Plätze - Unterschiede der Böden

  • Hallo,

    wir haben die Herausforderung, dass wir ständig auf unterschiedlichen Untergründen spielen müssen. Wir haben einen Rasenplatz (zur Zeit noch gesperrt), einen "Acker" hinter dem Tor, ein Kleinfeld mit Kunstrasen und Umzäunung und einen schicken Ascheplatz. Donnerstags können wir sporadisch in die Halle, müssen auf die Asche oder können je nach Verfügbarkeit auf den Rasen.


    Auf Asche läuft das Training immer mieserabel. Die Bälle rollen gefühlt kilometerweit weg und die Jungs sind unaufmerksam (weil auf der anderen Platzhälfte auch jemand trainiert). Trainingseinheiten, die auf dem kleinen Platz gut funktioniert haben, klappen auf Asche überhaupt nicht.
    Kleinfeldspiele auf Minitore geht nur mit Hütchen/Stangen, da ich die Popups nicht befestigt bekomme. Aber dann holen die Kinder nur Bälle zurück...


    Wie kann man darauf sinnvollerweise reagieren?

  • Donnerstags können wir sporadisch in die Halle, müssen auf die Asche oder können je nach Verfügbarkeit auf den Rasen.

    Also bei diesem Wetter würde ich die Halle nicht mehr nehmen. Warum nur nach Verfügbarkeit auf den Rasen ?

    Wie kann man darauf sinnvollerweise reagieren?

    Gibt es bei euch keinen festen Plan , wann welche Mannschaft wo trainiert ?

    Bei uns ist es vor der Saison so.

    In unserer Trainergruppe bei Whatsapp fragt die Jugendleitung,wer an welchen Tagen (2x pro Woche) und welche Uhrzeit trainieren möchte. Dann kann jeder seinen Wunsch rein schreiben und dann wird ein Plan gemacht. Wir haben 1 Großfeld und 1 Kleinfeld zur Verfügung, es gab noch nie Probleme.

  • Also bei diesem Wetter würde ich die Halle nicht mehr nehmen.

    Warum?


    Auf Asche läuft das Training immer mieserabel. Die Bälle rollen gefühlt kilometerweit weg und die Jungs sind unaufmerksam (weil auf der anderen Platzhälfte auch jemand trainiert). Trainingseinheiten, die auf dem kleinen Platz gut funktioniert haben, klappen auf Asche überhaupt nicht.
    Kleinfeldspiele auf Minitore geht nur mit Hütchen/Stangen, da ich die Popups nicht befestigt bekomme. Aber dann holen die Kinder nur Bälle zurück...

    Kannst du die Popuptore irgendwie (sicher) beschweren? Schulranzen sind heutzutage ziemlich schwer wenn die Kids (Eltern) kein Problem damit haben das sie etwas Asche abbekommen. ;-) Falls das nicht möglich sein sollte kannst du immer Dribbeltore/Zonen, Anspielzonen oder Anspieler benutzen um Spiele zu gestalten.

    Baue die Trainingsübungen so auf , dass die Kinder nicht in die Richtung der anderen Mannfschaft schauen falls sie warten müssen. Dass die Bälle wegrollen ist eine Technik/Gewöhnungsfrage. Wenn du öfter auf unterschiedlichen Untergründen trainierst gewöhnen sich die Kinder daran und ihre gesammte Ballbehandlung sollte besser werden und das Problem behebt sich von alleine.

  • Ich finde die unterschiedlichen Untergründe sogar gut. Was für fehlt, ist die ungemähte Wiese für den Druck in den Pässen.

    Meinst du nicht, dass es gut für die Kids ist die unterschiedlichen Untergründe im Griff zu haben?

  • Doch, sicher hilft es. Aber das Training passt halt noch nicht dazu. :pinch:


    Ich wollte am Donnerstag einfach das Training vom Montag wiederholen, weil es a) super lief und b) nur die Hälfte der Mannschaft da war. Also hab ich das ganze zwei mal aufgebaut.
    Jeder Torschuss, sei es beim 3:0 oder auch mit Gegnerdruck wird verhältnismäßig kräftig durch die Hütchen geschossen (muss genetisch sein). Dann läuft einer hinterher, um den Ball zu holen und alle anderen stehen rum und warten.

    Dribbeltore sind definitiv eine gute Idee.

    Ich werde es mal vermehrt mit Übungen versuche, wo jeder einen Ball am Fuß hat und ein Jugendtor bemühen.

    Gibt es bei euch keinen festen Plan , wann welche Mannschaft wo trainiert ?

    Doch, da steht drauf: Rasen/Asche. Wenn Rasen zu, dann Asche. Frag nicht, das ist etwas chaotisch organisiert...


    Wird Zeit, dass der Rasenplatz frei wird :pinch:

  • Nimm die Dribbeltore nicht als Tore, sondern als Passwege: Das Tor zählt nur, wenn auf der anderen Seite des Tores ein Passemofänger den Ball annimmt.