Guenter, entweder lebst du auf Helgoland;-)))....oder du liegst hier falsch.
Nein, ich wohne nicht in Helgoland, Ich wohne in Rheinland Pfalz, in direkter Grenznähe zum Saarland.
Und in dieser Grossregion, und ich schrieb ja von unserer Region, sind Freizeitmannschaften kein nennenswertes Thema.
wie es anderswo aussieht, weiss ich nicht, war auch für mich nicht das Thema
Er beginnt eine Ausbildung und wußte, dass er nun bei den Herren angekommen in der Vorbereitungszeit viermal die Woche plus Testspiele erscheinen sollte. Macht er das nicht komplatt mit, säße er auf der Bank. Geschissen, so er und wörtlich: "Die können mich am Arsch lecken die Idioten!"...und tschüssi. Ein Spieler, der von dem Bruder (Stützpunktkoordinator) des bekannten Herrn Hrubesch gesichtet wurde, aber auf die große Karriere dann doch keinen Bock hatte. Ein Spieler der relativ untrainiert mit trainierten Spielern aus der Landesliga und Westfalenliga ohne erkennbaren Unterschied mitspielte.
Kann deinen Sohn absolut verstehen, dass ihm 4 mal Training zuviel sind, insbesonders wenn es jetzt in die Ausbildungszeit geht.
Kann aber die Reaktion nicht verstehen. Ist er in einer Mannschaft, bei der 4 mal Training angesetzt ist und die übrigen Mitspieler akzeptieren das, muss er halt die Konsequenzen ziehen und zu einer Mannschaft wechseln, die halt 2 mal trainiert.
Einen Anspruch aufgrund seiner Leistung hat er da nicht, wenn die anderen halt 4 mal trainieren.
Hab ja schon geschrieben, dass ich einige Fussballer kenne, die durchaus klassehöher spielen können, aber nicht bereit sind, den dazu erforderlichen Aufwand zu betreiben.
die Möglichkeiten und Entscheidungsfreiheit hat jeder Spieler, aber keinen Anspruch auf Sonderrechte oder Sonderbehandlung.
Mein Mittlerer...ein Jahr Landesliga Stamm gespielt....Angebote aus der Westfalenliga...hat keinen Bock auf dreimal/viermal Training die Woche. Gemacht hat er es...das war ihm zuviel. Er will ein gutes Abi machen und gern kicken und Ende. Wenns dem Trainer nicht passt...das ich nur zweimal zum Training komme...und das auch in der Vorbereitung...also wenn er es wagt mich nicht mindestens eine Halbzeit einzusetzen...dann kann er mich mal, dann höre ich ganz auf....so er. Lieber Trainer, suchs dir aus...wie möchtest du es haben falls du mitliest;-)))). Garantiert ist, das er es durchzieht mit dem Aufhören,
Im Prinzip, die gleiche Situation wie bei dem ältesten Sohn. Auch hier besteht kein Anspruch auf Sonderbehandlung, jedoch die Wahlfreiheit, sich einer entsprechenden Mannschaft anzuschliessen.
Mein eigener Sohn könnte durchaus klassenhöher spielen. Mit der Argumentation, die vollkommen identisch ist mit der von dir beschriebenen, spielt er bei einem Verein, die seinem Trainingsaufwand entspricht.
die uns von uns gesetzten Prioritäten bereits im E-Jugendalter hat möglicherweise einen besseren Fussballer verhindert, aber
auch höchstwahrscheinlich manchen Ärger vermieden und vor allem immer noch einen begeisterten zufriedenen Fussballer,
auch wenn er nicht dort spielt, wo er spielen könnte.
das System Fussball lässt jedem seine Wahlmöglichkeit. für die richtige oder falsche Wahl kann ich jedoch niemanden
veranwortlich machen, es ist und bleibt jedem seine freie Entscheidung, für die er ja auch seine Konsequenzen tragen muss.
Will man auf einem entsprechenden Niveau spielen, muss man auch bereit sein, den dortigen geforderten Aufwand zu betreiben.
Und dann steht da der ehrgeizige Kreisligatrainer und läßt um 09.30 Uhr am Sonntag treffen, Anstoß 11 Uhr, aua.
Und da bin ich voll bei, habs ja schon öfters geschrieben: viele Trainer wissen nicht, auf welcher Ebene sie sich bewegen.
Trainieren unterklassige Mannschaften und haben Vorstellungen und Ansprüche eines Oberliga-Trainers, auch wenn sie selbst nicht das Niveau dazu haben. Und das gilt vom G-Trainer bis einschliesslich Aktiventrainer.