Beiträge von Follkao

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    Egal, wo man versucht Vergleiche zu suchen, sie werden immer an eine Grenze stoßen, in der die Argumente nicht mehr passen. Deshalb wäre es mir lieber, man würde auch dem Frauenfussball sein eigenes Gesicht gönnen. Denn den hat er längst verdient!

    Da bin ich vollkommen bei Dir. Mir ging es darum, dass man, wenn man das eine (Athletik, Geschwindigkeit, Kraft) nicht mit den Männern vergleichen darf, man das andere (sportliche Erfolge) auch nicht miteinander vergleichen kann.
    Was die Leistungsdichte angeht: In meiner näheren Umgebung gibt es drei Frauen-Oberligisten. Manchmal treibt mich die Langeweile, mir sonntagsmorgens ein Frauenoberligaspiel anzusehen. Es handelt sich hier also um die vierthöchste Klasse. Da ist man manchmal schon überrascht, mit welchem Fitnesszustand man bei den Frauen viertklassig spielen kann...
    Ich sehe bei uns im Kreis Mädchen in E- und D-Jungenmannschaften, die in diesen Mannschaften zum oberen Drittel gehören, teils sogar Leistungsträger sind. Auf der anderen Seite ist ein Mädchen, das 5x den Ball hochhalten kann, hier schon ziemlich sicher in der Kreisauswahl. Und da treffen sich dann die einen mit den anderen...
    Die Spanne bzgl. der Leistungsdichte ist also weiterhin riesig. Und das bestätigen mir auch die Mädchen, die ich bislang in Jungenmannschaften trainierte und trainiere. Obwohl wir reine Mädchenmannschaften bieten könnten, spielen einige lieber bei den Jungs.

    Leider werden die Frauen immer wieder mit den Männern verglichen ... beim Fußball.

    Umgekehrt aber auch. Da wird dann aufgeführt, wie viele Titel die Frauen seit dem letzten Titel der Männer (1996) geholt haben und daraus folgert man dann, dass die Frauen mit viel weniger finanzieller Unterstützung viel erfolgreicher sind. Ist natürlich auch Blödsinn.
    Wie gering die Leistungsdichte im internationalen Frauenfußball ist, sieht man schon daran, dass die DFB-Frauen regelmäßig gegen männliche Juniorenteams spielen, um gefordert zu werden...

    Die Ursprungsfrage war ja, was für renek richtig ist, und nicht, ob penaten zu viel macht...
    Also: 2x pro Woche finde ich richtig. 1x ist aber besser als nix.
    Wenn Du allerdings nur 1x machst und andere Mannschaften im KiFu machen 2x, musst Du aber damit rechnen, dass gleiches Recht für alle eingefordert wird. Aber vielleicht ergibt sich aus dieser Diskussin dann auch jemand, der den 2. Termin übernimmt.

    Günther meint das Verhalten des Anhangs, die NICHT Trainer sind, also die Zuschauer-Verwandten.
    Ja, das soll auch Thema der Elterabende sein. Man muss sich da aber nix vormachen - der Einfluss ist begrenzt. Mit Elternabenden erreichst Du ohnehin nicht alle und Großeltern, Onkel, Tanten etc. sowie jeweils anderen Elternteil bei Trennungskindern erreichst Du damit gar nicht. Gerade Opas, die den Fußball von früher kennen, können nach heutigen Maßstäben am Platz sehr problematisch sein... Das ist bei uns teils besonders krass, da es bei uns auch in F+G tatsächlich noch um Punkte, Tabellen und Meisterschaften geht.
    Die wirkungsvollste Maßnahme ist, keine Zuschauer auf dem Rasen zuzulassen oder einen Abstand (wie bei der FPL) zu installieren. Das Thema diskutieren wir auch nicht. Wir berufen uns auf eine NFV-Empfehlung und damit ist das Thema erledigt.

    TW-Trainer, Günther
    Vielen Dank für die Rosen :D
    Auch bei uns ist nicht alles Gold, was glänzt. Wir hatten kürzlich zahlreiche Wechsel im Jugendvorstand und seitdem werden einige Dinge anders angegangen. Die Neuen ändern ersteinmal das, was ihnen schon immer auf den Zeiger ging. Der Umfang der Betreuung hängt natürlich stark von den Vorerfahrungen ab. Und auch wir haben noch Negativbeispiele, die wir "rauswachsen" lassen... Wer schon negativ aufgefallen ist, steht unter Beobachtung - einer sogar unter meiner persönlichen :evil: Die intensivste Betreuung bekommen jugendliche Trainerneulinge, weil die für uns besonders wertvoll sind. Die KiFu-Regeln kann man einem 16-Jährigen besser verständlich machen als einem 30-Jährigen.


    Verhalten auf und neben dem Platz?
    Allein dadurch, dass bei uns Zuschauer den Rasen nicht betreten, haben wir schon Ruhe auf den Plätzen. Unseren Eltern erzählen wir das beim Elternabend. Die Gästetrainer informieren ihre Eltern. Deswegen benehmen sich nicht alle besser - aber auf dem Platz bekommst Du nix davon mit. Wir sagen jeweils, dass es sich um eine NFV-Empfehlung handelt, die unser Verein umsetzt. Wir beziehen uns damit auf Ein kleines Tor Abstand . Bei uns haben wir eine Werbebande, so dass man ca. 15 - 20 m Abstand hat.
    Die Gästetrainer sind von der Regelung übrigens immer sehr angetan...

    Der/die für den unteren Jugendbereich Zuständige aus dem Jugendvorstand setzt sich mit dem Neutrainer zusammen und bespricht

    • Altersziele des Bereiches
      -Was sind Themen?
      -Wie kann man die angehen?
      -Was sind NICHT Themen?
      -Argumente Pro-Rotation
      -Tipps zur Trainingsorganisation
      -Hinweise auf Training/Wissen online und soccerdrills =)
      -Angebot bei den ersten Trainings zu unterstützen
      -etc.
    • Organisatorische Fragen
      -Spielbericht
      -DFBnet
      -Passantrag/Passwesen
      -Material
      -Trainingszeiten
      -Schiri-Regelung
      -Wo finde ich den Staffelleiter?
      -Vorgehen bei Spielverlegungen
      -etc.
    • Elternarbeit
      Das ist der wichtigste/umfangreichste Punkt in diesem Gespräch.
      -Wie sorge ich dafür, dass die Eltern die o.g. Themen verstehen oder zumindest akzeptieren?
      -Wie mache ich einen Elternabend? Was sind die Themen?
      -Angebot der Jugendleitung, am Elternabend teilzunehmen um die Eltern einzunorden und klarzumachen, dass man bzgl. der KiFu-Themen im Verein mit einer Stimme spricht.
      -Keine Eltern am Spielfeldrand!
      -Angebot, bei allen o.g. Themen persönlich zu unterstützen.

    Auch bei uns war das nicht immer so... Früher lief das so: "Das ist Euer Schlüssel. Das ist Euer Schrank. Und jetzt legt man los..."

    Ist ja schon überraschend, wie emotional dieses Thema sein kann...
    Kann man wahrscheinlich nicht verpflichtend anordnen. Sehe ich auch so. Hatte aber auch nie Probleme mit dem Thema.

    Nicht das wir uns falsch verstehen...einen muffenden oder eingesauten Spieler nehme ich auch nicht mit...nicht in meinem schönen neuen Golf und das bei meiner feinen Nase die schon übelstes einsaugen mußte.


    Ich sage diesen Person das auch genauso ins Gesicht ohne um den Brei zu reden.


    Meine Kernaussage ist nur, dass man das nicht anordnen kann und gehen wir ja auch konform.

    Jetzt stell Dir mal vor, Ihr seid mit -na sagen wir mal- 4 Autos zum Auswärtsspiel. Die anderen 3 Fahrer sehen das genauso wie Du. Die Eltern des Nichtduschers sind nicht dabei. Alle Fahrer sagen, wer nicht duscht, kommt nicht in mein Auto. Da übt Ihr aber heftig Druck auf den schamhaften Nichtduscher aus...
    Bleibt das Kind dann da? So viel zu Konsequenzen, die man dann nicht durchsetzen kann...


    Ich habe in den letzten 6 Jahren immer F und E trainiert. Das Duschen wurde jeweils beim Elternabend vor Saisonbeginn angesprochen. Es gab da nie Grund zur Diskussion, weil immer alle einer Meinng waren. Und ja - F-Jugend-Kinder können alleine duschen, sich abtrocknen und anziehen. Bei denen, die es noch nicht können, sorgt Mama schnell dafür, dass sie es können. Die verantwortungsvolle Mama will schließlich nicht, dass ihr Knirps vor den anderen unselbständiger dasteht. Natürlich landet ab und an mal ein Kleidungsstück in der falschen Tasche. Dann gibt´s ´ne Rundmail und der Eigentümer ist schnell gefunden.
    Ach ja - ich hatte schon häufiger Mädchen in Jungenmannschaften, die für gleichaltrige Mädchenmannschaften zu stark waren. Selbstverständlich gehen die nicht mit den Jungens duschen. Aber auch das ist ganz o.k. - Mädchen in Jungenmannschaften sind für das Klima sehr förderlich. Die Jungen benehmen sich besser. Die Wehleidigen sind nicht so wehleidig. Die Rüpel sind nicht so rüpelhaft. Usw. Und für die 1/2 Stunde in der Kabine kommen dann halt auch die Sprüche, die sie sich sonst verkneifen. Sei´s drum...


    Wisst Ihr eigentlich, dass eine F-Jugend mit 3 Flaschen Duschgel eine tolle Schaumparty veranstalten kann...? :D Ist für das Teambuilding besser als jeder Klettergarten...

    Es geht hier sicherlich um den Wettbewerb "Jugen trainiert für Olympia".
    Die Altersklassen in diesem Wettbewerb umfassen - anders als wir es aus dem Vereinsfußball kennen - drei Geburtsjahrgänge. Wenn wir zwischen einem frühen Altjahrgang und einem späten Junjahrgang also fast 2 Jahre Altersunterschied haben, dann sind es dort 3.


    Gerade im Mädchenfußball dürfte es dann das Problem geben, dass viele Teilnehmerinnen keine Vereinsspielerinnen sind. Die wollen die Gegnerinnen bestimmt nicht verletzen. Da ihnen im Vergleich zu denen, die seit Jahren im Verein spielen, aber auf jeden Fall das Timing fehlt, wird es da sicherlich manchen "Treffer" geben.


    Ich habe schon manch Lehrer/innen gesehen, die hier einen übertriebenen Ehrgeiz entwickeln...


    Mein Punkt ist der, dass deutsche Mannschaften, soweit ich sehen kann, eher ein Kick n' Rush Spiel spielen (wir sagen dem "wildes Gekicke"), welches körperliche Unterschiede eher begünstigt, als wenn der Spielaufbau von hinten bis vorne durch schönes Zusammenspiel zu Stande kommt, und somit Zweikämpfe eher vermieden werden, und Grössenunterschiede weniger eine Rolle spielen.

    Wenn Du als Beispiel das U9-Alter anführst, liegst Du damit sogar richtig. In diesem Alter ermutigen wir sie, den Zweikampf zu suchen. Eine Passstafette ist in diesem Alter schön - aber nicht wichtig.
    Wenn Du das, was Du in der U9 siehst, auf die gesamte Fußballausbildung in DFB-Land überträgst, liegst Du aber falsch.

    Aus Sich des Schweizers ist das deutsche Spiel - von der Anlage her - körperbetonter als unseres und begünstigt deshalb auch eher körperlich stärkeren Spieler.
    ...
    Anregung:
    Würde man auch im deutschen Raum weniger rustikal, dafür aber intelligenter, "breiter" und mannschaftsdienlicher spielen, könnte man eventuell die Wichtigkeit von alters- und genetisch bedingter "Stärke" zu Gunsten von altersunabhängigerer "Spielintelligenz" verlagern und damit dieser Problematik die Schärfe nehmen.

    Ein kühnes Wort aus der Tastatur eines Schweizers ;)
    Ich stimme Dir zu, dass der deutsche Fußball in der Vergangenheit vornehmlich körperbetont war. Er ist heute auch noch körperbetont - aber nicht ausschließlich.
    Die U9-Mannschaften von Bundesligisten sind da für mich kein Maßstab. Ich habe vor ein paar Jahren mit meiner damaligen Mannschaft an einem solchen Turnier teilgenommen und gegen keine dieser Mannschaften verloren. Meine Mannschaft damals war gut - aber bis auf eine Ausnahme keine Überflieger. So weit ich weiß, schaffen immer mehr deutsche NLZ den Bereich unterhalb U12 ab. TW-Trainer hat die Gründe oben dargestellt.
    Die deutsche Ausbildung der letzen 12 Jahre (nach dem EM 2000-Desaster) zeigt sich für mich eher an den jungen A-Nationalspielern:
    Marcel Schmelzer 1,81 m
    Lars Bender 1,82 m
    Ilkay Gündogan 1,80 m
    Mesut Özil 1,80 m
    Julian Draxler 1,83 m
    Mario Götze 1,71 m
    Marco Reus 1,80 m
    Sven Bender 1,83 m
    Toni Kroos 1,80 m
    Max Kruse 1,80 m
    Andre Schürrle 1,84 m


    Das sind doch keine Riesen... Natürlich gibt es weiterhin Spieler wie Hummels, Boateng, Badstuber oder Khedira, die um 1,90 sind.
    Dabei muss man aber auch bedenken, dass 50% der Deutschen zwischen 1,75 und 1,84 (Durchschnitt 1,81) sind.
    Durchschnittliche Koerpergroesse der Deutschen


    Ich kann da nicht so recht erkennen, dass die deutsche Fußballausbildung sich an körperlichen Aspekten ausrichtet. Dass Du das so empfindest, könnte aber auch daran liegen, dass der Durchschnittsdeutsche 1,81 ist, während der Durchschnittsschweizer 1,755 ist...
    Durchschnittsgroesse nach Laendern

    Ich glaube man kann bei einem jüngeren Jahrgang G-Jugend nicht von einer "vornherein motivierte, willige Mannschaft reden. Das hat sich im Laufe des ersten Jahres so entwickelt. Meinst du Herausforderung im Bezug als Trainer oder für die Mannschaft?

    Ich meine die trainerische Herausforderung, weil ich den Eindruck habe, dass Du die Mannschaft abgeben willst.

    Andre
    Entdecke ich da eine Spur von Gewinndenken bei Dir :?: ;)


    Das, was Du da beobachtet hast, beobachtet man umgekehrt genauso. Vielleicht nicht in einer D1 - aber in einer D3. Da findest Du dann große, kräftige Jungs, die aber Krach mit dem Ball haben. Die werden von mittelmäßigen E-Jugend-Spielern an die Wand getackert. Nach Deiner Logik müssten die in die C-Jugend...
    Dann gibt´s da noch einen ganz praktischen Aspekt: Die Rabauken wachsen ja nicht in der Nacht vom 30.6. auf den 1.7. - was soll man machen, wenn die irgendwann im Laufe der Saison Deine Höchstgrenze überschreiten? Muss der Trainer dann jede Woche nachmessen?
    So sehr man sich zuerst über soetwas ärgert - nicht weiter drüber nachdenken und weitermachen.


    Wenn man den Gedanken konsequent zuende denkt, könnten nach der Logik Messi, Xavi und Iniesta noch C-Jugend spielen... Aber wo müsste Mertesacker spielen?

    Ich glaube nicht, dass man den RAE in breitensportorientierten Vereinen erkennen kann. Dafür ist die Anzahl der Spieler, aus der ausgewält werden kann, zu klein. Anders sieht es bei NLZ und Auswahlteams aus. Ich habe mir gerade mal eine x-beliebiege NFV-Auswahl angesehen. Und siehe da: Fast 50% Q1 und weniger als 10% Q4.

    Eigentlich habe ich mit der grundsätzlichen Fragestellung ein Problem. "Die Mannschaft (nicht) erreichen" hört man immer wieder aus dem Profifußball, wenn es darum geht, den Trainer rauszukicken. Im Kinderfußball ist die Formulierung für mich eher befremdlich.

    In dieser Zeit habe ich versucht(so gut es geht) die mothorischen und koordinativen Rückstände aufzuholen und nebenbei die Grundtechniken ( Passen, Dribbeln, Torschuß) geübt. .... In letzten 2 Monaten habe ich dann verstärkt auf das Zusammenspiel Wert gelegt(mit Hilfe von Horst Wein), was in einingen Spielen auch super geklappt hat und wir haben auch unsere ersten Spiele gewonnen.

    Ich drücke es mal so aus: Du hast im letzten 3/4 Jahr die G-Jugend nachgeholt, die F-Jugend durchgezogen und mit der E-Jugend schon angefangen. ;)
    So schnell geht´s einfach nicht.

    ...Die Jungs haben sich super entwickelt und wir hatten schöne Erfolge( Kreismeisterschaften und Pokal) in den 2 Jahren G-Jugend und 1 Jahr F-Jugend, kurz wir waren immer vorne mit dabei. Von dieser Mannschaft kannte ich es garnicht, was ich jetzt bei meiner Mannschaft erlebe. Die Jungs haben immer gekämpft und vollen Einsatz, Willen und Ehrgeiz gezeigt und wollten immer gewinnen.

    Genauso wie jedes Kind unterschiedlich ist, ist auch jede Mannschaft unterschiedlich. Eine talentierte, von vornherein motivierte, willige Mannschaft zu trainieren, ist einfach. Da kommt auch viel Motivation von innen aus der Mannschaft. Herausforderungen sehen aber anders aus...

    Daher kommt jetzt in mir die Frage auf, erreiche ich meine Mannschaft und ich überlege auch, ob sie nicht vielleicht einen anderen Trainer bräuchten, andere Trainingsmethoden andere Ansprachen etc. Da ich noch recht Jung bin auch nicht die Erfahrung als Trainer habe, wollt ich euch fragen, was ihr mir ratet?

    Wie jung bist Du denn?
    Mit einer solchen Mannschaft, in der nicht alles von selbst klappt, kannst Du als Trainer viel mehr lernen, als mit Deiner vorherigen Mannschaft.
    Du möchtest Spiele gewinnen. Das finde ich grundsätzlich nicht verwerflich. Mir macht gewinnen auch mehr Spaß als verlieren. Als Trainer im Kinderfußball ist es aber auch angebracht, sich andere Ziele zu setzen, nämlich die Entwicklung der einzelnen Spieler.
    Du fragst nach anderen Ansprachen. Wie lang sind Deine Ansprachen denn? Manchmal macht es auch Sinn, auf die Ansprache zu verzichten und dafür mit jedem Kind kurz (!) einzeln zu sprechen. Nur kurz erinnern, was Ihr im Training gemacht habt (bezogen auf Deine Problematik z.B. Umschaltspiele) und worauf er heute besonders achten soll. Das ganze sollte nicht länger als eine Minute dauern, eher weniger. Das hat in dem Moment aber eine ganz andere Bedeutung für das Kind, weil es eine andere Wertschätzung ausdrückt.

    Das würde bedeuten, dass nach deiner Meinung die besten Spieler in die E1 sollen oder?
    Macht ihr das auch Altersgruppen übergreifend , also E- linge in die D und F-linge in die E einteilen?

    Die besten Spieler in Die E1? Im Grunde ja. So darfst Du das in Diskussionen aber nie formulieren. Du stellst die Mannschaften so zusammen, dass jeder auf seinem Niveau spielen und trainieren kann.


    Stark und schwach; gut und schlecht, talentiert und untalentiert - das sind genau die Tabu-Begriffe in diesen Diskussionen.


    Wir machen das im unteren und mittleren Jugendbereich nicht altersgruppenübergreifend. Das müssten schon riesige Ausnahmetalente sein. Die werden dann aber ohnehin vom NLZ geholt...


    Dieses Auseinanderreissen und wieder neu zusammensetzen, nächstes Jahr wieder, das ist die Pest.

    Wir machen das ab der E-Jugend jedes Jahr. Nicht weil wir´s müssen, sondern weil wir´s wollen.
    Wir reißen auch keine Mannschaft auseinander; wir stellen sie lediglich anders zusammen. Wenn man das neutral ausrückt, ist es plötzlich gar nicht mehr so schlimm...


    Die Vorteile der Rotation kannst Du durchaus schon innerhalb eines halben Jahres sehen. In der zu Ende gehenden Saison konnte ich das sehr gut beobachten. Zu Anfang hast Du starke Verunsicherung. Das legt sich aber.
    Insbesondere das Zusammenlegen bisheriger Rotierer mit bisherigen Nicht-Rotierern dürfte dem neutralen Beobachter schon reichlich Argumente für Rotation liefern.


    Also: Ich befürworte eine weitestgehend leistungshomogene Einteilung.


    Dafür solltet Ihr Euch im Verein aber einig sein und diese Entscheidung im Verein nicht jedes Jahr neu trefen.