wichtige Positionen ?

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  • Wenn das so läuft, wie Du es für Eure Mannschaft beschreibst, dann sehe ich da überhaupt kein Problem. Das ändert sich dann, wenn plötzlich jedes Spiel tatsächlich oder scheinbar "eng" ist. Bei Orientierung am Ergebnis geht dann plötzlich die Möglichkeit zur unorthodoxen Aufstellung komplett flöten.


    Grüße
    Oliver

  • Hallo Oliver,


    das es so läuft kommt ja erst dadurch, dass wir uns von Anfang an immer an die KiFu-Regeln gehalten haben. Im Endeffekt sehe ich schon jetzt - nach 2,5 Jahren - deutlich erkennbare Vorteile unserer Kinder in Sachen Flexibilität und Leistungshomogenität. Mir fällt die Rotation und das Einhalten gleicher Spielzeiten wesentlich leichter (in Bezug auf das Ergebnis ;) ) als anderen Trainer, die von Anfang an auf Stammspieler und feste Positionen gesetzt haben.


    Deswegen ist es wichtig, die KiFu-Regeln immer an erster Stelle zu setzen. Dann fällt das Einhalten der Regeln auch viel leichter. Trotzdem sollte man sie nicht zum Dogma erheben.


    Gruß, Christoph

    C 1 Viktoria Buchholz


    Auf jede Mannschaft, die in Schönheit stirbt, kommen hundert, die in Hässlichkeit sterben – kein Grund also, sich auf Hässlichkeit zu fokussieren.
    Martin Rafelt

  • Ich kann das, was Schimanski in Beitrag #42 schreibt, unterschreiben. Ich glaube, das gerade an meinem jetzigen Team zu sehen, in dem sich Spieler aus vormals drei verschiedenen Mannschaften wieder finden. Ich muss da zwar befürchten, nicht so objektiv zu sein, wie ich es gerne wäre, aber ich meine schon zu sehen, dass die Spieler, die von uns, die wir im Vorjahr stark rotierten und jeden Spieler in jedem Spiel einsetzten, kamen, deutlich flexibler waren, und auch in ihrer Einstellung deutlich kooperativer spielten. Soll heißen, sie arbeiteten mehr nach hinten, wenn sie vorne eingesetzt waren, und trugen die Angriffe stärker mit, wenn sie hinten spielten. Bei den Spielern der anderen zwei Teams war das Positionsdenken deutlich ausgeprägter. Allerdings sind die meisten der anderen Spieler diesbezüglich durchaus zur Umstellung ihres Verhaltens bereit, obgleich man schon zunächst einiges an Überzeugungsarbeit leisten muss..


    Ansonsten gibt es schon Positionen, die für den Sieg der Mannschaft wichtiger sind als andere. Da stimme ich guenter, Schimanski und, ich glaube, Don Quijote absolut zu. Und ich sehe auch in guenters Handlungsweise in dem Quali-Spiel nichts verwerfliches, wenn es darum geht, in der richtigen Staffel zu landen. Sicherlich ungeschickt ist es, wenn man auf Biegen und Brechen versucht, in die höchstmögliche, erreichbare Staffel zu kommen, denn dadurch würde eben das eintreten, was Don Quijote prophezeit, nämlich, dass man dann fast schon dazu gezwungen wird, mit festen Positionen zu operieren. Und das ist, davon bin ich überzeugt, keine gute Sache (im Kinder- und frühen Jugendfußball).

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

    Einmal editiert, zuletzt von tobn ()