Beiträge von guenter

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    habs vergessen.


    würde der Verein meines Sohnes morgen die Beiträge um 20 € mtl. erhöhen, hätten sie übermorgen das Kündigungsschreiben in der
    Hand.


    Würde mein Heimatverein, indem ich seit über 50 Jahren aus Verbundenheit immer noch Mitglied bin, entsprechend
    den Beitrag erhöhen, wäre das Kündigungsschreiben auch schnell unterwegs.


    Bin ich nun ein uneinsichtiger Exot, oder einer von 90 %, die hier genauso vorgingen?

    es ist doch alles so einfach. warum wird es nicht angegangen.


    wenn es halt nicht überall einheitlich einführbar ist, kann man dann doch wohl in seinem Umfeld anfangen.


    Also Elternversammlung der Mannschaft einberufen, und dann mit der richtigen Argumentation mit ihnen den erhöhten
    Beitrag vereinaren. Dürfte doch kein Problem sein, da ja auch garantiert wird, dass dieses Geld nicht in irgendwelchen
    Vereinskanälen verschwindet, sondern bei ihrem Trainer, was ja dann dr Mannschaft zugute kommt.


    Da reden auch keine altgedienten, nicht moderenen Ideen aufgeschlossenen, Funktionäre oder sonstige Vereinsmitglieder
    dazwischen.


    Geht eine Mannschaft vor, werden die anderen sicherlich nachziehen, da sie ja die Vorteile erkennen werden.


    Man braucht doch nicht immer darauf zu warten, bis was von oben beschlossen wird.


    Also etwas Mut und anpacken, und dann Ergebnis hier mitteilen.



    Geht dann auch kurzfristig und man erreicht schnell Veränderungen.

    Für die Kinder als Ergänzung.


    Kann mir vorstellen, was du erlebt hast.


    Da nun der Vereinsfussball in seinen grundsätzlichen Strukturen so schnell wohl keine Veränderungen erfährt, egal welche
    Ideen entwickelt werden, auch wesentlich daduch, dass jeder überall andere Unlänglichkeiten kennenlernt, was bei dem einen
    gut läuft, ist bei dem anderen Chaos, und umgekehrt, also total unterschiedliche Bedingungen.


    vielleicht wäre es da mal sinnvoll, in eine andere Überlegung reinzugehen, nämlich den, den du da ansprichst.


    der freie Fussball als Ergänzung zum Vereinsfussball.


    ich könnte mir vorstellen, dass es da durchaus gute Modelle geben kann, sowohl für vom Verein frustrierte guteTrainer mit Ideen, wie aber auch für die Kids.


    Für mich auch vorstellbar, dass dafür durchaus für die Betreffenden beim Vereinsfussball reduziert werden kann.



    Während ich absolut kein Freund bin, für eine radikale Änderung wie bei euch z.B. freier Fussball, anstelle Vereinsfussball,
    oder wie bei @ Siebener Schulfussball anstelle Vereinsfussball, weil real auch nicht durchsetzbar,


    kann ich mich in beiden Fällen absolut damit anfreunden, anstelle des Entweder, Oder ein Kombinieren von beidem anzustreben.


    Trotz aller Kritik hat auch der Vereinsfussball unbestreitbare Vorteile. Diese sollten auch in neuere angedachte Modelle mit eingebracht werden.


    Ideen, wie der Vereinsfussball ergänzt, auch durchaus teilweise ersetzt werden kann würde ich sinnvoll ansehen.


    und es gibt da einiges.


    Vor allem aber, und das ist für mich letztendlich entscheidend, sind Ergänzungen doch relativ einfach umsetzbar.


    Haben Steini und PAPA doch beeindruckend geschildert.

    siebener


    ich geh mal davon aus, dass die Rahmenbedinungen so geschffen würden, dass dein Modell umsetzbar wäre,


    dann gibt es für mich einen Punkt, der mich deinen Vorschlag ablehnen liesse.


    Im Vereinsfussball haben Freunde, die in unterschiedliche Schulen gehen die Möglichkeit zusammen in einer Mannschaft zu spielen
    dein Modell würde dieser Freundschaft kontraproduktiv sein.
    .
    in einer Mannschaft spielt es kaum eine Rolle, ob jemand Gymnasiast, Realschüler oder Hauptschüler ist,
    ob der Vater Unternehmer oder Harz IV Empfänger ist. Jeder der sich nicht daneben benimmt wird respektiert.
    der Hauptschüler hat über den Fussball die Möglichkeit bei seinen Mannschaftskameraden derart anerkennt zu werden, die er auf keinem anderen Gebiet erreichen kann.


    die sozialen Unterschiede verschwinden möglicherweise nicht ganz doch ganz wesentlich in einer Vereinsmannschaft


    die Trennung in Gymnasialmannchaft, Realschulmannschaft, Hauptschulmannschaft und auch Sonderschulmannschaft
    wird doch dann ein soziale Trennung vorgenommen, die doch wohl von keinem gewünscht wird..


    Schon mal das Gerede von Gymnasiasten mitbekommen, wenn sie gegen eine Hauptschulmannschaft angetreten sind?


    Für mich ist das schon ein Problem, für dich nicht?



    Übrigens, wo bringst du den 16jährigen Auszubildenden unter? Berufsschulmannschaft geht ja wohl nicht.?

    PAPA


    Ich war zuletzt garantiert nicht in einem gut geführten Verein. und zukunftsorientiere Vorschläge meinerseits sind am Kirchturmdenken, an den ewige Gestrigen und den keine Ahnung Habenden gescheitert.



    Aber in Bezug auf das, was du schilderts war ich geradezu im Schlaraffenland.


    hab zwar kein Feriencamp über 1 Woche gemacht, aber zum Saisonabschluss über 10 Jahre immer ein 3 tägiges Fussball,Erlebnis-Camp gemacht. Vereinsanlage mit Umkleidekabinen und Clubhaus wurden problemlos zur Verfügung gestellt.
    Zum üblichen Mannschaftsjahresgeld bekam ich auch immer einen Zuschuss. Was, wie und mit wem ich da dann was
    unternahm interssierte keinen.


    Stützpunktturnier auf dem hiesigen Sportplatz organisiert. Alle Einnahmen gingen in die Mannschaftskasse.


    Bälle, Trikots, Zuschuss zum Trainingsanzug bekam ich meist so wie ich es beantragte.


    finanziell also optimal, aber halt zuwenig Kinder, das ist auch Dorfverein, und vielem Neueren halt verschlossen.




    Mit einem hätte ich jedoch meine Probleme gehabt:


    Meine Kinder dort zu lassen, wo ich mit den ganzen Verhältnissen nicht einverstanden gewesen wäre.


    das war meine Motivation wieder als Trainer einzusteigen. meinen Kindern ein vernünftiges Mannschaftsumfeld und ein vernünftiges Training zu ermöglichen, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie selbst über einen Verein und die Art ihres Fussballes mitentscheiden können.


    Egoistisches Denken. mag sein, ist aber allen anderen Mannschaftsmitgliedern bestens zugute gekommen.

    da muss ich wohl auf einige Punkte eingehen

    Ironie, ich weiss, aber mache Entwicklung hier musst du mit Ironie sehen."

    wie sonst, wenn nicht mit Ironie soll man das sehen, wenn in 6 Dörfern mit 4 Vereinen, nur 27 Kinder eingeschult werden,
    über Schulschliessungen gestritten wird, und selbst Grundschulkinder schon vor Schulbeginn 1/2 Stunde
    durch die Gegend gekarrt werden müssen, wenn in einem 1700 Seelenort im vergangenen Jahr eine einzige Ehe geschlossen wurde. was willst du dazu ernsthaft diskutieren?


    gemeinsame Anstrengungen der Komunen und Vereine

    und sehe ich nicht. und nicht weil die Vereine nicht wollen, sondern die kommunen nichts tun. die stellen die Halle hin, den Sportplatz und dann hat es sich doch. die Zeitung steht doch voll mit Ansprüchen der Vereine.
    und wenn sie mal bereit sind, dann gibts noch andere hemmende Ebenen. Seit 5 Jahren hat die Gemeinde hier das Geld für einen Kunstrasen genehmigt. der Kreis hat derzeit kein Geld um ihren anteiligen Zuschuss zu bezahlen.


    Mit welchen Mittlen kann denn hier eine Kommune Druck auf irgendeinen Verein im Dorf machen?


    Und meine Frage ging dahin, wie hier ein holländischer Gemeinderat gegenüber dem Verein auftreten würde, bei den hiesigen
    Verhältnissen.


    Bei unseren Dorfvereinen habe ich eher das Gefühl, dass immer mehr Plätze verwaisen, was sich nicht allein durch die geringer werdende Anzahl an Kindern erklären läßt!

    Nicht nur, auch nicht überall, aber vielerorts. Die in der nähe liegenden Stadtvereine haben keine Nachwuchssorgen, wenn sie
    vernünftig vorgehen, was sie leider nicht tun. Aber auf dem Land, eine Spielgemeinschaft mit 3 Rasenplätzen und einem Aschenplatz der für den Kunstrasenumbau geplant ist. Muss man sich jedoch fragen für wen noch, bei 27 Kinder im Jahrgang
    bei noch weiter zurückgehenden Kinderzahlen der folgenden Jahrgänge.


    20 km von hier grasen Kühe auf einem verwaisten Sportplatz.


    Denn sollte der Vereinsfussball im Jugendbereich zukünftig in den Schulbereich fallen,

    wir haben ein förderrales System, das noch nicht einmal ein einheitliches Schulwesen, ein einheitliches Abitur zustande
    bekommt. wo es in vielen Schulen so aussieht, dass nicht einmal ein ausgebildeter Sportlehrer an der Schule ist, und irgend ein
    Lehrer oder Lehrerin in Strassenkleidung in der Sporthalle steht, und irgendein Spiel macht, bis die Stunde vorbei ist.


    ich kenn aber auch dagegen Gymnasien mit klar struktuierten und geplanten Sportstunden.


    gibt es alles.


    Wie soll das nun funktionieren, wenn der Jugendfussball in die Verantwortung der Schule kommt?


    Nicht entweder oder, sondern beides miteinander verbinden wäre für mich eine machbare Lösung, wobei dei Betonung auf machbar liegt.


    In der Trainerausbildung sehe ich auch absolut Verbesserungsmöglichkeiten.


    Wobei da für mich aber auch noch eine Frage vorrangig ist: wie krieg ich die richtigen Leute zuallerst mal dahin.
    Worin da jetzt in einer privaten Trainerausbildung sind, erkenne ich nicht, im Gegensatz zu der Qualitätsfrage.

    PAPA & Steini


    eure Motivation, entstanden durch den ganz normalen Frust, kann ich nachvollziehen, und finde auch das, was ihr da gemacht habt
    ist einfach lobenswert.


    Hab aber eine Frage:


    Seht ihr das für eure Kinder nun als Alternative zum Vereinsfussball, was heissen würde, die Jungs nehmen nicht mehr am Vereinsfussball teil sondern nehmen den Fussball nur noch in dieser Form an


    besonders Papa geht ja mit seinen Vorstellungen über das Feriencamp noch hinaus.


    oder seht ihr das als sinnvolle Ergänzung zum Vereinsfussball für eure Kinder?



    Was ich auch nicht verstehe, warum das was ihr da gemacht habt, nicht auch mit dem Verein gegangen ist, bzw. gehen könnte.

    @TW


    ich weiss nicht was du gelesen hast.


    Ich habe sehr deutlich geschrieben, dass ich mir sehr gut ein Modell vorstellen , das Vereinsfussball mit dem Schulfussballkonzept
    kombiniert. Ich habe positv darauf hingewiesen, dass derzeit bei uns über 100 Personen eine spezielle
    Ausbildung als Schulfussballtrainer bekommen, einschliesslich der Bezahlung für diese.. Ich habe darauf hingewiesen, auch meine Hilfe angeboten, wie man
    in Verbindung Verein - Schule , oder Verein Kindergarten (ist ja wohl die Vorstufe zum Schulfussball) gefördert werden kann.


    Wie das eine Ablehnung des Modells von Siebener sein soll, versteh ich nicht.


    Hab aber auch geschrieben, welche Probleme ich bei der Umsetzung sehe, die mit den derzeitigen Rahmenbedingungen, auch
    örtlich sehr unterschiedlich, einfach bestehen, und die kann man nicht ignorieren, denn die müssen zuerst verändert werden, bevor man irgendein Modell einführen kann.


    Bin für Kritik durchaus empfänglich, aber diese verstehe ich nun nicht.

    @TW


    trifft zu, was du da schreibst.


    doch mich stört was anderes.


    20 talentierte Fussballer, von denen noch 2 übrig bleiben (in diesem Verein).


    das ist doch eine Basis, auf der man aufbauen kann, wenn wirklich im Verein der Ausbildungsgedanke im Vordergrund stünde.


    falsche Sichtung oder Fremdsteuerung kann doch da z.B. nicht überall zutreffen.



    Wenn ich jetzt noch die 2 mir bestens bekannte Jungs, die in der B bzw. A aus der Staffel in diese Regionalligamannschaft
    anschauen, kann ich bei den beiden garantiert nicht von talentierten Fussballern oder Spätentwicklern sprechen.
    Beide sind für mich da doch schon fussballerisch stark begrenzt.
    Beide sind auch jetzt zum Aaktivenbereich wieder unterklassig gewechselt, zu mehr ist da auch nicht drin.


    Für mich eindeutig ein Beleg, dass es nicht um Ausbildung und Zukunftsenwicklung ging, sondern um die Leistungsstärke
    der Regionalligamannschaft, was da dann aufgrund der Körpergrösse und Schnelligkeit und deren Stärke auf einer
    bestimmten Position (Aussenbahn) auch gegeben war.


    Für mich auch bemerkenswert, dass 2 Jungs, die ich nicht gerade als Talent sehen würde, die in ihrem Heimatverein
    aus meiner Sicht nicht gerade gute KIFU und Jugendtrainer hatten (beide sind absolute Einfüssler) so ohne weiteres
    mehrer Fussballklassen überspringen können.


    Stellt sich doch automatisch die Frage, ob der ganze Aufwand vieler (nehme da bewusst die raus, bei denen der Weg
    weiter nach Oben geht) eigendlich gerechtfertigt bzw. überbewertet ist.


    Einzelfall? zumindest nicht bei mittleren Leistungsvereinen, wenn ich die Abwerbemühungen im B und A-Bereich so mitbekomme.
    Vielleicht ist aber in unserer Gegend auch das entsprechende Potential quantitativ zu gering.


    Keine Ahnung.

    die alten Seilschaften funktionieren noch zu gut


    Und da kommst du dann nur mit einer neuen eigenen Seilschaft an. Bist du in diesem Verein aufgewachsen, bestens integriert
    gelingt dir das auch noch recht einfach und du kannst was bewegen.
    Ich sprech da gerne von einer Hausmacht, die du da hinter dir hast und den Rücken freihält.


    Kommst du jedoch neu in einen Verein, ist das fast unmöglich, zumindest die richtigen einflussreichen Seilschaftmitglieder
    um dich zu scharren, egal wie gut deine Vorstellungen sind.


    Zumindest meine Erfahrung, hab nämlich beides kennengelernt

    Sprich, eben ohne vorhandenes Konzept / Philosophie / etc.


    Willi


    hab die letzten Wochen mal ein paar Infos gesammelt, auch bei einigen Vereinshomepages.


    Überwiegend sind in den einzelnen Vereinen durchaus Konzepte vorhanden. Wobei ich da die meisten weniger als ein Konzept
    sondern eher in die Richtung Phylosophie gehe.


    Für mich ist da viel allgemeines BLa Bla drinn (soziale Verantwortung, Spass am Fussballspielen, Förderung und fussballerischer
    Entwicklung der Jugend usw.).


    klare Konzepte, die konkrete detaillierte Vorgaben beinhalten, habe ich so gut wie gar nicht gefunden. Habe ich auch nur auf kleinere Vereine konzentriert.


    Bezeichnend für mich, dass die Realität vor Ort (dort wo sie mir bekannt sind) wenig mit dem Niedergeschriebenen zu tun hat.


    Es hängt halt an den tätigen Personen. selbst dort, wo es gute Ansätze gab, weil die handelnden Personen passten,
    verschwand vieles wieder in die Papierform, wenn ein Personenwechsel vollzogen wurde.


    das allerbeste Konzept ist wertlos, wenn die handelnden Personen nicht gegeben sind. und dies ist nun mal bei kleineren Vereinen nicht der Fall. da hilft auch alles zetern nicht, da muss man sich arrangieren, wenn man nicht das Handtuch werden will, was dann
    meist dadurch beeinflusst wird, wie lange das eigene dort Kind spielt.


    Ausnahme ist ein Stadtteilverein, der seit Jahren eine klare Richtung erfolgreich verfolgt. Zumindest von Aussen hat man diesen Eindruck. deren genaues Konzept kenne ich leider nicht.


    durch ein intensives Mehrspartenangebot wurde die Vereinsgrösse ständig erweitert, sodass die Kommunalpolitiker
    an den Interessen dieses Vereins nicht vorbeikommen.
    So wurde aus einem Aschenplatz in den letzten Jahren ein Rasenplatz, ein Kunstrasenplatz und ein neues Clubhaus.
    auch sportlich haben sich alle Mannschaften (Jugend- und Aktive) höherklassig entwickelt.


    das Einzugsgebiet dieses Vereines, ich drücks mal vorsichtig aus, ist das Gegenteil von einem sozialen Brennpunktstadtteil.

    Was denn nun ? Spaß/Freude am Bewegungsspiel Fußball vermitteln oder Ausbildung,Ausbildung,Ausbildung ?


    Thomas


    eine gute und berechtigte Frage. stellen sich wohl viele Trainer vor Ort.


    Hier die richtige Symbiose zu finden, ist Aufgabe des Trainers. Nicht immer leicht, da es eine Gradwanderung ist.


    Den richtigen Weg zu finden, hängt aber auch viel von der Mannschaft ab, die man vor sich hat, nicht jede hat in ihrer Gesamtheit die gleichen Bedürfnisse. Ganz grob gesagt ist der Ausbildungsgedanke bei Spielern einer Leistungsmannschaft sicherlich höher,
    als bei einer kleinen Dorfmannschaft in der untersten Spielklasse, wo vergleichbar eher der Spass- und Spielfaktor gegeben ist.


    Nach den ersten Trainererfahrungen habe ich mich mehr nach der Mannschaft, als nach meinen eigenen Vorstellungen vom Fussball gerichtet. Das hat nämlich nicht immer zusammengepasst, womit ich auch praktisch zur Reduzierung eigener Vorstellungen gezwungen war.


    Nicht einfach war es dann, wenn innerhalb der Mannschaft 2 Blöcke mit unterschiedlicher Zielstellung waren. was dann noch problematischer wird, wenn die Trainer nicht einheitlicher Richtung denken.

    Ich würde wetten, dass dem Jungen die Aktion inzwischen selbst wieder Leid tut.

    muss ich zuallererst einmal
    ergründen warum ein Spieler so oder so reagiert,

    zuerst mal freut mich deine positive Berichterstattung. finde auch deine Vorgehensweise optimal und ein gutes Beispiel für
    andere.


    manchmal macht man sich auch zuviele Gedanken.


    Bemerkenswert find ich aber auch dass aus 2 unterschiedlichen Vorgehensempfehlungen letztendlich aus beiden sinnvolles und für die jeweilige Situation Passendes herausgezogen werden kann, und zum Erfolg führt.

    Hier wird wieder eine tolle Idee zunächst gelobt....und dann wieder zerredet...große Bedenken geäussert


    wo wird hier zerredet? wo grosse Bedenken geäussert.


    da wird auf ein real existierendes Risiko hingewiesen, weniger beim Fussballtreff als beim Feriencamp.


    und gerade weil dies hier allseits gelobt wird, gerade in Dörfern durchaus Nachahmer finden kann und sollte, sehe ich es nicht als Zerreden sonder Verantwortungsvoll an, darauf hinzuweisen.


    Und mit dem Hinweis, was man da mit geringem Aufwand tun kann, wird unter Umständen ein existenzieller Schaden
    vermieden.

    Wer einen Fall kennt, wo eine Aufsichtsperson bei einer privaten Veranstaltung (Kindergeburtstag?) zivilrechtlich belangt wurde, kann dies gerne mal berichten. Aber dann bitte auch Fakten und keine Gerüchte.


    Hat @Uwe nicht mal darüber berichtet, dass 2 Trainer aufgrund von Aufsichtspflichverletzung wegen fahrlässiger Tötung
    verurteilt wurden. Wir hatten hier auch schon die Diskussion bei nicht abgesicherten Toren.


    Sportlererin lief mit ihrer Gruppe von 13 jährigen einen Waldlauf. Ein Mädchen verletzte sich durch einen tiefhängenden Ast
    schwer am Auge. dieser Fall ging vor den Bundesgerichtshof, der letztendlich die Sportlerherin zum Schadensersatz
    verurteilte, weil diese vor dem Waldlauf nicht vor tiefhängenden Ästen gewarnt hatte.


    2 Jungs entfernen sich vom Campplatz, klettern auf einen Apfelbaum, einer fällt runter und verletzt sich so, dass er einen Dauerschaden hat.
    nicht unmöglich, wer 12 jährige bei einem Zeltlager erlebt hat.


    ein Junge ärgert sich über irgendwas in deinem Feriencamp, verlässt dieses weil er nach Hause will, und hat einen Fahrradunfall
    unterwegs


    Wirst du als Verantwortlicher verklagt, und Eltern klagen dann, bis du wegen Schadensersatz wegen Aufsichtspflichtverletzung
    dran.


    Ich will keine Angst machen, meistens passiert auch nichts, aber wenn, musst du löhnen, und das muss nicht wenig sein.
    Gerade als Privatveranstalter ohne irgendeine Instituion in der Rückhand stehst du voll im Risiko.


    Je nach Altersstufe nutzt dich auch irgendeine Erklärung der Eltern recht wenig, du bist die Aufsichtspflichtperson und trägst
    letztendlich die Verantwortung.


    Opfere mal 10 Minuten und führ mal ein Gespräch diesbezüglich mit deinem Versicherungsmann.


    übrigens: auch bei der von dir erwähnten Geburtstagsfeier stehst du in der Aufsichtspflicht. da bist du aber über deine
    Privathaftpflicht abgesichert.

    Ich mache mittlerweile auch "nur"


    der allerbeste Nachweis warum es so viele Probleme im Jugendfussball gibt. Trifft leider aber nicht nur auf dich zu, sondern ist weit verbreitet.


    da sammelt einer seine Erfahrungen im Jugendfussball, bildet sich weiter. Dann, wenn er weiss wie es gehen sollte oder müsste, noch besser weiss, was nicht sein sollte , dann wird Abschied genommen.


    Ich schätze , dass das der Werdegang von etwas 90 % aller Jugendtrainer ist.


    der Erfahrene macht nun Platz für den Neuling, der sich auch wieder mühsam alles aneigenen muss, die bereits gemachten Fehler wiederholt, schliesslich den richtigen Weg kennt, um dann aufzuhören.


    ein ständiger Kreislauf, den es immer schon gab und auch in Zukunft wohl so bleiben wird.


    Dabei kann KIFU oder Jugendfussball auch absolut befriedigend sein.


    7 Jahre lang den KFU mit all seinen Facetten kenngelernt, das Machbare und nicht Machbare in einem Verein gescheckt,


    Und dann wieder in einer G mit den gemachten Erfahrungen und gewonnenen Erkenntnissen und den mir bewusst
    und somit auch akzeptierten Grenzen, neu angefangen.


    die letzten 8 Jahre waren die befriedigsten meiner doch längeren Trainertätigkeit. Diese möchte ich nicht missen und würde sie jederzeit wiederholen.

    1. bei zu frühem Wechsel (D-Jugend) fehlt die soziale Umgebung
    2. qualitative Überbewertung von Kreis- und Stützpunkt-Auswahlspieler (nur 0,5 % der Stützpunktspieler können sich für den Profifussball entwickeln)
    2.a. Spaß am Fussball darf nicht mit der Erwartung (allerhöchstens mit dem Traum) zum Berufsfussballer verbunden werden
    3. unerfahrene Eltern fehlt die Transparenz, um die beste Entscheidung für ihr Kind treffen zu können.
    3.a. nicht selten haben diese Spieler bis zur A-Jugend schon ein halbes Dutzend Vereine und mehr durch, weil sie bei jedem neuen Versuch allzugerne das glauben wollen, was man ihnen erzählt
    4. es keine verbindliche und flächendeckende Ausbildungsnorm gibt (jeder Verein darf sich NLZ, JLZ usw. nennen)

    sehe ich auch so.

    Weil sich vermutlich viele Eltern gern auch einen Rat von einer neutralen Stelle einholen, wäre es genau wie die private Trainer-Ausbildungsschule eine Marktlücke.

    würde ich absolut begrüssen, sehe da auch ein Notwendigkeit.



    Was ich noch nicht nachvollziehen kann, ist dass ich jetzt doch einige Fälle zu Ohren bekommen habe, wo
    Spieler aus der untersten Staffel in der B und A-Jugend in eine Regionalliamannschaft wechseln und auch dort recht schnell Stammspieler werden.


    Nehme ich mal die Spieler weg, für die der Stützpunkt lediglich Durchgangsstation für die nächsthöhere Förderung ist,
    dann könnte die Vermutung doch naheliegen, dass die Wertigkeit der Stützpunkte für die grosse übrige Anzahl überbewertet wird.

    DSV


    deine Aussage ist mit äusserster Vorsicht zu geniessen.


    letztes Jahr wurden einem Verein hier die Punkte aberkannt, weil ein 18jähriger Jugendspieler in 2 Spielen an einem Tag
    einesetzt wurden.


    im Rheinland bist du erst ab dem 18. LJ Aktivenberechtigt, im Saarland ab dem 1. Januar des Jahres indem der Spielr 18 wird.


    es bleibt nichts anderes übrig, als sich im konkreten Fall beim eigenen Landesverband zu informieren, und zwar im Vorfeld, sonst droht Punkteabzug.


    wobei dann noch das was siebener anspricht beachtet werden muss. Samstag und Sonntag kann als ein Spieltag angesehen werden, besonders da herrrscht viel Unklarheit.

    PAPA


    du schilderst was in vielen Dörfern anzutreffen ist, die dann meist noch in einer Spielemeinschaft sind.


    wenn ich ein Abschlusszelten (camp) mit meiner Mannschaft organisierte, gabs vom Verein noch Zuschüsse und kein Abkassieren.
    überall anders.


    Muss dich doch nochmal auf das Haftungsrisiko aufmerksam machen.


    Mit krankenversicherungsschutz und ähnlichem sehe ich es genauso wie du.


    Aber wenn du als Organisator auftritts (z.B. dieses Camp) bist du als Verantwortlicher in der Haftung.
    du hast die Aufsichtsplicht, und als solcher wirst du für evtl. Schäden die durch oder mit den Jungs entstehen haftbar gemacht..


    Du solltest abklären, inwieweit du deine Privathaftpflicht entsprechend ergänzen kannst.


    Insgesamt finde ich aber das was du da machst nicht nur lobenswert sondern ein durchaus sinnvoller Überlegungsansatz
    gerade für die ländlichen Regionen, mit Spielgemeinschaften mehrerer Vereine, geriner Kinderzahl im Dorf.


    sicherlich ein Anzeiz zum Fussballspielen, für die, die z.B.keine Fahrten zum Training auf sich nehmen wollen, oder wie du es beschreibst schlechte Bedingungen vorfinden.

    @TW


    aus dem Aachener Raum kann ich dir dazu nichts sagen.


    Aber bei der Einführung der FPL im Saarland, wurde der neutrale Schiri beibehalten, jedoch mit klarer Vorgabe wann und was
    zu pfeiffen ist. Entspricht dem, wann die die Trainer einschreiten sollen. Nach Möglichkeit werden auch junge neutrale
    Schiri vom Verband geschickt .


    die Resonanz ist sehr positiv.


    diese Erkenntnisse meinerseits sind jedoch jetzt 1 Jahr alt.