Beiträge von Sir Alex

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    Ich freue mich ja schon auf den Tag, an dem ein ordentliches Gericht diesen Passus kippt aber bis dahin gilt: mit dem Spielerpassantrag unterwirfst du dich diesen Regeln... Der Verein muss dir eine Trainingserlaubnis ausstellen und der potentiell aufnehmende Verein muss sich das zeigen lassen.

    Das ist in so ziemlich allen Landesverbänden so.

    Kannst du dazu mal eine Quelle zeigen, aus eurem Fussballverband zb?


    Ich denke nämlich, dass das so nicht zutrifft und finde dazu nichts konkretes.

    Warum sollte das auch so sein?

    Dann könnte ein Verein das ja untersagen, was eben so nicht geht, meines Wissens.

    Mit angeblichem Versicherungsschutz hat das definitiv nichts zu tun, das ist ein Mythos.

    Ich glaube, dass man keine Zustimmung benötigt, wenn man eigeninitativ anderswo mittrainiert, auch wenn vielfach anderes behauptet wird.

    Maximal wird/muss der Heimatverein informiert werden, dass dein Sohn mittrainiert.

    (So handhaben wir das, kommt jemand eigeninitativ, dann machen wir nichts, sprechen wir jemanden an, dann informieren wir den Heimatverein).


    BFV könnte Berlin oder Bayern sein, Bayern hat da grundsätzlich teilweise speziellere Regularien, als im übrigeren Bundesgebiet, keine Ahnung, wie da dort ist.


    Aber, es wird so oder so rauskommen, dass er da mittrainiert hat. So etwas kommt eigentlich immer raus.



    Aber, wenn dein Sohn diese Saison eh zuende spielen will, dann verstehe ich den Zeitpunkt des Probetrainings nicht.

    Ich nehme mal an, dass das Probetraining deine Initiative war, falls ja, warum? Warum jetzt? Und vor allem, ist das der Wunsch deines Sohnes?

    Zitat


    Das geht aber nur bis zu einem gewissen Grad. Irgendwann ist ein Spieler in der höheren Mannschaft festgespielt und kann nicht mehr in die niedrigere zurück. Aber das ist bestimmt von Landesverband zu Landesverband unterschiedlich. Aber ich vermute da ist auch der Hund begraben. Der Trainer hat einen festen kader wo alle Spieelr bereits festgespielt sind und durch den Zeitpunkt der Verletzung war dein Sohn ersetzt und ein anderer Spieler hatte sich festgespielt. Wenn dein Sohn jetzt dazustosst, hat er plötzlich einem anderen Spieler ins Abseits gedrängt der dann keine Spielzeit mehr bekommt.Das ist eigentlich das einzige was ich mir jetzt vorstellen kann was in deinem speziellen Fall dahintersteckt.

    Aber ich kenn mich da nicht richtig gut aus. Die letzte D-Jugend wo ich mich mit dem Festspielen auseinandersetzen musste ist 4 Jahre her und jemand anderes weiss da bestimmt besser Bescheid.

    In welchem Landesverband ist denn der FV deines Sohnes?

    Ich denke, dass es viel pragmatischer ist. Der Trainer will den Sohn nicht wirklich im Kader haben. Vlt will er (oder der Verein), dass er aber in der C-Jugend noch dabei ist, weil auf Großfeld große und schnelle Spieler gebraucht werden und überhaupt ja in der Anzahl mehr als jetzt.


    Mit dem Festspielen wird da nicht zu tun haben, es geht erstens ja nur um einen Spieler und zeitens gibt es in eigentlich jedem Verband eine Möglichkeit wieder in der D2 zu spielen - entweder nach einer kleinen Pause oder weil 1-3 D1 Spieler eh D2 spielen dürfen.

    Manchmal passen Dinge auch nicht zusammen.

    Da wird hier kritisiert, dass Gelder nicht für die Jugend ausgegeben werden, die die Jugend einnimmt - ich verstehe nicht, warum Vereine da keine getrennten Kassen machen, bzw. lobe ich mir jene Vereine, die das eben machen - aber es wird auch viel fachkritisiert, dass Jugenspielerwechseln.

    Wäre es aber zB nicht sinnvoll und folgerichtig, wenn Jugendspieler eben drthin wechseln, wo der Beitrag (und vlt mehr) auch in die Jugend fließt?


    Ich lese hier oft von absurd niediregen Beiträgen, während bei mir in der Region 20 Euros im Monat inzwischenmehrere Vereine nehmen. Aber da geht das Geld dann auch in die Jugend, wenn es in der Jugend eingenommen wurde. Das fängt beim Trainingsmaterial an (niemand muss sich um Kleinfeldtore oder kleinere Tore streiten, wenn man zeitgleich Training hat, es sind viele Tore aller Größen vorhanden), geht bei Spielkleidung weiter und endet bei Trainern, die auch aufwandsentschädigung bekommen, damit sie mindestens nicht draufzahlen.

    Beim Sperren feht es logischerweise um den Zeitpunkt des "Zusammenpralls". Da bewegt sich der "Blocker" in der Regel nicht/kaum. Klar, ist schwer genau auszumachen im Getümmel und wird tendentiell auch nie gepfiffen, falls es so sein sollte. Andersdwo auf dem Feld - zB beim Konter - wird das aber schon sehr regelmäßig geandet, wenn der Verteidiger nicht klar steht, sondern sich noch bewegt.


    Beim "Abschirmen" darf der Gegner nicht "mit den Armen oder Körper abgedrängt" werden. Das kann man so interpretieren, dass man nicht aktiv mit dem Arm den Gegner aus dem Tritt bringen darf. Man darf aber den Körper und Arm "in den Weg stellen (in halbwegs natürlicher Haltung, denn den Arm eng am Körper wäre zB nicht natürlich. Das mit der Armhaltung gilt ja auch beim Handspiel zB).


    Würde dein letzter Satz so zutreffen, wie du ihn interpretierst, dann wäre Fussball defacto körperlos. Abschirmen tut man den Ball ja bei jeden Zweikampf, etc.

    Also dieser : "Und auch das Abschirmen des Balles ist klar definiert - weder Arme noch Körper (z.B. Hintern) dürfen eingesetzt werden."

    Denn dann wäre Rempeln uä nicht erlaubt, was es aber ja laut Regel und Regelauslegung definitiv ist. Rempeln ohne Arme und ohne Körper, soll wie funktionieren?



    Ich interpretiere die Worte der Regeln anders, als du es tust.

    Na doch. Du darfst ja überall stehen ohne dafür bestraft zu werden. Wäre ja noch schöner, wenn nicht.

    (Es ist nicht alles explizeit in den regeln aufgeführt, was erlaubt ist. So steht da zB nicht, dass man rennen, laugen sogar einbeinig hüpfend sich bewegen darf. Ist aber unstrittig, denke ich.)


    Du irrst hier wiederholt bzw. vermengst Dinge, wie weiter oben das Sperren mit Ball vs Sperren ohne Ball. Das steht übrigens sogar in den REgeln, das Sperren mit und ohne Ball.


    Trikot festhalten habe ich dabei auch als klares Foul genannt, das ist hier unstrittig. Aber kurz den Arm, die Hand (Ohne das Trikot zu greifen) am Körper, das ist der Sport. DAs ist jeder Kontaktsport, weil es bei dem Tempo und Gegnerdruck anders auch nicht praktikabel ist.



    Und, ob die Kinder regelkonformen Körpereinsatz lernen, das liegt ja am Trainer.

    (Aber, da wir hier ja überwiegend Trainer sind, haben wir es ja in der Hand und müssen nicht über Schiedsrichter, Regeln oä lamentieren.)


    Festhalten aber auch "grauzonen Einsatz" kritisiere ich, wenn ich U10, U11 oder U12 trainiere. Das kommt irgendwann von ganz alleine, völlig wertfrei. Ja, da verliere ich vlt mal ein Spiel mehr, weil mein Spielerr nicht am TRikot zieht.

    Ordentlichen, selbst aktiven Körpereinsatz, den fordere ich aber ein. Und hier habe die Erfahrung gemacht, dass da bei Kinder- und Juhgenteams auf weniger hohem Niveau dieser Körpereinsatz als Foul gefordert wird. (Wenn in der U9 zB jemand hinfällt nach einem Kontakt, wirdfast immer Foul gefordert. Weint das Kind sogar teilweise mehr. Da rennen auch pro Spiel 2-3 mal Trainer oder Betreuer aufs Feld.)


    Ich gebe dir recht, vielfach wird das anders ausgebildet, da gibt es nur körperlos oder sehr unsauber.



    Ich glaube aber, dass wir alle hier nicht von festen Trikotfesthalten sprechen und das auch nicht mehr ins Spiel bringen sollten. Das ist unstrittig und wird auch von den Schiedsrichtern so ausgelegt.


    Es geht um "Graubereiche" und ich bin der Meinung, dass sich vielfach - auch hier im Thread - über Dinge aufgeregt wird, die eben "nur" körperbetontes Spiel sind. Nochmal: Fussball ist und bleibt ein Kontaktsport und das ist auch richtig und wichtig.

    Wie will man zwischen Rempeln und Foul unterscheiden?

    Oder meint ihr "jede Berührung" der Hand/des Armes mit dem Gegner soll Foul sein? Das macht aus diversen Gründe keinen Sinn.



    Das was zB Union spielen lässt, sehr körperbetont, zweikampflastig, das hat auch seine Daseinsberechtigung, auch wenn diese in den letzten 10-15 Jahren dieser Art von Fussball zusehens abgesprochen wurde.




    Exkurs: In der NBA wurde das Spiel auch immer körperloser, immer Offensivfreundlicher. Man könnte fast meinen, (gut) verteidigen ging nicht mehr, lohnte sich nicht.

    Klar, es ist, wie in jedem Sport, Offensivszenen bringen die Zuschauer und die Regeln werden dementsprechend angepasst/ausgelegt. Im Basketball, im Football, auch im Fussball.

    Jetzt hat die NBa letztes Jahr, den Bogen eim wenig zurückgedreht, was zur Folge hatte, dass " bewusstes Foul ziehen" nicht mehr funktionierte. Wenn man sich an Robben oder Neymar erinnert, dann täte das dem Fussball gut.

    Fußball hat durch Technik, Taktik und Tempo so viel zu bieten, was noch viel mehr zur Geltung kommen würde, wenn es nicht ständig durch Halten und Klammern blockiert werden könnte.

    Und auch ohne den Einsatz der Hände bleibt noch ausreichend Kontaktsportpotential (Stichwort: drängeln/rempeln).

    Ganz pragmatisch betrachtet:

    ist das "Drängeln/Rempeln" dann aber schwer danach zu unterscheiden, ob die Hand für eine Millisekunde auch am Gegner war bzw. ob das Regelkonform war oder nicht.

    Das würde dem "flopping" also "rumschwalben" Tür und Tor öffnen.

    Es müsste dazu also eh jeder Schieri bewerten, ob das jetzt regelgerechtes Rempeln war oder nicht.

    Tut er jetzt eben auch, indem man bewertet, ob es ursächlich für den Sturz war. - Klares Festhalten über 2-4 Sekunden oder der deutliche Griff ans Trikot wird ja idR gepfiffen.

    Oder dass bei Standardsituationen nicht der zum Kopfball kommt, der sich durch gute Bewegungen, Freilauffinten und perfektes Timing einen Vorsprung verschafft, sondern der, der im richtigen Zeitpunkt kurz klammert um den gut postierten Gegner am Absprung zu hindern.

    1) Willst du nach jedem Standart einen Videobeweis? Im "Getümmel" da zu differenzieren, unmöglich.

    2) Und ich widerspreche dir auch, wenn du sagst, dass nur der in gute Position kommt, der klammert. Freilauffinten (besonders im Kollektiv als Team - Stichwort Freiblocken ) aber auch perfektes Timing und besondere Sprungkraft (das man eher springen kann, als der Gegner) machen viel mehr aus, als du suggerierst.



    Fussball wird immer schneller und dynamischer. Der Zeit- und Gegnerdruck nimmt enorm zu. Das führt dazu, dass man immer mehr Gegnerkontakt bei allen Aktionen hat und nicht mehr, wie in den 70igern alle Zeit der Welt bei der Ballannahme hat.

    Deshalb ist Körperstabilität zB sehr wichtig und ua fehlende motorische Schnelligkeit ein Auschlußkriterium für höheres Niveau.

    Im Laufduell, aber auch sonst, darfst du ja auch als Ballführer die Arme "ausbreiten", damit der Gegner nicht nah vorbei kommt und du merkst, wo er es versucht.

    In welcher Regel steht das?

    Ich mache mal ein Beispiel: Ball abschirmen an der Eckfahne

    Viele Spieler breiten dort die Arme nach außen auf, wenn sie mit dem Rücken zum Gegenspieler stehen und in Ballbesitz sind. Das wird meistens geduldet, ist aus meiner Sicht aber nicht regelkonform. Drehen wir das Ganze nämlich um und ich nehme den Ball hinter mich, schaue meinen Gegenspieler an und breite die Arme aus, dann wird jeder sofort sagen, dass dies unsportlich ist und es einen Freistoß geben muss.

    Habe mich wohl falsch ausgedrückt. Ich meinte, dass so die grundsätzliche Regelauslegung ist und das stellst du ja nicht zur Diskussion.

    Und man könnte eben argumentieren, dass der Ball im Rücken eben kein kontrollierter Ballbesitz ist, dann ist es schon ohne Armeinsatz ein "Sperren ohne Ball", wenn man sich bewegt.

    Ich stimme Euch zu, dass das Thema stark polarisiert, weil 2022 bzw. die letzten Jahre körperbetontes Spiel und hier speziell arbeiten mit den Händen viel mehr toleriert wird als in der Vergangenheit.

    Fußball als Kontaktsport kann eine Antwort darauf sein, muss es aber nicht.

    Da habe ich eine andere Wahrnehmung, das ist nichts, was in den letzten Jahren verstärkt hinzukam. Im Gegenteil, wenn man sich anguckt, was in den 80igern und 90igern für körperbetontes Spiel gab.

    Was sich in den frühen 2000er Jahren geändert hat, ist dass im Jugendfussball nicht mehr "körperlos" gespielt wird, auf sehr hohem Niveau sogar im Kinderfussball (U9-U12).

    Auch ein Grund, warum es deutlich mehr Jugendspieler und das auch in jungen Jahren im Profifussball durchsetzten können.

    Und als zweites, dass der Fussball immer schneller wird, Raum- und Gegnerdruck extrem zugenommen haben.

    Mich persönlich stört dieses permanente Arbeiten mit Händen und Armen von beiden Seiten egal ob bei Standards oder im Laufduell kolossal, weil ein eigentlich unfaires Mittel (festhalten) genutzt wird um Geschwindigkeits- und Beweglichkeitsnachteile auszugleichen.
    Das fällt sogar schon im Nachwuchsfußball im Leistungsbereich auf, dass große akzelerierte Spieler ihre Beweglichkeitsnachteile gegenüber kleinen wendigen Spielern ganz bewusst, und vom Trainer eingefordert, mit Händen und Armen kompensieren, anstatt einfach daran zu trainieren schneller und wendiger zu werden.

    Zusätzlich stürzt es den Schiedsrichter in ein Spannungsfeld:

    Das ist eine Stigmatisierung, die ich nicht nachvollziehen kann. Du suggerierst, dass große Spieler einen Geschwindigkeitsnachteil haben und das ist Quatsch. Tut mir leid, aber das muss man so bezeichnen.

    Mal davon abgesehen, dass man motorische Schnelligkeit kaum verbessern kann, egal, wie man trainiert.

    Es suggeriert auch, dass kleine Spieler nie festhalten, etc.

    (Und das sage ich als ein Spieler, der immer klein und wendig war, größte Stärke die ersten 5 Meter.)


    Für mich wäre dementsprechend die Trennung auch relativ einfach und eindeutig zu schaffen:

    Körpereinsatz im Sinne von rempeln, drücken, drängeln mit angelegtem Arm ist erlaubt. Wenn der Gegner schneller ist, komme ich ja eh nicht zum rempeln, weil er mir dann trotzdem davon rennt. Sobald die Hand aber aktiv und bewusst ein Körperteil des Gegenspielers angreift ist es ein Foul. Damit könnte ich nämlich einen schnelleren Gegenspieler regelwidrig Bremsen und der Schiedsrichter muss wieder auslegen, ob die Bremse hart genug für ein Foul war.

    Im Laufduell, aber auch sonst, darfst du ja auch als Ballführer die Arme "ausbreiten", damit der Gegner nicht nah vorbei kommt und du merkst, wo er es versucht. Das müsste man dann auch strenggenommen wegpfeifen, Die Arme werden nur dafür bewusst eingesetzt.

    Die Situation, die du meinst - Laufduell, einer ist klar vor dem anderen - ist ja viel seltener, als diverse "Armeinsätze" in schwammigeren Situationen. Gerade je höher das Leistungsniveau ist.

    Gegenüber der aktuellen Regelauslegung wäre das selbstverständlich eine krasse Wandlung und würde im ersten Jahr zu vielen Fouls führen, weil der ein oder andere Spieler weitermacht wie bisher. Nach einem Jahr hat sich das aber eingespielt und die Jungs wissen wie sie zu agieren haben.
    Bei Einführung der Rückpassregel gab es auch fast ein Jahr lang Chaos in den Strafräumen, bis die Torhüter gelernt haben, dass man auch mit den Füßen spielen kann ;).

    Und trotzdem war sie das Beste, was im Fußball in den letzten 30 Jahren (so alt ist die mittlerweile) erfunden wurde.

    Grundsätzlich argumentiere ich auch gerne so. ZB, was das Handspiel oder das "Meckern" zum Schiedsrichter betrifft. Das zeigen andere Sportarten - zB Hockey, wo Fuß immer Strafecke gibt, Meckern zum Schieri immer Zeitsrafe.

    Aber körperlosen Fussball will ich nicht. Und das sage ich als jemand, der von deinen Vorschlägen zu aktiven Zeiten stark profitert hätte, der beim Wechsel Jugend zu Männer daran gescheitert ist. Zumindest auf dem Niveau, wo ich in der Jugend dachte, dass ich sei.


    Edit: Die Rückpassregel hat kein Jahr Chaos in den Strafräumen gebracht. Vlt in der Kreisliga, aber nicht im Profifussball oder guten Jugendfussball. Klar, viele Fänger haben den Ball damals nur rausgeschlagen, anders als heute, aber so krass war die Umstellung für die aktiven auch nicht, behaupte ich.

    Da wäre das "körperlose Spiel" ein viel tiefgreifender Einschnitt.



    Edit: Irgendwo schreibst du, dass man Stabilität etc. halt trainieren könnte - habe mir den Thread erstmalig eben durchlesen. Und ja, damit hast du recht. Das ist eine wichtige koordinative Fähigkeit, die Spieler in ihren Niveaustufen unterscheidet bei "leichtem bis mittleren Körperkontakt. Das ist trainierbar - Koordination ist nicht nur Rhythmisierungsfähigkeit, im Gegenteil.

    Klingt jetzt vlt hart, ist aber mM nach so und das zurecht. Sportspiele, wo es zu Körperkontakt kommen kann, da sollte es auch dazu kommen dürfen. Ist im Basketball - jaja körperlose Sport, wie es früher hieß - Handball, etc. nicht weniger, im eher Gegenteil sogar.

    Dann musst du aber jedes "Zupfen" zumindest mit Foul werten und dann sage mir, wie viele Elfmeter bei Ecken gegeben werden müssten?

    Ist das selbe, wie mit den Pfiff für Kimmich gegen Stuttgart vor 3 Wochen.


    Die "normale" Regelauslegung im "ambitionierten" Fussball ist eben, dass so etwas "eigentlich" nicht mit Foul, schon gar nicht mit rot geahndet wird. Fussball ist ein Kontaktsport - Körperkontakt ist grundsätzlich erlaubt.

    Das kann man jetzt gut oder schlecht finden, aber so ist mM nach die gängige Regelauslegung und dem folgend, ist diese Entscheidung schon sehr hart.

    Ein paar Anmerkungen:

    1) Ich halte nicht von Spielformen, wo etwas verboten ist, was eigentlich die beste/leichteste Option wäre im Sinne des Spieles. So düften bei deiner Idee, die "guten Speler" kein Tor erzielen, selbst wenn sie vor dem leeren Tor stehen.

    2) Du unterteilst ja in stark und schwach, wenn du solche Regeln einfürst, kritisierst aber solch eine Einteilung zum Wettkampf.

    3) Besser sind Provokationsregeln, die das gewünschte Verhalten "provozieren". ZB doppelte Wertung.

    4) Warum muss es in der F-Jugen 9gg9 Spielformen geben? Viel zu viele Spieler, viel zu wenig Ballaktionen. Besser, 3gg3 oder 2gg2 Spielformen in CL-Modus. Maximal 4 Teams auf 2 Feldern.

    5) Dribbling ist nicht das Gegenteil von Teamspiel! Und Abspielen bedeutet nicht "Teamspiel". Mal losgelöst davon, dass je Jünger, desto mehr Dribbeln und weniger Passen mM nach der richtige Weg ist, ist "Teamdpoel" für mich vor allem Einsatzbereitschaft, Spiel gegen den Ball, etc.


    Wenn man nicht in zwei Mannschaften teilt, dann würde ich grundsätzlich im Training viel mehr in kleinere Gruppen unterteilen und Provokationsregeln einführen. 2gg2, wenn man einen eingedribbelten Ball nicht ohne weitere Berührung ins Tor schießen kann ZB. oder 3gg3, wenn alle den Ball berührt haben, dann zählt es doppelt, etc.

    Aber nicht grundsätzlich in gute und schlechte teilen. Mal gemischt, mal weniger gemischt, mal komplett getrennt (zufällig wirkend natürlich).


    Auf die schnelle und vlt unstrukturiert.

    Bevor die Diskussion hier endgültig in ein anderes Thema hinein rutscht:

    Es ist ja völlig irrelevant hier ein Schuldigen zu suchen oder jemanden die Schuld zu zuweisen.

    Fakt ist, dass das Kind kein Spaß mehr hat und da sollte man was tun, ob es nun mal das ist, dass man mit dem Trainer redet und die "Anschuldigungen" des Kindes vorträgt oder ob man einfach das Kind wo anders anmeldet.
    Nur sollte irgendwas getan werde, damit das Kind nicht komplett dem Fußball verloren geht, wenn es scheinbar vermeidbar wäre.

    Sagte ich gestern ja schon. Ich würde aber dem Kind verschiedene Optionen aufzeigen, aus denen ER wählen kann. Und das auch so vermitteln, dass er nicht das wählen soll, was er denkt, was auch den Eltern passt. Es geht nur um ihn.


    a) andere Vereine angucken, ggffs wechseln

    b) ganz aufhören

    c) andere Sportart


    Es sollte wirklich das Kind im Mittelpunkt stehen und bei der Wahl des Hobbys geht es darum, was dem Kind Spaß macht, es ist ja egal, wie gut er das kann (denn das wurde hier auch geschrieben, er spiele gut, was irrelevant ist).

    Deshalb würde ich obige Optionen auch durchsprechen.

    Der Junge will ganz offensichtlich nicht mehr. Das hat er deutlich gemacht. Mehrmals. Ganz offensichtlich.

    klingt auf mich sogar so, dass er am liebsten ganz aufhören will. (Hast du ihm diese Option auch angeboten?)


    Weiß nicht, was da ein GEspräch mit dem Vorstand bringen soll.

    Verstehe dich nur bedingt bzw. habe ich das Gefühl, dass es mehr um dich geht, als um deinen Sohn.

    Du hast dich ja schonmal an den Trainer gewendet und du willst, dass dein Sohn es nochmal probiert, weiter macht.


    Dabei sagt dieser klar, dass er keine Lust mehr hat, er ist auch schon einige Zeit dabei um 11 Jahre alt.


    In dem Fall ist es auch logisch, dass dein Sohn mit dir darüber nicht reden will, wozu auch? Deine Meinung ist klar, dein Ansatz nicht ergebnisoffen und vor allem steht nicht das Bedürfnis deines Sohnes im Vordergrund.

    Tatsächlich habe ich immer mehr das Gefühl das uns die letzte Saison etwas auf die Füße fällt. Da haben halt 10 Minuten gereicht um zu gewinnen. Ich denke die Jungs müssen verstehen, dass es diese Saison anders ist und wir wirklich 50 Minuten Gas geben müssen.

    wenn es aber schon letztes Jahr so war, dass die Kinder deiner Meinung nach nur ein Fünftel der Spielzeit "vollen Einsatz" gezeigt haben, wie bist du das letztes Jahr angegangen?

    Oder gehst du es erst jetzt an, weil ihr die Spiele nicht mehr gewinnt?


    Darauf aufbauend: Wie wechselst du?


    Bei mir ist zB so, dass ich Einsatzbereitschaft erwarte. Jeder kann mies spielen, 9 von 10 Bälle landen beim Gegner, gibt solche Tage. Aber Einsatz geht immer. Wer Einsatz zeigt bekommt ordentliche Spielzeit.

    Dazu wechsle ich auch nicht erst in der Halbzeit.


    Wenn dich die Einsatzbereitschaft also zB stört, kannst du ja wechseln nach zb 8-10 min.

    Oder mal eine komplett andere Startaufstellung wählen, falls du das nicht eh machst.



    Aber generell habe ich das Gefühl, das dein Ansatz schon zu festgefahren ist. DH du schließt solche hier im

    Thread geäußerten Vermutungen ja aus, dass zB der Gegner deutlich nachlässt. (vlt mal einen Trainerkollegen den Gegner beobachten lassen, statt dein Team. Dann bemerkt er vlt. das deren Trainer sein Team "schlecht" wechselt bei Führung oä.)

    Grundsätzlich steht die richtige Analyse vor jeder Maßnahme. Bei allem. Denn wenn die falsch ist, dann bringt die Maßnahme auch nichts.

    Es war aber abzusehen, wenn du ehrlich bist.

    Dazu war es scheinbar klar, dass er nicht Startelfspieler wird und dass er in dem Fall ja immer Stress macht. -


    Du wolltest ihn nicht im Kader - das kann ich absolut nachvollziehen - aber das wusstest du vor dem 30.6.


    Und, du hättest ja auch ausreichend Spieler gehabt, wenn der Langzeitverletzte nicht fit wird und der Neue nicht einschlägt. Du hast 4 nach unten abgegeben und ihr habt ja noch eine zweite Mannschaft. Aklso keinen Spielermangel.


    Das kannst du drehen und wenden. wie du willst, das war nicht gut und ehrlich von dir gelöst und das ist jetzt echt nicht einfach.

    Darf ich fragen, warum du ihm scheinbat erst jetzt sagst, dass er in die Zweite soll? Jetzt, wo er nicht mehr wechseln kann - also ohne Vertragsamateurstatus bei einem Kreisligaspieler.


    So ein Stinkstiefel er auch sein mag und wie richtig es auch war, den auszusortieren, das hättest du besser machen können.

    Denn erstens hast du es bestimmt schon länger gewusst, zweitens wärst du ihn dann jetzt auch los, bei einem anderen Verein.


    Jetzt einen guten Rat zu geben, das fällt schwer. Vor dem 30.6. hätte ich dir einen geben können.

    Ganz ehrlich, ich würde mich nochmal an einen Tisch setzten, sagen, dass du zu der Entscheidung stehst, aber der Zeitpunkt falsch war. Und mache ihm keine Hoffnungen, dass er wieder hoch ruutschen köntte, wie du es scheinbar gemacht hast. Denn das war nicht ehrlich, das weißt du, das weiß er.

    WM/EM haben ihre Zuschauer, aber die Liga halt nicht.


    Ist das selbe, wie beim Handball oder Hockey.

    Basketball, Eishockey.

    Gucke ich alles sehr gerne bei WM/Olympia, sonst aber nahe Null.


    Frauenfussball im Ligabetrieb hat ja noch ein Manko, dass langam auch auf die Männer zutrifft. Die Spannung fehlt. In Die Abschlusstabelle kann man sehr genau vorhersagen, Platz für Platz, spannend sind die meisten Spiele eher nicht.

    Ich gucke kaum noch Bundesliga der Männer live, weil es langweilig(er) geworden ist. Englische Liga ist da interessanter.

    Einen wunderschönen guten Morgen 😁


    Nagelt mich bitte nicht ganz so krass auf das mit der Viererkette fest.

    Grundsätzlich lernen die beiden Verteidiger schon sich wie Innenverteidiger zu verhalten und sammeln in dieser Formation Erfahrungen die Ihnen auch in der C Jugend weiter helfen. #...

    Echt?

    Was genau denn?


    Ist es defensiv nicht defacto auch eher eine Manndeckung, gerade, weil viele Gegner auch im 2-3-2 agieren?

    Ballorientiertes Verteidigen ist mt 3er Kette hinten besser umzusetztn und das ist ja die Grundlage.

    ich finde 2-3-2 nicht schlecht bei 7 Feldspielern. Im Ballbesitz lassen sich dadurch viele Passdreiecke generieren.

    Gruppentaktisch wäre ganz klare Ansage wir greifen zusammen an und wir verteidigen zusammen.

    Wir wollen den Ball haben.

    Trainingsschwerpunkte auf jeden Fall Umschaltspiel. Überzahl- und Unterzahlspiel. Und ganz wichtig offene Stellung um das Tempo nach vorne hochzuhalten.

    Wenn du bereits einen festen Torwart hast kannst ihn ja wie einen Libero einsetzen bzw zusätzlich ausbilden. Dadurch kann die Abwehr sehr hoch stehen und überzahlsituationen generieren. Torwart fängt dann älange Bälle ab.

    Ich kann dem 2-3-2 wenig abgewinnen.

    In der Praxis geht es eigentlich nur darum, wie der zentrale die 1gg1 Situatin löst, Überzahl schafft. - Wenn man ehrlich ist, spielt da auch der selbe Spieler und immer durch.


    Vorbereitung zur Viererkette, oder allgemein Abwehrkette ist null.

    Die IVs bieten sich beim Abstoss eo an?

    Breit? Dann stehen sie quasi den mit den Außen "hintereinander".

    Eher zentral? Wer bietet sich dann breit und tiewf an? Sind es wirklich die Außen? Dann ist es aber eher ein 4-1-2 System.


    3er Kette hinten, egal ob 3-2-2, 3-1-1-2, 3-1-2-1 oder meinetwegen auch auch 3-1-3 ist dir Vorbereitung auf Viererkette. Da kommt dann nur der zweite IV dazu, das geht dann aber leicht(er), als vom 2-3-2 System


    Habe nahezu nie gesehen, dass ein 2-3-2 System nicht statisch und auf den zentralen ausgerichtet gespielt wurde und das Teams aus diesem System heraus dann gut zur Viererkette gekommen sind.