Beiträge von guenter

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    Kommunikation mit den Eltern:


    sehe ich auch so. aber zu einer Kommunikation gehören immer 2.


    ich hatte ein ziemlich gute Kommunikation mit den Eltern, war aber von beiden Seiten aus gewünscht.


    ist dem so, spielen auch Sprachbarrieren keine Hindernisse.


    ist dem nicht so kannste machen nix.


    Ich sags nochmals: @16 ist 16 Jahre alt. Egal wie engagiert, egal welche Einstellung gegeben ist, er ist rein altersmässig
    mit dieser Problematik überfordert. Ich teile sicherlich nicht alles was er da von sich gibt, habe aber trotzdem ein gewisses
    Verständnis für das was und wie er von sich gibt. Ein 16jähriger kann doch nicht mit Anforderungen, auch unsererseits,
    konfrontiert werden, mit denen selbst Lebenserfahrenere ihre massiven Probleme hätten.


    Wieviele Erwachsene hätten denn da schon längst das Handtuch geschmissen?

    Es wird immer solche Beispiele meinerseits geben, wenn einer schreibt, "uns hat wieder ein Türke geschlagen, sie tun es immer, weil sie Türken aggressiv sind, die sind immer so, etc. etc." oder ihr verhalten lästig, blöd, kriminell bezeichnet.


    Umgekehrt stört es mich massiv, dass wenn man eine kritische Bemerkung macht, direkt in eine rechte Ecke gestellt wird.


    Beides finde ich nicht in Ordnung, so wie vieles beim Umgang mit dieser nun mal bestehenden Thematik, vom Hochspielen
    bis zum Totschweigen..Und es wird nicht besser, es wird schlimmer.

    Sorry, ihr habt gerade 10- 0 verloren und der Schiedsrichter macht dann Hipp Hipp Hurra mit allen Kindern.
    Klasse!!!
    Ich kann kaum an mich halten!


    Kennst du das nicht?


    tradionell versammelt der Schiri nach dem Spiel alle Spieler, gibt Ergebnis bekannt, bedankt sich fürs Spiel und dann kommt:
    ein gemeinsames Hipp Hurra zum Abschluss.



    fands gar nicht so schlecht: gemeinsamer Beginn mit Handschlag, gemeinsames ende mit dem Hipp Hurra.


    vielerorts nicht mehr so, aber anscheinden doch noch mancherorts üblich.


    was gibts da zu lachen?


    Doch, es wird. Kuchenbacken, Hausaufgaben, Schule. Alles überall gleich, überall dieselben Gespräche. Eltern haben möglicherweise in ihrer Gesamtheit überall ähnliche Probleme....

    holzi


    Hast nicht unrecht. Aber Frauen können viele Dinge gleichzeit machen. Über Hausaufgaben reden und bekommen doch vom
    spiel alles mit.


    "Hab ich doch selbst gesehen" "Aber du hast dich doch intensiv mit XY unterhalten" "Hab trotzdem alles gesehen"


    In dem Sinne habe ich es schon öfters um die Ohren bekommen, nicht nur beim Fussball.

    Ich sagte, dass ich ihm nicht glauben würde,


    tödliche Aussage.


    Wer sagt dir, dass es nicht doch so war, und es keiner mitbekommen hat? Wer sagt dir, dass zwar nicht getreten wurde, der Junge aber das Gefühl hatte, getreten worden zu sein. Wer sagt dir, dass er inzwischen für sich unbewusst
    die Tatsachen so verdreht hat, dass er jetzt selbst voll überzeugt ist, getreten worden zu sein.(Verdrängungsmechanismus)


    "Ich nehme dir ab, oder gar ich glaube dir, dass du das selbst so empfunden hast und siehst, aber alle die andren haben was anderes gesehen und deshalb muss ich handeln"


    Ich würde nie einem Kind sagen, ich glaube dir nicht, es sei denn ich kann es ihm so belegen, dass es keine andere Möglichkeit gibt.
    z.B. ier habe eine 10 Euro Schein in der Hand, und du kannst ihm zeigen, dass es ein 5 Euro Schein ist (blödes Beispiel, aber ist mir spontan nicht besseres eingefallen)


    Realität und die Wahrnehmung von Kindern stimmen nicht immer überein. Ihre Wahrheit muss nicht mit der realen Wahrheit
    übereinstimmen. Warum soll dir dieses Kind nochmals was sagen, gar etwas anvertrauen? Du glaubst ihm ja eh nicht.


    Dein eigendliches Problem scheint mir aber etwas anderes zu sein.
    Der Vater glaubt seinem Sohn. Heisst das etwa, dass dieser Vater insgeheim das Vorgehen seines Sohnes für richtig hält?
    Kommt das zumindest bei diesem Kind so an, hast du keine Chance auf Veränderungen.


    Ansonsten finde ich richtig, dass das Gespräch stattgefunden hat, und in Folge auch ein klares Zeichen gesetzt hast.
    auch den Aufbau deines Gespräches finde ich in Ordnung.


    Zeitnah muss nun jedoch dringend ein Gespräch mit der gesamten Mannschaft erfolgen.
    Mitteilung deiner Massnahme und die Begründung dafür.

    Dabei hätte die Thematik durchaus eine interessante Diskussion geben können.


    Natürlich falsch angepackt und im unpassenden Stil.


    Aber einen Spiegel mal vorhalten gar nicht so abwegig.


    vorletzter Spieltag.


    nach dem Spiel gemeinsame Männer- und Frauenrunde, wie üblich wird übers Spiel einschliesslich natürlich Schiri-Leistung und selbstsverständlich auch über den Trainer diskutiert, mit allem was dazu gehört. Ihr kennt das ja alle.


    eine Frau mischt sich ein, so seit 30 Jahren Begleiter von Mann und Kindern auf den Sportplatz:


    "typisch Fussballmänner, jeder Furz wird nach dem Spiel disktuiert und bis ins kleinste auseinandergenommen, und das nicht nur einmal. Dabei ist der Fussball doch so einfach.


    Letzlich geht es doch nur um Sieg und Niederlage, wurde gewonnen ist die Stimmung gut, haben wir verloren ist die Stimmung mies. Ist der Schiri gut, gehts auf dem Platz ordentlich zu und die Zuschauer verhalten sich friedlich.
    Die, die spielen sind zufrieden, die die nicht spielen sind unzufrieden und meckern. Mir geht es auch so, wenn mein Sohn spielt oder nicht, hab nur gelernt, dass ich die Klappe halten muss. Und das ist jeden Samstag so. Egal ob bei den Bambinis oder bei der AH.
    so einfach ist doch der Fussball, doch Männer können stundelang diskutieren warum der den Ball nach rechts und nicht nach links gespielt hat."


    Und alle anwesenden Frauen (so 6,7) stimmten ihr zu.


    war wohl auch ein Spiegel. Ob wir Männer alle was gesehen haben, oder er doch zuviel vom Nebel angelaufen war, keine Ahnung.


    Für mich war jedoch viel Wahrheit im Spiegel.

    ch bin auch nicht der Meinung im ländlichen Raum ist alles Pink.
    Aber im städtischen, insbesonderen in den sozialen Brennpunkten sind andere Probleme vorhanden, die sich nicht mit den Erfahrungswerten aus dem ländlichen Raum lösen lassen.
    Zwar ist auch im ländlichen Raum zu beobachten, dass das Interesse der Eltern ab der D jugend scheinbar plötzlich nachläßt und Eltern nicht mehr präsent sind.
    Aber das Aufeinandertreffen verschiedener sozialer Gruppen und die daraus entstehende Probleme sind doch in vielen Kreisen und deren Vereine nicht zu beobachten.


    Das kann ich bestätigen.


    Ich registriere auf dem Dorf eine wesentlich stärker Integration als in der Stadt.


    Ob das nun an dem geringeren prozentualen Anteil von Migrationshintergründen auf dem Dorf liegt, es es leichter ist, sich auf dem Dorf zu integrieren, nichts anders übrig bleibt als sich integrieren zu lassen kann ich nicht beobachten.


    Genausowenig kann ich beurteilen, warum es das unbestreitbare Migrantenproblem in bestimmten Stadtteilen gibt.


    sind es soziale Brennpunkte, weil der Migrantenteil dort so hoch ist, oder ob es darum so ist, weil diese in einem sozial schwierigen Umfeld aufwachsen.


    Ich kenne nicht wenige Mitbürger, die nicht dem altern Germanentum abstammen, und komme sehr gut mit ihnen im persönlichen Umgang klar, hab da weder mit den Kindern noch mit derene Eltern Probleme gehabt.


    Habe aber ständig die Erfahrung gemacht, dass Mannschaften mit einem hohen Migrationsanteil den Problemmannschaften zugeordnet werden müssen.


    Habe auch immer ein mulmiges Gefühl wenn ich zu bestimmten Tageszeiten durch bestimmte Gegenden gehe. Und es geht nicht nur mir so.


    Warum ich zu den einzelnen Personen (für mich auch die Familie) eine andere Einstellung habe, als zu Gruppen mit gleichem
    Hintergrund habe und andererseits die einzelnen Personen anders auftreten und rüberkommen wie in der Gruppe, dafür habe ich keine Erkärung.


    Meine eigene Erfahrung ist die, dass der, wer integriert werden will und selbst dafür was tut, wird integriert.


    Und das trifft auch auf alle Mitbürger zu, die in ein anderes Gebiet ziehen, der eine fühlt sich ausgeschlossen, der andere voll
    einbezogen. Ich bin im Dorf voll integriert, ein Nachbar in der Strasse, ebenfalls relativer Neuburger, aus der gleichen
    Gegend kommend wie ich, beklagt sich ständig, dass man ihn isoliere, keine Kontakte hätte und niemals mehr in dieses Dorf zöge.


    Er geht noicht vor die Haustür, ich bin bei jedem Fest un ging in einen Verein.


    Jeder einzelne ist selbst dafür verantwortlich ob er integriert ist oder nicht.ö


    Und wenn es da einen Fussballverein gibt, in dem nur Muslime spielen, und eine der Aufnahmebestimmungen in diesem Verein ist,
    dass nach dem Spiel oder Training nicht geduscht werden darf (!), aber proklammiert wird, dass man für alle eine offener Veein sei
    in dem jeder willkommen ist, dann wird von diesen Mitbürgern keine Integration, sondern sehr deutlich eine Regration betrieben.

    @TW


    ich fang jetzt garantiert nicht an über Gesprächsführung einschliesslich der Bedeutung von Gestik und Mimik mit dir zu diskutieren.
    Ich kenne sowohl die postiven Vorteile wie auch die grosse Gefahr des falchesn Einsatzes und somit des des Missbrauches.


    Einen ganz, zumindest für mich, entscheidenden Hinweis hasst du jedoch ausser acht gelassen.: den verantwortungsvollen
    Umgang damit.


    Und ich war mir dessen sehr bewusst, und ging und gehe immer noch gerade im Umgang mit Kindern und Jugendlichen
    äusserst verantwortungvoll damit um.


    Und da das eh nicht überprüfbar hier ist, lassen wir diesen letzten Satz ganz einfach so wie geschrieben stehen.


    das zu dem Punkt.


    zum anderen:


    deine Aussagen deute ich also so, dass es nicht zutrifft, dass alle immer zu etwa gleichen Zeiten in einem Spiel zum Einsatz kommen müssen, sondern dass es doch durchaus Situationen gibt, wo dies nicht der Fall sein kann.


    Ohne jetzt zu berücksichtigen, dass es die vielen wenn und dann gibt, die da zu berückscihtigen wären, bzw. erst die Vorraussetzung dazu schaffen, ist das doch ganz einfach eine grundsätzliche Aussage.


    Und darum ging es mir letzlich. Es gibt kein Schwarz oder Weiss.

    Scheinbar hat Sonny doch recht. ein junger " Kollege" sucht hier RAT.
    Vielleicht teilweise etwas unglücklich formuliert.

    AKjfv


    Scheinbar hast du vergessen, wie @16 hier nach seinen ersten Beiträgen empfangen wurde.


    ich z.B. habe ihm meinen ausdrücklichen Respekt vor ihm ausgesprochen


    Steini sprach sogar von einem Glücksfall für den Fussball


    nur 2 Beispiele, es gab noch mehr äusserst postive Beiträge zu ihm, solltest vielleicht mal nachlesen.


    Stimme dir zwar zu, dass es nicht richtig ist, aufgrund bestimmter Ausrücke oder Aussagen einen immer direkt in eine
    bestimmte Ecke zu schieben.


    Jedoch finde auch ich, dass @16 sehr wohl seine grundsätzliche Einstellung gegenüber schwierigen Kindern überprüfen sollte.


    Eigendlich ist er aber dafür noch zu jung, auch wenn 16jährige grundsätzlich überzeugt sind, dass sie alles wissen und können. In diesem Alter muss man vorrangig seinen eigenen persönlichen Weg finden.
    Das ist schon schwierig genug.


    In dieser Lebensphase ist man noch nicht in der Lage, schwierigen Kindern den richtigen Weg zu zeigen und vorzugeben.


    Er ist einfach noch zu jung, um in einem Umfeld, wie er es beschreibt, tätig zu sein.


    Und dass er dieses Umfeld mit drastischen Worten beschreibt, stört mich weniger, er empfindet es so drastisch und ist damit ganz einfach überfordert.


    Da helfen auch keine Ratschläge zum Umgang mit diesem Umfeld.


    @16 kann man nur anraten, dieses Traineramt ganz schnell aufzugeben, es passt ganz einfach nicht zu ihm.
    Je länger er noch bleibt, desto mehr Frust wird sich aufbauen.


    Stattdessen soll er sich eine andere Trainertätigkeit suchen, eine G- Juend, die er selbst nach seinen Vorstellungen aufbauen kann,
    obwohl ich glaube, dass das in diesem Verein sicherlich auch sehr schwierig ist.


    Besser wäre ein anderer Verein mit einem anderen Umfeld.


    Die bevorstehende Winterpause ist der richtige Zeitpunkt sich in ordentlicher Form zu verabschieden.

    Schade!


    das ist der Fussball, wie ich ihn seit menschgedenken kenne.


    egal ob nun Vorstand, Trainer, Eltern oder sonstwer


    tauchen plötzlich aus dem Nichts auf
    erkennen, oder glauben zu erkennen, was da alles falsch läuft und anders sein müsste, veranstalten einen grossen Wirbel -
    und schwupps, waren sie wieder weg.


    Einige haben gar versucht zu Veränderungen beizutragen, wollten meist zuviel auf einmal, und verschwanden dann etwas später
    von der Bildfläche.


    Zum Glück gab es dann aber doch noch einige, die sind hängengeblieben, waren hartnäckig und ausdauernd, haben nicht nur den eigenen Vorteil gesucht. Und denen verdanken wir dann, dass der Fussball nicht vor 100 Jahren stecken geblieben ist und sich immer noch zum besseren (hoffentlich) weiterentwickelt.


    Schaut man sich die Jahre hier im Forum an, ist es doch nicht anders.


    Glücklicherweise findet sich immer jemand, oder auch ganze Gruppen (Verein, DFB, Eltern- und Trainerschaft) denen man die Schuld des eigenen Scheiterns zuschustern kann.


    Es gibt nur eins was schöner ist wie der Fussball - die Diskussionen über ihn., und seien sie noch so geistvoll und bedeutend.


    Nutzlose Gedanken die ich mir machte, als ich mir überlegte, wie ich mein Rentnerdasein sinnvoll (na ja?) gestalten könnte.

    Da ich jetzt los muss, leider nicht ausführlicher, heute Abend setze ich mich ggf nochmal dran


    Spar dir die Mühe. Ich bin mir sicher zu wissen, wo du hinwillst. Werde noch darauf eingehen.


    Hoffe noch auf weitere Antworten. Kommen noch, wenn ich von den vielen Diskussionen um die bessere Tatkikaufstellung ausgehen
    darf.

    da sie selbst nach 27 Minuten aufgefordert/unaufgefordert gute Antworten liefern und Lösungswege aufzeigen.


    es kommt sicherlich viel darauf an, wer da vor einem sitzt.


    wenn nun Lehrer beklagen, dass viele Schüler bestimmter Schulen grosse Probleme haben sich überhaupt 30 Minuten zu
    konzentrieren. stellt sich die Frage, ob nicht bei einigen dann die hohe Konzentration vor dem Spiel dann im Spiel abgeht.


    Ohne dass jetzt ein neues Fass aufgemacht wird, wäre es sicherlich interessant welchen Schulzweig die Spieler besuchen.
    Vergleicht mal den Bildungsgrad der Spieler in leistungsbezogenen Mannschaften bei der B und A-Jugend mit einer
    Staffelmannschaft.


    Finde es deshalb gutm einfach verschiedene Vorgehensweisen auszuprobieren, beobachten und somit feststellen, was zur betreffenden Mannschaft passt.


    Eine wesentlich grössere Bedeutung die der Zeit gebe ich dem was @personal auch anspricht, das was und vor allem auch wie ich rede. Nicht jeder kann eine Gruppe von Menschen, auch die eigene Mannschaft in richtiger Form ansprechen. Das ist nicht jedem gegeben. Der eine ist bei seinem Vortrag noch nach 30 Minuten spannend, der andere wirkt schon nach 5 Minuten ermpüend.
    der eine spricht seine Spieler an (Augenkontakt) der andere mit der Wand.


    eigener Stil und die vor ihm sitzende Mannschaft bestimmen die Vorbereitung.

    was mich bei den ganzen Lizensierungen immer gestört hat, ist das sture Festhalten an richtlinien ohne begründete Ausnahmen.


    Ich bin zwar der Menung, dass im Leistungsbereich ein gewisses personliches Können gegeben sein sollte.


    Verstehe aber nicht, dass man das nicht anderweitig ausgleichen kann, z.B. durch den Nachweis einer bereits längeren erfolgreichen
    Trainertätigkeit.


    Profis erlaubt man den direkten Einstieg in den Leistungsbereich, ohne jeglichen Nachweis sonstiger Befähigungen, warum nicht umgekehrt, wenn entsprechende Nachweise erbracht werden.


    Eine verwandte Diskussion hatte ich vor kurzem mit ehemaligen Fussballern, als wiederum mal eine sehr schwache
    Schiri-Leistung kritisiert wurde und jemand bemerkte, dass jeder von uns besser pfeiffen würde, weil man vom Fussball doch wohl
    durch langjähriger Spielzeit mehr verstehe, als viel Schiris.


    Mein Hinweis, dass sie sich doch als Schiri melden könnten (provoziere halt gerne) kam die einhellige Empörung, dass man sich doch nicht mehr wochenlang mit 12,13 jährigen, die keine Ahnung vomFussball haben, auf die Schulbank setzen


    Bei meiner Rückfrage, wer denn überhaupt bereit wäre, ohne grösseren Lehrgang gelegendlich Spiele zu pfeiffen, erklärten sich ganz spontan 3 Personen bereit.


    Ich bin überzeugt, dass es ein grosse Potential unter den aufhörenden Aktiven gibt (denen fehlt nämlich am Wochenende was)
    die bereit wären, immer wieder mal ein Jugendspiel pfeiffen zu gehen, wenn mit einer Kurzeinweisung an einem Samstagvormittag
    genüge wäre.


    Zu meiner B-Lizensierung musste ich seinerzeit noch vorher einen kompletten Schirilehrgang mit Prüfung absolvieren.
    Da der Verwaltungstechnische Teil(war wohl wie und wohin der Spielbericht zu senden ist, oder was weiss ich) nicht zum
    Prüfungsteil für angehende Trainer gehörte, durfte ich keine offiziellen Spiele pfeiffen.


    Dieser Schwachsinn ist lange her, aber viel geändert oder neue Wege gesucht wurden seitdem auch nicht.


    doch, 2 kenne ich:


    in der Sport AG eines Gymnasiums wurde ein Schirilehrgang mit Prüfung abgehalten, die auch in die Sportnote einfloss


    Schiriausbildung in einem Jugendgefängnis, die dann Ausgang zu einem Spiel ermöglichte.


    warum dann nicht ehemalige Fussballer, die über 20 Jahre Fussballerfahrung hinter sich haben einfach zu Jugendschiris
    ernennen. Beobachten und Unvermögenden herausziehen, dann bleiben noch eine Menge übrig. Versuchs wär es wert.


    Ist aber wohl wie bei dir. jahrelang erfolgreiche Trainertätigkeit und dann Nachweis erbringen müssen, dass man den Ball geradeaus
    stossen kann.


    Aber wir müssen wohl damit leben, ich habs gelernt, auf einige Veränderungen warte ich seit ich Fussballdenken kann, und das ist schon einige Zeit. ein Beispiel: Wiedereinführung der von allen, Schiri, Trainer und Spieler für gut befunden Zeitstrafe im Aktivenbereich.

    Ist es tatsächlich so, dass die Aufmerksamkeit aller Spieler im Team dadurch noch gesteigert werden kann, wenn man die Mannschaftsaufstellung erst zum Schluß bekanntgibt?


    Mein Eindruck war eher entgegengesetzt, vor in den Mannschaften in denen nicht jeder zwangsläfuig wusste, ob und wie lange
    er zum Spielen kommt. Die Erwartungshaltung und Anspannung auf die Mannschaftsaufstellung nahm zuviel Konzentration
    aif die Spielbesprechung weg. Festgestellt durch Beobachten des unterschiedlichen Verhalten von den Spielern, die ihren
    Stammplatz absolut sicher hatten, und denen, die Wackelkandidaten hatten.


    Ging mir auch mir so, wenn ich ein Wackelkandidat war, da hat mich vorrangig interssiert ob ich spiele oder nicht, weniger
    was der da vorne quatschte war eh allen bekannt, war meist immer , abgsehen von geringen Details das gleiche.


    In jüngeren Jahrggängen war es bei mir grundsätzlich weniger von Bedeutung, dass alle wussten, dass sie zu ihren Spielzeiten bekamen.


    Im aktiven Bereich war es so, dass wenn meine Aufstellung klar war, diese in der Spielersitzung der Woche bekannt gab.
    War ich mir selbst nicht sicher, kam vor, wenn die Entscheidung zwischen 2 Spielern fiel, habe ich kurz vorm Spiel den Bauch entscheiden lassen.


    Finde, wie so oft gibt es keine einheitliche Regelung, man muss das rausfinden, was zu seiner Mannschaft am besten passt.


    In den wichtigsten Spielen, in denen ich dabei war, ob nun als Trainer oder Spieler, war es so, dass eine verkürzte
    Vorbereitungszeit gegenüber sonst, zu einer erhöhten Konzentration im Spiel führte. Lag wohl an dem Besonderen.


    Hatte das als junger Spieler von einem Trainer übernommen.


    Als Spieler hat man nun mal vor dem Spiel eine begrenzte Aufmerksamkeit, da man aufs Spiel und nicht auf die Besprechung
    fokkusiert ist.

    Was ich aber nicht weiß: was ist, wenn ein Spieler, der bereits eine Zeitstrafe verbüßt hat, sich erneut eines verwarnungswürdiges Vergehen schuldig macht.


    bei uns zwangsläufig Rot. eine zweite gelbe Karte oder eine 2. Zeitstrafe ist nicht möglich. Gelb nach einer Zeitstrafe ohne zuvoriges
    Gelb geht auch nicht.

    "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus"
    "Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst." (aka "Was du nicht willst, das man dir tu', das füg auch keinem andern zu.")




    Aber auch: "Wer nicht will, der hat schon."


    Kann das sein, dass wir die gleich Omma haben? die hat mir das auch eingetrichtert.


    hab übrigens für Mittwoch Morgen Urlaub eingereicht und auch genehmigt bekommen.


    lasst mich doch nicht im Regen stehen. Oder könnt ihr verantworten, dass ich unwissend bleibe.?

    Wundert mich, den ich habe den Feldverweis nach der Gelben & den 5 Minuten immer als Gelb-Rot angesehen.


    Auch bei uns ist die Reihenfolge Gelb - 5 Minuten - Rot. wobei die Reihenfolge nicht unbedingt eingehalten werden muss, d.h.
    es kann ohne Gelb direkt 5 Minuten geben.


    Gelb/Rot gibt es nicht.


    Rot in E oder D habe ich auch noch nicht erlebt, aber dass ein Schirri einen Spieler nicht mehr auf den Platz lies schon, praktisch
    den Trainer zum Auswechseln gezwungen. Fand ich gut.

    Sondern eher als Jugendliche (16jährige) Naivität. Ich glaube auch nicht, dass mich die sozialen Probleme und Situationen von Kindern und Eltern in dem Alter interessiert haben, noch viel weniger glaube ich, dass ich diese in ihrer Gesamtheit und ihrer Problematik verstanden hätte


    Sehe ich auch so. Deshalb sollte da schon eine gewisse Nachsicht geübt werden.


    Problematisch sehe ich jedoch, aber auch das ist altersbedingt, wenn Beiträge mit kritsicher Betrachtung als Vorwürfe
    empfunden werden, gegen die man sich verteidigen muss, anstatt sich mehr darauf zu konzentrieren, was man für da
    positives herausziehen kann.


    Für mich ist das hier das typsiche Beispiel, wie eigendlich engagierte und auch mit fussballerischen Grundkenntnissen ausgestattete
    junge Trainer verheizt werden. Verstärkt noch indem man ihnen eine bekannt schwierige Truppe anvertraut und sie dann allein
    im Regen stehen lässt.


    Dabei gibt es da doch relativ einfache Lösungen.