiedeltem Gebiet, weil es erst ab U12 losgeht.



    Meine Meinung:

    Kann man machen, muss man aber nicht.


    Ich bin mit aber relativ sicher, dass du diese Fussballschule nicht mit dem NLZ ab U12 oder den meisten BundesligaNLZ (auch ab U9) vergleichen kannst, wenngleich das schon nicht so verkehrt sein wird.

    Ob man das aber machen muss...ich weiß nicht.

    Ich würde es wohl eher nicht machen, da müsste der Zweitligist erstens relativ nah sein und zweitens auch genug wirklich gute Wettkämpfe (ab U9/U10) haben.

    Vor U 10 oder gar U9 würde ich nicht wechseln.


    Was spricht denn dagegen in Heimatverein zu bleiben, weiterhin regelmäßig im NLz mittutrainieren und auch mal Wettkämpfe (über Gastspielgenehmigung) beim NLZ zu bestreiten?



    Zum Thema gegen Gleichaltrige:

    Es ist mM nach immer besser, gegen Gleichaltrige zu spielen, wenn!!! man dort auch gleichwertige oder sogar bessere Gegner findet.

    Das ist aber oft ein Problem, nicht nur in deinen Heimatverein. Das kann auch beim Zweitligisten so sein, wenn die nicht viele Turniere/Vergleiche gegen andere NlZ bestreiten.

    Viele NLZ-Teams (abgesehen von NRW) spielen ja die Punktspiele einen Jahrgang höher und messen sich nur auf Turnieren oder gegen andere NLZ mit Gleichaltrigen.



    Edit:

    Mich stört der doch ordentliche monatliche Beitrag. Nicht, weil ich finde, dass 40 Euros grundsätzlich viel sind, wenn man wirklich gute Bedingungen bekommt. Fußball allgemein ist zu billig mM.

    Aber, gerade NLZs sind ja idR billiger, die müssen sich ja nicht über die Mitgliedbeiträge finanzieren.

    Wenn die einen Spieler gerne besser fördern wollen, warum soll der Spieler diese Kosten dann selbst tragen?

    Wirkt auf mich,genau wie eine der kommerziellen Fußballschulen, die nur den Namen des Nlzs trägt und es den Trainern so leichter macht, talentierte Jungs zu bekommen. Mit dem NLZ hat das aber Wahrscheinlich fast gar nichts gemein.

    Mal davon ab, dass die NLZs vieler Zweitligisten auch etwas ganz anderes sind, als die der Bundesliga. Auch oberhalb der U11.

    Mal eine Verständnisfrage:

    Wofür musst/willst du 40 Euro pro Monat zahlen?

    Für eine Fussballschule?


    Ich dachte, es geht um den wechsel in diesen Zweitligaverein.


    Falls es um eine zu bezahlende Fussballschule des Zweitligisten geht:

    Wenn der Verein deinen Sohn wirklich haben will, warum sollst du dann 40 Euros pro Monat zahlen und zusätzlich die Fussballschule besuchen?

    War das deren Vorschlag oder willst du ( also deine Idee) so die Zeit bis Saisonende überbrücken, wenn dein Sohn erst wechseln kann.

    irgendwie schon witzig, dass André mit dem Begriff „Narzissmus“ alles und jeden angreift, obwohl er den Begriff nicht wirklich verstanden hat, aber selbst wohl der größte Narzisst hier in Forum ist...



    Sich für die gestrige Entgleisung zu entschuldigen wäre schön gewesen, aber jetzt gar noch zum Rundumschlag auszuholen gegen alle anderen und das eigene Verhalten zu legitimieren, das ist schon naja...

    Nein sollte man nicht. Die Konsequenz aus mehr möglichen Wechseln ist ein weiteres Aufblähen der Kader, was dazu führt, dass bei einer kleinen Menge von Vereinen mehr Kinder auf der Bank sitzen. Währendessen sich kleinere Vereine noch schwerer tun, spielfähige Mannschaften zusammen zu bekommen.

    Sehe ich genauso.

    Die Spielzeit sollte sich für jeden Spieler auch lohnen.

    Je mehr Spieler man aber zum Spiel mitnimmt, desto weniger Spielteit bleibt pro Kopf vorhanden.


    Ich kann es schon schwer nachvollziehen, wenn man zu Hallenturnieren 10 Spieler oä mitnimmt oder in der E-Jugend bei 6+1 den Kader mit 12 Spielern ausreizt.

    Wenn man einen zu großen Kader hat, dann sollte man mM nach die Spielzeit über zusätzliche Wettkämpfe erreichen.


    Es wird oft gesagt, dass die Kinder heute wenig(er) Freizeit haben, dann sollen sie mM nach nicht noch einige Stunden Zeit investieren für dann effektiv (zu) wenig Spielzeit.

    Da lieber einmal pausieren und dann mehrmals lohnend zum Einsatz kommen.


    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass sich Kinder und Eltern damit gut arrangieren können, auch mal pausieren zu müssen. Eventuell nicht sofort von Beginn an, aber wenn sie erkennen, dass das alle trifft und das die Nettospielzeit pro Monat passt.


    Dieser Meinung folgend, stelle ich den spielern logischerweise auch frei, was sie mit der Zeit machen, ob sie zugucken wollen.

    Nur wenn sie zum Zuschauen kommen, dann sollen sie ruhig Spietzeug mitbringen, manchmal fällt ja jemand kurzfristig aus, es verletzt sich jemand beim ersten Turnierspiel oä, so dass dann jemand nachrücken kann, wenn er eh vor Ort ist.

    @let:


    Die maximale Kadergröße für NLZ existiert.

    Zumindest ab U12 oder ab U14. Genau weiß ich das nicht, weil es praktisch nie eine Rolle spielt, da man nie so viele Spieler aufnimmt, wie möglich wären, da es da gewisse „Handlungsspielräume gibt.


    Ich glaube, pro Team ab U14 dürfen 22 Spieler im Kader sein, es könnten sogar nur 20 sein, ganz genau weiß ich das jetzt nicht.

    Aber, man kann Spieler auch für ältere Mannschaften „melden“ - Spielrecht haben alle trotzdem überall dort, wo sie altersmäßig spielen dürfen.

    Da müssten schon alle Jahrgänge überfrachtet sein, damit man da Probleme bekommt.

    Die besten U19 und U18 Spieler spielen doch oft schon U23 oder gar Profis, genauso, wie die besten U16 Spieler kaum U16 spielen.

    Und so kannst du auch 26 U16 Spieler haben, mindestens 4 sind dann halt U17 oder U19 gemeldet. ( selbst wenn sie da nie spielen werden, kann man die da melden.)



    Und noch einen kurzen Satz, zu der Anmerkung eines Users, er würde bis xy gar keinen Spieler „assortieren“.

    Ist das immer im Interesse des Kindes?

    Wenn immer bessere Spieler dazu kommen, bzw. Durch die Entwicklung die Leistungsdifferenz immer größer wird (und talentiertere Spieler lernen schneller dazu als weniger talentierte, die Schere wird zwangsläufig immer größer), dann kann das für Spieler y bzw. für dessen Selbstvertrauen und Selbstbild aber schwer werden, wenn er klar schlechter ist, als alle anderen, eben nicht mehr mithalten kann. Und dann gibt es Frustrationserlebnisse in jedem Training/Wettkampf in der Woche.

    Wäre das im Sinne des Kindes?

    Wiso denn Srafe/Sanktion und nicht andersherum mit Belohnung argumentieren?

    Die Spielzeit am Wochenende kann also Belohnung sein oder die fehlende Spielteit als Strafe „verkauft“/wahrgenommen werden.


    Davon ab gibt es in der Pädagogik grundsätzlich einen signifikanten Unterschied zwischen Strafe und Konsequenz. Ersteres sollte man nie nutzen, letzteres ist unabdingbar.


    Mal ein paar grundsätzliche Annerkungen, die auf keinen bestimmten Beitrag Bezug nehmen sollen.

    Aber diese Differenzierung/Abgrenzung der Begriffe ist wichtig.

    Ergänzung zu Chris Post:

    Die beiden Spieler Rüdiger und Brandt nennt er als Sonderfälle, die bei näherer Betrachtung diese gar nicht waren:


    Rüdiger hat ab 12 Jahren bei Hertha Zehlendorf gespielt, die in Berin stets selektierte Teams haben und in A- und B-Jugend zwischen Bundesliga und Regionalliga hin und herpendeln.

    Gerade der 93er Jahrgang von Rüdiger - ua auch mit John-Antony Brooks - war ein herausragender bei Hertha Zehlendorf, der leistungsmäßig auf Augenhöhe mit den NLZs war.


    Brandt hat bei Borgfeld gespielt. Eigentlich anders, als Hertha Zehlendorf ein kleiner Verein, aber in diesem Jahrgang auch eine selektierte Truppe, die auch im Kleinfeld an vielen Bundesligaturnieren teilnahm und dort mithalten konnte.

    Die wurden sogar in E- und/oder D-Jugend Bremer Meister vor Werder Bremen.

    In der C-Jugend ist Brandt dann zu Oberneuland gewechselt, die in der C-Jugend in der höchsten Liga, der Oberliga Nord mit hannover 96, Wolfsburg, Bremen und dem HSV spielten, bevor er dann zur B-Jugend zu Wolfsburg ging.



    Also selbst die einzigen beiden Ausnahmen waren früh in sehr selektierten Teams, wo die Trainibgsgruppe schon höchstes - mit den NLZs vergleichbares - Niveau hatte.



    Beide Spieler sind auch schon im Kleinfeld bekannt gewesen - deutschlandweit sogar, da Hertha Zehlendorf und Borgfeld in den betreffenden Jahrgängen regelmäßige Teilnehmer bei Bundesligaturnieren waren - und von dem lokalen NLZ umworben gewesen. Sie wollten nur noch nicht wechseln, weil sie in Teams spielten, die in diesem Jahrgang nicht schlechter als Werder bzw. Hertha waren.

    Bei Brandt kam noch dazu, dass sein Vater Trainer oder Co-Trainer war bei Borgfeld war und gerne ein sehr gutes Team trainieren wollte.

    Es stimmt, dass die Diskussion sich verlagert hat.

    Vllt kann man diese um den Dropout aber auslagern, weil ich finde, dass dieses Thema mit den letzten Beiträgen endlich mal vernünftig angegangen wurde.


    Grundsätzlich finde ich es immer wünschenswert, wenn man erstmal Fakten und verschiedene (meist gleichzeitig wirkende) Symptome zusammenträgt und darauf basierend dann analysiert bzw. Auch diskutiert.

    Es ist selten hilfreich, die vermeintliche Lösung bzw. das vermeintliche Kernproblem sofort als den Fakt zu nehmen, um ein bestimmtes Symptom zu erklären.

    Die Lösung, so es diese überhaupt so klar gibt, findet man selten vor einer vernünftigen Analyse...

    Meine Perspektive dauerte 12 Jahre und dann vier Jahre Pause. Nun stehe ich am anderen Ufer und mache es nochmal, schaue von der anderen Seite. Ich denke mehr Perspektive geht nicht. Ich sprach von Trainer Philo im Zusammenhang mit den Fakten aus den letzten Jahren, davon was man besser bei sich machen könnte und berichtete davon, dass ich das bewusst versuche und was dabei bis jetzt eingetreten ist.

    Eben doch.

    Es gibt eben zumeist nicht nur zwei Sichtweisen. Und noch weniger sind diese klar schwarz und weiß.


    Darüber hinaus beschreibst du ja selbst, dass das eben deine Sichtweisen sind, und sagst selbst, dass andere für dich nicht existieren.

    Und du meinst du bist reflektiert und offen für verschiedene Perspektiven?

    Alleine, dass es bei dir grundsätzlich nur richtig/falsch, schwarz/weiß gibt und dass du alles über Strafen regeln willst, zeigt doch, dass du da eventuell mal verschiedene Sichtweisen versuchen könntest.


    Ist es nicht so, dass du bei allen Themen/Beitragen auch immer sofort eine Meinung hast und diese sehr wertend zum ausdruck bringst?

    Da sind selten Nachfragen, Aufzeigen von verschiedenen möglichen Lösungen, etc.

    Es ist immer ein runterbrechen in bester schwarz-weiß Manier auf die wenigen einfachen und für dich allem übergeordneten Themen, die du meinst (und willst) einfach und klar werten zu können.

    Man hat den eindruck du willst anderen gar nicht zuhören, andere versuchen zu verstehen, sondern wartest nur auf das Schlüsselwort und die Sprechpausen um deine ewig wiederholenden und wertenden Passagen runter zu beten?


    Was ist denn das Mitiv von diesen Belehrungen, von deiner Omnipräsenz hier ins Forum, wenn du doch so gut auf den Fußball verzichten kannst?

    Hinterfrage dich diesbezüglich doch mal selbst ehrlich.



    Dass du jetzt wiederholt die Sachebene verlässt, zB das Sir in meinem Nicknamen ansprichst (letztes Mal hast du ja schon geschrieben, dass du dies bewusst weglässt...) zeigt doch nur deutlich, dass du die ganze Sache, den sport, die Diskussion darüber eben nicht so „entspannt“ nimmst, wie du immer suggerieren willst.

    Es ist dir wichtig, viel wichtiger, als vielen anderen, denen du aber immer dies negativ unterstellst.

    Warum gelingt es dir so oft nicht, die Sachebene nicht zu verlassen?

    Und das ist dir schon extrem oft passiert und mit diversen verschiedenen Personen?

    Du hast nicht verstanden, was meine Aussage war.

    Das liegt daran, dass du eben alles aus deiner egozentrischen Sicht siehst und bewertest und leider nicht fähig bist Perspektivwechsel zu vollziehen.

    Genau das war meine Aussage.


    Denn natürlich ist eigene Freizeit schön und ich genieße die Freizeit abseits des Platzes auch ungemein.



    Du stellst die Frage, wie wichtig ichbmich nehme.

    Das passt absolut zu meiner Anmerkung über fehlenden Perspektivwechsel.

    Für dich ist „sich wichtig nehmen“ gleichbedeutend mit aktiver Trainer sein. Wer nicht Trainer sein muss, der nimmt sich für dich selbst nicht so wichtig.

    So einfach, so klar schwarz-weiß ist das aber eben nicht.

    Manch einer nimmt sich wichtig, weil er als Trainer Erfolge feiern will. Klar.

    Aber es gibt eben auch Trainer, die Trainer sind, der Kinder zu liebe, die diese ja n den Mittelpunkt stellen. ZB weil bei den dortigen Rahmenbedingungen kein anderer Lust hat.

    Diese zeichnen gerade durch ihre Tätigkeit als Trainer aus, dass sie sich selbst nicht so wichtig nehmen.


    Wenn du aber sagst, wenn es nicht läuft bin ich wieder weg, dann stellst du eben gerade deine Befindlichkeit in den Mittelpunkt deines Handelns.

    Ok. Dass du dazu aber noch suggerierst, dass du das Gegenteil machst und obendrein allen anderen noch unterstellst, sie würden Trainer sein, nur weil es für sie selbst wichtig ist, dieses Amt zu auszufüllen zeigt eben, dass du wirklich eine sehr egozentrische Sichtweise auf die Welt hast und nicht fähig bist den Persoektivwechse zu vollziehen.

    Das ist dann auch der Hauptgrund, weshalb inhaltliche Diskussionen mit dir und anderen (egal wen hier) so ablaufen, wie sie es tun und warum du auf andere hier so wirkst, wie du es tust.



    Edit:

    Alle Motive, die du hier immer anbringst, und Handlungen und Verhalten anderer zu begründen, kann man als die Motive vermuten, die dein Handeln bestimmen oder eben früher bestimmten.

    Eben, weil es dir so schwer fällt andere Perspektiven einzunehmen, kannst du ja nur deine Motive finden/anwenden.


    Es gibt aber durchaus vielschichtigere Motive, bei verschiedenen Menschen. Selbe Handlungen liegen nicht zwingend an selben Motiven, weshalb die voreilige und verurteilende Wertung nicht nur im Fußball nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Grundsätzlich nicht.