Kontrollierter Spielaufaufbau

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  • Hallo Trainer,
    ich suche ein paar Tipps wie ich einer F1 den kontrollierten Spielaufbau beibringen kann. Bei uns ist das oftmals alles sehr hektisch (Ball wird einfach nach vorne geschlagen, obwohl kein Gegner in der Nähe ist). Es soll kein großer Trainingsschwerpunkt sein, aber ich wollte mich jetzt schon jedes zweite Training so um die 10-15 Minuten damit befassen.
    Für Anregungen wäre ich dankbar


    Gruß
    Markus

  • Spielaufbau ist für mich = Bereichstatkit oder sogar Mannschaftstaktik.


    Du bist F - Trainer und musst Dir nicht mal Gedanken machen, wie Du den Spielaufbau verbessern kannst. Ich kann Dir nur empfehlen, den einzelnen Spieler auszubilden.


    Gruss TRPietro

  • Ja, Spielaufbau ist ein taktisches Dingens.
    Das es in der F nichts zu suchen hat seine Spieler rein taktisch auszubilden ist auch OK.
    Passspiel mit Torschuss ist im Sinne auch Taktik. Einer läuft aussen mit Ball der andere innen der bekommt den Ball und Bums.
    Es hindert doch niemanden daran mit den Kindern zu reden das auch mal ein kurzes Abspiel ganz nett ist.
    Die Kinder probieren es dann vlt. mal aus und erweitern somit ihre Koordinativen Fähigkeiten im räumlichen Bereich.


    Ich mach auch keine Taktikschulung aber die Kinder sind mit 9 Jahren soweit das sie verstehen was ich sage. Bei mir darf jeder dribbeln und klar, auch mal, oder mal öfter den Ball dabei verlieren. Das tun sie aber nicht gerne (das Ball verlieren) dann habe ich mal gesagt als einer sich darüber geärgert hat, geh doch über aussen da stehen vlt. 2 Gegenspieler weniger als in der Mitte. Nun geht er öfters über aussen. Tolle Taktische Einstellung sagen jetzt einige Eltern. Nein sage ich, auch Kinder gehen den Weg des geringsten Wiederstandes.


    Gruß

  • @ TRPietro:


    um die Spielerausbildung kümmere ich mich die restlichen 170 Minuten in der Woche. Ich gebe auch keine taktischen Zwänge vor, aber es macht doch schon Sinn wenn in der F Jugend der Ball schon durch die eigenen Reihen läuft und nicht einfach ziellos nach vorne geschlagen wird

  • @ markus2406:


    Du hast Recht, man muss es den Kindern nur sinnvoll und gut übermitteln. Weil F-Jugendliche setzen nicht immer das um, was einem vorgegeben wird. ;)


    Mit freundlichen Grüßen


    Fidi

    Futsal ist mir dann doch persönlich lieber...

  • Hallo Markus 2406, ...Du schreibst, sie pölen die Bälle nach vorn. In der F wird die Einzel.-oder auch Individualtaktik groß geschrieben. D.h. für mich nichts anderes als .....such dir Übungen, wo sie dribbeln, dribbeln, dribbeln und weils so schön war, noch ein bischen dribbeln in Parcours, im 1:1 mit und ohne Torschuss, möglichst in Wettkampfform, vielleicht mit verschiedenen Bällen (Halle =Futsalball, Handball, Tennisball) Gefragt ist das Spiel Hauptsächlich im 1:1. Wenn es gut läuft, sollten sie hierbei mal den Kopf etwas anheben. Auch ein paar Tricks wie der Übersteiger könnten meiner Meinung nach eingebaut werden. Dazu käme für mich ein Koordinationstraining, möglichst in Wettkampfform. Wichtig aber: Dribbeln! Darin enthalten ist natürlich der Zweikampf -automatisch-. Hierauf aufbauend folgt das Passspiel aus dem 1:1, später in der E aus dem 3:3 (auch im Unter.-u. Überzahlspiel). Da wären wir dann bei der Gruppentaktik. Mannschaftstaktik kommt frühestens ab der D, eher ab der C. Was Du ansprichst ist eher die Mannschaftstaktik, das wäre aber viel zu früh, das werden die nicht können, ist unnötig. Hierzu gibt es auch andere Meinungen, dass ist die des Dfb, daran halten sich viele modern denkende Trainer im unteren Jugendbereich. Lese ua. unter Dfb.de -Traineronlinebank- und dort unter Ziele und Merkmale F Jugend.


    Mir viel beim letzten F Turnier auf, dass die meisten Kinder schlecht bis überhaupt nicht dribbeln können. Die Trainer legen immer großen Wert auf ein Passspiel, das ist FALSCH! Zitat -mitbekommen beim letzten F1 Turnier, gesagt von einem Trainer: "Super, ...ein Doppelpass, genau wie auf Training."


    Erst kommt das Dribbeln, dann das Passen. Dh.heißt nicht, dass sie nicht passen sollen, ist aber drittrangig.

  • servus markus


    die vorraussetzung, dass f - jugendliche (kinder von 6 - 8) einen spielaufbau hinbekommen und den ball nicht einfach nach vorne rauchen hängt von EXTREM vielen faktoren ab.
    ich würde sagen die wichtigsten sind:


    1.) um einen sinnvollen pass zu spielen müssen sie den kopf heben und feststellen können, wo sie sich befinden (eigene position im verhältnis zu gegenspieler und mitspieler), d.h. eine orientierungs- und differenzierungsfähigkeit muss gut bis sehr gut ausgebildet sein -> von f - junioren einfach nicht zu erwarten!!!
    2.) das kopfheben bedingt, dass sie eine sehr gute bis hervorragende, blinde ballführung beherrschen -> also jede form von dribbling (ballsichernd, abschirmend, mit jedem fußteil etc.)
    3.) um einen tollen pass zu spielen muss man (im kinder- und jugendbereich) relativ sicher am ball sein und dass auch unter gegnerdruck. -> bei f - jugend spielen stürzen sich ca. 5 kinder auf den ball und die fertigkeiten, den ball auf versch. weise abspielen zu können (innenseite, außenseite, spann, selbst die sogenannte "pike" oder "effet") kann einfach noch nicht so gut ausgebildet sein. zumindest wenn man nur ein bis zwei mal die woche trainiert. es gibt durchaus schon kinder die im f - juniorenbereich viele dieser fähigkeiten haben... habe selbst einen von der sorte und trotzdem erwarte ich von ihm nicht, dass er nur zuckerpässe spielt. normalerweise dribbelt er sich unglaublich geschickt von hinten nach vorne durch und hat einen platzierten schuss... und ist gerade mal acht. ich war sehr, sehr stolz auf ihn, als er mal in der e-jugend mitgespielt hat und ein doppelpass mit ihm geklappt hat =)


    also fazit: f junioren - spiele sind die spiele mit "knäuelbildung". jedes kind möchte an den ball. die kinder haben weniger spass, wenn sie auf ihren positionen kleben bleiben sollen und nur zum ball laufen dürfen, wenn man es ihnen erlaubt. viele trainer machen hier einen der größten kardinalsfehler weil sie das ballorientierte angreifen und verteidigen der kinder unterbinden wollen. man sollte als kindertrainer viel geduld mitbringen... es dauert nicht lange und die eigene arbeit ist sichtbar und trägt früchte. aber nicht, wenn man die bewegungsfreude der kinder einschränkt!!


    grüße vom schleifer

    "Ihr vier spielt jetzt drei gegen zwei!" ;)


    "Der Verteidiger wurde fair vom bein getrennt!"


    "es ist enorm wichtig, dass man neunzig minuten hundertprozentig ans nächste spiel denkt!"

  • 8) danke andre

    "Ihr vier spielt jetzt drei gegen zwei!" ;)


    "Der Verteidiger wurde fair vom bein getrennt!"


    "es ist enorm wichtig, dass man neunzig minuten hundertprozentig ans nächste spiel denkt!"

  • habe selbst einen von der sorte und trotzdem erwarte ich von ihm nicht, dass er nur zuckerpässe spielt. normalerweise dribbelt er sich unglaublich geschickt von hinten nach vorne durch und hat einen platzierten schuss... und ist gerade mal acht.

    Also wenn du das toll findest dann Glückwunsch, aber das werde ich ganz bestimmt nicht noch fördern

  • Also wenn du das toll findest dann Glückwunsch, aber das werde ich ganz bestimmt nicht noch fördern

    Markus, erster Teil bis zum Komma = Sarkasmus oder Zünismus?


    zweiter Teil läßt darauf schließen, das einer von uns Dreien (Schleifer mit eingenommen) keine Ahnung hat; Schleifer und ich sind es glaube ich nicht. Nabend, Gruß Andre :huh:


    Habe mich entschieden, noch etwas zu kommentieren:


    Du stellst hier ein legitimes gutes Thema ein. Du stellst eine Frage, von der beispielsweise ich den Eindruck habe, dass Du da in eine falsche Richtung trainierst. Hierzu schreibe ich -in diesem Fall auch Schleifer- sehr ausführlich, warum wir anderer Meinung sind und geben darüber hinaus auch Tipps.


    Ich erhebe nicht den Anspruch darauf, hier richtig zu liegen, glaube jedoch daran, deshalb äußere ich mich.


    Es liegt an Dir, mit mir darüber zu diskutieren, von mir aus auch ein bischen zu streiten. Was mir überhaupt nicht gefällt, dass Du hier dicht machst, statt entweder Position einzunehmen oder mal drüber nach zu denken. Es kommt hier so an, als würdest Du beleidigt sein und schmollen. Wenn ich damit recht haben sollte, dann überdenke das nochmal, fände ich jedenfalls gut.


    Gruß Andre

    Einmal editiert, zuletzt von Andre ()

  • Spieler sollen gefördert werden ist das Motto für Jugendtrainer. Wenn man also 8-jährige hat die was können dann muss man sie fördern.
    Bei dir Markus hört es sich so an als würdest du ihn hängen lassen bis die anderen soweit sind. Überfordern ist natürlich tabu. Ein guter Jugendtrainer sollte aber schon merken ob ein Kind nur gut dribbeln kann oder ob er in allen Dingen weiter ist.
    Ich habe selbst einige Spieler die schon sehr weit sind, würde ich deren Entwicklung Bremsen würde ich ihnen mehr "schaden" als nutzen.
    Gruss


    P.s. auch ich muss etwas dazu schreiben: gemeint ist nicht das Diskusionsthema sondern der letzte post von Markus

  • @ Andre : Nein ich bin nicht eingeschmollt. Ich hab mir das was ihr geschrieben habt schon zu Herzen genommen und eingesehen. Besonders deine Tipps zum Dribbeln etc. und werde das auch so anwenden.


    Auch ist es richtig das Kinder einen unterschiedlichen Entwicklungsstand haben und einigen was leichter fällt als anderen. Das ist ja nicht nur beim Fußball so. Dies wird auch beim Training berücksichtig, da wir zeitweise in unterschiedlichen Gruppen trainieren aufgrund des Schwierigkeitsgrades der Übungen. Das ist auch das was ich unter individuell fördern verstehe. Aber bestimmt nicht das ich einen Spieler hab der von hinten nach vorne rennt und dann das Tor macht und die anderen schauen zu und werden nur zum Anstoss gebraucht. Da seh ich nicht den Sinn drin.


    Gruß
    Markus

  • So, ...damit kann ich etwas anfangen. Das gibt Deinem Kurzsatz einen
    Sinn. Wenn der so dribbelstark ist, würde ich -für den Fall, dass ihr
    keinen Koordinator habt-, den Trainer der E 2 oder 3 ansprechen (E 1
    nur wenn es keine E 2 gibt), damit der Junge vielleicht dort mal ein
    Training oder auch ein Spiel mitmacht. Da er von unten nach oben
    spielen würde, dürfte das o.k. sein. Natürlich ist da ein Gespräch mit
    den Eltern und dem Jungen nötig. Vielleicht könnte ihn der E Trainer ja
    mal zum Training einladen. Ich denke, das wäre für den Jungen eine gute
    Ergänzung oder gar eine dauerhafte Lösung für diese Saison. Fragt sich
    natürlich, ob er Freude an dem Mitspiel in der E hätte.


    Wenn er in der F so durch wirbelt, ist das ja eigentlich nicht schlimm.
    Nachteilig ist das nur für die anderen Spieler, denn die schauen dann
    ja -wie du berichtest- zu. Den Spieltrieb des Jungen zu vereiteln wäre
    aus meiner Sicht falsch. Ich frage mich gerade, wie man den Jungen für
    den Fall weiter fördern kann, ohne die anderen Spieler zu hemmen und
    umgekehrt.


    -einen F Spieler in der Anzahl seiner Ballkontakte zu beschränken, wäre
    eher nicht altersgemäß, ...aber eine Variante, wenn auch nicht die
    Beste, denn man zwänge ihn in ein Korsett.


    -ihn in eine feste Position zu zwängen, wäre für mich auch eine Lösung,
    aber ist auch nicht altersgerecht, sollte man eher nicht machen.


    -die kommende Saison ist nicht super weit entfernt. Vielleicht
    könntest Du einen Kompromiss schließen, indem Du den Jungen eine
    Halbzeit ins Tor stellst. Das würde den Zielen der F entsprechen und in
    der Zeit wenn die anderen spielen, "stiehlt" er ihnen nicht die Show.
    Hinzu könnte der gelegentliche "Verleih" zur E Jugend kommen. Damit ihm
    das nicht so schwer fällt, wäre die Trainingseinladung -Just for Fun-
    vom E Trainer wichtig, ...sehe ich jedenfalls so. Vielleicht läd der E
    Trainer sogar seinen besten Kumpel mit ein. Oder ihr macht alle zwei
    Wochen mit der E 2 ein gemeinsames Spieletraining draussen oder wenn
    ihr habt, auch noch in der Halle.


    Wenn Du sie nur spielen läßt, könntest Du auch mal die Übung die ich in Flex Thread (Interessantes Probetraining) beschrieb ausprobieren, ...fände ich interessant, ob dieser Spieler durchdribbelt oder paßt, wenn du nach einem 1:1 einen weiteren Spieler pro Mannschaft auf das Feld mit einer weiteren eins schickst. Wenn er es freiwillig tut (passen), weil er sozusagen selber drauf kam, fände ich das dann spitze.


    Gruß Andre

    Einmal editiert, zuletzt von Andre ()

  • Zitat

    Aber bestimmt nicht das ich einen Spieler hab der von hinten nach vorne rennt und dann das Tor macht und die anderen schauen zu und werden nur zum Anstoss gebraucht.


    ?( wer bitte hat das gesagt?? da hab ich kurz über eines meiner talente geschrieben und schon wird der satz verallgemeinert. selbstverständlich ist es nicht das ziel, dass einer übers ganze spielfeld rennt und allein fußball spielt. glaube nicht, es bedarf dich als sorgenvoller betrachter um mir klarzumachen, dass dieser spieler in der entwicklung doppelt vorraus ist und ich ihn bremsen muss. dass mache ich in jedem training! trotzdem (da kannst du auch dran zweifeln wie du willst: bis zur d - jugend ist kinderfußball rein technisch gesehen ein einzelsport. jedes kind muss die grundtechniken des fußballs im ansatz lernen, und dazu gehört vor allem das dribbeln. viele ballkontakte = viel ballgefühl = besserer umgang mit dem ball = erfolgserlebnisse und motivation!)


    du scheinst das problem nicht zu verstehen: f - junioren sind keine halbfertigen erwachsenen und schon gar nicht irgendwelche superfußballer, die die spielübersicht eines luiz figo haben. es sind kinder! sie sind teilweise erst seit acht jahren auf der welt... sie wachsen in eine gesellschaft hinein, die wenig ventile für ihren spieltrieb zulassen! sie haben aber einen ausgeprägten spieltrieb und wollen dribbeln und zeigen, welche tricks sie schon draufhaben. du solltest dir öfter f - jugend spiele anschauen und wirst sehen, dass es da kaum einen geregelten spielaufbau gibt. als trainer hast du verantwortung und deine denkstruktur nach ordentlichen, gepflegten spielaufbau zufolge solltest du dein glück lieber im seniorenfußball suchen. kinder brauchen jemanden, der ihnen freiräume lässt, der ihre kreativität im umgang mit dem spielgerät fördert.


    gruß und denk mal drüber nach

    "Ihr vier spielt jetzt drei gegen zwei!" ;)


    "Der Verteidiger wurde fair vom bein getrennt!"


    "es ist enorm wichtig, dass man neunzig minuten hundertprozentig ans nächste spiel denkt!"

  • @ Andre: Ja, das mit dem Spieler und gelegentliches trainieren und aushelfen bei der E3 läuft schon seit einiger Zeit.


    @ Schleifer: Bitte verallgemeiner auch nicht. Ich will den Kindern nicht den Spieltrieb nehmen und das wird auch nicht passieren. Ich habe nie gesagt das ich ein taktisch ausgeprägtes Fußballspiel bei einer F Jugend möchte. Ich würde auch niemals auf die Idee kommen eine Tatiktafel rauszuholen :)


    Meine Frage war einfach, ob es kindgerechte, motivierende Übungen gibt die einen ganz oben beschriebenen Effekt erreichen. Sei es nur als Nebeneffekt. Und da setzte ich jetzt an Andres Tipps an.


    Viele Grüße

  • ja genau aushelfen eine Klasse höher, das Kind wird gefördert und spielt F- und E-Jugend und der E-Jugend Bankdrücker wo selten spielt spielt noch weniger tolle Vorschläge Jungs:-)))) Mich vor Tagen anmoggeln und dann so eine Ansicht tststs sags ja so sieht nämlich auch die Realität aus!!!!!!!!! grrrrrrrrrr


    Sollte sich jeder mal an die eigene Nase fassen und schade hatte mir von dem Thema eigentlich mehr erhofft:-)

  • vorweg - weitgehend folge ich den Vorgaben und Ideen der DFB Fußball Lehrer,
    allerdings habe ich nicht die nötige Geduld zu warten bis die Kids in 1 oder 2 Jahren anfangen die Knäuel von sich aus aufzulösen, deshalb gibt es von mir einige zusätzliche Wünsche. Diese werden in den Abschlußspielen im Training schon angesprochen und auch in den Spielen.


    Der Torwart sollte den Ball nicht immer weit nach vorne schlagen, sondern auch mal einen freistehenden Spieler am eigenen Strafraum bedienen.
    Die Verteidiger dürfen bis zum gegnerischen Strafraum mit aufrücken, allerdings muß einer letzter Mann sein (ohne Gegner im Rücken)
    Die Angreifer sollen bei gegnerischen Angriffen fast alle mit in die eigene Hälfte zurückkommen.
    Ich erwarte daß nicht alle Kids in die Knäuel laufen, sondern möchte auch Kids vor, neben und hinter dem Knäuel haben um einen eroberten Ball spielen zu können.
    Damit haben wir immer viele Kinder in Ballnähe und im Angriff, defensiv, na ja Rehagel bekäme einen Herzkasper nach dem nächsten.


    Zusätzlich spielen wir manchmal im Training mit max 3-5 Ballberührungen, nicht zu oft sonst gibt es Mecker von den Jungs ;-), in der Hoffnung das Kids anspielbereit mit nach vorne laufen. Die Kids wissen wann sie angespielt werden können und wann nicht, hab schon 1 oder 2 mal kurz erklärt was ein Deckungsschatten ist. Und es gibt schon oft Zurufe zum Ballführenden wenn jemand gut freisteht. Das hilft auch dann wenn der Kopf unten ist.
    Natürlich trainieren wir hauptsächlich daß was die Vorredner schon gesagt haben, Ballführung, Ballkontrolle, Koordination, Flachpässe mit der Fußinnenseite usw.
    allerdings habe ich auch keine Scheu taktische Elemente kurz mit anzusprechen, einige Kids können schon was davon umsetzen, solange ich damit keine wertvolle Zeit verdödel, warum nicht?


    Diese Einzelmaßnahmen (verteilt über große Zeiträume) haben dazu geführt daß schon recht oft gut abgespielt wird und so auch manchmal ein guter Spielaufbau entsteht. Damit bin ich schon mehr als zufrieden.


    Ach ja, wir haben 2 Spieler in der Mannschaft die gut befreundet sind, wenn sich die Beiden auf dem Spielfeld treffen gibt es ein wundervolles Zusammenspiel.


    thom

    Bundestrainer 8) Fernseh - Lizenz

    2 Mal editiert, zuletzt von thom ()

  • thom: Genau die Punkte die du ansprichst meine ich. Da kann doch nichts gegen sprechen wenn man es nicht damit übertreibt oder?


    @NF: Ich habe geschrieben, dass er bei der E3 aushilft. Das heißt wenn am Spieltag Probleme haben eine Mannschaft stellen zu können. Wenn ich ihn verleihe dann spielt er auch.



    Gruß
    Markus

  • markus2406 ,


    genau so ist es, ein wenig Hilfe um im Alltag zu bestehen kann nicht so falsch sein.
    Klar wäre es besser wenn noch mehr Trainer/Betreuer auf die Fußballlehrer vom DFB hören würden und den Kindern den optimalen Entscheidungsfreiraum ließen.


    Das wäre allerdings in der Praxis einfacher wenn mehr andere Trainer ähnlich denken würden, ich wage die Aussage dass nicht mal 50% der Trainer in unserer Altersklasse (F und E Jugend) die modernen Trainingslehren kennen, von anwenden ganz zu schweigen.



    Wenn im Pflichtspiel der "gegnerische" Trainer das Spiel seiner Mannschaft laufen läßt mache ich das ganz oft genau so, das Spiel ist auf Augenhöhe und alles ist gut.
    Wenn (wie oft) das Trainergespann aber massiv von der Grundlinie und der Seitenlinie fernsteuert, helfe ich meinen Jungs gezielt auf die gegnerische Raumaufteilung zu reagieren. Das wäre ja für die Gegner auch zu langweilig völlig frei vor unserem Tor zu stehen :rolleyes:



    Gruß


    thom

    Bundestrainer 8) Fernseh - Lizenz