Beiträge von Sir Alex

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    kann/muss der Trainer eine Taktik wählen und das Spielermaterial danach auswählen.

    Das kann eine Grundsatz-Diskussion werden. Ich sehe das zwei geteilt, grundsätzlich ja, sollten die Spieler zur Idee des Trainers passen ABER auch andersrum muss die Taktik auch zu den Spielern passen. Du kannst kein Tiki-Taka mit 11 Per Mertesackers spielen. Aber was ist nun, Per M. ist der beste IV der Welt? nimmst du ihn dann nicht mit, weil er nicht zu deiner Idee passt? Oder nimmst du ihn mit und versucht eher deine Idee daran anzupassen.

    Ja, er hat ja zB auch Hummels zuhause gelassen.

    Ich meckere zB nie über den Kader, den ein Bundestrainer für ein Turniernominiert. Aus verschiedenen Gründen ist es nicht sinnvoll einfach nur die besten 25 Spieler zu nominieren.

    Die Hierarchie muss passen, du brauchst auch Spieler, die damit klar kommen, kaum/gar nicht zu spielen,etc.

    Und natürlich auch die taktische Ausrichtung.


    Ich würde also nur Spieler mitnehmen, die zur Spielidee passen. Das erwarte ich auch vom Bundestrainer, er hat ja die Auswahl.

    Also, wo spielte denn bei Deutschland ein 6er als Anker?


    Kimmich ist/war es jedenfalls nicht, der schwirrt überall rum - spielt aber nun wirklich keinen 6er. (Gegen Spanien hat er das einmal gemacht).

    Nur weil man denkt, dass Kimmich ja 6er sei, heißt das noch lange nicht, dass er diese Rolle auch so ausführt. Denn das tut er nicht. Er agiert wie ein 8er. Die Balance in unserem Mittelfeld ist ja auch grausam.


    Und ich sehe das definitiv anders. Viele Chancen der Gegner passierten,weil wir schlecht gestaffelt standen, uns taktisch mies verhalten haben.


    3 Gegentore ist vlt auch nicht gut, aber noch deutlich weniger, als 5. Dazu hat Spanien zumindest gg Japan und CR sonst gar nichts zugelassen.

    Deutschland hat kein Spiel zu Null gespielt. (Überhaupt nahezu nie in den letzten Jahren, gegen Oman einmal.)

    Jede andere Topnation hat mindestens einmal zu Null gespielt.

    Ich glaube bis auf Senegal jedes Team, das im AF steht. Mehr als 5 Gegentore haben nur: Katar, Iran, Wales, CostaRica und Kanada kassiert. 5 Gegentore haben Serbien, Ghana und Saudi-Arabien.

    Warum vergleichst du nur mit Spanien?

    Alle anderen Nationen, wie brasilien, England und co haben doch die selben "Probleme" wie Deutschland.

    Bei einer WM sind idR die taktischen Feinheiten nicht so eingespielt, wie bei den Vereinsmannschaften, aber das betrifft erstens quasi alle Teams, zweitens sieht ja seit Jahren jedes Spiel ähnlich aus und drittens kann/muss der Trainer eine Taktik wählen und das Spielermaterial danach auswählen.

    Wenn man 5 gegentore in so einer Vorrundengruppe bekommt, noch weitere Chancen zulässt, auch davor in den Länderspielen immer ordentlich Gegentore bekam, dann ist die Taktik oder die Umsetzung der Taktik murks. Also entweder wählt der Trainer die falsche Taktik oder er stelltdie falschen Spieler immer wieder auf.



    Und: Du suggerierst, dass es nur 2 Taktiken gäbe.

    Das ist doch falsch.

    Du kannst zB auch ballorientiert agieren ohne dabei offen wie ein Scheunentor zu sein, defensive Stabilität im Fokus zu haben. Konterabsicherung, Restverteidigung, Gegenpressing, etc.

    Und bei einer WM musst du defensiv stabil stehen. Zumindest seit mindestens den 80er Jahren.

    5 Gegntore in drei Spielen plus viele weitere zugelassene Chancen, das ist viel zu viel.


    Dass Deutschland zB ohne 6er gespielt hat, und deshalb das Spiel wie Hurra-Fussball aussah, das ist doch ein Taktik/Trainer Problem.

    (Wenn du gerne mit Spanien vergleichst: die sind balldominant, aber spielen mir klarem 6er, eben keinen Hurra-Fussball.)

    Vor 4-6 Jahren wurde - auch hier im Thread - von zB Belgien gesprochen, an deren Ausbildungskonzept man sich orientierenmuss, die in dem Thema kein kleiner mehr sind.

    Jetzt aber sieht man, dass Belgien da nur eine herausragende Generation hatte, jetzt, wo die alt werfen rückt diese Klasse nicht mehr nach.


    Dass mag bei England ein Stück anders sein, bei Frankreich ist es das definitiv.

    Aber, bei allem Verbesserungspotential in der Ausbildung, Deutschlandspielt seit 8 Jahren Murks und schlechter, als die Summer der individuellen Qualität.

    Und das ist dann zuerst ein Problem, das eben nicht mit der individuellen Qualität der Spielerzu tun hat.

    (2002 oder 2006 war diese Qualität doch viel schlechter, aber da kam mehr als die Summe der Einzelspieler auf den Rasen. 82 oder 86 genauso.)

    Kann doch nicht sein, dass man stets früh ausscheidet (WM18, EM20 und WM22, aber auch NationsLeague), wenn man nicht auf jeder Position einen der besten der Welt hat, wie 2008-2014. Hatten wir sonst fast nie. Nicht 54, auch nicht 74. Vlt 1990 und eben 2008-2014.

    Hat aber dieses Jahr auch nur Frankreich. Selbst England oder brasilien haben nicht auf jeder Position Weltklasse und müssen das mit "Taktik"kaschieren.

    Du bist als Natio-Trainer so doll auf die Vereinsarbeit (und deren taktischen Ausrichtungen) angewiesen oder auf herausragenden Einzelspieler-Qualität.

    Und wir haben aktuell in beiden Bereichen in DE Probleme. 2014 haben Spieler aus 2 Teams hauptsächlich gespielt: Bayern und Dortmund. und jetzt? wir haben da teilweise 3-4 verschieden Vereine hinter in der Elf auf dem Platz und hier fordern manche noch mehr verschieden Hintergrund-Teams auf dem Platz.

    Das ist doch zu kurz gedacht bzw. eigentlich nur falsch/eine Ausrede:

    1) Vom BVB waren 2014 nur Hummels, Großkreutz, Durm und Weidenfeller dabei. Wo ist da der BVB Block, bei drei Touristen und Hummels? Özil, Khedira, Poldi, Höwedes, Klose und teilweise Mertesacker, Mustafi und Schürrle hatten alle noch ordentlich Spielanteile und kamen weder von Bayern, noch vom BVB.

    2) Warum bist du als Trainervon der taktischen Ausrichtung im Verein angewiesen?

    Die Spieler sind alle gut ausgebildet, aber du kannst ja deine eigene Taktik wählen. Dafür suchst du dir dann halt die passende Spieler aus.

    3) Wenn du dem N11-Trainer "zugestehst" "nur" die Spieler zu nominieren und aufzustellen, dann ist das nen bisschen wenig. Meinst du nicht?

    Taktische Einstellung, etc.das sollte er auch beinhalten.

    Man muss als Deutschland nicht taktisch so agieren, wie es Bayern tut.

    Sorry, aber wer gegen ein maximal durchschnittliches Japan 4-6 dicke Chancen zulässt, gegen ein wirklich maues CostaRica ebenso einige Torchancen zulässt, der war nicht ordentlich, der war eher schlecht. Das Spiel gegen Spanien war mM nach sogar richtig gut, die anderen beiden Auftritte aber schwach. Hätten wir solche Leistung gg Spanien gezeigt (oder Fra/Bra/etc.), dann hätte es wieder 6 mal hintten geklingelt.


    Das ist einfach viel zu viel und das gegen Gegner, die nicht Brasilien oder Frankreich sind.


    Das ist dann auch nicht unglücklich. Unglücklich wäre es, wenn Japan nur die zwei Szenen gehabt hätte. Sie hatten aber deutlich mehr. Sogar schon vor dem Ausgleich. Am Ende ähnlich viele Torchancen wie wir.

    Und bei allem Respekt, aber CR war Jahre über deren Zenit hinaus, die waren wirklich mau. Neben Katar deutlich das schlechteste Team des Turniers, daran ändert auch der glückliche Sieg gg Japan nichts.



    Sorry, aber wenn man Spiele gg Japan und CR als ordentlich bezeichnet, wenn man nach dem Spiel sagen kann, dass man hätte auch gewinnen "können", dann ist das zu wenig.

    Wäre ja noch "schöner", wenn man nicht einmal das hätte aussagen können.

    Verdient ausgeschieden.

    Absolut. Wer zwar mit drei ordentlichen Spielen, aber in dieser Gruppe mit zu wenig Punkten/Toren ausscheidet, hat es nicht anders verdient. Wenn man in der Gruppenphase in ein letztes Spiel geht und potenziell mit sieben Toren Vorsprung gewinnen muss, hat man auf jeden Fall vorher schon genug einiges falsch gemacht.


    Nichtsdestotrotz war beim heutigen Spiel auch drin, dass man mit 7 Toren Vorsprung gewinnt. Das soll über nichts hinwegtrösten oder das Ausscheiden schmücken, aber 33:7 Schüsse, davon 11 aufs Tor, dreimal Pfosten, die riesen Paraden von Navas (dreimal in allerhöchster Gefahr)... Es wären aus diesen vielen Chancen nur drei Tore mehr und die beiden dämlichen Gegentore weniger gewesen, nicht unrealistisch. Die Spanier waren in ihrem Spiel gegen Costa Rica mit ihren "lächerlichen" 17:0 Schüssen und daraus entstandenen sieben Toren einfach viel effektiver. Wir haben mit fast doppelt so vielen Schüssen nur etwas mehr als halb so viele Tore gemacht.

    Ich sehe da keine drei ordentlichen Spiele.

    Ein gutes gegen Spanien und zwei bescheidene gegen Japan und CR.


    Costa Rica war so schlecht, da hätte man wirklich auf 8 Tore gehen können. Dafür hätte man aber von Beginn an voll aufs Tempo drücken müssen, so dass die irgendwann mausetot sind. Selbst due 5 Wechsel ausnutzen und rennen, figten abliefern.

    Man hat aber nach der Führung das Tempo gedrosselt und dabei sogar phasenweise die Spielkontrolle abgeben,der bescheidene Gegner kam zu Chancen und Toren.

    genau, wie Japan zu je zwei Toren, aber noch mehr Chancen. Sorry, aber das ist dann nicht ordentlich.

    (Costa RIca hatte gg Spanien (die in Halbzeit 2 sogar eher runter gefahren haben) und Japan in beiden Spielen zusammen einen! Torschuß, keine Torszenen. ABgesehen von dem einen Tor.)


    Sotty, aber genau so eine Analyse, wie deine, die hilft null weiter, etwas sinnvoll zu verändern, verbessern.

    Flick war ein weiter so von Löw, jetzt soll es wieder so weiter gehen?

    Indem man sich das SPiel heute schönredet,es verklärt?

    2 dämliche Gegentore weniger... das war einfach schlecht von Deutschland, nicht unglücklich.

    Und offensiv macht man nicht jeden rein. Hätte man 90 min voll abgeliefert, dann hätte das vlt zu 8 Toren gereicht. Auch inklusive der Pfostenschüsse.



    edit: Und hätte man irgendwann zur 60. minute 4:0 oder so geführt, dann hätte Spanien vlt auch selbst anders agiert.

    Selbst wenn man am Ende das 8:0 nicht schafft, man hätte den Plan verfolgen müssen, es zumindest den Spaniern für möglich zu suggerieren.

    Verdient ausgeschieden. Denke es ist jetzt wirklich an der Zeit sich neu auszurichten. Schlotterbeck wird international seine Erfahrungen in der CL machen und stärker werdeb. Somit ist die Innenverteidigung mit ihm und Rüdiger für mich gesetzt. RV und Sturm sind die Problempositionen für die Zukunft, für mich ist auch ein Stürmer zu wenig. Musiala war der tragische Held, eigentlich immer bester Deutscher, aber unglücklich im Abschluss. Auch für Neuer sollte ein Schlussstrich gezogen werden, spannend wird dann die Leaderfrage in der Mannschaft. Kimmich wird dazu von verschiedenen Medien gemacht- ist es aber nicht. Ein zentraler Spieler der Zukunft wird Goretzka, sonst wird vieles offen sein. Ich bin gespannt auf die nächste Zeit.

    Ich habe seit 8 Jahren kein Länderspiel mehr gesehen, wo die Spieler 90 minuten alles raushauen und nicht nur "nett hin und herspielen und balldominant sein wollen". Also abgeshen vom Spiel gegen Spanien letzte Woche.

    Das hat auch Schweinsteiger moniert, dass dieses "Feuer" fehlte.


    Dass das dann keinen Erfolg bringt, das haben wir jetzt über Jahre gesehen.


    Ich wünsche mir jetzt mal einen Trainer aus einem andereren"Stammbaum". Tuchel, Klopp oder auch Sammer zB.

    Damit andere - für mich elementare Dinge - wieder in den Vordergrund geraten. Nämlich das intensive SPiel, Laufen, Zweikämpfe annehmen, Defensiv kein Harakiri.

    Das war defensiv ja vor alle ein gesamtaktisches Problem - nicht nur bei der WM - nicht primär ein individuellesin der Kette hinten.

    Ich gebe dir recht, dass unsere Offensivszenen eigentlich alle von Musiala kreiert wurden oder aber - und das vergisst du - aus hohen Ballgewinnen.


    Gegen das wohl balldominanteste Team der Welt habe ich es aber auch nicht anders erwartet und denke der „Matchplan“ war es auch, Torszenen aus dem hohen Pressing zu bekommen.

    Dass man gegen Spanien (und deren Pressing) selbst balldominant auftritt und sich Chancen aus eigenem langem Ballbesitz „erspielt“, das war mM nach nicht zu erwarten.

    Glaube auch nicht, dass Deutschland das zB 2008 bei der EM geschafft hat, mit dem Überteam und balldominantem Team, das wir ab da hatten.


    Lange Rede kurzer Sinn, gegen Spanien muss man anders erwarten, eine andere Spielweise an den Tag legen, als gegen andere Gegner. Spanien ist da sehr speziell.


    Dass das am Ende anders wurde, das lag mM nicht primär an Sane. Deutschland musste offensiver agieren und alle Akteure wurden müder. Auch die Spanier. Die haben dann nämlich auch vermehrt Fehler gemacht.


    Kurz vor dem 1:1 dachte ich zB, dass Deutschland tot sei. Da hatten die Spanier nämlich eine lange Ballpassage - von hinten nach vorne und zurück- wo ich schon dachte, dass Deutschland nicht mehr in die Zweikämpfe kommt, man einfach fertig ist.



    Genauso wie du jetzt vieles an Sanes Einwechslung festmachst (dabei wurden 3 plus 1 ausgewechselt, ua kam auch ein MS, der Spielstand war anders und das Spiel alt, die Spieler müde), gilt das auch für Hoffmanns Einwechselung gg Japan.

    Da war das zentrale Mittelfeld und die fehlende Kompaktheit dessen, neben der veränderten Spielweise Japans viel entscheidender, als der Wechsel von einem schwachen Müller zu einem meinetwegen ebenso schwachen Hoffmann.

    Sicher war trotzdem in einigen Bereichen noch Luft nach oben…

    Sehe ich ehrlich gesagt nicht so.

    Ich habe die N11 die letzten Jahren ja stark kritisiert, beim Spiel gestern sehe ich da so viel kritikwürdiges dagegen nicht.

    Man darf nicht vergessen, dass der Gegner ein richtig gutes Spanien war.

    Da sahen unsere Spiele zu Zeiten des Jahrhundertkaders 2008-2016 auch nicht besser aus.

    Dass man keine Chancen zulässt, dagegen alles fehlerfrei macht etc. das ist halt unrealistisch.


    Wir haben gestern gegen den Ball unfassbar gut agiert. Weite Phasen Pressing im Mann-gg-Mann über das ganze Spielfeld. Da reicht ein verlorener Zweikampf (besonders in der Abwehr) und der Gegner hat Überzahl und kommt zu einer guten Torchance.

    Und 100% Zweikampfquote defensiv kann man wohl nicht erwarten.

    Und Rüdiger zB hatte die sogar, Gündogan hatte die zumindest gegen Busquets plus Vielfaches gutes Stören, das diesen zu Fehlpässen gebracht hat.

    Müller war auch endlich mal 100% intensiv gegen den Ball, hat seit 2012 bei der EM mM nach nicht mehr so gut gegen den Ball gearbeitet für Deutschland.

    Kimmich hat wirklich den 6er gespielt und turnte nicht überall rum.

    Goretzka war im Zweikampf stark und physisch.

    Kehrer auch physisch und mM nach gut, er hatte echt eine schwere Aufgabe und dazu Gnabry vor sich, der hat defensiv am wenigsten mitgemacht/geholfen.

    Raum mit unfassbar weiten Wegen, gerade gegen den Ball. Würde gerne mal wissen, wie viele intensiv gelaufene Meter er hatte, aber solche Statistik gibt es nicht, nur die Anzahl.

    Und unsere IV musste wegen des Pressings viel Mann-gg-Mann verteidigen, dazu sehr hoch. Raum hat dann oft hochgeschoben, Rüdiger nach links, Süle 1gg1 im Zentrum. . Dafür war das bockstark.

    Musiala auch gut, gerade mit Ball, aber auch intensiv gegen den Ball.

    Nur Gnabry war mir zu wenig intensiv gegen den Ball und in Ballbesitz dazu nicht gut.

    Und Neuer war nicht so gut, wie man das kennt. Mit einigen Fehlpässen, wenn er gepresst wurde, so dass ich erstmal Sorge hatte, wenn er angespielt wird. Dazu hat er nur zwei Bälle zum Halten bekommen, ein mehr war drin, der andere war schlecht gehalten, ging aber glücklich gegen die Latte.


    Also für mich war das gestern schon richtig gut. Gegen einen richtig guten Gegner.

    Wie gesagt, das deutlich beste Länderspiel seit dem 7:1, und selbst da lag es ja ab dem 1:0 auch daran, dass der Gegner (vor allem David Luiz) vogelwild agiert hat.

    Gestern war der Gegner selbst 90 min richtig gut.

    Mit einem 7:0 ist man nicht sicher weiter.

    Schlagt Japan Spanien 3:2, wäre Deutschland raus. Ein 8:0 müsste es sein.


    Ist denke ich aber eh egal, schafft Deutschland beides nicht. 2:0 gewinnen und darauf bauen, dass Japan nicht gewinnt.



    Kurz zum Spiel:

    Ich fand Deutschland tatsächlich so gut, wie seit Jahren nicht mehr. Das beste Länderspiel seit ca. dem 7:1 gg Brasilien. Sehr intensives Spiel, der Gegner war auch gut.

    Mir haben alle gut gefallen, nur Gnabry fiel mM nach aber deutlich ab. Sowohl mit dem Ball, als auch gegen den Ball.

    Dieses "wir haben keine guten MS und IV", das hatten wir doch schon vor 4 Jahren.


    Ich glaube, viele haben den Blick zur Konkurenz (Frankreich mal ausgeklammert) verloren und sind vor allem geblendet von der Zeit 2008 bis 2014, als Deutschland einen Jahrhundert-Kader hatte.

    (Deshalb sage ich zB auch,dassein Titel mit dieser Ansammlung an Ausnahmespielern ein Titel rausspringen musste, es fast zu wenig ist retrospektiv).


    Dass man Länderspielenur gewinnen kann, wenn man 11-18 Weltklassespieler hat, das kann doch nicht das Argument sein dafür, dass wir gefühlt seit 6 Jahren kaum ein Spiel gewinnen.

    Es istja nicht so, dass wir keine Weltklassespieler hätten, vlt nicht mehr auf jeder Position. Aber doch genug. Und auf den anderen Positionen spielen dann trotzdem keine Blinden.

    Havertz zB spieltbei Chelsea oft MS. Selbst beim CL-triumpf haben da meist Havertz oder Werner gespielt.



    Zur IV, wir haben:

    - 2 IV vom BVB (einer war letztes Jahr bei Bayern und Bayern wollte ihn halten) - Top-15 Team Europas.

    - einen IV von Real Madrid, der vor kurzem bei Chelsea die CL gewonnen hat.


    Welches Land hat denn bessere IVs?


    Und welches Land ist den auf jeder Position absolut top besetzte?

    England? ZB im Tor?

    Argentinien?

    Holland, wo "nahmenlose" in Holland spielende in der ersten Elf stehen?

    Spanien, wo Rodri als IVaufläuft, der sonst nur DM spielt im Verein? Mit Albaauf links, der im Verein nur noch Ersatz ist?

    Oder Schweiz, USA, Iran.... Japan?


    Frankreich hat überallriesiges Potential.

    In der Abwehr sind neben ihnen vlt Portugal und Brasilien besser besetzt, Holland auf dem Papier auch, aber da haben alle Verteidiger in Spiel 1 weniger als 50% Zweikämpfe gewonnen. Da ist de Light jetzt nur noch Reserve.




    Mein Fazit:

    Es ist ein Armutszeugnis, wenn wir nur Spiele gewinnen können, weil wir auf jeder Position die besten Einzelspieler haben. Das kann es nicht sein.

    Das war früher auch immer anders, der Jahrhundertjahrgang hat da vieles verklärt.

    2002 da hatten wir einen miesen Kader. Da ging es aber trotzdem ins Finale. 2018 und jetzt ist der Kader längst nicht s schlecht, wie er gemacht wird. Wir spielen aber so, wie oft argumentiert/gejammert wird.Eben maximal nur so gut, wie de Summer der Einzelspieler. Das reicht aber nie. Gute Teams spielen detlich besser, asl die Summer der Individualqualität. Nennt sich Taktik.

    sind wir doch mal ehrlich...ein Schlotterbeck ,Raum, Günter,etc. Gehören von der Qualität nicht in die WM-Elf.

    Zur WM müssen die besten Spieler,die es grade gibt. Da gehört dann ein Hummels ganz klar dazu,

    Und wenn man sieht wie andere Teams am Rand mitfiebern....

    Ich behaupte, dass es keinen Weltmeister gab, bei dem wirklich die besten 22/23/25 Einzelspieler beim Turnier waren. Jedenfalls nicht ab den 70igern. Denn damit erreichst du nichts bei einer WM. ( Wie die zahlreichen frühen Pleiten vergangener Weltmeister ja zeigen)

    Selbst subjektiv aus der Sicht des jeweiligen Trainers.


    Du brauchst nämlich Häuptlinge, Rollenspieler und zufreidene "Touristen".

    Deshalb ist der Vorwurf immernaja.


    Davon ab hat Deutschland genug gute Spieler. Raum oder Schlotterbeck sind als Stammspieler in der CL weiter, Günterspielt bei D doch gar nicht.


    2014 zB haben Mustafi, Höwedes und Kramer Spiele in der Startelf bekommen. Durm war zB im Kader.



    Ich finde Hummels als Spieler auch gut, bzw.aktuell kann ich das nicht 100% einschätzen, wie gut er noch ist. MM nach aber in der letzten Dekade der beste deutsche IV, weil er sich nie versteckt.

    Aber, Hummels mitnehmen, das macht nur SInn, wenn man ihn asl Stamm- und vor allem Führungsspieler einplant.Das hat Flickoffensichtlich nicht. Und dann macht es null SInn, ihn mitzunehmen. Denn dine Worte haben i Team nur Gewicht, wenn du auch spielst.




    Und überhaupt:

    Wenn man gegen Japan verliert, dann brauchen wir nicht über die Nominierung oder Aufstellung zu diskutieren. Bei allem Respekt vor Japan, die sollten mir den Spielern definitiv schlagbar sein.


    Dass Deutschöand da verloren hat, dafür gibt es entscheidenere Gründe.

    Naja, deine Statistik macht aber nur bedingt Sinn.


    1) Sprach ich von Gegentoren und Chancen für den Gegner, die Bayern relativ viel zulässt. Geht ja nicht alles rein.

    2) Dass Bayern idR die wenigstens Gegentore der Liga hat, das ist kein Argument. Dafür ist BAyern einfach zu deutlich überlegen in der Liga.

    Es geht um das Verhältnis zu zB der Guardiola oder Heynkes-Zeit, vor Kimmich.

    3) Bayern hat die beiden Jahre davor 37 und 44 Gegentore bekommen. Das "Problem" der "für Bayernverhältnisse" viele Zulassen von Chancenn/Gegentoren in der Liga, das ist ja nicht neu.

    Das ist ja auch nichts, was mir aufgefallen wäre, das ist ja durchaus schon breit diskutiert worden in der Vergangenheit, spätestens seit Nagelsmann dort als Trainer ist.


    4) Und Japan hatte eben nicht nur die beiden Tore, sondern noch weitere gute Chancen. Und das, als Deutschland ja führte, nicht hinter laufen musste.

    Das ist dann immer (auch) entscheidend ein Problem des zentralen Mittelfeldes.


    Edit: mal als Vergleich Bayern Gegentore am Saisonende:

    2022 37

    2021 44

    2020 32

    2019 32

    2018 28

    2017 22

    2016 17

    2015 18

    2014 23

    2013 18

    2012 22 (obwohl nicht Meister)

    Vielleicht hat eine WM hat nicht mehr den Stellenwert von früher für einen Profi und Zuschauer die im Dauermodus besten Fussball sehen jede Woche in der CL. Jeder Gegner kann bis ins Detail analyisert dank intelligenter Software und somit schwindet auch ein wenig der Abstand. Vermeintlich kleinen Länder spielen paar Jungs eben auch in Top Ligen und die anderen wollen sich ins Rampenlicht spielen, während die anderen froh sind mal ne Pause zu haben von Insta und 50 Interviewanfragen pro Spiel. DAS WM Konzept muss mal überdacht werden. Warum nach Pass spielen und nicht nach Zugehörigkeit zur Liga, dann entfallen auch die weiten Reisen.

    Die WM hat bei den Spielern doch immer noch den größten Stellenwert. Ganz deutlich mM.

    Ich kann gar nicht nachvllziehen, wie man das zur Diskurs stellen kann.


    Und deine Idee, stattdessenein Turnier Bundesliga gg andere Ligen zu spielen, das wird mM nach nichtfunktionieren. Warum sollten zB Ausländer für die Bundesliga bei dem Turnier starten und ihr bsten geben,stattUrlaub zu machen?

    Ich finde, dass man es sich zu "einfach" macht, wenn man sagt, dass man ja eigentlich gut gespielt habe.

    Das wäre mM nach nämlich eine unzureichende Analyse und damit kann man die richtige Stellschrauben nicht drehen.


    Ja, wir hätten das 2:0 machen können, aber es ist auch nicht so, dass wir Torchancen in Masse hatten. Eigentlich nur in der Ohase kurz nach der Pause 3 stück, Musiala, Gündogan. Sonst war da wenig.

    Das Spiel im letzten Drittel war mau, man muss es nur mal mit Spanien vergleichen. Uns fehlte völlig der Zug zum Tor.


    Und das schlimme daran ist, dass Japan ja ähnlich viele gute Chancen hatte, wenn man ehrlich ist. Wir haben also nicht einmal defensiv gut gestanden, und deshalb die Offensive schleifen lassen.


    Im Gegenteil, wir haben das zentrale Mittelfeld nicht gesichert bekommen. Wir spielen ohne 6er aber auch oft ohne situativen 6er. Da gehen dann Gündogan/Goretzka und Kimmich raus aus der Position, sichern nicht.

    Das kann man bei Bayern ja auch oft beobachten, dass Kimmich keinen 6er geben will, er unbedingt seine Skills nach vorne zeigen will. Deshalb bekommt Bayern seit einiger Zeit viele Gegentore und lässt dazu viel zu.


    Gerade bei einer WM, da muss man aber sicher stehen und da ist das zentrale Mittelfeld elementar - nicht nur die Abwehrkette.

    Ich finde Kimmich ist ein herausragender SPieler, dass er aber scheinbar unantastbar ist und nicht kritisiert werden darf, das missfällt mir. Er uss und hätte einen 6er geben sollen. Punkt. Es geht ums Team, um die Balance, nicht darum, dass es ihm besonders gefällt, wie er spielen kann/darf.


    Da erwarte ich gerade von Führungsspielern - und das ist Kimmich und will er auch sein - deutlich mehr, als von anderen.

    (Gestern war doch nur Gündogan und vlt Neuer gut, der Rest war mau, Kimmich, Goretzka und Müller besonders mau, als Führungsspieler.)


    Meiner Meinung war Japan keine besonders gute Mannschaft gestern, Deutschland nur selbst einfach nicht gut.

    Es hilft wenig, wenn man jedes Spiel zwar 70% Ballbesitz und 950 Pässe hat, aber dem Gegner 4-7 dicke Chancen aus dem Spiel heraus gibt und 1-3 Gegentore bekommt, aber selbst nicht mal gegen den Oman treffen kann.

    Deutschland hat von den letzten 10 Spielen nur gegen den Oman und die B-Elf Italiens gewonnen, da kam das Spiel gestern eigentlich nicht überraschend.

    Ob der Trainer jetzt in möglicher Unkenntnis der Eltern von ihrem Recht zu bleiben die Verabschiedung trotzdem sucht wird möglich bleiben.

    Das ist doch das größte Problem. DIe Eltern sind gar nicht Mitglied, um die geht es nicht, sollte es nicht gehen.

    Es sollte NUR darum gehen, was ist gur für das Kind.


    Und es macht keinen Sinn bei der Schilderung, wenn das Kind bleibt, nur weil die Eltern bleiben wollen.

    Recht haben und bekommen, darum sollte es nicht gehen.

    Und, wenn das Kind dann zwangsweise am Training teilnehmen darf- wie oft und in welcher Mannschaft, das ist noch die Frage, denn das kann man nicht einklagen - bleibt vor allem die Frage, macht es dem Kind Freude, ist es gut für das Kind


    So bitter, wie es ist, dass man sich scheinbar bei dem Kind verguckt hat, dessen Spielstärke jetzt deutlich anders bewertet, es hilft dem Kind nicht, wenn es überfordert wird und/oder ungewollt bleibt.


    Vor allem WARUM soll das Kind denn bleiben?

    Sehe da kein sinnvolles Motiv nach der Schilderung und Diskussion.

    Dieser Diskurs um den Mittelstürmer, der alle anderen Probleme behebt...


    ist es nicht vielmehr vielleicht so, dass dieser herausragende Spieler (Mittelstürmer oder ZM) vieles lange überdeckt, gerade auf niedrigerem Niveau (Spielklasse oder/und Alter), weil er alleine für berzahlsituationen sorgt, Mitspieler so freispielen kann, dass diese echten Zweikämpfen aus dem Wege gehen können. Der Gegner muss zu diesem "Überspieler" verschieben, die anderen werden frei und können glänzen, ohne echte Zweikämpfe zu bestreiten.


    Das "überdeckt" dann, dass die anderen eben doch nicht so gut sind, wie es scheint und eben deren Schwächen.


    Ich kenne dieses "Phänomen" eher aus U11 bis U13 Teams, die einen Überspieler haben. Der schafft so viele Überzahlsituationen, dass (fast) alle Mitspieler richtig gut wirken. Aber es bringt eben das Problem, dass diese Spieler gar nicht lernen echte Zweikämpfe zu bestreiten. Defensiv nicht, aber auch offensiv werden sie idR so in Szene gesetzt, dass sie gegenüber dem Gegenspieler einen klaren Bewegungsvorteil haben und gar nicht in einen echten Zweikampf gehen müssen. Dazu sind sie zu "Abspielern" geworden, die Zweikämmpfen auch aus dem Wege gehen, weil der Ball dann zum Überspieler geht, sonst "Zusammenspiel" gefordert wird. Dass das Zusammenspiel nur deshalb klappt, weil ein Überspieler für Überzahl sorgt, das nimmt man nicht wahr.


    Zusammmenspiel aber später zu erlernen, das ist leicht, geht in kurzer Zeit. Zweikampf/1gg1, das klappt später so einfach nicht mehr. Das seht ihr beide ja augenscheinlich gerade.



    Ganz Konstuktiv:

    Was kann man machen, um Zweikampfstärke/Durchsetzungsvermögen zu trainieren:?


    Spielformen in klein(st) en Spielfeldern. "Scheiß" auf Zusammenspiel, Zweikampf/1gg1/zweite Bälle sind Trumpf. Sieht nicht toll aus diese Spielform, aber na und?

    (Und natürlich nicht kleinlich pfeiffen.)

    Sorry, aber da ist vieles unstimmig.


    Dieses kostenpflchtige Fördertraining, an dem hat der Junge ja scheinbar 3 Jahre lang teilgenommen. Warum?

    Hat man da den Vorteil genutzt, weil man deshalb in die Mannschaft kam?

    Wie könnte es überraschend kommen - nach 3 Jahren! -dass man a(angeblich) nur mit diesem Fördertraining ins Team kommt? 3 Jahre kennt man das, hat es miterlebt, da muss man das doch wissen, wenn es so ist.


    Dazu, spricht die Mutter immer von uns und wir, statt von den Interessen des Sohnes. Dessen Bedürfnisse sind nämlich jene, die zählen sollten.


    Dazu das Probetraining bei einem anderen Verein. "Zufällig" ergeben, auch auf mehrmalige Nachfrage nicht gesagt, ob das eigeninitiativ erfolgte, was es ganz bestimmt tat. Sie haben selbst angefragt.

    Ein einmaliges Probetraining wird kein - hochklassiger Verein - anbieten, wenn man den Jungen selbst anspricht. Das wird immer mehrere Termine geben. Der Zeitpunkt ist eh komisch.

    Und, dass man im Winter keinen aufnimmt, das trifft NICHT zu, wenn man eine Granate entdeckt, die dazu im Heimatverein in einer unteren Mannschaft geparkt wird. Da findet man dann einen Weg. (man will idR, dass Spieler bei ihrem Verein die Saison sauber zuende spielen, aber wenn der Heimatverein daran kein Interesse hat, dann findet man eine Lösung).


    etc.



    Da passt mM nach vieles nicht zusammen.


    Vlt geht dem Trainer der D1 die Mama und die Unruhe, die sie mitbringt auch auf den Zünder und deshalb spielt er nicht D1.



    Mein Tip an Soccermum:

    Nimm dich zurück, lass deinen Sohn spielen und die Entscheidungen treffen, die du dann einfach akzeptierst. es ist sein Hobby, nicht deines.

    Aber, wenn dein Sohn diese Saison eh zuende spielen will, dann verstehe ich den Zeitpunkt des Probetrainings nicht.

    Ich nehme mal an, dass das Probetraining deine Initiative war, falls ja, warum? Warum jetzt? Und vor allem, ist das der Wunsch deines Sohnes?

    Mein Sohn würde am liebsten in seinem Verein die Saison nicht fertig spielen, ich möchte das er bis zum Ende bleibt. Er hat im Juni für dieses Jahr zugesagt und ich möchte das er sein Wort hält.


    Hallo zusammen,

    ...

    Und er will ja die Saison beim jetzigen Verein bleiben und auch einfach schauen wie sich die Saison entwickelt.

    Also irgendwie widersprichst du dir, oder?

    So oder so, glaube ich, dass du mehr deinen Sohn entscheiden lassen solltest.



    Und, dass sich ein Probetraining im Oktober zufällig ergibt, das glaube ich dir nicht. Probettainings bei hochklassigen Vereinen ergeben sich idR nicht zufällig und nicht im Oktober. Und falls doch, dann redet man doch über genau solche Punkte.

    Du hast außerdem meine Frage gut umschifft, ob du es warst, der das Probetraining initiert hat oder der andere Verein. Dem folgend verstehe ich nämlich nicht, warum du nicht den Verein des Probetrainings fragst bezüglich einer Gastspielgehnehmigung/Information an den Heimatverein/etc.

    Das wäre doch die beste Informationsquelle, gerade, wenn die höherklassig spielen und wahrscheinlich gut strukturiert sind.

    Die werden dir mit großer Wahrscheinlichkeit bessere Infos geben, als du die hier bekommen kannst.


    Frage am besten dort nach, wie du dich verhalten solltest.