da muss ich wohl auf einige Punkte eingehen
Ironie, ich weiss, aber mache Entwicklung hier musst du mit Ironie sehen."
wie sonst, wenn nicht mit Ironie soll man das sehen, wenn in 6 Dörfern mit 4 Vereinen, nur 27 Kinder eingeschult werden,
über Schulschliessungen gestritten wird, und selbst Grundschulkinder schon vor Schulbeginn 1/2 Stunde
durch die Gegend gekarrt werden müssen, wenn in einem 1700 Seelenort im vergangenen Jahr eine einzige Ehe geschlossen wurde. was willst du dazu ernsthaft diskutieren?
gemeinsame Anstrengungen der Komunen und Vereine
und sehe ich nicht. und nicht weil die Vereine nicht wollen, sondern die kommunen nichts tun. die stellen die Halle hin, den Sportplatz und dann hat es sich doch. die Zeitung steht doch voll mit Ansprüchen der Vereine.
und wenn sie mal bereit sind, dann gibts noch andere hemmende Ebenen. Seit 5 Jahren hat die Gemeinde hier das Geld für einen Kunstrasen genehmigt. der Kreis hat derzeit kein Geld um ihren anteiligen Zuschuss zu bezahlen.
Mit welchen Mittlen kann denn hier eine Kommune Druck auf irgendeinen Verein im Dorf machen?
Und meine Frage ging dahin, wie hier ein holländischer Gemeinderat gegenüber dem Verein auftreten würde, bei den hiesigen
Verhältnissen.
Bei unseren Dorfvereinen habe ich eher das Gefühl, dass immer mehr Plätze verwaisen, was sich nicht allein durch die geringer werdende Anzahl an Kindern erklären läßt!
Nicht nur, auch nicht überall, aber vielerorts. Die in der nähe liegenden Stadtvereine haben keine Nachwuchssorgen, wenn sie
vernünftig vorgehen, was sie leider nicht tun. Aber auf dem Land, eine Spielgemeinschaft mit 3 Rasenplätzen und einem Aschenplatz der für den Kunstrasenumbau geplant ist. Muss man sich jedoch fragen für wen noch, bei 27 Kinder im Jahrgang
bei noch weiter zurückgehenden Kinderzahlen der folgenden Jahrgänge.
20 km von hier grasen Kühe auf einem verwaisten Sportplatz.
Denn sollte der Vereinsfussball im Jugendbereich zukünftig in den Schulbereich fallen,
wir haben ein förderrales System, das noch nicht einmal ein einheitliches Schulwesen, ein einheitliches Abitur zustande
bekommt. wo es in vielen Schulen so aussieht, dass nicht einmal ein ausgebildeter Sportlehrer an der Schule ist, und irgend ein
Lehrer oder Lehrerin in Strassenkleidung in der Sporthalle steht, und irgendein Spiel macht, bis die Stunde vorbei ist.
ich kenn aber auch dagegen Gymnasien mit klar struktuierten und geplanten Sportstunden.
gibt es alles.
Wie soll das nun funktionieren, wenn der Jugendfussball in die Verantwortung der Schule kommt?
Nicht entweder oder, sondern beides miteinander verbinden wäre für mich eine machbare Lösung, wobei dei Betonung auf machbar liegt.
In der Trainerausbildung sehe ich auch absolut Verbesserungsmöglichkeiten.
Wobei da für mich aber auch noch eine Frage vorrangig ist: wie krieg ich die richtigen Leute zuallerst mal dahin.
Worin da jetzt in einer privaten Trainerausbildung sind, erkenne ich nicht, im Gegensatz zu der Qualitätsfrage.