Beiträge von Ronaldina

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    Klar ist das Modell in Fachkreisen auch nicht unumstritten... Für mich als Laien in der Theorie der Sportwissenschaft ist es aber ein Anhaltspunkt, wonach ich mich grob richten kann. Die Empfehlungen des DFB stimmen außerdem auch damit überein (z.B. goldenes Lernalter D-Jugend)...


    Nicht das gleich jemand sagt ich hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen :D. Ich war aber schon verdutzt, dass manche gesagt haben, man macht in der F und E kein Sprinttraining. Deswegen wollte ich mich noch zu dem Thema äußern...

    Hallo!
    Schnelligkeit ist trainierbar und deutlich verbesserbar, dies aber nur in einem gewissen Altersbereich! Später kann man sich immer noch verbessern, aber nur sehr mühsam Erfolge verbuchen (ist so ähnlich wie beim Techniklernen).
    Schaut euch mal das "Modell günstiger Phasen der Trainierbarkeit (sensible Phasen)" an.
    Findet man hier auf Seite 62: http://www.fairplayliga.de/Wis…ruch-und-Wirklichkeit.pdf


    Dann werdet ihr heraus finden, dass man am Besten im Alter von 6-13 Schnelligkeit und Schnellkraft verbessern kann. Also das Alter, was im Eingangsthread genannt wurde. Im Alter von 12-15 sind diese kaum noch zu verbessern. Dann spielen eher Ausdauer und Kraft eine Rolle, die man gut trainieren kann. Das sind ja auch die Erfahrungen die man selbst in den Altersklassen gemacht hat oder nicht? In der F oder E würde keiner von uns Kraft und Ausdauer machen, Sprinttraining aber schon.


    Die große Frage ist aber: Wie macht man Sprinttraining im Kinderbereich?
    Das muss man natürlich mit Spaß und Spiel machen. Fangspiele oder dergleichen sind ohne Ball und werden (hoffentlich) in vielen Kindertrainings eingebaut. Auch Staffelwettkämpfe sind bei den Kindern sehr beliebt. Sie wollen zeigen, wer der schnellste ist und haben eine Menge Spaß daran. Klar macht man sowas möglichst erst ohne und dann mit Ball, weil der eben dazu gehört. Aber 10 Minuten Fangspiele, Laufschule oder dergleichen sind meiner Meinung nach Pflicht im E-Jugendbereich. Bei Minis und F würde ich das Bewegen ohne Ball sogar noch deutlich ausführlicher und länger machen. Da sollten wir nämlich breitensportorientiert ausbilden und nicht fußballspezifisch. Oder wisst ihr schon wer der neue Bundesligaprofi wird oder wer vielleicht doch lieber zum Boxen... geht?


    Ab der E sollte fest stehen, ob jemand Fußball spielen möchte oder nicht. Da wirds fußballspezifischer mit Techniktraining und 1 gegen 1. Vorher machen wir Bewegungsschule ;).

    Das ist ein Unding, was euer Verein da vor hat!
    Die Frage für mich wäre daher viel mehr: will ich bei dem Verein bleiben, der mich nicht haben will??? Ihr werdet beim Trainingsplatz, Geldern des Vereins usw. bestimmt sowieso schon gegenüber den Herrenteams benachteiligt.. Vermutlich sind auch die Jugendteams höher gestellt...


    Ich würde eine Presseaktion starten und dies so schildern, dass euer Verein euch nicht mehr haben will. Ihr eine super Truppe seid, die zwar spielerisch nicht glänzt, aber vom Zusammenhalt her top ist. Und das ihr einen neuen Verein sucht, der euch haben möchte. Angebote an deine Adresse.
    Es würde mich wundern, wenn sich da kein Verein drauf melden würde, abgesehen davon was im alten Verein abgehen wird...


    Ansonsten würde ich mich schlau machen, welche Vereine in der Umgebung Mädchen- oder Damenfußball anbieten, wer vielleicht noch Bedarf hat. Optimal wäre ein Verein, der Mädchen hat, aber noch keine Damen. Oder ihr werdet bei einem Verein, der bereits Damen hat, einfach die 2.Mannschaft... Da gibt es sehr viele Möglichkeiten ;).

    Wir werden in der kommenden Saison wegen dem G8 Schwierigkeiten im A-Jugendbereich bekommen. Wie ihr es schon geschrieben habt, ist der Endjahrgang nun mit dem Abi fertig und fängt an zu studieren, manche wollen auch für ein Jahr ins Ausland gehen. Hinzu kommt, dass dieser Jahrgang bei uns eh recht dünn besetzt war/ist. Die Folge wird sein, dass man ggf. B-Jugendliche hoch schreibt, um überhaupt eine Mannschaft stellen zu können...


    Wie sieht das bei euch aus?
    Sind A-Jugenden ein Auslaufmodell?

    Hallo!
    @ TW-Trainer: Gebe dir in vielem Recht, der Mädchenfußball ist in vielem hinterher... Die Entwicklung geht jedoch stetig voran. Man muss auch bedenken, dass Mädchen- und Frauenfußball erst seit 1970 erlaubt ist und sich die Strukturen im Vergleich zum Männerfußball erst wesentlich später entwickeln konnten...
    Muss dir in der Sache widersprechen, dass es nur ein Mädcheninternat gibt, denn in der Sportschule Kaiserau (Westfalen) gibt es auch eines! Mit dem in Potsdam wären es dann schon mindestens zwei :D. Auch im Bereich Mädchenleistungsfußball sind wir zumindest in Westfalen auf einem guten Weg. Vor ein paar Jahren gab es nur Spiele auf Kreisebene, seit ca. 10 Jahren gibts eine Bezirksliga, seit neuerem auch eine Westfalenliga und die Regionalliga West. Leider nur für B-Mädchen, in der C-Jugend wird hier lediglich auf Kreisebene gekickt...


    Der Auswahlbereich ist bei den Mädchen anders strukturiert als bei den Jungen. Es gibt Kreisauswahlen im U12- und U14-Bereich und zusätzlich dazu Talentförderzentren (TFZ). In den TFZs spielen die besten Mädels von 3-4 Kreisen. Dies wird u.a. gemacht, da leider nicht jeder Kreis eine Kreisauswahl stellt bzw. stellen kann. Über dem TFZ gibt es dann noch die Westfalenauswahl, wo dann die besten TFZ-Spielerinnen zusammen kommen.
    Bei den Jahrgängen bin ich mir nicht hundertprozentig sicher, weil sie da was geändert haben. Meine beim TFZ und Westfalenauswahl sind es U13 und U15...



    Für deine U17-Spielerinnen bringt das Auswahl-Förderungssystem nicht viel, da sie schon zu alt sind. Würde aber auch vorschlagen, den Beiden einen leistungsorientierten Verein vorzuschlagen bzw. sie mit zusätzlich bei den Jungen mittrainieren und spielen zu lassen. Zur Not geht das auch mit einem Zweitspielrecht bei einem anderen Verein...

    Trainingsinhalte hat TRPietro dir schon genannt, da kann ich mich nur anschließen. Würde neben dem Techniktraining allmählich ins 1 gegen 1 gehen. Und dabei wirklich auf die Individualtaktik eingehen (warum, wann & wo mache ich eine Finte? Tempowechsel nach Finte; schräges andribbeln, um Seite frei zu ziehen;


    Bei der Torwartposition würde ich vielleicht einen Kompromiss machen. Würde den Spielerkreis auf 2-3 Leute reduzieren, die sich im Tor abwechseln. Finde es persönlich wichtiger, dass die Torleute auch im Feld spielen, als das alle Feldspieler auch mal im Tor spielen :D. Feldspielerqualitäten braucht jeder, Torspielerqualitäten nur bedingt... Habe seid der E zwei Spieler die abwechselnd im Tor und im Feld spielen.

    In unserem Kreis haben sie auf die Spielausfälle in den vergangenen Jahren reagiert:
    Minis bis E haben bis zum 24.11. gespielt und starten erst ab dem 16.03. in die Rückrunde. D bis A sind seit Mitte Februar dabei, aufgrund von Mannschaftsabmeldungen hatten unsere Teams aber häufiger Spielfrei. Dadurch hatten wir nur ca. ein Nachholspiel je Team, was schon absolviert ist. Vorteil ist bei uns jedoch, dass die meisten Vereine über einen Kunstrasen verfügen... Auch die Senioren sind in diesem Jahr erstmalig am 10.03. in die Rückrunde gestartet. Sonst haben die immer eher angefangen. Da im Februar die Spiele aber fast immer ausfallen, haben sie den Spielplan diesmal endlich anders gemacht...


    Wir hatten die Spielplangestaltung schon mal als Thema hier. Finde das unser Kreis eine gute Lösung gefunden hat, mit recht kleinen Staffeln (12er) und vernünftigen Spieltagen bis Mitte Juni. Ferienbeginn ist bei uns aber auch erst Mitte Juli... Lediglich im D bis A-Bereich hätte man später starten können, aber wie gesagt haben da schon ein paar Teams zurück gezogen. A-Jugend sind nur noch 11 Teams, B 9 Teams, C 10 Teams. Das kriegt man dann noch hin ;).


    Zu deiner speziellen Problematik:
    Gerade im D-Jugendbereich würde ich die Spiele auch als Trainingseinheit ansehen. Vielleicht macht es Sinn beim Freitagstraining dann wenig oder gar keine Spielformen zu machen, da sie die ja Mittwochs und Samstags haben. Dann könnte man Freitags gezielter Technik schulen und zum Abschluss dann verschiedene 1gegen1-Spiele machen. Dann hättest du bei der Trainingseinheit mehr Zeit zum Üben, da die halbe Stunde Abschlussspiel / Spielformen weg fällt. Das wären dann 1,5 h die Woche für Techniktraining & 1gegen1 (Freitags) und 1 h Spiel unter der Woche (Mittwochs), anstatt 2 h Technik und 1 h Trainingsspiel unter der Woche (bei 3 h Training Mittwochs und Freitags). Das käme also fast auf das gleiche hinaus ;).


    Vielleicht kannst du die Spannung & Motivation auf die Spiele dadurch hochhalten, dass im Training nicht gespielt wird. Kommt aber vermutlich stark auf die Mannschaft an, ich glaube meine Jungs würden dabei durchdrehen :D. Die wollen immer Spielen, am liebsten in jedem Training ein Turnier machen. Die brauchen keine Motivation für Spiele... Aber da ist jede Truppe anders. Du kannst es ja mal ausprobieren. Ansonsten hast du aber auch noch den Montag, wo du gezielt an Technik und 1gegen1 arbeiten kannst. Das ist auch ein großer Vorteil.

    Finde es löblich das du es so machst. Bin derzeit auch mit 16 Spielern in der E-Jugend alleine. Bei den Spielen in der Rückrunde gibts kein Problem, da wir ein zweites Team nachgemeldet haben und alle mehr als genug zum Einsatz kommen werden. Aber deine Lösung für die Spiele hört sich sowieso sehr gut an, so ähnlich habe ich es in der Hinrunde auch versucht.


    Beim Training ist es natürlich problematischer. Muss mich jetzt auch erst mal wieder dran gewöhnen, da mein Co es fast gar nicht mehr zum Training schafft. Mein Vorteil ist allerdings, dass ich eine breite Mitte habe. 3-4 Spieler die richtig gut sind, 2 die total abfallen und der Rest (ca. 10) ist auf einem recht guten und ähnlichen Niveau. Dabei versucht man natürlich alle Spieler zu fördern und gezielt zu verbessern, zumal ich bei vielen aus der Mitte großes Potential sehe.
    Den Fokus lege ich auf alle gleichermaßen, versuche jedem Tips und Korrekturen zu geben. Die beiden schwächeren interessieren sich jedoch nicht so viel dafür, bzw. falls sie mal vernünftig zu hören, dann ist es für sie schwierig es umzusetzen. Die stärkeren saugen Tips geradezu auf und können es meist schnell umsetzen. Das ist dann vermutlich eine Definition von Talent ;).


    Werde es in der Zukunft wieder damit versuchen, dass ich einen Teil spielen lasse (4 gegen 4) und mit dem anderen gezielte Übungen mache. Nach der Hälfte der Zeit wird getauscht. Die Gruppeneinteilung kann dabei ganz unterschiedlich gemacht werden, je nachdem was gerade das Trainingsziel ist. Es hat ja jeder unterschiedliche Stärken und Schwächen. Bei meinem Team kann ich die spielende Gruppe auch alleine lassen. Bei dir könnte bestimmt auch ein Elternteil die Aufsicht übernehmen, bis es ganz alleine klappt. Ich würde eher die gleichen Trainingsinhalte für beide Gruppen machen, klar der Schwierigkeitsgrad kann und sollte variieren. Aber beide Gruppen machen mehr oder weniger das Gleiche. Wenn eine Gruppe Torschuss macht und die andere "nur" Passspiel, dann fühlen sich bestimmt welche benachteiligt, was man vermeiden sollte.
    Wünsche dir viel Spaß und Erfolg für die Rückrunde und vor allem bei der Co-Trainersuche für die neue Saison. Vielleicht ergibt sich ja doch noch irgendwas.

    Stimme auch zu, dass du vieles sehr durchdacht hast.
    Aber was machst du, wenn zur neuen Saison weitere 2006er dazu kommen? Das dürfte sehr wahrscheinlich sein, gerade in dem Jahr wo die Minis zur F-Jugend wechseln, fangen sehr viele Kinder mit dem Fußball spielen an. Dann hättest du das Problem, wenn 4-5 2006er dazu kommen sollten, dass du die 3 "alten" 2006er in der F1 hast und die "neuen" 2006er vermutlich eher F2 spielen sollten. Somit hättest du den Jahrgang getrennt... Außerdem ist es durchaus im Sinne des Vereins mittelfristig auch einen 2006er-Jahrgang hin zu bekommen, ansonsten hast du irgendwann im älteren Bereich Probleme und eine Lücke entsteht (wie im Moment bei eurem D-Jugendjahrgang). Da solltest du vielleicht dein Eigeninteresse (2 2005er-Teams stellen zu wollen) zurück stellen und im Sinne des Vereins denken. Bei deinem Zulauf dürfte aber vermutlich auch beides möglich sein :D. 2 2005er Teams und ein 2006er-Team aufzubauen ;).


    Bei einem durchlässigen System, was du ja beschrieben hast, ist es natürlich möglich flexibel auf Neuzugänge des 2006er-Jahrgangs zu reagieren. Dann könnte man die "alten" 2006er erst oben mitspielen lassen und wenn mehrere neue 2006er kommen dann eher unten spielen lassen, damit sich die 2006er schon für die neue Saison finden können... Ich wäre in jedem Fall vorsichtig damit, zu sagen, dass die 2006er fest oben dabei bleiben bzw. in der E-Jugend mit hoch gehen. Dafür würde ich noch abwarten, wie sich die Jahrgangsstruktur entwickelt und auch was für neue 2006er ggf. dazu kommen.

    Wie wird denn bei euch im Kreis die Staffeleinteilung gemacht? Bei uns gibt es reine F1-Staffeln und reine F2/3-Staffeln. Da würde es durchaus Sinn machen eher ein starkes und ein noch nicht so starkes Team zu bilden. Die Neueinsteiger (Großteil Endjahrgang) würden dann in der F2-Staffel zum Teil auf Jungjahrgangsteams bzw. andere schwächere Teams treffen und die "alten Hasen" spielen gegen andere Endjahrgangsteams bzw. stärkere Truppen. Dann gäb es vermutlich für beide Teams ausgeglichene Spiele, was ja immer sehr wichtig ist.


    Die 3 2006er würde ich in jedem Fall zusammen lassen und in die F2 geben, egal wie gut sie sind. Die 5-6 Starken 2005er würden für mich den Kern der F1 bilden. Bei allen anderen würde ich dann vielleicht nach Freundschaften gehen, vor allem wenn sie ein recht ähnliches Spielniveau haben. Eine Einteilung nach Leistungsstärke ermöglicht dir ein einfacheres Training, die Spieler die z.B. mit einem vernünftigen Pass (Technik) noch überfordert sind erhalten mehr Zeit dies zu üben. Die Stärkeren können schon schwierigere Übungen machen (mehr Zeit-, Gegner- oder Raumdruck).


    Bei Turnieren oder Freundschaftsspielen würde ich die Teams dann vielleicht ab und an mal mischen, damit sich die Kinder und Eltern nicht aus den Augen verlieren. Gerade bei Einteilungen nach Leistungsstärke passiert es leider häufig, dass sonst Konflikte entstehen. Auch gemeinsame Unternehmungen (Feiern, Ausflüge etc.) sind mit Sicherheit sinnvoll. Generell ist es auch wichtig nicht von starkem und schwachem Team zu reden, sondern von Team A und Team B. Oder rot und weiß, grün und schwarz (oder was auch immer eure Vereinsfarben sind :D). Kein Spieler sollte das Gefühl bekommen, dass er zu den Schwächeren gehört bzw. schwach ist...


    Sollten bei euch allerdings alle F1/F2-Teams in der Staffel zusammen spielen und es vielleicht noch nicht mal Quali-Runden geben. Dann würde ich vermutlich lieber zwei einigermaßen gleichstarke Teams bilden, damit kein Team abgeschossen wird... Finde die Staffeleinteilung bei euch im Kreis also ausschlaggebend für die Einteilung ;).

    In der Hallensaison habe ich wieder einmal zwei Minikickerturniere ansehen können bzw. bei einem Turnier sogar ein Team "coachen" dürfen. Dabei ist mir aufgefallen wie überfordert die Kinder eigentlich waren. Da gab es vielleicht 1-2 Teams die wirklich was mit den Regeln anfangen konnten und halbwegs Fußball gespielt haben. Die meisten Kinder waren froh überhaupt einmal den Ball berührt zu haben, manche hat selbst das nicht interessiert :D. Hinzu kam, dass bei dem einen Turnier auch die Regelungen, dass nur indirekte Freistöße zählen dürfen und der Torwart nicht über die Mittellinie schießen darf galten. Da wurde abgepfiffen was das Zeug hält, wofür bestimmt die Hälfte der Spielzeit drauf gegangen ist...


    Unser Torwart hat es gerade mal geschafft den Ball bis zur Mittellinie zu schießen, der Ball ist davor allerdings mehrfach aufgetickt und dann über die Linie gekullert, wurde jedesmal abgepfiffen... Das die Spieler in dem Alter es noch nicht schaffen den Ball von hinten heraus zu spielen dürfte klar sein. So gab es dann oftmals das Phänomen, dass dem gegnerischen Spieler der Ball aufgelegt wurde und dieser den ins Tor geschossen hat... Im Minikickerbereich werden die Spiele zudem meist durch einen einzelnen Spieler entschieden der schon etwas weiter ist und gut schießen kann. Da hat man dann Glück wenn man so einen hat und Pech wenn dies nicht der Fall ist.


    Was haltet ihr von Spielen/Turnieren im Minikickerbereich? Sind die Kids nicht noch viel zu klein und verstehen das Ganze eh noch nicht? Bei uns im Kreis gibt es sogar noch Meisterschaftsspiele (immerhin ohne Tabelle) und nicht Spieletreffs, die ich viel angebrachter fände... Sind die Kids beim Spieletreff nicht auch noch total überfordert? Wer hat da Erfahrungen? Die Tatsache das viele Eltern nicht verstehen, wobei es bei einem Minikickerspiel geht (Bewegungserfahrungen sammeln und Spaß haben) spricht meiner Meinung nach auch dafür den Spielbetrieb abzuschaffen.


    Mir ist nun in den Sinn gekommen, dass es viel besser wäre anstelle von Turnieren sportartübergreifende Veranstaltungen zu machen, bei denen die Kinder ganzheitlich in ihrer Bewegung gefördert werden. Verschiedene Spielestationen oder Bewegungsparcours (darunter meinetwegen auch Fußballstationen) anbieten und wer seine Stempelkarte voll hat bekommt einen kleinen Preis oder so ähnlich... Wäre das für die Entwicklung der Kinder nicht sinnvoller?

    Habe in der E-Jugend ein ähnliches Problem gehabt. Um auch die Trainingsleistung usw. zu berücksichtigen haben wir zum Teil die Aufstellung erst Freitags beim Training bekannt gegeben. Für Turniere hatten wir langfristig eingeteilt, aber bei kurzfristigen Absagen dann den Spielern einen Nachrückplatz gegeben, die sehr gut beim Training mitgemacht haben. Bei den Spielen haben wir in der Hinrunde auch generell erst Freitags Bescheid gesagt wer spielt.


    Da gab es auch Eltern die sich verständlicherweise darüber beschwert haben, dass es zu kurzfristig ist. Man muss ja auch daran denken, dass viele nicht nur ein Kind haben sondern mehrere. Das muss dann koordiniert werden, wer wann mit wem wohin fährt. Außerdem mag es auch mal vor kommen, dass die Eltern auch was vorhaben :D. Es wäre vermutlich schon was anderes, wenn man das letzte Wochentraining Mittwochs oder Donnerstags hätte (wäre bei euch ja vielleicht möglich?)... In der Rückrunde haben wir bei 16 Spielern neben der E1 jetzt noch eine E3 nachgemeldet, weshalb dann jeder Kicker jedes Wochenende spielen wird.


    Wenn du die Trainingstage nicht ändern kannst (auf Montag/Mittwoch, Montag/Donnerstag oder Dienstag/Donnerstag), dann würde ich die Spiele einfach langfristig einteilen. Dann machst du dir weniger Gedanken darüber (ich weiß das man mit solchen Problematiken Stunden verbringen kann, damit man alles möglichst fair und gerecht macht ^^) und alle wissen frühzeitig Bescheid. Wenn ein Spieler dann nicht zum Training kommt oder nur Mist macht, kannst du ihn immer noch aus der Kaderliste für das Spiel streichen. Möglich wäre auch immer einen Platz je Spiel frei zu lassen und den Trainingsbesten (Anwesenheit, Leistung, soziales Benehmen) der Woche mit einem zusätzlichen Spieleinsatz zu belohnen (was dann kurzfristig verkündet wird).


    Eine andere Überlegung wäre noch ein zweites Team nach zu melden, da 19 Spieler schon extrem viele für eins sind. Wenn ihr dann nur 8-9 Spiele habt (so wie bei uns üblich) kommt jeder in einem halben Jahr gerade mal 4-5 mal zum Einsatz. Das wäre mir auf jeden Fall zu wenig.

    Ist echt eine richtig schwierige Situation, in der sich dein Team befindet. Erstmal ist es doch schön, dass mehrere Neue zu euch kommen, das bedeutet das du einiges richtig machst ;). Fühl dich deshalb also schon einmal gelobt!


    Um bei einer Lösung mitzuhelfen habe ich ein paar Fragen:
    Wie viele Spieler hast du denn aktuell im Kader (wie viele von welchem Jahrgang)? Wie viele kommen nächstes Jahr noch in die B hoch?
    Wie viele Spiele habt ihr in der Saison? Gibt es Möglichkeiten zu weiteren Testspielen oder Turnierteilnahmen?


    So wie ich es raus gehört habe seit ihr bereits über 20. Wenn jetzt noch mal 4 Neue dazu kommen, könnte man doch schon fast darüber nachdenken eine weitere B aufzumachen. Alternativ würde ich bei so vielen Spielern dann mehrere Testspiele ausmachen und auch viele Turniere annehmen. Vielleicht bringt es dir in deiner Situation mehr die Neuen dann eher dabei einzusetzen. Vielleicht kannst du da dann auch schon mit End- und Jungjahrgang argumentieren und sagen, sie sollen sich schon einmal fürs nächste Jahr einspielen. Würde dabei natürlich trotzdem ein bisschen mischen. Wenn ihr dann vielleicht mal ein Turnier gewinnt, merken die Alten vielleicht das die Neuen auch zu was gut sind...


    So wie du es beschrieben hast, erscheint es mir unmöglich von jetzt auf gleich Vereinsmenschen aus deinen Jungs zu machen, die verstehen dass es wichtig ist auch nächstes Jahr noch eine B zu haben... Trotzdem würde ich versuchen in Gesprächen weiter darauf hin zu arbeiten, da wurde in den vergangenen Jahren scheinbar einiges versäumt...

    Hallo!
    Ausgangssituation: Wir hatten eine Anlage mit Asche- (mit Flutlicht) und Rasenplatz (ohne Flutlicht). 2010 wurde der Ascheplatz in einen Kunstrasen umgewandelt (komplett von der Stadt finanziert). Der Rasen ist eigentlich immer von Herbst- bis Osterferien zu und kann somit nur im Sommer genutzt werden (auch nur 1 Hälfte, da die Leichtathleten die andere haben...). Hört sich für viele vermutlich erst einmal traumhaft an, ist es ja eigentlich auch. Da wir aber sehr großen Zulauf haben, Montags den Platz nicht nutzen können und die Jugendtrainer erst immer später trainieren können (um 16 Uhr kann kaum jemand trainieren, da er länger arbeiten muss) haben wir mittlerweile Probleme. Wir haben 4 Herren-, 3 Damen-, 1 Alte Herren-, 6 Jugend-, 8 Kinder- und 3 Mädchenteams, das macht insgesamt 25 Teams. Das sind 14 Großfeld-Teams, die einen halben Platz zum Trainieren zur Verfügung haben sollten und 11 Kleinfeldteams, denen ein Viertelplatz ausreichen muss. Wie ihr seht, platzt unser Platz aus allen Nähten...


    Direkt hinter unserem Kunstrasen befinden sich eine Fläche, die zur Zeit von Bogenschützen genutzt wird, die aber eher selten dort trainieren... Diese Rasenfläche ist ca. 60 x 30 m groß. Es handelt sich eher um eine Wiese, als eine wirkliche Rasenfläche. Von der Größe her wäre es in etwa eine Platzhälfte ohne den verlängerten 16er... Um einen vernünftigen Trainingsbetrieb zu ermöglichen würde genau diese Fläche eigentlich ausreichen, da wir dann 24 (ist einfacher zu rechnen) Teams hätten, wovon 12 Dienstags-Donnerstags und 12 Mittwochs-Freitags trainieren könnten. Dann hätte man für jede Platzhälfte 4 Mannschaften, was ziemlich genau passen würde (16:30-18 Uhr 2 Kleinfeld-Teams, 18-19:30 1 Team und 19:30-21:00 Uhr 1 Team je Hälfte).


    Es wäre für uns also die optimale Lösung diese Wiese zu einem halbwegs passablen Rasenplatz um zu funktionieren, auf dem dann von Herbst- bis Osterferien trainiert wird. Im Sommer würden diese Teams dann auf dem richtigen Rasen trainieren können. Dadurch hätte der Trainingsrasen dann auch ausreichend Zeit (ein halbes Jahr), sich von dem strapaziösem Winter zu erholen... Auf einen weiteren Kunstrasen haben wir keine Chance, da erst drei andere Vereine unserer Stadt einen erhalten sollen (davon sogar zwei zusammen einen). Außerdem wäre es nicht sinnvoll so langfristig zu denken, da der demographische Wandel über kurz oder lang eh bei uns einschlagen wird und wir dann einen Platz zu viel haben würden... Es ist vermutlich ein Zeitraum von 5-10 Jahren (Schätzung), wo wir die weitere Fläche benötigen werden. Wir sind auch eigentlich nur ein kleiner Stadtteil mit ca. 9.000 Einwohnern, für den unsere Anlage normalerweise ausreichen sollte, haben aber eben auch Zulauf aus den Nachbargemeinden oder anderen Stadtteilen :D.


    Hat irgendjemand von euch bereits Erfahrungen damit gemacht, dass ein Verein eine Rasenfläche eigenständig fertig gemacht hat? Denke da an Walzen, um die Fläche eben zu machen, vielleicht eine Art Drainage zu installieren und dann neu sähen oder sowas. Bin kein Fachmann, deswegen die Frage :D. Mit was für Kosten müsste man in etwa rechnen?


    Dies ist erst einmal nur eine hypothetische Idee. Nur wenn von uns als Verein nichts kommt, wird von der Stadt auch nichts kommen, da wie gesagt erst einmal andere Vereine dran sind. Mitgliederstopp oder Abschaffen von Mannschaften kommen für uns eigentlich nicht in Frage, wenn sich an der Platzsituation aber nichts ändert, müssen wir wohl diesen Schritt gehen... Für Flutlicht müsste natürlich auch noch gesorgt werden (zwei Scheinwerfer an den Flutlichtmasten unseres Kunstrasen könnten dafür ausreichen...).

    Danke schon einmal für die zahlreichen Antworten.


    Ziel war es nicht nur den Gegner zuzustellen, um ihm bei der Ballannahme zu stören, sondern auch dass die Spieler eine Raumübersicht bekommen. Lernen sich schnell orientieren zu können. Deswegen hat es schon was gebracht es in dieser Hallensaison so zu spielen. Es nützt ja für das eigene offensive Spiel auch, wenn die Spieler schnell sehen können, wo die Gegenspieler sind und auch freie Räume sehen können... In der E hat man häufig genug Teams die überhaupt keinen Überblick haben und kreuz und quer durcheinander laufen (Richtung Minikickerfußball), da kann ich dann von meinem sagen, dass es das drauf hat. Wobei es im 5+1 deutlich schwerer fällt sich zu orientieren und zu verteilen, als im 4+1, das meiner Meinung nach viel einfacher, weil übersichtlicher, für die Spieler ist. Leider ist es hier in der E immer ein Wechsel zwischen 4+1 und 5+1, auf jedem Turnier spielt man anders...


    @ Steini: Ballorientiertes Verteidigen finde ich als Ausdruck auch besser, ist aber halt länger zu schreiben :D. Wie gesagt draußen spielen wir das auch so. Bei Spieleröffnung des Gegners verteilen wir uns gemäß unserer Aufstellung. Wird der Ball links raus gespielt, verschieben alle links rüber. Klappt in den Ansätzen ganz gut. Haben lediglich ein Training eine Spielform dazu gemacht und dabei erklärt welcher Spieler wo hin laufen sollte. Das haben alle sehr gut verstanden. In der Halle habe ich aber Bedenken, da 4-5 m Abstand zum Gegenspieler schon gleich ein Gegentor bedeuten können. Das man hinten eng steht und vorne ein bisschen Raum lässt, wäre also ein guter Kompromiss. Das mit der ungünstigen Situation bei einer Balleroberung leuchtet mir ein. Andrerseits: Wenn ein Spieler den Ball erobert, lässt er dabei seinen Gegenspieler hinter sich, sodass es zur 2 gegen 1 Situation kommt (viel komplexer können wir in der E eh noch nicht denken). Generell ist es aber trotzdem ungünstig, wenn man nach der Balleroberung nicht schnell mehrere Anspielstationen erzielen kann...


    @ DSV: so hatte ich mir das quasi vorgestellt. Werd es nicht unbedingt mit einer Linie erklären (die sind zum Teil auch in jeder Halle anders), aber ungefähr mit Entfernungen oder so..


    @ TW-Trainer: Das Spiel gegen die B-Mädchen-Bundesligamannschaft endete glaube ich 0:7 oder 0:8. Unser Trainer hat in dem Spiel keine Aufstellung gemacht oder überhaupt eine Ansprache. Hätte also auch knapper ausfallen können, wenn man mit Struktur gespielt hätte. Denke schon, dass ein wenig taktische Vorgaben in der E angebracht sind (damit sie es kennen lernen). Es ist ja nicht so, dass ich während des Spiels wild rein rufe und es immer einfordere. Außerdem ist es bislang neben der Aufstellung die einzige gruppen- bzw. mannschaftstaktische Vorgabe. Da hab ich schon ganz andere Trainer erlebt, die bereits in der F-Jugend über verschiedene Standardvariationen oder ähnliches verfügen. Hinterlaufen, Kreuzen usw. haben die Jungs im Training schon einmal als Begriff kennen gelernt, fordern wir im Spiel aber nicht ein (hier dürfen sie kreativ sein und ausprobieren, falls es dann mal mit dem Hinterlaufen klappt freut man sich :) ).

    Hallo!
    Meistens stellen wir (E1, Endjahrgang) bei der Spieleröffnung des Gegners zu, also jeder Spieler deckt einen gegnerischen.
    Bei schwächeren Teams funktioniert das sehr gut, da sie sich nicht so gut lösen können (oder es zum Teil gar nicht erst versuchen, da sie noch nie etwas von einer Auftaktbewegung gehört haben). Dadurch fängt man viele Bälle ab und erhält viele Torchancen (die wir auch unbedingt brauchen, da wir fast nie treffen :D).


    Gegen stärkere Teams haben wir dadurch aber zum Teil Probleme bekommen, da dieses offensive Pressing natürlich auch recht riskant sein kann. Wenn ein Spieler seinen Gegenspieler aus dem Blick verliert oder dieser sich gekonnt löst, kann es passieren, dass dieser auf einmal blank an der Mittellinie steht und durch ist... Außerdem nutzen es gute Teams häufig sich zu lösen, den Ball dann auf den Keeper klatschen zu lassen und dieser spielt ihn dann in die Tiefe (in der E ist es zum Teil dann eher ein nach vorne schlagen, aber bei den Teams die ich meine eigentlich der Versuch raus zu spielen).


    Jetzt habe ich bei einigen Teams (und phasenweise auch bei meinem) beobachten können, dass sie eher eine Raumdeckung spielen (was wir draußen auch versuchen zu tun). In der Halle habe ich damit allerdings keine Erfahrung. Zum Teil stelle ich mir das recht riskant vor (Weg zum Tor sehr kurz), denn bis die Spieler verschoben haben, kann der freie Gegenspieler schon längst aufs Tor abgeschlossen haben...


    Wer hat Erfahrung damit (nicht speziell auf die Altersklasse gemeint, sondern generell)? Oder würdet ihr vorne frei lassen und nur zuordnen, sodass der Gegner kurz spielt und dann erst attackieren? So hat es ein B-Mädchen Bundesligist gegen uns (Damen) gemacht... Interessiere mich generell für das Thema und nicht nur in Bezug auf meine 2002er. Die jetzige Hallensaison ist eh fast gelaufen und da werden wir wohl nicht mehr viel ändern... Mir geht es darum zu wissen, worauf ich diesbezüglich in der Halle hin arbeiten sollte (damit meine Jungs das irgendwann in der B oder A beherrschen...).


    Nicht falsch verstehen: im Training üben wir Technik (arbeiten im Moment an unserer Abschlussschwäche) und 1 gegen 1 (insbesondere Freilaufen, Lösen). Taktik wird bei den Spielen angesprochen und versucht umzusetzen.