@UZU
interessante Fragen die du da stellst.
ich geb dir mal meine persönliche Antworten darauf, ohne Anspruch, dass sie von anderen übernommen wird.
Sein Standpunkt war, dass man bei einem Hobby kein Zwang ausüben kann, sodass man dabei Spaß haben soll und keinen Druck.
bin ein absoluter Gegner von Zwang und Druck. fraglich jedoch, was der Einzelne darunter versteht.
für mich ist Zwang und Druck dann gegeben, wenn der Junge oder das Mädel, keine ander Entscheidungsmöglichkeit für sich hat.
Was ist die Konsequenz, wenn ein Bub ab und an mal zum Training kommt? Bei mir war es so, dass ich diesen Buben auch ab und an mal habe spielen lassen.
Seh ich genauso. Für mich besteht hier eine Zusammenhang zu der ersten Frage. Es gibt keinen Druck, keinen Zwang, dass der junge regelmässig spielen muss, regelmässig ins Training kommt.
Er hat die Entscheidungsfreiheit. Er kann letzttlich selbst entscheiden wann er ins Training geht, und wieviel er dadurch zum spielen kommt. Wo ist da Druck, wo Zwang.
Nur Rosinen rauspicken geht wohl nicht, weiss er auch.
für die HobbyFußballer, die wirklich keinen Anspruch an Weiterentwicklung haben, ist es doch auch so, dass die Tore des Vereins geöffnet sind. Oder? (zitieren funktionierte nicht)
Absolut. Er hat jedoch keinen Anspruch darauf, dass andere, die eine andere Einstellung haben, aus Eigeninteresse, deren Bedürfnisse bzw. Weiterentwicklungswille zu behindern.
Er kann, muss aber nicht, die Angebote zur Weiterentwicklung annehmen. Da Weiterentwicklung auch durch ständiges Spiel gefördert wird, muss er also auch das Angebot dazu auch nicht nutzen.
Ist es mehr als ein Hobby, das wir hier besprechen?
Ja,
natürlich kann man den Fussball als Hobby ohne Verpflichtung ausüben. Nehm einen Ball und geh auf den Bolzplatz, in
der Hoffnung, dass mich die anderen mitspielen lassen. Habe ich keine Lust mehr, geh ich halt wieder nach Hause.
kann auch wie ich lustig und Laune bin, zu Hause an der Wand alleine spielen.
geh ich aber in einen Verein, dann bekommt mein Hobby eine ganz andere Qualität. dort treffe ich auf welche, für die ist es ein Teil ihres Lebensinhalters, der ihnen so wichtig ist, dass sie andere Interessen hintenanstellen.
Betrachtet man mal den Hintergrund, warum die ganze Diskussion um Hobby, Zwang und Druck überhaupt so an Wertigkeit zugenommen hat, dann müsste die Diskussion in eine andere Richtung gehen.
Zum Leidwesen junger Fussballer sehen sich allzuviele Trainer nicht als Erfüllungsgehilfe eines Vereins und für Kinder und Jugendliche zuständig, sondern sehen ihre Tätigkeit vorrangig zur Befriedigung eigener Bedürfnisse, eigener Erwartungen,
Efüllung eigener nicht erreichter Wünsche durch Andere (Kinder), sei es duch das eigene oder andere.
Nicht die Mannschaft ist für einen Trainer da, sondern der Trainer für die Mannschaft. Beachten viele jedoch nicht.
so ist das Gewinndenken, das ich für jede Mannschaft schon als bedeutend ansehe, deshalb in Verruf gekommen, weil viele Trainer
das zu ihrer persönlichen ureigenen Angelegenheit gemacht haben, zu ihrer eigenen Bedürfniserfüllung.
Trainer sollten und müssen eigen Bedürfniserfüllung hintenanstellen, und schon gibt es bedeutend weniger Probleme