Dafür brauche ich alle Beispiele,d
grosses Thema, aber eigenen Gefahrensituationen war offensichtlich noch niemand ausgesetzt
ich schon, deshalb
Halle, 5jährige, ansonsten immer zu zweit, ausnahmsweise alleine in der Halle, Kind muss auf die Toilette, ich lasse es gehen,
alleine, es weiss wo sie ist und ich muss ja in der Halle bei den anderen bleiben.
Kind taucht nicht mehr auf. Warum, wieso, weshalb konnte später keiner mehr feststellen, das Kind war auf die Idee gekommen,
nach Hause zu gehen. Draussen 5 Grad Minus, in dünnen Sportklamotten. Panik bei mir. Zum Glück Neuschnee, so dass
ich aufgrund der Fusspuren das Kind schnell gefunden hatte.Aufsichtspflichtverletzung, Haftbar, wenn was passiert wäre?
Halle, 5jährige, während ich einem Kind die Schuhe mal wieder band, kletterte ein Junge die Sprossenwand hoch und fiel runter.
zum Glück nur ein Weinen.
Sprossenwandkletter war generell in jedem Training ein Thema, egal wie oft ich darauf hingewiesen habe, dass man das nicht darf.
irgendeiner kletterte immer mal.
am Lagerfeuer mit 10 jährigen, einige klare einfache Verhaltensregeln vorher bekanntgegeben. gemütliche ruhige Runde einschliesslich 3 Erwachsenen. ein Junge wollte Holz nachlegen, wie zuvor schon ständig geschehen, stolpert jedoch
und fällt ins Feuer. zum Glück nur Brandblasen an Händen und Arme. Haftbar?
mit 12 jährigen mit dem Fahrrad unterwegs in ein Feriencamp. durch den Wald über einen Schotterweg, steilere Abfahrt,
klare deutliche Ansage, dass keiner vor mir fährt und somit keiner schneller den Berg hinabfährt wie ich. Co machte
den Aufsammler am Schluss. eigendlich alles richtig geregelt. Trotzdem schiessen 2 Jungs mit ihren fahrrädern an mir vorbei und
rasen den Berg hinunter. Ausser einem riesigen Anschiss ist zum Glück nichts passiert. Aber was wäre wenn doch?
Sportplatz bei uns liegt neben einem Bachverlauf, hoher Zaun als Abgrenzung, mit einer Öffnung, wenn mal ein Ball doch über den Zaun fliegt.
trotz klarer Ansage, dass wenn ein Ball darüberfliegt ich selbst den Ball hole folgendes passiert.
Es passiert ja nichts, was nicht vorkommen kann, der Ball flog nicht über den eigendlich recht hohen Zaun, sondern genau
rollte genau durch die Zaunöffnung. der 6jährige direkt hinterher und es kam, wie es kommen musste, er fiel in den Bach.
Da ich gerade an anderer Stelle mit Jungsbeschäftigt war, konnte ich gar nicht so schnell reagieren.
Junge natürlich voll nass, sonst nichts passiert, aber der Auftritt der Mutter, die ich anrief, damit sie ihr Kind abholt hat mir dann voll gereicht und die Laune für das Resttraining verdorben. Ich glaub bei einem Kratzer wäre die zum Anwalt gerannt.
Trinkpause, Kind hängt mit den Händen an der Barrierestange (ist ja beliebt und oft zu shen) rutscht ab und knallt mit dem Kopf auf den Boden. leichte Gehirnerschütterung. Trainer dafür verantwortlich?
das waren echt passierte Fälle, teilweise leicht wegen der besseren Darstellung verändert, aber in der Aussagekraft identisch.
Gerade in unserer kleinen Schulturnhalle bestand eine ständige Gefahr, trotz intensiver Aufsicht. Kinder finden immer eine
Möglichkeit sich der Aufsicht des Trainers zu entziehen, sei es auch für nur kurze Zeit.
Ich hab immer eine gewisse Vorsicht walten gelassen, trotzdem nicht allzuviel Gedanken gemacht.
Meine Devise war, dass ich so mit anderen Kindrn umgehe, wie mit meinem eigenen. dass ich sie auf andere Kindr aufpasse, wie auf meine eigenes. Damit war meine Gewissen beruhigt, wobei dann jedoch nicht gesagt ist, dass mein Gewissen für andere
dann als ausreichend angesehen wird.
so coke, hoffe es hilft dir etwas.Fälle in denen zum Glück nicht mehr passiert ist, aber hätte können.
Fälle, die in ähnlicher Form sicherlich häufiger vorkommen als dass ein umfallendes Tor jemand erschlägt