Hier in Hamburg haben wir bis zur U11 die Einteilung in drei Leistungsklassen. Das hilft ein wenig, Anfangs war ich sehr kritisch, inzwischen verstehe ich die Gedanken dahinter.
Es treffen sich immer 4 Mannschaften (U6 bis U11) zu einem Kreisturnier (Festival), es werden 2 bis 4 (selten 6) aufgebaut. Spielmodus soll CL sein. Sinn macht das nicht, daher ist's meist "jeder gegen jeden".
Unsere beiden "schwächeren" Teams freuten sich sehr über ihre Siege, das war für die Kinder reinste "Bauchpinselei". Auch das Spiel mit ihren "internen Vorbildern" gab einen Motivationsschub.
Dennoch wird das wohl eine Ausnahme bleiben. Denke ich weiter in die Zukunft, so möchte ich 12 bis 14 spielstarke und spielintelligente Kinder in der Mannschaft haben. Können sich bereits in jungen Jahren Kinder "verstecken", wird das Ziel nie erreicht werden und die "Spätzünder" der Kinder hätten keine faire Chance bekommen. Als Trainer sollte ich mir in diesem Fall ein neues Hobby suchen.
Wie geht ihr mit solchen Situationen um bzw. was gibt euer Verband vor?
Überzahl durch Einwechslung wäre vielleicht was. Aber spielstarke Kinder kümmert es nicht, ob es 3, 4 oder 5 Gegner auf dem Platz sind.
Oder vielleicht Meldung in der nächst höheren Altersklasse. Zumindest ab der U9 wird das hier in Hamburg gerne gemacht. Beispielsweise wird aus einer starken U9 im 4+1 eine mittlere U10 im 6+1
