Thema F2/F3: Je nach Wahrnehmung werden die Zahlen mit Wertigkeiten verbunden. Das ist für Kinder und ihre Eltern nicht gut. Für deinen Fall fallen mir zwei Beispiele von Kindertrainern ein.
Im ersten Fall wurden die Teams tatsächlich F2/F3 genannt. Der Trainer und sein Co trainierten die Kinder gemeinsam. Die beiden haben die Kinder für Samstags losen lassen, welche Kinder mit welchem Trainer am Samstag zum jeweiligen Spiel gehen. Auch der Trainer wurde gelost. Das war für die Kinder jede Woche sehr spannend. Aber auch für die Trainer war es eine Herausforderung. Sie hatten immer andere Kinder mit unterschiedlichen Qualitäten und mussten "ihr" Team immer wieder neu aufstellen. Für den Kinderfußballgedanken eine ideale Vorgehensweise. Alle Kinder spielen "irgendwann" auf allen Positionen.Im zweiten Fall hat man sich an einem Kindergarten orientiert. Herausgekommen sind dabei die Holzwürmer und die Sandflöhe. Wie hier der Spielbetrieb organisiert wurde, weiß ich nicht.Bleib dran!
Interesssante Idee. Die Zahl hinter dem Buchstaben ist für viele leider noch viel zu wichtig... Da müssen die Verbände aber auch noch variabler werden. Bei uns gilt auch in der F+G-Jugend die Festspielregel...
1. Dieser Verein ein Konzept hätte, in dem -gemessen an den Erfahrungen- z.B auch die Art der Zusammenstellung der Teams geregelt worden wäre
2. Ein Verhaltenscodex bestimmt wäre?
Das Konzept als Lösung für alles ist mir zu einfach. Auch dort wirst Du nicht alle Eventualitäten regeln können. Es wird immer wieder Situationen geben, die so noch nicht da waren. Wichtig ist aber, dass der Trainer nicht einfach macht, was er für richtig hält. Denn gerade in solchen Fällen muss sichergestellt sein, mit einer Stimme zu sprechen.
Ich hätte hier erwartet, dass der Trainer seine geplante Vorgehensweise mit dem Jugendleiter/Koordinator abstimmt. In aller Regel hat der Erfahrungswerte, an welcher Stelle Konflikte zu erwarten sind. Wahrscheinlich hätte er geraten, diese Dinge nicht per Mail zu regeln. Ggf. hätte er sogar angeboten, beim pesönlichen Gespräch zu unterstützen, um aufzuzeigen, wie diese Maßnahme vom Verein gesehen wird und dass F2/F3 nicht unbedingt eine Wertigkeit ausdrückt.