Beiträge von Uwe

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Zitat:

    Moin,

    sehr guter Beitrag rostov!

    Lasst uns doch mal in einem neuen Fred diskutieren was Spass ist und was der Verein leisten möchte/kann/soll. Denn anscheinend haben viele am Fussball beteiligte Personen /Institutionen recht unterschiedliche Erwartungen...

    ciao
    BB


    Dann fange ich mal an:

    Erwartungshaltung der Eltern. Elterntyp 1 = Es gibt auch andere!

    1. Erfolg

    2. Sponsoring (Stellung von Trikots, Bällen, Trainingsanzügen, Taschen)

    3. Niedriger Vereinsbeitrag

    4. Voll ausgebilderter Trainer (Nicht "voll" :D , sondern "sehr gut")




    In welcher Altersklasse spielt dein Team? Ist das erlernen der Mittelfeldraute wirklich schon notwendig, oder gibt es andere taktische Vorraussetzungen die noch erlernt oder verfeinert werden müssen? Aber danach hast du nicht gefragt.

    Ich versuche kurz etwas über die Taktikschulung zu schreiben und nehme die Mittelfeldraute als Demo. Ich kann es nicht abschließend schreiben, dafür ist es einfach zu komplex, werde mich aber noch detailliert weiter dazu äußern.

    Vielleicht können wir das Thema hier gemeinsam mit anderen erörtern und so für dich eine gute Lösung finden.

    Dies ist meine völlig subjektive Meinung:

    Grundsätzlich gilt für ältere Jahrgänge:

    Erste Voraussetzung ist, dass du dir selbst darüber im Klaren bist, wie du die Raute spielen lassen willst. Offensive oder defensive Ausrichtung? Vor einer Viererkette?
    Die Spielertypen geben das Rautensystem vor. Beispiel: Ballack spielt in der Rautenspitze eine ganz andere Rolle als Micoud.

    Das Trainieren von taktischen Vorgaben, hierzu gehört die Mittelfeldraute, lässt sich nicht in bestimmten Übungseinheiten darstellen.

    Über bestimmte Übungen lassen sich Laufwege automatisieren. Aber grundsätzlich ist hier zunächst eine intensive theoretische Taktikschulung erforderlich.
    Dies bedeutet erstmal die Tafel zur Hilfe zu nehmen, aber bitte nicht nach dem Training. Sich ausgepowert auf theoretische Taktikschulung zu konzentrieren ist schwierig.

    Die optische Wahrnehmung ist für die Schulung Grundvoraussetzung. Mache deine Spieler mit den grundlegenden Abläufen bei der Mittelfeldraute vertraut. Gehe im ersten Durchlauf nicht zu sehr ins Detail. Beachte: Die gesamte Mannschaft wird geschult, nicht nur die Spieler, die die Raute spielen sollen.

    Danach erfolgt die Schulung auf dem Feld in spielerischer Form. Damit nicht von 20 Spielern 10 gelangweilt herumstehen, trainiere in kleinen Gruppen. Im Leistungsbereich sollte die Möglichkeit bestehen, den Rest des Teams zu beschäftigen.

    Zunächst kannst du das Verhalten der Raute in der Offensive trainieren. Nehme ein paar Verteidiger, einen Torwart und zur Raute deine taktisch gewünschten Angreifer dazu.

    Bei der nächsten Mittfeldraute-Trainingseinheit trainierst du das Abwehrverhalten in ähnlicher Form.

    Greife immer aktiv in das Geschehen ein, zeige Fehler und Lösungen auf, indem du das Spiel stoppst.

    Verfeinere die taktischen Vorgaben von Training zu Training. Durch ständiges Wiederholen von wichtigen Anweisungen, prägen sich diese ein und automatisieren sich.

    Den Feinschliff holt sich die Raute durch die Praxis. Bedeutet: Spiele, Spiele, Spiele! Egal, ob Trainingsspiele oder Freundschaftsspiele, egal, ob Sieg oder Niederlage.

    Da fällt mir noch was ein:
    Vor ca. 2 Jaheren habe ich von einem Schweizer Verein einen Text für ein Plakat per Mail bekommen. Ich weiß nur noch, dass es richtig gut war. Es ging um das Verhalten am Spielfeldrand. Ich suche nochmal in den Dateien. Vielleicht finde ich es wieder, oder hat jemand von euch sowas ähnliches. Dann bitte her damit.

    Hey, Markus
    Das ist ja der Wahnsinn. Ihr habt eine Menge toller Leute im Club.
    Wo hohlt ihr denn die Sponsoren her? Solch ein Turnier trägt sich doch nicht alleine.

    Das Konzept ist ganz einfach: Alles was mit Street... zu tun hat ist cool. Der DFB ist cool, deshalb wird das propagiert. :D

    Trotzdem halte ich den Ansatz für richtig, die Arbeit können ja mal wieder die Vereine machen. Ehrenämter sparen ja auch.

    @ Dirk

    Solche Sprüche kenne ich auch. Solche Leute können wir nicht ändern, wir sind keine Sozialarbeiter (oder doch?). Überhören geht auch nicht - also raus!

    Ansonsten folge ich deinen Ausführungen. Ein radikaler Umgang mit den Eltern bringt uns auf Dauer auch nicht weiter. Wir sind auf das wohlwollen der Eltern angewiesen, ob wir es wollen oder nicht. Die Eltern gehören zum Mannschaftsumfeld der jüngeren Jahrgänge und prägen das Bild des Trainers beim Kind maßgebend. Ab B-Jugend sind sie dann sowieso nicht mehr zu sehen.

    Ohne mithelfende Eltern ist in vielen Teams ein Spielbetrieb nicht möglich.

    Man sollte die Eltern nicht komplett abstellen. Abstellen bei bestimmten Dingen = ja, aber nicht komplett. Die Verantwortungen müssen klar abgesteckt und bekannt sein. Hier sollte man ein offenes Wort sprechen.

    Blitzturniere deshalb weil dort, wo Punktrunden abgeschafft worden sind, plötztlich private, inoffizielle Tabellen von Eltern und sogar Trainern auftauchen. Bei Blitzturnieren ist das nur schwer nachzuvollziehen. Die Turniere werden auch vom Kreis angesetzt.

    Aber es wird wohl dabei bleiben. Ein Team liegt 0 : 14 hinten und erzielt das 1 : 14. Die Kinder feiern das Tor wie den Gewinn einer Meisterschaft. Die Kinder sind glücklich und die Erwachsenen maßlos deprimiert.

    Noch ein Beispiel aus dem Winter: Eine G-Jugend feiert nach einem Hallenturnier den Turniersieg.
    Sie Kinder umarmen sich glücklich. Sie dachten, sie haben das Turnier gewonnen, weil sie bei der Siegerehrung als erste genannt wurden. Das muß ich nicht erklären.....

    Zitat:


    Jopague57 schrieb am 15.05.2006 21:58
    Wir vom TSV Abbehausen, haben ja die Fußball Mini WM. Habt bestimmt schonw as davon gehört. Ist ein internationales Turnier, was mit 30 mannschaften bestritten wird.
    Wer mehr wissen möchte einfach anfragen oder wenn ich soll, mache ich ein Thema auf oder so.. müsst ihr wissen.

    Da diese Mini Wm an den Tagen des Spiel um Platz drei und des Finales stattfinden, haben wir vom Verein uns überlegt gehabt von den spielen eine Präsentation zu machen. Jetzt haben wir geplant eine 12x12m große Leinwand in der Turnhalle aufzubauen und die beiden Spiele zu Übertragen. Wird sichlich auch mit Großer begeisterung genutzt werden.

    MFG MArkus




    Ein solches Turnier hat hier mit Sicherheit ein Thema verdient.

    Ja - früher war alles besser.
    Stundenlang wurde auf der Straße gebolzt. Es gab Straßenmannschaften und gerade abgepfiffene Länderspiele wurden auf dem Hof nachgespielt. Weltstars , wie Beckenbauer, Netzer und Müller lernten das Fußballspielen auf der Straße.
    Aber die Zeiten ändern sich und das ist gut so. Weil wir nun keinen Strand wie in Rio vor der Tür haben, müssen wir eben wieder Straßenfußball spielen. (Das mit dem Strand war gelogen. Hier im Norden haben wir Strand, aber da bolzt keiner.)

    Jetzt aber ernsthaft:

    - Der Reiz am Straßenfußball könnte das freie, ungezwungene Spiel sein. Der DFB propagiert Straßenfußball, weil man auch dort bemerkt hat, das es für viele Kids uncool ist, Vereinsmitglied zu werden. Ich kann spielen kommen wann ich will und eine soziale Verantwortung habe ich niemanden gegenüber, wie bei den Trendsportarten.

    - Wichtig ist der Straßenfußball, weil es immer gut ist, so oft es geht gegen den Ball zu treten. Ansonsten haben viele Kinder, die im Verein Fußballspielen, zweimal die Woche Training und vielleicht ein Spiel. So kommen sie auf 4 - 5 Stunden Fußball die Woche. Das schafft man auf der Straße an einem Tag. Das kann kein Training leisten.

    - Ins Vereinsleben integrieren? Straßenfußball zeichnet sich durch kleine Teams aus. Also - kleinere Teams bilden? Eine Möglichkeit könnten Streetsoccerturniere sein, aber das wurde schon probiert. Jedenfalls von Adidas und Coca-Cola, aber nicht von Vereinen zur Talentsichtung.

    - Sinnvoll ? Immer, siehe weiter oben, trotz durch Straßenfußball antrainierter technischer und taktischer Mängel.

    - Warum stirbt er aus? Straßenfußball ohne vernünftige Straßen? Weniger Kinder? Computer, Fernseher und die üblichen typischen Beschäftigungen.

    Wir haben bereits an anderer Stelle über Förderungen von Vereinen in Verbindung mit Kinder- und Jugendfußball gesprochen. Irgenwie dreht sich alles im Kreis. Es fehlt ein Konzept und ohne dies - keinen Straßenfußball.

    Odonkor ist die große Überraschung. Somit haben die Brasilianer im Sprint über 100m keine Chance mehr. :D 4 Wochen Zeit zum Training und dann werden wir das Team nicht mehr wiedererkennen.
    Mit Huth, Nowotny, Hitzlsberger und Hanke haben wir Ballzauberer im Team. Aber keine Bange: Alles wird gut. Bei der WM 1990 wude aus einem Guido Buchwald ja auch ein "Diego". 8)
    Die Mannschaft ist schon ok, große Auswahl haben wir ja nicht.

    @ Dirk =
    @ Big Bopper =  

    Eure Statements decken sich mit meinen Beobachutungen. Aber jahrelang hatten wir in Deutschland mit dem "Rumpelfußball Erfolg und niemand dachte an Veränderungen.
    Ich glaube allerdings, langsam wacht man auch beim DFB auf. Radikale Veränderungen müsssen her und zwar schnellstens. Aber, ob beim DFB wirklich die richtigen Herren sitzen möchte ich bezweifeln.
    Völlig neue Strukturen müssen dringend geschaffen werden, bis hinunter zur Basis - und das sind wir.
    Qualifikation, Innovation und finanzielle Spielräume sind zu schaffen. "Ehrenamt" ist schön und gut, aber schaut euch mal an, wer diese Ämter, insbesondere bei den Verbänder besetzt. Werden dort Vorschläge oder Hinweise von der Basis wirklich angenommen? Nichts gegen diese Entscheidungsträger, wir benötigen sie dringend, um den Spielbetrieb zu erhalten. Aber reicht das "Ehrenamt" wirklich aus, um den Fußball in Deutschland wieder voanzubringen?
    Überall, bis hin zur Kreisliga, wird versucht proffessionelle Strukturen zu schaffen. Der Kinder- und Jugendfußball wird dabei total vergessen.
    Alles eines Frage des Geldes? Das mag wohl sein. Ich wünsche mir auch gar nicht höhere Trainervergütungen in der Breite. Einen guten Kindertrainer kann man nicht kaufen, aber die Ausbildung, die ständige Weiterbildung und auch die Unterstützung bei der Beschaffung von Trainingshilfen ist durch finanzielle Übernahme oder Zuschüsse durchaus möglich. Die DFL und auch der DFB gehören nicht zu den armen Verbänden in Deutschland.
    Soll der DFB doch z.B. die Einnahmen aus der "Geldmaschine" Ligapokal dem Jugenfußball zur Verfügung stellen. Dies wären dann erstmal ein paar Millionen mehr für die Trainerausbildung in der Basis.

    Zum Kopfballspiel im Jugendbereich gibt es unterschiedliche Meinungen. Sollte man das Kopfballspiel bis einschließlich C-Jugend verbieten?

    Aus den USA kam sogar der Vorschlage, dass beim Fußballspien Helme getragen werden sollten. Medizinische Untersuchungen sollen dort, gerade bei Kindern, fürchterliche Ergebnisse gehabt haben. Das ist nicht diskussionswürdig, weil in meinen Augen, von den großen Verbänden in den USA (Basketball, Football), die Helmdiskussion bewusst angekurbelt worden ist.

    Ich erhielt zu diesem Thema eine Mail eines Girlsoccer-Coaches, der wissen möchte, wie die Entwicklung zu diesem Thema in Europa aussieht. Ich antwortete ihm, dass es hierzu keine Entwicklung gibt.

    Wie haltete Ihr das? Wann beginnt ihr bei euren Kids mit dem Kopfballspiel? Wäre es wirklich sinnvoll den Kopfball bis einschl. C-Jugend zu verbieten?

    Ich weiß nicht, wie es in anderen Regionen aussieht:
    Heftig umstritten ist das Ausspielen von Meisterschaftsrunden bis einschließlich E-Jugend. Die Tabellen und der damit entstehende Leistungsdruck nimmt vielen Kindern bei Mißerfolgen den Spaß beim Fußballspielen.
    Die Tabelle und das erreichen von Meisterschaften ist der große Wunsch, aber nur für viele Tariner, Eltern und Vereine. Die Kinder interessiert dies am Rande, Wichtig ist für die Kinder immer nur das nächste Spiel.
    Vorgeschlagen werden häufig die Ausführung von Blitzturnieren (3 Mannschaften). Jedes im Verband gemeldete richtet in einem gewissen Turnus ein Blitzturnier aus.
    Auch dies wird in anderen Staaten schon seit längerere Zeit so durchgeführt.


    @ Big Bopper

    Unsere Einstellung stimmt mindestens in den wichtigen Punkten überein. Dann bin ich mit meiner Meinung nicht ganz allein, denn auch hierzu wird momentan ein Text für Soccerdrills geschrieben. Ich oute mich hier als Fan des Kleinfeldes, denn hier werden die besten Voraussetzungen für das spätere Spiel auf Großfeld bereits gelegt. Einen kleiner, ungeprüfter Ausschnitt vorab, der komplette Text erscheint erst in ein paar Wochen:

    Der Einstieg auf das "große" Feld ist der Abschied vom Bolzplatzfußball.
    Na ja, so schlimm ist es nun auch nicht, aber das "freiere" Spiel findet auf dem Kleinfeld statt. Kreativität und viel Ballbesitz sind klare Vorteile. Viele Nationen (z.B.: Frankreich) lassen Kinder 4+1 spielen, damit auch kleine Talente ohne Selbstvertrauen sich nicht auf einem riesigen Feld verstecken können. Jeder spielt mit - So ist Kinder-Kleinfeldfußball.

    Versuche deshalb dein Team nicht zu früh aufs Großfeld umzustellen. Leider geben uns die Pflichspielrunden den Zeitpunkt der Umstellung vor und nicht das Leistungsvermögen der Kinder. Durch die Spielfeldgröße und die Anzahl von Spielern kann es passieren, dass die Hälfte des Teams sich nicht bewegt, weil der Ball weit weg ist.
    Wir haben versucht, einen "Fahrplan" für die Umstellung zu entwickeln. Mit Erfolg wurde dieser Plan bereits mehrfach in der Praxis umgesetzt.
    Einen Zeitplan für eine erfolgreiche Umstellung gibt es nicht. Entscheidende Faktoren sind neben dem Leistungsvermögen, die Motivation, gutes Training, Geduld und Spielpraxis.
    .

    1. Veränderte Spielregeln


    Erkläre zunächst theoretisch und anschließend beim Training (kurze praktische Vorführung) die veränderten Spielregeln. Versuche nicht sämtliche Erklärungen zu den Änderungen in eine Trainingseinheit zu stopfen. Verteilt über mehrere Einheiten ist der Lerneffekt viel größer und es ist nicht so ermüdend.
    Neue oder veränderte Regeln können sein: Abseits, Rückpassregel, Abstoß, Einwurf, Veränderung der Spielfeldmarkierungen (Strafraum usw.), Anstoß und einiges mehr. Erkundige dich bei deinem Schiedsrichterwart im Verein. Vielleicht ist er bereit, dem Team die theoretischen Kenntnisse zu vermitteln.

    Däniel
    Da gebe ich dir vollkommen recht. Nur ein gutes Klima im Team, wird das Tem auf Dauer zusammenhalten und gute Leistungen kommen dann irgenwann "fast" von allein.
    Deshalb sollten Strafen, falls überhaupt nötig, sehr dosiert als Ordungsmittel eingesetzt werden.

    Aber das Thema war hier: Kann denn Training Strafe sein? Gibt es das Straftraining nur bei den Profis, oder wird es tatsächlich auch noch im Kinderbereich eingesetzt?

    Hier ein kleiner Tipp um das Umfeld eines Teams noch besser einzubinden.
    Ich habe dies selbst in der Vergangen heit schon mit riesigem Erfolg organisiert, Die WM bietet sich förmlich an, um sowas suf die Beine zu stellen. Das gesamte Umfeld des Teams wächst so zusammen.
    Das Turnier ist absolut "Just for Fun". Absolutes Faiplay ist vorgeschrieben. Es geht nicht um Sieg oder Niederlage, es geht nur um den Spaß. Informiere dich vorher bei deinem Verein über versicherungstechnische Formalien. Dies ist ein "Training" und somit beim Verband nicht meldepflichtig (Frage aber besser nochmal im Verein):

    Oragnisation eines Teamturniers für eine Jugendmannschaft:

    1. Einen Tag aussuchen. Ich empfehle den Samstag vor Beginn der WM oder den Samstag nach dem Eröffnungsspiel der WM. Empfehlung: Am Vormittag!

    2. Dauer ca. 3 Std. anschließend Nudelschlacht oder Grillen mit allen Teilnehmern. Die Teilnehmer tragen die Kosten für das Essen alleine.

    3. Den Kindern gut formulierte Einladungen mitgeben. "Einladung zur Team-WM".

    4. Eingeladen werde: Die Kinder aus Team, Eltern (Väter und Mütter), Geschwister (Jungs und Mädchen), Freunde und Freundinnen der KInder und andere Personen, die dicht am Team sind (Schiedsrichter, Jugendwart, Platzwart o.a.). Keine einfache Aufgabe, diese Leute zu motivieren. Besonders bei Müttern ist Überredungskunst gefordert. Aber sagt erstmal eine zu, ziehen andere schnell mit. Ich empfehle, auf das Tragen von Fußballschuhen zu verzichten.

    5. Gespielt wird auf Kleinfeld, ohne irgenwelche taktische oder andere Vorgaben. Das Kleinfeld ist gekreidet, Eckfahnen und Tornetze sind vorhanden. Jetzt wirkt das ganze professionell. Spielmodus: jeder gegen jeden oder Gruppen mit Endspiele, alles ist möglch. Für Getränke ist gesorgt (LOGISCH: Kein Bier und Alkohol). Jedes Team sollte nach Möglichleit ein Trikot bekommen.

    6. Der Trainer und Co-Trainer des Teams sind die Schiedsrichter. Pfeife, gelbe Karte und gute Laune sind selbstverständlich. Strafstoß kann auch mal da gegeben werden, wo nichts war, nur nicht übertreiben.

    7. Bildet die Teams so, dass jeder Teilnehmer viel spielt. Wenn möglich: Ein Team nur Väter mit Geschwistern und Freunden , ein Team nur Mütter mit Geschwistern und Freunden, ein oder zwei Teams aus dem Team selbst. Versucht es einfach mal mit diesen Mannschaften, ein riesiger Spaß! Jedes gebildetet Team erhält den Namen eines WM-Teilnehmers, das Team der Mütter ist Deutschland.
    Es ist sogar möglich, dass sich deine Kinder selbst coachen. Auswechslungen nehmen sie selbst vor. Versuch es mal, du wirst dich über einige Kinder wundern.

    8. Preise: Selbsterstellte Urkunden für jeden Teilnehmer oder einfach nichts, der Spaß reicht eigentlich schon.


    Was bringt das Ganze? Nur vier Beispiel: Der Platzwart spielte bei dem Turnier und war uns ab sofort wohlgesonnen. Ein Vereinsschiedsrichter für ein Freundschaftsspiel in der Zukunft = Kein Problem. Autos für Auswärtsfahrten, wieviel benötigst du? Nachwuchs= Unterhalte dich mal mit den mitgebrachten Freunden und Freundinnen in den Spielpausen!

    Zitat:


    Jopague57 schrieb am 12.05.2006 22:37
    Ich denke, das Die Vereine sicherlicht nicht Public mahen, das sie einen guten Spieler haben, deswegen hat derjenige auch schlecht chancen, dann gesichtet zu werden. Der Verein will einen guten Sdpieler natürlich auch halten.

    Das die Mannschaften heutzutage Mehr Robuste spieler haben, habe ich schon Öfters gehabt. Technik soll nicht mehr so groß geschrieben sein, sondern die Robustheit. Größe und sowas. Verstehe nicht ganz Warum vielleicht wisst ihr ja warum. Ich denke beides hat seine Vorteile, aber dennoch würde ich nicht nur auf Körperliche stärke setzen. Ich setze eh aufs zusammenspiel Aber das ist ein anderes Thema.

    Vo Sparkassen Cup habe ich schonwas gehört. Hat user Verein auch jetzt dran Teilgenommen gehabt. Aber ich denke auch da wuird nicht schon in der ersten Runde geguckt. zumindset nicht bei allen Vereinen. Ist natürlich ne gute Idee gewesen so etwas zu machen.

    ICh denke aber auch vielleicht mehr an größere, ältere Spieler, denn auch die können sich erst zu späteren Zeitpunkten entwickelt haben und auch in eine Dorfverein. Es gbiobt nur Spieler, die zum frühen Zeitpunkt gesichtet wurden und je älter mann wird, desto weniger chancen hat man aus einen Dorfverein raus zu kommen.




    Oh, oh .... dieser Eintrag ist aber voll daneben gegangen. Es ist kaum verständlich, was du sagen willst. Tu uns mir den Gefallen und lese deine Einträge nochmal durch, bevor du sie erstellst.




    Zitat:


    Big Bopper wrote on 12.05.2006 08:06
    Moin,

    ......

    Doch es kommt immer auf die Altersklasse an. Jeder sollte bei seinen Posts die Altersklasse nennen für die er spricht.

    ........uf mehr. Erfolg ist damit nicht nur gewinnen gemeint. Ich hatte bis vor kurzem eine jünger




    Ich glaube dies ist ein sehr guter Hinweis.
    Wer möchte, und es wäre wirklich hilfreich, kann nach erfolgter Anmeldung (Ist nur dann immer oben auf der Startseite sichtbar) unter:

    "Mein Profil" ----->Profil bearbeiten -------> alternativer Rang ------->Haken setzen bei "öffentlich" die Altersklasse angeben, für die er spricht.

    Der Hinweis erscheint dann bei Postings immer unter dem Usernamennamen.

    Zitat:


    Big Bopper wrote on 12.05.2006 08:06
    Moin,

    reden ist gut und wichtig.

    Doch es kommt immer auf die Altersklasse an. Jeder sollte bei seinen Posts die Altersklasse nennen für die er spricht.

    Bei kleineren Kids, bis E- oder D-Jugend. kannst Du noch soviel reden. Da spielen einfach Faktoren eine Rolle (Schule, Eltern, andere Interessen, Kumpels usw.). Und diese Faktoren kannst Du als Trainer kaum beeinflussen.

    Generell macht Erfolg gierig auf mehr. Erfolg ist damit nicht nur gewinnen gemeint. Ich hatte bis vor kurzem eine jüngere E-Jugend am Start. Die hatte ich über 3 Jahre soweit bekommen, das sie wirklich etwas lernen wollten. Die Motivation stieg bei jedem gelernten Trick, bei jedem gelungenen Doppelpass usw. weil ich nur darauf geachtet habe. Die Kids merken dann sehr schnell: da geht was, da bleibe ich dabei.

    Positiver Nebeneffekt: die Eltern sind auch zufrieden und lassen Dich in Ruhe arbeiten.

    Nur wenn z.B. von Zuhause nichts kommt, dann kannst Du noch so gutes Training machen oder noch soviel reden.

    Trotzdem bin ich der Meinung: es hängt sehr viel (zu viel?) von der Persönlichkeit/dem Engagement des Trainers ab. Wenn dann noch die Trainingsinhalte stimmen, da kann dann schon eine funktionierende Mannschaft entstehen.

    P.S.: Kleine Geschichte zur Motivation: Ein Junge, damals noch in der F-Jugend, sollte mit seinen Eltern einen Familienausflug machen. Die kündigten ihm das auch rechtzeitig an. Und was sagte der Junge: ich kann nicht mitfahren, wir haben da ein Spiel! Das hat er konsequent gegenüber seinen Eltern durchgezogen. Am Tag fuhren die Eltern ihre Paddeltour, der Junge war pünktlich beim Spiel. Und das Spiel wurde dann auch noch der absolute Knaller. Er schoss gleich in der ersten Minute das 1:0, liess dem noch 2 weitere Tore und 3 Vorlagen im Spiel folgen und wir gewannen mit 11:1. Was meint ihr wohl, wie einige Eltern da geschaut haben....?




    Erstmal "Herzlich Willkommen" hier im Forum!

    Stimme ich dir 100% zu. Wir sollten immer bedenken: Erfolg macht alle glücklich, ein guter Trainer beweist sich in Krisenzeiten. Bei Erfolg kann man viele Dinge durchsetzen, aber wehe der Erfolg hält nicht an.
    Für deine "kleine Geschichte" könnte ein neuer Thread in der Area Konflikte aufgemacht werden. Umgang mit den Eltern, sehr wichtiges Thema.

    Zitat:


    4-5 wrote on 12.05.2006 16:45
    Ich halte auch nichts von Strafen im Jugend- und Kinderfussball. Aber mein Vorgesetzter will immer wieder einen Spieler (der leider zimlich schlech und unmotivirt ist) bestrafen. Nur mit extrem viel Mühe kann ich ihn davon abhalten. Aber er wird doch ganz bestimmt nicht besser und motivirter wenn wir ihn bestraffen oder? :evil:




    Schlecht und unmotiviert? Hört sich nicht gut an, beschreibe mal etwas genauer. Wer ist dein "Vorgesetzter"? Hört sich nicht wirklich gut an.