Bei einem Fussballspiel vor allem auch bei D - Juniorinnen (je jünger die Spieler/ innen desto mehr Zuschauer) kann man locker 50 Personen zusammenkriegen.
Nun... man kann doch nicht erwarten, dass alle 50 Personen zu 100% Normal sind. Oder sehe ich das etwa falsch?
(War ironisch gemeint)
Finde es toll, dass Du dich nicht auf'm Niveau herabgefallen bist.
Gruss
TRPietro
Beiträge von TRPietro
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Hallo
Ich würde in erster Linie die Technik trainieren.
Die erste Technik, die ich von meinen Spieler verlange ist die Ballführung und somit kombiniere ich es sehr oft mit dem Dribbling und Durchbruch als Erschwerung, wenn die Kids die einfach Ballführung im Griff haben. Somit lernen diese das 1:1 Angriffsverhalten.
Ganz ehrlich gesagt, würde ich es nicht bevorzugen komplexe Abwehrverhaltensübungen wie Raumdeckung usw. zu trainieren.
Ein E - Junior hat doch noch so viel Mangel an der Technik, da würde ich die Taktit fast komplet weck lassen, da man in der Regel mit 1 Trainingseinheit kaum Zeit hat.
Eins rate ich Dir aber ab. Lass die Kids in einer dreier Kette spielen und NICHT auf Manndeckung. Versuch diesen einen Raum vor dem Spiel anzuweisen oder so, jedoch ohne all zu lange Taktikbesprechung. Max. 10 min.
Zur Taktik an Tafel im Training beim KIFU;
Da empfehle ich Dir, dies weck zu lassen. Diese hören max. 10 min. zu und danach werden die Kids anfangen die Blumen auf der Wiese zu zählen oder so. Nein... lass diese spielen und mach Dir wirklich keine Sorgen über die Taktik. Dafür habt Ihr ab der D - Jugend eher Zeit. Bis dahin sollte dein Ziel sein; Die Kids, vor allem Technisch möglichst weit zu bringen.
So sehe ich es.
Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Erfolg und vor allem viel Spass.
Gruss
TRPietro -
Hallo an Alle
Für mich sind die Konditionsfaktoren (Schnelligkeit, Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination) entscheidend wichtig für den Fussballer. Vor allem im Aktivfussball, wo die Körpergrösse im gegensatz zum Jugendfussball nun ausgeglichener ist.
Jedoch ist in jeder Kategorie auch das richtige zu trainieren, finde ich.
Ich würde kaum in der E - Jugend, Kraft oder Ausdauer trainieren sondern viel eher Schnelligkeit mit Laufkoordination oder Beweglichkeit usw.
Also... man muss schon aufpassen, was man macht.
Aber da muss ich schon sagen, dass die Konditionsfaktoren für mich, nicht weckzudenken sind. -
Hallo
1. Aufbau der Konditionsfaktoren;
Ich würde nichts spezielles machen. Du hast sowieso keine Zeit die Spieler optimal auf die Meisterschaft zu vorbereiten. Beforzuge deine taktische und technische Ziele. Da kannst Du die Uebungen auch durch kleine Gruppen (insbesondere bei Techniktraining) genügend intensiv gestalten.
2. Test wie Cooper usw;
Ich würde auch dies sein lassen. Du merkst es ziemlich früh, ob die Spieler 90min. laufen mögen oder eben nicht. Ich würde nur Ausdauer wirklich aufbauen, wenn die Jungs wirklich kaum 30 min. überstehen. Jedoch sind diese immer noch B - Junioren und sollten schon noch Laufen mögen.
3. Führe viele Einzelgespräche. Wenn Du Jemand zurecht weisen willst, dann nur durch Einzelgespräche. Vermeide diese vor dem Team zu blamieren.
Setze Teamziele und anhand dieser Ziele auch Ziele für die Einzelspieler. Diese Ziele müssen für alle Junioren als erreichbare Herausforderung angesehen werden.
Wenn Du für die Jungs interessante Einzelziele stellen kannst, werden diese kaum rumblödeln, da Du somit ein gewissen Ehrgeiz in Jedem weckst.
Viel Glück und bleib immer cool als B - Trainer. Wirs Du schon sehen warum...
Gruss
TRPietro -
.... irgendwie stellt mich das auf.
Ich weiss nun, dass es viel schlechtere Trainer gibt als ich.
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Du solltest bei einem Gespräch mit Ihm, ganz klar deine Vorstellungen erläutern. Dabei musst Du Ihn zu erst mal bitten, einfach zuzuhören.
du wirst seine Reaktion sofort sehen können. Wenn er es verstanden hat, ist i.O!
Sonst eben wie schon erläutern, wirst Du gezwungen sein diesen zu ersetzten. -
Hier mein Ablauf:
1. Passspielübung mit viel Laufen durch Coerver Methode (ca. 10min.)
2. Dehnen (ca. 5min.)
3. Spiel 5:5 oder 4:4 (je nach Kategorie) auf zwei Hütchentore (ca. 10min.)
4. Sprints und Steigerungsläufe mit Laufkoordination integriert (ca. 10min.)
5. Kurze Besprechung und Aufmunterung (ca. 10min.)
Während dem Aufwärmen hole ich mir die Einzelspieler und definieren mit diese die Ziele die Sie erreichen sollten.
Es hat sich eher folgendes bewährt:
Keine Torschüsse vor dem Spiel.
Ich war Torhüter und konnte es niemals verstehen, warum ich schon vor dem Spiel, Tore kassieren musste. Dies belastete mich und nahm mir das Selbstvertrauen eher weck. -
Deutschland kann das selbst bestätigen...
Wie wurde Jürgen Klinsmann behandelt, als er die neue Methoden von den USA brachte?
Da lachte doch ganz Deutschland... sogar Bayernmanager, der nun Klinsmann aber angestellt hat.
Aber an der WM06 sind diese doch und "verdient" 3. geworden. Das kann ich auch als italiener sagen. Deutschland spielte dank den neuen Methoden von Klinsmann einen guten Fussball und war konditionell sehr stark.
Schon alleine, dass in Deutschland in verschiedenen Orten, verschiedene Konzepte habt (habe ich hier irgendwie so mitbekommen, hoffe ich habs richtig verstanden), finde ich ganz schlecht. Ich denke, dass der DFB einen einzigen Konzept haben sollte der in ganz Deutschland durchgeführt wird. So hätte man alles gleich ausgebildete Junioren.
Nur... wer soll den Konzept herstellen? Wer hat diese Fachkompetenz in Deutschland? Ausser Hitzfeld sehe ich ehrlich gesagt niemand!
Sorry... dass habe ich vor der WM06 so empfunden, als Klinsmann wegen "neuem" so deftig kritisiert oder gar "blossgestellt" wurde. -
Zitat:
Andre schrieb am 20.05.2008 23:56
Hallo Leute,
ich bin ein mittelprächtiger Fußballer, ein Jugendtrainer, ein mieser Läufer, aber .....ich laufe. Bis vor einem Jahr bin ich jeden zweiten Tag zwischen 40 und 60, seltener bis 75 Minuten gelaufen. Die Länge in Km war mir egal, die Minuten nicht. Der Puls zeigte mir immer eine Pulszahl von nie unter 155, meist am Schluß bis 178. Eine Eigenart von mir persönlich zum Erstaunen vieler Läufer die parallel neben mir liefen mit einem Puls von nur 140 bis 160, ....ich konnte bei einem Puls von bis zu 170 frei und anhaltend sprechen ohne Seitenstiche. Einmal die Woche rannte ich drei Intervalle. Hierbei puschte ich meinen Puls auf mind. 175 bis 186 und hielt ihn für ein bis zwei Minuten. Dann kein Anhalten, sondern locker weiterlaufen. Wichtig war mir die Erholungsphase: Wie schnell erholt sich mein Körper, ...auch nach dem Laufen, ....wie schnell ist mein Puls wieder auf Hundert und niedriger.
Seit einigen Monaten spiele ich wieder Fußball, genauer gesagt einmal die Woche. Ich kann nicht sagen, dass mir das Laufen keine Grundlagenausdauer beim Fußball beschert, aber ich habe das Gefühl, dass es mir nicht viel fürs Fußball spielen gebracht hat. Hierdrum ging es mir ja auch nicht, aber es paßt gar nicht zusammen, dass ich kleiner Scheißer 10 oder 20 Kilometer flötend durch die Prärie laufen kann, aber nach vier Sprints auf dem Platz oder der Halle völlig platt war. Trotz der Tatsache, dass ich nur einmal die Woche Fußball spiele, fällt mir das Spielen von mal zu mal immer leichter. Der anfängliche Muskelkater ist weg.
Soviel zum Thema Laufen und Kondition eines 41jährigen.
Im Umkehrschluss habe ich nicht vergessen, wie grotten langweilig und quälend für mich das Laufen im Alter von 15, 20 und 25 Jahren war. Ich sage das so platt, weil ich der festen Überzeugung bin, dass diese verdammte Quälerei mit den Circeltests und sonstigen Konditionstrainings von mir mit oder bei einer B Jugend solange nicht praktiziert würden, bis die Jungs selber sagen würden, ....wir haben ein Ziel und deshalb wollen wir uns quälen. Im Leistungssport ist das sicherlich etwas anderes, aber die Helden der Kreisliga haben das so doch nicht verdient.
In meinem Buch (nicht auf Altersgrenzen begrenzt) geht es um ganzheitliche Trainings. Du trainierst in Spielform auf gewisse Art und trainierst beispielsweise Spielübersicht, Technik, schnelles Umschalten, Umdenken und dann auf pfiff auch Kondition gepaart mit Wettkampf, Individualtaktik, Gruppentaktik und Mannschaftstaktik und zwar alles in Einem!!! Und am Ende schaust Du auf völlig durchgeschwitzte Gesichter die dich angrinsen und sagen, ..."Trainer, war heute geil, ich komm wieder."
Beispiel (und es ist wirklich nur ein Beispiel):
Du steckts auf deinem Trainingsfeld drei Kleinfelder, eines oben links, eines unten links und eines auf der gegenüber liegenden Seite mittig. In jedem Feld spielen sie in zwei Teams gegeneinander auf Ball halten im 4:4 oder wie auch immer. Dann ein Trainerpfiff. Das ballbesitzende Team sprintet im Uhrzeigersinn in das nächste abgesteckte Feld. Ob die nun hinübersprinten oder auch mal locker hinten rum versuchen ins neue Feld zu gelangen oder du bestimmst einen, der mit Ball dort ankommt, bleibt dahin gestellt. Jedenfalls erhält das Team, was mit Ball im Feld ankommt einen Punkt. Welches Team hat die meisten Punkte, wäre ein Aufhänger für beispielsweise eine D Jugend. Im nächsten Feld angekommen, geht es dann weiter, das ganze sollte sechs Feldwechsel nicht überschreiten. Da ist alles drin: Passen, Übersicht, Kondition, Technik, Zweikampf, Flanken, Steilpass, Dribbeln, Verschieben etc. und jede Menge Konditionstraining.
Für Flex90
Hier eine Warnung:
Im Fussball gibts zwei Typen; Der Sprintertyp der gerne im Lauf zwischendurch mal einen Spurt braucht und das "Runden laufen im gleichen Tempo" überhaupt nicht mag und dabei eher schnellzuckende Muskelfasern hat
und der Ausdauertyp der langsamer ist als der Sprintertyp aber über längere Zeit im gleichen Tempo spielen kann. Dieser Spieler erholt sich auch schneller und sprintet nicht so gerne. Dabei hat der Ausdauertyp langsamzuckende Muskelfasern.
Nun besteht folgende Problematik:
Diese Sache ist genetisch und kann sich kaum ändern. Beim Uebertraining der Grundlagenausdauer (mehr als 3x/ Woche mehr als 30min. joggen) ist zu beachten, dass der Sprintertyp seine schnellzuckende Muskeln in langsam zuckende verwandeln könnte. Der Ausdauertyp kann hingegen seine Muskeln nicht umwandeln. Also ist zu beachten, dass vor allem schnelle Spieler bei jeder Uebung im Grundlagenausdauertraining irgendwelche kurze Sprints machen dürfen und evtl. weniger Einheiten für die Grundlagenausdauer besuchen. Aber 2x/ Woche 30min. joggen sollte nicht schaden. Also... so extrem ist es auch nicht! -
Zitat:
tormentor66 schrieb am 20.05.2008 19:02
Hallo,
Zitat: vorrangig die Schnelligkeitsausdauer trainieren
das alleine reicht nicht, ein Spieler muss immer in Bewegung bleiben ( Spiel ohne Ball ) in der Regel ist er im Spiel mehr an so ne art am Joggen und nicht laufen und dann wird das Tempo auf Sprints erhöht.
Also ich würde das anders machen nehm die hälfte eines Spielfelds, an jeder Ecke ein Hütchen. anfangen erst mal warm laufen dann Anweisung an die Spieler von Hütchen A nach B normal Joggen, dann von B nach C voller Sprint von C nach D normal Joggen und von D nach A voller Sprint Zeit nach ermessen.
MfG
An Flexo90
Das hier geschriebene ist eben die fussballspezifische Ausdauer. Joggen - Sprint - Joggen Uebungen.
Dieser Teil kommt "theoretisch" nach dem Aufbau der Grundlagenausdauer. -
...wir machen keine Vorbereitung.

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Hallo Flex90
Ich empfehle Dir den Buch von Weineck "optimales Fussballtraining" zu besorgen. Da wirst Du merken, dass Du durchs trainieren der Schnelligkeitsausdauer einen Fehler machen würdest, da der Fussballsport durch Intervallläufe gekennzeichnet ist und ein Spieler selten oder gar nie Sprints von über 10 sec. machen. Kurz; Ein Fussballer braucht die Grundlagenausdauer und die Fussballspezifische Ausdauer. Schnelligkeitsausdauer eher weniger.
Mein Tipp:
1. Grundlagenausdauer aufbauen. Dabei ist beim Training zu achten, dass die Spieler möglichst lange den gleichen Tempo haben. Puls zwischen 140 - 155 sollte reichen.
Die Grundlagenausdauer ergibt weniger Formschwankungen.
Eine Trainingseinheit sollte ermöglichen, dass die Spieler mind. 30min. am Stück im gleichen Tempo laufen. Dabei gibts auch gute Uebungen mit Ball und Torschuss usw.
2. Fussballspeziefische Ausdauer trainieren. Dabei würde ich im Intervallmodus trainieren. Ein Sprint sollte dabei nicht länger als 4sec. dauern. Danach folgt Erholung durch lockeres joggen. Ziel ist es, denn Puls über 160 Schläge zu jagen und beim erholen wieder runter auf ca. 140 Schläge zu holen.
Es sollten im Prinzip so Sprint - Erholung - Sprintübungen gemacht werden.
Eine gute Vorbereitung beträgt gute 8 Wochen. Wahrscheinlich hast Du sowieso nicht so viel Zeit, so dass Du gezwungen bist so wie die meisten Trainer, viele technische Uebungen im Ausdauertraining miteinzufügen.
Wünsche Dir auf jeden Fall eine gute Vorbereitung.
Gruss
TRPietro -
Tja Andre... schön währe es. Aber wie schon oft geschrieben und gelesen, hat es in den meisten Vereine so "altmodischdenkende" die bei jedem Vorschlag folgende Antwort geben: "Es war immer so und so wird es auch immer bleiben..."
Aber gebe Dir prinzipiell recht.
Gruss
TRPietro -
Bei uns im Ostschweizerfussballverband, spielen wir von August bis Oktober und von April bis Juni.
Finde ich eigentlich nicht schlecht. Könnte mir von der Wetterbesserung her auch vorstellen, dass man etwas später im August beginnen könnte und dafür bis mitte November. -
Hallo
Grundsätzlich spielen die Junioren sicher gerne.
Jedoch denke ich dass das Risiko einer Uebersättigung somit vorhanden ist.
Könnt Ihr mit den Nachbarvereine keine Gruppierungen machen, damit Ihr genügend Spielern zusammen bringt? -
Hallo
Hier mein Vorgehen:
1. Wieder Stimmung schaffen durch Abwechslung (zB. Besuch eines Bundesligaspiels anstatt Training oder in Bad gehen anstatt Training usw.) Einfach alles ausser Training.
2. Neue Teamziele setzten. Ziele müssen von den Spielern als Herausforderung gesehen werden. Niemand darf denken, dass diese Ziele nicht erreichbar sind, sonst bekommen die Spieler Angst über und machen noch mehr Fehler. Am besten keine Tabellenziele oder so.
3. Beim nächsten Spiel, durch die Teamziele auch die Ziele der Einzelspieler bestimmen durch Einzelgespräche während dem Aufwärmen. ZB. Verlange vom Stürmer, zwei Torschüsse oder so. Ziele müssen vom Spieler als schwierig aber machbar gesehen werden.
4. Unsichere Spieler aufmuntern. Bei Aussagen wie: "ich mach doch alles falsch" muss schlagartig eine Positive Antwort vom Coach kommen wie: "man darf doch Fehler machen!"
5. Selbstbewusste Spielern, Teamdienliche Ziele geben. Diese die Aufgabe geben, dass Team aufzumuntern. Den Spielern vermitteln, dass man auf deren Einsatz und Leistung angewiesen ist. Diese werden sich fürs Team zerreissen.
Es geht hier nicht mehr darum das Team oben zu halten, sondern den Teamgeist und das Selbstvertrauen und die Stimmung zu steigern. Dabei musst Du der erste sein, der lächelt und ein paar Sprüche raus lässt. Einfach ganz locker bleiben...
Im Moment habe ich das gleiche Problem wie Du. Versuche es aber anhand eines Psycholgiebuches zu lösen und es klappt nicht schlecht. Es kommen teilweise sogar Resultate!
Wünsche Dir auf jedenfall viel Glück und Kopf hoch falls die sportliche Erfolge nicht kommen sollten.
Gruss
TRPietro -
Wenn man genügend lange Trainer ist, wird einem von selbst bewusst, dass man im F und im E die Ballführung und somit auch das Dribbeln als erstes lernen sollte (was die Techniken anbelangt).
Es währe dann nicht ganz korrekt beim Spiel viele Pässe usw. zu verlangen.
Wenn ich schon Dribbling trainiere verlange ich dan von den offensiven Spielern viele Dribbling. Verlieren darf man... es geht ja sowieso um nichts im KIFU.
Zusätzlich denke ich, dass ein Junior im alten Jahrgang E, die Ballführung einigermassen im Griff haben sollte und somit die Passtechnik lernen könnte.
Als Konsequenz werden die Kids mit höchster Wahrscheinlichkeit mit vielen Pässen auch im Wettkampf spielen.
Aber ganz ehrlich... ich mag Dribbelkünstler und geniesse solche Spieler. Ich verlange nur nach Pässen, wenn die Mitspieler mit der Zeit sauer werden könnten.
Aber Grundsätzlich ist es doch i.O. wenn ein E - Junior dribbeln darf. -
Hallo Kohler
Ich trainiere in der Schweiz eine C - Meister Mannschaft (höchste im schweizer Breitensport) und trainiere drei mal in der Woche. Mein Problem in dieser Rückrunde liegt bei vielen Spielern bei der Uebersättigung und auch ich fühle mich langsam müde.
In der nächsten Saison werde ich nur noch 2x/ Woche trainieren, da ich mir sicher bin, dass die Ausbildung bei einer guten Planung nicht darunter leiden wird und die Kids somit länger konzentriert und motiviert trainieren werden.
Ich empfehle Dir, nicht auf eine dritte Trainingseinheit zu beharren sondern dafür versuchen deine bestehende Trainingseinheiten auf 90 min. zu verlängern.
Gruss
TRPietro -
Hallo Defensivallrounder
Du weisst wie es ist; In der Gesellschaft muss man das unterstützen was Geld bringt. Leider verursachen Kinder, Kosten! Also kommt die Arbeit immer vor, in der Schule streicht man Turnstunden weil man noch besser rechnen lernen muss. Dabei wird dann beim Turnen sowieso nur Basketball usw. gespielt. Also... nichts wirklich nützliches für die Koordination!
Ganz ehrlich; Ich bestätige das von Euch geschriebene. Unsere Kinder kommen mir heute fast vor wie Elefanten, weil Mamma und Pappa es doch lieber haben, wenn Kindlein ruhig vor der Glotze sitzt anstatt mit diesem im Garten zu sein und zukucken wie dieser evtl. rum springt.
Betrifft nicht jeden Haushalt... aber je länger desto mehr die meisten!
Gruss
TRPietro -
Erste Hilfe lernt man doch vor der Autoprüfung! Im Fussball ist es doch anders. Da sollte man eher die Symptome der verschiedensten Verletzungen wie "Zerrung" und deren Massnahmen kennen.
Bei einer Platzwunde am Kopf kann man auch nur mit Verband und "Patch" die Blutung stillen. Meistens ist die Verletzung so tief, dass ein paar Stiche nötig sind.
Wo wir den Trainerkurs machten, wurde im grossen und ganzen gesagt, dass man kühlen sollte! Einfach immer kühlen und kühlen. Tja... was will ich bei einer Platzwunde kühlen? Ich fand es so unprofessionell und meine Unsicherheit war immer noch vorhanden. So das ich doch lieber einen Buch zum Thema Verletzung und deren Massnahmen organisieren musste.
