Beiträge von Basti81

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    Hallo Leute!


    Wie der Titel schon sagt, geht es mir hier darum, wie bei euch damit umgegangen wird, das die ständig allgegenwärtige Gefahr des "sexuellen Missbrauchs" uns als Jugendtrainer umgibt.


    Nicht, weil wir potentielle Kinderschänder sind, sondern vielmehr weil es immer wieder schwarze Schafe gab und gibt, und die Eltern dies natürlich durch die Medien erfahren. Man kann sagen, das manche den normalen Jugendtrainer dann als potentiellen Kinderschänder ansehen.


    Bei uns im Verein haben sich mittlerweile gewisse Verhaltensweisen eingebürgert. Nicht, weil wir offen darüber gesprochen haben, sondern weil sich mittlerweile jeder von uns seine Gedanken gemacht hat.


    So ziehen sich die Trainer alle in der Schirikabine um, bevor sie auf den Platz gehen. Umziehen in der Kabine der Kinder ist ein absolutes "No-Go!" geworden. Wenn sich jemand einen Jungen zur Seite nimmt um mit ihm was zu besprechen, passiert das nur noch in geöffneten Räumen. Die Türen bleiben geöffnet.


    Allerdings haben wir uns in der Jugendabteilung auch anderweitig Gedanken gemacht.


    Auf der Vereinsseite werden unterhalb der D-Jugend keine Namen mehr von Kindern veröffentlicht. Lediglich Mannschaftsfotos und Trainingszeiten sind ersichtlich. Auch haben sich die Trainer der Minikicker darauf geeinigt, keine T-Shirts mit Namen der Kinder mehr bedrucken zu lassen. Der Hintergrund für diese Entscheidung war folgender:


    Kinderschändern sieht man meist nicht an, das sie Kinderschänder sind. Sie kommen aus allen Bevölkerungsschichten, aus jedwegem sozialen Umfeld.
    Zudem haben wir mal versucht, die möglichen Gedanken solch kranker Menschen nachzuvollziehen. Wie könnten sie vorgehen? Eine Möglichkeit wäre ja, sich über Vereinsseiten die Fotos anzuschauen. Glatt wie im Katalog. Die Trainingszeiten stehen dabei, und, nanu? Sogar der Name der Spieler? "Mal sehen... wen nehmen wir denn... ach, da! Der Timo ist ja ein Süßer! Ach, der ist Dienstags um 17 Uhr mit dem Training fertig? Fahren wir doch gleich mal gucken, ob den jemand abholt, oder ob er alleine nach Hause geht..."


    Gleiches gilt für T-Shirts mit dem Namen auf dem Rücken. Ein gestörter Mensch sieht ein Turnier oder ein Spiel, und der Name seiner "Beute" wird gleich mitgeliefert.


    Eltern trichtern ihren Kindern ein, nicht mit Fremden zu reden! Blöd nur, wenn der Fremde auf das Kind zugehen kann und sagen kann "Hallo Timo!" Spricht man ein Kind mit dem Namen an, gewinnt man gleich etwas Vertrauen. Wenn man den Namen nicht weiß, ist es zwar auch keine Garantie das nichts passiert, es wird Kinderschändern aber erschwert.


    Und dazu kann jeder Verein beitragen!


    Wird das bei euch genauso gehandhabt? Oder habt ihr euch noch keine Gedanken darüber gemacht? Wie geht euer Verein damit um?

    Ziemlich unschöne Sache, die für mich nur eine Konsequenz hätte. Was X und Y machen ist ja mal gar nicht in Ordnung.
    Aber bei einer Sache bin ich gar nicht auf deiner Seite. Warum nimmst du die D-Jugendspieler ohne Absprache mit dem Trainer mit zu dem Lehrgang mit. Auch wenn dies mit den Eltern abgesprochen ist und du mit ihnen befreundet bist, würde für mich als D-Jugendtrainer ein ganz fader Beigeschmack bleiben und ich mich selbst und dein Handeln hinterfragen. Auch wenn dies in deiner Freizeit passiert, könnte die Gerüchteküche dann anfangen zu brodeln, dass du evtl gegen deine Trainerkollegen, sprich auch gegen den Verein arbeitest. Sorry, aber das wäre für mich auch nicht in Ordnung. Einfach um Erlaubnis bitten und die Sache dürfte gegessen sein.

    Nunja... ich nehme die Jungs auch ab und an mit ins Spaßbad. Das geht die Trainer auch nichts an... Zumal ihr Argument ist, die beiden seien am Tag danach beim Spiel total platt. Blöderweise sehen die Eltern, der Jugendvorstand und ich die Sache anders. Letzte Saison hatten wir Freitags Training. Da war kein Schongang angesagt, und die Jungs sind Samstags gerannt. Ich arbeite weder gegen die Trainer, noch den Verein. Die D-Jugend bei uns ist ein Fall für sich. Das Trainergespann hatte letztes Jahr noch eine B-Jugend, und trainiert nun zum ersten mal Kinder. Zum Aufwärmen mal zehn Runden um den Platz... ich hielt das für ein Gerücht, bis ich mir das mal angeschaut habe. ZEHN RUNDEN! OHNE BALL! Danach Sprintübungen und all so ein Zeugs. Die Spieler sind mittlerweile sauer, die Eltern ebenfalls. Und gerade im Fall der beiden Spieler haben mir die Eltern gesagt "Mein Sohn wollte schon aufhören. Der bleibt nur noch, weil du ihn dauernd zu Unternehmungen mitnimmst und er hofft, das du die Mannschaft nächste Saison trainierst".


    Aber es gibt auch Neuigkeiten im vorliegenden Fall:


    Y. hat hingeschmissen! Von heute auf morgen! Es gab von ihm eine bitterböse Mail an alle Trainer. Deren Inhalt hat sinngemäß niemand verstanden. Er betreut weiterhin weder die Webseite unserer Fussballjugend, noch das Vereinsheim, noch die Mannschaft, noch nimmt er seinen Posten im Jugendausschuss weiterhin wahr, und seinen Posten als Vorsitzender des Fördervereins hat er ebenfalls hingeworfen.


    X. ist stinksauer auf ihn, und wusste von nichts. Selbst die Mannschaft wusste nichts, und die Eltern erst recht nicht. Einfach weg, fort, Feierabend. Eine Begründung hat selbst der Vorstand nicht erhalten. X. betreut die Mannschaft erst mal in der Hallensaison. In der Rückrunde soll ein neuer Mitarbeiter die Mannschaft übernehmen. Ansonsten werden die "besseren" Jungs in die E 1 gesteckt, meine Mannschaft wird abgemeldet, und ich mache als E 2 weiter. Ich soll dann die Jungs bei mir auffangen, die von X. aussortiert werden.


    Das Vereinsheim betreibt nunmehr der Förderverein. X. und Y. waren im Vorstand, ebenso ich. Ich arbeitete nicht mehr aktiv mit, weil gewisse Entscheidungen immer öfter nur von den beiden getroffen wurden. Nun steige ich wieder mit ein. Also fällt auch die Bewirtschaftung des Vereinsheimes mit in meinen Aufgabenbereich. Zudem sprach mich der Vorstand an, die nun vakant gewordene Stelle im Jugendausschuss zu übernehmen. Ich gab meine Zustimmung.


    Ein toller Wust, vor dem wir nun stehen. X. wird jetzt vermutlich nur noch Leistungsmannschaften haben wollen, und ich krieg all jene, die bei ihm Durchrasseln.

    Ich finde es immer toll anzuschauen, wenn alle im gleichen Trainingsanzug herumlaufen! Ist schon ein echt tolles Bild und schindet verdammt viel Eindruck! Und die Jungs fühlen sich dann meist gleich wie Stars! :D


    Allerdings sind 65€ ein Haufen Geld. Mag sein, das Schwimmvereine, Golfklubs oder sonstwer das dreifache an Beiträgen einfordert. Aber mir erscheint der Preis wirklich zu hoch. Wir bieten bei uns im Verein auch Vereinsbekleidung an - aber auf freiwilliger Basis! Keiner wird doof angeschaut, wenn er keinen Trainingsanzug trägt.


    Ein Trainingsanzug kostet bei uns für Jugendspieler 22 €. Inklusive Beflockung (Vereinsname + Initialen vorne). Shirts und kurze Hosen gibts nicht, brauchen wir auch nicht.


    Die Einführung eines Fanshops rentiert sich vermutlich nur dann, wenn die Seniorenmannschaft auch höherklassig spielt. Die Bestellungen für Fanartikel wenn die Senioren Kreisliga A spielen, kann man vermutlich auf einem Bierdeckel notieren.

    Hallo TrPietro!


    Zuerst einmal: Du kannst mir ja auch gar nicht zunahe treten, da wir hier ja alle sachlich argumentieren. Also keine Angst, ich bin sicher nicht sauer, nur weil jemand mal eine andere Meinung hat :D


    Was du schreibst, mag teilweise zutreffen. Aber ich weigere mich steif und fest, so ein Verhalten (Auswahl nach Sympathie, Bezug zum Verein etc.) auf jeden Verein zutrifft. Vielmehr ist ein Profiverein in erster Linie ein Wirtschaftsunternehmen. Spieler, eben auch junge Spieler, sind für sie u.a. auch Kapital. Durch die Förderung der Talente investieren die Vereine viel Geld, und hoffen, das sich diese Investition irgendwann bezahlt macht. Mit Turniersiegen in der F, E, D-Jugend verdient man bei weitem kein Geld.
    Wie gesagt, sicher treffen deine Aussagen oftmals auf die Auswahlkriterien der Vereine zu, aber man das eben auch nicht als Generalverdacht gelten lassen, denke ich.


    koeppchen,

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    Viele Termine (Training und Fahrten zu weit entfernten Turnieren) lassen wenig Zeit für Freunde und eine "unbeschwerte" Kindheit, von der Zeit für die Schule ganz zu schweigen

    Meine Zeit früher habe ich nachmittags auf den Schulhöfen verbracht, und dort gekickt. Wenn gerade kein Training war. Auf den Schulhof zum rumbolzen hat mich keiner gezwungen. Wenn die Schule unter dem Sport leidet, schreitet ein Verein mit verantwortungsbewussten Mitarbeitern sofort ein. Das geschieht nicht nur in Profiklubs, sondern auch in jedem Dorfverein. Aber da gab es ja auch ein Thema hier im Forum, wo einige es nicht gutgeheißen haben, das ich Spielern von mir die Teilnahme am Training verbiete, wenn die Schulnoten immer schlechter werden. Bevor sich jemand also auf dieses Argument stützt, sollte er im betreffenden Thread mal nachlesen, welche Meinung er dort vertrat. Ich wette fast darauf, das sich sonst der ein oder andere hier lügen straft =)


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    Basti schreibt von ehrgeizigen und talentierten Kindern. Ist der Ehrgeiz von 7-jährigen nicht oft im Ehrgeiz der Eltern begründet? Sind nicht oft die Eltern stolz darauf, bei welchem Verein das Kind spielt und üben DRUCK auf die Kinder aus??
    Da fällt mir ein, dass ich vor 2-3 Jahren mal eine F2-Mannschaft der Kickers bei einem Hallenturnier gesehen habe. Der Vater neben dem ich stand, war extrem nervös und hat ständig seinem Sohn von der Tribüne aus Anweisungen gegeben, bzw. den anderen gesagt, sie sollen ihm den Ball spielen. Innerhalb von 10 Minuten hat er den Namen seines Sohnes bestimmt 30 mal gerufen - es kannte ihn die ganze Halle! Klar gibt es solche Eltern immer wieder, aber so krass habe ich das noch nie erlebt!

    Ich glaube, jeder von uns hatte irgendwann mal einen Jungen in der Mannschaft, der wesentlich verbissener an den Sport Fussball heranging. Und nicht immer sind die Eltern daran schuld. Wir haben bei uns im Verein ein Geschwisterpaar (m/w), die beide mit vollem Elan und massig Ehrgeiz auf den Platz gehen. Es macht ihnen Spaß, und sie wollen gewinnen! Sie sind aber auch nicht traurig, wenn sie verlieren. Beim nächsten Mal geben sie aber eben noch mehr Gas. Und der Vater ist mal sowas von gelassen. Der sagt immer nur "Wenn sie bolzen wollen, sollen sie halt Bolzen! Solange es ihnen Spaß macht...". Der übt keinerlei Druck aus.


    Den Typ "Vater", den du beschreibst, gibt es wohl in jedem Verein. Völlig unabhängig vom Talent des Kindes. Solche Typen sind für mich einfach Terroristen, die ich neben dem Platz nicht dulde und am liebsten vom Gelände entfernen würde. Ich habe auch so einen "Pflegefall" bei mir. Der Sohn hat kein Interesse am Fussball, für ihn ist es einfach nur Freizeitspaß. Kein Ehrgeiz, kein Talent, kein Lernwille. Aber Top-Benehmen! Der Vater jedoch sieht seinen Sohn schon mit dem Adler auf der Brust bei der WM 2018. Mehr als Kopfschütteln erntet er bei uns mittlerweile schon gar nicht mehr. Der Junge tut mir nur noch leid.


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    Dann muss der Spieler den Verein wechseln, aus Sicht von Spielern und Eltern ein Rückschritt. Viele an sich talentierte und fußballbegeisterte Kinder hören ganz auf oder wechseln die Sportart

    Ob es ein Rückschritt ist, wage ich nicht zu beurteilen. Ein Kind, das Spaß am Fussball hat wird unabhängig von seinem Talent auch weiterspielen. Ansonsten müsste man ja Eltern kritisieren, die durch einen Umzug ihr Kind beim Verein abmelden, und der dann aufgrund des Wechsels "keinen Bock" mehr hat. Ansonsten gilt in der Talentförderung, sowohl in Stützpunktmannschaften, Profivereinen, als auch in Dorfvereinen ab einer höheren Altersklasse "Nur die Besten setzen sich durch!" Ich mag mir an der Stelle auch nicht vorstellen, das Profivereine in den unteren Altersklassen nur streng nach Leistung gehen.


    Auf die weiteren Argumente gehe ich nicht weiter ein. Das hat einfach den Grund, weil es sonst zur endlosen Diskussion wird. Ich würde immer wieder deine Argumente entkräften, du meine, und andere User stürzen sich auch noch darauf :D


    Man sollte sich vielleicht auch mal selbst hinterfragen:


    Wenn morgen ein Profiklub anklopft und euch anbietet, in Vollzeit und gutem Gehalt als Jugendtrainer in unteren Altersklassen zu arbeiten.... wer von euch würde nicht darauf eingehen?


    Und ich wette fast darauf: Wenn jemand von uns hier im Forum wirklich mal eine derartig talentierte F- oder E-Jugend trainieren würde, würde derjenige manches seiner Argumente auf einmal auch gar nicht mehr so streng sehen. Das mag vor allem daran liegen, das wir allesamt nur vor die Kulissen schauen, aber eben nicht dahinter.

    Grundsätzlich ist die Idee richtig, Kinder "abzuwerben", wenn sie im bisherigen Verein so "mies" behandelt werden. Fraglich ist aber, ob sowas öfter passiert, oder es einfach nur ein Ausnahmefall war. Das auch diese Ausnahme eine Ausnahme zuviel ist, mag sein. Aber ich denke, du würdest dich ganz übel auf die Nase legen, wenn du da jetzt abwerben würdest.

    In der aktuellen C1-Jugend des VfB Stuttgart sind noch 2 Spieler, die schon in der E-Jugend dort gespielt haben. Alle anderen kommen irgendwo her. In der D- und C-Jugend wird dort jedes Jahr fast die ganze Mannschaft ausgetauscht. Was passiert mit den vielen vielen, die nicht mehr gut genug sind?? Danach fragt hier keiner. Ein Teil wird weiter bei einem kleineren Verein Fußball spielen, ein Teil hört ganz auf. Schade drum!

    Nichtsdestotrotz finde ich das etwas überzogen, um ehrlich zu sein. Auch im Dorfverein hören Kinder auf, neue kommen dazu. Das jetzt alles auf Leistungskonzepte zu schieben, halte ich einfach für falsch. Sicher ist die Durchsieberei in großen Vereinen weitaus extremer als in kleinen Vereinen, aber die großen Vereine haben eben dieses "Luxusproblem", eben nicht nur einen oder zwei talentierte Burschen zu haben, sondern eben einen ganzen Kader voll. Das dort also auch die Anforderungen höher sind, halte ich nicht für schlimm oder falsch.


    Es geht eben auch dort darum, zu filtern, wer Förderung verdient und braucht, und wer nicht. Und im Gegensatz zum Breitensportverein, wo alle gefördert werden sollen und auch müssen, wird dort eben "gesiebt". In welcher Form dort ausgewählt wird, kann man schwer sagen. Der eine Profiverein macht es behutsam und vermittelt die Spieler mitunter vielleicht auch in kleinere Vereine, wo sie einfach besser aufgehoben sind, der andere sagt knallhart "du taugst nix, hau ab!". Auch in dem Bereich mag es Vereine geben, die richtig handeln, und eben jene, die falsch reagieren.

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    Für mich sind die Krümmel der Stuttgarter Gartenzwerge wie ich sie selber trainiert habe. Es sind und bleiben 8jährige Kinder, die exakt genauso ticken, wie jedes andere Kind im Breitensport tickt. Die einzigen die hier wiedermal anders ticken und sich eine Ausnahme gönnen, das sind einzelne Erwachsene.

    Das glaube ich eben nicht, Andre! Jedes Kind im Alter von 8 Jahren mag vielleicht ein Kind von 8 Jahren sein. Aber ich lehne mich hier mal aus dem Fenster und werfe mal in den Raum, das in größeren Vereinen gerade im Jugendbereich die Sichtungen nicht nur nach dem fussballerischen Aspekt gehen. Ich denke viel eher, das die Kinder eben als Individuum gesichtet werden, und es muss dann wohl alles zusammenpassen, wenn man sie aufnimmt.
    Es gibt eben Kinder mit 8 Jahren, die gehen zum Fussball, und wissen nicht warum. Es gibt Kinder von 8 Jahren, die haben Talent, aber keinen Ehrgeiz und sehen alles als Larifari an. Es gibt Kinder von 8 Jahren, die haben Ehrgeiz und Talent. Und da gibts noch mehr Konstellationen. Ich glaube nicht, das Profivereine Kinder aufnehmen, die Talent, aber keinen natürlichen Ehrgeiz haben. Zumindest mache ich es anders als du, und setze mal gesunden Menschenverstand bei den betroffenen Eltern, Trainern und sonstigen Beteiligten voraus.


    Nach dem Statement vom Talentfreien Vater sehe ich mich jedenfalls in meiner Meinung bestätigt, das im Leistungsbereich Kompetente Leute arbeiten (zumindest im diskutierten Fall). Zudem kommt noch dazu, das die Kinder, die zurzeit in unteren Altersklassen im Leistungsbereich spielen, sich vermutlich auch allesamt wohlfühlen. Würden sie ihren Spaß nicht haben, würden sie dort auch nicht spielen wollen. Und ein Kind, das nicht will, kann man nur schwerlich zwingen. Das von allen "gesiebten" Spielern nur der geringste Teil überhaupt die Chance hat, in die Bundesliga zu kommen, steht auf einem anderen Blatt.


    Andre, ich teile viele deiner Ansichten, aber ich glaube ehrlich gesagt, manchmal siehst du einiges doch einfach etwas zu eng =)

    Im Video fiel mir übrigens noch auf, dass dort ein Trainer am Rand stand und den "JOYSTICK" auspackte und kräftig bediente. Es dürfte euer Trainer sein, welcher im Video 1 bei völliger Überlegenheit nichts sagte. Kommt also noch die Komponente "Schreiender Trainer" hinzu. Ich fasse mal zusammen:

    Also, wenn ich mir das zweite Video so anschaue, nochmal anschaue und noch genauer hinhöre als beim ersten Mal, schreit da eigentlich nur einer: Der Trainer der anderen Mannschaft (ist nach einem Torschuss auch kurz neben dem Tor zu sehen).


    Was mich an der ganzen Diskussion hier anpestet, ist eine einfache, aber für mich entscheidende Sache:


    Hier handelt es sich um Spieler, die weiter entwickelt sind als gleichaltrige. Ausbildungsziele hin oder her, aber die Ausbildungsziele des DFB bzw. die Vorgaben des Verbandes, und da dürften wir uns nach reiflicher Überlegung doch allesamt einig sein, bezieht sich auf die breite Masse. Auf den kleinen Dorfverein, der Breitenfussball praktiziert. Warum genau gibt es überhaupt solche Vorgaben vom Verband? Damit jeder zweite Deutsche Fussball spielen kann? Oder gibt es die Vorgaben vielleicht eher, weil sie helfen, die "Rosinen" in der Menge herauspicken zu können? Ich wage zu behaupten, das letzteres zutrifft.


    Wir sehen hier eine Mannschaft, in der alle Spieler ein Talent mitbringen, das den meisten Kindern in den sogenannten Dorfvereinen nicht beschieden ist. Wenn ich das erste Video so anschaue... ja, direktes Kurzpassspiel. Warum auch nicht? Was mag der Trainer den Jungs vor dem Spiel gesagt haben? Der Trainer wird nicht dumm sein, der wird schon gewusst haben, da wartet ein unterforderter Gegner. Könnte seine Bitte an die Kinder eventuell gewesen sein, das ganze als "Trainingseinheit" anzusehen, und einfach mal Pässe zu üben? Ich für meinen Teil habe das im letzten Jahr gegen einen unterforderten Gegner jedenfalls gemacht, und ich hatte weissgott kein schlechtes Gefühl dabei, und schäme mich auch heute nicht dafür. Im zweiten Video agieren die Kinder bissiger. Da wird fintiert, da wird gedribbelt, und trotzdem gepasst. Was sollte daran schlecht sein?


    KiFu-Philosophie in allen Ehren. Ich trete im Verein offen für sie ein, gehe dafür oft auf Konfrontationskurs mit verhärmten Eltern, arroganten Trainern und sonstigen Allwissenden, die alles besser können, aber nie machen würden. Wenn ich aber eine Mannschaft mit Kindern habe, die so talentiert sind, dass sie das Ausbildungsziel für ihre Altersklasse (Ausbildungsziel = Breitenfussball-Ausbildungsziel) mit Leichtigkeit erreicht haben, bzw. schon weiter sind... soll ich sie dann allen Ernstes ausbremsen? Soll ich ihnen stur Dribbling eintrichtern und fordern, wenn sie des Dribblings schon mächtig sind, bzw. ihnen das nicht genug ist? Jetzt soll bitte keiner mit dem Argument kommen "was die Kinder können und wollen"... Wenn sie dribbeln können, und bereits Passen können, dann wollen sie ganz sicher nicht dauernd dribbeln. Ich erinnere mich gerade an meine Jugendzeit. Dorfverein :D Dennoch hatten wir in der D-Jugend äusserst talentierte Spieler. Einige in der Kreisauswahl, darunter auch ich. Ausbildungsziele haben uns nicht interessiert. Wir haben Fussball gespielt. Wir haben nicht einmal Zweikämpfe gesucht. Wir haben direkt gespielt, und lange Pässe geschlagen. Und wir hatten verdammt nochmal Freude dabei! Ich gehe mit anderen hier im Forum konform, das nicht alle talentierten Spieler auch den Sprung schaffen. Mir wurde auch der Mund wässrig gemacht. Ich habs nicht geschafft. Frauen wurden irgendwann interessanter als Fussball. Und Turniertanz wurde ebenso interessanter. Das ist eben so. Zwei von uns haben es in den bezahlten Fussball geschafft. Die Namen sind irrelevant, in der Bundesliga ist von den beiden keiner gelandet. Einer der beiden hat es zumindest auf drei oder vier Kurzeinsätze gebracht, und tingelt nun im Ausland herum, zweite türkische Liga.


    Aber verdammt nochmal, bremsen wird der Trainer dort die Jungs sicher nicht. Vielmehr haben sie dort die Möglichkeit, sich gemäß ihrer Fähigkeiten zu entwickeln. Der Vorschlag, die guten Spieler als "Häuptling" in einen schwächeren Verein zu stecken - um Gottes Willen! Dann ist er dort der Starspieler. Der Druck auf ihn steigt, alle Augen sind auf ihn gerichtet! Aufgrund der Leistungsspanne zu seinen Mitspielern wird er gerade dort ausgebremst in seiner Entwicklung. Ich kann auch nicht von einem talentierten Kind (Klavierspieler) erwarten, das er tagein tagaus "Alle meine Entchen" auf dem Klavier runterleiert, nur weil das in seinem Alter den Fähigkeiten der breiten Masse entspricht.


    Im zweiten Video fallen mir auch noch weitere Kleinigkeiten auf. All jene, die hier die Videos kommentiert haben, sprechen auch wieder von der gesamten Mannschaft ("Ballgeschiebe, Laufwege, Dreieck" und so weiter). Schaut mal genauer hin. Die Jungs bringen individuell ihre Leistung. Körper zwischen Ball und Gegner. Kopf hoch wenn man den Ball führt. Auge für den Mitspieler. Soll man so etwas nicht fördern? Nur weil die breite Masse es nicht beherrscht, und es somit das Ausbildungsziel übersteigt? Ich würde es nicht tun. Hängt mich dafür.


    Wenn ich je in den Genuss kommen sollte, ein in meinen Augen "Ausnahmetalent" in meinem Team zu haben, werde ich alle Hebel in Bewegung setzen, denjenigen zu fördern. Gespräche mit den Eltern, Gespräche mit dem Kind. Wenn ich der Meinung bin, er ist bei uns schlecht aufgehoben, weil seine Teamkameraden zu schlecht sind, dann werde ich versuchen, ihm den Wechsel in einen besseren Verein zu ermöglichen. Warum auch nicht? Unterforderung bringt dem Kind nichts. Und gegen den Willen des Kindes handeln kann eh niemand. Wenn er nicht wechseln will, dann halt nicht. Da kann keiner auf ihn einwirken, nichtmal die Eltern. Was wollen sie auch machen? Ihn mit einem Knüppel zum neuen Verein prügeln? Wenn das Kind keine Lust hat, hat es keine Lust - Basta!


    Mit dem fussballerischen Talent geht meist auch einher, das man geistig reifer ist als gleichaltrige. Und bitte, nun erzähle mir keiner was anderes! Bei uns in der Stadt war letztes Jahr die F-Jugend von Borussia Dortmund bei einem Hallenturnier zu Gast. Ich bin zwar von kleinauf glühender Borusse. Aber als ich (als Zuschauer) in die Halle kam, und den Turnierplan sah, dachte ich mir nur "Aha, da wollen die Guten wohl heute auf dicke Hose machen und alles abschiessen". Zugegeben, ich hatte direkt Vorurteile gegenüber meinem Lieblingsverein. Ich drückte denen auch nicht die Daumen. Ich fieberte für die Mannschaft eines befreundeten Trainers mit. Aber Pustekuchen! Der BVB mit reichlich Spielern angereist, sie wollten das Auswechselkontingent komplett ausreizen. Dummerweise kam ein anderer Verein nicht, und der BVB sprang von sich aus ein. Die Mannschaft in zwei Teams aufgeteilt. Dooferweise reichte das nicht ganz, eines der beiden Teams hätte einen Spieler zuwenig gehabt. Sie fragten dann wohl bei der Turnierleitung nach, und ein Kind der Zuschauer, der wohl auch in irgendeinem Verein spielt, durfte bei ihnen mitspielen. Netterweise machte ihn der Trainer dann als Anerkennung auch zum Kapitän. Der Junge ging ins Tor. Freiwillig! Für ihn das Größte... bei dem großen Profiverein mitspielen, und dann auch noch Kapitän! Das Leuchten in seinen Augen war die reinste Wonne! Aber nun zum Kern der Sache. Die meisten Trainer kennen das: F-Jugend, Hallenturnier... die Kinder springen durch die ganze Halle, bauen hier und da Mist, es gibt viele Ecken wo man fangen spielen kann. Nicht so die Schwarz-Gelben. Die Kinder saßen auf der Tribüne, weitab von Eltern und Trainer, und schauten sich die Spiele an. Hier und da wurde geflachst. Und ich denke nicht, das ihnen das ruhige Verhalten eingetrichtert wurde. Den Spieltrieb von Kindern kann man nicht unterdrücken, egal, was man macht.


    Abschliessend kann ich sagen, ich finde sehr wohl das man die KiFu-Philosophie mit Ausnahmen versehen kann. Schliesslich gibt es unter den Kindern auch Ausnahmen. Und diese dann in das "Schema" pressen zu wollen, nur weil das Schema auch so gut auf die breite Masse passt, halte ich einfach für total falsch.


    Jedoch bin ich froh, dass ich nur das "Problem" habe, mir darüber im Verein keine Gedanken machen zu müssen, da ich nur die "breite Masse" trainiere.

    Zitat

    Ausbildung ist das eine. Das andere ist, dass 8-jährige von Stuttgart nach Bayern oder NRW auf Hallenturniere fahren. Gehts noch?? Wofür mache ich denn sowas?? Um nachher behaupten zu können, wir haben gegen Bayer Leverkusen gespielt?

    Weil sie gegen andere Mannschaften im Kreis unterfordert sind? Jeden Gegner an die Wand zu nageln macht den Kids auch keinen Spaß. Die wollen lieber gegen gleichstarke ran, da können sie nämlich zeigen, was sie können! Warum fährt Papa mit Mama und dem Kind am Wochenende ins weit entfernte Sauerland? Familienausflug. Da sitzt das Kind auch stundenlang im Auto.


    Und um unter allem, was ich geschrieben habe, noch mal ein finales Statement zu setzen:


    Wir diskutieren hier über ein Thema, das so ziemlich niemanden von uns betrifft, da wir nicht in der Situation sind, solche Teams zu trainieren. Und die wenigen Ausnahmen unter uns werden das vermutlich alles gelassener sehen als wir, denn sie beschäftigen sich tagtäglich damit.


    Und wie immer finde ich noch etwas, auf dem ich herumhacken muss :D

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    Warum werde diese U8 Spieler später gegen die Spieler aus den "Looser-Teams" der kleinen Vereine ausgetauscht?

    Das glaubst du nicht im Ernst, oder? Es sei denn, ein Spieler des "Loser-Teams" macht einen gewaltigen Entwicklungssprung. Anders kann ich diese Aussage nicht verstehen.

    Hallo zusammen,
    ich hab gerade nochmal in unserem Begleitheft des Kreis Bonn, FVM nachgeschaut. Dort steht "Bei den F-Junioren dürfen beliebig viele Spieler aus- und wieder eingewechselt werden (Anhang zur Jugendspielordnug/WFLV)." Außerdem habe ich aif dem Spielberichtsbogen Platz für 15 Spielernamen. Nirgendwo habe ich etwas darüber gefunden das die Anzahl dedr Spieler auf 12 begrenzt ist. Da ich 13 Kinder in der Mannschaft habe und immer mind. einer beim Spiel fehlt, ist mir das ganze auch nicht weiter aufgefallen. Meine Frage ist, wird das von Verband zu Verband unterschiedlich geregelt, wie z.B. auch mit der Spieleranzahl (bei uns 6+1) oder hab ich etwas übersehen. falls ja, wäre es nett wenn man die betreffende Stelle mal hier einstellen könnte. Falls es aber so ist das bei uns beliebig viele kinder spielen dürfen, wäre das doch vielleicht ein Ansatz um das bei euren Vewrbäden auch einzuführen. Könntet ja dann mal eine Anfrage an euren Verband stellen und uns als Beispiel nennen.


    Gruss sascha

    Ich weiss ja nicht, ob es bei uns im Kreis anders läuft als bei euch, aber:


    Die Spielberichte, die wir nutzen, sind die der Senioren. Der Unterschied liegt darin, das wir die Namen der Auswechselspieler nicht explizit aufführen müssen, und mit 11 Spielern zum Spiel fahren dürfen. Wir spielen in der E-Jugend 6+1. Das bedeutet für mich, das ich 4 Auswechselspieler dabei haben darf. Das nun 15 Namen auf den Spielbericht passen, ist für uns unerheblich. Wieviele Auswechselspieler man bei Kleinfeldmannschaften haben darf, ist nochmal anderweitig geregelt.

    Danke erstmal für die Antworten!

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    denn wie Du schon anmerkst, die beiden Trainer werden sicher nicht plötzlich vernünftig und alles ist gut.

    Das ist klar. Für mich kommt nur erschwerend hinzu, das ich beide Trainer auf eine gewisse Art achte. X. verfügt über einen Berg an Erfahrungen, wo ich mir bis heute immer wieder was abschauen kann. Y. hat zwar nicht die Erfahrung, aber sein menschlicher Umgang mit seinen Jungs ist vorbildhaft. Einzig an ihrer Philosophie störe ich mich extrem. Keine Rotation, kein Durchwechseln etc.

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    Aus Deiner Beschreibung heraus würde ich sagen, bist Du solch ein Trainer, der problemlos sein Team am Laufen hält und dafür nicht auf Unterstützung angewiesen bist. Von daher würde ich versuchen Klarheit herzustellen, wie die Zusammenarbeit aussehen soll zukünftig: gibt es klare Einteilungen, mit denen Ihr leben und weiterarbeiten könnt? Oder muss eine Zusammenarbeit stattfinden, da immer neu sortiert werden soll? Für ersteres würde ich sagen, arbeite in Ruhe mit Deinem Team weiter,

    Unterstützung brauche ich wirklich nicht. Meine Mannschaft läuft eigentlich ohne Probleme. Eine Siegertruppe sind sie noch lange nicht, aber individuelle Fortschritte sind erkennbar, und das reicht den Jungs und mir völlig. Ich werde den Rest der Saison mit genau dieser Truppe weitermachen. Neu sortieren will ich gar nicht. Ich habe zuletzt auch widersprochen, als Y. zwei Spieler von mir haben wollte, um sie in einem Spiel einzusetzen. Wenn schon Einteilung, dann richtig! Ich lasse mir die Truppe jetzt nicht mehr auseinanderreissen.


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    In Sachen Spieler mitnehmen zum Lehrgang meine ich, dass sie tatsächlich einen Anspruch haben, das du sie hiervon nicht nur unterrichtest, sondern die "Freigabe" tatsächlich erbitten mußt. Sollten xy die Bitte ablehnen, wäre diese Entscheidung zu aktzeptieren. Zwar unschön und kaum zu verstehen, aber so ist das. Hätte mit Sicherheit mit Gewinndenken zu tun.

    Die Entscheidung habe ich bisher nicht akzeptiert. Der Grund ist für mich einfach folgender: Mit den Eltern der beiden betreffenden Jungs bin ich privat befreundet. Das wäre im Prinzip nichts anderes, als wenn ich die beiden privat mit ins Schwimmbad nehme. X und Y sind auch nicht die betreffenden Trainer. Die beiden spielen in der D-Jugend. X und Y haben es lediglich an deren Trainer weitergetratscht.


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    Dass der Trainer X schlecht über deine Mannschaft redet, das musst/solltest du so nicht hinnehmen! Schließlich hast du es sogar selbst gehört! Mach es zum Thema! Sprich ihn an, ruhig vor "neutralen" Zeugen (z.B. Sonntags wenn die 1.Mannschaft spielt). Erkläre ihm, dass du persönlich mit den Aussagen leben kannst. Aber es gibt ein Problem bei deinen E3-Spielern. Du befürchtest, dass sie nicht bereit sind unter ihm zu spielen, was du ja auch ein Stück weit verstehen kannst. Auch nächstes Jahr nicht, wenn er sie evtl. braucht (Oder wird er sie nie brauchen? Dann hast du natürlich kein Druckmittel).
    Anschließend solltest du den Jugendleiter informieren, was vorgefallen ist, wie X reagiert hat, und wo du das Problem siehst. Dass du die Sache - im Sinne des Vereins - weiter beobachtest und ihn "auf dem Laufenden" hältst.


    Wenn du dieses Thema erst bei der Verteilung der Mannschaften am Saisonende auf den Tisch bringst, wirkt es aus meiner Sicht eher weniger. Denn dann würdest du es ja als Argument für deine Ziele (welche Ziele hast du eigentlich bei der Verteilungsbesprechung?) benutzen, und bist nicht mehr derjenige, der sachlich auf Dinge hinweist, die falsch laufen.

    Er wird sie vermutlich brauchen. Zumindest in der nächsten Saison. Da wechselt seine Mannschaft in die D. Gerüchten zufolge will er dann die D-Jugend übernehmen, damit aber sind einige Eltern, mit denen ich bisher sprach, nicht einverstanden. Die Eltern hätten lieber mich als Trainer. O-Ton "Sonst geht es wieder nur nach Leistung, und einige spielen gar nicht!" Mein Ziel für die Einteilung ist: Zuerstmal sollte nach Jahrgängen eingeteilt werden. Dann sollte es ruhig nach Leistungsstand gehen. ABER: Spieler aus einer "Mischmannschaft" sollten regelmässig mit Spielern ihrer Jahrgangsmannschaft wechseln können. Wenn sie dauernd getrennt sind, spielen sie irgendwann in der D-Jugend zusammen und spielen dort ja quasi mit "Fremden", die zwar in der gleichen Altersklasse waren, aber mit denen sie nie zusammengespielt haben. Das Thema werde ich heute auf der Weihnachtsfeier ansprechen beim Vorstand.


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    E1 - Junioren (resp. deine Ehemalige) würden am liebst zu Dir zurück... solche Sachen sprechen sich rum und dein Kollege vom E1 weiss zu 1000% bescheid... und ist garantiert neidisch drauf. Folge: Sie suchen nun Fehler deinerseits.

    Ob das Neid ist, sei mal dahingestellt. Ich trainiere die Jungs ja nicht besser oder so. Ich bin einfach nur lockerer, und stelle nicht den Leistungsgedanken in den Vordergrund, sondern den Spaß, gepaart mit Leistung. Wer Spaß hat, leistet einfach mehr! Und das ganz freiwillig, ganz ohne Zwang!


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    Dich Fragen ob Du in diesem Verein weiterarbeiten möchtest. Wenn ja, dann Punkt 3 lesen.

    Eine heikle Frage. Bis auf die Tatsache, das es im Trainerkollegium so mies läuft, gefällt es mir bei uns eigentlich ganz gut.


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    Du "musst" deine Trainerkollegen über die Gerüchteküche ansprechen. Wenn Du nicht fähig dazu bist (es könnte jetzt auch sein, dass ein gewissen Frustpotenzial hast), so solltest Du den Juniorenobmann dafür beauftragen. Pass aber auf; Arbeite mit Fakten! Mein Tipp bei solche Sachen: Steh mit Fakten vor deine Meinung. Alles was Du anschuldigst musst Du beweisen können. Ist auch keine einfache Arbeit... ach ja... auch diese Arbeit frisst Freude und Motivation.

    Ansprechen werde ich sie, zu gegebener Zeit. Fakten habe ich mehr als genug. Eltern, die derlei Dinge mitbekamen, teilten mir sowas ja immer mit. Komischerweise waren es vor allem E1-Eltern, die diverse "Bemerkungen" von X. an mich weitergetragen haben.


    Zitat

    Nach der Aussprache sollte eine Konsequenz von Dir gezogen werden. Wenn deine Trainerkollegen im Unrecht sind, so solltest Du von der JUKO auch eine Entsprechende Konsequenz verlangen... aber Achtung: Der E1 Trainer ist länger dabei und der E2 Trainer ist auch Koch bei Euch (oder was auch immer). All dies würde den Entscheid der JUKO auch beeinflussen, so dass Du tatsächlich im Risiko stehst, dass obwohl Du Recht hast, keine Chancen hast (Väternwirtschaft). Dh. dass man lieber auf Dich verzichten könnte als auf die anderen zwei Störenfriede.

    Das ist richtig. Die Konsequenzen werde ich auch verlangen. X. benutzte desöfteren das Druckmittel "Wenn ich dasunddas nicht kriege, bin ich weg!", Y. handelte genauso. Die Arbeit von Y. im Vereinsheim würden liebend gerne Eltern übernehmen, da gibts kein Problem. Der Vorstand weiss von mir: Ich drohe nicht, ich handle. Wenn es mal soweit kommen sollte das ich sage "Ich wechsel den Verein", dann wissen sie genau: Am nächsten Tag haben sie meinen Schlüssel und den Mitarbeiterausweis. Ob man lieber auf mich verzichtet als auf einen der beiden, wage ich mal zu bezweifeln. Die beiden werden nicht jünger. Sie sind beide über 50. Ich bin 28. Stellt sich die Frage, wer wohl langfristig dem Verein zur Verfügung steht.

    Ich Denke nicht das du die Sache überspitzt siehst. Aber ich glaube nicht das Gespräche mit dem Vorstand oder den beiden Supertrainern was bringen bzw Ändern würden.Ich würde eher Versuchen andere Trainingszeiten zu bekommen um deine Spieler vor solch blöden Kommentaren zu Schützen.


    LG.Mike

    Damit wäre das "Problem" ja nur kurzfristig gelöst. Daher komme ich damit auch nicht weiter. Das Dumme ist, einen der beiden schätze ich für seinen Umgang mit den Kindern sehr. Sie lieben ihn regelrecht, und er geht prima mit den Jungs um. Aber das Durchsetzen hochgesteckter Ziele... da liegt das Problem. Durchsetzen von Spielsystemen in der E-Jugend... lange Pässe fordern, Flankenwechsel etc... das bereitet mir Kopfzerbrechen.


    Meine Jungs muss ich eigentlich kaum schützen. Meine E2 letzte Saison war der E1 meilenweit unterlegen. Am Ende der Saison haben wir so ziemlich jedes Trainingsspiel gegen die gewonnen...

    Ein geniales Thema! Ich wetz schonmal die Krallen! Und in diesem Fall trifft es bcefferen!


    Sorry, wenn ich jetzt auf dich losgehe! Ich achte dich aufgrund deiner Beiträge, aber was du zum Thema hier abgibst, geht mir gerade gewaltig gegen den Strich ;) Keine Sorge... Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.


    Das Thema ist schon saualt. Das Forum sagt, mehr als 423 Tage. Aber das ist mir egal, denn es ist hochaktuell.


    So... lieber bcefferen! Nu duck dich mal ;)


    Zuerst einmal gehen wir wohl allesamt konform darin, das Trainer und Betreuer eine Vorbildfunktion haben. Aber in jedem Bereich? Irgendwann ist mal Schicht im Schacht. Das du sogar die Natur heranziehst für deine Begründungen, Stimmung gegen Schwule im Sport zu machen (und JA, das tust du!), ist geradezu der Oberknaller! Die Evolution hat Homosexualität nicht regelrecht "vorgesehen", aber auch nicht ausgeschlossen. Zwar geht es laut Darwin in der Natur um den "Kampf ums überleben", aber Sexualität und Sozialleben sind miteinander verwoben. Google macht schlau...


    Was mich aber mehr stört, als die Natur als "Scharfrichter" über die Normalität der Homosexualität heranzuziehen, ist dein Schluss darauf, das Kinder sich dadurch eventuell "in die falsche Richtung" entwickeln könnten. Warum?


    Ganz einfach. Du ziehst zum Vergleich Drogen etc. heran, ich nehme was anderes als Beispiel:


    Mein Sexualleben ist vielfältig. Ich bin hetero, habe nie etwas mit einem Mann gehabt, und mein Drang dazu ist auch absolut nicht vorhanden. Allerdings lebe ich Praktiken verschiedenster Art aus. Nichts, was der Volksmund als "pervers" hinstellen würde. Aber Blümchensex mit Licht aus und Decke drüber ist antiquiert. Und ich bin nunmal jung. Ich werde nicht weiter darauf eingehen, was bei mir im Bett (oder sonstwo :D ) passiert. Das ist schliesslich Privatsache.


    Allerdings: laut deiner Theorie müsste Homosexualität ja abfärben. Nun, wenn der Trainer darauf steht, sich an seiner Frau anal zu verlustieren... werden die Kinder dann Analfetischisten? Wenn die Trainerin auf Dreier steht, werden die Spielerinnen dann alle Luder, die grundsätzlich nur zwei Kerle auf einmal mit heimnehmen? Ich bin Raucher. Werden meine Spieler auch Raucher? Mit Sicherheit. Aber nicht alle. Wenn ich am Platz rauche, dann nicht, wenn die Kids zwei Meter danebenstehen. Wenn ich einen Bierbauch habe, bekommen sie dann auch einen? Wenn ich Buddhist bin, boykottieren sie ihre Erstkommunion?


    Wieviele Lehrer sind schwul? Das dürften so einige sein... werden ihre Schüler auch schwul? Deiner Theorie, bzw. deinem Standpunkt fehlt jegliches Fundament. Es beruht wohl eher auf antiquierten, und mit Sicherheit auch von älteren Generationen vorgelebten "Normen". Das Dumme ist nur, das wir Menschen diese Normen aufstellen. Wenn ich mein Kind mit den Leitlinien "Schwul ist Pfui! Nicht normal!" aufziehe, ist das keine Garantie dafür, das sie hetero werden. Und du redest in Bezug von Tieren von Gendefekten... Nun sind also Gene schuld? Aha. Komisch... die Menschen sind in der Lage, jedweges Gen in seine Bestandteile aufzudröseln. Aber Pillen gegen Homosexualität sind nicht in Sicht. Die Natur, die du zur Argumentation heranziehst, neigt dazu, ihre Fehler auszubügeln, und sich anzupassen. Homosexualität gab es schon vor tausenden von Jahren. Die Natur hat diesen "Fehler" nicht revidiert. Warum mag das wohl so sein?


    An dieser Stelle mal ein Einwurf... Waren alle Seeleute vor hunderten Jahren schwul oder pervers? Auf Segelschiffen wurden neben Brot, Rum und anderem Proviant auch Tiere mitgeführt. Diese hatten oftmals nicht nur den Sinn, eine Nahrungsquelle darzustellen. Oftmals wurden Schafe und Ziegen von Seeleuten auch dazu verwendet, den Sexualtrieb zu stimulieren.


    Passt zwar nicht direkt zum Thema, aber wer zwischen den Zeilen liest wird verstehen, worauf ich hinauswill.


    Sorry, bcefferen, aber du hast eine reichlich antiquierte Ansicht, und argumentierst mit fadenscheinigen Begründungen. Dein Verhalten zu dem Thema ruft bei mir spontan hervor, mich an einen oft gehörten (LEIDER!) Spruch von Eltern zu erinnern, der immer wieder in den Medien, Leserbriefen etc. auffiel...:


    Der Sohn kommt zum Vater. Er sucht ein Gespräch, und will sich outen.... "Papa? Ich bin schwul..." "WAS? Komm, wir fahren zum Arzt!"...


    Bei deinen Argumenten kann ich ehrlich gesagt nur mit dem Kopf schütteln.


    Und was die These angeht, ein Bundesligaprofi der sich outet, würde untergehen, statt unterstützt werden: Klaus Wowereit ist immer noch Bürgermeister in Berlin.

    Hallo werte Trainergemeinde!


    Ich würde gerne mal eure Meinung zu diversen Vorkommnissen lesen, mit denen ich im Verein konfrontiert werde. Dazu schreibe ich vorab mal die Rahmenbedingungen auf:
    E 1, Altjahrgang, betreut von einem Trainer namens X., seit Jahrzenten Jugendtrainer mit C-Lizenz.
    E 2, Jungjahrgang, betreut von Trainer Y., seit ca. 3 Jahren Jugendtrainer ohne Lizenz, nebenher Vereinswirt (seit 1 Jahr)
    E 3, gemischter Jahrgang, betreut von mir, seit 2 Jahren Jugendtrainer, C-Lizenz-Prüfung vor der Tür
    Im letzten Jahr trainierte X. die E 1, war Koordinator, Y. trainierte die F 1, ebenfalls Koordinator, ich trainierte die E 2. Ich schaute mir vieles von X. ab, da ich neu als Jugendtrainer arbeitete, und ausser meinem Elan und Enthusiasmus, sowie Lernbereitschaft keinerlei Vorkenntnisse mitbrachte. Ich besuchte jedoch möglichst viele Kurzschulungen, um mir Wissen anzueignen. Schliesslich möchte ich nicht nur wissen, was ich trainieren soll, sondern auch warum ich diese oder jene Übung trainieren lasse. Das die Spielform "Leibchenfangen" ein gut getarntes Konditionstraining ist und nebenbei die koordinativen Fähigkeiten sowie die Übersicht schult, wäre mir ohne Erläuterung wahrscheinlich nicht sofort klar geworden. Insofern war ich nach kurzer Zeit mit allerlei theoretischem Wissen ausgestattet, und übernahm dann alleinverantwortlich die E2, um alles in die Praxis umzusetzen. Schnell fand ich auch eine für mich und die Kinder angenehme Mischung aus Strenge und Lockerheit, damit wir alle Spaß am Training und den Spieltagen hatten. Man könnte sagen, ich bin Fan von "Zuckerbrot und Peitsche". Ich versuche immer nett zu sein, aber wenn einer aus der Reihe tanzt, gibts Saures! Einen Leistungsgedanken gab es bei mir von Anfang an nie, auch wenn ich immer wieder dazu neige, gute Leistung (menschlich zählt mehr als sportlich!) auch zu belohnen. Wer sich anstrengt, sollte auch belohnt werden. Selbst, wenn er das Ziel nicht erreicht. Der Wille zählt!
    Zu Beginn dieser Saison wechselte Y. mit seiner kompletten F1 in die E-Jugend. Ein Teil der alten E1 ging in die D-Jugend, genauso einige meiner ehemaligen E2-Spieler. Eingeteilt wurde nach Jahrgängen, dann nach Leistung. Sprich: Alles, was in Augen von X. und Y. nicht gut genug für ihre Mannschaft ist, kam zu mir. Gefragt wurde ich nicht. Ich wusste nicht einmal davon, wer welche Mannschaft betreuen soll, sondern wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Aber gut, damit konnte und kann ich leben. Als "Neuling" im Verein halte ich lieber erstmal die Klappe.


    X. und Y. sind privat dicke miteinander, und gönnen sich auch öfter mal 1, 2, oder 10 Bier im Vereinsheim. Ich habe mich aus diesem "Bund" irgendwann verabschiedet, denn sowas ist zwar mal ganz nett, sollte aber nicht zur regelmässigkeit verkommen. Zudem wurde es mir auf Dauer zu blöd, das in dieser elitären Runde auch über so ziemlich alle Trainer und Eltern im Verein hergezogen wurde. Ich mag zwar nicht der Älteste sein, und mit gerade 28 Lenzen eher zur Garde der "jungen Kräfte" gehören, aber eines habe ich mir im Leben bereits gemerkt: Wer in deiner Anwesenheit über andere lästert, der lästert in deiner Abwesenheit auch über dich! Eine "Weisheit", die sich im Laufe dieses Jahres mehr als wahr herausgestellt hat. Das war für mich übrigens auch der Grund, aus dem von X., Y., einem anderen Trainer und mir gegründeten Förderverein der Jugend unseres Vereins auszuscheiden, in dem ich Vorstandsmitglied war.


    Die Saison fing mehr als mässig an. Während die E1 und E2 Siege einfuhren, kassierten wir nur zweistellige Klatschen. Warum das so war, erschloss sich mir recht schnell. Jene ehemaligen Spieler von mir, die in dieser Saison für die E1 nicht gut genug waren, waren von Anfang an absolute Leistungsträger in der Mannschaft, die neu hinzugekommenen Spieler aus der F-Jugend waren einfach unterirdisch. Deren Training in der letzten Saison hatte nur was mit Beschäftigungstherapie zu tun, aber garantiert nichts mit Spielformen, die irgendwelche Trainingsziele unterstützen sollen. Das wurde mir auch von den Eltern so bestätigt, und auch Y., der ja letztes Jahr Koordinator der F-Jugend war bestätigte, das deren ehemaliger Trainer total überfordert war.


    Die Niederlagen wurden dann allerdings irgendwann knapper, und so langsam wird eine Mannschaft aus der bunt gemischten Truppe. Hartes Durchgreifen war dafür notwendig, aber so langsam pendelt es sich ein. Mittlerweile haben auch die "Schwachen" fussballerisch zugelegt, und mit reichlich Zureden und Motivieren traut sich ja selbst die größte Talentfreie Zone auf dem Platz mal was zu. Solche kleinen Fortschritte motivieren mich dann immer für die nächsten Monate! Ausserdem wird in der Rückrunde ja alles leichter für die Jungs.


    Von X. und Y. kapselte ich mich im Laufe des Jahres immer weiter ab. Wir reden normal miteinander, aber was die Mannschaften angeht, wechsle ich schon lange kein Wort mehr mit denen. Vielmehr zählen für mich nur die Kinder, die ich trainiere. Zu den Eltern habe ich beste Verhältnisse geschaffen. Was man durch Reden nicht so alles erreichen kann... Die Trainingsbeteiligung ist auch überragend geworden. Oft kommt es vor, das bei leichtem Regen aus der E1 und der E2 je 5 Kinder da sind, von meiner Truppe tummeln sich aber glatt 10, 11 (von 14) auf dem Platz. Das ist zwar nichts, was man sich in den Lebenslauf schreiben kann oder sollte, bestätigt mich aber darin, das ihnen mein Training Spaß macht. Und mein Training ist mitunter körperlich verdammt anstrengend! Nur merken die Kinder das nicht... kein Wunder, wenn man alles in Spielformen verpackt :D


    Da wir alle drei zur gleichen Zeit trainieren, hört man die anderen Trainer ja auch mal, wenn sie lautstark ihrem Unmut Luft machen... ein "Was soll das? Was macht ihr denn da? Gebolzt wird in der E3, HIER wird Fussball gespielt" kam nun schon öfter. Ich nehme das Kopfschüttelnd zur Kenntnis. Meine Jungs bekommen das aber leider Gottes auch mit. Ich greife dann ein, und lenke sie ab. Klappt meist ganz gut. Darüber reden werde ich mit den beiden Trainern nicht, das ist mir schlichtweg zu dumm geworden. Wie ich bereits erwähnte, lästern Menschen über jeden, wenn sie überhaupt lästern. So kam es dann auch zu folgender Situation:


    Ein Spieler der E1 (eine wahre Augenweide, der Junge! Er spielt clever, zeigt Präsenz auf dem Platz, und ist technisch verdammt versiert! Wirklich, absolut talentiert!) brachte einen Freund mit zum Training. Sein Freund ist ebenfalls Altjahrgang, kommt also zuerst mal für die E1 in Frage (diese setzt sich bei uns aus einem reinen Altjahrgang zusammen). Er ist nicht untalentiert gewesen, aber das erste Mal bei einem Vereinstraining aufgetaucht. Dementsprechend durchwachsen war auch sein Training. An sich ja kein Problem. Die Worte des E1-Trainers nach dem Training: "Entweder lässt du den Freund von deinem Sohn ab jetzt zuhause, oder er kommt in die E3!" Bumm! Solche Aussagen sprechen Bände! Lieber gar kein Fussball, als in meine "Gurkentruppe", oder wie?! Dummerweise ahnt der Trainer aber nicht, das ich davon weiss...


    Die E1 setzt sich zum Teil ja - wie erwähnt - aus Spielern zusammen, die ich letztes Jahr in der E2 trainiert habe. Es kam mittlerweile öfter vor, das der ein oder andere zu mir kam und sagte, er wolle wieder bei mir spielen. Ich verhalte mich da immer diplomatisch und stelle mich doof, und frage daher einfach nur lapidar nach dem "Warum?". Als Antwort kommt immer wieder: "Der X. schreit nur!" Ich muss sagen, ich schreie auch ab und zu. Allerdings nur dann, wenn ich es vor mir selbst verantworten kann. Und selbst wenn, dann versuche ich gegenüber den Kindern auch zu begründen, warum mir das und dies und jenes gerade nicht gepasst hat. Allerdings kann man wohl den Schluss ziehen: Die unzufriedenen Kinder, die in der E1 sportlichen Erfolg haben, wollen wieder zu mir. Wohlwissend, das bei mir der sportliche Erfolg nicht gegeben ist.


    Ich mache nebenher meine C-Lizenz, und wir dürfen Kinder dort mit hinbringen, die dann auch mitspielen. Da ich weiss, das alle Trainerkollegen dort beim Fussballspielen auch Rücksicht nehmen, und nicht zu hart rangehen, oder mit voller Wucht aufs Tor prügeln, wenn die Kinder dabei sind, nehme ich regelmässig zwei Ehemalige mit, die in der D-Jugend spielen. Die Eltern freut es, die Kinder sind begeistert. Von X. und Y. werde ich dafür oft dumm angeschaut, und einer der beiden hat dies dem D-Jugend-Trainerteam (bestehend aus 3 Trainern) "berichtet". Daraufhin kam es zu einer unschönen Situation. Ich wurde von den dreien zur Rede gestellt. Die Jungs seien aufgrund dieser Aktion Samstags total platt etc. Ausserdem seien sie Ansprechpartner, falls ich sowas plane. Nunja. Die Eltern und ich sind der festen Überzeugung, das eben die Eltern die Ansprechpartner seien. Ein ausgesprochenes Verbot des Trainerteam stieß bei den Eltern, den Jungs und mir auf taube Ohren. Das X. und Y. aber überhaupt "Petze" spielten (und ich weiss von Eltern, das sie es waren. Diese haben es live mitbekommen.) versetzte mir gleich wieder einen Tiefschlag. Vorne herum noch sagen "Was geht die das denn an?", und hinterrücks tratschen gehen...
    Bisher schweige ich den beiden gegenüber, und lasse mir nicht einmal was anmerken. Diese ganzen Kleinigkeiten bewahre ich mir auf, und zum Saisonabschluss, wenn besprochen werden soll, wer welche Mannschaft übernimmt, und von den beiden Ansprüche kommen, wird das aber Verwendung finden.


    1. Sehe ich das Ganze zu überspitzt?
    2. Sollte ich derlei Sachen an den Vorstand herantragen?


    Mit den beiden reden kommt für mich nicht in Frage. Im Laufe der Zeit hat sich herausgestellt, das sie zwar mir gegenüber einlenken würden, aber hinter meinem Rücken alles so weiterläuft wie bisher.

    Also, ganz ehrlich...



    Ich wüsste gerade nicht, wem ich lieber einen auf die 12 geben würde: Dem Trainer, oder dem Vater!



    Nach Durchsicht der Homepage, diverser Querverweise und Zitate steht für mich fest: Der Trainer hat einen an der Mütze! Es sei denn.... ja, es sei denn! Es sei denn, das Jugendkonzept des SC Kapellen ist leistungsorientiert. Wenn dem so ist, dann soll ihm sein leistungsorientiertes Denken gestattet sein. Warum? Ganz einfache Kiste! Wenn der gesamte Jugendbereich leistungsorientiert aufgebaut ist, dann wird auch nicht jeder in den Verein aufgenommen. Vielmehr wird in dem Fall dann wohl bewertet, ob die Kinder mit dem Leistungsanspruch sowohl fussballerisch als auch menschlich klarkommen. Ein Bundesligist oder eine Kreisauswahl wird schliesslich keine Top-Talente aufnehmen, die deren Ansprüche geistig nicht verarbeiten können. Bei einem qualifizierten und pädagogisch geschulten Trainer kein Problem. Gut, das trifft auf den Hornochsen da wohl eher nicht zu...


    Jetzt mal zu dem Vater....


    Der Mensch betreibt mittlerweile ja die reinste Hexenjagd! Spricht von "Eigentum", was die Homepage angeht. 250€ im Monat sollten ihm dieses Recht ja wohl genommen haben... Wofür wurde er denn sonst bezahlt, statt die Arbeit zu erledigen? Bei den von ihm angeprangerten "2-3 Euro Stundenlohn" kommt er auf monatlich 83,3 Stunden Arbeit an der Homepage, wenn man 3 € zugrunde legt. Jetzt hau ich mal richtig auf die Kacke... Wenn man dem Glauben schenkt, hat er im Schnitt 2,7 Stunden am Tag an der Homepage gearbeitet... Wie will der Gute Mann denn auf so eine Stundenzahl kommen? Ich betreue gleich 2 Homepages, und wende dafür max. 30 Minuten am Tag auf. Es sei erwähnt: Ich mache das für lau.


    Scheinbar ist der Herr auch noch Hobbyjurist. In seinen Schreiben an den Verein bezieht er sich immer gleich auf geltendes Recht, benennt sogar Paragraphen.
    Mit der Berichterstattung der Zeitung geht es dann auch gleich weiter. Ausgerechnet dieser Vater arbeitet dort auch noch freiberuflich... das gibt mir zu denken! Das dieser Mensch auch noch satte 5 Euro pro Foto eines Verbandsligaspiels kassiert, bzw. fordert, ist dem Eindruck, den ich von ihm habe, auch nicht gerade förderlich... Gut, das tut mit dem Fall an sich nichts zur Sache, aber ich versuche mal, einfach etwas weiter hinter die Kulissen zu blicken. Und Google ist da sehr interessant, wenn man mal nach dem Herrn sucht...


    Wenn ich mir alle Quellen so anschaue, mir die Stellungnahme des Vereins so anschaue (gerade bei der wird mir das Ausmaß der Hexenjagd klar... Herr. O, Vater von Leon, arbeitet dort, und dort wird nur einseitig berichtet...), komme ich für mich selbst zu folgendem Schluss:


    Der Trainer hat den Schuss nicht gehört. Der Vater hat mindestens genauso einen an der Klatsche. Der Verein tut mir leid, die können in meinen Augen irgendwie am wenigsten dafür... Der Sohn tut mir immer noch leid... allerdings tut er mir mittlerweile in der Form leid, das der Vater sich so aufspielt...


    Wenn es dem Vater nur darum ginge, das Beste für seinen Sohn zu tun... warum zum Teufel generiert er dann noch eine Homepage, um den Verein in Misskredit zu ziehen?


    Und wo ich schon mal dabei bin, mich über den Vater auszulassen... der Ärmste bekam 250 Euro im Monat für die Pflege der Homepage. Einen Stundenlohn von 2-3 Euro. Wenn ich jetzt nur mal davon ausgehe, das ich brav mein Training mache, und die Spiele und sonstigen Aktionen aussen vor lasse, komme ich auf einen Stundenlohn von glatten 67 Cent! Rechne ich den Spielbetrieb dazu, nehme alle anderen Aktivitäten (Aushelfen bei anderen Mannschaften, Umbauten am Vereinsheim etc) dazu, komme ich immerhin noch auf 8,6 Cent Stundenlohn. Und ich stehe dabei im Regen, im Schnee... und sitze nicht im warmen Zimmer vor dem PC und füge Texte auf eine Homepage ein. 130 Euro im Jahr sind einfach zu wenig! ICH KLAGE! :D

    Basti81, das sehe ich ein wenig anders! Gerade im unteren Jugendbereich - du schreibst für eine E (?) - bietet das Hallentraining sehr gute Variationsmöglichkeiten hinsichtlich des Trainings. Du hast aufgrund diverser nutzbarer Utensilien (Bänke, Kästen, Hocker etc.) unheimlich viel Potential, gerade im koordinativen Bereich zu "arbeiten". Zudem freuen sich die Jungs - zumindest bei mir - auf die Halle, da damit ja auch ein gewisser "Tapetenwechsel" (vom Platz in die Halle) verbunden ist. Beachte auch die erhöhte Krankheitsgefahr!


    Ab einer C, ab der der muskuläre Bereich zu beachten ist, sollte man so lange wie möglich draußen bleien, wenngleich ich auch hier nicht unbedingt die Notwendigkeit sehe, die Jungs wortwörtlich "im Regen stehen" zu lassen...

    Ich verstehe durchaus, was du meinst. Dennoch trainieren wir 1x pro Woche in der Halle, und 1x pro Woche draussen, wenn der Platz nicht gesperrt ist. Allerdings ist dieses Training freiwillig. Ich habe sicherlich im Hinterkopf, das bei solch einem Wetter eine erhöhte Krankheitsgefahr besteht. Das ist auch der Grund, warum bei mir niemand ohne Trainingsjacke oder gar mit kurzer Hose auf den Platz kommt. Allerdings ist es für mich widersinnig, drinnen zu trainieren, und draussen zu spielen. Wenn ich allerdings darauf verzichte, draussen zu trainieren obwohl wir noch Spiele auf Rasen vor uns haben, ist die Gefahr sogar noch höher, das die Kinder krank werden. Wer selten draussen ist, wird schneller krank, das kennen wir alle...


    Meine Jungs freuen sich immer erst dann auf das Hallentraining, wenn die Winterpause da ist, und bis dahin müssen wir eben noch draussen spielen. Sobald die Hallenturniere losgehen, ändert sich die Einstellung der Jungs immer ganz schnell...

    Moin!


    Wie ich schon mal in einem anderen Beitrag schrieb, sollte sich das Training bei den Bambinis vor allem aus Spaß zusammensetzen. In dem Alter geht es meiner Meinung nach vorwiegend darum, den Kindern zu zeigen, das Training Spaß macht, und keine Arbeit ist.


    Spiele en Masse, die teilweise auch nichts mit Fussball zu tun haben. Die Kinder müssen beschäftigt werden, und sollten im Idealfall aus dem Grinsen nicht mehr herauskommen, weil sie so viel Freude am Training haben. Das Spektrum der Spielformen bei den Bambinis geht von "Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?" bis hin zu Fangspielen untereinander, und leicht verständlichen Ballspielen. Die Landesverbände führen dazu immer wieder Kurzschulungen durch, ein Besuch dort würde sich für dich sicher lohnen. Dein Verein sollte dir da Info´s geben können.


    Was die Turniere und Spiele angeht: Bei den Bambini ist auch die kleinste Einteilung nach Leistung ein absolutes Tabu! Die sollen spielen, spielen, spielen! Das Ergebnis interessiert sie sowieso nicht! Denen ist es egal, ob sie gerade das richtige oder falsche Tor getroffen haben. Die Kinder haben einfach noch anderes im Sinn... Also, freue dich, wenn die Kinder Spaß haben, baue sie auf, wenn sie mal traurig sind, und lass sie einfach Fussball spielen!

    Hallo und willkommen im Forum!


    Ich kann jetzt nur auf eine deiner Fragen eingehen, nicht jedoch auf das "Festspielen". Da sollen sich unsere Verwaltungsspezialisten drum kümmern ;)


    So wie du das schilderst, gibt es im Prinzip nur einen Weg: Wechsel, und zwar so schnell wie möglich!


    Fussballschulen haben sicherlich den Vorteil, das die Trainer qualifizierter sind und individueller gefördert wird. Aber sie haben auch einen entscheidenden Nachteil: Die Sichtungen...


    Wie du bereits schriebst, werden viele von dort zu Profi-Vereinen vermittelt. Kinder, die sich bei den Fussballschulen durchsetzen, haben fraglos auch das Zeug dazu. Schliesslich verfügen die Trainer dort, und das meine ich ernst, in den meisten Fällen auch über die nötige Kompetenz, die geistige Reife der Kinder zu beurteilen. Profi-Vereine suchen sich ihre Nachwuchsspieler ja nicht nachmittags auf dem Schulhof aus... man will die Creme de la Creme...


    Ob all das im Sinne der Kinder ist, ist natürlich eine andere Frage. Würde man in Jahrgangsmannschaften arbeiten, wäre es sicher im Sinne der Kinder. Aber dieses Hin- und Hergeschiebe zwischen den Altersklassen hat einen GANZ faden Beigeschmack für mich. Da wäre dein Sohn sicher besser aufgehoben in einem anderen Verein.


    Schön, das du dir darüber Gedanken machst, ob dein Sohn das so auch wollen würde. Es passt ihm momentan nicht. Aber ich denke, auf Dauer wird es aber nunmal das Beste für ihn sein, zu wechseln. Mag ja sein, das er von einer Profikarriere träumt, welcher Junge tut das nicht? In fast allen Fällen wird dieser Traum irgendwann zerstört, oder löst sich von ganz allein in Luft auf. Zudem mag es ja manchmal sein, das Kinder etwas wollen, die Eltern aber entscheiden müssen, was das Beste ist.


    Für mich, als aussenstehenden Beobachter und Jugendtrainer stellt sich als "das Beste" ganz klar der Wechsel zum Verein dar. Der Junge weiss durch das Spielen in verschiedenen Mannschaften ja kaum noch, wohin er gehört. Durch das Vermitteln von einzelnen Spielern fallen zudem immer wieder Kinder weg, mit denen er in Kontakt ist. Gut, das passiert in einem anderen Verein zwar auch, aber aus anderen Gründen. Dort muss man den Kindern nicht sagen "Hör mal, der Peter, der ist jetzt beim BVB..." "Dann will ich aber auch zum BVB! Das ist mein Freund!"


    Nach dem, was du so schreibst, steht dein Entschluss aber nahezu fest, denke ich.


    Entscheide einfach, was das Beste für deinen Sohn ist. Und nicht nur aus fussballerischer Sicht.

    Kann ich leider nicht.


    Unser Jugendvorstand teilte mir das so mit, als ich mit der Trainerei anfing. Eingebürgert hat sich bei uns im Kreis eben, das die Auswärtsmannschaft pfeift, oder eben gelost wird, wer pfeift, sofern man sich nicht einigen kann.

    Dann reihe ich mich auch mal ein in die Vorschläge der Kopfballspielchen.


    Du bildest zwei Mannschaften, und baust ein Spielfeld bestehend aus 4 Hütchen, die ein Viereck bilden, auf.


    Eine Mannschaft in das Feld (Mannschaft A), eine verteilt sicht aussen um das Spielfeld herum (Mannschaft B).


    Mannschaft B wirft sich den Ball untereinander hoch zu. Ziel ist es, die Spieler der Mannschaft A mit einem Kopfball (nach zugeworfenem Ball) abzutreffen. Pro Treffer gibt es 1 Punkt für die Mannschaft. Wenn Mannschaft B es jedoch schafft, den geköpften Ball zu fangen, bekommt diese 1 Punkt. Das Ganze geht bis 10, dann wird gewechselt.


    Erinnert stark an "Völkerball", kennt jeder aus der Schulzeit.


    Sogar meine E-Junioren haben dank dieser Spielform keine Angst mehr vor Kopfbällen. Im Wettstreit während des Trainings vergessen sie glatt, das ein Kopfball theoretisch ja weh tun könnte. Allerdings muss ich dazu sagen, das ich einen Ball besorgt habe, der dafür geeignet ist. Er ist mit einer Schaumstoffschicht ummantelt, das dämpft den Aufprall beim Kopfball ab. Nachdem sie gemerkt haben, das ein Kopfball nicht zwangsläufig eine Gehirnerschütterung, Platzwunden, Schädelbrüche und gebrochene Nasen bedeutet, haben sie einen Heidenspaß an dem Spiel entwickelt, und verzichten dafür sogar freiwillig auf das altbekannte Abschlussspiel im Training.

    Es geht wieder los!!!!!!!!! Alles dicht, alles gesperrt, alles doof... Glücklicherweise können wir seit diesem Jahr jetzt wenigstens noch einmal pro Woche auf Kunstrasen trainieren. Allerdings überlege ich Wetten abzuschließen wann die Verwaltung den das erste Mal unnötigerweise sperren wird. Sollte das passieren können sich die Sesselfurzer in der Verwaltung aber was anhören!!!

    Tja, auch bei uns geht es langsam los mit den Platzsperren. Dummerweise sind wir aber auch schon zum Hallentraining verdonnert... die Hallenzeiten werden uns ja sonst weggenommen...


    Die Temperaturen sind ja noch hinnehmbar, einzig der Regen stört. Aber mit Trainingsanzug und Regenjacke würde ich trotzdem gern weiter draussen trainieren. Der Grund ist für mich einfach: Wir müssen bis zur Winterpause noch 5 Spiele auf die Reihe kriegen (was eh schon schwer wird aufgrund der Platzsperrungen), und es bringt den Kids nicht viel, in der Halle zu trainieren, aber draussen zu spielen.

    Ich habe in meiner E Jugend 12 Kids und wir sind 3 Trainer....
    Von den 12 Kindern sind sage und schreibe 8 Krank einer hat schweinegrippe, einer verdacht darauf und die anderen Magen darm meine beiden Co-Trainer Liegen auch flach.... ich hatte heute eig ein Freundschaftsspiel muste dieses Leider beim Gegner Absagen, mein Gegner wollte aber unbedingt das ich dann mit einer Mischmannschaft komme (bestehend aus E3, E4 und F1, F2) dieses habe ich abgelehnt. Bei einem Meisterschaftsspiel kann ich mir vorstellen das der Kollege auch stress gemacht hätte.

    Naja, was wollen die Gegner denn machen, wenn man nicht genug Spieler hat? Die Kinder stehen ja nicht unter Vertrag...
    Wir mussten im Kreispokal ran in der letzten Saison. Übermächtiger Gegner, wir zu wenige Spieler, weder Verlegung noch "Absprache" wie gespielt werden soll wurde zugestimmt.


    Die haben uns zwar zerlegt, aber meine Jungs waren danach nur noch am grinsen, der Gegner am fluchen... Ist ja auch schwer, Spielzüge einzusetzen, wenn man jeden Ball bewusst kilometerweit ins Seitenaus schiesst :D :D