Beiträge von eismann

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    GC, da liegst du garnicht so falsch! Meine Erfahrung hat gezeigt, das gerade solche Spieler später mit einem guten Auge/ Spielintelligenz bzw. Sensibilität spielen. Zu meiner Glanzzeit wurden solche Spieler oft als Libero eingesetzt.
    Zugegeben, ich war auch so ein hagerer langsamer Klotz, der sich mit der nötigen Reife genügend Spielintelligenz angeeignet hat, so effizient wie möglich zu spielen.
    Was hier noch garnicht erwähnt wurde, ist die Ernährung. Der Insulinspiegel ist für die nötige Pauer ganz entscheidend. Ich erwische hin und wieder ein paar Jungs von mir, die sich vor dem Spiel den Bauch mit süßen Getränken (z.B. Cola) vollschlagen. So schnell wie der Insulinspiegel in die Höhe schießt, rauscht er auch wieder in die Tiefe und versetzt den Köper in eine gewisse Müdigkeit/Litargie. Vor - und nach dem Spiel sind komplexe Kolenhydrate ideal.


    Ansonsten stimme ich den Ausführungen von Andre zu!
    Ich bin nach wie vor der Meinung, Stärken ausbauen und Schwächen trainieren.


    beste Grüße

    Alexbonn, nun ja das kennen wir Schreiberlinge - z.B. die Verwirrung durch einen vergessenen Buchstaben oder Rechtschreibfehler!
    Im Eifer des schnellen Gefechts! :D


    So ist es, mit den Knaben! Interessant wäre zu wissen, wie geht ein Trainer mit der Desensibilisierung um.


    Mit deinem Sohn machst du genau das Richtige! Meiner mußte vor Jahren wegen mehreren Bänderrissen aufhören. Mein Neffe ist heute im Männerbereich bei mir. Nach sehr hart und kontroversen verbalen Attaken über einen langen Zeitraum, hat er aber auch wie so einige andere in der Truppe erkennen müßen, nicht nur wer am längeren Hebel sitzt, sondern daß das Fußballerleben nicht nur aus Kompromissen, sondern Prinzipien besteht, welche es in erster Linie zu akzeptieren gilt und das von beiden Seiten. Dabei bleibt der Spaß aber nicht auf der Strecke.


    Es gibt nach meiner Erfahrung viele Jugendliche, die nicht nur Angst vor den Sprung in den Männerbereich haben, sondern dabei wenig unterstützt werden, vorallem im psychologischen Bereich. Für Leistungsträger wird alles getan. Aber, für das zweite Glied - die Reserve wie wir sie vor Jahren genannt haben!?


    Aussagen, wie Müssen oder Müsst, versuche ich in erster Linie zu vermeiden!
    Eine Männermannschaft im unteren Bereich und am Tabellenende, ist oft psychologisch nicht weit vom Nachwuchs entfernt zu bewerten. Der Nachholebedarf an Spielintelligenz ist enorm und die Fortschritte wesentlich langsamer, als im Nachwuchsbereich.


    Äußerst posetiv, an Spielern mit persönlichen Störungen festzuhalten. Wer gibt ihnen sonst Halt, wenn nicht Trainer bei seiner Lieblingbeschäftigung.Irgendwann kriegen sie schon die Kurve und werden erwachsen.
    Einen Spieler mußte ich dennoch aufgeben. Ich rannte ihm ein dreiviertel Jahr die Bude ein, obwohl ich wußte das er Drogen- und Alkoholprobleme hat. Ich war nicht nur von seinen fußballerischen Talent überzeugt, sondern wollte ihn unbedingt aus seinem Umfeld bringen. Ihn zeigen, was eigene Autorität und Persönlichkeit bedeutet. Dies hat er auf dem Spielfeld ausgestrahlt, als wenn er im Rausch ist. Aber, danach! Als er dann an Überschätzung litt, auch verbal, mußte ich einsehen, helfen kann ihm nur ein anderer.


    Um zum Thema zurückzukehren, habe ich noch eine Frage, verbunden mit meinen Erfahrungen.
    Ich kenne nur zwei narrzitische Peronen, die in Andre beschriebener Form. Der eine ist Schiedsrichter und wechselte ab dieser Saison in den Dresdner Raum, nach permanenten Beschwerden über seine Person. Er beherrschte förmlich das Spiel. War er gut drauf, provozierte er nach belieben beide Mannschaften mit seinen Aussagen und Entscheidungen, bis ordentlich Stimmung im Spiel war und die Karten den Spieler nur so um die Ohren flogen. Ich, das sein Sohn, der ebenfals Schiri ist, ihm nicht nacheifert.
    Die zweite Peron ist ein 65-jähriger Präsident eines Fußballvereins, der langsam einsehen muß, nicht alles ansichzureißen, weil er es kräftemäßig garnicht mehr schafft. Er hinterlässt nicht nur ein großes Loch, sondern eine gewisse Litargie, welchen ich Winterschlaf nenne. Emotionsloses vegetieren eines Vereins mit viel Möglichkeiten. Noch halten sie sich über Wasser, aber mein Weitblick verheißt nichts Gutes.


    Eine rein persönliche Frage, die du mir nicht beantworten mußt! Wie siehst du dich in 10 Jahren, mit deiner vielfalt an Aufgaben? Da Narrzisten uneinsichtig sind, ist das Erbe dieser autoritären Persönlichkeiten für mich sehr fragwürdig.


    beste Grüße

    Die Erwartungshaltung die du an dich selber stellst ist offenbar sehr hoch, warum auch immer. Ist es eine gewisse Sucht nach Anerkennung oder Erfolg?
    Du bist jung und hast offenbar noch nicht den Erfolg, den du dir wünschst.
    Lass dir Zeit, denn dir ist sie gegeben. Der kleine Erfolg ist der Weg zu Größerem, im relativiertem Sinn.


    Aus meiner Lebenserfahrung weiß ich,


    sich mit drei Sportarten gleichzeitig zu beschäftigen, auch wenn es nur dazu dient den Kopf frei zu bekommen, können die wenigsten sondieren und wollen in allen Bereichen zu den Besten gehören. Für mich ein Trugschluß, übertriebener Ergeiz. Ich nehme an, wenn dir jemand aus dem eigenen Umfeld ins Gewissen redet, dich mahnt oder gar warnt, kannst du nicht damit umgehen.
    Finde heraus wo deine Stärken liegen und baue sie aus. Das stärkt die Mentalität und schafft die Bereitschaft schwierige Aufgaben zu lösen.
    Eigene Schwächen kannst du durch einen Mentor erkennen/warnehmen und entsprechend angehen. Das alles geht nicht von heute auf morgen.
    Geduld ist eine Tugend, welche nicht angeboren ist. Es wird auch Tage geben, wo du einen Schritt nach vor und zwei zurück machst. Das gehört dazu,


    und,


    nimm es in Kauf, hacke es ab, lerne daraus. Für ratsam halte ich, breche dein Schweigen, genau in solchen Momenten, wenn es dir auf der Seele brennt( daher der Mentor). Ich weiß, Trainer können sehr einsam sein, gerade nach dem Spiel, wenn es an den Heimweg und alles Revue über sich ergehen lässt.


    Glaube mir, es bringt absolut garnichts, sich das Hirn zu zermartern!


    Ein kleines Beispiel mit einer Frage,


    Wie oft stehst du am Morgen auf, stellst dich vor den Spiegel und lächelst dich an?


    beste grüße

    Bist du in der Öffentlichkeit ein sehr offener Typ?


    Wie gehst du mit Kritik um ( Selbstkritik oder Kritik der Trainer )?


    Kannst du Diese tollerieren?


    Was waren die Gründe von evtl. Vereinswechsel?

    Im Fußball liegt Freud und Leid oft beieinander!


    Ob er Genialität teuer bezahlen mußte, weiß ich auch nicht!


    Die Kulissen sind für fast Alle verhangen und kommen nur selten an die Öffentlichkeit.


    Allen Usern, Forenmitgliedern und Lesern ein gesegnetes Osterfest!

    ...eine fantastische Lösung für Kinder und Schiedsrichteranwärter!
    Projekttage für junge Schiedsrichter sind in unserem Raum schon in Angriff genommen. Wenn sie es jetzt schaffen im Sinne der FPL zu handeln, ist das ein großer Schritt nach vorn.

    Schlaflose Nächte, auch nach dreckigen Siegen!


    Es verging kein Tag, ohne über Fußball nachzudenken.


    Ein Areal an Fußballlektüre half mir noch dabei.


    Am Ende fühlte ich mich, nicht als Mega-Man, sondern ausgelaugt!


    Heute, genieße ich ein Bier am Abend (18.30 Uhr sport1).


    Mache am Sonntegabend meine Trainingsvorbereitung für die kommende Woche und hacke so schnell wie möglich den Spieltag ab.


    Was geblieben ist, die Diskussionen mit meiner Frau! Weiß aber, das ich da fast wie gegen eine Wand rede, da sie nicht viel davon versteht.


    Persönliche Dinge versuche ich in meinem Umfeld im Hintergrund zu halten, da ich oft gegen gefahren bin und am Ende den Spieler, durch sein Defizit verlor.
    Er verstand die Offenheit nicht oder legte es anders aus.

    Andre, genau das ist der richtige Weg(Beitrag von (8:57)!
    Nicht nur die Lösung des Konflikts, sondern auch das vermitteln an junge Trainer,


    deiner Erfahrungen!



    Noch herzlichen Glückwunsch zu deinen Beiträgen, welche sich zum 36-mal in der Hundertschaft jährt.
    Weiter so! :thumbup:

    Harry,was spricht dagegen auf dem Schulhof zu erscheinen? Deine Kids fänden das vielleicht nicht so lustig, aber Handlungsbedarf ist wohl mehr als von Nöten!


    Wenn das deine Art ist Kompromisse zu schließen,sind diese völlig daneben.
    Du wolltest dem Gegner den kleinen Finger geben und sie haben dir den ganzen Arm abgerissen.Wie willst du mit einem Arm klare und deutliche Anweisungen an deine Schützlinge geben. An Kredit hast du schon mal verloren.


    Hast du Kinder schon einmal allein unter einander erlebt, im negativem Sinne?
    Sie nehmen nicht nur kein Blatt vor dem Mund,sondern sie können unberechenbar bis brutal werden.


    Du bist nicht nur Trainer und Kommonikator,sondern auch zum Teil Psychologe und das im Sinne des Fair Play!


    Ich rate dir das selbe,wie Andre!
    Und,dazu hätte ich nur wenige Minuten gebraucht!

    Lasst mich einfach mal die Erfahrung aussprechen.


    Vor ca.fünfzehn Jahren begleitete ich eine D-Jugend bis hin zur B-Jugend als Spielervater.Kannte die gesamte Mannschaft und kenne große Teile heute noch,weil, sie jetzt unter meinen Fittichen stehen.Damals spielten sie Bezirksliga und es gab nur eine Richtung - Angriff ist die beste Verteidigung. So sah es der Trainer und dem entsprechend setzte er die Spieler permanent unter Druck. Brüllte, rannte rauf und runter am Spielfeldrand, sowie suchte ständig eine Stammformation.


    Das Ergebnis sehe ich heute. Sie kommen nicht einmal in der Kreisklasse zurecht und stehen am Tabellenende. Die A-Jugend haben fast alle ausgesetzt, weil sie dem Druck nicht Stand gehalten haben. Was für mich, der die Mannschaft jetzt übernommen hat, besonders kompliziert macht, ist die Schwere der phsychologischen Arbeit mit der Mannschaft. Sie immer wieder von Woche zu Woche auf das Neue zu motivieren, ohne sie in alte Verhaltensmuster zurück fallen zu lassen. Das Konditionstraining habe ich an Akta gelegt und regele das Training mit Technik und Spielformen zu gleichen Teilen. Nach vier Wochen kann ich sagen, halten sie 60 Min. durch und es geht weiter Berg auf, hoffe ich.


    Mein Fazit:
    Dieses Forum war und wird immer ein Fundament des Erfahrungsaustausches unter Kollegen,Mitstreitern,Vorreitern und auch Kritikern moderner Formen/Reformen für mich sein. Persönliches immer ausschalten zu können, geht nicht. Aber, es abzutollerieren ist schon möglich.
    Ich möchte auf keinen Fall auf einen von euch verzichten, weil ich von jedem lerne, negatives und posetives und es in die Praxis umsetze.
    Ich stehe für die Fair Play Liga und allen die sich dafür einsetzten, weil die Praxis gezeigt hat, das Veränderungen von Nöten sind, um den Kifu voran zu bringen.

    Richtig, dat war auch so, und das scheint dort ja auch erkannt worden zu sein. Da hat der nicht immer geliebte Verantwortliche Summer das auch erkannt und arbeitet daran, es bis unten durch zu stylen, deshalb z.B. auch das Ausbildungskonzept....soweit ich es vernommen habe, ist das so.


    Wieso gibt es seit noch nicht allzu langer Zeit die Dfb-Mobile...wo liegt denn wohl der Grund.
    Worin liegt der Grund, dass der Stützpunktleiter -zumindest hier- regelmäßig zu Fortbildungen einlädt, wo jeder Fußballtrainer auch ohne Schein erscheinen kann und die anderen bekommen zusätzlich einen Stempel ins Heftchen für die Trainerscheinverlängerung.


    Ich sags nochmal....laßt uns nicht immer nach oben schauen, sondern mehr in den Spiegel....da gehts los! ;)

    Andre,das sind drei Euronen für das Phrasenschwein! :D


    Ansonsten hast du mit deinen Beiträgen sooooooooooetwas von Recht!!!!!!!!!!!!!

    Ich glaube hier sollte man als Elternteil stark differenzieren - nicht unbedingt auf den Willen des Kindes hören. Schutzmaßnahme trifft es wohl eher, denn F-Jugend ist ein Alter, wo das Kind weder objektive, noch realistische Entscheidungen treffen kann.


    Um an Spieler zu kommen, schmieren so einige den Eltern Honig ums Maul. Es ist völlig verfrüht, das KIND ins kalte Wasser zu werfen.


    Mal ganz abgesehen davon, wie sieht es mit den Rechten aus die der Verein stellt, wenn er den Sprung schafft? Die Praktiken mancher Vereine finde ich schon sehr zweifelhaft.

    Ich kenne jetzt nicht die Ergebnisse deiner Mannschaft. Hatte aber ähnliche Probleme. Daraufhin habe ich auf ein 4:5:1 umgestellt und es läuft besser, da unser Spiel über die Außen konsequenter gestaltet wird. Ist der Gegner stärker, lasse ich mit einer Doppelsechs spielen.


    Ich bereite meine Jungs auch auf ein weniger gutes Spiel vor, nach dem Motto"man muß nicht immer gut spielen, um zu gewinnen"!


    Versuche das Training auf ca.50% Technik und 50% verschiedene Spielformen, oft ohne Tore und weniger agressiven Zweikämpfen, sowie zwei oder drei Ballberührungen, zu beziehen. Eine Ausrichtung auf one Touch ist bei uns noch zu früh, da es an Kondition und mentaler Stärke fehlt.

    Andre, du hast ein interessantes Thema aufgegriffen. Nicht alle Bundesligatrainer haben auch in dieser Liga gespielt, genau so wenig im Ausland.


    Nicht jeder weniger gut gewesene Spieler, ist heute ein schlechter Trainer.


    Ich mußte mir das vor ein paar Jahren mal sagen lassen und heute kann er mir nicht mehr das Wasser reichen.


    Identivikation, Grundwissen und damit verbundenen Praxis, die ständig erneuert/vervollständigt und erweitert werden sollte, ist ein Grundsatz.


    Seine eigene Erziehung/fußballerische Erziehung zu relativieren. Wie oft habe ich gehört - "So will ich mal nicht werden!".


    Sich einerseits von erzieherischen Maßnahmen distanzieren, andererseits, oftmals unbewußt, sie zu praktizieren.


    Ist schon komisch!!!

    Andere Fragen, wann konnte van Gaal in Ruhe arbeiten?


    Hat er sich die Mannschaft zusammengestellt?


    Mit dieser Truppe hätte ich echt ein Problem! Es fehlen die dreckigen Spieler, das entsprechende Spielsystem und die nötige Einstellung der Schönlinge in der Mannschaft.


    Beste Grüße