Welche Erfahrung habt ihr im "3 gegen 3 auf 4 Minitore" mit besonders "starken" Kindern gemacht? Liegt hier vielleicht eine Schwäche gegenüber den alten Spielformen?
Zum Hintergrund: In der letzten U7 Hallenrunde haben wir in unseren beiden Teams, die als "normal" gemeldet waren jeweils ein Kind des Teams, das "leistungsstark" gemeldet ist, spielen lassen.
Das Ergebnis war, dass jeweils dieses Kind aus der stärkeren Mannschaft selbst bei später Einwechslung das Spiel alleine entschied. Dessen Mitspieler passten ihr Spiel dahingehend an, dass die gegnerischen Kinder ohne Ball nicht abspielbar waren oder sie überließen bewusst dem stärkeren Kind den Ball und blieben hinten.
Heftig und mir im Gedächtnis geblieben ist Folgendes:
Nach einem Torerfolg wird das gegnerische Kind angegriffen, sobald der Ball rollt. Es verliert in wenigen Sekunden den Ball und es fällt ein Tor für uns. Dabei wurde der Abstand von ca. 6m eingehalten. Anspielmöglichkeiten gab es für das Kind nicht, es musste in den Zweikampf.
Nachdem 3 oder 4 Tore in kurzer Zeit auf diese Art und Weise gefallen waren, schafften auch die weniger starken Kinder solche Aktionen. Sie kopierten das Verhalten.
Wir konnten dieses unfaire Spiel nicht mehr unterbinden, auch nicht in den folgenden Partien. Insbesondere sobald das "starke Kind" eingewechselt wurde.
Vielleicht ist die Einteilung in drei Entwicklungsstufen/ Leistungsklassen doch gerechtfertigt, damit sowas eher nicht passiert. Was denkt ihr?