Beiträge von ScuBac

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    Welcher Verantwortliche besorgt für Kinder auch Sockenstutzen. Genau dieser darf sich dann eben nicht wundern, wenn die Ausrüstung nicht / ungern getragen wird.

    Bei uns kommen die Kinder im Training größtenteils mit Sockenstutzen und wahrscheinlich auch gut damit zurecht.


    Ich würde sogar behaupten, dass es , solange es eine passende Größe ist, den Kindern ziemlich schnuppe ist, welchen Stutzen/Socken sie tragen.


    Das dürfte wahrscheinlich eher ein extern getriggertes künstliches Problem sein.


    Wenn der Opa dem Enkel nur das Beste und teuerste kauft, muss es einfach besser sein als alles andere. Das "fühlt" dann jedes Kind, einfach deshalb, weil ihm eingeredet wird, dass man mit Wundersocken und Microschirmbeinschonern plötzlich spielt wie der junge Zidane.

    Rein hypothetisch gefragt:


    Was wäre denn, wenn du rein probehalber die Stegstutzen von Adidas selbst kaufst und dann die Reaktion abwartest.

    Im Vergleich zu den bisherigen Investitionen dürfte das doch eine klitzekleine Zusatzinvestitionen sein.

    Und die Schienbeinschonerhalter kann man auch "linksrum" anziehen. Dann ist der Swoosh innen, also auf dem Stutzen und somit nicht zu sehen = neutral.


    Und ab der F-Jugend können sich Kinder normalerweise IMMER selbst anziehen. Da dürfte die Marke oder Art der Socken und Stutzen keine Rolle spielen. Im Sportunterricht in der Schule schaffen sie es ja auch.

    Trikot Hose und Stutzen sind vereinsseitig.

    Schienbeinschoner und Schuhe sind persönlich.

    Punkt aus.

    Darüber gibt es doch gar keine Diskussion.

    Hab der Staffelleitung den Fall erzählt. Er sagt solange die stutzen die gleiche Farbe wie Hose und Trikot haben ist es zulässig und nicht zu beanstanden.

    Der Staffelleitung berücksichtigt ja nur die offiziellen Regeln. Wobei die Aussage auch falsch ist, das die Stutzen nicht in der gleichen Farbe wie Hosen und Trikots sein müssen. Alle Stutzen der Feldspieler einer Mannschaft müssen in einer Farbe sein.


    Wenn der Verein allerdings sagt:

    Ihr zieht unsere Kleidung zum Spiel an, dann zieht ihr das an, oder eben gar nichts.

    Die Marke als Argument ist Quatsch. Da sind wir uns einig.


    Und was addi73 sagt ist im Fußball einfach normal:

    Stutzen, Hose, Trikot kommt vom Verein.

    Nimm es so hin. Oder bitte den Trainer um ein paar Stegstutzen (wobei ich nicht glaube, dass er entgegenkommen wird, wenn es ohnehin schon Diskussionen gab)


    Als Trainer und somit Verantwortlicher für die Außenwirkung kann ich durchaus verstehen, dass man hier einfach sagt: wehret den Anfängen.


    Wenn man dann für jeden eine Extrawurst erlaubt, wird's einfach irgendwann schwierig noch eine plausible Grenze zu ziehen. Dann kommt jemand mit leicht helleren blau und jemand mit einem vierten weißen Streifen, jemand mit einer dunkleren Hose und dann jemand mit einem noch helleren blau als Hose.


    Am Ende schaut die Truppe ziemlich bunt aus und das kann nicht im Sinne des Vereins sein.

    Ich habe nächstes Wochenende schon seit Längerem ein Testspiel angesetzt. Da will ich insbesondere meine neuen Spieler mit einem echten Gegner testen. Den Termin habe ich natürlich schon länger bekannt gegeben. Jetzt bei der Abfrage, wer sich abmelden muss, sind fast alle Neuen abgemeldet worden. Aus einem Grund (verbindliches Schulprojekt), den sie schon vor vier Wochen gekannt haben. Hätten sie es mir vor Anfang an erzählt, hätte ich das Spiel auf einen anderen Tag gelegt. Maaaaannnnn!

    Ich fühle mit Dir...


    Den Termin (inklusive Datum und Uhrzeit) vor langer Zeit in die App eingetragen und bekannt gegeben.

    Wöchentlich darauf hingewiesen, dass die Termine in der App gecheckt werden sollen.


    Wie immer am Sonntag Abend nochmals darauf hingewiesen, dass am Montag der Kader für das Turnier am folgenden Samstag bekannt gegeben wird.


    Am Dienstag dann eine Absage weil man erst am Nachmittag kann, das Turnier ja am Vormittag ist, und eine Absage, dass man erst Sonntag aus dem Urlaub kommt.🤪.


    Eltern sind manchmal auch schwer erziehbar...

    Cooles Konzept 👍


    Das 6:1 ist für ein einzelnes Event wahrscheinlich völlig okay.


    Im Kindergarten spielen die Kinder (sofern ein Bolzplatz vorhanden) auch in großen Gruppen/Spielertrauben.

    Das Argument "Marke" kann ich nicht nachvollziehen.

    Aber einen anderen Aspekt beisteuern:


    Wir haben schwarze Stutzen und Hosen.


    Die Kinder haben auch selbst schwarze Stutzen und Hosen.


    Wir hatten eine Zeit lang den Kindern erlaubt, eigene Stutzen und Hosen zu tragen und nur das Trikot zu nehmen.

    Marke ist völlig egal.


    Problem war, dass die Kinder dann manchmal nicht mehr wussten, ob es eigene Kleidung ist oder in die Trikotkiste zurück muss.


    So hat sich der Bestand an Stutzen und Hosen über die Zeit verringert und verändert. Von 12 Paar Stutzen z.B. waren es Anfang Dezember noch 6 und 4 einzelne. Von erima über Adidas bis zum einzeln Jako-Stutzen ist alles dabei.


    Wir haben darauf hin beschlossen keine eigen Kleidung mehr zuzulassen.


    Seitdem ist auch kein Tausch und Schwund mehr da. Es waren in der Zeit trotzdem 7 Turniere.


    Vor dem Hintergrund kann ich inzwischen jeden Trainer verstehen, der das verhindern möchte und niemandem eigene Ausrüstung erlaubt.

    Wir haben auch so ein "kleines" Kind im Verein.

    Zusätzlich noch im Dezember geboren und die Schulfreunde waren zufällig meistens Kinder im jüngerer Jahrgang (Schulstichtag ist ja im Sommer, Fußball am 01.01.).


    Er wollte immer im jüngeren Jahrgang bleiben und im Verein haben wir das auch ermöglicht. In seinem Jahrgang wäre er körperlich nie mitgekommen (wobei er dort definitiv nicht gemobbt wurde).


    Er spielt bei den Verbandsspielen jede zweite Saison Jahrgangsbedingt nicht mit, kommt aber bei den Freundschaftsspielen (nach Absprache mit dem Gegner) zum Einsatz. War bisher nie ein Problem.


    Er, und seine Eltern, sind mit der Lösung absolut einverstanden und er spielt weiter gerne Fußball mit seinen Freunden.


    Ich wollte damit nur sagen:

    Wo Kompromisse möglich sind, ist vieles machbar.

    Wieso angehen?

    Deine Argumente sind sehr stark konstruiert, daher gehe ich darauf nicht im Detail ein.

    Du scheinst sehr unerfahren zu sein. Oder naiv. Oder beides. Mehr gibt's dazu nicht von mir. Zumal du gar nicht angesprochen wurdest.

    Genau sowas, wie mich naiv oder unerfahren einzuschätzen meine ich mit "angehen". Nur als ein aktuelles Beispiel.


    Da ich jetzt direkt angesprochen wurde, darf ich mich jetzt äußern? Ist es von Dir als erfahrenen und unnaivem User dann genehmigt?

    Warst Du es nicht der seine Spieler nicht zum Stützpunkt schickt?

    So einen Trainer wie Dich kann man sich nur wünschen. Aber nicht wenn man seinem Traum "Fußball Profi" verfolgt.


    Das ist einfach nur mega egoistisch. Und dann von Sozialkompetenz schwafeln *lach*

    Andere würden sagen, dass z.B. Kinder auszusortieren oder nicht spielen zu lassen mega egoistisch ist.

    Das dürfte immer eine Frage des Standpunktes sein.

    Er schickt zumindest niemand "schlechten" weg.


    Und warst du es nicht, der neulich von "Mentalität" geschwafelt hat? Sind die zukünftigen Profis im Dorfverein nicht mental stark genug um sich selbst um ihre Karriere zu kümmern? Beim Stützpunkt melden kann man sich auch ohne Zutun des Trainers.

    Oder braucht es aus Deiner Sicht dann doch den Trainer um dem angehenden Profi mit 11 Jahren den Hintern hinterherzutragen?



    Die Art und Weise, wie Du in kürzester Zeit hier regelmäßig andere User "angehst", die ist aber definitiv lachhaft.

    Was sagen die betroffene Spieler dazu?

    Meinst du mich, oder einfach allgemein gefragt?


    Ich vermute, dass man bei durchschnittlichen 9-jährigen Kindern mit der Frage: "möchtest du nächste Saison einen neuen Trainer?" eher Unsicherheit/Unverständnis erzeugt, als Lust auf Neues.


    Aber das ist eine interessante und berechtigte Frage. Ich werde unseren Kinder die Frage Mal stellen🙂

    ScuBac, nur aus Interesse... Warum machst du nicht die 11er oder 16er?

    Wie bei einigen anderen hier:

    Weil ich ein eigenes Kind bei den 13ern habe.


    Ich habe auch ein Kind bei den 16ern und würde daher auch grundsätzlich gerne "zurück" in die F wechseln.


    Ich habe die Entscheidung dem Jugendleiter überlassen und er wollte mich weiterhin bei den 13ern behalten.

    Bei uns liegt es wirklich nicht daran, dass man nicht abgeben möchte.

    Siehe die feststehenden drei Jahrgänge ohne Trainer.


    Die AH + Herrenmannschaften sind schon abgegrast, Eltern können/wollen nicht...


    Die A-Jugendlichen sind jetzt meistens mit Abitur beschäftigt und einer ungewissen Zukunft (Studienort, Aufwand Ausbildungsplatz etc.) verständlicher Weise auch eher zurückhaltend mit der Übernahme eines eigenen Teams.

    Same here...


    Trainiere den Jahrgang 2013 im sechsten Jahr.


    Eigentlich wollte ich spätestens nach der F die Kinder abgeben.

    Mangels Trainern im Verein habe ich nun sogar ein Jahr E drangehängt.


    Für die kommende Saison sehe ich auch niemand im Verein, der die Kinder übernehmen könnte. Und das bezieht sich erstmal alleine auf die fehlende Existenz von einem möglichen Trainer.


    Aktuell suchen wir im Verein aktiv für die Jahrgänge 2016, 2015, 2011. Da ist jetzt schon klar, dass die Trainer fehlen werden. Wenn ich den Jahrgang 2013 noch dazugebe, wird's nicht besser...


    Wahrscheinlich werde ich einfach weitermachen und dann irgendwann in der A-Jugend aufhören...


    Trotzdem bin ich der Meinung, dass nach 3-5 Jahren ein Trainerwechsel sinnvoll ist.

    Ich weiß leider nicht, wie es bei euch geregelt ist, aber scheinbar steigt man eben im Winter in die BOL auf.


    Ich finde einen Aufstieg nach einer kurzen Herbstrunde im Winter übrigens super.


    Dann haben die Kinder des Altjahrgangs wenigstens auch was davon und steigen nicht im Sommer in der D in die BOL auf, um dann im nächsten Jahr in der C-Jugend wieder im Kreis zu spielen.

    Wir hatten vor über 10 Jahren, um Kinder für den Fußball im Verein zu begeistern, mit der örtlichen Grundschule eine Aktion gestartet. Damals waren wir mit je ca. 12-15 Kindern F und E auch dringend auf zusätzliche Kinder angewiesen.

    Wir waren seitdem, da von unserer Seite zeitlich nicht mehr drin war, in den ersten beiden Klassen jeweils 1-2 Tage im Jahr für einen Aktionstag in der Schule.

    Resonanz war und ist gut, wobei wir nicht sagen können, wieviel Kinder tatsächlich dadurch zu uns kommen. Wahrscheinlich spielen da einfach viele Faktoren mit rein.


    Inzwischen sind unsere Probleme von "zu wenig Kinder" zwar zu "zu viele Kinder" gewandert, wir halten die Aktionstage allerdings weiterhin als wichtiges Bindeglied zur örtlichen Schule.


    Wir haben im Schuleinzugsgebiet ca. 7000 Einwohner und aktuell in jedem Schuljahrgang 50-60 Kinder.

    In der F spielen bei uns 29 Kinder in der E 40. Die Schnittmenge Schulkind/Fußballkind ist also aktuell so hoch, dass wir definitiv keine zusätzlichen Anstrengungen in die Richtung unternehmen werden.



    Interessant wäre es für uns mit der örtlichen Mittelschule (Klassen 5-9) zu kooperieren, und da vielleicht den Kindern den Wiedereinstieg oder so schmackhaft zu machen. Dafür fehlt es uns aber einfach an der Zeit, die ehrenamtliche Trainer aufwenden könnten...


    Mehr Schulen haben wir am Dorf nicht

    G:

    Samstag Vormittag ab 9:00 je 1h pro Gruppe


    F 2015:

    1*90' ab 15:30 Uhr


    F 2014:

    1*1h ab 17:00 Uhr

    1*90' ab 17:00 Uhr


    E 2013/2012-Mix:

    1* 75' ab 16:30 Uhr

    1* 75' ab 17:00 Uhr


    E2012:

    1* 90' ab 17:00 Uhr

    1* 90' Samstag 10:00 Uhr


    Aktuell kann nur ein Trainer unter der Woche um 15:30 Uhr Training anbieten. Aber das alles ist jedes Jahr wieder unterschiedlich, je nachdem, wer Trainer ist und wann er oder sie Zeit hat.



    Umziehen außerhalb der Trainingszeiten davor/danach. Trainingszeit ist die Zeit am Platz.

    Bei uns im "Trainerstab" für eine E-Jugend sind zwei A-Jugendliche und ein C-Jugendlicher.


    Die Kinder sehen in ihnen - im Vergleich zu den Ü40-Trainern - deutlich mehr einen großen Freund als einen Trainer. Die Kinder finden das echt spitze.



    Zum Thema Umkleidekabine: im Training nutzen wir sie nur zum Schuhe wechseln. Da dürfte es keine Probleme geben.

    Bei Spielen ist es so, dass außer den Kindern und Trainern niemand Zutritt hat. Das war für einige Eltern schon eine Herausforderung zu akzeptieren, dass 10-Jährige sich alleine umziehen können sollten...

    Nach dem Spiel haben die Kinder 15 Minuten die Kabine komplett für sich alleine, damit sie duschen können. Da kommen auch keine Trainer rein.


    Wir haben sowohl Jungs, als auch Mädchen. Die trennen wir bei Heimspielen. Bei Auswärtsspielen ist das nicht immer möglich, dann bekommen die Mädchen die Kabine zuerst und erst dann dürfen die Jungs.


    Das sind aber Regeln, die wir nur im Team haben.


    Ansonsten haben wir keine Regeln.

    Unsere beiden Jungs (7 und 9) sind von Feriencamps voll begeistert. Insofern: macht den Kindern Spaß und somit: bringt was.


    Wöchentliche Zusatztrainings in der Fußball-Schule haben wir auch ausprobiert. Da war es nach 10 Wochen schon so, dass der Bock auf Fußballtraining beim älteren ein bisschen nachgelassen hat. Ich führe das auf den zeitlichen Faktor zurück. 1* Fußballschule, 2* Training, 1*Spiel sind pro Woche schon ein ziemlich straffes Programm. Dazu noch Musikinstrument, phasenweise Schul-AGs etc. Da war die Woche irgendwie zu vollgepackt.

    Beide wollten daraufhin lieber unangeleitet am Bolzplatz oder im Garten kicken, als nochmals ein fixes Training.