Andre
wir beide haben ene grundverschiedene Einstellung zu einem Verein, woraus sich logischerweiese unterschiedliche Sichtweisen ergeben.
Für mich ist ein Verein mehr wie ein Zweckgemeinschaft um irgendwelche Ziele oder de Umsetzung von eigenen Vorstellungen zu erreichen. mir
bedeutet ene gewisse Vereinsverbundenheit, die auch über die Zeit des aktiven Spielens oder Kindermitgliedschaft im Verein hinausgeht.
So wie der BVB Fan, oder ihr in Schalke mehr im Verein sehen, als das samstägliche Fussballspiel, stehe ich hinter den Vereinen, die mir
oder meinen Kindern einiges gegeben haben.
Bin so um die 50 Jahre jetzt Mitglied in meinem Heimatverein, geh noch so 3-4 mal im Jahr dort ein Spiel anschauen, bin und werde auch auf
Rückfragen darüber informiert, was so abgeht. Käme nicht auf die Idee meine Mitgliedschaft dort zu kündigen.
Dorfvereine sind ein Stück Kultur im Dorf, Haben meist mehr inaktive Mitglieder, als solche, die für ihre Mitgliedschaft eine Gegenleistung erhalten.
ohne diese, hätten viele Vereine noch mehr Probleme, es sind nämlich die, die bei Arbeitseinsätzen erscheinen.
Es ist der Ort, wo soziale Unterschiede keine Rolle spielen, zumindest bei uns so. da steht der mittelständige Unternehmer mit dem Hartz-Empfänger
im Clubhaus und diskutiert mit ihm über das Spiel.
das Zusammenkommen beim Spiel, Bekannte und Freunde treffen, ist da fast so wichtig wie das Spiel.
es ist der Ort, wo sich Neubürger am schnellsten integrieren können.
Und wenn dann in diesem Verein, jemand mitstimmen will, bei Entscheidungen die den Verein betreffen, nur weil sein Kind dort jetzt vielleicht 2 oder 3 Jahre spielt, ohne selbst Mitglied zu sein, dann würde ich mich dagegen opponieren und den Anspruch stellen, dass ich ebenfalls keine Beiträge
mehr zahle, aber aufgrund der langjährigen Verdienste im Verein aber das gleiche Recht habe.
Das alles mag in grösseren Vereine nicht zutreffen, aber da halten die Leute eh die Klappe, sie sind ja froh, dass ihr Kind auf einer höheren Stufe mitspielen darf.
16jährige so zu beeinflussen, dass sie meine Meinung als ihre ansehen, und dann dementsprechend abstimmen, ist ja wohl kein
Problem, aber auch die feine Art?
Alle Vereine haben eine Satzung. auf Antrag eines Mitgliedes kann diese jeodch zu Abstimmung gestellt und geändert werden.
Dies kann man auch als Nichtmitglied erreichen, indem man einen gleichgesinntes Mitglied diesen Antrag stellen lässt.
Ich geh davon aus , dass weder du noch Kicker da was unternommen haben. Warum nicht?
Ist die Mehrheit in der Versammlung überzeugt und der gleichen Ansicht, wird sie zustimmen.
das entscheiden die Mitglieder dann, und nicht irgendwelche Vorstandsmitgleder.
Es kann aber auch sein, dass euch schon bewusst ist, dass eure Meinung im Gesamtverein so nicht gesehen wird.
ohne Satzungsänderung läuft aber nichts, da sonst jede Entscheidung der Mitgliederversammlung für ungültig erklärt werden muss.
dies ist im Vereinsrecht lt. BGB so geregelt. Und das hat wohl seine Gründe.
da doch soviele Eltern deiner Meinung sind, einer wird ja wohl Mitglied sein ist es doch ganz einfach:
Antrag stellen, dass Eltern, deren Kinder im Verein spielen, automatisch auch Mitglied sind.
machbar ist doch alles, jedoch tun statt lamentieren ist angesagt.
gg