Beiträge von dschibi

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    Leider kenn ich solche Zustände auch: meine Tochter hat mit 12 in einer Damen-Freizeitliga neben der U13 gespielt. Bei der Meisterfeier hat dann die Kapittänin eine Kiste "Kleiner Feigling" ausgepackt. Ich habe sie zur Rede gestellt und war dann für ne Weile im Verein "unten durch". Nachdem der Trainer ein paar klärende Takte mit den Damen gesprochen hatte, sind die dann geschlossen zum Nachbarverein gewechselt.

    Ich weiß, Jugendliche in dem Alter probieren da viel.

    Mich wollten da auch mal zwei aufs "Glatteis" führen mit einer Wette (die kam am Samstag Abend nach einem gewonnen Hallenturnier), wenn sie das Verbandsturnier am Sonntag gewinnen, sollte ich ne Kiste Bier als Belohnung spendieren.

    War gar nicht so einfach selbst in einer Großstadt um 19:50 Uhr noch einen Kiste Alkoholfreis aufzutreiben.

    @ interntionale Härte

    Bayern deshalb, weil ich beim Bayerischen Landessportverband die Fortbildung zum Vereinsmanager gemacht habe.

    Solange niemand in der Sache rumstochert und Alles gut geht, werden Viele ihre eigenen Umgangsformen finden.

    Ich möchte nur vermeiden, dass jemand auf die falsche Spur geschickt wird.

    Ich würde erst mal klären, ob die Mannschaftskasse nicht illegal ist. in Bayern wäre sie das nämlich.

    Und ich sehe nicht nur in Bayern: (BGH, Urt. vom 13.04.2011, Az. 1 StR 94/10) in Verbindung mit

    §266 Abs. StGB

    Beim zweiten Turnier hat der Schiri zum Teil schon zählen angefangen bevor überhaupt einer der Spieler den Ball zum Eckstoss bewegt hatte. Die Folge: unnötige Hektik und jede Menge Freistösse für die gegner... ich hab beim ersten Turnier auch niemand wahrgenommen, der so Zeit schinden wollte, deshalb finde ich die Regel bei strikter Auslegung übertrieben.

    Genau das ist ja das Problem: Keiner bewegt sich, also wird angezählt. Besonders beliebt zum Personalwechsel.

    Hallo CoachK,

    magst du mir grad verraten, aus welchem Bundesland du kommst? Kreisliga ist bei uns 8te Liga und da haben wir 3 Coaches und 2 TW Trainer. Frage mich grad, ob das zu üppig ist.

    es kann nie genug Personal geben

    Gut wenn es mehr Trainer sind als Spieler, kann man schon mal das Nachdenken anfangen

    "Die abwehrenden Spieler auf der einen Seite ziehen sich lieber die Hosen runter....."


    So was machen die bei mir nur einmal!

    Da gibts ein Gespräch mit den Eltern und beim nächsten Mal sind die draußen aus der Mannschaft. Was der Vorstand von wegen Mitgliedschaft maht, ist nicht meine Baustelle.


    Wer keine Lust hat, darf gerne zuhause bleiben.

    Ich würde ja die Mannschaft aus dem Spielbetrieb nehmen und erst Mal nur Spielchen mit verschiedenen Bällen - vom Tennisball über Football-Ei bis hin zu Pezzi-Ball - machen.

    Es sind Kinder, die wahrscheinlich nur rumtoben wollen, also lass sie oder hör auf.

    Ich finde es gut, wenn ihr das nicht so hoch hängt, das kann auchzu nem Rucksack werden, den er dann rumschleppt.

    Zum Thma "Coach" - vor allem wenns um Schule geht - kannst du hier evtl. was finden. Ich kenn Einige von denen.

    www.ichschaffs. de

    Okay, da wird jetzt ein Schuh draus (5 Euro ins Phrasenschwein).

    Da ist es natürlich wichtig, dass sich ein "Coach" auch mit den Hobbies des Jungen auskennt.

    Zumindest hat er sich ja das Ziel gesetzt, das Jahr zu bestehen, da ist ja noch etwas Zeit.

    Auch wenn meine Jugend lange her ist, kann ich mich noch ganz gut daran erinnern, wie ich mich damals benommen habe.

    Kenne ja auch Einiges von meinen eigenen Kindern.

    Wichtig ist, einfach da zu sein, wenn er jemanden braucht. Es bringt nichts ihm etwas überzustülpen.

    Als Coach kann man auch nur so viel erreichen, wie das Gegenüber zulässt (zum Teil auch mine eigene Therapeutenerfahrung), Stichwort "Compliance".

    Der Junge ist 13, da sollte man ihn nicht mit "Hilfsangeboten" überfrachten.

    Ich selbst war Lerntherapeut und hatte einige Fußballer in "Behandlung", nicht wegen des Fußballs, sondern wegen Lernproblemen.

    Wenn so alles im Lot bei dem Jungen ist, lassst ihn so sein wie er ist.

    Ich weiß gar nicht, wo ich da nun mit meinr Antwort anfangen soll.

    In über 50 Jahren Arbeit (sowohl beruflich als auch ehrenamtlich) mit jungen Menschen ist immer wieder klar geworden: ich kann nicht Alles so verändern, wie ich es gerne hätte. Ein Spruch, der mir schon im Studium begegnet is,t wurde da wichtig: niemand ist auf der Welt um so zu sein wie ich ihn haben möchte.

    Ich bin für das Gegenüber ein "personales Angebot" mit Ideen etc. annehmen muss es der Andere schon selbst.

    Das was ich herauslese ist, du probierst Vieles, aber der Erolg ist minimalst.

    Bleib deiner Linie treu, halte Kontakt zu den Eltern (vielleicht sind die ja das dahinterliegende Problem?) behandle den Jungen wie Andere auch und besorg dir ein "dickes Fell".

    Die wichtigste Frage erscheint mir: wo fühlt er sich wohl?

    Und für den Trainer das Wichtigste: Belastungssteuerung.

    Ich habe öfters - aus Personalmangel - für Spiele mir Jüngere ausgeliehen und dabei die Erfahrung gemacht, dass sie in der Regel besser gespiet haben als mit ihren Altersgenossen.

    (Ich musste allerdings in Kauf nehmen, dass die Jüngeren nicht sonderlich begeistert waren nicht das ganze Spiel durchspielen zu dürfen.)

    Ich würde in so einer Situation jedes Training einen anderen Feldspieler für etwa eine halbe Stunde abstellen, der sich um den Torhüter "kümmert". Es gibt genügend Übungen für Torhüter die auch ein normaaler Spieler mit durchführen kann.

    Elternabend ist ne gute Idee.

    Ganz so schlimm habe ich es noch nicht erlebt, aber ich habe mir als Co-Trainer schon mal ne Auszeit genommen, vor allem weil auch der Trainer Nummer 1 nichts gegen die Disziplinlosigkeit gegenüber Gegenspielern unternommen hat.


    Wenn du 17 Spieler hast, und aktuell darfst ja in der Jugend noch rückwechseln, würde ich die 8 setzen und den Rest alle paar Minuten durchwechseln.

    Also ich weiß ja nicht in welchem Landesverband du bist.

    In Bayern wäre das der Umstieg von 7 auf 9 Spieler, größeres Feld und Abseits dazu. Das ist schon mal ne Menge Neues für Kinder, die Fußball nicht mit der Muttermilch aufgesogen haben.

    Ich habe in solchen Fällen vor allem an der Abwehr gearbeitet:

    Wenn der Ball weg ist alle hinter den Ball.

    Klare Gegnerzuordung.

    Überzahl in Ballnähe herstellen.

    Und dann doch ne Liga tiefer spielen.

    So richtig es ist, dass man in der Halle technisch ansprichsvolleren Fußball spielen muss, so richtig ist es auch, dass es in der Halle bei älteren Spilern schneller zu Konflikten kommt.

    So hatte ich in der Feldsaison maximal zwei rote Karten pro Saison, in der Halle meistens vier bis fünf.