Beiträge von guenter

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    Nun könnte ich Hausaufgaben mit der Garagenwand, Gartenmauer o.ä. aufgeben. Aber wer korrigiert bei falscher Ausführung? Vielleicht schleichen sich da Fehler in der Ausführung ein...?


    Follkao


    guter Einwand. vernünftige Ausführung von technsichen Übungen gehört in die normale Trainingszeit. aber auch da lässt sich ja nicht jeder Fehler bei jedem Einzelnen immer direkt korrigieren.



    aus gemachter Erfahrung mit meinen Söhnen habe ich jedoch genau das Entgegengesetzte festgestellt.durch das ständige Passen mit der Wand, hat sich die Technik verbessert, auch ohne korrigierendes Eingreifen. Durch den Hinweis, stets beidfüssig
    mit der Wand zu spielen, wurde eine Gewohnheit zu beidseitigem Passen und Schiessen erreicht, die in keiner Trainingszeit erreichbar ist.
    Meine beiden Söhne sind absolut beidseitige Fussballer.


    Kinder haben in den Ferien auch des öftereren Langeweile, Kinder spielen dann auch glegendlich mit dem Ball herum.
    Kinder sind dankbar, wenn sie dann auch den ein oder anderen Tip bekommen, was sie da spielen könnten.


    Vor allem die Kinder, deren Väter wenig Zeit oder auch keine Lust haben, mit ihrem Kind im Garten sich Bälle zuzuspielen. die gibts ja wohl auch.


    Mal überlegt, warum Kinder, deren Väter mit ihren Kindern von kleinauf mit einem Ball spielen die besseren Fussballer sind?


    Sollte man da den anderen nicht auch Möglichkeiten aufzeigen, um das etwas auszugleichen?


    An dem Wort Hausaufgaben kann man sich auch aufgeilen. Ein Trainer sollte doch wohl in der Lage sein, dieses Wort zu vermeiden und das den Kids anders rüberzubringen, und zwar so, dass sie dem positiv gegenüberstehen.

    Ab einem gewissen Alter übernimmt der Spieler auch eine gewisse Eigenverantwortung für seine Entwicklung und verläßt die Rolle des reinen Konsumenten.


    ein bedeutender Satz, den ich noch ergänze:


    Es ist Aufgabe von Erziehungsberechtigten und auch Trainer durch Förderung der Eigenverantwortung und somit Stärkung der
    Eigeninteresse Kinder und Jugendliche (Eltern sollten wir dabei auch nicht vergessen) von diesem reinen stark verbreiteten
    Konsumentendenken wegzubringen und in Selbstinitiative umzuleiten.


    ohne diese Unterstützung bleibt es leider jedoch allzuoft bei diesem Konsumentendenken.


    AKjfv


    wir haben ja die grundsätzliche Übereinstimmung hier.


    trotzdem bleibt für mich das Entscheidende: Wie (in welcher Form) bring ichs den Kids rüber, und da seh ich eigendlich die
    kritische Betrachtung von @TW. Und die würde ich dann auch nicht von der Hand weisen.

    aber die Trainer, die sich für Hausarbeiten aussprechen, verbinden damit bestimmte Verpflichtungen.

    @TW


    hab von Anfang an dein Denken verstanden. Vermute auch, dass dir schon etwas bewusst war, wie ich das gehand habt habe.


    deshalb hab ich dann schon detaillierter beschrieben, wie ich vorging, wie meine Denke dabei war. eigendlich weniger für dich.


    Man muß sich mit übereifrigen Trainern auseinandersetzen!

    damit habe ich ein Problem. waren wir aber nicht alle bei unserem Einstieg übereifrig? wollten alles besser machen, vieles verändern? Nach Jahren sieht man da vieles anders.


    Manchnmal würde ich schon gerne schreiben: lass die Finger vom Traineramt, hör im Interesse der Kinder auf, oder ändere deine Denkweise total. manchem Trainer würde ich schon gerne direkter schreiben, dass er keine Buli-Trainer ist, sondern ein Truppe von Kindern, die gerne Fussball spielen und einen Kümmerer dafür brauchen und keinen Taktikanalysten ala DF1, dass Ausbildungsfetischismus genau so schlimm sein kann, wie der Schreihals an der Aussenlinie.


    Aber wie sagte schon mein Oppa: Ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.


    und ich sage: so wie ich Fehler gemacht habe, so wie ich mit der Zeit mich verbessert habe, so wie ich mit der Zeit Einstellungen verändern habe, so haben alle anderen das Recht, die Zeit zu bekommen, sich auf ihre Tätigkeit einzustellen.


    Schlimm finde ich nur, wenn jemand absolut beratungsresistent ist, sich hier meldet, angeblich mit Fragen, im Prinzip
    jedoch nur Zustimming für sein Vorgehen erhofft, gar erwartet und wenn dann Widerstand kommt, schnell wieder verschwindet.



    trifft aber jetzt nicht nur für Trainer so zu, auch auf Eltern, da manchmal noch deutlicher, da würde ich manchmal auch gerne schreiben:
    willst du deinem Kind was Gutes tun, dann lass es alleine zum Fussballplatz gehen und bleib du zu Hause, oder geh in der Zeit angeln.





    Aber ihr könnt ja mal eure Kinder fragen, wie sie über Hausaufgaben beim Training denken?

    das kommt aber jetzt wieder auf den Stil an.


    Ich unterscheide da gerne den Muss und den Darf - Trainer


    beim Muss-Trainer musst du 2 mal die Woche im Training, sonst spielts du nicht


    beim Darf-Trainer darf der, der regelmässig l ins Training kommt auch regelmässig spielen.


    Für die Kids ein Unterschied, ob er als Stürmer auch Verteidiger spielen muss, oder auch mal darf, da er sich ja verbessern will.


    Du musst zu Hause zusätzlich das und das üben ist ein grosser Gegensatz zu, du kannst und darfst das oder das mal zu Huase machen, wenn du besser werden willst.


    Ich war ein absoluter Darf-Trainer., mag aber nicht abstreiten, dass das Dürfen auch mal wie ein Muss rüberkam.



    eine ganz einfache Vorgehensweise im Umgang und Zielen bei Kindern, die absolut zum Erfolg führt:


    erörtere mit dem Kind, was es eigendlich will, nicht jedoch mit allgemeinen Aussagen, sondern schon detaillierter.
    zeige ihm auf, was man dafür tun kann, aber auch muss (z.B. Arzt - gute Abiturnote - entsprechendes Lernen).
    überlass nun dem Kind die freie Entscheidung, ob es nun bereit ist, für seine Wunscherfüllung das entsprechende
    zu tun. Einige werden es dann, andere verändern ihre Wünsche.


    weder als Vater noch als Trainer musst du dann ständig auffordern oder Druck ausüben dass das Kind was tun muss
    einfach ausgedrückt genügt es dann sie an ihre Wünsche und Ziele zu erinnern, die dann aber auch schon mal verändert werden.


    habs jetzt etwas einfach beschrieben, ist aber in der Praxis auch nicht so schwierig, und in der Praxis mehrfach
    mit deutlichem Erfolg praktiziert, sowohl bei einfachen (?) wie auch bei sehr schwierigen (?) Jugendlichen.

    Er ist ein schlechter Abwehrspieler (was sie eigentlich wissen)


    Fussballvirus, diese Aussage von dir steht im Raum.


    wo sich jemand wohler fühlt, lieber spielt ist ja ein ganz anderes Thema.Dass jemand auch auf der Position, auf der er sich wohl fühlt, etwas besser ist, gibt es wenig Zweifel.


    Aber wenn behauptet wird, dass er ein schlechter Abwehrspieler ist, was man lt. deiner Aussage auch sehen sollte.
    dann ist er kein fussballer, der sich höherklassig durchsetzten kann.


    Lahm ist aber nun der Gegenbeweis, der war überall gut, egal wo er sich wohler fühlte. und wo er besser war, lässt sich trefflich streiten. wo wertvoller, ist inzwischen ja unbestreitbar.


    Für einen guten Fussballer im Alter deines Sohnes gibt es noch keine "geeichte" Position, lediglich eine Position auf der man
    lieber spielt.


    die Zeiten, in denen man sich auf einer Position durchsetzten musste, um weiterzukommen sind vorbei.


    und der uralten Fussballfloskel: aus einem schlechten Stürmer wird immer noch ein guter Verteidiger, steckt immer noch viel Wahrheit.


    in der BULI laufen viele defensive Spieler rum, die im Jugendbereich im offensivsten Bereich gespielt haben, ich kenn jedoch keinen, der jetzt offensiv, in der Jugend jedcoh in der Abwehr gespielt hat.


    Hat dein Sohn wirklich so hohe Ziele, dann wäre ihm dringendst anzuraten, sein Abwehrspiel deutlich zu verbessern, also eine Zeitlang in der Abwehr spielen.


    In der hiesigen Verbandsauswahl spielen in der Abwehr überwiegend Jungs, die im KIFU-Alter in ihrem Heimatverein
    in der Offensive gespielt haben.


    nochwas, mit Wohlfühlfussball (von dem ich eigendlich ein grosser Freund bin) schafft man es nicht nach Oben. den hat man dann, wenn man 1-2 Klassen tiefer spielt, als man eigendlich könnte.


    Auf den letzten Satz bezogen ist dann aber bei euch doch jetzt der richtige Weg eingeschlagen.

    So aber eher ab C-Jugend,


    pietro


    wichtige Aussage. auch für mich gibt es da eine klare Trennung zwischen Kinderfussball und Jugendfussball.


    meine Aussagen bezogen sich auf den KIFU. je nachdem sehe ich die D auch als Übergangsphase.


    Ich KIFU möchte ich nämlich keinen Spieler haben, der eine exponierte Stellung innerhalb einer Mannschaft hat, weder den wortstarken, noch den Torjäger, noch den dicken Paule.

    Dahinter steckt auch eine Stilfrage in der Form des Trainings.


    In der Stilfrage bin ich voll bei dir. darüber könnte man ein Buch vollschreiben, mit dem was da Draussen teilweise anzutreffen ist.


    der richtige (?) Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist aber eigendlich ein allumfassendes Thema in der Trainerarbeit,
    jedoch kein spezielles in der jetztigen Diskussion..


    wie stets eigendlich? komme mit deiner Zählweise ohne technische Hilfsmittel nicht klar. Möchte nämlich unbedingt in ein von mir geliebtes Elfmeterschiessen, war nämlich einer meiner wenigen Stärken. :D .

    Rasenschach


    bis D hatte der Spielführer bei mir 3 Aufgaben, Binde tragen, Sportgruss mit Platzwahl und nach dem Spiel als letzter
    die Kabine kontrollieren.
    wohl auch deshalb, gabs bei jedes Spiel einen anderen Spielführer, hab mich aber darum nicht gekümmert, hat die Mannschaft immer unter sich geregelt. ab der D hatten sie mir dann vor einem Spiel mitgeteilt, dass sie sich auf einen festen Spielführer
    geeinigt hätten. hatte aber trotzdem keine weiteren Aufgaben.

    durch den Wunsch der Trainer nach einer homogenen Mannschaft. Dies gibt ihnen Anlaß die Leistungen der Spieler miteinander zunächst zu vergleichen und falls es sich nicht in der Trainingszeit machen läßt, über Hausarbeiten weitere Erfolge und einer Leistungsannäherung zu erzielen. Ob es das Ziel der einzelnen Spieler einer Mannschaft ist, das alle gleichgut Fussballspielen können, beibt unberücksichtigt.


    @TW


    legst du diese Denkweise zugrund, verstehe ich deine Bedenken.


    es soll aber auch Trainer geben, die nicht nur in diese Richtung denken.


    bleib mal bei dem Begriff Hausaufgaben. durch die Hausaufgabe, solange sie für alle gelten, erreiche ich keine Angleichung
    im Leistungsvermögen, sondern eine allseitige Verbesserung. eigendlich besteht eher noch eine stärkere Ungleicheit, da es ja meist so ist, dass die eh schon besseren da mehr tun, sind ja nicht umsonst die besseren Spieler.


    es steht auch absolut nicht irgendwelche Erfolge oder Leistungsgedanken zumindest bei mir nicht im Fordergrund dabei, sicherlich auch nicht bei vielen anderen.


    Es geht doch einzig darum, den Willigen, den Fussballbesessenen Möglichkeiten aufzuzeigen, sinnvolles zu tun, wenn sie es denn Wollen.


    letztlich geht es um den Einzelnen, und jeder Einzelner entscheidet was er machen will und wieviel.



    mir gabs auch ein unvergessenens Erfolgserlebnis:


    beim Warmmachjonglieren kam der dicke Paule über 3 nicht hinaus.
    in meinem jugendlichen (besser vielleicht altersleichtsinn) gabs die Ansage, dass wenn er es 10 mal schaft, ich ne Mannschaftsrund
    ausgebe.


    nach so 4 Wochen kam er stolz und verkündet, dass er es 10 mal schafft. Ich, der ungläubige Thomas, wollte das dann aber bewiesen haben, und er kam nur auf 8. da meldeten sich 4 Jungs der besseren Spieler und bestätigten, dass er das
    zu Hause wirklich geschafft hatte, einmal sogar 11.


    sie hatten des öfteren mit ihm zusammen geübt.


    Nicht dieses 11 mal jonglieren können machte mich stolz, es war der Teamgeist in dieser Truppe, die Akzeptanz und Unterstützung
    für den schlechtesten Fussballer der Mannschaft. Selten habe ich so gerne eine Eisrunde ausgegeben.

    würde nie was empfehlen, was ich nicht selbst ausprobiert habe.


    meine beiden Söhne sind relativ gute Fussballer. vor allem beherrschen sie den Ball, er ist ihr Freund. Talent vom Vater? wohl weniger, da sie jetzt schon besser sinde, als der je war.


    ab dem 1. Lebensjahr war der Luftballon der Einstieg in einen ballorientierten Sport


    ab dem 3. Lebensjahr gabs da lediglich 5 Trainingsutensilien: Ball, Hauswand, Malkreide, Eimer und Liegestuhl.


    später kam noch das Hausdach dazu.


    so nebenbei sollte man auch etwas Zeit mit seinen Kindern verbringen und keinerlei zielgerichtete ehrgeizige Ziele haben., und ganz einfach nur den natürlichen Nachahmungstrieb, den jedes Kind bei seinen Eltern hat, nutzen.


    warum sollte man eigene positive Erfahrungen dann als Trainer nicht an alle anderen Kinder die zum Fussball kommen, weitergeben? Keiner muss, aber alle dürfen.

    Steini


    freut mich für euch.


    die mir bekannten Wechsel laufen auch wesentlich häufiger ebeso ab, wie umgekehrt.


    Leider gibt es aber auch die beiderseits Extremfälle, die dann die Diskussion bestimmen.


    wie bei dir jetzt gibts ja eigendlich nichts zu diskutieren, da kann man lediglich den positiven Verlauf registrieren.

    Meinen Beitrag bei dem ich den Begriff des besseren Verständnis wegen als Hausaufgabe bezeichnet habe, schreibe ich neu.


    Gelegendlich kommen hier ja auch Anfragen von ehrgeizigen Eltern was ihr Kind zusätzlich tun kann, aber auch von Trainern, wie sie bestimmte einzelne Kinder zusätzlich fördern könnten.


    Da ich nun aber der Meinung bin, dass alle Kinder das Recht haben, Möglichkeiten zu kennen, zusätzlich zum Vereinstraining
    für sich was tun können, habe ich ihnen einige Übungen aufgezeigt die sie selbst in Eigenregie zu Hause und alleine machen können (z.B. Jonglieren, Wandschiesen)..


    Diese Übungen habe ich dann hin und wieder auch im Training gemacht. Einmal um in Erfahrung zu bringen, wer von den Kids überhaupt bereit ist etwas mehr als das Notwendigste zu tun, zum anderen wegen der Eigenkontrolle meiner vorgegebenen
    Übungen. d.h. ob sie sichtbare Erfolge zeigen und auch was bringen.


    Besonders Interessant waren die Erkenntnisse über die Eigenmotivation zum Fussballspielen bei den einzelnen Kids.



    dasWort Hausaufgaben, das möglicherweise negative Aversionen an die eigenen Schulzeit hervorrufen könnte, ist vom Tisch,
    womit wir uns wieder mehr aufs inhaltlichliche zubewegen können.
    :D ?(

    Aber ich hatte damals für die E-Jugend tatsächlich die Schiridienste reihum verteilt, so dass jede Familie mal dran ist.


    tobn


    man bekommt auch nach vielen Jahren immer noch was Neues zu Ohren oder zu Lesen.


    da sind doch schlechte Schiri-Leistungen und folgender Ärger geradezu vorproklamiert.


    für mich wäre sowas unvorstellbar gewesen.

    @TW


    noch ist es viel zu früh Schlüsse zu ziehen.


    ich seh auch keinen Widerspruch.


    beide Vereine haben 13 A-Spieler, damit kann man in keine Saison gehen. Spielerzugänge nicht möglich, Hochziehen von Spielern aus der B, verlagert lediglich das Problem in diesen Bereich.


    jeder sieht das, alle erkenne das, keiner sieht eine anderen Lösungsweg.
    Dass trotzdem viele Eltern und auch Jugendliche unzufrieden sind mit dieser Lösung, wie alle Beteiligten sehen, dass da Probleme
    auftauchen werden, ist doch normal.


    natürlich hätten alle Beteiligten es lieber gesehen mit eigenen Mannschaft mit 15,16 Spieler in die Runde zu gehen.


    Manchmal gibt es nur Lösungswege die nicht alle so recht zufriedenstellen können. sicherlich steht bei dieser Lösung nicht das
    Erfolgsdenken der Trainer und Verantwortlichen im Vordergrund, deren Auffassung kenne ich beiderseits.
    der Wille das beste daraus zu machen ist auf jeden Fall bei den 3 Trainern vorhanden.


    Trainer und beide Vereine haben das ganz klare Ziel ausgesprochen, Abgänge irgendwie zu verhindern.



    diesen 1. Trainingsbesuch würde ich jetzt nicht überbewerten, für mich total überraschend, da ich die Zuverlässigkeit der Spieler beider Mannschaften einigermassen kenne.


    letzte Schulwoche, da geht viel ab. z.B. am gleichen Tag fuhr das Gymnasium in einen Freizeitpark, 10er Abschlusszelten,
    da kann man schon auch mal zum 1. Training das Abmelden vergessen.


    Von meinem Sohn weiss ich, dass die besseren Spieler beider Mannschaften durchaus optimistisch an die Sache herangehen.


    Dass die letzten 10 durchaus skeptischer sind, ist Lauf der Dinge, sie sind in einem Alter, wo ihnen bewusst ist, dass sie schon etwas mehr als in der Vergangenheit zu tun ist, wollen sie regelmässig zum Einsatz kommen. Einige könnten da sicherlich einen Leistungsprung noch machen, falls sie wollen.



    die Diskrepanz der Vorbereitung in dem Verhandlungsgespräch ist einfach erklärbar.


    die eine Mannschaft hat seit Jahren das Glück sehr gute Trainer zu haben, der andere Verein jedoch in der gesamten Jugendarbteilung ein vernünftiges durchgehendes Konzept. Verhandlungspartner waren nun aber mal die Jugendleiter.


    dass es spannend wird ,mit offenem Ausgang, war mir klar, deshalb habe ich dieses Thema ja auch ins Forum gestellt.

    Wenn du deine Spieler durch auch ohne Worte nicht dazu animiert, in ihrer übrigen Freizeit gerne gegen den Ball zu treten, dann hast du irgendwas falsch gemacht oder? Denn, wenn Training und Spiel von deinen Spielern lediglich eine Pflichtveranstaltung (statt Hobby) darstell


    @TW


    weisst du wirklich nicht, was da bei einem wirklichen Dorfverein so alles in der G und F an Jungs auftaucht.?
    mindestens 1/3 kommt da nicht aus eigenem Antrieb und der Fussballust wegen.


    zwar wollen auch die Profi und Weltmeister werden, aber der Wille dafür überhaupt etwas zu tun, geht da völlig ab.
    die wollen doch einfach nur dabei sein, wegen Freund, , weil sonst nichts los ist im Dorf, wegen Mama oder Papa.


    das sind die, die auch im Training nur das machen, was unbedingt notwendig ist, die im Training nicht erscheinen, wenn sie irgendwas für sie besseres im Auge haben.


    der ein oder andere lässt sich mal mitziehen, kann man auch begeistern.


    Aber für grosse Mehrheit dieser Gruppe könnte vieles andere für den Fussball stehen. Das sind auch die, die bis zur D aufhören.


    die erkennt man aber schnell, Hausaufgaben, ob freiwillig oder Vorgabe macht da eh keinen Sinn.


    jetzt kann man behaupten, dass es Aufgabe des Trainers ist, diese Jungs zu motivieren.


    Ich sage aber,wo eine Grundbegeisterung nicht vorhanden ist, wo keine eigene Willensbasis gegeben ist, ist jede Motivation
    zwecklos, genauso wenig wie du einen Hart4-Empfänger der Dritten Generation fürs Arbeiten motivieren kannst.


    nicht jetzt mit der berühmten Ausnahme kommen, ich schrieb vom Generellen.


    versuch mal einen Jungen, der seit 2,3 Jahren keine Lust hat Schulhausaufgaben zu machen, dazu zu motivieren, dass er dies aus Eigenwillen und Eigenmotivation zumindest einigermassen will.


    Grundcharakterliche Eigenarten und grundsätzliche Einstellunge im Fussball verändert kein Träner.


    @TW


    hast du das jetzt bewusst provokant jetzt so interpretiert?


    egal, ich stelle es mal richtig.


    Hausaufgaben sind bei mir Tips und Ratschläge, was die Jungs zu Hausse machen können.
    wer letzendlich was macht bleibt allein seine Sache.die Willigen und wirklich Fussballbegeisterten machen was, die anderen halt nicht.


    Ich prüfe nicht, wer seine Hausaufgaben gemacht hat oder nicht, ich kommentiere und kritisiere das auch nicht.


    aber ich stelle für mich fest,wer was tut und wer nicht .für mich wichtige Erkenntnisse über die Grundeinstellung zum Fussball,
    was auch Basis für Gespräche mit den Jungs sein kann und auch war.


    ich kriege viel schneller und auch ein besserers Bild über die Einstellung jedes Jungen zum Fussball.


    besonders in meinen heterogen besetzten Mannschaften brachte mir das Erkenntnisse, die mir von grossem Nutzen waren.
    allein die Erkenntis wer will wirklich und wer will eigendlich nur mit geringem Aufwand dabei sein.


    Ich zeige Wege auf, was man mit dem Ball zu Hause tun kann,anstatt sinnlos in dieGegend (Nachbarsgarten) zu bolzen.


    Dinge , die den Jungs auch kurzfristig aufzeigen, welche Erfolge sich bei ihnen persönlich einstellen, wenn sie zusätzlich zum normalen Training was tun.


    Ding ist nicht gleich Ding. es kommt immer darauf an wie man es hinlegt und von welcher Seite man es betrachtet.



    tobn


    du erwähnst was sehr wichtiges, allein und monoton. das kann schnell zur Lustlosigkeit führen. hab ich entgegengewirkt.


    Kommt das Rüberbringen an.


    Beispiel: Wenn ihr im Hof (Garten, Kelleraum) seit, und habt Langeweile, holt den Ball und macht was mit ihm (z.B jonglieren)
    so wie ihr Lust habt, aber so 3-5 Minuten reicht schon, und ihr seht dann, dass ihr besser werdet)
    habt ihr dazu keine Lust, dann spielt mal 5 Minuten mit der Wand Doppelpass, aber beidfüssig, das ist wichtig.


    ich hab immer wieder diese 5 Minuten angesprochen, die da zwischendurch mit irgendwas überbrückt werden. und seien es die
    5 Minuten, die sie auf den Freund warten um auf den Bolzplatz zu gehen oder an den PC.

    Ich find aber eigentlich keine, max. eine, passend

    bleibt nur eins:eigene Erwartungshaltung und eigenes Anspruchsprofil reduzieren.


    Beide würden bei einer wirklich freien Wahl nicht mal in die engere Auswahl kommen. Auch nicht ideal.

    wohl dein eigendliches Problem. deine Vorstellungen und die der Mannschaft sind konträr und wohl schwierig unter
    einen Hut zu bringen.


    also bestimmst du ganz einfach einen nach deinem Gutdünken,


    oder hälts dich raus, und akzeptierst einfach die Entscheidung deiner Truppe.


    letzteres würde ich machen, wer die Kapitänsbinde rumträgt ist mir doch egal.
    Ich als Trainer entscheide doch letztendlich, in was ich einen Kapitän überhaupt einbinde, und welche Spieler für mich in der Mannschaft die eigendlichen Ansprechpartner sind. Innen- und Aussenverhältnis könnte man sowas bezeichnen.