Beiträge von Token2026

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    Wenn möglich, immer Einteilung nach Stärke. Würde aber auch soziale Aspekte beachten und ggf Kinder und Eltern bei der Entscheidung einbinden.


    Das kommt auch den schwächeren Kindern entgegen. Diese haben in einer schwächeren Umgebung mehr Spaß, Entwicklung und Erfolgserlebnisse.


    Man muss im Breitensport keine NLZ Kriterien anlegen,aber eine gewissen Einteilung halte ich für sinnvoll.Unter der Vorraussetzung dass alle Kinder adäquat versorgt sind.

    Darum gehts doch gar nicht. Die C Lizenz ist ein ennormer Aufwand. Wenn mir neue Trainer top motiviert erzählen dass sie ihre C Lizenz machen, ermutige ich sie natürlich dazu. Überzeugt bin ich aber nicht mehr innerlich. Ich könnte ihnen auch einen Advanced Football Account machen, das Staack und TSG Hoffenheim Buch in die Hand drücken und das Training wäre vermutlich besser als das was man auf der Sportschule lernt. Und das ist eigentlich furchtbar dass ich so denke, aber die Inhalte der C Lizenz gehen an der Praxis vorbei. Diskussion wurde damals übrigens schon abgewürgt beim Kurs. Bin übrigens der letzte der den DFB oder Landesverbände bashen will.

    Aber warum denkst du, dass die C-Lizenz + Advance Football + Staack + Hoffenheim nicht ausreichen, um einen guten Trainer zu machen? Ich finde nämlich, dass das eigentlich eine ziemlich brauchbare Grundlage ist.

    Das habe ich weder geschrieben noch gedacht! Mein Punkt war eher die Aufwand-Nutzen Rechnung für die C Lizenz. Ich bin mir einfach nicht mehr so sicher ob sich das wirklich gelohnt hat bei mir und ob ich sie mit dem Wissen von heute noch mal machen würde.

    Darum gehts doch gar nicht. Die C Lizenz ist ein ennormer Aufwand. Wenn mir neue Trainer top motiviert erzählen dass sie ihre C Lizenz machen, ermutige ich sie natürlich dazu. Überzeugt bin ich aber nicht mehr innerlich. Ich könnte ihnen auch einen Advanced Football Account machen, das Staack und TSG Hoffenheim Buch in die Hand drücken und das Training wäre vermutlich besser als das was man auf der Sportschule lernt. Und das ist eigentlich furchtbar dass ich so denke, aber die Inhalte der C Lizenz gehen an der Praxis vorbei. Diskussion wurde damals übrigens schon abgewürgt beim Kurs. Bin übrigens der letzte der den DFB oder Landesverbände bashen will.

    Ich habe auch vor einigen Jahren meine C-Lizenz Kindertrainer gemacht, den Basiscoach und das Kindertrainerzertifikat. Ja, das war lehrreich, ja, mein Verein bekommt jetzt jedes Jahr Zuschuss für mich, ja, wir können auf der Homepage damit flexxen.

    Was setze ich davon noch um? Fast gar nix. Inhalte ziehe ich mir von AF, Staack und der TSG Hoffenheim (Buch und Online).


    Es ist nun mal auch ein Unterschied, ob ich eine Auswahlmannschaft vor mir habe, die alle zwei Jahre weiter sind im Kopf (koordinativ und technisch fange ich gar nicht erst an), oder ob ich eine Horde 8-Jähriger auf dem Dorf habe, die nach der Ganztagsschule zu mir kommen, damit sie sich mal bewegen dürfen und in einem gewissen Rahmen mal ausprobieren und machen dürfen, nachdem ihr Tag bisher nur von Erwachsenen (Eltern, Lehrer) fremdgesteuert war.


    Der Spielbetrieb im badischen Verband ist gut organisiert, wobei es auch bei uns Kreisverbände gibt, die abweichen und machen, was sie wollen. Da wird auf dem Staffeltag einfach abgestimmt, wobei das Ergebnis schon vom Staffelleiter quasi vorgegeben wird.

    Seh ich auch so. Außer der Beobachtung eines ggf. schlecht organisierten Festivals besticht der ganze Beitrag hauptsächlich durch Polemik und negatives Framing.

    „Schön, dass du dich der Meinung deines Vorredners so nahtlos anschließt. Aber das Argument des ‚schlecht organisierten Einzelfalls‘ greift leider komplett ins Leere. Wenn ein System flächendeckend in den Landesverbänden eigenmächtig umgebaut wird – wie dein Kollege aus Württemberg gerade so ehrlich zugegeben hat –, dann reden wir nicht über ein einzelnes Festival, sondern über ein fundamentales Strukturproblem.

    Aber da du ja handfeste Beweise abseits des Wochenendes sehen willst, beenden wir das Geplänkel über Tonalitäten und blättern genau jetzt die nächste Seite meines Protokolls um.

    Schauen wir uns an, dass der Wahnsinn eben nicht beim Spielfest am Samstag beginnt, sondern bei der totalen Ineffizienz und Konzeptlosigkeit im ganz normalen Trainingsalltag unter der Woche...“

    Lass doch mal bitte über Fakten sprechen, ich kann doch auch nur über die Erfahrungen aus 6 Jahren Kinder- und Jugendfussball im Badischen Verband zurückgreifen. Von welchem Landesverband sprichst du überhaupt? Was der DFB in irgendwelche Broschüren schreibt hat ja mir der Realität auf den Plätzen oft wenig gemein. Ich selbst habe so ein Festival wie du es beschreibst noch nie erlebt. 7 Minuten Spielzeit halte ich für fraglich, ebenso einen 8 jähriges Kind in die Situation zu bringen. Bei uns laufen viele Dinge anderst. Finds trotzdem nicht okay "alles schlecht zu schreiben".

    Also als erstes möchte ich mal anmerken, dass mich die überbordende Zahl an Superlativen nervt und die Terminologie zu sehr ins polemische abdriftet. Mir fehlt es an "Seriosität" angesichts von angeblich drei Jahren Kinderfußballbeobachtung.


    Ferner irritiert mich, dass ich hier häppchenweise (seitenweise) mit dem Briefinhalt gefüttert werden soll. Warum nicht einfach den ganzen Brief hierher und fertig. Die gesamte Tonalität schreckt mich ein wenig ab. Mehr Souveränität würde dem ganzen sicherlich gut tun.


    Ich bin nun im 10. Jahr Jugendfußballtrainer und kann nur sagen, dass wir das im Württembergischen Fußballverband ganz ordentlich hinbekommen. Aktuell spielen wir - anders als der DFB empfiehlt - zwar in der E-Jugend noch im Ligasystem und fangen sogar an, nochmal einzelne Regelungen zu ändern, beispielsweise die Einführung der Rückpassregel in der U11, aber im Großen und Ganzen "machen wir es richtig".
    Die Regelung, keine Ergebnisse aufzuschreiben, hat nicht den Sinn, den Kindern das Verlieren zu ersparen. Sondern den Trainern den Drang zu nehmen, Tabellenführer sein zu müssen/wollen, was zur Folge hätte, dass er nur die stärksten Spieler spielen lässt und die Schwachen a) daheim lässt oder b) feigenblattartig die letzten 2 Minuten noch einsetzt.

    Seh ich auch so. Außer der Beobachtung eines ggf. schlecht organisierten Festivals besticht der ganze Beitrag hauptsächlich durch Polemik und negatives Framing.

    Was wurde denn aus einem Sohn? Er ist ja schon vom Alter her jetzt C1 Junior.

    Ich rege mich nicht auf, ich amüsiere mich =) . Das kenne ich als Kindertrainer. Ausgeteilt wird leicht, aber einstecken ist schwieriger.

    Gut, ich wollte dich auch sicher nicht persönlich angreifen oder sonstiges. Der Karl Lagerfeld Spruch war auch überhaupt nicht an dich gerichtet, mir ist nicht bewussst warum du ihn auf dich gemünzt hast. Ich hatte da eher den Ex-Trainer meiner Tochter im Sinn mit seinem 10 Mal enfrieren in 12 Minuten Spielzeit.

    Gruppenfähigkeit, Akzeptanz, Zuverlässigkeit lernen Kinder in der Schule und im Elternhaus -oder eben auch nicht. Natürlich vermittelt man als Trainer auch Werte, aber ein Kind auf rechts zu drehen, schafft man in der kurzen Zeit des Training kaum. Und selbstverständlich tut sich die meisten erst einmal schwerer, wenn sich Spielfeldgröße und Anzahl der Mitspieler ändert.


    Bei uns ist einmal eine ganze D-Mannschaft "aus dem Nichts" aufgetaucht. Total wild. Die haben aber erst einmal alle Vereinsmannschaften abgeschossen. Zur Rückrunde blieben die Erfolge aus, zum Ende der Saison sind die wieder verschwunden. Bei denen hat nur der Bolzplatz gezogen. (Der Trainer war übrigens ein ehem. NLZ-Trainer. Charakterlich ist der aber sehr fragwürdig.)

    Stimmt, ist vielleicht auch bisschen die Huhn/Ei Frage, ggf. gehen Kinder die nicht so viel Bock auf Struktur haben eh später oder gar nicht in den Verein.

    Bin ich absolut bei dir. Wir haben auch D Jugendspieler, die relativ spät im Verein angefangen haben (2tes Jahr E, 1stes Jahr D) und vorher immer auf dem Bolzer waren. Die sind komplett überfordert im 7+1 auf dem 60 Meter Feld. Da funktioniert es nicht wie auf dem 20 meter langen Bolzer, 1-2 Leute auszudribbeln und man steht vor dem Tor. Und was noch dazukommt, es fehlt die Trainierbarkeit. Pünktlickeit, Ordnung, Respekt, einfügen in einer Gruppe, akzeptieren des Trainers als Autorität, was viele Kinder ab der G lernen. Das lernt man nicht auf dem Bolzer, wenn man keinen Bock mehr hat, geht man halt nach Hause.............


    Ich bin der Überzeugung dass beides seine Berechtigung hat, und im Idealfall gehen die Kids bolzen und zusätzlich 2 Mal ins Vereinstraining. Meinen Beobachtungen nach, entwicklen sich eben genau diese Kinder am Besten.

    Das finde ich jetzt lustig. Du watscht mich ab, ich hätte die Kontrolle über mein Leben verloren und beanstandest, wenn es ins persönliche geht. Ganz mein Humor.

    Wer hat denn behauptet, 13* einfrieren sei sinnvoll oder gar notwendig. Das ist ja nur wirklich abwegig. Das hat hier niemand ernsthaft gefordert.


    Und wirklich eine bahnbrechende Erkenntnis, dass eine U10 kognitiv weiter als eine U7 ist. Das musste der Vollständigkeit halber noch mal erwähnt werden. Da bin ich ganz bei Dir.

    Reg dich doch nicht so auf. Es ist alles gut.

    Puh, jetzt wirds aber ziemlich persönlich, finde ich nicht gut.


    Zwischen "nichts sagen" und "13 Mal einfrieren in 12 Minuten" gibts ja vermutlich noch eine ganz große und für beide Seiten akzeptable Grauzone.


    Und eine U10 ist kognitiv weiter als eine U7.

    Genau, "Spielfeldgröße, Spieleranzahl, wo stehen die Tore?" Das schafft die Oma oder der Hausmeister. Also bitte, dann deutlich sagen, dass man auf Trainer verzichten sollte.

    Puh, ich hoffe die Oma kann Jugendtore schleppen oder der Hausmeister bekommt es hin die Bazooka-Tore korrekt aufzubauen......

    Nach zig Jahren im Kinder- und Jugendfussball-Game hab ich 3 Arten von Trainerarten erlebt die sich immer und immer wiederholen:


    - Typ Engagiert: Akzeptiert dass er von der Materie wenig Ahnung hat, geht auf Fortbildungen, schaut Videos, liest Bücher und versucht dieses Wissen anzuwenden (Kleine Spielformen, "neuer" Weg)


    - Typ Besserwisser: Hat früher 20 Jahre in der Kreisklasse gespielt. Früher war alles besser. Also rennen ohne Ball, große Spielformen, Tabellen und Ergebnisse superwichtig. Bin mir oft nicht sicher ob die Kinder oder das eigene Ego der Antrieb ist. Absolut beratungsrestent.


    - Typ 50%: Macht gerade das nötigste, Training fällt immer mal wieder aus, Inhalte nicht existent, baut ein FEld auf und lässt die Kinder kicken (bin mir nicht sicher ob der Typ sogar dem Besserwisser vorzuziehen ist)

    Wer bei einer F Jugend einfriert hat die Kontrolle über sein Leben verloren

    Könntest du deinen Standpunkt näher erläutern? Mir ist das Thema wirklich wichtig.

    Kinder in der G unf F Jugend haben einen hohen Spielbetrieb, sind aber meistens nicht fähig abstrakte Erklärungen zu verarbeiten. Einfrieren kostet Zeit, langweilt die Kinder und der Lerneffekt wird ausbleiben.


    Kurze Anekdote hierzu; Meine Tochter Dezember 2014 hat mit der damaligen F2 (2016) trainiert. Der Trainer hat die Kinder viel frei spielen lassen. Einmal "durfte" sie dann bei der F1 (2015) trainieren. Sie hat sich gefreut, da sie schon immer mal bei den Großen probieren wollte. Hab dem Trainer der F1 Jugendtore tragen geholfen und hab dann zugeschaut. Ca. 15 Mal unterbrochen in 12 Minuten Spielzeit. Meine Tochter danach "ich möchte lieber wieder in der F2 trainieren". :D


    Musste auch wirklich alle Selbstbeherrschung zusammen nehmen um den F1 Trainer nicht noch ein paar Takte zu sagen.

    Hi, kannst du nach 4 Jahren ein Update geben wie sich alles entwickelt hat?