aber die Trainer, die sich für Hausarbeiten aussprechen, verbinden damit bestimmte Verpflichtungen.
@TW
hab von Anfang an dein Denken verstanden. Vermute auch, dass dir schon etwas bewusst war, wie ich das gehand habt habe.
deshalb hab ich dann schon detaillierter beschrieben, wie ich vorging, wie meine Denke dabei war. eigendlich weniger für dich.
Man muß sich mit übereifrigen Trainern auseinandersetzen!
damit habe ich ein Problem. waren wir aber nicht alle bei unserem Einstieg übereifrig? wollten alles besser machen, vieles verändern? Nach Jahren sieht man da vieles anders.
Manchnmal würde ich schon gerne schreiben: lass die Finger vom Traineramt, hör im Interesse der Kinder auf, oder ändere deine Denkweise total. manchem Trainer würde ich schon gerne direkter schreiben, dass er keine Buli-Trainer ist, sondern ein Truppe von Kindern, die gerne Fussball spielen und einen Kümmerer dafür brauchen und keinen Taktikanalysten ala DF1, dass Ausbildungsfetischismus genau so schlimm sein kann, wie der Schreihals an der Aussenlinie.
Aber wie sagte schon mein Oppa: Ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
und ich sage: so wie ich Fehler gemacht habe, so wie ich mit der Zeit mich verbessert habe, so wie ich mit der Zeit Einstellungen verändern habe, so haben alle anderen das Recht, die Zeit zu bekommen, sich auf ihre Tätigkeit einzustellen.
Schlimm finde ich nur, wenn jemand absolut beratungsresistent ist, sich hier meldet, angeblich mit Fragen, im Prinzip
jedoch nur Zustimming für sein Vorgehen erhofft, gar erwartet und wenn dann Widerstand kommt, schnell wieder verschwindet.
trifft aber jetzt nicht nur für Trainer so zu, auch auf Eltern, da manchmal noch deutlicher, da würde ich manchmal auch gerne schreiben:
willst du deinem Kind was Gutes tun, dann lass es alleine zum Fussballplatz gehen und bleib du zu Hause, oder geh in der Zeit angeln.
Aber ihr könnt ja mal eure Kinder fragen, wie sie über Hausaufgaben beim Training denken?
das kommt aber jetzt wieder auf den Stil an.
Ich unterscheide da gerne den Muss und den Darf - Trainer
beim Muss-Trainer musst du 2 mal die Woche im Training, sonst spielts du nicht
beim Darf-Trainer darf der, der regelmässig l ins Training kommt auch regelmässig spielen.
Für die Kids ein Unterschied, ob er als Stürmer auch Verteidiger spielen muss, oder auch mal darf, da er sich ja verbessern will.
Du musst zu Hause zusätzlich das und das üben ist ein grosser Gegensatz zu, du kannst und darfst das oder das mal zu Huase machen, wenn du besser werden willst.
Ich war ein absoluter Darf-Trainer., mag aber nicht abstreiten, dass das Dürfen auch mal wie ein Muss rüberkam.
eine ganz einfache Vorgehensweise im Umgang und Zielen bei Kindern, die absolut zum Erfolg führt:
erörtere mit dem Kind, was es eigendlich will, nicht jedoch mit allgemeinen Aussagen, sondern schon detaillierter.
zeige ihm auf, was man dafür tun kann, aber auch muss (z.B. Arzt - gute Abiturnote - entsprechendes Lernen).
überlass nun dem Kind die freie Entscheidung, ob es nun bereit ist, für seine Wunscherfüllung das entsprechende
zu tun. Einige werden es dann, andere verändern ihre Wünsche.
weder als Vater noch als Trainer musst du dann ständig auffordern oder Druck ausüben dass das Kind was tun muss
einfach ausgedrückt genügt es dann sie an ihre Wünsche und Ziele zu erinnern, die dann aber auch schon mal verändert werden.
habs jetzt etwas einfach beschrieben, ist aber in der Praxis auch nicht so schwierig, und in der Praxis mehrfach
mit deutlichem Erfolg praktiziert, sowohl bei einfachen (?) wie auch bei sehr schwierigen (?) Jugendlichen.