Beiträge von ruffy85

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    HansUwrat

    Wahrscheinlich habe ich dich missverstanden.


    Einem Kind anzudrohen, dass es bei fortgesetzem Fehlverhalten das (Abschluss)spiel zuschauen muss ist für mich etwas anderes als eine*n Störer*in Beiseite zu nehmen um die Situation zu entschärfen während jemand Anderes die Spielform mit dem Rest fortsetzt.


    Drohen und derart heftig bestrafen gehen für mich zu weit. Daher meine deutliche Antwort.


    Einem Kind aufzeigen, wieso sein Verhalten fehl am Platze war und die Ursachen zu ergründen hingegen sind für mich selbstverständlich. Gerade in dem Alter sind Kinder noch sehr Ich-bezogen und haben nur wenig Gemeinsinn.

    Hach, wie gerne würde ich eine Kinderfußballmannschaft im Berliner oder Kölner Verband führen dürfen anstatt in Hamburg...


    Und ich dachte, in meinem Verein wären einige am Drücker, die viel heiße Luft produzieren und sich an falsche Tradition klammern, aber nach Außen Veränderung fordern...


    Leider kann ich nicht ins Detail gehen. Doch nun weiß ich, dass die Reformen möglichst auf kleiner Flamme gekocht werden sollen, damit möglichst viel so bleibt, wie es vor der Einführung der - Achtung! - FairPlay Reform war.


    Tatsächlich gibt es Ausnahmeregelungen, die es ermöglichen, den Zustand vor der FairPlay Liga und vor den aktuellen Reformen wiederherzustellen.


    Hamburg strebt zur Saison 23/24 eben diesem Rückschritt in der U11 an und verkauft das noch als Fortschritt und den Wunsch der Mehrheit der Vereine.


    Kann mich mal bitte wer kneifen? Ein böser Albtraum muss das sein - oder Realsatire.

    Meine Frage konkret ist.. Was mache ich mit den Kindern die stören und mir nicht zuhören oder kinder die sagen auf diese Übung habe ich keine Lust.

    Meine Manmschaft besteht aus 2016, 2017 und 2018.

    Und es sind alles Jungs.

    Übungen sind dazu da dass sie besser werden. Würd aber im Bambinibereich relativ kurze Stationen machen, so 6 Minuten find ich optimal. Wenn einzelne Kinder keinen Bock haben bekommen sie eine Pause und dürfen das halbe Abschlussspiel neben dir zuschauen.....was glaubst du wie die das ärgert zuzuschauen wenn andere kicken dürfen.

    Musste ich aber noch nie anwenden.

    Strafen wie "du schaust das halbe Spiel zu" finde ich falsch, insbesondere in diesem Alter. Den Kindern fehlt die Fähigkeit zur Selbstreflexion.


    Eine solche Strafe wird mit hoher Wahrscheinlichkeit als Ausschluss aus der Gruppe oder als Erniedrigung vor den anderen Kindern empfunden.


    Gehorsam durch "Angst" ist psychische Gewalt und seit spätestens 1989 durch die UN Kinderrechtecharta verboten.

    lea_044

    Ich habe in solchen Situationen die Kinder gefragt, wieso sie eine Spielform / Übung nicht mit machen wollen. Ein immer wieder genannter Punkt war "wir wollen endlich das Spiel spielen".


    Inzwischen haben wir unser Fangspiel zum Ankommen, dann den Kreis zur Begrüßung mit dem Thema des Trainings und dann 5 Minuten im "3 gegen 3" auf bis zu 3 Feldern in der Halle (wenig Platz). Hierbei durchaus mit Besonderheiten.


    Anschließend gehen wir ins Thema - diese Woche wird es "Schlau wie Füchse" (Vernetzung) sein und am Ende des Trainings spielen sie noch einmal und wenden hoffentlich das Neue an (oder versuchen es).


    Nun bleiben noch "ich bin erschöpft vom Tag", "ich habe nicht aufgepasst" oder "ist mir zu leicht / schwer" übrig. Darauf können wir zu zweit/ zu dritt gut reagieren.

    lea_044

    Wärst du bitte so gut und beschreibst mal beispielhaft, wie deine Übungen gestaltet sind und wie viele Kinder eine solche Übung gemeinsam absolvieren?


    Ein Tipp: Positioniere das Spiel nicht ausschließlich am Ende. Kinder sind ganz ungeduldig, das Spiel spielen zu können.


    Stören immer wieder die gleichen Kinder? Wie begegnest du deinen Störern und wie finden die anderen Kinder das Stören?

    TW-Trainer

    Danke für deine interessanten Infos. Ich denke, ab der U9 werde ich jedes Kind mal als TW im Training und Spiel fordern und fördern.


    Ist für mich eine Position wie jede andere. Jedes Kind soll jede Positionen ausprobieren. Ab der U12, so erwarte ich, kristallisiert sich dann heraus, wo Wunsch und Wirklichkeit zusammenpassen und wo nicht.


    Ebenso wie Funino und seine Varianten eine schrittweise Entwicklung mit reduzierter Benachteiligung darstellt, ist das Ausprobieren verschiedener Positionen ein wichtiger Teil für die Entwicklung der Kinder.

    Fantomas

    12 € für den Gesamtverein oder nur für Fußball?


    12 € wäre ein Traum, wir haben 3 € für Kinder und 6 € für Erwachsene als Beitrag für die Fußballabteilung. Dazu kommt ein Vereinsgrundbeitrag von 11 € für Kinder 14,50 € für Erwachsene.

    TW-Trainer

    wir diskutieren über den Altersbereich der 6 bis 11 Jährigen.


    12 Jährige dürften in einem 5m Tor an die Latte springen und die Pfosten im Sprung erreichen können. Und da bin ich tendenziell bei dir, dass sich eine gewisse Anzahl an Kindern mehr für die Position TW interessiert und eignet als andere. Und auch vom Kopf besser damit zurecht kommt, mal mehr Zuschauer denn Mitspieler*in zu sein.

    Wir haben tatsächlich seit Januar 7 neue Kinder bekommen. Ich bin auch überrascht.


    Zur Frage, was Jugendleitung & Co machen:

    Weiterhin Kinder mit und ohne Info vorab zu unseren Trainings schicken. Haben wir die Info vorab, bitte wir die Eltern darum, erst Mitte März, wenn wir wieder auf dem Rasenplatz sind sowie einen dritten dauerhaften Trainer haben, ihr Kind hineinschnuppern zu lassen.


    Neue Eltern lassen sich seit etwa einem Jahr in keinem Jahrgang mehr motivieren ehrenamtlich Verantwortung zu übernehmen. Ohne Bezahlung, keine Mitarbeit. Haben wir keine Mannschaft oder können wir keine Mannschaft gründen, geben sie ihr Kind in einen anderen Verein. Diese Quelle versiegt somit zunehmend.


    Bleiben die bestehenden Mannschaften, die teilweise so viele Kinder haben, dass man locker jeweils 2 Mannschaften draus machen kann.


    In meinem Fall sind es 3x U7 G-Jugend, so dass bis zu 18 Kinder spielen können. 12 gucken jede Woche in die Röhre, weil uns 2 Trainer / Betreuer fehlen, die im Verein tätig sind. Eltern dürfen nur in Anwesenheit eines Trainers / Betreuers die Kinder beaufsichtigen.


    Training mit jeweils 15 Kinder in der Halle ist alleine und zu zweit schon eine Herausforderung, insbesondere bei der heterogenen Gruppe.


    Eine weitere Trainingszeit könnten wir bekommen, doch haben wir auch ein Leben nebem dem Fußball mit Familie, so dass das nicht geht.


    Und den Vorschlag auf 20 Kinder je Training zu erhöhen lehnen wir ab, weil das keinen Sinn macht. Dafür hören wir dann sinngemäß "ist doch nur die G Jugend. Werft nen Ball hin und lasst sie laufen. Da ist doch eh noch nichts mit Fusballspielen bei den Kindern."

    Ich lasse mal wieder Dampf ab aus aktuellem Anlass, Meinungen gerne erwünscht:


    Unbegrenzt Kinder aufnehmen zu müssen, wir sind bei aktuell 30 (!) mit 2 Trainern statt einer Warteliste zu führen, nervt mächtig.


    Unsere eigenmächtige Entscheidung als nach Ende der Hallenrunde wieder neue Kinder aufzunehmen, bringt uns nun einige Gespräche in der Fußballabteilung ein.


    Aber sind wir eine Aufbewahrungsstelle für möglichst viele Kinder oder sollten wir den Anspruch haben ein gutes und altersgerechtes Training durchzuführen?


    Wieso sollen wir ausbaden, dass unsere Abteilung es nicht schafft, aus der A-Jugend und dem Erwachsenenbereich neue Trainer*innen zu rekrutieren um mehr Kinder in den Jugendmannschaften betreuen zu können?


    Wir haben aktuell 27 Mannschaften, davon 23 Jugendmannschaften und 4 Erwachsenenmannschaften.

    Ich habe selten ein leeres Minitor gesehen. Meist ist ein Kind schnell genug vor dem Tor und versucht zu blocken. Fernschüsse aus ca. 15m in ein 1,2m x 0,8m großes Ziel sind auch dabei, sofern ohne Schusszone gespielt wird. Welcher Profi schießt so genau? ;)


    Was jetzt reizvoll ist, ist die Möglichkeit die Spielrichtung ändern zu können und auf das andere Minitore mittels Dribbling oder Pass anzugreifen.


    Dort ist dann vielleicht ein anderes Kind nach einem Sprint Torverteidiger. Somit kommt auch das Verteidigen der eigenen Tore durchaus oft vor, jedoch noch nicht mit der Hand.


    Und Torwart ist eine Position wie jede andere. Im Kinderfußball bis zur E-Jugend meist entweder voll langweilig, weil kein Ball kommt, oder voll frustrierend, weil jeder zweite Schuss knapp unter der Latte unhaltbar einschlägt.


    Stellt euch vor oder erinnert euch bitte: wie viele Ballkontakte, wie viel aktives Spiel haben Kinder als Torhüter*in? Wie viele verschiedene Kinder durften sich auf dieser Position versuchen und wie oft durften TW andere Positionen probieren?


    Unser erwachsener Blickwinkel täuscht uns gerne und führt uns vor. Kinder sehen die Welt und somit das Spiel anders. Sie wollen und brauchen Abwechslung, aber auch Spielformen - Plural! - die ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung angepasst sind.

    Flexibilität finde ich gut und bin gespannt, ob mein Verein mir in der kommenden Saison als U8 die benötigten Rahmenbedinungen als Ausrichter bieten wird:


    - 4x 3m-Tor anschaffen (sind ca. 1,7m hoch)

    - Höhenreduzierung der 5m-Tore auf 1,65m für min. 4 Tore (wir haben 24)


    So würde ich in der U8 gerne spielen, möglichst gemischt.

    - Fußball 4: 4 gegen 4 auf Minitore oder 4+TW auf höhenreduzierte Jugendtore

    - Fußball 3: 3 gegen 3 auf Minitore oder 3+TW auf höhenreduzierte 3m-Tore oder 5m-Tore

    Bei den vielen Argumenten für und gegen die Reformen im Kinderfußball, die zu mehr Spielkreativtät und Spielintelligenz führen und mehr Chancengleichheiten schaffen sollen, damit einerseits der Drop Out reduziert und andererseits die Entwicklung der Kinder besser gefördert werden kann, frage ich mich, wer bei euch im Mittelpunkt steht:


    Entweder das Kind und seine Entwicklung oder der Trainer und seine Erfolge.


    Im ersten goldenen Lernalter, der D-Jugend, steht die Wettbewerbsorientierung im Widerspruch zur optimalen Entwicklung der Kinder. Frühestens ab der C-Jugend sollte daher die Motivation sein Pokale und Spielrunden zu gewinnen.


    Alle Altersklassen unter der C-Jugend sollten keinen Wettbewerb spielen, sondern die Entwicklung in den Vordergrund stellen.


    Funino ist nur ein erster Schritt, der jedoch weiterhin in der Spielrichtung limitiert ist und die Handlungsoptionen dadurch einschränkt. Jedoch ist diese Spielform in jungen Jahren förderlich für die Grundlagen des späteren Spiels.


    Noch besser sind divergente Spielformen, die jedoch nur in Trainings angewendet werden können. Und das in jeder Aktersklasse von den Bambini bis zu den Erwachsenen. Maximales Entscheiderverhalten und maximale Kreativität eines jeden Einzelnen und der Gruppe insgesamt.


    Worum geht es also wirklich? Wissenschaftlich bewiesene Fakten mit änderbaren Spielregelen (2 Tore, 1 Ball, usw.) zu attackieren um sein Ego weiter in den Vordergrund stellen zu können und sich der Weiterentwicklung zu verweigern?


    Das Spiel der Erwachsenen hat auch seine Schwächen, bspw. Anstoß nach Tor und Einwurf. Dennoch lässt es sich gut spielen. Es ist für Erwachsene gemacht, nicht für Kinder und Jugendliche.


    Die Reformen passen das Spiel schrittweise an die kindliche Entwicklung an und es ist an uns Trainerinnen und Trainer diesen Weg mitzugehen, kritisch zu hinterfragen und mitzugestalten.


    Funino und Co. haben auch ihre Nachteile, bspw. Materialbedarf und vertikale Spielrichtung. Diese zu benennen ist richtig und wichtig.


    Elementar scheint zu sein:

    je jünger die Kinder desto weniger Spieler und desto kleiner das Spielfeld. Dadurch mehr Ballkontakte, mehr Dribblings, mehr Tore. Also mehr Erlebnis für alle.


    Zudem steigt die Netto-Spielzeit durch die Turnierform stark an. Statt 2x 10 Min in der G sind es aktuell 6x bis 8x 7 Minuten (max. 56 Minuten). In der E sind es statt 2x 20 Min nun 6x 10 - 15 Min.


    Ganz früher war es 11g11 in der F & E, später wurde es 7g7 und die G kam dazu. Dann Fair Play ohne Schiedsrichter und jetzt wird weiter reduziert und zusätzliche Elemente eingebaut, die die Motivation der Kinder verbessern.


    In zehn Jahren wird keiner mehr über die heute neuen Spielformen diskutieren.

    Topepe

    Deine Erfahrung erinnert mich an meinem Frust vom November.


    Mit meiner "starken" U7 trafen wir in der Halle auf einen Gegner, der wie Roboter Pässe spielen konnte und so oft und schnell vor unsere Tore kam und nur noch einschieben musste. Im 1 gegen 1 uns deutlich unterlegen, doch bei solchen Spielen kommt noch Unglück dazu und die Kugel geht auch mal vorbei am gegnerischen Tor.


    Was haben meine Mit-Trainer und ich überlegt, was wir hätten anders machen sollen. Was habe ich hier das Forum genervt und auch andere Kanäle.


    Letztlich ist die Erkenntnis: In dem Alter kann man ein derartiges Spielverhalten trainieren. Diesem Ergebnisdenken fällt jedoch die Kreativität und Individualität der Kinder zum Opfer.


    Wir haben jetzt den Fokus auf "sei ein Krokodil" (Möglichkeiten zur 1 gegen 1 / 2 Verteidigung) und "schlaue Füchse" (kreiere Gelegenheiten zu zweit / dritt).


    Und was soll ich sagen? Erste Kinder erproben die neuen Möglichkeiten und versuchen Pässe und sie achten in Grundzügen aufeinander und freie, anspielbare Gegner.


    Ich glaube, noch einmal würde es eine Pass-Roboter-Mannschaft nicht schaffen einen deutlichen Sieg zu erzielen. Die Kinder haben Möglichkeiten kennengelernt, auf die Situation eigenständig zu reagieren. So können sie weiter ihre eigenen Erfolge kreiren und sich entwickeln.


    Und seit dieser Niederlage wissen sie, wie sich das anfühlt. Etwas verwöhnt waren sie schon und ich finde es wichtig, dass Kinder auch Lernen mit Niederlagen umzugehen.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, bist du der Trainer und er dein Assistent mit Schwerpunkt Torwarttraining.


    In diesem Fall kannst du dich von deinem Assistenten trennen. Eine klare Ansage vorab sollte es gegeben haben ("Ermahnung"). Unruhe im Funktionsteam einer Mannschaft würde ich mir nicht lange antun.

    In dem Alter würde ich ein derart "geschlossenes" Wurfspiel nicht spielen.


    Wie wäre es mit folgenden Anpassungen:

    Jedes Kind darf jedes Kind abwerfen. Wer getroffen wird, macht einen Hampelmann oder eine Rolle. Wir der Ball gefangen, macht der Werfer eine solche Übung. Es gibt 3 Bälle für 9 Kinder. Das Feld wird auf max. 10m x 10m begrenzt.


    Unsere Kleinsten im Fussi-Kindergarten nutzen in der Halle die kleinen Turnkästen und die Bänke beim Spiel zum Ankommen. Ein Beispiel: Die Kinder haben ein Leibchen in der Hose und laufen herum, über die Kästen und Bänke. Jeder darf jedem die Leibchen klauen, nach 1 Minute gewinnt, wer die meisten hat.

    Welche Erfahrungen habt ihr mit der Einteilung von vielen Kindern in Mannschaften seit Einführung der neuen Spielformen in der G- und F-Jugend?


    Zum Hintergrund meiner Frage:

    In der Herbstrunde durfte eine Mannschaft bis zu 20 Kinder, aufgeteilt in bis zu 4 5er Teams, zu einer Spielrunde mitnehmen.


    Aktuell in der Hallenrunde darf eine Mannschaft genau 1 Team mit max. 5 Kindern zu einer Spielrunde mitnehmen.


    Aktuell haben wir 3 Mannschaften gemeldet, so dass 15 Kinder spielen können. Das können wir gut betreuen. Jedoch können 12 Kinder aus unserer U7 Gruppe nicht spielen, weil deren Eltern nicht schnell genug angemeldet haben.


    Unsere Beteiligung liegt inkl. Warteliste bei durchschnittlich 18 Kindern. Zu viel für 3 Teams, zu wenig für 4 Teams.


    Zur Rückrunde "draußen" wollen wir die 27 Kinder neu einteilen in min. 3 Mannschaften und überlegen nun wie groß eine Mannschaft sein sollte, da nie alle zusagen werden.

    Ich hab 2 Bambiniväter die ihre Kinder total unter Druck setzen und auch immer mal wieder anschreien. :(


    Letztes Spielfest hat ein Kind angefangen zu weinen und wollte nicht mehr mitmachen. WErde mit dem Vater reden. Der Kleine tut mir so Leid.

    Ich hatte in meiner U7 zwei Mal ähnliche Situationen, die nicht abschließend durch ein Gespräch mit dem jeweiligen Vater geklärt werden konnten.


    Was besser wirkt, ist die konsequente Trennung der Kinder von den Eltern während des Spielfestivals.


    1. Kinder bleiben bei uns Trainern und laufen nicht zwischen den Spielen zu ihren Verwandten oder Freunden.


    2. Die Eltern halten ausreichend Abstand zu den Spielfeldern um ihre Kinder anzufeuern. Anweisungen oder Anbrüllen sind zu unterlassen. Bei wiederholtem Verstoß und erfolgloser Ermahnung verweisen wir sie zusammen mit dem Ausrichter des Platzes.


    Das klingt sicher sehr hart, doch diese konsequente Haltung erspart mir inzwischen sehr viel Frust an den Spieltagen und auf Turnieren und die Kinder wirken einerseits entspannter und andererseits fokussierter auf ihre Spiele.