Beiträge von ScuBac

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    Ich habe Ende letzter Saison zwei Bälle (hatten wir bei einem Turnier als Mannschaftspreis gewonnen...) Den beiden Spitzen-Trainingsteilnehmern geschenkt.

    War kein Problem. Zumindest hat sich niemand beschwert.


    Allerdings kann ich es durchaus verstehen, wenn man das Modell in Frage stellt.

    Wenn ein Kind z.B. im Winter 2 Mal eine Woche krank ist und 4 Trainings versäumt, das andere Kind hat 3 Mal keine Lust auf Training und kommt einfach nicht. Wer hat dann den Preis verdient?

    1.) Aufgrund der Größe des Vereins und der Ausrichtung als Breitnsportverein am Dorf kein Thema.

    Trainingsgruppen bis zur E in der Regel nach Jahrgang. Ab D dann gemeinsam.


    2.) Ja, im Verein schon. Allerdings ist im einzelnen dann der eine Trainer mehr, der andere Trainer weniger Vorbild, was das angeht...


    3.) Mitgliederzahlen wachsen. Über alle Sparten hinweg.


    4.) Es bekommt nur der Trainer 1.Herren Fußball mehr. Ansonsten über alle Sparten hinweg 12€/45 Minuten. Das ist zumindest die offizielle Aussage.


    5.) Jahresbeitrag 78 € Erwachsen, 40 € Kind/Jugend.

    + Zusatzbeitrag je Abteilung unterschiedlich.

    Z.B. Fußball 2,50 € bzw.1,50 €/Monat,

    Tischtennis/Volleyball ohne Zusatzbeitrag, Tennis 150€ p.a.

    etc.

    Keine besonderen Leistungen.



    6.) 1 Rasenplatz ohne Flutlicht "gut"

    1 Rasenplatz mit Flutlicht "schlecht"...

    1 Kleinfeld Kunstrasen mit Flutlicht

    5 Umkleiden + 2 Schiedsrichterkabinen komplett in den letzten 7 Jahren neu gebaut bzw. komplett saniert, noch "gut".

    Trainingsmaterial ausreichend vorhanden.

    Einigermaßen gepflegt.


    Platzbelegung ist kein Problem, normalerweise keine Doppelbelegung. Man hat entweder den Kunstrasenplatz oder den kompletten Rasenplatz.

    Bei mir, auch E-Jugend, kommt es immer auf das Spiel an.


    Läuft's gut, bin ich nach dem Spiel euphorisiert und freue mich riesig.


    Vorgestern war ich nach dem Spiel lange Zeit angefressen und verärgert. Weil im Spiel einfach vieles nicht gepasst hat.


    Es spielt sich bei mir somit alles eher im emotionalen Bereich ab. Körperliche Reaktionen, wie du sie beschrieben hast, hab ich keine.



    Allerdings ist die Belastungssituation vielleicht ganz anders.

    Ich versuche im Spiel so wenig wie möglich zu korrigieren.

    Läuft's gut, korrigiere ich gar nichts. Ich spreche dann eigentlich nur mit dem ausgewechselten Kindern über ihre neue Aufgabe.

    Läuft's schlecht, Frage ich einzelne Spieler auf dem Feld sicher ein paar Mal konkret zu Lösungsmöglichkeiten bestimmter Situationen.

    Läuft's weiter schlecht, sag ich irgendwann auch nichts mehr...

    Schade um den Thread, der eigentlich was ganz anderes zum Thema hatte.


    Aufmerksamkeit und Interesse würde sich in einer dauerhaften nennenswerten Nachfrage zeigen.

    Nicht nur bei einzelnen Highlights.


    Als Beispiel: wer von den Superbowl-Zuschauern in D kann 5 deutsche Erstligisten benennen?


    Dass der Kicker in der App die Dinge nach getanen "Klicks" sortiert ist für mich absolut verständlich.

    Wenn niemand nachfragt, wird nichts angeboten...


    Und nochmal:

    Wer zwingt jemand, einen schlecht bezahlten Profivertrag zu unterschreiben?

    Habt ihr in Freundschaftsspielen denn gemerkt, dass die Kinder weniger lustlos sind?


    Wenn ja: frag einzelne Kinder einmal nach deren Meinung, was sie dazu sagen würden, wenn ihr nur noch Freundschaftsspiele spielt. Nur rein informativ.


    Wenn nein: warum sollte sich dann was verändern?



    Habt ihr die einzelnen Eltern schon einmal direkt und persönlich angesprochenund nach dem Grund gefragt, warum sie nicht zu spielen kommen?

    Nein, nicht nur Zuschauereinnahmen. Behauptet ja auch niemand.

    Aber z.B. wenn ich als Sponsor Werbung platzieren möchte, muss diese auch irgendwo zu sehen sein, damit es sich rechnet.


    Und wenn das Interesse an der Sportart so gering ist, dass die Reichweite nicht den finanziellen Aufwand rechtfertigt, dann platziere ich die Werbung dort, wo sie sichtbar ist.


    Für Medien gilt das gleiche: man braucht Themen, die jemand interessieren, damit man Reichweite hat. Erst durch die Reichweite bekommt man entsprechend Werbung verkauft. Alleine von Stückzahlen oder Klicks kann man sich nicht finanzieren. Man braucht jemand der Werbung platziert.



    Was wäre, wenn die erwachsene Frau sagen würde:

    "Einen Profivertrag unterschreibe ich nur, wenn ich x Euro mehr als angeboten bekomme!"? Ansonsten rechnet sich das für mich nicht.

    Das passiert anscheinend nicht häufig genug, sonst wäre es nicht möglich dieses miserable System aufrecht zu erhalten.


    Es zwingt sie doch niemand den unterbezahlten Beruf Fußballerin zu ergreifen.


    Ich gebe ich Dir Recht:

    Sportler und Verantwortliche müssen sich um ihre Konditionen und Rahmenbedingungen kümmern.

    Ich ergänze allerdings: die Fußballerin hat es auch ein stückweit selbst in der Hand.

    Eine bewusste Entscheidung zu treffen um einen Profi-Vertrag zu unterschreiben, das sollte man sich im Vorfeld überlegen, ob das passt.

    Profi-Langläuferinnen haben deutlich "schlimmere" Arbeitszeiten, im Sommer wochenlang auf dem Gletscher, im Winter entweder im Flugzeug oder Hotel.

    Aber sie machen es anscheinend trotzdem.

    Wenn's der Fußballerin nicht reicht: dann soll sie es eben nicht machen.

    Nur weil der Sport Fußball heißt und andere Menschen damit Unmengen an Geld verdienen, bedeutet das doch nicht automatisch, dass alle davon fürstlich leben können müssen.

    Ich hoffe, dass ich dich falsch verstehe und es nicht dein Ernst ist, dass ambitionierte Mädchen und Frauen "dann halt einfach als Hobby" weiter Fußball spielen sollen, wenn das Geld nicht reicht.

    Doch. Es ist mein Ernst.


    Und zwar nicht, weil es um Frauen und Mädchen beim Fußball geht, sondern weil viele andere Sportlerinnen und Sportler mit ihren Sportarten auch nicht dauerhaft von ihrem Sport leben können. Soll jeder Mensch, der Sport treibt, automatisch ein Recht auf ein Grundeinkommen während der aktiven Phase bekommen? Das wäre super, ist jedoch Quatsch.


    Mateusz Przybilko war z.B. Deutscher Meister und Europameister.

    Sein Bruder Kacper war in Deutschland Zweitliga-Fußballer.


    Einer macht's hauptberuflich einer nicht.


    Ist ganz normal und beide haben sich für ihre Variante des Sporttreibens und den damit verbundenen Einkommensmöglichkeiten entschieden.


    Wenn es nach mir ginge, dürfte jede Bundesliga- und Zweitligaspielerin gerne genausoviel Einkommen haben wie der männliche Kollege.

    Ich sehe nur nicht die Möglichkeit, das zu refinanzieren. Bei im Schnitt 3.000 Zuschauern kommt halt nicht viel rum. Es zeigt auch, dass diese Beschäftigung anscheinend nicht attraktiv genug ist um sich selbst zu tragen und dann muss man das Profitum eben in Frage stellen. Muss es denn Profisport sein?


    Genauso wie Leichtathletik, Schwimmen, Rudern, Bowling, Curling sich für jemand außerhalb der Top 10 einfach nicht "lohnt". Und trotzdem trainieren viele täglich und wollen bei Meisterschaften an der Spitze landen.


    In der Frauenbundesliga leben in Summe wahrscheinlich ca. 300 Trainer und Spielerinnen (grobe Rechnung: 12 Vereine a 25 Personen = 300) von einem Gehalt.

    Bei Leichtathletik, Schwimmen, Rudern, Bowling und Curling können wahrscheinlich insgesamt keine 300 Männer und Frauen in Deutschland davon leben. Und sie machen trotzdem Leistungssport.

    Wenn das Geld nicht reicht, muss man sich einen anderen Beruf/Arbeitgeber suchen und kann seinen Sport als Hobby weitermachen.

    Was wäre daran so schlimm? Machen viele andere ja auch.


    Als deutscher Meister im Curling fährt man zwar zu Olympia kann aber vermutlich auch nicht vom Sport leben, wenn man nicht zufällig Sportsoldat ist. Und der Tabellenletzte in der Curling-Bundesliga (nur beispielhaft und stellvertretend für "Randsportarten") zahlt vielleicht gar kein Gehalt.

    Trotzdem machen die Leute ihren Sport auf Topnivea aus Freude daran.


    Wenn jemand schöne Bilder malen kann, heißt es auch noch lange nicht, dass man davon automatisch leben können muss.

    Bitte daran denken: bei älterer F bringt es nur temporär was, die Kinder zum jüngeren Jahrgang zu geben. In wenigen Monaten sind sie wieder da, da sie dann alle in der E landen.


    Im Idealfall hatten sie eine gute Entwicklung und kommen gerne zurück.

    Dann ist's gut gelaufen.

    Oder sie haben keine Entwicklung und kommen gerne zurück.

    Dann hast du das Problem wieder.

    Oder sie haben eine gute Entwicklung, wollen aber nicht zurück.

    Dann hast du Spieler für die Zukunft in der D,C,B dauerhaft verloren.

    Oder sie haben keine Entwicklung und wollen nicht zurück.

    Dann ist's eh egal.


    Als nicht repräsentative Beispiele:

    Unsere beiden schwächsten Kinder aus der alten F sind inzwischen als junge E gute Spieler geworden. Haben einfach länger gebraucht. War aber sehr mühsam für uns Trainer das zu begleiten.


    Hingegen habe wir vom alten E-Jahrgang deren schwächere Kinder übernommen, da die Trainer dort nur mit 10 guten Spielern arbeiten wollten.

    Der eine z.B. ist schwächer als alle aus dem Jungjahrgang kommt aber praktisch immer ins Training (sonst 0 Fußball). Muss im Sommer trotzdem in die D.

    Ein anderer (grundsätzlich ein richtig guter Kicker) wird nächstes Jahr nicht in die D gehen, weil er keinen Bock auf das hin- und her hat (und schon immer "besser" war als einige andere aus dem 10er-Kader, nur legten die Trainer dort andere Maßstäbe an die Bewertung von Kindern an, was er nicht verstanden hat)

    Das überrascht mich jetzt auch. Das sind 3600€ im Monat brutto. Wenn man außer acht lässt, dass man den Job nicht sein Leben lang machen kann, ist das grundsätzlich aber erst mal solides Gehalt, von dem viele Menschen ganz normal leben.

    Im "Durschnitt" bedeutet nicht, dass alle das gleiche Gehalt haben.


    Es werden sicherlich manche deutlich mehr und manche deutlich weniger verdienen.

    Und bei deutlich weniger wird's schon schnell kein solides Gehalt, sondern eher ein netter Zuverdienst.

    Ach ja egal ist es nicht denn er wurde zu Unrecht in erheblichem Maße gefördert (über viele Jahre).

    Blöd für die "echten Talente" des Jahrgangs


    Oder gut für die Talente des "echten Jahrgangs" dass sie nicht mit ihm um die Förderung konkurrieren müssten.


    Sollte er im falschen Jahrgang jemand einen Platz weggenommen haben, war ja dafür ein Platz im echten Jahrgang frei.


    Oder:

    Mal naiv gefragt: wird man leichter Profi oder sogar Nationalspieler, wenn man dauerhaft mit jüngeren Kindern spielt und trainiert?

    Das wäre ja eine ganz neue Betrachtungsweise!

    Hakendran :

    Bin ganz klar Deiner Meinung! Sollte selbstverständlich so sein.


    Andererseits:

    Mal angenommen, du sagst deinen Kindern im Training vor dem Pokalfinale: "Kind X kommt extra zum Finale nochmals zurück um uns zu verstärken, ohne ihn wären wir echt auf geschmissen. Bin ich froh, dass er für das eine Spiel zugesagt hat, ohne ihn hätten wir wahrscheinlich gar keine Chance!"


    Dann wird die emotionale Ebene der Botschaft bei dem einen oder anderen Kind ganz anders getriggert als nur die Vernunftsebene. Und dann fangen die Gespräche mit und unter den Eltern im Hintergrund an, die sich gerne hochschaukeln und nicht mehr kontrolliert werden können.


    Ein mögliches Ergebnis kann ein Konflikt sein. Muss aber nicht.



    Kein Jugend- oder Kindertrainer ist ein Kommunikationswissenschaftler.

    Ich wollte nur sagen, dass ein unbedarft gesprochenes Wort manchmal hohe Wellen schlagen kann.

    Wahrscheinlich kommen jetzt die Befürwörter der JFGs mit ihren Mannschaftszahlen. Da frage ich mich bei manchen JFGs, warum gibt es die? Besteht z.B. eine JFG aus 3 Vereinen und kann 3 Mannschaften melden, dann könnte doch auch jeder Verein eine melden.

    Eins vorweg:

    Ich mag auch keine JFGs.


    Wenn allerdings ein Verein 21 Kinder, die anderen beiden je 8 haben, macht das in der D trotzdem Sinn.

    Unsere Idee war, einen (1) Spieler wieder ins Team zu holen (kein Superstar sehr nett und beliebt), der aufgrund einer Verletzung Ende letzter Saison aufgehört hat. Er sollte nicht anfangen, sondern nur spielen, wenn Not besteht. Da dieser 5 Jahre bei uns gespielt hat, haben wir es einem Spieler gesagt, der ihn gut kennt. Im Nachhinein mit der falschen Wortwahl, da ich gesagt habe er soll uns verstärken. Von diesem Moment haben wir die Kontrolle über die Situation verloren. Was alles da rein interpretiert wurde, hat mich völlig überrascht.


    Wenn wir die Idee nicht kommuniziert hätten, und der Spieler einfach zum Training gekommen wäre. Hätte es wahrscheinlich nicht diese Welle von Ablehnung gegeben.


    Bei dem Spiel geht es um ein Pokalhalbfinale, was ein vorgezogenes Finale ist. Anfang der Saison mussten oft 4 - 5 Spieler aussetzen, weil wir einfach zu viele Spieler hatten. Im Moment haben wir Probleme, genug Spieler für Spiele zusammen zubekommen. Wir waren zwar immer spielfähig, aber manchmal mit nur einem Wechsle. Ich verstehe den Gedanken einiger Spieler und Eltern nicht, die meinen, wir müssen es alleine schaffen oder wir sind eben nicht gut genug. Wenn das Spiel aufgrund einer Verletzung oder weil Spieler krank sind oder was auch immer verloren geht, hat doch keiner was davon. Der Spieler sollte doch niemanden ersetzen, sondern nur einspringen.

    Meine erste Interpretation der Situation war falsch. Sorry.


    Du sagst es ja selbst:

    Die Ankündigung war falsch.


    Insofern wird da eventuell nicht mehr viel zu retten sein. Das gesagte ist gesagt und es kann nicht zurückgenommen werden.



    Rein von der Logik her freuen sich doch eher alle Kinder, wenn ein netter und beliebter Mitspieler wieder zurück kommt und beleidigen ihn nicht, weil er zurück kommt.


    Den Moment, das positive daran hervorzuheben, habt ihr wahrscheinlich verpasst und Euch aus Versehen durch schlechte Kommunikation einen großen Konflikt ins Team gebracht, indem ihr euren Kindern das Gefühl vermittelt habt, ihr vertraut ihnen nicht 100%.

    Als Jugendlicher Spieler wäre auch angepisst, wenn mein Trainer plötzlich für ein Spiel andere Spieler holt, um zu gewinnen.


    Auch im Hinblick auf den Schulhof, wenn dann der extra fürs Spiel geholte "Superstar" den dicken Max raushängen lässt und vor allen anderen erklärt, dass er die Meisterschaft geholt hat, weil ich es nicht gekonnt hätte. Vieles bekommen Eltern schon nicht mit. Wie sollen die Trainer das dann im Blick haben?


    Es ist die Saison dieses Teams. Dann sollte es auch als Team die Saison zuende bringen. Egal was für Ergebnisse mit dem Team erreicht werden, es sind die Ergebnisse des Teams.



    Man hätte sowas allerdings auch vorher berücksichtigen können.

    Die ganze Saison über immer wieder gegenseitig aushelfen. Gemeinsame Trainings, als Verein viele mannschaftsübergreifende Events machen etc.

    die Kinder können sich so gegenseitig kennen und schätzen lernen. Dann dürfte die Diskussion gar nie entstehen, weil es ganz normal ist, dass man sich innerhalb des Vereins gegenseitig hilft und unterstützt.

    Und weil ich es immer wieder lese, dass gegen 2-3 Mannschaften im ChampionLeague-Modus öfters gespielt wird, dann muss ich sagen, dass dies besser ist als nur gegen eine - auch auf Augenhöhe. Ich habe 7 Ergebnisse anstatt 1. Ich spiele 28 min. gegen eine Mannschaft und keine 40. Man spielt öfters gegeneinander mit vielen Ergebnissen als nur einmal mit einem.

    Ergänzung dazu, was ich beobachten konnte:

    Beim zweiten und dritten Spiel sind es häufig viel bessere Spiele ohne dass man als Trainier groß was dazu sagen muss (man hat ja eh keine Zeit zwischen den Spielen).

    Die Kinder lernen teilweise extrem schnell, z.B. wer der "wichtigste" Gegenspieler ist bzw. ob das andere Team im Torjubel "hängen bleibt" während man selbst durch schnelles weiterspielen gleich wieder zur Torchance kommt und vieles mehr.

    Und die Kinder wollen entweder das zweite Spiel dann nicht erneut verlieren bzw. den Sieg vom Spiel davor wiederholen.


    Das gleiche konnte ich z.B. in einer zweiten Halbzeit in einem klassischen Spiel viel seltener beobachten.

    Unabhängig davon, wo der Sohn das restliche Jahr spielt, würde ich den anderen Kindern in der G wünschen, dass der Trainer nicht mitten in der "Saison" verschwindet und in die F wechselt.


    Aber das hattest Du wahrscheinlich ohnehin nicht vor.


    Ansonsten gibt's solche Kinder eigentlich fast in jeder G die ich kenne/kannte.


    Tip zum Abschlussspiel:

    Mach nicht ein Spiel. Es klingt so danach, dass ihr zwei Teams einteilt und dann ein Spiel gespielt wird.

    Lass lieber auf vielen kleinen Feldern 2:2 auf Minitore als Jeder-gegen-Jeden-Turnier mit je max. 3 Minuten-Spieldauer spielen. Das reicht in der G absolut aus.

    Die beiden guten Kinder gewinnen dann gemeinsam jedes Spiel 5:0.

    Gerne auch mit geheimen Aufgaben "schwacher Fuß", "mind. ein Pass" etc..

    Aber in den Spielen ohne die beiden können die anderen Kinder auch Erfolgserlebnise finden, und so vielleicht "schneller" besser werden um dann in der F auch von den beiden guten Kindern als "Mitspieler" akzeptiert zu werden.



    Eine Frage noch:

    Wie spielt ihr in der G?


    Bei uns wird z.B. in der Regel Funino im 3:3 gespielt und das auf Festivals mit Champions-League-Modus auf 8 Feldern.


    Da wird es im Idealfall relativ schnell zu Duellen mit den fußballbegeisterten Kindern anderer Vereine kommen und da dürfte er, selbst wenn er auch da der Beste ist, sich nicht mehr unterfordert fühlen, da die anderen zumindest besser dagegenhalten können.

    Das steht in der Jugendspielordnung des WDFV

    Interessant und erstaunlich. Vielen Dank für die Quelle. Wenn es die Regel gibt, würde ich mich auch daran halten.


    Mehr eine allgemeine Frage, als konkret an Dich:

    Unterschiedliche Sportarten in unterschiedlichen Vereinen darf man aber ausführen, oder ist das auch untersagt?

    Ein Verbandsverein darf kein Kind aus einem anderen Verein (da steht nichts von Verband!) mittrainieren lassen.


    Das bedeutet, wenn man beim Kinderturnen in Verein A ist und zum 01.01. regulär kündigt, darf man erst ab 01.01. bei den Fußball-Bambinis in Verbandsverein B mittrainieren aber nicht im September davor?


    Ernsthaft?


    In Bayern steht sowas nicht drin. Zumindest habe ich nichts gefunden.

    Und die Beweggründe für diese Regelung dürften regional ja eigentlich nicht so unterschiedlich sein.

    Ich würde sogar behaupten, dass es , solange es eine passende Größe ist, den Kindern ziemlich schnuppe ist, welchen Stutzen/Socken sie tragen.

    Stimmt, aber wenn der Verein des Satz Trikots kauft, dann sollte man halt Einheitsgrößen haben und das wird bei Sockenstutzen halt schwierig. Außerdem sind die nach drei mal waschen einfach zu eng irgendwann.

    Ok, verstehe und akzeptiere ich.

    Ich habe (außer bei den Bambinis in 116 und Stutzen 0) noch nie eine Satz beim Kinderfußball in gleichen Größen gesehen.

    Wir bestellen schon immer unterschiedliche Größen. Was anderes würde uns auch nicht einfallen, die Kinder zwischen 8 und 10 sind halt einfach unterschiedlich groß.


    Ich glaube auch, dass der Sporthändler sehr erstaunt wäre, würde jemand einen Satz in 152 komplett bestellen.


    In den E-Jugend-Sätzen haben wir beispielsweise aktuell in jedem Satz jeweils Trikots und Hosen von 140-164 und entsprechend auch Stutzen in verschiedenen Größen.


    Aber ja, ich kann mir natürlich gut vorstellen, dass bei der Trikotbestellung woanders auch gerne der vermeintliche einfache Weg gewählt wird, und dann Kindern Trikots etc. zu klein oder zu groß sind. Dann ist es wahrscheinlich unbequem, wenn das Kind nicht "durchschnittlich groß" ist.