Beiträge von PapaGKratos

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    NLZ gab es auch vor 2010. Nur hießen die eben Werder oder Bayern oder Arminia Nachwuchsmannschaft.
    Nur weil man einem Namen gibt und die NLZ zertifiziert und sich abgrenzt von der Masse, wird die Ausbildung und Selektion nicht besser. Auch früher wurden in den Nachwuchsmannschafte gute Spieler gescoutet. Da stand aber das Vereinsinteresse vor dem Beraterinteresse.


    Viele der Jungkicker hatten noch keinen Berater. Spieler wurden von Scouts der Bundesligisten angesprochen und zum Probetraining eingeladen. Heute haben sich die Bundesligisten mit Haut an Haaren an die Berater verkauft, ich sage es so krass, da diese Ihnen ein wichtigen Teil der Arbeit abgenommen haben. Die Selektion der Spieler. In den NLZ herrscht ja auch ein Klima der Angst, bin ich der nächste, weil Berater X sich gerade mit Trainer Y unterhalten hat und er in der kommenden Saison seine Spieler unterbringen will. Mann kennt sich ja und weiss wer welche Spieler unter Vertrag hat. Auch die Trainer sind ja immer Gewehr bei Fuß wegen der eigenen Karriere, vielleicht kann mir Berater Z ein Vertrag bei NLZ besorgen, um meine Karriere voranzubringen.

    Vereine und Verbände haben auch auch unterschiedliche Interessen.
    DFB Stützpunkttraining ist ja was feines, aber wie gehen die bei der Selektion vor? Es werden die besten Spieler von ambitionierten nicht NLZ Vereinen eingeladen. Da sind dann von einem Verein gleich 10 Spieler dabei. Puh welche Zufall. Man sieht selten Spieler von kleinen Vereinen die nicht gerade im Fokus in den höchsten Jugendligen kicken.

    Es fällt mit ein langfristiges und transparentes Konzept beim Verband und bei den Vereinen, da alles sich nach dem Tagesgeschäft richtet, ob das in der Jugend förderlich wage ich stark zu bezweifeln.

    Die besten Spieler kommen von den besten Vereinen. Das ist nunmal so.

    Sich in den besten Vereinen gegen die besten Gegenspieler bzw Vereine durchzusetzen ist ja schon mal eine gute Voraussetzung für höhere Aufgaben.


    Aus der zweiten Liga in die Nationalmannschaft macht keinen Sinn mMn.

    Ich kenne es so das es 2 öffentliche Einheiten gibt. Dann wird gesiebt.

    Aber davon abgesehen ist die Streuung doch recht groß. Somit wird nach ein paar Ballkontakten eigentlich schnell deutlich welches Kind über ein gewisses Talent verfügt.

    Wirklich gute Jungs werden idR nicht nach Hause geschickt.

    Alles lediglich meine Erfahrungen!

    Ich finde es eigentlich logisch das Offensivspieler anders trainiert werden müssen als Defensivspieler. Da gibt es doch endlose Kniffe wie man am besten am Verteidiger vorbeikommt. Wie spiele ich mit dem Abseits uvm.

    Verwunderlich das es sowas scheinbar nicht gibt. Kann ich gar nicht glauben.

    Vielen Dank für die Antworten.

    Mein Gedanke war halt das ein Offensiv Spieler unter einem Offensiv Trainer besser entwickelt. Am besten natürlich wenn dieser selbst hoch gespielt hat.

    Aber das ist dann wahrscheinlich mehr Zufall als alles andere 😊

    Hallo,

    man kennt das ja aus dem American Football beispielsweise das es Offensive & Defensive Coaches gibt.

    Gibt es sowas auch im Fußball bzw wäre sowas überhaupt sinnvoll? Wenn der Trainer beispielsweise ein Top Verteidiger war, ist er dann auch der richtige Trainer für die Stürmer? Wie viel "Spezialwissen" gibt es dort? Man meint doch eigentlich das Ex Stürmer viele Kniffe / Techniken kennen und diese dann entsprechend auch weitergeben können, oder wie ist das eurer Erfahrung nach:?:

    Hallo zusammen,

    hat jemand hier bereits Erfahrungen gemacht mit dem Sichtungsturnier in Duisburg?

    Macht es Sinn dort teilzunehmen oder sollte die Urlaubsreise hier Priorität haben ;)?

    Im Stützpunkt wird viel Wind gemacht diesbezüglich.


    Vielen lieben Dank

    Sehr viele Annahmen und teilweise Unterstellungen 😉

    Lassen wir es nicht zu einem Duell verkommen.

    Wann verdient ein Berater Geld? Ich nehme an dass du die Antwort kennst.

    Das alleine reicht eigentlich schon um zumindest mal den Gedanken zuzulassen.

    Ich verteufel ja nicht alle Berater, sage lediglich das diese Professionalisierung des Kinder und Jugendfußballs auch seine Schattenseiten hat.

    P.S. die überehrgeizigen Eltern sind diejenigen die sich den Beratern idR anbiedern und selten diejenigen die ihre Kinder selbst vertreten.

    Es gibt da aber wichtige Klauseln, die besser in Verträgen drin sein sollten, was Eltern oder selbst normale Anwälte vlt nicht wissen.

    Davon ab hat ein Berater eine emotionale Distanz.


    Sehe wirklich keinen einzigen Grund, keinen Nachteil, warum man sich nicht einen Berater holen sollte, wenn es um die ersten Verträge in NLZs geht, aber viele die dafür sprechen.

    Das sehe ich anders. Berater vertreten IMMER auch ihre eigenen Interessen. Was logisch sein sollte. Welche das genau sind ist individuell unterschiedlich. Nicht immer im Sinne des Kindes bzw des Klienten - sollte eigentlich bekannt sein.

    Zitat

    Die Verträge sind dann auch kein Hexenwerk bzw können von einem Anwalt geprüft werden im Zweifelsfall.

    Sicher kann man die Verträge prüfen oder von einem Anwalt prüfen lassen, meist sind das Standardverträge vom DFB, die etwas modifiziert wurden. Was aber als "Optionen" möglich ist wie Prämien für DFB-Nominierung, Zuschuss zum Führerschein, Übernachtungen für Eltern bei Internatskindern, etc. weiß nur jemand, der dass alles kennt. Der "normale" Anwalt kann nur die inhaltliche Korrektheit prüfen.

    Ja stimmt schon. Andererseits gibt es auch dazu viel im Netz zu lesen.

    Eltern können ja auch als Berater fungieren. Das ist nicht unüblich. Externe Berater sehe ich eher als möglichen Vermittler der sein Netzwerk einbringt. Einen gewissen Bildungsstand vorausgesetzt sehe ich kein Problem wenn Eltern als Berater auftreten. Die Verträge sind dann auch kein Hexenwerk bzw können von einem Anwalt geprüft werden im Zweifelsfall.