Beiträge von guenter

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    haben mich zum Nachdenken gebracht.

    Nicht 1:1 nachmachen, sondern genau dazu sollen Ratschläge anregen. und je mehr unterschiedliche Ratschläge kommen, desto besser. erweitert dann das eigene Nachdenken und die eigene Vorgehensweisefindung.


    Bitte unbedingt den Ausgang mitteilen. Das ist nämlich genau das, was häufig bei solchen Anfragen fehlt. Denn auch die, die hier Ratschläge geben, lernen nicht aus.

    richtig


    an den Ergebnissen lernen wir doch alle, sonst bleibt alles graue Theorie (wie vieles) die keinen weiterbringt.

    Gestern ein aufschlussreiches Gespräch mit einem Vater (Fussballer und langjähriger Trainer) geführt, dessen Sohn Mo.Jo (für einen Insider jetzt) seit Jahren bei einem Leistungsverein spielt.


    Jahrgang 1996, wie fast alle Stützpunktspieler in der D-Jugend zu diesem Leistungsverein wechselte.
    damals noch komplett nach NLZ-Richtlinien verfahren, inzwischen aus Geldmangel leider nicht mehr..


    heute spielen in diesem Jahrgang, jetzt A-Jugend-Regionalliga, genau noch 2 Spieler von damals 20 talentierten
    Stützpunkspieler. die Annahme, dass da einige (bis auf einen) höher gewechselt sind hat er ausgeschlossen.


    Rückschlüsse darf da jeder für sich selbst ziehen.


    Details über die Jugendarbeit in diesem Verein möchte ich gar nicht weitergeben, kann nämlich durchaus die berühmte negative Ausnahme sein.


    he @A...., (Forumsmitglied) hattest mit deinem Sohn die richtige Entscheidung getroffen

    Im Kreis Bochum isses ein Pilot Projekt was ab dieser Saison für 2 Jahre NUR in der F Jugend getestet wird.
    Vlt. ist auch deswegen erstmal noch ein Neutraler Schiri im Hintergrund der im Notfall eingreifen kann.


    ich finde dieses Pilotprojekt ganz gut, entspricht auch dem, wie ich Spiele in G,F auch noch E gepfiffen habe, wenn ich als
    Schiri auf dem Platz stand. Hab als Trainer oder der Co oft selbst gepfiffen, bevor mir irgend einer das Spiel vergeigt.

    @Pap


    da ich weiss, wieviel Vorbereitung und die Durchführung an Engagement erforderlich ist, meinen Respekt.


    Gleiches gehörte bei mir, aber nicht nur bei mir, über ein Jahrzehnt zum Standardprogaramm zum Saisonabschluss.


    jedoch immer mit der in diesem Jahr von mir betreuten Mannschaft.


    Sicherlich wäre das, was du durchgezogen hast, ja wohl auch mit deiner Mannschaft möglich gewesen.


    Darum für mich eine interessante Frage an dich.


    Worin siehst du nun den Unterschied für dich, aber auch für die Jungs, bei deinem Vorgehen, gegenüber meinem oder auch deinem, wenn du dies beim Verein mit deiner letzten Mannschaft durchgezogen hättest.


    Ich sehe da keinen ausser, dem Risiko das du getragen hast. bei deiner Aktion besteht im Gegensatz zum vereinsmässigen
    kein Versicherungsschutz. bin kein ängstlicher Typ, aber das Risiko wäre mir zu hoch gewesen.


    Solltest dich auch unbedingt mal mit deinem persönlichen Haftungsrisiko auseinandersetzten, wenn du private Spiele
    organisierst. Du stehst da voll in der Verantwortung und somit in der Haftung.


    Solltest du unbedingt abklären für dich, finde es nämlich gar nicht so schlecht, was du da machst, wenn du es als
    Ergänzung, nicht jedoch als Konkurrenz zum Verein siehst.

    Bei der FPL hat man ja noch einen Neutralen Schiedsrichter am Spielfeldrand der aber nur dann eingreift wenn sich die Spieler auf dem Platz nicht einig werden.


    Kurios. entspricht dann aber nicht den FPL-Regeln.


    aber es ist ja offensichtlich so, dass die FPL trotz ihrem einfachen Regelwerk unterschiedlich praktiziert wird.


    einheitliche Rahmenbedingungen gibt es nun mal halt nicht beim Fussball. und wenn das so bei euch gut funktioniert, warum dann nicht?


    versteh jetzt aber auch nicht, was der Unterschied ist zwischem dem neutralen Schiri am Spielfeldrand, oder dem, der auf dem Platz steht., wenn ich von meiner Sicht ausgehe, dass der Schir bei der F, das Spiel eh immer laufen lassen sollte und nur in
    Ausnahmefällen eingreifen sollte.

    Lässt der Torwart aber den Ball fallen und ein Mitspieler nimmt den Ball und dribbelt erstmal ein Paar schritte mit dem Ball und Pöhlt ihn dann über die Mittellinie ist es eine andere Spielsituation und diese ist natürlich erlaubt.

    Da stellen sich bei mir aber viele Fragezeichen.


    mich persönlich hat sowas jedoch nicht gejuckt, denn ich sehe es vollkommen wie du:


    Allerdings sollte man bei einer F Jugend immer noch die Kirche im Dorf lassen


    in dieser Altersstufe sehe ich die pingeligen Trainer genauso als ein Ärgernis wie der vielzitierte Schreihals.



    ich bin auch immer etwas erstaunt, über den unterschiedlichen Wissensstand über das jeweilige Regelwerk bei den Trainern.


    wie funktioniert das eigendlich in der FPL, wenn da 2 Trainer stehen, die unterschiedlicher Regelkunde sind?
    diskutieren die das aus?, setzt sich der stärker durch? oder ist es doch so, wie es in der F eigendlich sein sollte, man lässt einfach laufen.?

    Ja ich gebe Ratschlänge zu Sitautionen die ich kenne, und die von mir oder von anderen mir bekannte Personen
    bereits ausgeübt wurden.


    Ich habe noch nie, wenn dann unbewusst höchst selten, diese Ratschläge (keine theoretischen sondern praktische) als ein Dogma verkündet. Jedem selbst überlassen, ob es zu ihm passt, und wie er letztlich vorgehen will.


    Ich zerrede auch nicht alles, ich lasse die Diskussion offen, auch für mich selbst, da es viele berechtigte Sichtweisen gibt, wobei da auch für mich noch neue sind auch auch neue Erkenntnisse bringen.


    Flexibilität statt Dogmatisierung, nenne ich das zur Unterscheidung.


    Über meine tiefe Abgründe brauchst du dir wenig Gedanken zu machen, da bin ich schon selbst tief genug abgestiegen,
    würde ich dir übrigens auch mal empfehlen, findest bestimmt auch was.

    denn ich wundere mich immer, mit welcher grenzenlosen Arroganz da draussen viele (nicht alle) Trainer gerade im Jugendbereich in den Vereinen rumrömern und ihre Zeit sicherlich Opfern, ...diese aber besser zu Hause im Garten einbringen sollten, um die tauben Pflänzchen mal stramm stehen zu lassen usw...


    Wer nimmt da die kompetente Wertung vor Du etwa, mit deinen Vorstellungen? Oder könnte es auch sein, dass andere
    deine Wertung ebenfalls als grenzenlose Arroganz ansehen und dich dann in die oben zitierte Gruppe einstufen?


    Ideen zu Verbesserung sollte es viele geben. der Ideengebe sollte diese auch vertreten.


    Ist es aber richtig, all denen, die der eigenen Idee nicht folgen, mit Arroganz bis Vorwurf der Unfähigkeit zu diskriminieren?


    Zu glauben, nur die eigene Sichtweise sei das einzig Wahre, nenne ich Verbohrtheit.


    Mit dikatatorischen und kontrollsüchtigen Vorstellungen erreicht man nichts.


    der Kapitän (Verband oder Vorstiztende) kann steuern wie er will, wenn die Ruderer (Vereine oder Mitglieder) nicht rudern,
    kann der Kapitän das supertolle Ziel haben. Er wird nie ankommen, wenn nicht gerudert wird. Und wenn die nicht wollen,
    kann der Kapitän soviel schreien, rumzetern oder drohen wie er will.


    ihm bleibt nur ins Wasser zu springen und seinem Ziel alleine entgegenschwimmen. Mit sehr viel Glück kann er dann sogar ein
    Boot im weiten Meer finden, das genau auf sein Ziel zusteuert. wie gesagt, mit viel Glück, und ob alleine Schwimmen mehr Spass
    macht, als gemeinsam zu rudern, muss jeder für sich selbst entscheiden.


    Ob dieser Kapitän dann mal darüber nachdenkt, dass er selbst für sein Versagen im Ruderboot verantwortlich ist, oder die
    bösen ihm nicht folgenden Ruderer verflucht, weiss ich nicht, würde es ihm aber wünschen.

    Natürlich sagt irgendeine Lizens noch nichts über die Qualität eines Trainers aus. Es wir beiderseits gute und schlechte geben.


    Trotzdem sehe ich eine gewisse Notwendigkeit, und da gehe ich in Richtung Andre, dass Trainer eine Lizensierung anstreben.


    Trainer, die ihre Zeit für Lehrgänge opfern, erwerben ein gewisses Wissen, Hintergründe und schliessen auch die wichtigen Kontakte,
    die ein nicht lizensierter Trainer einfach nicht hat,


    Ausserdem zeigt dieser Trainer, und das ist für mich ein wichtiger Punkt, dass er nicht mal so einfach Trainer mal machen will, sondern dass er bereit ist, die Zeit zu opfern um sich mit der Materie Trainersein auch intensiver zu beschäftigen.


    wer auch die erste Trainerlizens hinter sich, weiss nach einer gewissen Zeit, ob dieses Wissen für sein Tätigkeit ausreicht,
    oder er sich entsprechend weiterlizensieren muss, weil er weiter nach oben ist. er weiss auch wo und wie er sich weiterinformieren kann, was leider bei vielen Anfängern nicht der Fall ist.


    Warum ein Kindertrainer, der weiss, dass er nur in diesem Bereich tätig sein wird eine Breitensport C-Lizens haben soll, bleibt mir verborgen.


    Der Trainer der weiss, dass er dauerhaft im Aktivenbereich bleiben wird, brauch keinen Lehrgang indem der KIFU ausführlich behandelt wird.


    @TW hat ja schon einige Gedankengänge über die Trainerausbildung hier vom Stapel gelassen.


    ich habe da schon längst eigen Vorstellungen: eine Lizensierung nach Altersstufen. zeitlich kürzer und doch intensiver nach dem Bedarf der jeweiligen Trainertätigkeit. bleibt aber auch nur eine Wunschvorstellung wie vieles andere auch.


    die heutige Lizensierungen richten sich nicht nach Trainerbedarf aus.

    Dani


    dein Beitrag finde ich höchst interessant, weil er konträr zu meinem Vorschlag ist.


    konträr nicht nur im Vorschlag, sondern auch konträr bei den Vorschlagenden.


    du, der gerade der Pupertät entkommen bist, hautnah noch die Pupertätsprobleme kennst.


    ich, der die letzen 20 Jahre ständig mit pupertierenden Jugendlichen , nicht nur 2,3, sondern mehreren, mitarbeitete.


    deine Vorehensweise finde ich auch nicht verkehrt, kann durchaus der richtige Weg sein und zum gewünschten Erfolg führen.


    Sie hat aber einen grossen Nacheil: du gehst von einer festen Prämisse aus. du legst für dein Vorgehen einen ganz bestimmten
    Grund für sein Verhalten fest.


    dies kann so sein, dann wäre dein Vorgehen durchaus auch für mich eine richtiger Weg.


    dies muss aber nicht sein, für sein Verhalten kanne es durchaus eine nicht geringe Anzahl anderer Ursachenmöglichkeiten
    sein, bei denen dann deine Vorgehensweise negative Folgen hätten.


    Bevor ich nun aber als Trainer die geeignete Massnahme für mein Vorgehen ergreife, muss ich zuallererst einmal
    ergründen warum ein Spieler so oder so reagiert, insbesonders während der Pupertätsphase, wo die Gefühle Achterbahn spielen.


    Ohne das Wissen, warum, wieso, weshalb kann ich nicht die geeignete Massnahme finden.


    Das lässt du jedoch ausser acht, indem du eine Ursache zugrunde legst, die nun zutreffen mag, aber auch nicht.


    bring dir ein Beispiel:


    morgens in der Schule vermittelt ihm der Lehrer was er alles falsch macht, dann zu Hause die Mutter was er verkeht macht, und dann kommt der Trainer, zu dem er eigendlich ein gutes Verhältnis hat, und
    der sagt ihm ihm Training jetzt schin das 3. mal was er falsch macht und anders machen muss., und jetzt erkennt er dass
    er sich selbst nach dem Training auch noch falsch verhalten hat


    Schnauze voll, mach gar nichts mehr, mach eh alles falsch.


    Abwarten und kommen lassen, möglicherweise immer noch verunsichert ? Oder bringt da ein gutes Gespräch mit dem Jungen nicht doch bedeutend mehr?


    nur mal als mögliches Beispiel.

    pop1


    du schlägst für dich einen gefährlichen Weg ein.


    Den Weg, den richtigen Umgang mit dieser Altersstufe mit ihrem teilweise grassen wechselndem Verhalten, für dich zu finden.
    Und da kann ich dir anraten unbedingt dem Rat von@Steini zu folgen.


    Desweitern geht es darum, diesem Jungen zu helfen, er bedarf nämlich deiner Hilfe.


    Und bei beiden Gründen darfst du dich da nicht, auch wenn es häufig geschieht, davon leiten lassen, ob das nun ein guter oder schlechter Fussballer ist, ob er wichtig für dich und die Mannschaft ist oder nicht. Dies darf dein Vorgehen nicht beeinflussen.



    Da du damit aber offensichtlich Probleme hast, schreibe ich dir wie du nun vorgehst:


    Du fährst die Woche bei ihm zu Hause vorbei, ohne dich vorher anzukündigen, und wenn er nicht zu Hause ist, fährst du halt so lange dorthin bis du ihn antriffst.


    Dann fragst, du ihn, ob ihr 2 euch mal unterhalten könnt.
    Dann kommt deine Frage an ihn, was da im letzten Training eigendlich los war, du könntest dir die Situation nicht erklären, da er ja sich sonst ganz anders verhalten würde.


    dann kommt es zum Gespräch. Du machst ihm in diesem Gespräch jedoch keine Vorhaltungen oder Vorwürfe, sondern stellst ihm immer nur Fragen, notfalls ruhig auch da mal nachbohren.


    Er hat ein Problem, und dieses gilt für dich zu erforschen. Und bedenke, für den Pupertierenden können Dinge ein grösseres
    Problem darstellen als für dich. Nimm ihn also ernst.


    Dann machst du ihm den Vorschlag, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, wie die ganze Angelegenheit wieder bereinigt
    werden kann. Lass ihn Vorschläge machen.


    du solltest ihm auch erklären in welches Situation er dich mit seinem Verhalten als Trainer bei der Mannschaft gebracht hat.


    dann entscheide, wie du vorgehen kannst.


    Im nächsten Training nimmst du dir die Zeit, mit deiner Mannschaft den Vorfall offen anzusprechen und zu welcher Lösung
    ihr gekommen seit.


    Gehst du so vor, wirst du ihn auch im ersten Spiel wieder als Spieler zur Verfügung haben, es sei denn es liegt ein richtig tiefergehendes Problem vor.

    Bei Abstoß haben meiner Ansicht nach alle Spieler ausserhalb des Strafraums zu stehen....

    falsch


    Der Ball ist im Spiel, wenn er direkt aus dem Strafraum hinausgespielt wird.

    richtig.



    ein Mitspieler darf durchaus im eigenen Strafraum stehen.


    entscheidend ist, dass er dort den Ball nicht annehmen darf, da vorm Weiterspielen den Ball hat den Strafraum verlassen haben muss.


    Beispiel:


    Verteidiger kommt, um den langen Abstoss zu machen. TW erkennt nun, dass ein anderer Mitspieler ausserhalb des Strafraumes frei steht und spielt nun diesem den Ball zu. Obwohl sich nun der Verteidiger, der zum Abstoos bereit stand, sich
    im Strafraum befand, läuft das Spiel weiter und der Abstoss muss nicht wiederholt werden.



    im Gegensatz dazu, weil oft zu sehen.


    Spieler (egal welcher Mannschaft) steht beim Abstoss ausserhalb des Strafraumes und läuft in den Strafraum um dort den
    abgestossen Ball anzunehmen. Wiederholung.
    den Ball zu.

    Konkret hieße das für den Spieler, dass er 2 Std. eher nach Hause könnte, wenn er wollte um den Sport dann im Verein zu erledigen.


    Andre


    ein gutes Beispiel, dass bei unterschiedliche Bedingungen erfolgreich Praktiziertes an anderen Orten allein schon aufgrund ganz banaler Dinge scheitern. Bei uns könnten die Jungs nicht früher heimfahren, weil keine Schulbusse zu diesen Zeiten fahren.


    Fallen mal die beiden letzten Schulstunden aus, müssen die Kids entweder die 2 Stunden auf den Bus warten, oder du musst sie mit dem Auto abholen.


    es gibt nicht die einheitlichen Lösungsansätze. Gewisse Rahmenbedinungen sind nun mal nicht durch den Fussball zu ändern,
    und da nun diese Rahmenbedingungen sehr unterschiedlich sind, können die Lösungen auch nur unterschiedlich sein.
    Flexibel auf Probleme reagieren ist da gefordert. Aber da tun wir uns noch alle sehr schwer damit.

    Am nächsten Tag lies er über einen anderen Spieler an mich eine Nachricht zu kommen,wenn ich möchte das er wieder kommt sollte Ich ihn anrufen oder dem Spieler mein Wunsch äußern das er wieder kommen soll.
    Die Antwort von mir darauf war das wir hier nicht in einem Kindergarten sind,er kann sich bei mir melden wenn er zu seiner Mannschaft zuruck mochte.

    Grundsätzlich die richtige Aussage. Und ich würde jetzt zuallerst mal abwarten, wie er reagiert.


    er ist gegangen, er muss auch selbst wieder kommen. das ist auch jetzt ein Machtkampf.


    das weiter Vorgehen hängt von den Gründen für sein Verhalten ab. Und da kann es viele Gründe geben. da musst du dahinterkommen.


    ich vermute jedoch stark, dass hinter dem Verhalten des Jungen einiges steckt.


    ich unterbrach und hat den Spieler zu mir gebeten der wieder rum verärgert darüber das er es wieder ist

    was heisst; dass er es wieder ist ? hat der Junge das Gefühl, dass du immer bei ihm Fehler siehst, sieht er etwa eine Nicht- Gleich-
    behandlung aller Spieler (Gefühl muss nicht der Realität entsprechen)?


    bat Ich einem anderen Spieler(was Ich immer mache in solchen Sachen) Ihn zu holen aber auch da sagte er das er nicht mehr am Training teilnehmen mochte.

    Unindg. du schickst ihn auf die Bank, dann ist es deine Aufgabe ihn zurückzuholen, und nicht irgendein Spieler, auch wenn der von dir beauftragt ist.



    du hast den Spieler zu dir gebeten. darunter kann man einiges verstehen. Könnte man auch ein Antanzen lassen verstehen,
    und da kann man mit einem C-Spieler nicht mehr umgehen wie in der E-Jugend.
    Jedoch dieses nur beispielhaft, als Überlegungsansatz für dich.



    Mehrmals aufgefordert, er blieb bei seinem Nein

    hier liegt für mich das eigendliche Problem. Mehrmals, heisst ja wohl öfters. wieso forderst du überhaupt mehr wie 2 mal auf?
    dann schickst du ihn auf die Bank, ohne das Problem zu lösen, ohne dass du die Gründe für sein Verhalten erfragt hast.
    Es muss für den Jungen Gründe geben, warum sein Nein kommt. für dich vielleicht belanglos, für den Jungen jedoch gravierend.


    An dieser Stelle ist das Training zu unterbrechen, und die Situation im Mannschaftskreis zu klären.
    dann kannst du ihn immer noch auf die Bank schicken, da du ja sowas nicht dulden kannst.


    15 Minuten auf der Bank. weisst du was da in dem Jungen vorgeht, der sich ja eh im Recht sieht? der schaukelt sich
    gedanklich total hoch, dadurch sein folgendes Verhalten.


    hattest du keine Zeit, in den 15 Minuten sich mal zu ihm zu setzen und zu erfragen was mit ihm los ist, warum er sich so verhält?


    Du hast den Karren mitverfahren, also musst du ihn auch wieder mit herausziehen.


    Bei der jetztigen Ist-Situation würde ich wie folgt weiterverfahren:


    zuererst mal so 14 Tage zappeln lassen, selbst den ganzen Vorgang weder im Training noch bei den Eltern ansprechen.
    Kommt keine Reaktion des Spielers oder seiner Eltern würde ich nach diesen 14 Tagen den Kontakt zum Spieler aufnehmen.
    Aber selbst, nicht über einen Dritten, und auf privater Ebene. Und dann mit dem Jungen sprechen, aber nicht direkt mit
    Vorhaltungen kommen, sondern mal zuhören um rauszubekommen was eigendlich los ist.

    ich glaube da gibt es unterschiedliche Sicht was Fussball AG in einer Ganztagsschule bedeutet.


    in der Ganztagsschule werden in der Nachmittagsstunden verschiedene Projekte angeboten, von der Aufgabenbetreuung, der
    Schach-AG, der Kochkurs-AG, der Schülerzeitungs-AG, der Basketball-AG und auch eine Fussball-AG.


    diese AGs werden nicht von den Lehrern geleitet, weil diese zu teuer sind.
    da sind auch z.B. Hausfrauen, die eine AG da leiten.


    in einer Fussball-AG sind jetzt nun nicht nur Fussballer, sondern da kann sich jeder melden, der Lust hat, bis der Kurs voll ist.


    zu glauben, dass es bei den derzeitigen Bedinungen in der Schule, in einer Fussball-AG um ein qualifiziertes fussballerisches
    Training geht, ist auf dem Holzweg. Da bedarf es absolut keiner hochqualifizierten Trainer, die wären da total unterfordert.


    im Prinzip gehts es um fussballerische Freizeitbetreuung während der Schulzeit. Kaum was für Spieler mit Leistungsanspruch, sehr wohl aber für den Dorfvereinspieler.


    Trotzdem wird der Fussballverband hier tätig, weil er da eine Möglichkeit sieht Jungs beim Fussball zu halten, bzw evtl. welche dazugewinnen.


    Macht der Fussball hier nichts, überlässt er dieses Feld nämlich anderen Sportarten.


    Was Andre vorschwebt, haben wir aber doch auch schon seit langen Jahren, im Osten unseres Landes wohl schon immer.
    das sind die sogenannten Sportgymnasien, auch mit Schwerpunkt Fussball. Dort sind auch die von Andre geforderten
    qualifizierten Trainer. Hab in Berlin einige dieser Schulmannschaften dort kennengelernt. diese Schulen arbeiten eng mit
    echten Leistungsvereinen zusammen, stimmen das Training mit dem Vereinstrainer ab.
    In Berlin trat zum Beispiel eine Mannschaft an, die aus Nachswuchsspieler ausschliesslich von Hertha und TB kammen.


    aus Frankfurt waren die Spieler von der Eintracht und dem FSV.


    Nur, das ist doch auf normale Schulen nicht übertragbar.


    Ich finde, Ideen sollten in die vorhandenen Rahmenbedingungen passen.


    Passen die nicht, bringt es wenig zu fordern, dass diese Rahmenbedingungen geändert werden müssen, denn dies wird nicht geschehen. Es nützt wenig zu fordern, die Kultusministerien sollen gewisse Vorgaben machen, Geld zur Verfügung stellen, die
    Politik gewisse Richtlinien vorgeben. Schön wärs, aber es wird nicht geschehen. Es gelingt doch noch nicht in vielen Schulen eine ganz normale Sportstunde, die ein gewisse konzeptionelle Richtung verfolgt, einzurichten. es gelingt doch noch nicht einmal, dass in jeder Schule ein ausgebildeter Sportlehrer ist.


    Es gibt einiges was machbar ist, in einer Stadt mit mehreren Vereinen und vielen Kindern, sicherlich andere als auf dem Dorf
    Es gibt sie, aber nicht die eine Idee für alle, und manche Idee, die sicherlich denkbar und wünschenswert wäre, bringt wenig,
    wenn die Rahmenbedingungen sie zur Utopie werden lassen.

    Andre


    es handelt sich um einen Kooperationsvertrag zwischen Kutlusministereim und Fussballverband.
    das Land erstattet für 1 Schulstunde 15 €., der Fussballverband ist zuständig für Organisation und Durchführung


    Wünschenswert (was immer das heisst) ist die Breitensport-CLizens als Vorraussetzung plus einem speziellen Vorbereitungslehrgang.


    der Einsatz erfolgt in Ganztagsschulen.


    als Beispiel ist der Fussballverein Lahnstein aufeführt, der mit diesem Konzept seine Mitgliederzahl erhöhen konnte.


    wer genaueres wissen will kann mal googeln bei .FV Rheinland.


    dort ist das Projekt ausführlich beschrieben. unter Spielbetrieb



    das Projekt ist wohl aus einer gemeinsamen Notlage geboren.


    die Schulen brauchen vernünftiges, kostengünstiges Betreuungspersonal für die Nachmittags -AG-Betreuung,
    der Verband hat erkannt, dass durch die Ganztagsschulen Probleme beim Vereinstraining entstehen.



    ich finds gut. bin sogar am überlegen, ob es da eine Altersbegrenzung gibt., 10 Jahre früher und ich hätte es gemacht.

    Zudem....wer stößt es an.


    gewisse Dinge werden schon angeschoben. Zweifel ob das ausreicht sind berechtigt. ob es ein Anfang ist oder wriklich ein Anschieben in eine richtung. keine Ahnung.


    der Fussballverband Rheinland bildet derzeit 100 Trainer aus, die in die Schulen gehen sollen, um dort die Fussball-AGs zu leiten.
    diese Ausbildung ist speziell auf diese Zielgruppe ausgerichtet.


    Für diese Art der Trainertätigkeit werden auch bei der Bewerbung auf bestimmte Vorraussetzungen Wert gelegt.


    vorrangig richtet sich diese Trainerausbildung wohl an die Lehrerschaft, aber nicht nur.


    vielleicht gibt es in einigen Jahren an jeder Schule ein oder gar 2 Fussballtrainer, die ein geregeltes Training durchführen.


    für mich durchaus denkbar: 1 oder 2 Trainingseinheiten in der Schule, 1 Trainingseinheit plus Spiel im Verein.


    aber nicht nur der Fussball ist in der Richtung aktiv.


    der hiesige Basketballbundesligist geht schon in die Schulen.


    So wie in der Vergangenheit wird es in Zukunft nicht mehr weitergehen können. Da stimme ich jedem zu, bin der gleichen
    Ansicht. Für mich bedeutet das aber nicht, alles Alte abschaffen und alles neu einführen, sondern beides miteinander verbinden.
    Gutes und Notwendiges erhalten und mit Neuem ergänzen, oder das dort Schlechte durch Positives ersetzen.