Beiträge von Follkao

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    Ich würde den Platzwart fragen...
    Wahrscheinlich weiß der die Anwort wie aus der Pistole geschossen...


    Ansonsten, wenn Du es messen willst:
    Du musst doch nur den Bereich vom 16er bis zum Mittelkreis und vom 16er bis zur Außenlinie messen, da Mittelkreis und 16er normiert sind. Das kannst Du sogar mit einem 2m-Zollstock machen.

    Mit Erfahrungen in diesem Bereich kann ich leider nicht dienen.


    Nach langer Zeit hat man sich im Jugendausschuss unseres Kreises ENDLICH dazu durchgerungen, den Spielbetrieb der Kleinsten zu überdenken. Bisher der normale Ablauf, "Punktspiele" mit Tabellen, die zwar nicht im Internet verfügbar sind, aber halt doch geführt werden, wenn auch beim Staffelleiter. Der Wille zur Veränderung ist da, es fehlt jetzt nur an einem vorlegbaren Konzept, wie es denn zukünftig aussehen soll.

    Was hat beim Kreis zu diesem Umdenken geführt? War das ein langer Prozess oder eher ein "Hätten wir schon immer machen sollen"? Oder gab es evtl. sogar sanften Druck vom Verband?
    Bei uns steht dieses Umdenken leider noch aus. Unser Kreis ist noch einen weiteren Schritt zurück...

    Es können aber nur diejenigen gesperrt werden, die in der Saison 13/14 älterer D-Jugend-Jahrgang sein werden, also die 2001er. Die 2002er können ohne Sperre wechseln.

    ...erkläre Eltern eines Kindes die im Jahr 120 Euro Beitrag zahlen, das ihr Kind nicht spielen darf, da kein pass da ist, aber beim Gegner dürfen die dann mitspielen und somit die Regeln brechen.

    Da sind die Regeln in den Verbänden offensichtlich unterschiedlich. Bei uns sind sie spielberechtigt, wenn der Passantrag beim Verband in Bearbeitung genommen wird. Das ist i.d.R. einen Tag nach dem Absenden oder Erfassen (Antragstellung online) des Antrags. Die Passnummer kann man dann online abfragen und der Spieler ist spielberechtigt, obwohl der Pass noch nicht vorliegt.
    Die mir bekannten Fälle, in denen der Pass zu spät kam, lagen meistens in der Verantwortung des Vereins.

    Ich bin auf dem Standpunkt das regeln eingehalten werden sollten, denn dazu sind sie da, und wenn ich in der G-, F-, und Co anfange regeln zu breche und meine mir anvertrauten Kinder hineinziehe lernen sie auch nur das Regeln dazu da sind um sie zu brechen., wenn es die Aufgabe eines verantwortlichen ist das den Kindern zu vermitteln, sollte ich wohl meinen Trainerjob abgeben, nur wer macht es dann wir suchen noch drei,
    Ich geh wegen dem spassfaktor auf den Platz und nicht weil mir es gefällt mich jedes WE (verarschen) zulassen, wir haben hier auch eine Pflicht Kinder fairness und Regeln beizubringen,

    Glaubst Du die Kinder wissen, ob sie einen Pass haben oder nicht? Den Kindern ist das vollkommen egal.
    Also bringt denen auf diese Art auch keiner bei, Regeln zu brechen.

    Das Spielen ohne Pass und noch schlimmer ohne Vereinsanmeldung kann auch einem Trainer den Hals brechen,
    Sollte was passieren so haftet der Trainer auch für Folgen über den Sportplatz hinaus,
    Da dies dann grob fahrlässig bis vorsätzlich ist mal so am Rande gesagt ( Aufsichtspflicht und Fürsorgepflicht)

    Aber in Deinem Fall machen das ja die anderen und nicht Du. Die müssen sich schon um sich selbst kümmern. Bei Dir ist doch alles in Ordnung.

    Ich habe noch nie eine Passkontrolle gemacht.
    Kürzlich habe ich dem Trainer des Gegners zum Sieg gratuliert und im Weggehen gesagt "Denkst Du noch daran, den Spielbericht zu korrigieren?" Auf die Fragen nach dem "Warum" sagte ich ihm "Du hast 10 auf dem Spielbericht stehen und 11 hier." Was fing der plötzlich an zu stottern... Dieser Verein war schon mehrfach erwischt worden... Weiter habe ich mich aber nicht drum gekümmert. Dass ich bis 11 zählen und 2+2 zusammenzählen kann, musste ich ihm aber schon unter die Nase reiben...

    in meinem verein zählt nur die leistung und wenn man sich nicht schon bis zur e bewiweise konnte, dann wird von den e trainern (ab da bekommen die schon trainergehalt und es wird schwerer dort trainer machen zu dürfen) auch schon aussortiert und deshalb beruht mein training zu 50 Prozent nur auf leistung damit ihr weg nicht schon in der e endet.. Wer glaubt das ist die falsche methode zum trainieren der f jugend dann mag er damit recht haben, jedoch muss ich mich meinem verein anpassen und wer lieber spaß haben will soll sich dann bitte einen dorfverein suchen.

    Meine weiteren Kommentare weiter unten stehen unter dem Eindruck dieses Absatzes, den ich für ausgemachten Blödsinn halte.

    Ich bin immer 45 minuten vor dem training da und baue alle übungen auf dabei überlass ich auch nichts dem zufall ich messe sogar den abstand der stangen beim Slalom aus damit er überall gleich ist..

    Auch bei wettkämpfen stoppe ich die zeit und notiere alles in meinem buch.. verantwortung kann ich aufjedenfall übernehmen

    Ich weiß zwar nicht, was das mit Verantwortung zu tun hat - aber auf jeden Fall deutet das auf Zuverlässigkeit und Genauigkeit hin. Beides sind Eigenschaften, die bei einem Trainer Deines Alters gut und hilfreich sind. Das habe ich auch schon anders erlebt...

    Unsere Jugendabteilung funktioniert auch gut organisatorisch muss ich gar nichts erledigen

    Wenn Eure Jugendabteilung gut funktionieren würde, hätte man Dich auf diese Situation vorbereitet. Das, was Du als Problem beschreibst, ist in dieser Altersklasse alltägliches Geschäft. Mit einigen wenigen Maßnahmen kann eine Jugendleitung dem entgegenwirken. Wenn eine Jugendleitung einen jungen Kerl wie Dich mit dieser Aufgabe betraut, ist es meines Erachtens ihre Pflicht, Dir vorher zu sagen, welche Probleme Dich normalerweise erwarten können. Dann hätte sie Dich in einem Elternabend als neuen Trainer vorstellen können und gleichzeitig Regeln im Umfeld des Spiel klären können. Zumindest hätte man in einem vorbereitendem Gespräch mit Dir erklären können, was Dich erwartet und Dir die Hilfe beim Elternabend anbieten müssen.
    Der Idealfall wäre ohnehin, Dich den Job zunächst zusammen mit einem älteren Kollegen machen zu lassen. Der Idealfall klappt bei uns aber auch nicht immer...

    Und ich kann behaupten dass ich mehr ahnung von fußball als die eltern habe, da ich das anhand ihrer aussagen natürlich merke! (Ich habe extra ein beispiel mit rein geschrieben, dass ich darauf nicht näher eingehen brauche)

    Ahnung vom Fußball ist beim Kinderfußball schön - aber nicht das Wichtigste. Kinderfußball ist teils eine andere Sportart...
    Die Eltern musst Du als Teil der Mannschaft sehen. Wenn Du im Forum etwas suchst, findest Du zahlreiche Tipps zum Thema "Elternarbeit".

    Desweiteren habe ich schon oft mit meinem dad darüber geredet, er sagt ich soll einen elternabemd machen und darüber reden jedoch wollte ich noch mehr meinungen einholen.

    Manchmal ist es ganz gut, auf seine Eltern zu hören... :D
    Ich würde diesen Elternabend aber nicht alleine machen. Wenn Dich jemand, der im Job viel argumentieren und überzeugen muss, an die Wand tackern will, dann wird er das machen.

    Ich bringe den kindern auch manieren bei jeder muss jeden immer mit der hand begrüßen, unsere vereinstrainingskleidung muss getragen werden. Wer einen ausdruck sagt wird bestraft und beim zweiten mal darf er nicht spielen.. und natürlich pünktlichkeit.. mit den männern komm ich superklar pädagogisch und vom training.. ich finde keineswegs dass ich in ein haifischbecken geworfen wurde außer das mit den eltern fuchst mich :D

    Die Eltern können das Haifischbecken sein. Eine Jugendleitung, die Dich hier nicht von vornherein unterstützt, fördert das Haifischbecken.


    Wir sind ja oft an internationalen Turnieren. Nirgendwo ist ist die Gangart so hart und rustikal wie in Deutschland

    Dann fahr mal nach Oranje-Land...


    ein unbedingter erfolg durch foulspiel ist im JF tabu!

    Sehe ich grundsätzlich auch so. Leider demonstrieren die Vorbilder der Kinder im Fernsehen etwas anderes. Könnt Ihr Euch erinnern, wie Michael Ballack im 1/2-Finale der WM 2002 gefeiert wurde, weil er sich mit seiner gelben Karte für die Mannschaft "geopfert" hatte...?
    Einer meiner Spieler hat kürzlich ein sogenanntes taktisches Foul begangen. Selbstverständlich haben wir soetwas nie trainiert und selbstverständlich wissen die Kinder, dass für uns Fairplay über allem steht. Lieber sauber verlieren als unsauber gewinnen. Wir haben so auch schon Spiele verloren, was aber auch ein schlechtes Signal für die Kinder ist, wenn der Unsaubere am Ende belohnt wird...
    Im Fall des taktischen Fouls habe ich den Mund gehalten. Es kam das erste Mal vor. Dieser Spieler ist sehr spielintelligent. Er hat die Situation durchaus als Ganzes erfasst. Soll ich ihn für etwas rügen, das ein Bundesligatrainer am Samstag als clever bezeichnen würde? Soll ich ihn für etwas loben, das meinem normalerweise gelehrten Anspruch an Fairplay widerspricht? Als Trainer habe ich still aber wohlwollend zur Kenntnis genommen, dass er die Situation als Ganzes wahrgenommen hat, was in der E nicht selbstverständlich ist.

    Die sind 6-7 Jahre alt vor allem es kriegen auch alle hin und alle haben Spaß, nur er halt rafft nichts

    Das Schwänzchenfangen ist für diese Altersgruppe eine tolle Übung zum Ankommen. Wer die Augen aufhält, erkennt da beispielsweise bei einigen schon gruppentaktisches Verhalten... Aber das nur nebenbei.


    Eine Passübung hingegen ist für diese Altersklasse stinklangweilig und -da stimme ich mit Andre überein- nicht das Ziel einer G.
    Trotzdem WOLLEN diese Kinder schon "echtes" Fußballtraining. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie es auch bekommen ;)


    Koordinative Spiele sollten der Hauptbestandteil des Trainings sein. Die Kunst ist es, den Ball da so einzubauen, dass die Kinder es als Fußballtraining ansehen. Staffelwettbewerbe durch Koordinationsparcours sind z.B. so eine Sache, in die die Kinde sich richtig reinsteigern können. Wenn Du da den Ball als "Stafelholz" reinbringst, können sie das Stafelholz meinetwegen auch als "Pass" übergeben.

    Wie schon von den Vorschreibern erfragt: Was machst Du im Training?


    Eine zweite Frage ist bei der G-Jugend aber genauso wichtig: Wie alt sind die Kinder? In der G-Jugend ist vom 7-jährigen Erstklässler bis zum 4-jährigen, der erst ein paar Monate ohne Pampers auskommt, alles denkbar... Und so unterschiedlich sind auch die Anforderungen an Dein Programm.

    In der E-Jugend begegnen Dir Dritt- bis Fünftklässler. Da ist die mögliche Bandbreite der Aufnahmefähigkeit schon enorm. Meine Extremausreißer waren einer, der in der E-Jugend noch nicht den Unterschied zwischen links und rechts kannte und auf der anderen Seite einer, der taktische Analysen des Spiels durchführte, erklärte und umsetzte...


    Schau Dir die Mannschaft an und wähle Deine Begriffe nach ihrem Auffassungsvermögen. In den allermeisten Fällen dürfte in dieser Altersgruppe eine einfache aber doch fußballfachlich korrekte Sprache am sinnvollsten sein.


    immer wieder taucht hier im Forum die Forderung nach Konzeptionen der Vereine speziell im Jugendbereich auf.

    ...und ich frage mich dann immer, ob unter "Konzept" alle das Gleiche verstehen... Die Begriffe Konzept und konzeptlos werden im Fußball inflationär benutzt. Und längst nicht alle, die von "ihrem Konzept" sprechen, haben das auch zu Papier gebracht... Wie oft lese ich von Trainern im Amateur- und Jugendbereich, die von ihrem (eigenen - also des Trainers) Konzept sprechen? Da drehen viele ihr eigenes Ding...
    Ich bin da bei Steini, FB, Günther - vor dem Konzept stehen klare, durchdachte Strukturen: Definierte Zuständigkeiten, klare Entscheidungsprozesse... Da hapert es doch oft schon.


    Manchmal habe ich hier das Gefühl zu lesen, "haste ein Konzept, ist alles gut - kaste keins, ist alles Mist". Mit der Erstellung und Implementierung ist es aber nicht getan. Das permanente Hinterfragen und Anpassen bleibt eine Daueraufgabe. Und da ist es eminent wichtig, auch mal andere Leute ins Boot zu holen, die einen neuen Blick auf die Dinge haben.

    ...der nicht betteln geht, sondern die Vorteile für beide Seiten herausstellt....

    Das ist für mich ein zentraler Punkt: Nicht um Spenden betteln, sondern Werbung verkaufen.
    Reaktion des Repräsentanten unseres Trikotsponsors auf eine entsprechende Anfrage: Endlich kommt mal jemand, der uns sagt, was UNS das bringt.
    Ich hatte ihm in einem kleinen Brief erklärt, warum gerade für diese Branche Werbung in dieser Altersgruppe zu diesem Zeitpunkt in diesem Ort sinnvoll ist.
    Dazu ein kleines Bild, in dem ich sein Logo auf ein rikot gebastelt habe mit dem Hinweis "So könnte Ihre Werbung aussehen".


    Oben wurde über Turnierpakete von Supermärkten gesprochen. Das ist für den Supermarkt richtig interessant und das erst recht, wenn es vor und nach dem Turnier Berichterstattung auf Websites, im Anzeigenblättchen etc. gibt. Wenn man dann die Kosten für eine Anzeige und den Materialeinsatz für das Turnier vergleicht, erkennt der Supermarktleiter sehr schnell, dass er so für weniger Geld mehr Öffentlichkeit hat.

    Zur Kleiderordnung:
    Finde ich schön, bewerte ich aber nicht über. Manches hat da in den letzten Jahren auch Überhand genommen. Den Sinn eines separaten Warmmachshirts im Kinder- und Jugendfußball habe ich beispielsweise bis heute noch nicht so ganz verstanden...


    Zu den Kosten:
    Den Eltern zu sagen, "Nun macht mal die Tasche auf, weil ich das so schön, wenn die das gleiche T-Shirt anhaben" kommt für mich nicht in Frage. Ich bin ein Freund von Mannschaftsausstattungen, die dann auch in der Mannschaft bleiben. Zu Saisonbeginn teile ich einen Satz Trainingsanzüge, Regenjacken etc. aus, die nach der Saison wieder abgegeben werden. In der Folgesaison bekommt dann die Nachfolgemannschaft diesen Satz.
    Diese Ausstattungen werden aus Sponsoren und der (kleinen) Aufwandsentschädigung des Trainerteams bezahlt. Wenn man einem Sponsor sagt, dass seine Werbung immer in derselben Altersklasse von und vor jährlich wechselnden Familien präsentiert wird, ist das übrigens auch ein Verkaufsargument.

    Bei uns wird der Jugendleiter von der Jugendversammlung gewählt.
    wahlberechtig sind da Jugendliche ab 14, Trainer, Betreuer und Eltern (da sind jedoch höchstens mal 10% anwesend, wenn es hoch kommt)


    der gewählte JL wird dann von der Hauptversammlung bestätigt (nicht gewählt) und ist dann Mitglied des geschäftsführenden
    Vorstandes. Hauptaufgabe lt. Vereinssatzung: die Interessen der Jugendabteilung zu vertreten.


    Verstehe ich das richtig, dass ein Vorstandsmitglied bei Euch ggf. von Nichtmitgliedern gewählt und von Mitgliedern lediglich bestätigt wird?

    Andre
    Es bleibt die Frage, WER das Vertreterwahlrecht ausübt.


    Aber ein ganz anderer Aspekt ist für mich der Show-Stopper in dieser Angelegenheit.
    In den meisten Vereinen ist die Jugendabteilung größer als die Seniorenabteilung. Wenn jetzt bei Versammlungen die Jugendabteilung per Vertreterwahlrecht die Mehrheit hat, könnte das dazu führen, dass der Vorstand komplett von Nichtmitgliedern gewählt wird. Das kann kein Verein akzeptieren.


    Ich komme jetzt auf einen Hinweis von Günther zurück. Er sagte, dass die richtige Fragestellung wäre, wie man Eltern angemessen beteiligen kann. Und das ist auch für mich die richtige Herangehensweise. Eine für mich denkbare Variante wäre eine Elternvertretung wie wir sie aus der Schule kennen. Der Vorsitzende der Vereinselternschaft könnte sogar einen Sitz im Vorstand bekommen. Stimmberechtigt wäre er nach meiner Vorstellung im Vorstand aber nicht, da er ja nicht durch ein Mitgliedervotum legitimiert wäre. So wäre aber sichergestellt, dass die Elternschaft in Entscheidungsprozesse involviert wäre.

    Tja, Andre... Du siehst, wenn Du über Details nachdenkst, wird die Geschichte schwierig. Und es bleibt die Frage, nach dem WER.


    Es gibt Lebensbereiche, in denen die Interessen von Kindern deutlich schlechter vertreten sind als im Sportverein. Ich habe 3 minderjährige Kinder. Im September bei der Bundestagswahl haben meine Frau und ich zusammen 2 Stimmen und vertreten damit 5 Personen. Mein Nachbar hat keine Kinder. Zusammen mit seiner Frau hat er auch 2 Stimmen. Sind die Interessen unserer Kinder damit korrekt vertreten? Nach Deiner Logik müsste ich jetzt wollen, dass wir und alle anderen Familien mehr Stimmen bekommen. Aber will ich das wirklich? Glaube ich, dass damit etwas besser wird? Oder würde alles in eine Richtung gehen, die ich gar nicht möchte?


    Ähnlich sehe ich das im Sportverein auch.
    Du möchtest gerne den Jugendleiter abwählen. Dann musst Du aber auch jemanden haben, der den Job gerne hätte. Du möchtest einen Wahlkampf, in dem jeder sagt, was er möchte. Wie viele Kampfkandidaturen um Vorstandsämter hast Du schon erlebt? Ich habe im Verein noch nie eine erlebt und in der Politik wenige. Warum ist das so? Vorstände sind auch ein Team. Wenn Du um jedes Amt eine Kampfkandidatur hättest, säßen plötzlich vollkommen verschiedene Richtungen im Vorstand mit vollkommen verschiedenen Zielen. Auch ein Vorstand muss an einem Strang ziehen.
    Abgesehen davon ist es in de Regel nicht so, dass die Interessenten Schlange stehen...


    Wenn man dann in der Verantwortung steht, sehen die Dinge plötzlich ganz anders aus. Man sieht Rahmenbedingungen, die man vorher nicht gesehen hat. Man muss Auswirkungen beachten, für die man sich vorher nicht interessiert hat.