Du bist doch derjenige, der sich immer wieder gegen die starke Reglementierung ausspricht. Jetzt forderst du sie massiv und zwar in den Punkten, die du akzeptierst. Nichts mehr davon, dass aus deiner Erfahrung eine FPL nicht überall notwendig ist, es gibt ja Regionen wo das auch ohne schon funktioniert.
@Uwe
ich bin vom Typus her allgemien gegen eine allzu starke Reglementierung.
ichbin auch immer noch der Meinung, dass z.B. die FPL bei uns nicht unbedingt notwendig wäre, wenn es um die vorrangige Zielsetzung der Ruhe auf dem Platz, egal ob von Trainer oder Zuschauerseite, geht.
Dort wo die Tabellen seit Jahren abgeschafft sind, wo jetzt in G und F in Turnierform gespielt wird, ist dies auch der Fall.
Trotzdem bin ich für eine bundesweite Einführung der FPL, da gravierende Veränderungen und überall nur so erreicht werden können.
Aufgrund meiner in 2 Landesverbänden gemachten Erfahrungen, und im Gegensatz dazu, was hier teilweise beschrieben wird,
gehört für mich, was für mich auch selbstverständlich war, FPL und Abschaffung der Tabellen zur Zielerreichung einfach zusammen.
Während Coachingzone, Fanzone und Einflussnahme der Trainer nicht kontrollierbar ist, und auch weiterhin stark von der Einstellung der Beteiligten abhängig ist, ist das Abschaffen von Punktspielen für alle gültig, kann auch nicht umgangen werden und führt somit zwangsläufig zu verändertem Verhalten.
Also fordern wir jetzt beide, die flächendeckende Abschaffung von Tabellen, die flächendeckende Einführung der FPL und für die Zukunft eine Rotationsregel, sind wir uns da einig?
bis auf die Rotationsregel stimme ich dir absolut zu.
Kontrolle einer Rotationspflicht ist absolut nicht möglich, kann allzu leicht ausgehebelt werden. macht für mich deshalb keinen Sinn.
Hier muss einfach ein Umdenkungsprozess bei Trainern (bei weitem nicht mehr bei allen) erreicht werden, was durch die Abschaffung von Tabellen stark beeinflusst wird.
Ich würde mir als Kinderkümmerer auch nie vorschreiben lassen wie ich rotiere. Ich rotierte, wie es für meine Kids erforderlich und sinnvoll angesehen habe, und nicht nach Stoppuhr.
Nicht die Spielzeit pro Spiel war für mich der Masstab, sondern gleiche Spielzeit im Laufe der Saison.
So spielte bei mir der Dicke Paule gegen schwächere Mannschaften auch mal ein ganzes Spiel durch, und die Leistungsträger
blieben draussen. Hier griff bei mir auch der Gedanke einen Gegner nicht abschiessen zu wollen. (dies haben wir ja auch schon ausführlich diskutiert)
Ziele im Kinderfussball sah ich als Ganzes und nicht in der sturen Durchsetzung von einzelnen Punkten, denn die konkurrieren manchmal untereinander.
versteht man unter Rotation die Positionsrotation, von der ich ein grosser Freund immer schon war, rotierte ich da auch nicht des rotieren willens, sondern rotierte so, dass es sowohl für die Mannschaft, als auch das jeweilige Kind was brachte und mir sinnvoll erschien.
@Uwe, wir liegen ja bezüglich des Kinderfussballes ziemlich auf einer Wellenlänge, diskutieren hier aus meiner Sicht
doch lediglich wie dessen Ziele am besten zu erreichen sind. Dass diese Diskussion auch unterschiedliche Aspekte hervorbringt,
beeinflusst durch eigen gemachte Erfahrungen,und eigene Sichtweisen, ist für mich normal.
Und jede Diskussion hält das Thema am Leben und bringt uns weiter.