Beiträge von Uwe

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    Jungs ........ regelmässiger Trainingsbesuch, regelmässiges Spiel,
    zurückstellen anderer Interessen wenn Training oder Spiel. gewisse Werte, die ihnen vermittelt werden, egal in welcher Form.

    Meinst du damit, die Mädchen leben diese Werte nicht? Ich habe Mädchen fast immer als sehr gewissenhaft erlebt.

    ich glaub auch nicht, dass bei jungen Frauenmannschaften Trainingsinhalte der so entscheidene Faktor ist.

    Das ist ein ganz wichtiger Faktor, aber natülich nicht der einzige.
    Ja, wir vergleichen immer wieder den weiblichen Fußball mit dem männlichen. Beim Handball, Basketball, Boxen oder Leichathletik macht das keiner. Aber auch dort werden Mädchen und Frauen nicht anders trainiert als die Jungs und Männer.


    Ich zitiere mal ungenannt:
    ".......... Allgemein gilt jedoch, dass man mit Mädchen das gleiche Trainingsprogramm absolvieren kann wie mit Junioren. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass die meisten Juniorinnen den Junioren in ihrer fußballerischen Ausbildung ein bis zwei Jahre hinterher hinken. Die weiblichen Talente, die bereits in jungen Jahren bei den Junioren spielen sind davon ausgenommen.


    Für den Trainer einer Mädchenmannschaft ist es wichtig zu wissen, dass Mädchen hauptsächlich aus Spaß am Spiel und Team mit dem Fußball beginnen. Sie wollen sich mit ihren Freundinnen treffen und mit ihnen Freude am Fußball haben. Der Ehrgeiz eine erfolgreiche Saison zu spielen oder sich zu verbessern, kommt mit dem Spielen und einem guten Training.


    Natürlich steht auch bei den Jungs der Spaß im Vordergrund, allerdings beschäftigen sie sich meist viel mehr mit diesem Sport. Sie sind oft nach der Schule mit Freunden auf dem Bolzplatz anzutreffen, oder schauen am Wochenende die Fußball-Bundesliga. Bedeutet, sie spielen neben ihren Trainingseinheiten im Verein auch nebenbei noch sehr viel Fußball. Dies ist bei den Mädchen weniger der Fall. Sie sind meistens nur zweimal in der Woche im Mannschaftstraining, ansonsten beschäftigen sie sich weniger mit Fußball.


    Diese Tatsache sorgt dafür, dass Jungs in der fußballerischen Entwicklung viel weiter sind. Sie haben zusätzliche Fußballstunden, sie sehen mehr Spiele, schauen sich so von den großen Bundesligastars etwas ab können und schulen damit automatisch ihr Verständnis für das Spiel. Dadurch fehlt es Juniorinnen im Vergleich zu den Jungs oft an Spielintelligenz. Man darf bei den Mädchen kein Spielverständnis voraussetzen, sondern muss ihnen alles in einzelnen kleinen Schritten erklären und beibringen. All dies hat Auswirkungen auf den Trainer! ...."


    "

    Na ja,


    dann läuft dieses Seminar eben mit einem "Looser" aus dem Halbfinale der CL, orientieren wir uns eben nach unten. :)


    Wahrscheinlich werde ich jetzt doch dabei sein können und werde die Herren wo es geht korrigieren, nicht das dieser Barcelona-Müll kritiklos übernommen wird. :]


    Eigentlich wollte ich im Spätsommer "La Masia" besuchen, bei Bayern war ich ja schon häufiger, aber das kann ich mir jetzt ja sparen. :].

    paulwurf_mauli


    du meinst die Zeit, wo es noch um Bier und Bratwurst ging und nicht um Champagner und kleine Häppchen. Ja, den "richtigen" Fußball gibt es nur noch in den unteren Spielklassen, dafür gibt es dort andere Probleme.

    Kicker, Profivereine sind Wirtschaftsunternehmen mit Angestellten. Wie in jedem Unternehmen kann man seinen Arbeitsplatz kündigen und woanders anfangen. Wenn du das "Prostitution" nennen willst, dann ist es nicht nur beim Fußball so.


    Der Verein als "Heiligtum" ist ein Image und das muss erhalten werden, sonst verlieren die Fans die Orientierung. Obwohl ich das alles weiß, flippe ich hier aus, wenn Dortmund in der CL das Spiel in der Nachspielzeit dreht. Gestern bei FCB gegen FCB war hinter einem Tor eine riesiges Transparent mit "Schöne heile Welt".


    Das sagt eigentlich alles, aber ich verliere auch gerne mal den Bezug zur Realität und möchte einfach den Fußball erleben, ohne über die Schlechtigkeiten in dieser Welt nachzudenken zu müssen. Ob das richtig ist, ist mir egal, denn es tut gut. Irgendwann kommt der Punkt, dann will ich nur noch genießen, heute Abend zum Beispiel. Über die Probleme der Welt denke ich dann morgen wieder nach. Ich könnte auch sagen: "Man muss auch abschalten können!" und ich bin froh, dass ich es kann.

    Ja Günter, der Profifußball ist so.


    Dortmund kauft Reuß von Gladbach (übrigens auch über die Ausstiegsklausel im Vertrag) oder Gündogan von Nürnberg, Bayern Dante von Gladbach oder Götze von Dortmund. Bremen kauft Özil von Schalke und Nürnberg kauf Schäfer aus Lübeck.


    Alles ein Geschäft, andere Vereine werden dadurch natürlich geschwächt und es geht um Millionen. Aber kein Club nimmt da irgendwelche Rücksichten, warum auch?
    Viele Fans sehen das aber anders, sie leben und/oder lieben ihren Verein und verlangen das von den angestellten Profis auch. Der ein oder andere Profi mag sich auch zu einem Verein besonders hingezogen fühlen, oder sich dort wohlfühlen, aber diese "Liebe" zum Verein gibt es nur sehr selten.


    Es spielt dabei auch keine Rolle, was der Profi mal gesagt hat oder ob er bei Torerfolg auf das Vereinslogo auf dem Herzen klopft. Oft ist es Show, aber auch echte Emotionen, die morgen vergessen sind. Niemand kann mir erzählen, dass ein Profi ins tiefste Russland wechselt, weil er sich mit dem Verein dort identifiziert.


    Der Fan versteht das nicht immer, denn er identifiziert sich mit seinem Verein. Ich bin da neutral, kein Fan von irgendeinem Verein in der BL, deshalb beobachte ich das richtig entspannt. Na gut, einen Verein mag ich gar nicht, das sind aber persönliche Erfahrungen. Ich bin dann am jeden Wochenende Fan eines Vereins, dem Gegner meines Ungeliebten ;)
    Man merkt aber häufig in Gesprächen, dass es nicht möglich ist, sich mit einem Fan über einen anderen Verein zu unterhalten. Die Objektivität verschwindet komplett, es gibt nur einen Verein und die andern kann man alle vergessen. Vielleicht etwas überzogen, manchmal gibt es dann noch so was wie "Sympathien" für weitere Vereine.


    Trainer und Spieler kommen und gehen, wer immer bleibt, ist der Fan. Leider ist das noch nicht überall angekommen und deshalb gibt es diese "Scheinheilgkeit".

    ( Warum stimmt es MICH traurig ? )

    Na ja, du weißt eben nicht was kommt. Beim Fußball ist er gut aufgehoben, geregelter Ablauf und du kennst seine Kontakte. Das wird jetzt anders werden, mit welchen Leuten wird er sich umgeben, wie wird er seine Freizeit gestalten? Das ist auch ein Risiko und es klingt auch besser wenn man sagen kann "Max spielt Leistungsfußball" als "Max chillt", wenn man gefragt wird, was der Sohn in seiner Freizeit macht.


    Bei uns hat das ca. 1,5 Jahre gedauert, dann war die Fußballverrückheit stärker als vorher. So sieht das aus, wenn die Freundin dann Fußball spielt, Glück gehabt, es kann aber auch anders kommen, die 1,5 Jahre waren nicht einfach.

    GC,


    dann achte auf die Mai-Ausgabe des "Sportreporters", müsste bei dir irgendwo im Supermarkt ausliegen.
    Dort veröffentlicht Soccerdrills in jeder Ausgabe eine "Übung des Monats" und dies wird diesmal das "Doktorspiel" sein.
    Ich bin mir sicher, die Auflage ist sofort vergriffen ;)

    FB,


    eigentlich ein klasse Statement gegen Tabellen, deshalb verstehe ich nicht, warum dir das egal ist. Bei der Abschaffung der Tabellen geht es nicht um Leute wie dich, nicht um die, die verstanden haben. Wenn alle damit so gut klar kommen, könnten wir sie auch behalten, obwohl ... dann wären sie auch überflüssig. Egal wie wir es drehen und wenden, Tabellen werden nicht benötigt.


    Ist wie mit den Drogen. Man muss ja nicht unbedingt zugreifen nur weil sie frei verfügbar sind ;)


    Dann schützen wir die Leute doch, wenn die Tabellen nicht frei verfügbar sind, nennen wir es "Drogenprävention", denn das wäre eine Maßnahme zur Verhinderung des Konsums. ;)

    Schleswig-Holstein = ohne Tabellen


    Lassen wir doch mal unsere Befindlichkeiten weg, warum ohne und warum mit Tabellen besser ist. Es gibt in diesem Fall ganz klare Fakten und nicht um "Tendenztabellen", Trainertabellen" oder besondere Spielrunden.


    Der Verband gibt die Vorgabe "ohne Tabellen" und ein Staffelleiter hält sich nicht an diese Vorgaben, weil er es anders sieht. Jetzt fordert jemand die Vorgaben des Verbandes einzuhalten, bekommt dies zugesprochen und immer noch wird "ohne Tabellen" irgendwie umgangen. Weiterhin wird das im Internet veröffentlicht, Namen im Impressum verändern sich, Stimmung wird gemacht etc.


    Für mich überschreitet ein Staffelleiter damit ganz klar seine Kompetenzen. Dort wo es Tabellen gibt und der Staffelleiter sie nicht herausrückt, wäre das auch nicht anders. In dem einen Fall kann ich die Nichtveröffentlichung enfordern und im anderen Fall kann ich dazu auffordern, die Tabellen nicht zu verstecken. Es ist ein Verbandsbeschluss und darunter kann nicht noch jeder machen was er will. Es geht gar nicht, dass die die diese Beschlüsse einfordern die Sündenböcke sein sollen.


    Angenommen der DFB würde mit den Verbänden eine flächendeckende Umsetzung beschließen. Jetzt kommen überall Staffelleiter, die das nicht gut finden und sich nicht an den Beschluss halten. Nein, es geht nur wenn man sich in den Instanzen an die Beschlüsse hält, alles andere wäre das absolute Chaos.

    Andre,


    ich meine aus den Beiträgen herauszulesen, dass eine Abweichung bei einer E zu den Zielen einer D mindestens problematisch, aber durchaus von D- zu E-Zielen möglich ist.


    Dies wirst du auch immer dort extrem erleben, wo kein einheitliches Konzept gefahren wird und die Kinder nicht von der G- bis in die A-Jugend aufbauend trainiert werden. Wenn du in deiner D schwere Defizite festgestellt hättest, dann wäre auch dort ein Rückgriff unvermeidlich gewesen und du hättest das auch getan. Oft gibt es auch deshalb wenige Defizite, weil die Kinder zwar nicht nach dem DFB-Konzept trainiert worden sind, sondern mit gesundem Menschenverstand. Dieser schließt ja schon viele Fehler aus.


    Das Durchlaufen der einzelnen Ausbildungsschritte in den Altersklassen, entspricht einem Idealbild. Wo finden wir dieses Idealbild aber wirklich vor? Deshalb sehe ich die Gefahr, dass Trainer die eine D trainieren und sich nach den Vorgaben für eine D richten, häufig komplett falsch liegen. Es sei denn, das Konzept erlaubt es, Altersklassen-Ziele zu überspringen, weil das Alter überschritten ist. Bedeutet: Mache ich mit Algebra weiter, obwohl das 1x1 noch nicht beherrscht wird? Da sehe ich die eigentliche Gefahr und es wird auch nirgends darauf hingewiesen. Es macht doch zum Beispiel auch keinen Sinn, Finten in komplexen Abläufen anzubieten, wenn sie vieleicht noch nie statisch geübt wurden oder Bewegungsabläufe zu fordern, die die Spieler deshalb nicht können, weil riesige Defizite in der Bewegungsschulung bestehen.


    Unterm Strich bleibt für mich: Wer sich ans Konzept hält, macht vielleicht weniger Fehler, aber deshalb nicht automatisch alles richtig. Aber bitte und deshalb nochmal: im Überspringen von Zielen nach oben, weil die Altersklasse überschritten ist.

    TRPietro,


    das ist nochmal eine ganz andere Dimension. Ein wichtiger Hinweis der zeigt, nicht jeder Trainer schätzt sich richtig ein, geht ja auch gar nicht und ist auch nicht böse gemeint. Mir sind dann die lieber die sich hinterfragen als die, die total von sich überzeugt sind.


    Wir erleben es hier, Trainer und/oder Eltern schreiben ihre Probleme und erhoffen sich Lösungen. Dann passiert es: "lass uns doch mal gemeinsam darüber nachdenken, ob du nicht das Problem bist und dir dessen gar nicht bewusst bist". Das hört natürlich keiner gerne, aber als "neutraler Beobachter" ist dieser Hinweis natürlich richtig und wichtig.


    Auch etwas, was nicht immer glücklich läuft, manchmal wäre mehr "Fingerspitzengefühl" wichtig. Wer in einem Forum eine Frage stellt, muss aber auch damit rechnen, dass er Antworten bekommt, die er eigentlich gar nicht hören will. Trotzdem helfen wir niemanden, wenn wir ihn vertreiben. Auf der anderen Seite lässt sich das nicht immer vermeiden ... ganz schwer. Was wäre denn deinem beschriebenen Trainer hier passiert und wie hätte er reagiert? Hätte er hier die ganze Wahrheit berichtet?

    TomTom,


    hier in Deutschland kann eben nicht etwas vom DFB diktiert werden, wir haben da noch die Landesverbände. Der DFB muss also zunächst die Landesverbände überzeugen und das schafft er nicht. Viele sagen der DFB ist machtlos, ich verstehe das nicht.


    Dann bleibt nur noch die Bewegung von unten. Viele fordern, dort muss Überzeugungsarbeit geleistet werden und wir müssen mit allen Beteiligten reden. Was der DFB mit seinen Landessverbänden nicht hinbekommt, soll mit Millionen von Eltern/Trainern funktionieren. Dirk ist da im Kreis mindestens genauso machtlos wie der DFB im Bund, Dirk wird das aber vorgeworfen, der DFB ist entschuldigt. Das wird so nicht gehen, manche Dinge müssen eben verordnet werden und da sehe ich den DFB in der Pflicht, nur der kann das von oben flächendeckend durchdrücken.

    Im Grundsatz herrscht hier eine ungewöhnliche Einigkeit.


    FB, eigentlich wollte ich diese Woche mal ruhig verbringen, sowohl vor als auch hinter den Kulissen. Ich hatte dir mehrfach den Rat im Forum gegeben, Provokationen zu unterlassen, mit deinem letzten Halbsatz provozierst du wieder entsprechende Beiträge. Man kann dort verschiedene Dinge interpretieren und ich unterstelle dir, dies bewusst so zu schreiben, um dir Hintertüren bei Angriffen offen zu halten. Lass es einfach, oder schreibe welchen "Ort" und welche "Zeit" du meinst, aber da wird wohl wieder nichts kommen. Die Leser hier möchte ich bitten, wenn ihr mich und meine Nerven schonen wollt, darauf einfach nicht zu reagieren.


    Wir stehen aber immer noch vor der Ausgangsfrage:


    Dürfen wir hier im Forum immer wieder aufs DFB-Konzept hinweisen und wenn ja, warum?
    Sollten wir diesen Hinweis komplett weglassen und wenn ja, warum?
    Gibt es Ausnahmen, wo wir es lassen sollten und wenn ja, welche?
    Ist es manchmal nur der "Ton", der die Musik macht?

    Ich finde Horsti hat hier durchaus eine berechtigte Frage aufgeworfen.

    ... hat auch niemand bestritten, die Frage ist sogar wichtig.

    Leider wird da dann bei der Diskussion nur die extremen Unterschiede in Betracht gezogen.
    Natürlich trainiere ich mit einer G oder F keine Flankenläufe, natürlich trainiere ich eine E nicht nach C-Vorgaben.

    Das stimmt nicht, es geht durchaus ins Detail. Einige weichen auch im Detail nicht ab, andere sehen das lockerer und es geht auch darum, ob in der G oder F Flankenläufe etc. trainiert werden.

    es gibt Kinder, die überspringen Schulklassen, es gibt Kinder die gehen in Klassen für Hochbegabte werden somit nicht mehr der altersgemässen
    Vorgaben des Kultusministeriums unterrichtet.

    Davon kenne ich persönlich keine kompletten Jahrgänge. Hochbegabte werden auch im Fußball gesondert gefördert.


    FB, viele hier sind auch für "Frischwasser", wie du es nennst, denn:


    Das DFB-Ausbildungskonzept wurde 2006 kurz nach Sammers Amtsübernahme auf den Weg gebracht, mit dem deutlichen Zusatz "Der weite Weg" und ... es wird viele Jahre dauern. Es wurde dann mit "Leben" befüllt und am 26.9.2007 meldete Dirk hier im Forum: "Der DFB hat ein eigenes Ausbildungskonzept"


    Ja, Fußball muss sich den neuen sozialen, finanziellen und organisatorischen Strukturen des öffentlichen und privaten Lebens anpassen und deshalb bekommt dieses neue Konzept von vielen die Chance sich zu beweisen. Meine Kritik richtete sich auch nicht gegen deine Trainingsinhalte, sondern um die Umsetzung der Inhalte in den genannten Altersklassen, ich habe das schon mehrfach geschrieben, leider wird das immer wieder überlesen. Selbst Günter schreibt "Natürlich trainiere ich mit einer G oder F keine Flankenläufe. Ich halte das für richtig falsch und diese Kritik muss erlaubt sein. Die optimalere individuelle und kollektive Förderung will hier übrigens jeder.