Beiträge von guenter

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    "generationensprachgebrauchding" *g*


    geht mir auch oft hier bei gewissen Übungselemten.


    die Bezeichnung noch nie gehört,manchmal gar so präsentiert, als wenn sie was Neues wäre, lese interessiert und stelle dann grinsend fest, dass gleiches schon vor 30 Jahren gegeben hat, meistens etwas modifiziert, manchmal aber auch nicht.


    wenn der Fussball nicht neu erfunden wird, dann schon wenigstens Namen und Bezeichnungen.


    Fand diesbezüglich mal einen Kommentar von Scholl in der Halbzeitpause eines Länderspieles sehr passend, als es um Positionsbezeichnungen ging.

    das gleiche was ich schwierig finde ist, wenn zb mal ein training ausfallen muss und die kids das nicht mitbekommen haben und dann auf dem sportplatz stehen.......oder wenn, was ja auch schon mal passieren kann, ein training abgebrochen werden muss----wer ist in der zeit verantwortlich???


    ersteres kam bei mir nie vor.


    bis zu einem bestimmten Alter gab es die ganz klare Ansage, und habe auch konsequent darauf geachtet, dass die Kinder, die von ihren Eltern gebracht wurden, erst von diesen entlassen wurden, wenn sie sicher waren, dass ein Trainer auf dem Platz ist.
    Damit war ich aus der Haftung raus, weil auf Eltern geschoben.


    bei rechtzeitigem Ausfall gabs die Telefonkette, und ein Elternteil erreichte ich immer, das zum gegebenen Zeitpunkt auf den Platz fuhr.


    der 2. Fall ist für mich eindeutig.


    Trainingsabbruch z.B. durch Flutlichtausfall, hat der Trainer bis zum offiziellen Trainingsende die Aufsichtspflicht


    nicht nur deshalb ist für mich der pünktliche Traingsbeginn und das pünktliche Trainingsende ein Muss gewesen. haben wir ja auch schon diskutiert.


    vorgefallen:


    um 17.oo zum Trainingsbeginn auf dem Platz und musste Training absagen.
    um 17.15 liess eine Mutter ihre Kind am sportplatz aus dem Auto, und fuhr direkt weiter.
    Folge, war, dass das Kind allein auf dem Platz rumlief, bis sich der zufällig kommende Platzwart um es kümmerte.
    Mutter war jedoch nicht erreichbar, sie war einkaufen.


    Absolut keine Ahnung, wer hier nun verantwortlich gewesen wäre, wäre was passiert. der Trainer, der zu den offiziellen Zeiten nicht anwesend war, oder die Mutter, die fahrlässig, ohne sich zu vergewissern dass jemand da ist, ihr Kind einfach entlässt.



    Wie bekloppt unsere Gesellschaft inzwischen geworden ist zeigt ein umgekehrter Fall.


    Seit 3 Jahren läuft ein immer noch nicht abgeschlossenes Gerichtsverfahren wegen der Anzeige einer Lehrerin gegen einen
    7jährigen Schüler, weil der sie gekratzt hat.


    Nicht zu glauben? Ich habs auch nicht geglaubt, ist aber so.


    warum dieses Beispiel?


    Bin mir nicht mehr in der heutigen Zeit sicher, dass nicht mal ein Elternteil auf die Idee kommt Schadensersatz einzuklagen
    wenn ihr Kind mit blutenden Schürfwunden nach Hause kommt, und dafür den Trainer verantwortlich macht.




    .

    Dreh/Klatsch war mir als Kommando bisher nicht bekannt. sind aber auch nur Wörter.


    bei mir hiess das Komm, Geh oder Stumm.


    der ballführende/zuspielende Spieler gab die Kommandos


    Komm -Spieler kommt entgegen, und lässt prallen - der Ball wird auch kurz gespielt, überwiegend kommt diese Kommando
    wenn Mitspieler von Gegenspieler gedeckt ist


    Geh - Ball wird in den Lauf gespielt, sodass Mitspieler den Ball mitnehmen kann


    Stumm - Zuspiel erfolgt ohne einen Zuruf, bedeutet für den Mitspieler, dass er nicht direkt jemand hinter sich hat und nun frei
    entscheiden kann/muss was er mit dem Ball macht, prallen lassen, annehmen und Zeit lassen oder gehen.


    auch schon in Ansätzen in der F, in Schritten vorgegangen, funktionierte


    war aber auch nur die Vorbereitung für den nächsten Schritt:


    keine Kommandos mehr, und nicht der Ballführende bestimmt, sondern der Spieler der angespielt werden sollte, bestimmte durch
    sein Verhalten, wie das Zuspiel erfolgen soll und wie er dann weiterspielt.


    Für mich galt nämlich die Devise, nicht der ballführende Spieler bestimmt wie das Zuspiel zu erfolgen hat, sondern der, der angespielt werden soll.

    @16


    abgesehen vom Thema frage ich micht, ob du dich nicht etwas verzettelst. Packst du nicht zuviele Themen an?


    wie für die Kids gilt auch für Trainer einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Bevor ich aber den ersten Schritt nicht vollendet habe,
    sollte man der 2ten noch nicht ansetzten.


    Mein Eindruck ist der, dass du zuviel auf einmal willst, und sei es nur Wissen.

    coke


    möchte dir mal ein Lob für deine Initiative aussprechen.


    Zeigt für mich, dass man nicht unbedingt das Grosse angehen muss, sondern durch punktuell Probleme angehen kann, und somit als Einzelner was erreichen kann.


    diese Problematik hier, ist nun aber kein fussballspezifisches Problem, sondern generell für alle, die inder Jugendarbeit tätig seind.


    eigendlich auch ein Thema für die ehrenamtliche Politik.


    würde mich jedoch überraschen, wenn die Antwort nicht schwammig bliebe, denn die Haftungsfrage ist generell nicht eindeutig
    zu regeln. Jeder Einzelfall wird letzlich seperat entschieden und wenn es im Extremfall vor Gericht landet, ist man vom jeweiligen Richter abhängig.Bei gleichhem Sachverhalt kommt es da oft zu unterschiedlichen Urteilen.

    Ein Patentrezept hab ich noch nicht gefunden

    ich auch nicht, gibt es auch nicht.


    Ich habe jedoch gelernt, dass man zwar erst hinterher weiß, ob die Entscheidung richtig war,

    ganz klar meine Denkweise. in einem Extremfall habe sogar erst nach 20 Jahren durch einen ehenmaligen Jugenspieler
    eine Bestätigung bekommen. Letzlich ist entscheidend, was Hinten raus kommt, und das weiss ich vorher nicht.


    jedoch meistens die 2. beste Entscheidung immer noch besser war, als gar nicht zu entscheiden.

    Fand es immer schon schlimm, wenn sich jemand vor Entscheidungen drückt, aber nicht nur beim Fussball.
    wer entscheidet, muss und kann ruhig auch mal in Kauf nehmen, dass er nicht richtig entschieden hat.


    die Verantwortung für eine Mannschaft läßt sich nicht auf ein Spiel beschränken. Es gibt immer dazu eine Vorschichte und sich auf Basis des Spiel weiterentwickelte Nachgeschicht, die berücksichtigt werden sollte.

    Das ist jetzt der Gedankengang, der sich durch meine Diskussionen zieht. Ich kann nicht den einzelnen Punkt (/einzelne Spiel) seperat betrachten, sondern das ganze Drumherum wie Vorgeschichte, Möglichkeiten, Zielrichtung usw. als Basis
    mit einbeziehen. Deshalb habe ich immer grössere Zeiträume bei meinem Vorgehen berücksichtigt (z.B. Einsatzzeiten über die ganze Saison gesehen). Ich kann nicht das einzelne Fehlverhalten eines Kindes beurteilen, ohne sein sonstiges Verhalten
    zu berücksichtigen.


    Ein gutes und offenes Vertrauensverhältnis ist dabei eine Basis, in der es sich am besten arbeiten läßt

    Gerade für mich als Dorftrainer, aber nicht du da, war es eine vorrangige und allererste Zielsetzung bei Übernahme einer Mannschaft. Vertrauen hiess mich auch, dass ich für die Kids zuverlässig und berechenbar war.


    Ist das gegeben verzeihen dir die Kids auch Fehler.


    Spiel, irgendwie war ich an dem Tag neben der Kappe, glattweg nach dem Spiel festgestellt, dass ich einen Spielr total vergessen hatte. Auf die Rückfrage, warum er sich nicht bemerkbar gemacht hat, meinte er, dass ich ja immer einwechsle, warum er sich da melden sollte. Im Training die Sache klargestellt, und bei der Bemerkung, dass langsm doch Alzheimer sich bei mir ankündigt,
    haben wir alle gemeinsam gelacht, und im nächsten Spiel spielte dann besagter Junge wie verabredet das ganze Spiel durch.
    Der Junge hatte keine Probleme mit dem Vorfall, da er darauf vertrauen konnte, dass ich einen Fehler wieder geraderücke.


    Ich hoffe, es ist der Unterschied zwischen einem vom Trainer gesteuerten Dialog mit dem Ziel, dass alle der selben Meinung wie der Trainr sind und einem vom Trainer moderierten, ergebnisoffenen Dialog mit allgemeiner Übereinstimmung klar geworden?

    ganz sicher ein Unterschied. es ist jedoch ein Unterschied ob ich ein Gespräch in eine bestimmte Richtung steuere, oder so
    dass der/die Gesprächspartner meine Meinung übernehme.


    Hatte unsere Diskussion hier ja auch in eine gewisse Richtung gesteuert, ohne mit dem Ziel , dass du meine Meinung übernimmst.


    Nicht allein das Ergebnis, sondern auch wie es zustande gekommen ist, sollte jeder mit seinem Gewissen vereinbaren können!

    Möchte dies etwas erweitern. Nicht nur wie es (beziehe da Entscheidungen mit ein) zustande kommt, sondern warum es so zustande kommt, wie es vertreten und rübergebracht und somit letztendlich akzeptiert werden kann.


    trifft im besonderen bei negativen Massnahmen zu.



    man muss ja nicht immer nur Gegensätzliches hervorheben, es kann ja durchaus mal die Übereinstimmungen sein.

    "vom einfachen zum schweren", und
    "vom stand in die bewegung"
    "von der einzeltaktik, zur gruppentaktik" usw usf


    kann nicht beurteilen, ob es die beste Vorgehensweise ist, bin aber auch mit dieser Konzeption vorgegangen.


    ich selbst kam damit am besten klar, und bei meinen stark heterogenen Mannschaften sah ich es auch als erforderlich an, damit auch die schwächeren mitkamen.


    Beispiel Stopparten. zuerst korrekte Ausführung im Stand, dann Ballverarbeitung zum weiterspielen, dann leichte Bewegungen,
    Überang zu etwas mehr Schnelligkeit, dann gezieltere Anwendung in leichten Spielformen hin zum richtigen Spiel.


    kann mir nicht vorstellen, dass ein Kind im Spiel die Annahme eines Balles mit dem Spann erlernen kann.


    Aber eigendlich können das ja auch viele Spieler in den untersten Klassen nicht ordentlich, egal ob Jugend oder Aktiv.


    früher wurd fast ausschliesslich geübt, heute gibt es Vertreter des Nur Erlernen durch Spiel


    vom Üben zum Spiel, war meine Devise.


    Wie ein Training aussieht, bei Spielformen mit Vorgabe ohne vorherige spezielle Übungsformen habe ich beim Training
    gesehen, das ein älterer Jahrgang nach meinem Training durchzog. Selbst meine jüngeren Spieler haben da amüsiert
    zugeschaut.


    Ich bin da bei DSV, seh es aber wie so bei vielem anderen nicht als Glaubensfrage.

    Dafür brauche ich alle Beispiele,d


    grosses Thema, aber eigenen Gefahrensituationen war offensichtlich noch niemand ausgesetzt


    ich schon, deshalb


    Halle, 5jährige, ansonsten immer zu zweit, ausnahmsweise alleine in der Halle, Kind muss auf die Toilette, ich lasse es gehen,
    alleine, es weiss wo sie ist und ich muss ja in der Halle bei den anderen bleiben.


    Kind taucht nicht mehr auf. Warum, wieso, weshalb konnte später keiner mehr feststellen, das Kind war auf die Idee gekommen,
    nach Hause zu gehen. Draussen 5 Grad Minus, in dünnen Sportklamotten. Panik bei mir. Zum Glück Neuschnee, so dass
    ich aufgrund der Fusspuren das Kind schnell gefunden hatte.Aufsichtspflichtverletzung, Haftbar, wenn was passiert wäre?




    Halle, 5jährige, während ich einem Kind die Schuhe mal wieder band, kletterte ein Junge die Sprossenwand hoch und fiel runter.
    zum Glück nur ein Weinen.
    Sprossenwandkletter war generell in jedem Training ein Thema, egal wie oft ich darauf hingewiesen habe, dass man das nicht darf.
    irgendeiner kletterte immer mal.



    am Lagerfeuer mit 10 jährigen, einige klare einfache Verhaltensregeln vorher bekanntgegeben. gemütliche ruhige Runde einschliesslich 3 Erwachsenen. ein Junge wollte Holz nachlegen, wie zuvor schon ständig geschehen, stolpert jedoch
    und fällt ins Feuer. zum Glück nur Brandblasen an Händen und Arme. Haftbar?



    mit 12 jährigen mit dem Fahrrad unterwegs in ein Feriencamp. durch den Wald über einen Schotterweg, steilere Abfahrt,
    klare deutliche Ansage, dass keiner vor mir fährt und somit keiner schneller den Berg hinabfährt wie ich. Co machte
    den Aufsammler am Schluss. eigendlich alles richtig geregelt. Trotzdem schiessen 2 Jungs mit ihren fahrrädern an mir vorbei und
    rasen den Berg hinunter. Ausser einem riesigen Anschiss ist zum Glück nichts passiert. Aber was wäre wenn doch?



    Sportplatz bei uns liegt neben einem Bachverlauf, hoher Zaun als Abgrenzung, mit einer Öffnung, wenn mal ein Ball doch über den Zaun fliegt.


    trotz klarer Ansage, dass wenn ein Ball darüberfliegt ich selbst den Ball hole folgendes passiert.


    Es passiert ja nichts, was nicht vorkommen kann, der Ball flog nicht über den eigendlich recht hohen Zaun, sondern genau
    rollte genau durch die Zaunöffnung. der 6jährige direkt hinterher und es kam, wie es kommen musste, er fiel in den Bach.
    Da ich gerade an anderer Stelle mit Jungsbeschäftigt war, konnte ich gar nicht so schnell reagieren.


    Junge natürlich voll nass, sonst nichts passiert, aber der Auftritt der Mutter, die ich anrief, damit sie ihr Kind abholt hat mir dann voll gereicht und die Laune für das Resttraining verdorben. Ich glaub bei einem Kratzer wäre die zum Anwalt gerannt.


    Trinkpause, Kind hängt mit den Händen an der Barrierestange (ist ja beliebt und oft zu shen) rutscht ab und knallt mit dem Kopf auf den Boden. leichte Gehirnerschütterung. Trainer dafür verantwortlich?


    das waren echt passierte Fälle, teilweise leicht wegen der besseren Darstellung verändert, aber in der Aussagekraft identisch.



    Gerade in unserer kleinen Schulturnhalle bestand eine ständige Gefahr, trotz intensiver Aufsicht. Kinder finden immer eine
    Möglichkeit sich der Aufsicht des Trainers zu entziehen, sei es auch für nur kurze Zeit.


    Ich hab immer eine gewisse Vorsicht walten gelassen, trotzdem nicht allzuviel Gedanken gemacht.


    Meine Devise war, dass ich so mit anderen Kindrn umgehe, wie mit meinem eigenen. dass ich sie auf andere Kindr aufpasse, wie auf meine eigenes. Damit war meine Gewissen beruhigt, wobei dann jedoch nicht gesagt ist, dass mein Gewissen für andere
    dann als ausreichend angesehen wird.


    so coke, hoffe es hilft dir etwas.Fälle in denen zum Glück nicht mehr passiert ist, aber hätte können.
    Fälle, die in ähnlicher Form sicherlich häufiger vorkommen als dass ein umfallendes Tor jemand erschlägt

    Aber die Bedeutung, die ich ihr selber zumesse, die lasse ich mir nicht nehmen.


    finde ich auch richtig so, hab mir meine ja auch nicht nehmen lassen.


    Darum ging es mir auch nicht. Jedoch wollte ich aufzeigen, dass andere sicherlich nicht die Bedeutung beimessen wie wir selbst.


    Das sollten wir wissen, könnte uns sicherlich dann bei einigen unserer Vorstellung un auch Ansprüchen vielleicht helfen.
    Zumindest den Frust niedriger halten, wenn diese nicht erfllt werden.


    Die Bedeutung, die wir unserem Tun zuordnen muss in der Realität nicht die Bedeutung anderer haben.

    ein beherrschen dieser grundformen (direktes zuspiel, anlaufen, stoppen udn drehen mit ball usw) lassen sich am besten mit solchen mehr oder weniger 'statischen' übungsformen trainieren,


    widerspricht dein Vorgehen nicht der Wein,schen Lehre?

    Jeder sollte seinem Gewissen folgen!


    Nee, das wäre mir als Betroffener eindeutig zuwenig


    der Trainer in einer F, der 3 Minuten vor Schluss seine 3 Einwechselspieler zum erstenmal einsetzte, hatte auf meine Rückfrage
    auch ein gutes Gewissen, da ja jeder schliesslich gespielt habe.


    Ich sehe und sah das für mich anders:


    Ich übernehme die Verantwortung für mein Handeln und vor allem die Verantwortung der Folgen meines Handelns, sowohl
    die kurzfristigen, wie die langfristigen. Und dies bestimmte dann meine Vorgehensweise.


    Wenn dann nach so 10,15 Jahren oder noch später die erhofften positven Rückmeldungen kommen, ist aber auch mein persönliches Gewissen befriedigt, aber meistens erst dann.

    "Notbremsen sind immer mit rot zu bestrafen - ich hätte es im vorliegenden Fall jedoch nicht gemacht."

    tolle Aussage.


    Ich überlege noch was ich für mich als Fazit ziehen soll und wie ich in einer ähnlichen Situation zukünftig entscheiden würde....

    lass dir mal folgende Aussage durch den Kopf gehen:


    "Regel hin, Regel her, pfeiff so wie es das Spiel erfordert"

    Was nimmst Du dich so ernst, das interessiert doch keinen wirklich'


    Ist das wirklich ganz so daneben?


    Als ich die G-Jugend aufbaute, war das für mich die wichtigste Mannschaft im Verein. Somit nahm ich mich automatisch auch wichtig und auch das was ich tat und vor allem die Kinder die vor mir standen.


    Aber haben das die vielen anderen Mitgliedern im Verein auch so gesehen? garantiert nicht. So lange die nichts Negatives
    hören, interessieren die sich doch gar nicht was in der G abgeht.


    Die haben mich und meine Tätigkeit garantiert nicht so wichtig gesehen, wie ich selbst.


    Als D-Jugendtrainer war es da nicht mehr die G sondern meine D die wichtigste Mannschaft, die G-Jugend interessierte
    mich nur noch perifär, aber wichtig war sie mir eigendlich auch nicht mehr, zumindest nicht mehr so, wie zur eigenen
    G-Zeit.


    So gesehen kann der zitierte Satz eine andere, durchaus zutreffende Bedeutung bekommen.


    Leider meinen wir immer, dass andere unser ureigenes Tätigkeitsfeld ebenso bedeutend sehen, wie wir selbst und sind dann enttäuscht, wenn wir feststellen müssen, dass dem nicht so ist.


    Geh mal von mir aus. Mich interssiert zur Zeit das, was in der A-Jugend abgeht, wie es im Aktivenbereich aussieht, in den meine
    Sohn wohl in naher Zukunft kommt. Aber was in diesem Verein so im KIFU-Bereich so vor sich geht, juckt mich doch
    recht wenig.

    AKjfv


    Für mich ist immer bedeutend, ob es sich um einen einmaligen Vorfall, also einmaliges Ausflippen handelt oder
    um eine logische Folge von vorherigem Verhalten.


    ja, der Junge ist 11 Jahre alt. aber wieviel 11 jährige treten nach dem Spiel so einfach zu?


    immer schon schwierig, schnell provoziert, sehr pöbelig - so beschreibt Trainerin diesen Jungen.


    leider wissen wir wieder mal nicht, wie da bisher vorgegangen wurde, oder gar geduldet wurde.


    das Zutreten ist eine Steigerung des bisherigen Verhaltens, und wenn da bei einem 11 jährigen nicht eingeschritten wird,
    ist es zwangsläufig, dass die nächste Steigerung kommt. Sie wird kommen, in welcher Form war mein Schiribeispiel halt nur ein Beispiel.


    Welche Konsequenz erfolgen soll, kann man eigendlich jedoch nur beurteilen, wenn man selbst involviert ist und somit erst
    die Gesamtsituation richtig einschätzen kann. und muss auch auf das jeweilige Kind seperat abgestimmt werden.


    Manchmal reicht ein gutes Gespräch, wenn aber nicht, müssen andere Massnahmen folgen, und je später Grenzen gezogen werden müssen umso so stärkere Massnahmen sind erforderlich, falls sie Wirkungen zeigen sollen.


    Selbst extremstes (mit extrem mein ich wirklich extrem, und da wäre dieses Zutreten Pippifax).Kinderverhalten sind durch die richtige Vorgehensweise mit Regeln und Konsequenzen und klarer Strultur veränderbar, auch wenn das viel Zeit (kann in die Jahre gehen)und Geduld erfordert. Ich weiss von was ich hier schreibe, ich habe zur Zeit wieder mal den lebenden Beweis im eigenen Haus.


    Kinder brauchen nicht nur Liebe und Verständnis, sie brauchen auch einen führende Hand. Und bei allen auffälligen Kindern fehlte diese führende Hand.

    Der betreffende Junge ist immer etwas schwierig, da er sich schnell provoziert fühlt und dann sehr pöbelig ist, aber zu einer Tätlichkeit ist es bisher nicht gekommen.

    richtig eingegriffen? wohl kaum,


    zwangsläfuig folgt die nächste Stufe


    danach versprechen, dass es nicht nochmal passiert.

    die nächste Steigerung ist dann vorprogrammiert. möglicherweise ist es dann nicht der Gegenspieler sondern der Schiri, der dran glauben muss.


    Und schon stürzt sich die Presse auf den unmöglichen Kinder und Jugendfussball. Und das nur, weil ein Trainer nicht rechtzeitig
    mit passenden Konsequenzen gegengesteuert hat.


    Vorfälle haben meistens eine Vorgeschichte. Somit sind gewisse Vorfälle nicht als abgetrenntes Einzelne zu betrachten.

    Heutzutage ist jeder Spieler in der Lage, Technisch perfekt zu spielen.


    ganz überlesen. Halte ich für einen Witz, oder ich besuche die falschen Sportplätzen.


    ich habe eher den Eindruck, dass bei vielen Spielern, die Ausbildung der Grundtechniken doch einen erheblichen Nachholbedarf haben.

    Einfach von jedem die E-Mail holen kostet vielleicht ein/zwei Wochen. Und JEDER hat eine E-Mail. Dann gibt es da eben mal klare Ansagen, man muss ja auch immer überlegen was aus der angesprochen WhatsApp-Gruppe am Ende bei den Eltern ankommt.


    Übrigens nütze ich auch Facebook und Whats App. nicht und möchte auch nicht von einem Trainer genötigt werden dies zu tuen.


    2 unterschiedliche Ansichten.


    Da ich selbst Facebook, Whats App oder einfach nur das Mail bei Problemen gänzlich ablehne, mir unsicher war, ob das nicht auch auf mein Alter begründet ist hatte ich mich mal vor einiger Zeit mit Personen unterhalten, die viel mit Konfliktlösungen konfrontiert sind.


    Deren Aussge war eindeutig: Willst du die vorhandenen Problem verstärken, benutze diese Wege. Willst du Probleme lösen
    geht es nur über das persönliche Gespräch. Problem habe ich immer Auge gegen Auge besprochen.


    Mails habe ich benutzt um Terminpläne anhand zu geben, und auch abgsprochen sonstige Termine nochmals zu bestätigen, aber keineswegs wenn was persönliches zur Sprache anstand.

    Man diskutiert halt über alles intensiv, was einem brennend interessiert.

    den Trainer interssiert und diskutiert, warum das Spiel verloren wurde.


    die Mutter interssiert und diskutiert warum ihr Kind sowenig gespielt hat


    Und so einfach ist der Fußball eben nicht, das macht ihn und die Diskussionen darüber ja so interessant.

    meine ewige Unsicherheit: machen wir ihn durch die ganzen Diskussionen nicht noch schwieriger.
    Ich zumindest habe schon Probleme gesucht und gefunden, die gar nicht gegeben waren.


    Wir sprechen doch hier momentan auch einfach über zwei Welten, die aufeinanderprallen. Trainer und Eltern sind sich eigentlich komplett fremd, wenn nicht sogar misstrauisch gegenüber eingestellt. Verbunden sind die beiden Gruppen nur durch die Kinder.

    Und das ist nun das eigendliche Problem.


    Wir Trainer haben eine andere Sichtweise wie alle anderen Beteiligten, angefangen beim Schiri bis zu den Eltern.


    Ich bin jetzt 4 Jahre nur Zuschauer, sehe zwangsläufig gewisse Dinge anders wie zu meiner Trainerzeit.


    Die Sicht wird immer beeinflusst durch den Standort, wo ich stehe.


    fahr ich mit dem Auto meckere ich über die unmöglichen Radfahrer, als Radfahrer über Autofahrer, die die Strasse als ihr Revier sehen.


    Selbst beim eigenen Sohn hatte ich 2 Sichtweisen, die des Vaters und die des Trainers. Und die konkurierten schon teilweise miteinander.


    Hab immer wieder versucht, micht in die Sichtweise anderer (Eltern ) zu versetzen. Manchmal ist es gelungen, jedoch nicht immer.


    Und ich voll mit Dani, der zwischen den Eltern und Trainer ein Gegenpol sieht.


    Den kann man jedoch deutlich verringern, wenn man die Eltern mit einbezieht, auch auf sie eingeht.
    Für mich heisst das, den grössten gemeinsamen Nenner zu finden, um den Weg gemeinsam gehen zu können.


    Wer Eltern als Störfaktor oder gar Gegner empfindet brauch sich über Problematiken nicht zu wundern.


    Dafür sollte man sich dann auch mal in deren Position und Sichtweise reinversetzten können. Erwarten wir Trainer doch auch
    umgekehrt von den eltern.


    also den Spiegel mal gegenseitig rumdrehen und vorhalten finde ich eigendlich gar nicht so schlecht.


    aber das wollte @sony eigendlich doch gar nicht, der gings doch lediglich um Stunk vielleicht musste sie aber einfach nur mal Frust abbauen. denke halt positiv.

    eine Zumutung.


    ich habs 30 Jahre lang gemacht, empfand es nicht als Zumutung, es war einfach so.


    empfand es eher eine Zumutung dem Gegenspieler die Hand zu geben oder abklatschen, der mich 2 Minuten zuvor über die Asche jagte, dass der ganze Arschbacken auf war.


    obs jedoch noch zeitgemäss ist? nach einem Spiel glaube ich eher auch nicht.


    Bei mir war es jedoch bei den Kindern zum Trainingsende ein Ritual, das Training mit einem lauten Schrei offiziell zu beenden.
    Und da passte das hurra gut.
    Den Kindern hats gefallen.