Steini
war mir nach Absenden meines letzten Beitrages schon klar,dass ich da einiges zuviel aus meiner Sicht geschreiben habe.
Einer Sichtweise, die geprägt ist durch ein lange Zeit, die ich im Fussball dabei war, vieles gekannt habe, vieles vom System DFB
sowohl in positiver wie negativer Richtung, kennengelernt hatte.
ch habe vorher ( da immer nur ab D trainiert ) nicht gewusst oder geahnt, was da abgeht. So wird es wohl jedem Neueinsteiger in dem Bereich gehen.
meine erste Erfahrung mit dem Kinderfussball lag 30 Jahre zurück, seitdem hat sich die Fussballwelt verändert, somit
war der Einsteig in den Kinderfussball auch für mich Neuland.
Aber natürlich hat auch jeder Neuling in der G sofort ein Netzwerk an Trainerkollegen mit denen er Turniere organisieren kann
Einstieg in den Kinderfussball und Wohnungswechsel fielen bei mir zusammen, womit ich mir auch ein Netzwerk zuerst aufbauen musste.
Hier kam dann natürlich meine jahrzehntelange Erfahrung als Fussballer zugute.
ein Netzwerk kann man sich nur langsam aufbauen. anfangs genügte mir dazu ein Verein aus der Nachbarschaft, reichte bei der G vollkommen aus, da über den dann schnell andere Kontakte entstanden. Ein G-Turnier als Zuschauer besucht, geschaut, wer
da aus der näheren Umgebung ist, wer vernünftig auftritt und dann den Kontakt zum Trainer gesucht. Telefonnummer ausgetauscht,
und schon hatte es sich.
Muss man natürlich auch der Typ dazu sein.
Mit mehrjähriger Erfahrung wäre das durchaus machbar. Da macht man vieles aufgrund des Erfahrungsschatzes so nebenbei und aus dem Bauch raus. Ist aber nicht die Praxis.
Trotzdem habe ich in diesem ersten Jahrgang Fehler gemacht, war ja Neuland, konnte selbst aber mit diesen Fehlern umgehen,
und sie entsprechend korrigieren, wohl auch, weil ich das Innenleben des Fussballes kannte und selbst Vater eines in dieser Altersgruppe spielenden Jungs war.
In dieser Anfangszeit habe ich viele Gesprächspartner anderer Mannschaften gesucht, um zu erfragen, wie es bei ihnen so abgeht,
sowohl positves wie negatives und daraus viele Lehren gezogen.
Nicht nur meckern, macht es doch selber besser.
Es geht nämlich um die Grundvoraussetzungen, die für die Neueinsteiger in diesem Bereich zu schaffen sind.
Die Betonung liegt auf "nur". Meckern über das, was anders sein sollte gehört schon dazu. Gewisse Dinge werden sich wohl nie, andere erst nach langer Zeit ändern, egal wieviel gemeckert wird.
Und da bin ich durchaus der Meinung, dass auch Neulinge in ihrem Bereich was ändern können. Vorraussetzung natürlich, dass sie erkennen was anders gemacht werden müsste.
Das kann absolut keine Steilvorlage für Verantwortliche sein. die sind auf einer anderen Ebene, wie ich als Trainer, haben eine andere Verantwortung und andere Aufgabe.
Aber wenn mein JL eine Pflaume ist, und meine JL war eine, dann meckere ich nur über die, sondern mache mein Ding, so wie ich es für besser finde.
Und all die, die hier im Forum lesen, andere erreichen wir ja wohl nicht, bekommen doch mit, was falsch sein kann, was man besser machen könnte, können unter vielen beschriebenen Vorgehensweisen das für sich passende und wichtigeherausfiltern.
Und diese Personergruppe fordere ich auf, in ihrem engen Bereich ihre Mannschaft, selbst Veränderung anzupacken, anstatt auf allgemeine Veränderungen zu hoffen, die oft erst dann kommen, wenn man in diesen Altersstufen nicht mehr wirkt.