Hallo ht, Herzlich Willkommen im Forum.
Um Missverständnisse zu vermeiden:
Als ich das Thema eröffnet habe, viel es mir sehr schwer auszudrücken, wie ich die Kinder bezeichen soll. Mir fiel hierzu nur der Ausdruck "schwächere" ein.
Jeder Trainer kennt das: Aus "schwächeren" Kinder werden mit zunehmenden Alter Leistungsträger.
Trotzdem stand jeder Trainer schon vor dem Problem:
Dein Team führt knapp in der zweiten Halbzeit und du schaust deine Auswechselspieler an. Dir ist klar, du musst wechseln, um jedem Kind genügend Spielanteile zu geben, läufst aber Gefahr, dein Team durch diesen Wechsel extrem zu schwächen und das Spiel zu verlieren. Und jetzt?
Wie gehe ich bloß damit um?
Kinder aussortieren weil sie, sagen wir ruhig "absolut unsportlich" sind? Vor dieser Situation stand ich schon, mit einem behinderten Kind. Ich wollte mit den Eltern sprechen, sehr oft. Dieses Kind war absolut glücklich im Team und das Team hat das Kind in seine Mitte aufgenommen, allerdings nur vor und nach den Spielen. Im Training wollte niemand mit diesem Kind in einer Gruppe trainieren. Die soziale Bindung war da, aber nicht die sportliche. Ich hätte es niemals übers Herz gebracht, dieses Kind auszuschließen, obwohl es für die sportliche Entwicklung des Teams besser gewesen wäre. Im D-Jugend Alter verließ das Kind dann freiwillig den Verein. Manchmal denke ich, ich hätte anders reagieren müssen.
Beiträge von Uwe
Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
-
-
Die ersten Reaktionen gab es:
Neururer lächelte in einer Talkshow als er auf Klinsmanns Methoden und Kritik angesprochen wurde und sagte: "Was Klinsmann macht, damit haben wir schon vor sechs Jahren aufgehört!".
Daum sagte wegen der vielen langweiligen Spiele: "Die Trainer müssen sich bewusst sein, dass sie eine Verantwortung für den Fußball haben. Begeisterung für diesen Sport schafft man so nicht. Dann gehen die Kids lieber skaten. Ein 5:2 ist immer besser als ein 1:0"
Bis hierher läuft alles so, wie ich es mir gewünscht habe: Der Erfolg stellt sich ein, etwas besseres konnte gar nicht passieren. Ich bin kein Klinsmann Fan, aber seine Trainingsmethoden und seine Art Fußballspielen zu lassen, da gehe ich voll mit.
So macht Fußball wieder Spaß und so kommen die Kids auch wieder in die Vereine. Das "Die 0 muss stehen" damit lockt man keine Kinder zum Fußball, es passiert ja nichts. Die Spiele finden in erster Linie zwischen den Strafräumen statt. Deshalb hoffe ich, dass hier ein Umdenken stattfindet.
Ich bin gespannt, ob Klinsmann seiner Linie auch gegen Argentinien treu bleibt und mutig offensiv spielt.
Nochmal zu Klinsmann: Ich wünsche ihm den weiteren Erfolg und das nötige Glück, damit ein Umdenken stattfindet im deutschen Fußball. Bleibt der Erfolg, wird es sehr laut werden, denn Klinsmann ist kein Mensch, der ruhig bleibt. Dies war nicht immer eine positive Eigenschaft in den letzten Monaten, aber gerade diese Unruhe ist jetzt für die Förderung junger, talentierter Spieler und dann hoffentlich für den Kinder- und Jugendfußball einen große Chance.
Die Kritik darf aber nicht bei den BuLi-Vereinen aufhören.
-
Erstmal werde wieder richtig gesund.
Dann suche dir einen Verein, der in einer höheren Klasse spielt, egal ob in der Türkei oder in Deutschland. Solltest du talentiert genug sein, wird man dich aufnehmen und dein Talent fördern.
Mit viel Fleiß spielst du dann später in dem Verein, der deinem Talent entspricht.
Es wird nicht funktionieren bei den Topvereinen vorbeizuschauen, egal ob bei Besiktas, Bayern oder Liverpool. Der Weg beginnt "unten" und dann arbeite dich nach oben.
Trainingstipps für dein Vorhaben gibt es nicht, jedenfalls nicht von mir! -
Hallo chulian,
wenn du sportlich aktiv bist, solltest du doch schon fit sein.
Gehe einfach zu deinem alten Verein und lasse dich dort weiter ausbilden, oder suche dir einen guten anderen Verein.
Mit Trainingsfleiß und guten Leistungen kommt die Leistungsklasse wieder ganz von allein. Bitte deinen Trainer um Tipps, was du zusätzlich zum "normalen" Training machen kannst.
Nur mit Einzeltraining kommst du nicht weiter, das ist nur verschenkte Zeit.
Glaube an dich, kämpfe für dein Ziel, dann klappt das schon. -
Ich habe aus einem anderen Thread ein Thema neu aufgegriffen:
Wie sieht es mit den Spielanteilen von "schwächeren" Kindern aus?
Meine Meinung sollte aus anderen Beiträgen klar sein.
Es gibt ganz entscheidene Punkte, die den Einsatz von diesen Kindern erschweren. Vielleicht gibt es auf die nachstehende Fragen Antworten, die unerfahrenen Trainern die Möglichkeit geben, mit den leistungsschwachen Kindern vernünftig umzugehen.
1. Der Leistungsdruck. Spiele sollen gewonnen werden! Durch den Einsatz "schwächerer" Kinder bringe ich den Erfolg in Gefahr. Kann jeder Trainer damit umgehen?
2. Einige Eltern. Sie verstehen nicht, warum man sein Team freiwillig schwächt.
3. Das Team. Kann jedes Kind im Team wirklich damit umgehen, wenn Spiele freiwillig "verschenkt" werden?
4. Das "schwächere" Kind. Wir wissen alle, Kinder können im Umgang miteinander brutal sein, weil sie sehr ehrlich sind. Laufe ich nicht Gefahr das Kind ins soziale Abseits zu stellen?
5. Bis zu welcher Altersklasse kann ich einem leistungsschwaches Kind genügend Spielanteile bieten? Ist es nicht manchmal besser, offen die Schwäche anzusprechen bis hin zur Empfehlung, sich eine andere Sportart zu suchen? -
ALi-MansiZ
Beantworte mir doch bitte einmal folgende Fragen:
1. Welche Verletzung hast du genau?
2. Ist der Verein in der Türkei auf dich zugekommen, oder gehst du aus eigenem Antrieb in die Türkei?
3. Was willst du trainieren?
4. In welcher Spielklasse spielst du jetzt und wo spielt der Verein in der Türkei? -
fluegi11
Auf den Punkt gebracht, so sieht es hier aus.
Keine einheitliche Regelungen und die Vereine sind froh, überhaupt Trainer zu finden. Insofern wird auch keine Ausbildung verlangt und somit nicht durchgeführt. Für Materialien fehlt den Vereinen das Geld. Sie halten sich häufig finanziell gerade über Wasser, deshalb von mir kein Vorwurf an die Vereine. -
Zitat:
Däniel schrieb am 25.06.2006 11:52
Aber was macht man wenn jetzt, wenn jemand in eine mannschaft kommt wo schon seit "langem" Großfeld gespielt wird. Wenn er/sie nicht grad Ausdauer für Großfeld hat. Wenn man ihm/ihr die Ausdauer schnellstmöglich geben muss???
Gar nichts machen, wie Markus schreibt, über die Praxis kommt der Erfolg. Viel wichtiger ist es, die veränderte Regeln und eventuell Taktik zu schulen. -
Solche Trainer findet man immer mal wieder. Selbstdarsteller, viel Show, die kann du vergessen. Das ist nicht der Normalfall, wäre auch schlimm für die Kinder. F-Jugend und solche Aussagen, das ist einfach nur noch lächerlich.
Ein anderes Thema ist der Einsatz von "schwächeren" Kindern. Sowas entsteht durch den Erfolgsdruck, den einige Trainer haben. Bei diesen Trainer wäre es besser, sie bleiben zu Hause.
Hast du als Tipp für weitere Infos über die Führung von Kindermannschaften, das Lesen von einigen Beiträgen hier im Forum hinterlassen?
-
Respekt hört sich irgendwie so negativ an.
Die Kinder müssen dich als Trainer akzeptieren. Aber allein das reicht auch nicht, sie müssen an dich glauben und spüren, dass du Fußball lebst.
Du bist Trainer, Kumpel, Pädagoge und besitzt absolutes Fachwissen (In den Augen der Kinder).
Du darfst keine Arroganz ausstrahlen und die Kinder dürfen keine Angst vor dir haben.
Du bist das Vorbild, auch am Spielfeldrand und im Vereinsleben.
Du besitzt gute Umgangsformen.
Du gibst auch mal eigene Fehler zu.
Du bist gerecht. Entscheide sachlich, nicht emotional.
Wer das schafft, hat den Respekt der Kinder sicher. Und da niemand perfekt ist, sollte eine gute Mischung ausreichen. -
@ Thomas
Das sehe ich ähnlich, zumindest bei der E- und F-Jugend. Wie ich beschrieben hatte, konnte ich glücklicherweise eine D-Jugend auf Kleinfeld spielen lassen. Erst hier fängt es wirklich an, das taktische Verständnis zu schulen.
Durch veschiedene Varianten konnte ich den Kindern das Positionsspiel veranschaulichen. Sie hatten (ALLE) kein Problem aufs Großfeld zu wechseln. In der C-Jugend kamen dann einige von den Kindern in einer Mannschaft, die schon seit E-Jugend auf Großfeld spielten. Es war kein Unterschied zu bemerken, ganz im Gegenteil. Das taktische Verständnis war viel stärker ausgeprägt. Vielleicht Zufall, aber so habe ich es erlebt.
Ich treibe es mal auf die Spitze: Bis einschließlich E-Jugend ein lockeres 3-3 oder 2-2-2. Ab D-Jugend die Systeme häufiger wechseln. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, aber wo wird in der D-Jugend noch auf Kleinfeld gespielt? -
Über den nachstehenden Link ist ein Überblick der Trainerausbildungen vom DFB zu finden.
Trainerausbildung DFB
Eine Ausbildungspflicht für jüngere Jahrgänge gibt es nicht. Hier in Deutschland ist jeder Verein froh überhaupt jemanden zu finden, der eine Kindermannschaft trainiert.
@ fluegi11
"...In der Schweiz sollte duch diese Regelung kein Trainer eine Mannschaft führen zu der er nicht fähig ist...."
Bedeutet das "sollte", es ist keine Pflicht? Dann liegt es auch bei euch an den Vereinen und den Personen die Ausbildung voranzutreiben. -
Ich halte vom Cooper-Test gar nichts.
Welche Aussagekraft soll hier in Hinsicht auf das Fußballspiel getroffen werden?
Der Test sagt nur sehr eingeschränkt etwas über die fußballerische Fitness aus. Und bitte, lasst das bei den "Kleinen".
Welche Tests sind denn nach eurer Meinung besser? -
Thomas, ich lege vom Alter nochmal fast 4 Jahre drauf.
Sich Respekt durch das Siezen zu verschaffen? Dann läuft irgendetwas falsch.
Wir verbringen unsere Freizeit miteinander, da ist das Siezen völlig fehl am Platz. -
Also, nur keine Skrupel,
wie wärs denn mit Bücher- oder Zeitschriftentausch.
Kann mir jemand zur Qualität der Videos "Fußball pur" etwas sagen? Ich habe hier ein tolles Angebot vorliegen. -
fluegi11 = Alles Top Übungen, die du aufgeführt hast.
Ein bißchen kann ich auch dazu beisteuern. Nachstehend nur eine kleine Auswahl an Übungen von Soccerdrills.de. Sämtliche Übungen habe ich in der Praxis durchgeführt. Mit ein bißchen Fantasie lassen sich die Übungen weiter ausbauen. Probiert sie einfach aus.
zu 2 Ball fangen:
Aus der Bewegung:
Mit anderen Bewegungen gut zu kombinieren-------------> Paarübung
zu 3 Laufschule:
Linienlauf - Bei korrekter Ausführung = TOP
Aufbauende Übungsform --------------------> Linienlauf
Reifenlauf - Bei korrekter Ausführung = TOP
Aufbauende Übungsform ---------------------> Reifenlauf
zu 5 Curling: Haben wir auch
-----------------> Curling
zu 6 Reaktion/Orientierung: ------------------> Torschuß auf Trainerzeichen
Fangen/Reaktion/Orientierung
Bei korrekter Ausführung = TOP
Aufbauende Übungsform ---------------------> Shakehands
Die Spieler bewegen sich frei im Raum. Alle Spieler haben einen Ball. Ca. die Häfte der Übenden trägt den Ball, die andere Hälfte dribbelt mit dem Ball. Begegnen sich zwei Spieler (einer hat keinen Ball), wechselt der Ballbesitzer durch Zuspiel und/oder Zuwurf. Zuspiel oder Zuwurf nur auf Blickkontakt.
-
Ähnliches wie Dirk habe ich auch erlebt, auch mit einem Mädchenteam.
Unglaublich guter Fußball, sehr gutes Klima im Team, fantastische Trainingsbeteiligung, alles lief fast perfekt.
Also kurz: Ich habe mich blenden lassen. Ein Mädchen, vielleicht das größte Talent, beeinflusste unbemerkt das gesamte Team. Verschiedene Mädchen wurden gegeneinander, durch das Verbreiten von Unwahrheiten, aufgehetzt. Dem Mädchen fehlte jegliches vernünftiges Sozialverhalten.
Ich war davon nicht betroffen und habe es dehalb nicht bemerkt. Eines Tages kam es dann zum großen Knall. In einer Mannschaftsbesprechung kam die ganze Wahrheit auf den Tisch, was beinahe die Auflösung des Teams bedeutet hätte. Wir einigten uns, es weiterhin geneinsam zu probieren. Dies war, das gebe ich zu, auch für mich der einfachste Weg, erfolgreich weiter zu arbeiten, ohne ein großes Talent zu verlieren.
Aber genau das war der Fehler. Das beschriebene Mädchen bekam im Team kein Bein mehr auf die Erde und verließ nach quälenden Wochen den Verein. Es war wie eine Erlösung für alle. Die Mädchen waren erst jetzt eine wirkliche Einheit, der Erfolg stellte sich trotzdem, oder gerade deshalb, ein.
Wenn ich jetzt an diese Zeit zurückdenke, stelle ich mir eine Frage: Habe ich es wirklich nicht bemerkt, oder wollte ich es nicht merken, weil das Mädchen sehr talentiert war? Ist auch egal, wir hatten ein gutes Jahr verschenkt und die Mädchen hätten viel mehr Spaß im Team gehabt. Was ich daraus gelernt habe? Das passiert mir nie wieder. Jeder noch so große Erfolg kann den Spaß und die Freude am Fußball nicht ersetzen.
Dirk
Viele Eltern sind nicht so schlecht, wie wir sie teilweise machen. Versuche die öffentlichen und häßlichen Äußerungen zu unterbinden. Gerade im Internet hast du sonst viele Monate etwas davon, dass habe ich damals auch gelernt. Du bekommst so keine Ruhe ins Team.
-
Die längste Erfahrung auf Kleinfeld und das wird dich freuen, Big Bopper, hatte ich mit einer D-Jugend Mannschaft. Warum und weshalb gehört hier nicht zu deiner Frage.
Zum Spielsystem:
Wir haben grundsätzlich alles gespielt. Dies ging über die "DFB-Norm" 3:3, über 2:2:2 bis hin zum 4:2 oder 2:4. Aus dem 3:3 habe ich bewusst oft ein 1:3:3 gemacht, was bedeutet, dass der Torwart häufig ins Spiel einbezogen wurde. Die Taktik war stark vom Gegner abhängig. Auch bot sich gegen unterlegene Teams die Möglichkeit an, eine Taktik anzuwenden, die ein zweistelliges Ergebnis verhinderte.
Dies geht vielleicht auch erst ab D-Jugend, um das Verständnis für Positionsspiel und Taktik zu entwickeln.
Ich glaube aber, welches System gespielt wird, ist nicht so wichtig. Der Ansatz war, dass alle Spieler auf verschiedenen Positionen spielen, um die Kinder nicht zu früh festzulegen. Nach einiger Umgewöhnungszeit durch die Vorjahre, gab es kein Murren mehr, wenn ein eingefleischter Angreifen plötzlich Verteidiger spielen musste. Ein "Auf der Position kann ich nicht spielen" gab es nicht. Die Jungs, die über die Flegeljahre in die Herren gerettet worden sind, zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit aus und sind auf verschiedenen Positionen einsetzbar.
In einem anderen Beitrag hier im Forum schrieb (ich habe jetzt keine Lust zu suchen) jemand ein Argument fürs 2:2:2, das mir gut gefallen hat.
"Für die Umstellung auf Großfeld stelle ich im Mittelfeld und in der Abwehr jeweils zwei Kids dazu und schon geht es ohne große Umstellung weiter."
Big Bopper = Ich habe doch noch im Forum gesucht = Das warst du! -
3,5 Jahre - dann sind deine Kids ja ausgewachsen.
Solltest du nach Wilhelmshaven ziehen, dort gibt es auch Clubs die engagierte Trainer suchen. Du merkst, ich gebe nicht auf.
Dann verbinde doch deinen Abschied mit der Mini-WM. Gebe einfach einen aus, kann man ja auch selbst mitbringen, das spart Geld. Falls doch ein Filmabend daraus wird, versuche mal den Film "Wilde Kerle" irgendwo auszuleihen. Hat was mit Fußball zu tun, den Kids gefällt es, muss ja nicht deinen Geschmack treffen.
Dann warte ich schon gespannt auf deinen Bericht von der Mini-WM.![Freude :]](https://www.trainertalk.de/images/smilies/pleased.gif)
-
Maggi
1. 0:11 Klatsche!
Auch wenn es schwer fällt, ich weiß das, aber nehme aus solchen Spielen das Positive mit und sage es den Mädchen.
2. Sehe die Meinung der Mädchen nicht als Aufforderung zum "Draufhauen". Anfeuern und unterstützen sollst du sie, alles andere ist Unsinn. Keiner mag es, angeschrien und beschimpft zu werden. So wie du dich hier darstellst, bist du auch nicht der Typ dafür und das ist gut so.
3. Versuche nicht, den Mädchen deine Meinung zu diktieren. Sie müssen die Verhaltensregeln verstehen, als eigene Meinung annehmen und dann gemeinsam umsetzen. Setze dich in einer Mannschaftsbesprechung einfach nur als Moderatorin dazu, wenn Team-Probleme besprochen werden. Die Mädchen sind in der Lage selbst Lösungen zu finden.
ich habe gute Erfahrungen bei Diskussionen über den Text Sozialverhalten gemacht. Unter "Soccerdrills-geschlossener Mitgliederbereich" sind ja noch tolle Ergänzungen zum Text gemacht worden.
4. Vorsicht vor "Quertreibern". Lies mal den Beitrag von Dirk unter "Konflikte". Schiebe die Gespräche nicht auf die "lange Bank". Dies ist mir auch schon passiert.
5. "Ich kann nicht mehr....!" =Kenn ich! Auch, wenn ich dafür hier Prügel kassiere = Typisch Mädchen.
Es gibt bei (wenigen) Mädchen, häufiger als bei Jungs, andere Gründe als "Ich will Sport treiben" um mit dem Fußballspielen zu beginnen. Es ist schick und kommt bei Jungs gut an. Rede auch mit diesem Mädchen und frage es, was es will. Meistens verlieren diese Mädchen schnell die Lust am Fußballspielen, ziehen vorher aber das halbe Team nach unten.
6. Wenn du in den Ferien eine fußballfreie Zeit hast, versuche dir ein Trainingskonzept für die nächste Saison aufzubauen und ziehe das durch. Viel Arbeit, ich weiß, aber es bringt dein Team nach vorne.
Alles sehr theoretisch und deshalb hört es sich so einfach an. Aber es sind Ziele, die einen Versuch wert sind.
