Beiträge von TRPietro

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    "F***ing" ist ein Wort, dass in der USA nicht mal mehr vulgär ist.
    So wie diese F***ing sagen, sagen wir Sch****e.
    Jedes zweite Wort in englisch besteht aus dem obengenannten. Ohne F = kein Satz.


    Solche Worte kann man übrignes auch zum emotionalisieren benutzen.


    Also... in Italien benutzen wir schwerere Wörter ;)


    Viele Grüsse
    TRPietro

    Lieber Jonas1966


    Es ist ganz einfach; Entweder kann man sich unabhängig vom Resultat benehmen oder halt nicht... Gott sein dank, kann ich das.
    Ich benutze das Wort "gewinnen" etc. nicht mal in der A-Meisterklasse und kann Teams trotzdem motivieren und emotonalisieren.


    Das mit den Regeln; Ist OK ohne Schieri.
    Wenn der Junior weinend ausm Feld läuft und meint; "Junior X hat mir eine Bubu gemacht." oder so, dann bin ich der erste der behaupten würde; "Tja, das ist Fussball... spiel doch auch so!"
    Die Junioren sollen ruhig lernen, sich zu wehren... und das möglichst selbständig.


    Viele Grüsse
    TRPietro

    Oh Gott... Ich bin jetzt soooo ein schlechter Trainer.
    Sobald man etwas laut wird, ist man ja sooo schlecht.
    Jetzt bin ich so schlecht wie Guardiola.
    Nein... ich bin noch viel viel schlechter, weil ich noch keine Champions League und Meisterschaften gewonnen habe... hmmm... habe jetzt Rücktrittgedanken.


    Sorry, Ihr macht Euch lächerlich.
    Das ist eine taktische Uebung mit Spieler die weiss ich nicht, wie weit entfernt sein können.
    Wie soll man den Trainer hören, wenn dieser nicht laut ist?


    Der Trainer könnte evtl. ja versuchen die Spieler zu emotonalisieren.
    Kuckt mal auf die zackende Gestig bei entscheidenen Sätzen. Es könnte bewusst sein.


    Und wenn es nicht bewusst ist, sondern wirklich ein Wutausbruch ist, würde ich mich zuvor fragen; "Warum?"


    Gruss
    TRPietro

    Hallo Leute


    Als erstes möchte ich mich bei Whistle beglückwünschen.
    Schon die Art wie Du da schreibst, zeigt mir, dass trotz des jungen Alters, sehr viel Reife und Stärke vorhanden ist.


    Zum Thema Strafkatalog muss ich erwähnen, dass ich ein absoluter Gegner bin. Habe es vor ca. 10 Jahren mal so gemacht und dann nie mehr.
    Die Begründung ist einfach; man stellt weniger die Spieler unter Druck sondern eher sich als Trainer.
    Anhand von der Nutzung des Strafenkatalogs kann man den Trainer messen, beurteilen und verurteilen. Ich sehe das als eine unnötige Angriffsfläche.


    Letzte Saison trainierte ich eine A - Meister Mannschaft mit zwei weitere Trainerkollege.
    Der eine Trainerkollege musste irgendwann im März gehen, weil es zwischen Ihm und Team nicht klappte.
    Kann mich erinnern, dass in der Winterpause bei einer internen Trainersitzung, die anderen zwei Trainerkollegen über Strafenkataloge sprachen.
    Ich war sofort dagegen. Ich wurde leider ignoriert. "CHF 5.- für verspätetes erscheinen" und solchen Bullshit. Meine Bemerkung war ganz klar: "Ihr wollt den Strafenkatalog? Gut... Ihr sammelt das Geld ein... mal kucken wieviel mal Ihr einsackt."
    Resultat; Strafenkatalog nie angewendet sondern so wie es sein sollte; Entscheid von Fall zu Fall. Entscheid durch gesunden Menschenverstand. Strafenkatalog wurde mit der Zeit sogar vergessen...
    Der Trainer, der im März gehen musste (auf Druck von mir) war der erste, der nach den Spielen rauchte, die Spieler mit lästigen Obernämen nicht respektierte usw. Einfach ein Witz.


    Nein... mach das nicht.


    Wenn Jemand zu spät kommt, ganz cool bleiben. "Wieso kommst Du so spät?" und schon hast Du genügend Infos um zu entscheiden wie Du weiter vorgehen willst. Beim ersten mal kannst Du evtl. mal ein Auge zu drücken aber klar verwarnen. Beim zweiten mal ein paar Runden laufen lassen und spätestens beim dritten mal, fragen warum und anhand der Infos halt eine klare Verwarnung mit Androhung einer Suspendierung über X Wochen durchgeben. Passiert es wieder, schaltet die Suspendierung ein.
    Man kann nach dem dritten mal auch fragen, wie er das nun gut machen will... mal kucken was da kommt. Wenn die Antwort dümmer ist als die Dunkelheit aufm Mond, hat der Junior dann den kürzeren gezogen.


    Suspendierung = mögliche Strafe. Es gibt auch andere Lösung.


    Und was mache ich, wenn ich ein knappen Kader habe?
    Dann ziehst Du es genau so durch. Konsequenz = Ihr spielt halt mal genau mit 11 und ohne Ersatz.
    Wenn Jemand wehweh hat oder müde ist, heisst es dann ganz genau: "Jetzt auf die Zähne beissen und nicht aufgeben."
    Wenn Ihr dann genau verliert, weil Ihr zu wenig Spieler wart, dann ganz klar machen, dass die Spieler die Verantwortung zu tragen haben. Immerhin seien sie ja die, die zu spät kommen und Sanktionen seits Trainer provozieren.


    Ich sehe es wie Christoph mehr oder weniger.
    Wichtig ist, dass man ein fairen Ton hat. Immer Klasse und Coolness zeigt.
    Anständig bleiben und den Spieler respektieren gehört auch dazu.


    Gruss
    TRPietro

    siebener


    Du hast in einem Beispiel die Rahmenbedingung gebracht, dass Rechte Spieler, Ausländer mobben würden.
    Oder in einem ähnlichen Beispiel, ein muslimischer Junior einem anderen Junioren die Hand nicht geben würde.


    Ist es aber das selbe Problem wie es der Treadersteller hat?
    Ich sehe in deinem Beispeil das Problem des Denkens. Die Spieler wurden so "programmiert".
    Der Rechtsextreme denkt "mit diesem Ausländer spiele ich nicht". Da kannst Du noch lange reden und versuchen gut zu machen (wobei auch in solchem Fall, dies der erste Schritt sein sollte). Aber da bin ich mir ziemlich sicher, dass es mit einem Ausschluss enden wird, weil man das Denken, die Usanz und das Leben des Spielers, dass nun gegeben wurde (von Irgendwem) nur sehr schwer, ändern kann (siehe American History X).


    In diesem Fall hier gehts aber um einen Gewaltbereiten Spieler. Ein Mensch das nicht weiss, wo es steht.
    Da kann man eher noch was ändern, resp. ein Versuch ist es eher Wert.


    Gruss
    TRPietro

    Ich stimmte TW-Trainer da zu, ein 4-1-4-1 erfordert eine gute Technik, um Ballverluste zu meiden, eine hohe Spielintelligenz deiner Spieler und vor allem die richtige Balance. Da darf bei Kontersituationen niemand falsch stehen, sonst kommen die Gegner sehr leicht zu Chancen, weil sie teilweise fast alleine auf die Viererkette zulaufen können.


    Den Vorschlag mit einem 4-2-3-1 finde ich ganz gut, ein 4-3-3 wäre auch denkbar. Dann allerdings mit einer klaren Sechser/Achter/Zehner-Einteilung und du bist schon sehr nah am 4-1-4-1, insgesamt liefert das 4-3-3 aber ein defensiveres Bild an deine Mannschaft.


    4-1-4-1 = 4-3-3.

    Jenny82


    Du behauptest ja, dass meine Meinung nicht im Sinne der Konfliktlösung ist.
    Dabei behaupte ich:
    1) Das ich mit dem Spieler reden würde um zu verstehen ob da noch was geht (nur Treadersteller kann dies entscheiden).
    2) Das ich keine SANKTIONEN geben würde, weil die Tätlichkeiten, nicht im Fussball stattgefunden haben.


    Kurz; Reden, Lösungssuche = ja!
    Strafe = Nein!


    Wenn ich anhand des Gesprächs, das Gefühl hätte, es ändert sich sowieso nichts mehr (passiert auch mir - jedoch ganz selten), würde ich mir am nächsten Tag überlegen, das weitere Vorgehen überlegen.


    Eigentlich frage ich mich, wo Du eine Konfliktlösung mit einem Auswurf siehst?
    Ist ja lediglich eine Konfliktverschieben, weil Spieler A, die anderen Jungs, erst recht mobben würde... einfach halt NUR NOCH in der Schule... aber das geht Dich ja dann nichts mehr an, weil es plötzlich nicht mehr deine Angelegenheit ist.


    Bin auch weiter der Meinung, dass eine Anzeige für den Schuss mit Luftgewehr seits VATER (nicht Trainer) angebracht gewesen wäre.


    Viele Grüsse
    TRPietro

    Erste Frage: "Warum ich mich in Privatangelegenheiten einmische?" Sagte ihm, da es sich um Spieler derselben Mannschaft handelt, auch meine Angelegenheit wird. Kam dann mit einem Ereignis im Trainingslager: "Da wurde ich mit Messer bedroht, und du sagtest, dass sei privat".


    HALLOOOOO???


    "Da wurde ich (Spieler A gemeint und nicht der Trainer) mit Messer bedroht und Du (Trainer gemeint) sagtest, dass sei privat".
    Der Junge hat etwas in Erinnerung gebracht, dass schon lange passiert ist.


    Der Junge hat NIEMANDEM mit Messer bedroht.
    Ist einfach unglücklich geschrieben...


    Der Junge hat einem den Zahn ausgeschlagen (dafür reicht ein starken Schupser in der Kieferregion oder eine Faust) und mit Luftgewehr geschossen. Das sind Fakten. Fakt ist auch, dass dies nicht unmittelbar vor/nach dem Training geschah. Während dem Trainings sowieso nicht.
    Und da wollt Ihr als Trainer, den Spieler bestrafen? Das möchte ich dann sehen... weit weck von der Realität.
    Wenn ein Vater zu mir kommt und meint, sein Sohn wurde von Spieler A, abgeschossen, übergebe ich diesem die Telefonnummer der Polizei und empfehle eine Strafanzeige. Ich als Trainer bin nicht befugt, Sanktionen IM FUSSBALLCLUB auszusprechen für Sachen, die in der SCHULE passieren.


    Ob der Spieler psych. Betreuung braucht oder weniger wissen wir alle nicht. Ich habe auch schon jemandem im jungen Alter, die Nase gebrochen (OK... nicht das selbe... es war Notwehr). Das geht ruck zuck. Braucht nicht viel. Und das mit dem Luftgewehr ist sache der Polizei. Finde es schon lästig, dass Eltern, den Trainern jeden Gugus im Privatleben informieren. Das kommt vermutlich öfters wenn man zu lange im gleichen Team, Trainer ist. Zu wenig Hemmungen und zu viel Offenheit.


    Geht noch bitte auf meine Frage ein.


    Welche Konsequenzen gibts bei einem Ausschluss?


    Viele Grüsse
    TRPietro

    Bin überrascht. Wirklich...
    Unglaublich, wie viele von Euch, aus der Ferne einfach für einen Ausschluss durch eine "unüberlegte" Emotion, entscheiden würden.


    Dann meine Frage: Was ist die Konsequenz, wenn man den Jungen ausschliesst? Welche Konsequent hätte der Spieler A, der rausgeschmissen wird? Welche Konsequenzen tragen die gemobbten Spieler? Wie stellt Ihr Euch das vor?


    Frage an Threadersteller: Was ist das Ziel?
    Du erzählst ja nur, Du hättest den Jungen mehrmals sanktioniert. Jedoch ist über Gespräche und Kommunikation, sehr wenig geschrieben. Wie soll der Spieler denn begreifen, dass er vieles falsch macht, wenn man es Ihm nicht klar machen kann?


    Für mich ganz klar: Zu erst reden. Dann reden und verwarnen (schriftlich mit Unterschrift des Vorstandes - hier Jugendleiter). Dann Ausschluss und je nach Umstand verzeigen (Bedrohung mit Messer).
    Heute wird geredet, verwarnt und erst zum Schluss ausgeschlossen. Der Ausschluss kann auch temporär sein (zB. 1 Monat).


    Gruss
    TRPietro

    Bin in diesem Fall, absolut gegen einen Rausschmiss des Spielers A.
    Die geahndeten Sanktionen empfinde ich ebenfalls als falsch.


    Es schwebt eine grosse graue Wolke im Team mit der Innschrift "KOMMUNIKATION", was ja nicht gang und gäbe ist.


    Ich würde nun Spieler A packen und Ihn sämtliche in den letzten Wochen auffallende Fehlverhalten, aufzählen.
    Dies unter vier Augen nach dem Training. Vorab würde ich Ihm eine SMS schreiben: "Heute geht das Training ca. 30-45 minuten länger. Bitte Eltern informieren."


    Regeln beim Gespräch


    - Hier ist Respekt, oberstes Gebot. Spieler A muss trotz allem, Respekt und Wertschätzung spüren.
    - Gesprächsstrategie: In jeder Sekunde gehts um die Verbesserung des Spielers A. Keine Schuldzuweisungen. Lediglich Fakten auftischen und Lösungssuche mit Spieler A. Sachlich bleiben und Wärme geben (fast schnuggeln - aber nur mit Wörter).
    - Ziele: Spieler A empfindet Wertschätzung und Wärme des Trainers, trotz gebauten Scheiss! Er kennst seine Stärken und Schwächen. Er stellt selbst Ziele um seine Schwächen zu verbessern. Diese werden schriftlich notiert und Anhand eines Commitements, von Trainer und Spieler als Vertrag, unterschrieben.


    Das Gespräch selbst


    Warm Up (Beginn): Schaffe ein positives Klima durch Wärme deiner Seite. "Wie läufts so? Wie fühlst Du Dich?" sind Fragen die Zuneigung und Interesse zeigen. Dann die Begründung dieser sonderlichen Sitzung. "Heute möchte ich mit Dir, deine Stärken und Schwächen kurz analysieren. Du bist wichtig für uns, machst aber einzelne Fehler, die dein Potential nicht komplet ausschöpfen lassen. Das möchten wir nun verbessern."


    Fang mit Stärken an: "Mir gefällt wie Du X und Y kannst." Also klar aufdeuten, was Dir positiv von Ihm gefällt.


    Dann mit Schwächen: "In letzter Zeit hast Du mit deiner Missstimmung einzelne Spieler etwas angesteckt. Was stimmt nicht? Wieso hast Du XYZ gemacht? Was hat Dir dein Kollege (gemobbte Spieler) angetan?"


    Anhand der Antworten, weisst Du dann eher was wirklich los ist. Und wie Du siehst, sind es immer Fragen, dass Spieler A, in die Opferrolle bringen. Also fühlt er dann Mitleid, für seine schlechte Stimmung etc. Wenn der Junge aber keine Missstimmung kommuniziert und es einfach lustig findet, andere Junioren zu mobben... ändert sich die Sachlage und die zu verwendenden Argumente.


    Wenn Spieler A nun die gemobbten Spieler wg. Fehlverhalten und darauffolgenden Streit beschuldigt, ist beim nächsten Training ein Gespräch mit beide Parteien nötig. Auch da Lösungsorientiert. Spieler sollen selbst vereinbaren, wie sie sich verhalten möchten um sich zu ertragen.


    Wenn Spieler A aber alles aus Spass macht, dann mal fragen, wie es der gemobbte echt so empfindet?!
    "Wie würdest Du Dich fühlen? Wie würdest Du agieren? Stell Dir vor, Jemand schiesst Dir einen Schuss mit Waffe, wenige cm. am Auge vorbei? Wenn Du dann blind werden würdest? Wie wäre es dann?" Also auch hier, alles offene Fragen. Spieler A muss reden. Du musst Ihn, in die Rolle des gemobbten bringen. Er soll die Emotionen spüren des gemobbten. "Wie würdest Du Dich fühlen, wenn..."


    Nach dem aufzählen der Schwächen, die Spieler A, grundlengend durch viele offene Fragen, selbst hervorhebt, ist es Zeit für die Zielvereinbarung.
    Da eignen sich Fragen wie: "Wie machen wir weiter (so gehts eben nicht mehr weiter)? Wie kannst Du wieder Akzeptanz finden? Wie kannst Du das Team, im menschlichen Bereich nun besser helfen?" Usw.


    Im Prinzip gehts darum, den Spieler A durch offene Fragen etwas zu leiten.
    Er muss verstehen, was falsch ist und muss selbst Lösungen bringen. Das zeigt Vertrauen.


    Kurz; Spieler A braucht wärme und bestimmt kein abstossendes Verhalten. Lieber eine Frage mehr als eine weniger. Ich tendiere meistens auf offene Fragen (Warum, Was, Wie, Wer usw.) die den Spieler zum reden bringen. Spieler A soll selbst, seine Ziele die zur menschlichen Verbesserung führen, definieren. Diese musst Du notieren. Diese Notiz wird von Dir und von Spieler A, als Vertrag bis ende Saison unterzeichnet. WICHTIG; Am Schluss der Saison Feedback geben.


    So, das ist meine Meinung.
    Sehe dan keinen Bedarf von Sanktionen, Elterngespräche oder sogar von Ausschlüssen.


    Viele Grüsse
    TRPietro

    Dann nimm aber auch die Spesen drauf...
    Alles schön ausdrucken, Quittungen sammeln usw.


    Am Schluss wird das Steueramt bemerken, dass es sich weder im Minus noch im Plus gross lohnt.
    Du wirst merken, dass der ganze Finanzaufwand (sammeln Belegen etc.) ebenfalls nicht lohnt.


    Gruss
    TRPietro

    @Fussballbaron


    Jetzt ist der Link aufgegangen. Danke für die Info.
    Ja, vom SFV her, scheint es auch so zu sein, Meisterschaftsbetriebe anzubieten.
    Im OFV kennen wir Meisterschaftsbetrieb erst ab D-Jugend.


    Du erwähnst dann die Turniere in Brühl und Wittenbach etc.
    Vermutlich handelt es sich um Turniere organisiert vom Verein ohne Absprache des OFV. Dies ist ja bei Hallenturniere oder Pfingstturnier etc. auch so.
    ABER; auch wenn die Turnier vom OFV sind. Organisiert werden diese vom Verein. Also kann es ja schon so sein, dass der eine oder andere Vereine, Schlussendlich doch Pokale etc. zur Verfügung stellt. Habe bei meinem Göttibub, drei Turniere besucht. Da waren keine Pokale dabei. Es war wirklich ganz einfach gemacht.


    Zu deinem Link. Die erste Seite links unten steht eben drauf "Erlebnis anstatt Ergebniss".
    Also möchte es auch der SVF vermeiden, Tabellen etc. zu haben.


    Gruss
    TRPietro

    @Fussballbaron


    Im OFV haben wir für E-Junioren Tagesturniere. Ohne Pokal. Aber mit Spielplan.
    Natürlich kann man dann anhand der Resultate auch Tabellen konstruieren. Tatsächlich gibts Trainer die überall rum fragen: "Was haben die gemacht? Was für ein Resultat?" Zum Glück sind es wenige die so ticken. Offizielle Tabellen macht da Niemand...


    Im www.football.ch kann ich keine Tabellen für E-Junioren finden.
    Dein Link funktionierte leider auch nicht. Muss es dann zu Hause wieder probieren.


    Aber grundsätzlich, ist es falsch im KIFU, Resultatorientiert zu spielen.
    Grössere Vereine lassen Ihre E-Junioren in der Regel bereits bei den D-Junioren spielen. Dort gibts LEIDER Tabellen und mittlerweilen sogar Auf- und Abstieg (habe ich gehört... weiss nicht obs so ist). Was sagen? Wenn die Junioren gut ausgebildet sind, so gewinnen diese mit oder ohne Resultatsdruck. Daher...


    Viele Grüsse
    TRPietro

    Einfach gesagt. Ein Spieler lässt nach 2-3 Gegentoren den Kopf hängen und spielt nicht mehr mit. Wie kann man den motivieren?


    Wirst Du nicht gerne hören... aber Erfolgserlebnisse helfen in der Regel in solchen Fällen.


    Ganz ehrlich; dass man manchmal gewinnt oder eben verliert ist OK.
    Aber jede Partie, zweistellig verlieren ist untröstlich und depriemierend auch dann, wenn das Resultat nicht wichtig ist.
    Finde es gut, dass Ihr in der Rückrunde gegen gleichstarke Gegner spielt.


    Ansonsten ist es wichtig, dass Du die stärken der Junioren regelmässig lobst. Du musst jedem einzelnen Junior, seine Stärke klar machen. Somit gewinnt der Spieler an Selbstvertrauen.


    Gruss
    TRPietro

    Wenn ich regelmässig zweistellig verlöre, würde ich mir diese Frage so gar nicht stellen. Denn es ist ist so oder so ein Scheiss, in einer Gruppe spielen zu müssen, die viel zu stark ist. Da können deine Kids so oder so nicht viel lernen.


    Dies sehe ich auch so. Da ist eindeutig was falsch gelaufen. Regelmässig hoch verlieren? Das kannst nicht sein. Ihr spielt gegen zu starke Gegner.


    Vermutlich musst du dich wohl oder übel auch daran gewöhnen müssen dass es ab der E wohl oder übel immer AUCH um Resultate gehen wird. Vielleicht noch etwas früh, aber im Endeffekt geht es früher oder später in jeder Meisterschaft und jedem Turnier um Tore, Gewinnen und dann auch mal Resultate.


    Das ist komplett falsch. Es geht bei der E-Jugend aber garantiert NIE UM RESULTATE!
    Das solch eine Aussage von einem Trainer in der Schweiz kommt, verwundert mich. Diese Mentalität müssten wir hier schon lange technisch überholt haben. Darum haben wir in der Schweiz in der E-Jugend auch keine Meisterschaft.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass zB. ein Skinny seine Ideologie verstecken kann.
    Wenn so einer das Gefühl hat, ein Türke oder halt Italiener sei Minderwertig, so denkt und lebt es dieser auch. Ausländer hätten bei so einem, keinen Platz, resp. würden entsprechend behandelt werden.


    Ich selbst kann mich spontan an zwei Lebenserfahrungen erinnern, wo Rassismus zum Vorschein kam.
    Beim Verein A, trainierte ich eine D-Jugend. Praktisch alles Kosovo Albaner und Mazedonier. Wir waren der "Saupack". Unabhängig was war, waren es meine Junioren, die Ihre Schuhe an die Wand ausschlagten oder in der Dusche abspülten oder halt mal klauten.
    Wir hatten in diesem Verein, zwei Trainingsplätze in zwei Verschiedene Orte. Beim einten Ort, trainierte Niemand und es war keine Garderobe vorhanden. Platz wurde aber von der Gemeinde gepflegt. Damals gingen wir einfach auf dem anderen Fussballplatz und waren somit die Einzigen die dort trainierten. Mich nervte der Umgang einfach zu sehr. Somit wurde auch ich als "Tschingg" (Italiener) nicht mehr akzeptiert. Solche Rassisten waren auch im Vorstand tätig. Ich hielt damals 3 Jahre in diesem Verein aus... Heute würde es vermutlich 1 Monat gehen...


    Den zweiten Erlebnis hatte ich beim Verein B.
    Ich übernahm die Da-Junioren und erstmals waren Ausländer in diesem Kader, in Ueberzahlt.
    Da wurden meine Vorgänger als Rassisten abgestempelt, weil diese nur Schweizer bevorzugten. Endlich kommt Jemand der auf die Leistung der Junioren achtet und entsprechend einteilt, hiess es da. Aussagen von Dritte.
    Muss zugestehen, dass ich diese Sache nie reflektiert habe und Andres Schreiben hier, mich nun zum Denken gebracht hat. Waren meine damalige Vorgänger wirklich Rassisten? War es eher unbewusst? Ganz ehrlich; keine Ahnung.


    Aber ja. Ich denke, dass auch Leute am Werk sind, die zwar nicht gerade Rechts EXTREM sind aber sicher eher Rechts denken und aber auch handeln. Eine ideologie lebt man nämlich. Dies kann man nicht verstecken. Irgendwelche Anzeichen kommen immer zum Vorschein, denke ich...


    Viele Grüsse
    TRPietro

    Die Junioren durften letzte Woche, Training und Spiel, selbständig und in voller Verantwortung, managen.
    Trainingsthemen wurden von mir vorgegeben. Uebungen mussten Spieler bringen. Zum grössten Teil verlief es wirklich gut. Insbesonder gefiel mir das Training vom Donnerstag sehr gut.


    Belastung war spürbar


    Die Junioren und insbesondere dessen Captain und Teamgremium wurden extrem gefordert.
    Vom Donnerstag bis zum Sonntag - Spiel erhielt ich viele SMS und Anrufe der Spieler. Die Unsicherheit, betreffen Aufgebot, Aushilfe organisieren aber auch Strategie und Aufstellung forderte meinen Captain und dessen Gremium sehr. Ich stand immer beratend zur Verfügung, nahm aber kein bisschen Arbeit ab. Bei Fragen, sagte ich nur, wie ich agieren würde.


    Nur 4:2 Verloren gegen Tabellenführer


    Vom Ergebniss her, bin ich zu 100% überzeugt, dass das Team mit meiner Unterstützung, trotzdem verloren hätte.
    Das Ergebnis und die Spielweise hätte sich nur unwesentlich mit der Führung des Trainerns verändert.
    Eigentlich handelt es sich mit der 4:2 Niederlage um ein ganz knappes Ergebnis. Unser Gegner war der ungeschlagene Tabellenführer. Irgendwie 50 Tore geschossen in 7 Spiele... nun ein 4:2 und dies mehr glücklich als gekonnt.
    Fazit; Die Junioren waren fabelhaft.


    Verantwortung


    Der Captain ist eher ein ruhiger Typ, der nicht gerne delegiert. Er gibt den Befehl nicht gern. Aber der Vize Captain war cool. Ausgerechnet er, da er ja der Spieler war, der meinte, er würde das Sagen des Captains nicht unterstützen. Er war perfekt. Er nahm die Aufgabe des Delegieren wunderbar auf und liess den Captain, dass Einlaufen machen. Eckfahnen aufstellen etc. wurde vom Vize Captain mit gutem Leumund delegiert.
    Auch während dem Spiel war Respekt vor der Unsicherheit des Anderen extrem zu spüren. Niemand hatte den Mut, den Kollegen wirklich anzumachen, wenn es Fehler gab. Man versuchte sich gegenseitig anzuspornen. Ausser in einer Szene... aber so Perfekt konnte es auch nicht sein, wobei ich anmerken muss, dass Captain und Teamgremium bei dieser Reklamation des einen Innen Verteidigers, super reagiert haben und diesem den Schnabel zu gemacht haben...


    Die Spielvorbereitung war Vorbildlich - ettliche Trainer die ich kenne, machen es nicht so gut


    Da wurde ganz klar was Vorbereitet. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Dem Team wurde klargemacht, wie man spielen möchte. Es wurden sogar Standardsituationen vorbereitet. Einleitung mit Erklärung der Wichtigkeit des Spiels war auch dabei. Ich war sprachlos. Es war einfach klasse, wie es die der 16 jährige Captain und der Vize Captain, das gemeistert haben.


    Das Team möchte diese Aufgabe dem Trainer wieder geben


    Am Montag kam vor dem Training der Captain samt Teamgremium zu mir.
    Als erstes machten sich diese Stark, um einen Suspendierten Spieler wieder frei zu machen. Ich war baff... "Wir brauchen den Vale. Er gehört zu uns. Er möchte das Team helfen" waren die Worte des Vize Captains, der eigentlich nicht viel hällt von diesem Spieler. Somit sehe ich, dass die Spieler die wichtigkeit der Präsenz verstanden haben. Somit habe ich das Ziel erreicht.
    Dann fragte der Captain, ob ich die Aufgabe des Aufgebots etc. wieder übernehmen könne. Er meinte, dass es ziemlich streng war, dass Ganze vor zu bereiten. Die Eltern reklamierten auch, weil der Junior extrem besorgt war. Muss zugestehen, dass ich diesen Stress nicht verursachen wollte.
    Somit werde ich den Donnerstagtraining wieder selbst machen und das Team ganz normal leiten, wobei ich mich bei den Spielen, weiterhin, eher zurückziehen werde um nur punktuell einzugreifen.


    Fazit


    Das Ganze Experiment ist Empfehlenswert.
    Verwöhnen wir unsere Spieler zu sehr? Unterschätzen wir die Selbständigkeit solcher 15 - 16 jähriger Junioren? Dürfen wir diese Fordern mit solchen Aufgaben? Wo ist die Grenze?


    Mache mir im Moment viele Fragen.
    Bin aber auf die Teamführung von Captain und Gremium, extrem stolz. Auch die Art und Weise, wie sich diese um den suspendierten Junior einsetzten. Vor 3 Tagen hätten diese, kaum den Mut gehabt um diese Entscheidung des Trainers, streitig zu machen. Vor 3 Tagen wäre dies einfach egal gewesen. Heute ist der suspendierte Spieler ein Spieler weniger und somit unverzichtbar.


    Bin glücklich über die Entwicklung der Junioren, die ich immer noch sehr schätze und mag.


    Viele Grüsse
    TRPietro

    Ich vertreibe auch Alpas Produkte in der Schweiz.
    Durfte schon ettliche Bälle hier verkaufen und die Kunden sind zufrieden.
    Alpas liefert schnell und ist sehr zuverlässig. Kann ich Dir nur empfehlen.


    Viele Grüsse
    TRPietro

    Schön zu sehen, dass Verantwortung, sogar Angst machen kann.


    Gestern haben die Jungs wirklich tolle Uebungen zum 2:1 Offensiv mit Gegner binden und Virgola gebracht. Einer hat das Einstimmen gemacht und dabei natürlich die gleichen Uebungen durchgeführt, die ich bereits eingeführt hatte.
    Der zweite Junior hat im Uebungsteil eigentlich genau die gleiche Uebungen wie beim Einstimmen gewählt, dann aber lediglich mit dem Torabschluss dazu.
    Perfekt! Wenig Hütchen verschieben. Somit konnte man schnell vorwärts machen.


    Nach dem Training erklärte ich den Junioren, dass wir nur 10 - 11 Spieler haben. Dann fragte ich: "Wollt Ihr so spielen oder braucht Ihr Aushilfe?"
    Das Team wollte Aushilfe. Nun muss also der 3. Captain, denn B1-Trainer anrufen und 2-3 Aushilfe organisieren. Diese Namen muss er dann dem 1. Captain mitteilen. Dieser muss dann nämlich die Aufstellung machen und eine Strategie entwickeln.
    Reaktion; Die Junioren sind im ersten Moment verängstlicht. So quasi; "Boah... jetzt müssen wir alles selbst machen?"
    Heute Abend muss ich den 3. Captain fragen ob er nun Aushilfe kriegt. Somit kann ich dann reagieren... resp. Ihn reagieren lassen.


    Der 2. Captain rebelliert. Er meinte: "Das kann ich nicht ernst nehmen. Ich höre doch nicht zu, was der 1. Captain sagt... ich lasse mich von Ihm sicher nicht auswechseln."
    Meine Antwort: "Du wirst Dich der Hyrarchie unterordnen. In dem Moment wo ich Dich auswechsle, weisst Du, wie lange Du pausieren darfst... nämlich ein Monat!"
    Also liegst an mich, dafür zu sorgen, dass man die Autorität des Captains akzeptiert.


    Mal kucken... bin gespannt.


    Viele Grüsse
    TRPietro

    Hallo Leute


    Ja, diese vier Tage waren frustrierend.
    Der Leiter Junioren bot mich Gestern noch auf. Er meinte ich soll um 17.30 Uhr antraben.
    Da dieser so ein Papityp ist, lächelte er und fragte einfach, was da los ist.


    Dann bombardierte ich Vorstand und Spieler. Das Team müsste nicht den Vereinsnamen sondern mein Name tragen auf den Trikot, meinte ich ironisch. Bin gefälligst der Einzige der den Karren zieht...
    Ich sagte dem Leiter Junioren ganz klar, dass ich der einzige bin, der sich am Wort hält.


    Anfangs versprach er mir ja, dass 4 Spieler vom B1 ins B2 kommen sollten, weil dort, 24 Spieler vorhanden sind. Dies geschah nicht und dies warf ich Ihm nun auch vor. Ich sagte Ihm ganz klar, dass ich mich auch von Ihn verarscht fühle. Ein Kader mit 16 Mann ohne die Garantie dieser 4 Spieler hätte ich vermutlich nicht angenommen... also war dies ein Argument um mich anzulocken.


    Ich konnte schon bemerken, dass der Leiter Junior nun ein etwas schlechtes Gewissen hatte. Er meinte jedoch, dass die Jungs vom B1, nicht ins B2 wechseln möchten.
    Meine Konsequenz ist nun aber ganz klar; Wer im B2 spielen will, trainiert garantiert auch im B2. Besorgt meinte dann der Leiter Junioren: "Die B1 Reserve muss doch die Gelegenheit haben, im B2 zu spielen."
    Ich blieb sturr: "Diese müssen fest ins B2. Ist nicht meine Schuld, wenn Ihr 24 Mann im B1 stellt und das B2 mit 16 hungern lässt. Es liegt auf der Hand, dass die weniger guten B1 Jungs nicht zum spielen kommen." Der Leiter Junioren war nun unsicher: "Wie sollen wir das lösen?" fragte er.
    Somit bot ich folgende Kompromisslösung: "Die B1 Junioren sollen Montags und Mittwochs ganz normal im B1 trainieren. Solche die dann am Weekend im B2 spielen, trainieren am Donnerstag mit den B2 Junioren. Ansonsten gehen wir mit dem B2, wenns sein muss, auch mit 9 Jungs am Match."
    Erschrocken meinte der Leiter Junioren: "Ihr könnt doch nicht mit 9 am Match. Das wäre ja eine Blamage."
    Meine Antwort war ganz klar: "Eine Blamage dass Verein und Spieler, garantiert verdienen. Ich stehe hier! Ich mache meine Sache! Nun müsst auch Ihr anpacken. Wenn ich nur 9 Jungs von 16 verfügbar habe und vom B1 Niemand im Donnerstag-Training antrabt, gehen wir mit 9 zum Spiel und die Reserve der B1 hockt auf der Tribüne. Jetzt ist fertig mit Larifari im B2 und fertig mit fünfer und Weckli im B1. Ich bin nicht mehr der leittragende."


    Das Komprimiss wurde nun gefunden. Die B1 Jungs müssen ab SOFORT im Donnerstag Training antraben, wenn diese im B2 spielen möchten.
    Nach dem Training kam schon der B1-Trainer. Wir haben im Moment auch nur 13 Leute. Für mich ganz klar; kein Problem. Wir spielen mit 8. Ist mir egal. Obwohl wir am Sonntag spielen und das B1 am Samstag. Jetzt mache ich alles aus Trotz. Jetzt wird erzogen...


    Beim Training kamen dann 10 Junioren (5 sind noch abgemeldet wg. Ferien) und das stellte mich zufrieden.
    Zu erst gab es eine kurze Diskussion. Die Junioren sagten, dass Sie mit mir trainieren möchten. Ich konnte schon sehen, dass die Wertschätzung mir gegenüber viel grösser ist, als ich selbst dachte. Dies sagte mir der Junioren Leiter auch schon. Nur wollte ich es dieses mal, selbst sehen...


    Wie ging es weiter: Die Junioren müssen die Trainings diese und nächste Woche, selbst planen.
    Ich stehe beratend zur Seite. Aber erklären, Hütchen aufstellen etc. ist Sache der Junioren. Ich lasse diesen sogar Aufstellung, Strategie usw. selbst machen. Kurz; Die Junioren lernen ab sofort, Verantwortung zu tragen. Ich sage von Aussen praktisch nichts. Werde dies sogar an Spielen so machen... somit sehen die Junioren was es bedeutet für einen Trainer, dass Training für 11 zu planen und dann kommen nur 7. Diese müssen es selbst erleben...


    Gestern hatte ich Freude.
    Jeder hatte ein schlechtes Gewissen von Vorstand bis Spieler. Hoffe, dass diese nun endlich den Finger ausm Arsch nehmen...


    Da wir sowieso keinen B2-Trainer finden werden, muss ich den Junioren schläunigst beibringen, selbst Verantwortung zu tragen und selbst das Team zu managen. Spielerkarte kann ich auch aus England aus machen...


    Viele Grüsse
    TRPietro