Stürmersuche??? Abwehrprobleme???

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  • Ja, kaiser franz, ich kann dich verstehen, das ist eine richtig blöde Situation. Zum Glück ist mein eigenes Kind nicht betroffen, aber es ist leider häufig so, dass, wenn ich sehe, wie F- und E-Jugendtraining läuft, sich mir die Fußnägel hoch drehen. Und es ist bei der Elternschaft oft tatsächlich so, wie du sagst: wenn die eigene Mannschaft gewinnt und das eigene Kind sogar noch Tore schießt, ist alles in Ordnung. Verliert die eigene Mannschaft, so wird gerne das andere Team als Vorbild genommen und deren vermeintliche Eigenschaften von den eigenen Kindern und/oder dem Trainer gefordert. Und kurzfristig ist es ja auch einfacher und erfolgreicher, wenn man Spieler fast ausschließlich auf Positionen einsetzt, die ihnen auf den ersten Blick entgegen kommen. Langfristig hat es aber deutliche Nachteile.


    Zu deiner Situation: wie fühlt sich denn dein Sohn? Ist er zufrieden, fühlt er sich insbesondere in der Mannschaft wohl? Gäbe es alternative Vereine in der Umgebung, die kindgerechteres Training und Spiel anbieten? Hast du schon mal das diplomatische Gespräch mit dem neuen Trainer gesucht? An und für sich hast du, wie ich meine, doch gar keine schlechte Position, wenn du von dir aus das Gespräch suchst: dein Sohn spielt regelmäßig und schießt sogar die Tore, der Trainer wird von sich aus kaum damit rechnen, dass du unzufrieden bist. Damit würde ich auch das Gespräch eröffnen, eben dass du ja vielleicht, wie er und viele andere meinen könnten, keinen Grund zur Klage hast. Aber... Wahrscheinlich wäre es dann im Gespräch geschickter, dich mehr auf deine jetzige Rolle als Vater zu konzentrieren, dem es vor allem um das Wohl seines Kindes geht, und weniger als ehemaliger Trainer der Mannschaft darzustellen. Natürlich kannst du deine Positionen mit Kenntnissen untermauern, die du als aktiver Trainer gesammelt hast. Ich würde aber versuchen, das Gespräch in die Richtung eines offenen Dialoges zu lenken, d.h. ich würde versuchen, ihn ausführlich zu Wort kommen zu lassen, ihn seine Sicht der Dinge, sein Konzept und seinen Plan, seine Motivation darzustellen. Da dürften sich dann genügend Punkte ergeben, über die man sich dann unterhalten kann. Vielleicht hat er die Dinge ja noch nie so sehen können wie du..

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Endlich ein Trainer, der vom Fussball mehr Ahnung hat, war ja selbst ein guter Fussballer.


    der Andere war ja nett, war ja nicht schlecht und bei den Kindern ja beliebt, hatte aber doch komische Vorstellungen, halt kein Fussballer


    hat die Mannschaft immer so aufgestellt, dass wie es für seinen Sohn gepasst hat.


    mögliche, für mich sogar wahrscheinliche Gedankengänge, von Eltern .


    du schreibst ja selbst vom Verhalten der 80% derElternschaft


    das ist doch üblich. 80% der Eltern haben doch keine Ahnung über die Ziele des Kinderfussballes, können Ausbldungsformen gar nicht bewerten.
    und es stimmt: die haben vorrangig das Endergebnis und noch stärker ihr eigens Kind im Auge. wie es dazu kommt, interessiert die wenig. ist das Kind zufrieden, geht gerne ins Training,
    ist nach dem Spiel zufrieden (was beim gewonnenen Spiel halt der Fall ist) dann ist alles in Ordnung.
    Ausbildungsziele interessieren, die doch nicht.
    die Einstellung der Eltern prägen aber ihre Kinder.


    anders sehen es die restlichen 20 %. Mancherorts können das 30 oder auch nur 10% sein.


    das sind dann die, die sich anderweitig umschauen, natürlich vorrausgesetzt, das Leistungsvermögen ihres Kindes lässt es zu.
    Fast immer wird jedoch das Leistungsvermögen des Kindes die Einstellung der Eltern prägen.


    beim Talentierten sieht man die Weiterentwicklung und Förderung als einen wichtigen Baustein im Kinderfussball.
    bei den anderen halt nur den Freudefaktor. die Hauptsache das Kind hat direkt sichtbare Erfolge.


    da ein Kaiser nun mal zu den 20% gehören mag, musst du entscheiden, welchen Weg du und dein Kind einschlagen wollen und halt die entsprechenden Konsequenzen ziehen.
    Je höher nämlich das Leistungsniveu, desto mehr verschieben sich sich 20% auf die andere Seite.


    Einmischen in die jetztige Mannschaft geht nicht, du hast dort aufgehört, und dann musst du einfach akzeptieren wie es jetzt läuft, oder dich wieder zur neuen Saison als Trainer wieder anbieten.
    Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es schwer fällt, sich nicht mehr einzumischen, wenn man als Trainer eine Mannschaft abgegeben hat, und nicht mehr nach den eigenen
    Vorstellungen weitergeführt wird. Es ist schwer, aber man muss es akzeptieren oder Konsequenzen ziehen.
    Über allem steht jedoch eins: was will letztendlich das Kind. die wirklichen Wünsche sind dabei nicht immer einfach zu ermitteln, dafür richten sich Kinder zuviel nach ihren Eltern aus.


    gg

  • tobn und andere


    Diplomatisch bin ich ganz schlecht. Ich bin ja weg, ein Trainer ist ja geblieben. Für ihn hat Priorität, dass es mit seinem Sohn trainiert, er will sich keinen großen Kopf machen, die Ideen und Organisation lagen in den Jahren vor allem bei mir. Wir hatten ja schon viel Gelegenheit das zu besprechen. Er lies mich machen, hat aber für sein Training nie was angenommen. der neue, der "richtige Fußballer" lässt sich von mir keine Tipps geben, Ich habs bei der Übergabe ja versucht.
    Kinder sind oft sehr konservativ. Sie wollen das machen was sie schon können. Klappts auf der neuen Position nicht, hagelt es auch Kritik von den Mitspielern. Wir hatten es in der Herbstrunde auch leichter. Jetzt sind nur noch die stärksten Mannschaften aus dem Landkreis dabei, einige wohl zu stark für uns. Im Herbst gab es auch einige die waren nicht so toll
    Das 3:3 system mit flexiblen Wechseln klappt auch nur, wenn man das Training schon so gestaltet, dass schnelle Wechsel auch innerhalb einer Übung durchgeführt werden z.B. man schießt aufs Tor und ist im Anschluss gleich Torwart oder Verteidiger. Diese Wechsel waren ein Schwerpunkt meines Trainings, aber nicht vom verbliebenen und schon gar nicht vom neuen Trainer. Beispielhafte Übungen gibt’s hierfür auf den DFB Seiten genug. Für Laien wie mich war das eine super Quelle. Ich hab allen Trainern der F Jugend immer wieder empfohlen da mal reinzuschauen. Keiner hat das gemacht. Stattdessen: man kommt 1 Minute vor Trainingsbeginn, lässt die Kinder erstmal Platzrunden laufen um Zeit zu gewinnen. Nicht mal Bälle sind aufgepumpt. Dann macht man das, was man früher auch gemacht hat. Viel Stehen, man legt viel Wert auf die technisch saubere Ausführung (Passen, Schusstechnik) usw. Konsequent ist dann auch, dass die jeweilige Position optimal ausgeführt werden soll und man nur wenig Freiraum lässt.
    Mein Kind ist natürlich nicht objektiv. Natürlich findet er es jetzt nicht so gut. Er trainiert aber weiterhin fleißig als Torwart im Garten. Ich befürchte aber, dass er auf dieser Position nicht eingesetzt wird. Ich hatte auch oft in der Halbzeit gewechselt, also erste Halbzeit Torwart, zweite Halbzeit "Sturm". das hat immer super geklappt, es gab sogar gefühlt weniger Pannen. Ist halt aufwendig, schon das umziehen. Er soll sich selber vorschlagen.
    Als Abwehrspieler geht er halt gerne nach vorne. Es ist ein Risiko, gerade wenn einige zeitweise pennen (was sie nicht sollten) Dadurch entsteht aber sehr viel mehr Druck nach vorne. Da er nicht hinten bleibt, wird er da wohl nicht mehr hinten Mitte eingesetzt.

  • @günther: anderweitig umschauen. Mein Kind hat wohl nicht das Potential für Bayern oder 1860. Die sind aber noch schlimmer. Die Rotation findet dann statt, wenn ein vermeintlich besserer Spieler bei einem Turnier entdeckt wird.
    In unserer Stadt gibt es natürlich einen DFB Stützpunktverein. Leider sind die im Kleinfeldbereich nicht anders wie wir. Später werden sie leistungsmäßig besser, da viele talentierte Kinder da hin gehen. Die Akzeptanz einer etwas anderen Vorgehensweise ist hier im Landkreis überhaupt nicht gegeben. Also: wo soll man denn hin wechseln? Wenn ich der Meinung gewesen wäre es gibt in der Nähe einen richtig guten Verein, hätte ich mein Kind schon längst da hin gebracht. Da brauch ich doch nicht selber trainieren. Nicht mal die Leistung des DFB Stützpunktvereins ist besser als die von unseren Kindern. Der Streß ist aber größer, wenn die gegen uns verlieren. Da gabs schon mal richtig Ärger. Aber eigentlich interessiert die das Kleinfeld fast gar nicht mehr

  • kaiser franz:


    Trainer bist Du nicht mehr. Damit auch nicht mehr für die Mannschaft zuständig. Vater bist Du aber geblieben und damit für DEINEN Sohn zuständig. Das könnte Deine Entscheidung vielleicht vereinfachen !?


    Karl: und was soll ich deiner Meinung nach tun?

  • Zitat kaiser franz:

    Zitat

    Karl: an sich gibts ja auch nichts schlimeres als Eltern die sich einmischen oder?

    Würde ich so nicht grundlegend sagen. Es kommt doch immer u.a auf die Art und Weise und den richtigen Zeitpunkt an. Ich für meinen Teil möchte schon mündige Eltern. Sie haben ja die Verantwortung für ihre Kinder und wollen deren bestes, und ich kann und muss auch mit kritischen Fragen leben, solange sie jeweils die Belange des eigenen Kindes betreffen.

  • @ karl: stimmt schon. es ist nur immer so: wenns läuft (also Gewinnserie) dann wird wenig nachgefragt, wenns nicht läuft wird schon öfter gefragt.
    Am häufisten wurde bisher nachgefragt, wenn ein "Stürmer" plötzlich auch "Abwehr" spielen sollte. Je mehr Abwehr desto häufiger die Fragen, so meine nicht statistisch hinterlegte Auswertung.
    jetzt in der anderen Mannschaft sind die Eltern ganz glücklich, dass das Kind nicht mehr in der Abwehr eingesetzt wird.


    In der jetzigen Mannschaft wäre ich auch wohl der einzige, der auch gerne sehen würde, dass sein Kind zwischendurch hinten spielen soll.


    Also die Rückfragen zum Kind sind schon sehr oft egoistisch begründet, ohne dass die Mannschaft gesehen wird

  • Zitat kaiser franz:

    Zitat

    Also die Rückfragen zum Kind sind schon sehr oft egoistisch begründet, ohne dass die Mannschaft gesehen wird


    Die Interessen des eigenen Kindes zu vertreten, ist doch für Eltern völlig legitim, solange man auch bedenkt, dass der Trainer im Interesse ALLER Kinder handeln muss.


    In Deinem Fall würde ich zusammen mit meinem Sohn herausfinden wollen, wie er sich selbst seine Zukunft bezüglich Fussball vorstellt ? Reicht ihm der Spass mit seinen Freunden oder fühlt er sich unterfordert und unzufrieden ? Danach würde ich diesbezüglich mit Trainer bzw. mit Jugendleitung sprechen. Findet man keinen gemeinsamen Nenner bzw. Vorschläge kein Gehör, bleibt die Möglichkeit eines Mannschafts oder Vereinswechsels offen. Rücksicht auf Andere musst Du hier nicht nehmen, denn die anderen Eltern scheinen ja alle zufrieden zu sein. Du musst an DEIN Kind denken und in seinem Sinn handeln. Ich vermute aber, dass Dir ähnliche Gedanken bereits durch den Kopf gehen.

  • Ja Karl, ganz klar!


    Leider sehe ich in der näheren Umgebung niemand der es anders macht, schon gar nicht wie wir es vorher gemacht haben. Deshalb auch die geringe Akzeptanz bei den anderen Trainern, trotz der zeitweise auch guten Leistung. Die kritische Masse ist einfach nicht überschritten. Es dominiert überall das unbedingte Gewinnenwollen.
    ich erkärte oft, dass es mehre Ziel beim Kinderfussball gibt, leider ist aber nur der Tabellenplatz messbar.


    Wir sind hier in Bayern. Da ändert sich vor allem am Land wenig.

    Der Unterschied bei den anderen Mannschaften liegt vor allem in der Qualität der Spieler. Durch eine größere Auswahl haben so vier Mannschaften einpaar dabei, die deutlich besser sind als mein Kind. das wäre ein reiz, aber mit viel Fahraufwand verbunden. Das Training ist wohl zumeist gleich, die Mentalität ebenso. Manche haben etwas bessere Bedingungen (eigene Halle, Kunstrasen), auch ne bessere Jugendleitung. Es gibt im Umkreis fünf leistungsorientiertere Mannschaften. Aber das ganze beruht auf Zufall, zumeist sind Vätertrainer wie ich unterwegs, die sich mehr oder weniger informieren und schon gar nicht eingewiesen werden.


    Ein Verein in der Stadt ist DFB Stützpunktverein. Die haben in der uns vergleichbaren Mannschaft ein paar bullige Kinder, draußen sind die ganz okay, aber auch nicht viel besser wie wir. In der Halle waren wir im Winter deutlich überlegen.
    Die sind also qualitativ aber auch von der Vorgehensweise nicht unbedingt so,dass man da jetzt unbedingt hingehen müßte. in der Vergangenheit war das so, im Kleinfeld haben die aber so was von nachgelassen. Der Trainer dort ist auch nicht der motivierteste.


    Mein Kind ist innerhalb der Mannschaft der oder einer der besten. Natürlich nicht so gut, dass es Bayern, 1860 oder Unterhaching ausreicht. Aber auch hier dominert ja der Leistungsgedanke und die Spezialisierung

  • kaiser franz:


    Ich gehe einmal davon aus, dass längere Fahrzeiten für Dich nicht in Frage kommen. Sonst hättest Du ja auch die zeit, die mannschaft selbst zu trainieren. Wenn sich also in der Umgebung keine Vereine finden, wo eine Verbesserung in Eurem Sinne möglich ist, bleibt Dir wohl nur weiter der Kampf gegen Windmühlen im eigenen verein oder Dich mit den Gegebenheiten abzufinden. Eine Möglichkeit, die mir noch einfällt, wäre vielleicht noch zusätzliches Training in einer anderen Mannschaft oder Fussballschule ( falls es eine in der Nähe gibt ), wo der Junge auf den anderen Positionen trainieren und spielen kann.

  • @ Karl:
    genau so ist es.


    Wäre er jetzt wirklich für ne sehr gute Mannschaft geeignet, würde ich das schon aber auch nur irgendwie mit viel zusätzlichem Stress hinbekommen.


    Meine Sympathie gilt natürlich auch dem gemeinsamen Spiel mit Freunden. Die meisten aus der Mannschaft kommen aus der gleichen Schule. Andererseits wäre es auch nicht schlecht, wenn er mit lauter Kinder seiner Leistungsstufe spielen würde. Leider hat bei den verschiedenen Stadteillmannschaften jeder, wenn überhaupt, nur ein zwei, drei die ganz gut sind. All denen ist gemein, dass sie nur zu jemand abspielen, der aus der oberen Hackordnung entstammt. Der örtlich DFB Stützpunktverein hat ein wenig seine Reputation verloren. Die sind qualitativ auch nicht viel besser als unsere.
    Im Landkreis ist er in seiner Altersklasse sicher einer der für ein "Landkreisauswahl" in Frage käme, beidfüssig, in der Abwehr als Torwart und im Sturm einsetzbar (das Potential braucht man aber offensichtlich ja gar nicht). Er ist aber nicht so, dass er Spiele gegen starke Mannschaften "alleine" entscheiden kann. Da gibt es schon ein paar bei den anderen Mannschaften, bei uns nicht.
    Er nimmt immer in der Ferien an den Fußballcamps oder Sportcamps der Uni teil, auch andere aus er Mannschaft, Das macht ihm Spass. Hier sind ja entsprechende Sportstudenten am Werk . Aber auch hier ist es mit dem Kinderfußballgedanken nicht weit her. Mich wundert auch immer wie gering die Fortschritte nach dem Camp bei den Kindern sind. Es nehmen ja mehrere aus seiner Mannschaft da regelmäßig teil.
    Ansonsten ist die Idee von dir gut, er könnte ja z:B bei einer E-Mannschaft im Verein mittrainieren. Fussballschulen gibts bei uns nicht, da müsste man dann wieder fahren. Auch werde ich ihn mal zum Probetraining beim Stützpunktverein anmelden und mit denen mal reden wie es dort weitergehen soll. Leider hat der sehr engagierte Trainer der F-Jugend dort aufgehört. Er fuhr dann eben mit seinem Sohn so mehrere 100 km die Woche zu einem besseren Verein. Jetzt ist sein Kind beim Fc Bayern. Ich bin aber nicht überzeugt, dass man damit seinem Kind einen Gefallen tut.

  • Grosse Fortschritte der Kinder nach einem Feriencamp sind auch nicht zu erwarten. Dazu ist die Zeit meist zu kurz und es müssen alle Kinder bedient werden, auch die, die mehr Gaudi und weniger Fussball wollen. Besser sind da Schulen, wo ein entsprechend motiviertes Kind über ein ganzes Jahr unter seinesgleichen trainieren kann. Der Trainerkollege, der seinen Jungen weit gefahren und ihn jetzt beim FCB hat, dürfte auf jeden Fall besser gefahren sein, als mit einem Verein, wie Du ihn beschreibst. Dazu kann man warscheinlich auch keine grundsätzlichen Aussagen treffen, da es sicherlich immer auf den Einzelfall ankommt. Auf das einzelne Kind und die Eltern. Für den Einen passt es, für den Anderen nicht.


    Du kannst ja mal mitteilen, wie die Sache bei Euch weiter verläuft und ob ihr vielleicht eine akzeptable Lösung findet. Wünsche es Deinem Sohn jedenfalls.

  • Da steckt halt sehr viel Ehrgeiz beim Vater dahinter.
    Als die mal in der Halle gegen uns verloren hatten, war der fuchsteufelswild. Die hatten viel öfters trainiert, ständig waren die auf Turnieren und dann gegen uns. An dem Tag hat er beschlossen als Trainer aufzuhören und sein Kind woanders anzumelden. Das Kind ist mir zuvor nie aufgefallen (wir haben x-mal gegeneinander gespielt), aber ist dann anscheinend durchgestartet und wurde beim FCB aufgenommen. Seither hab ich den Kontakt verloren. Beim FCB ist man halt auch schnell wieder aus der Mannschaft. Der Glaube an sein Kind war bei ihm schon sehr stark. Mit kindgerechtem Fußball hat das alles aber auch gar nix zu tun.
    Seine Idee war ursprünglch, dass man aus der Stadt die besten Kinder schon in der F1 beim Stützpunktverein (also bei ihm) versammelt, damit sich die gegenseitig verbessern. Das hatte sich dann ja erübrigt. Sein Co-Trainer und jetziger Trainer ist nicht so motiviert. Der Verein war in den vergangenen Jahrzehnten bekannt für die gute Jugendarbeit und jetzt geht wenig, zumindest nicht bei der F-Jugend. In der E-Jugend waren die immer (mit etwas Abstand) nach 1860, FCB und Unterhaching die Nummer 4 im Großraum München. Momentan sind sie in der F wie wir (wir sind in der inoffiziellen Rangliste nicht unter den ersten 100)
    Die machen aber bald Probetrainings für die E-Jugend. Wir werden da mal hinschauen.Ich versteh nicht, dass den Kleinen so wenig Wertschätzung entgegengebracht wird

  • Grosse Fortschritte der Kinder nach einem Feriencamp sind auch nicht zu erwarten.


    Da steckt halt sehr viel Ehrgeiz beim Vater dahinter.
    Als die mal in der Halle gegen uns verloren hatten, war der fuchsteufelswild. Die hatten viel öfters trainiert, ständig waren die auf Turnieren und dann gegen uns.


    Tja, ...mal abseits des Themas...ich habe eh den VERDACHT, dass man den Spass am Fußball über das Training als Trainer bedient...aber nur den Spass und die Fantastereien und Träumereien und die Emotionen und Erwartungen und "mehr" nicht.


    Ich lasse den Gedanken zu, dass all das Training so gut wie nichts bringt, ja manchmal sogar kontraproduktiv ist.


    Das einzige was es bringen könnte, so meine These richtig wäre....wäre der Erhalt der Ausdauer und sonst fast nix fußballerisches.


    Ich komme zu diesem Verdacht, weil ich an mich heranlasse, dass


    -der Spieler von den Minis bis zum Ende der A nicht besser wird, weil er so trainiert, sondern einfach weil sein Körper sich verändert und der Geist auch.


    Daran hätte nur Mutter Natur ihren Anteil und der Fußballtrainer hätte hieran so gut wie nichts dazu getan. Ich lasse das an mich heran. Ich glaube am Beispiel meiner Spieler...am Beispiel meiner Söhne, dass die...wenn sie erst zur -sagen wir B- zum Fußball gekommen wären, keine 6 Wochen bräuchten, um den meisten Mitspielern paroli zu bieten. Es wäre nur die konditionelle Frage und ein wenig Praxis das Thema. Man könnte sogar annehmen, dass viele Spieler die spät einsteigen würden, vieles erspart bliebe (Druck, Angst, unspassige uninteressante langweilige Trainings und damit eine scheiss Freizeit, Beleidigungen, Mobbing und schlechte Schulnoten wegen u.a. zuviel Fußball, schlechte Vorbilder weil ....1000 Gründe und und und).


    Das Thema hatte ich in einem gesonderten Thread angesprochen...."Nehmen wir Trainer uns nicht viel zu wichtig" oder so ähnlich. Gruß

  • die 2 Zitate unterstützen deien Hypothese.


    Ansonsten ist das natürlich nur polemisch.
    Die jetzigen Kinder sind schon viel besser als wir es damals waren.
    Es macht ihnen auch Spass. Meine kinder muss man da nicht hinschicken, die freuen sich schon Tage vorher im Gegensatz dazu wenn sie Hausaufgaben machen müssen


    Das Training ist nach wie vor das Highlight der Woche. Ich geb dir recht, dass der Trainer am Fortschritt der Kinder manchmal wenig kann. Er kann aber motivieren, dass sie auch abseits des Trainings kicken, da lernen sie glaub ich am meisten.
    Dann glaub ich auch, dass es was bringt, wenn man mit besseren Spielern zusammenkommt. Die Kinder schauen schnell was von den anderen ab. Wenn nur Luschen um einen herum sind, dann kommt man auch nicht auf bessere Ideen

  • @Kaiserfranz,


    das sehe ich ja genauso wie du. Würde ich recht haben...was ich ja nicht weiss...würden viele Trainer und jeder der damit Geld verdient...also so ziemlich ALLE mich erschlagen, richtig? Wer würde so man feststellen würde, dass Fußballtraining so gut wie nix bringen FUSSBALLERISCH bringt, dass laut äussern?


    Ich lasse das für mich persönlich, also jemand...der den Ruf genießt, kein schlechter Trainer zu sein....dennoch zu. Und würde ich recht haben, würde ich genauso weiter machen. Rein innerlich wäre ich jedoch noch gelassener!!! 8)

  • Das ist dann auch mein Problem mit den Fussbalschulen,
    ich seh auch dort nicht die großen Fortschritte. Die Trainer sind schon oft ganz genial, aber ob das im einzelfall was hilft.
    Bei keinem unserer kinder hab ich da schon jemals merkliche Verbesserungen erkannt, die sie nicht auch im Verein hätten erzielen können.


    Selber bin ich aber auch immer erstaunt wie klein die Schritte der Verbesserungen doch immer sind, wenn überhaupt.
    Manchmal kommt dann jemand neu dazu und ist wirklich in ein paar Wochen auf dem gleciehn Stand oder sogar besser als die die schon jahrelang trainieren. Beim befreundeten Nachbarverin gabs einen, der hatte erst wenige Monate bei denen trainiert, zuvor nur daheim mit den Brüdern. Er war der einzige von denen im Spiel gegen uns, die irgendwas vernünftiges zustandebrachten. Alle andern waren schon jahrelang dabei. Der wurde dann aber gleich von 1860 beobachtet, und scheinbar auch genommen. Das alles ohne viel Training