Beiträge von Zw3rG

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    Zum Thema Spielverlegung:
    Der zuerst vorgestellte komplizierte Weg ist sicher der, der vom Kreisvorstand den Staffelleitern gefordert wird. Leider ist der wie du selbst feststellst zu lange. Ganz ohne Jugendleiter gehts aber nicht.
    Einer muss den Überblick behalten und das ist nun mal der Jugendleiter. Da ich selbst diese Position bekleide, läuft das bei uns so:
    Wenn unsere Teams Heimspiele verlegen wollen, besorg ich mir die Daten des gegnerischen Trainers und frage ihn auf der Basis von Alternativterminen, wo es ihm passt. Haben wir eine Einigung erzielt, informier ich den gegnerischen Jugendleiter über die Einigung und bitte ihn diese schriftlich zu bestätigen. Danach geht die Bestätigung direkt weiter zum Staffelleiter mit dem Antrag auf Spielverlegung übers elektr. Postfach. Das kostet mich einen Anruf beim Trainer und zwei Mails an Jugendleiter und Staffelleiter und alle sind informiert!
    Das hier das elektr. Postfach genutzt wird hat seine Gründe. Die Mails kommen an und es ist auch nachvollziehbar ob und wann sie gelesen wurden (quasi wie ein Einschreiben). Die Gründe hierfür sind eben genau die Trainer, die alles untereinander regeln und nachher A nicht mehr weiß, was mit B ausgehandelt wurde, noch dazu zwei uninformierte Jugendleiter und ein Staffelleiter, der keinem mehr glauben kann, was jetzt eigentlich vereinbart wurde.


    Zum Thema DFBnet:
    Das DFBnet wurde hier als Ausgeburt der Hölle bezeichnet. Ein wenig hart wie ich finde, ich finde es ist vielmehr ein Segen für alle Benutzer.

    • Unmittelbare Meldung der Eregebnisse durch den SpielberichtOnline und Veröffentlichung bei fussball.de,
    • keine Einladung der gegnerischen Mannschaft mehr notwendig
    • als Trainer hab ich meinen Spielbericht in 2min zusammengeklickt, wer sich da vorbereitet hat keine Probleme damit
    • Staffelleiter können easy die Spielberechtigung prüfen
    • als Jugendleiter muss ich keine 20 Spielberichte mehr prüfen und an 10 Staffelleiter schicken
    • aus informationstechnischer Sicht: keine Medienbrüche mehr, zentrale Datenhaltung
    • seit dieser Saison kann ich auch die Anstoßzeiten bis 10 Tage vor Anpfiff selbstständig ändern ohne jedes Mal dem Staffelleiter auf die Nerven gehen zu müssen

    Das Einzige was mich zur Zeit noch stört ist, dass wir die SR für A- bis C-Jugend immer noch schriftlich einladen müssen, weil ein Teil keine Email-Adresse besitzt :P. Nun gut, wenn das Thema sich irgendwann noch von selbst löst, ist der Aufwand als JL echt überschaubar was den Spielbetrieb angeht. Ob das Teil jetzt Usability-Preise gewinnt sei mal dahin gestellt, aber es ist bedienbar.

    Als einer der sogenannten "Dorf"-Trainer seh ich das ähnlich wie meine Vorredner. Was die Jungs in ihrer Freizeit so treiben, geht mich nix an und obliegt nicht meiner Verantwortung. Das Thema für tabu zu erklären und es komplett zu verbieten, geht nur wenn man selbst als eisernes Vorbild vorangeht.
    Für mich gehört ein Bierchen hier und da, ob bei der BuLi im Clubheim oder nach einem gewonnenen Spiel mit den Senioren aber nun mal dazu und da sind die Jungs auch zugegen. Wichtiger ist es einen maßvollen und verantwortungsvollen Umgang damit zu fordern und vorzuleben. Aber mir scheint es, dass es wirklich vom einzelnen Verein abhängt und die Situation 10km weiter schon wieder völlig anders sein kann.

    Wäre also ein schöner Tag gewesen, wenn nicht ein paar "Experten" unter den Zuschauern gewesen wären. Was da abging :thumbdown: Geht gar nicht. Andere Kinder wurden schlecht geredet ("Kann ja nicht mal ein Ball anstoppen " usw.), Ausreden für die eigenen gesucht ("Ist sonst besser. Hatte gestern Grippe"usw.), Ball zu schwer, Rasen zu lang und und und. Und nach dem Training wie die Fliegen um die Trainer. Wohlgemerkt im Beisein der Kinder :!: Armselig. Anders kann ich es nicht bezeichnen. Dies ist definitiv die falsche Einstellung bzw. äußert sich dadurch.


    Wieso kommt mir das nur dermaßen bekannt vor! Volle Zustimmung! Oftmals sind die Eltern doch nur heiß auf den Stützpunkt, viele Jungs können sich da gar nix drunter vorstellen, was da auf sie zukommt bzw. wie es weitergeht. Aber die Eltern sehen den Kleinen schon im Nationaltrikot und da werden die Ellenbogen ausgefahren, dass es nur so knallt.

    Kenne ich auch diese Kadergröße, da wird es immer jemanden geben der nicht zufrieden ist. Wichtig ist transparentes und konsequentes Handeln. Wenn du genau deine Ansprüche und die Gründe für die Kaderbestimmung erläuterst, wissen Eltern und Spieler wie der Hase läuft und können sich entsprechend verhalten. Natürlich mag es auch da Nörgler geben, aber sofern man sich an die selbst aufgestellten Regeln hält, brauch man sich nix vorwerfen. Bei 20 Spielern kann natürlich nicht jeder jedes Spiel durchspielen, auch wenn Eltern ab und zu der Meinung sind, dass doch möglich sein muss.

    koeppchen fasst es ganz gut zusammen: wo ein Wille, da ist auch ein Weg.


    Steini: Natürlich sind auch bei uns nicht ALLE Trainer dazu in der Lage. Ich spiele da ja mit offenen Karten. Da kann jeder nachschauen wer und was ich bin und was im Verein läuft. Aber seitdem es diese Kompaktlehrgänge gibt über mehrere Wochenenden, sind diese Veranstaltungen quasi nach zwei Wochen nach Bekanntmachung ausgebucht und die Resonanz bei uns diese Form der Fortbildung zu machen ist sehr groß. Ich hah noch einen solchen Lehrgang über drei Monate hinweg gemacht mit Präsenzveranstaltungen zwei bis dreimal die Woche, aber auch erst nach zwei Jahren, weil es vorher mit dem Studium nicht vereinbar war! Aber diese Kompaktlehrgänge sind zumindest für unsere Jugendtrainer eine super Alternative zum bisherigen Angebit. Die nächsten fußball-spezifischen Termine liegen alle in den Herbstferien, wo bei uns zumeist kein Jugendspielbetrieb herrscht, dazu kommen noch Schiedsrichter-Ausbildung, Verwaltungslehre und erste Hilfe. Also von der Termingebung bei uns muss ich sagen: perfekt!
    Dazu kommt, dass wir einige Trainerschulungen im Kalender haben, die Resonanz aber eher mager war, auch wenn der Referent absolut qualifiziert (A-Lizenz & Dipl. Sozialpäda) war. Das Problem bei uns war da viel mehr, dass wir gerade im unteren Bereich (Mini bis E-Jugend) viele "Vater-Trainer" dabei haben, die sich weniger für ihre eigenen Kenntnisse interessieren, als viel mehr dafür, dass der Junior "kicken" kann. Das eigene Fußball-Wissen reicht da natürlich aus, schließlich hat der Papa vor 10 Jahren auch mal "Erste" gespielt und weiß damit, was einer F-Jugend beizubringen ist! 8|

    Also ich werfe mich mal auf die Seite des DFBs hier. Denn das Angebot ist vielfältig und flexibel. Sicher hier könnte der DFB auch noch mehr tun. Aber er hat hier seit 2000 auch schon einiges getan! Hier wird immer das Zeit-Argument aufgeführt. 120 LE sind nunmal 120 LE und die müssen irgendwie geleistet werden. Für einen Schichtarbeiter stelle ich es mir schwierig vor ein vernünftiges Angebot in einem überschaubaren Zeitrahmen unterbreiten zu können, das genau mit den Arbeitszeiten übereinstimmt: weder zentral in Kompaktform in der Woche, als Kompaktlehrgang am Wochenende oder dezentral abends über 3 Monate hinweg. Das scheint mir einfach schwer vereinbar mit einer Präsenzveranstaltung. Ich halte da eher wenig von einer sogenannten Online-Schulung. Natürlich kann ich mir die ganzen schönen DFB-Folien über kindgerechtes Training, Altersziele etc. auch am eigenen Rechner zu Gemüte führen. Der Austausch darüber mit dem Referenten und den anderen Teilnehmern fehlt aber. Das ist aber nur ein Teil der Ausbildung und da kommt nicht viel, was einem nicht schon der gesunde Menschenverstand sagt. Aber der größere und mMn wesentlich wichtigere Teil ist der praktische Teil auf dem Platz, wo es um die Feinheiten der Spiel- und Übungsformen geht. Welche Variationen gibt es, wie verändere ich den Schwerpunkt, wenn die Übung nicht wie gedacht läuft, worauf ist zu achten und was kann ich wie korrigieren? Nicht zuletzt lebt so eine Fortbildung auch von den Teilnehmern, weil man sich austauscht, was auch online z.B. in einem Forum möglich wäre, aber sicher nicht in dem Maße wie auf einer Präsenzveranstaltung. Ich lasse mich hier gerne vom Gegenteil überzeugen. Eine Online-Schulung gepaart mit einem sehr weit gefasster Rahmen von Präsenzterminen wäre sicher einen Versuch wert, wie bei der Theorie zum Führerschein: eine bestimmte Anzahl von Terminen an den Stützpunkten, die innerhalb von 2 Jahren besucht werden müssen. Die Themenfolge beginnt dabei immer wieder von neuem.


    Auch ich bin einer der sogenannten Dorftrainer in einem der sogenannten Dorfvereine und wir haben auf dem nächsten C-Schein Kompaktlehrgang an mehreren Wochenende wieder 7 Jugendtrainer dabei, die halt dafür ein paar Wochenenden opfern. Aber damit erreichen wir dann auch eine Quote von über 50% ausgebildetem Trainerpersonal im Verein.

    Ich schätze die meisten Leute und dazu zähle ich auch empfinden es einfach nicht als eine Form von Rassismus, wobei man es bei näherer Betrachtung wohl so sehen kann. Die Argumentation der Soziologin ist da ja nachvollziehbar. Ich denke aber, wenn ein Franz Beckenbauer die Unterschiede einer Fußballnation darlegt muss das nicht gleich rassistisch sein mit der Absicht jemanden zu diskriminieren.
    Ich vage aber zu bezweifeln, dass Ausländer-Begrenzungen vor dem EuGH Bestand hätten. Wenn da einer zweiter Bosman käme, würden solche Limits fallen.

    Sachen wie eine Koordinationsleiter etc. sollten doch für jeden Verein realisierbar sein. 1. kosten die Dinger nicht allzu viel. 2. kann mir kein Vereinsvorstand sagen, warum die Dinger nicht nützlich und ihr Geld nicht wer sind. Bei sowas muss man den Leuten auf die Füße treten. Wenn für sowas kein Geld da sein sollte, würde ich mir meine Gedanken machen. Denn für die erste Seniorenmannschaft ist dann meistens Geld da und solche Trainingsutensilien, müssen nicht grad teure Air-Bodies oder Freistoßwände sein, kommen wirklich jedem Trainer und seinen Teams zu Gute.

    Da muss ich Günter auch wenn ich zu den jüngeren Semestern zähle absolut zustimmen. Es ist notwendig diese Lizenzstufen zu erwerben, wenn man weiterkommen will bzw. in höhere Regionen vorstoßen will, weil es da einfach gewisse Einstiegshürden was die Voraussetzungen angeht.
    Ich habe meinen C-Schein gemacht und überlege die C-Lizenz zu machen, aber weil mich das Thema ungemein interessiert und ich mehr erfahren möchte. Nach einigen Gesprächen mit C-Lizenz Inhabern, ist mir aber mittlerweile klar, dass ich nahezu alles von dem, was da kommt schon weiß oder nicht wissen brauch und es nur darum ginge die nächste Stufe zu erklimmen. Einen wirklichen Gewinn, der auch den Aufwand für den Erwerb berücksichtigt, ist wohl nicht zu erwarten.
    Was Mariahilf beschrieben hat wurde mir in ähnlicher Form auch schon erzählt.
    Verbandsligaspieler kommt, kann sicher gut kicken, möchte mit dem Fußball noch zusätzlich etwas Geld nach oder während seiner aktiven Zeit verdienen, brauch aber die C-Lizenz um z.B. an die gut dotieren Jugendtrainer-Jobs in den Bezirks- und Landesligen ranzukommen. Ergebnis: er bekommt die Lizenz. Ein guter Trainer ist er aber damit noch lange nicht und der KL-B Spieler mit 20 Jahren Trainererfahrung, aber halt nicht mehr so fit und gut am Ball, fällt durch, obwohl er der bessere Trainer ist und die Quote gewahrt werden muss.

    Deinen Vergleich städtisch/ländlich kann ich bestätigen. Unser Stützpunkt (Ahaus/Coesfeld) ist auch regelmäßig auf den vorderen Plätzen. In den städtischen Kreisen spielen die Spieler früher bei den LV und daher nicht mehr am Stützpunkt. Das gilt aber z.B. für unsere Stützpunktspieler auch, wenn sie ins Ruhrgebiet oder nach Enschede wechseln.


    Soweit ich weiß können im FLVW Spielgemeinschaften nicht am überkreislichen Spielbetrieb (Bezirks- und Landesliga) teilnehmen d.h. die Spieler müssen schon zu einem Verein hinwechseln und weg vom Heimatverein um überkreislich spielen zu können. Wie du sagt, nur wenn dann in einem Verein konzentriert wird geht es im ländlichen Bereich nach oben. Hier treffen natürlich die konträren Interessen des ambitionierten Vereins und der umliegenden Vereine aufeinander.


    Für mich ist immer die Frage wie sich der Verein präsentiert, ob er aktiv andere abwirbt oder nicht. Wenn ein Verein Ambitionen hat und diese untermauert, wollen die leistungswilligen Spieler automatisch dort hin (oder die Eltern :D). Bei uns im Kreis gibt es einen solchen, der nach langer Arbeit (anfangs nur mit eigenen Leuten + engster Umrkeis) den Sprung in die überkreislichen Ligen geschafft hat von der D- bis zur A-Jugend und dabei zählt der Ort was die Einwohneranzahl angeht nicht zu den Größten. Der Zulauf dort an Spielern von extern, muss sogar begrenzt werden, damit die ortseigenen auch noch zum Zuge kommen. Dieser Verein ist aber nicht drauf angewiesen Spieler aus dem Stützpunktteam anzuwerben.

    Dieser sogenannte Stützpunkttrainer handelt nicht im Sinne des DFB und seines Stützpunktkonzepts. Er handelt glasklar nach Vereinsinteressen oder mehr noch: nach seinen ganz eigenen. Ob er da wirklich Talentförderung betreibt sei dahingestellt.

    Ja, so is es. Das fällt praktisch zusammen. Im Ergebnisprotokoll des Sichtungstages stehen die schon als Spieler des neuen Vereins (der Stützpunktverein ist) drin. Das is es halt, was ich mit "scheinheilig" meine. Wenn Du sagst das es so nicht gewollt ist, ist das schon mal gut. Hilft uns jetzt aber nicht wirklich. Wird so was "kontrolliert"? Stelle ich mir schwer vor ...


    Schreib den Stützpunkt-Koordinator deines Landesverbandes mal an. Hier stehts auch nochmal, dass es als Ergänzung gemeint ist.


    Bei uns ist das so, dass in der vergangen Saison von insg. 20 E-Jugendspieler (da sind diejenigen schon dabei die gar nicht regelmäßig ins Training kamen) 3 Spieler (ca. 15%) in den 6km entfernten DFB-Stützpunktverein gewechselt sind, weil sie gescoutet wurden. Wenn Du die "Trainingsverweigerer" noch abziehst sieht das Verhältnis noch schlechter aus.


    Hört sich für mich danach an, dass die Jungs statt bei euch beim Stützpunkt trainieren. So ist das aber auch vom DFB nicht gedacht. Das Stützpunkttraining ist als Ergänzung zum normalen Vereinstraining zu sehen und erst danach bzw. zum Ende der D-Jugend hin ist ein Wechsel zu einem Leistungszentrum vom DFB und auch von vielen Bundesligisten gewollt. Die meisten Stützpunkte halten sich auch daran, denke ich. Aber wie so oft gibt es hier sicher auch schwarze Schafe.

    Man sollte das Konzept Konzept sein lassen. Es ist ein Rahmen, eine Orientierung, kein Korsett oder Gesetz, dass von A-Z anzuwenden ist. Jedenfalls steht das nicht da drin.
    Wenn ein E-Jugendlicher nun mal schon eine ausgeprägte Ballkontrolle, eine gute Pass- und Schusstechnik hat, koordinativ auf der Höhe ist usw. usw. kann er alles, was ein E-Jugendlicher können soll, also schau ich eine Stufe höher. Wenn er schon so weit ist, dass er die Kriterien des Stützpunktes erfüllt, warum nicht. Bei einem E-Jugendlichen, der noch nicht mal einen Ball unfallfrei über 10m führen kann, muss ich halt ein wenig tiefer anfangen. Aber es sollte doch klar sein, dass Stützpunktkriterien nicht für alle anzulegen sind. Das soll der Einstieg in die Talentförderung hin zum Leistungssport sein und nicht ein Breitensportleitfaden. Das ist doch alles eine Frage der Skalierung, wie werden die Kriterien und Dimensionen angelegt und wo befinde ich mich nun mit einem Team oder Spieler auf dieser Skala. Bin ich mit meiner "Landesliga"-E-Jugend am oberen Ende, schau ich was die Stützpunkte so wollen und können sollen. Ist dem nicht so, schau ich halt was meine Jungs noch nicht von dem beherrschen, was der DFB für eine 0815 E-Jugend vorschlägt.


    Zum Thema D-Jugend-Feld:
    Ich habe selbst früher noch als D-Jugendlicher auf Großtore 11vs11 auf dem Großfeld gespielt. Rückwirkend betrachtet war das zu groß, isb. die Tore.
    Momentan ist es so bei uns im Kreis, dass von 5er zu 5er in 11vs11 auf 5m-Tore gespielt wird. Ein Schritt zurück auf 9vs9 würde ich begrüßen, da die Ballkontakte/Spieler sich erhöhen und es ein gutes Mittelding zwischen einer 11er C-Jugend auf Großfeld und einer 7er E-Jugend auf nem Halbfeld ist.

    Die Hardliner werden sagen ja!
    Meine Meinung ist, jeder muss sich seiner Verantwortung gegenüber den Kids bewusst sein. Ein Abschuss nur der Trainer auf einer solchen Veranstaltung ist natürlich nicht akzeptabel. Aber wenn Eltern und Trainer gemeinsam ein paar Bierchen trinken und es im Rahmen bleibt, sollte das erlaubt sein.


    Ich stand selbst schon das eine oder andere mal sicher nicht ganz nüchtern am Rand, wenn wir mal nen Spiel vor 12 Uhr hatten und der Abend zuvor privat wieder mal ein wenig länger gedauert hat. Aber auch da bin ich stets pünktlich und so auf der Höhe, dass ein vernünftiges Coaching möglich ist. Lediglich meine Stimme schallt dann meist nicht mehr so über den Platz, weil ich dann schneller heiser werde :D. Hat aber manchmal auch so seine Vorteile.
    Ich sehe meinen Einfluss auch als Trainer-Vorbild was den Alkohol angeht eher als beschränkt an. Man kann da natürlich mit bestem Beispiel voran gehen und kein Glas mehr anschauen und den Jungs das immer wieder vorhalten. Einige wird es vielleicht interessieren, den Großteil aber nicht. Die Jungs werden trotzdem zum Alkohol finden. Alkohol ist in dieser Sicht gesellschaftlich wesentlich anerkannter als das Rauchen. Das ist auch von Region zu Region sicher unterschiedlich. Hier lungern die 14-15jährigen auch bis 24 Uhr in den Schützenfestzelten rum und haben was zu trinken in der Hand und kein Erwachsener beklagt sich. Da wird es einem als Trainer schwer fallen, nur weil du Trainer bist, das den Jungs den Alkohol im Leben zu verbieten, gerade wenn sie sogar durch die Eltern zum Konsum autorisiert sind.
    Mir geht es da eher um den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol.
    Deshalb stört es mich auch, wenn ich in der Kabine mitbekomme, dass bei den Jungs gestern abend wieder ne Flasche Kurzen dabei war. Das geht mir dann zu weit! Aber alles andere wäre eine Illusion.

    Spieler ist als "freigegeben" zu betrachten, wenn die 14 Tage nach Abmeldung beim Alt-Verein vergangen sind.
    Wenn der Pass bei dir eintrifft, würde ich ihn einfach an die Passstelle schicken, zusammen mit dem Widerruf des Passeinzugverfahrens und dem Antrag auf Spielberechtigung (Antrag auf Spielerlaubnis + Nachweis der Abmeldung). Die Kosten für das Passeinzugsverfahren wirste aber wohl tragen müssen.
    Der Pass ist Eigentum des Verbandes.