Beiträge von Uwe

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    @ fluegi11
    Ich glaube husky hat das nicht ganz so krass gemeint, er hat nur gefragt: "Was soll man da nur tun? Soll man jedes mal vom Platz gehen?"
    Ansonsten stimme ich dir in den wesentlichen Punkten zu.

    1. Das Spielfeld zu verlassen, darf nur in absoluten Ausnahmefällen geschehen. Die Benachteiligung durch den Schiedsrichter ist ein völlig subjektives Gefühl. Als Veranstalter eines Turniers habe ich es bereits erlebt, dass ein Team abreisen wollte, weil es sich benachteiligt fühlte. Bei einem Spielstand von 1 : 8 kann das passieren.

    Aber ich habe es auch erlebt, dass Kinder der Gegenmannschaft vom Trainer und auch Eltern zum Foulen aufgefordert wurden. Hast du dann einen Schiedsrichter, der die Lage nicht im Griff hat und auch nicht handelt, dann wird es zumindest schwierig. Ich halte dies aber für Ausnahmefälle, oder belehrt mich eines Besseren.

    2. Kinder müssen lernen, mit Fehlentscheidungen zu leben. Ich bekomme aber eins nicht zusammen: Kinder sollen lernen, sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren und das Fairplay einzufordern. Auf der anderen Seite sollen absichtlich (und sowas gibt es) verpfiffene Spiele kritiklos hingenommen werden. Na gut, ich erkläre das damit, dass Fußball keine demokratische Sportart ist.

    3. Der Ansatz dieses Thema war ein Aufreger von Stanko über ein Spiel. Dazu gaben dann Markus als ausgebildeter Schiedsrichter und Big Bopper ihre Meinung ab.
    Insbesondere bei Big Bopper spielt eine Menge Frust mit, oder Big Bopper? Letztendlich sind wir gegen verpfiffene Spiele und gegen grobe Verstöße gegen das Fairplay machtlos, da gebe ich Markus recht.

    4. Alle müssen sich, wenn es um Fairplay geht, an die eigene Nase fassen: Die Trainer, aber auch Schiedsrichter und Eltern.

    Meine Meinung dazu ist (daraus entstand auch der Text im geschlossenen Mitgliederbereich):
    Ich fordere von den Schiedsrichtern nichts anderes als die Schiedsrichter von uns: Voller Einsatz, egal welches Spiel ich pfeife und Einhaltung des Fairplays. Das erwarten wir von unsern Kindern auch: Ich kann einen schlechten Tag haben, aber das Bemühen muß erkennbar sein.
    Auch das Schiedsrichterwesen ist nichts besonderes, denn wir sollten alle ein Ziel haben: Das Wohl der Kinder.

    Auch mit solchen Übungen kannst du den Druck auf die Kinder erhöhen. Die Technik sollte schon einigermaßen automatisiert sein. Entspricht vom Zeitpunkt ca. knapp vor dem Punkt 3 von fluegi11, allerdings ohne Körpertäuschung und noch kein echter Zweikampf. Hängt auch ein wenig vom Zuspiel des Trainers ab. 8) Fordere nach dem Zuspiel einen direkten Torschuss, Dribbling ist nicht erlaubt. Die Laufwege dürfen nicht zu weit sein.

    Zum Thema zurück:

    Straftraining? Sobald Training als Starfe durchgeführt wird, wie soll dann ein Kind das Mannschaftstraining als Freude empfinden. Das Wort "Training" darf nicht negativ belegt sein.
    Also: Weg mit Starftraining im Kinderfußball.
    Wie hört sich das an: Sondertraining für einzelne als Lob? Training ist etwas tolles, so sollte es sein.

    Das sehe ich genauso und habe auch entsprechende Erfahrungen gemacht.
    Mädchen beginnen immernoch viel zu spät mit dem Fußballspielen. Aber woran liegt das?

    Erlaubt das Umfeld den Mädchen das Fußballspielen nicht oder unterstützt diese Idee nicht genügend?

    Ist es den Eltern immer noch unangenehm sagen zu müssen: "Unsere Tochter spielt Fußball".

    Ein wichtiger Grund ist aber, dass viele Mädchen nicht in gemischten Teams spielen möchten. Leider gibt es noch immer nicht genügend jüngere Mädchenteams.

    Wäre es für Mädchen nicht fördernd für die Leistung in Jungsteams zu beginnen? Diese Meinung ist weit verbreitet!
    Ich glaube, dieses Argument gehört in die Mottenkiste.

    @ fluegi11 - Erstmal Grüezi und Willkommen
    Schöne Steigerung im Übungsaufbau, gefällt mir gut.

    @ Jopague57
    Dann werde ich mal die Daumen drücken fürs Spiel.

    Stanko
    Wie ich das kenne!
    Markus
    Klasse, dass du auch Schiedsrichter bist. Habe da noch eine Menge Fragen.
    Big Bopper
    Da gehe ich mit, glaube aber das der Regelfall anders aussieht. Ich habe meinen Idealismus noch nicht aufgegeben (Habe ich irgendwo schon mal gelesen) :D .

    Viel Frust, aber die Schiedsrichter haben es oft auch mit den Trainern nicht einfach.

    Wie kann ich in solchen Fällen denn reagieren, wenn ich das Gefühl habe, betrogen zu werden?
    Fairplay, dass muss ich einhalten, auch wenn andere es nicht tun.
    Ich habe meine Meinung in den geschlossenen Mitgliederbereich verschoben. Dort gibt es ein paar Worte, die noch nicht auf Soccerdrills erschienen sind.
    Wenn ihr Frust abbauen wollt, helft mir den Text zu vervollständigen. Ich halte dann den Kopf dafür hin. :D

    Zitat:


    Jopague57 schrieb am 21.05.2006 15:38
    Ist ja genauso, als wenn wir den Sportplatz verlassen, bevor jeder das spielfeld verlassen hat. Zumindest im jüngeren Bereich müssen wir ja warten bis sie abgeholt werden.

    Es ist richtig das eine Absage pflicht ist, und wenn auch nur durch eine freund oder mitspieler. Das langt ja auch schon völlig. Oder nicht???




    Ja, sollte ausreichen, aber vorsichtig! Man sollte die Kinder und Ihre Ideen schon kennen. Vertrauen ist gut ....
    Es gibt ja auch noch Handys. Manchal ist ein Anruf bei den Eltern ganz sinnvoll.
    Hier in einem D-Jugend Team ist es vor ein paar Jahren folgendermaßen abgelaufen. Ein Kind kam rund drei Monate nicht zum Training. Auf zufällige Nachfrage bei der Mutter, war diese ganz verwundert. Jedesmal pünktlich zum Training verließ der Junge das Haus mit Sporttasche. So ist das, wenn weder die Eltern noch der Trainer sich kümmern. (Übrigens: Die Sportkleidung war immer verschmutzt - Der Junge hat an alles gedacht :P )

    @ Maggi
    Ich bin Dirks Meinung. Die beste Lösung ist ein Co-Trainer. Ist das nicht möglich hat das Team die große Aufgabe sich selbst zu helfen. Dies geht aber nur über die von Dirk beschriebenen Maßnahmen.

    Du und auch deine Mädchen werden nichts davon haben, es so weiterlaufen zu lassen, wie es momentan läuft. Das verstehen auch die Mädchen.
    Ein großes Leistungsgefälle im Team, bedeutet getrennte Gruppen im Training, zumindest im Haupteil des Trainings.
    Das Warm Up kann, bei richtiger Übungsauswahl, gemeinsam durchgeführt werden, ebenso ein Spiel zum Trainingsende.

    Notorische Spätkommer und Warmgeher:

    Auch hier zunächst das Gespräch mit dem Team suchen. Argumentationshilfen findest du im geschlossenen Mitgliederbereich unter "Sozialverhalten".
    Starte das Training immer pünktlich, egal ob alle Mädchen trainingsbereit sind. Beginne mit Aufwärmübungen, die spannend und interessant für den Beobachter aussehen. Vergesse, zumindest für ein paar Wochen, auch mal die eine oder andere Grundregel. Die "Spätkommer" sollen sich ärgern unpünktlich gewesen zu sein.
    Das "Warmgehen" kannst du so auch gleich erledigen. Bei Übungen, die Laufwege und Richtungswechel enthalten ist die Konzentration gefordert. Wer nicht vernünftig mitmacht, stört den gesamten Übungsablauf für das Team.

    Ein Beispiel: Baue vor dem Training einige Quadrate auf, Seitenlänge 10-12 m reicht. Anweisung zum Richtungswechsel usw. kommen erst von dir, später lasse immer jemanden aus den einzelnen Quadraten die Kommandos geben. Diese Übung lässt sich noch auf viele Bewegungsabläufe umbauen.

    Klicke hier ------> Quadrat


    Gruß

    Uwe

    Zitat:


    Jopague57 schrieb am 14.05.2006 20:39
    Laso meiner meniung nach kann training keine Strafe sein. Alles was gemacht wird, geschieht auf freiwilliger basis. zumindest im Jugendberreich. Ich sage meinen Jungs schon immer, wenn ihr MAL keine lust habt ist das in Ordnung. ich habe auch nicht immer lust. Es solte halt nur nicht zu oft sein. Die Jungs sollen schließlich nicht gedrängt werden. Sonst verlieren sie schneller die Lust dran, deswegen finde ich auch Geldstrafen für unenetschludigtes fehlen nicht in Ordnung..

    Die Jungs sollen Spaß haben und zu nichts gezwungen werden. Es solll aber alles im Gefüge der Mannschaft geschehen. Wenn die mannschaft MAL ein wenig rumalbert soll es so sein.. Wie gesagt es soll halt nur nicht immer sein. Wenn die Kids ihren Spaß haben, dürfte es auch keine PRobleme gene und Probleme vermeiden sollte jeder versuchen




    Mit "keine Lust", stimme ich dir grundsätzlich zu (Aber: Siehe Text "Sozialverhalten" im geschlossene Mitgliederbereich).

    Wenn ein Kind absagt, ist es immer besser, es hat keinen Grund sich eine Lüge auszudenken. So habe ich es immer gehalten und den Kindern und Eltern dies auch gesagt. Aber eine Absage ist Pflicht, egal wie. Es sind schon Kinder auf dem Weg zum Training verschwunden oder verunglückt, was dann?

    Big Bopper
    Da hast du den ganzen Frust rausgelassen.

    Ich kann das, wie Fabian25, nicht so extrem bestätigen. Es gibt einige Eltern, die die Trainerarbeit durchaus würdigen. Es gibt aber auch die, die du beschreibst. Leider wird es selten von diesen Eltern so offen ausgesprochen.

    Abhilfe kann hier ein Elternabend schaffen (Zum Saisonende + Saisonanfanganfang). Damit die Eltern auch kommen, empfehle ich, eine richtige Einladung in schriftlicher Form zu verfassen. Gebe die TOP in der Einladung an.
    "Da kommt ja keiner!", stimmt nicht. Ich habe in einer Einladung als TOP aufgeführt: Anschaffung von Trainingsanzüge, Kostenübernahme von den Eltern. -Schon war die Bude voll.:]
    Bereite ein Statement vor, indem du alles aufnimmst, was der Verein für den Vereinsbeitrag leistet. Erkläre, dass es ohne Hilfe der Eltern nicht möglich ist, das Team optimal zu betreuen.
    Und nicht vergessen zu sagen, was du für deine Tätigkeit an Geld bekommst. Einige Eltern wissen gar nicht, was wirklich los ist.

    Am Ende der Veranstaltung sind dann vielleicht ein paar Elternteile bereit, zukünftig zu helfen. Und wenn nicht? Dann bist du wenigstens ein paar Dinge losgeworden, die du schon immer mal sagen wolltest.

    Gehörte das jetzt eigentlich hierher? ;(

    Auschnitt DFB.de, den gesamten Teaxt gibt es hier: Talentförderung DFB

    Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis siebzehn Jahren dürfen sich angesprochen fühlen. Auf die enorme Zahl von 390 Stützpunkte kommt man, weil eine größtmögliche Flächendeckung erreicht werden soll. Bei bundesweit rund 27000 Vereinen entspricht das durchschnittlich etwa 70 Vereine pro Stützpunkt. Damit ist ein engmaschiges Netz geknüpft, das eine kompakte Sichtung ermöglicht. „Jedes Talent soll überall die gleiche Chance haben, gesichtet und gefördert zu werden“, sagt Gerhard Mayer-Vorfelder. Etwa 22.000 Jugendliche werden jährlich von der Sonderförderung profitieren. Um sie werden sich rund 1.200 lizenzierte Trainer kümmern. "Mit dem Talentförderprogramm möchte der DFB talentierte Spieler durch ein qualitativ hochwertiges Training sowie fachlich geschulte Trainer frühzeitig sichten und ausbilden. Gerade D-Junioren lernen anspruchsvolle Techniken besonders schnell", sagt DFB-Jugendkoordinator Michael Skibbe.

    Wer kennt sich aus? Wie ist die Arbeit der Stützpunkte?

    Kölner Stadtanzeiger, 12.08.04

    „In Frankreich gibt es 500 Sportinternate landesweit, das Training findet während der Woche in der Schule statt, nur am Wochenende erscheint der Jungkicker in seinem Heimatverein, und er darf erst mit 15 Jahren zu einem Lizenzklub wechseln", erläutert der Talentexperte, „dieses Modell überzeugt, ist aber nur in einem zentralistischen System möglich. Bei uns hemmen die unterschiedlichen Schulsysteme der Bundesländer ein solches Vorgehen." Die sportbetonten Schulen in den neuen Bundesländern weisen nach seiner Ansicht den richtigen Weg, im Westen gäbe es nur vereinzelte Initiativen wie in Schalke oder in Köln und Leverkusen. „Flächendeckend können wir mit Frankreich derzeit nicht mithalten, qualitativ und quantitativ wird an den wenigen Schulen zudem sehr unterschiedlich gearbeitet", sagt Iraklis Metaxas.

    In den Niederlanden werde ebenfalls ein Konzept zentral umgesetzt, wie im übrigen auch die Trainingsinhalte. In diesem Punkt habe sich in Deutschland im übrigen Ähnliches durchgesetzt, auch wenn es länderspezifisch immer noch Schwerpunkte gäbe. „In den Niederlanden steht der Aspekt der Kreativität und Spielfreude beim Üben im Vordergrund, in Frankreich baut man auf das Wiederholen von Technikformen", so Iraklis Metaxas, der in Velen aber besonders von einer Demonstration eines belgischen Projektes angetan war.

    Zwei Mitarbeiter der Universität Brüssel entwickelten dort eine Software, die jedem Verein ermöglicht, in allen Bereichen sofort zu überprüfen, ob gut oder schlecht gearbeitet werde. Dazu habe die hohe Objektivität der Daten ihn sehr beeindruckt. „Qualitätssicherung in der Talentförderung gibt es in dieser Form bei uns nicht", findet der Stützpunktkoordinator, der für die Erkenntnisse der Tagung beim DFB werben will.

    SOFTWARE? Welche Software?

    Fabian25
    Erstmal "Danke" für das Lob. Ich hoffe im Laufe der Zeit werden sich noch ein paar Trainer hierher verirren. Aber für eine Woche offiziell im WEB, ist das schon ganz ok. Mir gefallen die Diskussionen hier besonders gut, auch wenn die Grundeinstellung der User sich sehr ähneln. Der Trainerfrust ist in vielen Beiträgen spürbar.

    Aus meiner Sicht beginnt sinnvolle Talentförderung erst ab dem C-Jugendbereich... = 100% Zustimmung.

    Zu Holstein Kiel: Dieses Problem gibt es in jeder etwas größeren Stadt. In Lübeck = VfB Lübeck, in Hamburg = HSV + St. Pauli.
    Eine Abwerbung, wie du sie beschreibst, im F+E+D-Jugendbereich ist allerdings ungewöhnlich und eine Katastrophe. Die Folgen hast du ja beschrieben. Habe ich so noch nicht gehört.

    Meistens beginnt das Interesse ab C-Jugend und dann wird es wirklich schwierig. Wie soll ich das beworbene Kind an meinen Verein binden? Sollte ich es nicht besser ziehen lassen, damit es vielleicht eine Chance hat, sich fußballerisch zu entwickeln?
    Ich habe dies auch erfahren müssen und es ist schwer, dies als Trainer wirklich objektiv zu betrachten. Man will sein Team ja auch nicht schwächen.

    Pro Abschaffung

    Ich glaube nicht, dass die Kinder wissen wollen, wo sie stehen. Es sind die Erwachsenen, die dies den Kindern einreden, deshalb fragen sie.

    Ich habe vor einigen Wochen ein Kind mit Mama getroffen, die vom Punktspiel kamen. Auf meine Frage an das Kind, wie das Spiel ausgegangen ist, bekam ich keine Antwort. Der Blick ging fragend zur Mutter: " Du Mama, wieviel haben wir gespielt?"

    Das ist keine Ausnahme, das ist die Regel. Kinder in diesem Alter verstehen eine Tabelle gar nicht.
    Der Druck liegt nicht bei den Kindern, den Erfolgsdruck haben die Erwachsenen.
    Die Abschaffung der Punktrunden soll den Erwachsenen die Möglichkeit geben, sich auf die wesentliche Dinge beim Kinder- und Jugendfußball zu konzentrieren und die liegen nicht im Erzielen von Meistertiteln. Auch hier hängt Deutschland anderen Staaten hinterher.
    Sieg oder Niederlage, dies werden die Fußballkids früh genug verstehen, darum geht es auch nicht.

    Dirk

    Soweit sind wir ja dann einer Meinung: Es geht nur über die theoretisch taktische Ausbildung und von dort auf den Trainingsplatz. Hier erfolgt die Umsetzung durch einige Trainingseinheiten.
    Die idee mit den Tonnen gefiel mir an anderer Stelle bereits gut - Ich habe statt Tonnen Spieler aufgestellt.
    Mein Fazit = Es gibt keine klassischen Übungen für die Einführung der Raute. Vielmehr sind hier sehr gute Kenntnisse des Trainers erforderlich. Dieses Wissen wird über theoretisches Training, simuliertes Spielen und Spielroutine vermittelt.

    Die offensive oder defensive Ausrichtung der Raute richtet sich letztendlich nach den Spielern und dem jeweiligem Gegner.
    Gehen wir in den Profibereich. Ein Spielertyp wie Ballack arbeitet auch nach hinten kräftig mit. Micoud sind diese Eigenschaften eher fremd, er ist mehr der geniale Passgeber.

    Somit muss sich die Ausrichtung und das Positionsspiel der Rautenspieler stark nach den Eigenschaften der Spieler richten. Den Aufbau einer Raute , wie aus dem Lehrbuch, gibt es nicht. Jede noch so gute Taktik muss an die Fähigkeiten der Mannschaft angepasst werden. Vielleicht ist das auch nur die Frage: Gebe ich einzelnen Spieler die Freiheit für ihr Spiel, oder sind die taktischen Vorgaben zwingend?

    Aber ich merke gerade etwas -wir driften ab- dies ist auch nicht wirklich eine Grundsatzdiskussion und das hat pelaton ja auch nicht gefragt. Eine Grundsatzdikussion wäre, wenn wir verschiedener Aufassungen über den Einsatz der Raute hätten - aber das haben wir nicht. Wichtig ist, dass am Ende die Mittelfeldraute funktioniert.




    Doch, doch, ich denke der DFB versucht(e) den Fußball wieder auf die Straße zu bringen. Es wird zwar nicht als "Straßenfußball" bezeichnet, weil es das nicht mehr ernsthaft geben kann, aber die Aktion "Bolzplätze für Deutschland" ist ja bekannt und wird vom DFB unterstützt.
    Die Idee entwickelte sich aus "Streetbasketball"" und vielen anderen Trendsportarten.
    Wenn es dem DFB um deine Beschreibung

    ...... Es geht vielmehr darum, den Kindern das freie Spiel zu vermitteln und sie im Spiel mit Freunden einen eigenen fussballerischen Charakter entwickeln zu lassen. .....

    gehen würde, unterschreibe ich das. Aber der Satz allein beinhaltet hat noch kein Konzept.




    DFB.de :
    "Stefan Kuntz Willst du ein Spitzen-Fußballer werden?
    Dann solltest du jeden Tag den Ball am Fuß haben. Geh raus auf den Bolzplatz"

    oder

    Kölner Stadtanzeiger:
    "Der DFB-Sponsor und Bierbrauer Bitburger bietet jetzt sein Produkt an, um dem Fußball zu helfen: Pro Kasten stiftet die Firma, sagt sie, ein paar Quadratmeter Bolzplatz. DFB-Team-Manager Oliver Bierhoff findet das gut.

    Alkohol und Fußball - das passt wirklich gut zusammen."

    Hallo Siegfried,

    ich lasse das mal unkommentiert. Deutliche Worte, eigentlich sollten ein paar deiner Bemerkungen hier eine heftige Diskussion auslösen.
    Hoffentlich liest unsere Stefanie das nicht, aber sie wird es lesen! ;)

    Zitat:


    Stanko schrieb am 17.05.2006 12:17
    Eigentlich wird bei uns in der Regel bei Hallenkreismeisterschaften ,Stadtmeisterschaften und anderen Veranstalltungen gesichtet.Aber erst ab 2 Jahr E -Jugend
    Ich kenne da 2 D-Jugendmanschaften die vollsteckt von kleinen super Talenten.
    Fast nur Auswahlspieler leider verlassen sie denn Verein nach der Saison in große Clubs !




    Werden nur die Endrunden dieser Meisterschaften gesichtet? Werden die Vereinstrainer nicht gefragt, ob Talente vorhanden sind?
    Bei diesen Meisterschaften könnte ja auch mal ein Kind durch Zufall 3 Jahre nicht dabei sein! Dies würde ja bedeuten, dass einge Talente nicht gefunden werden.