Beiträge von ScuBac

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    Für mich ist normal, dass ich manche Kinder für Dinge lobe, die bei anderen nicht erwähnenswert sind.


    Eine technisch saubere Ballmitnahme in den freien Raum ist bei Einsteigern was tolles. Für unsere Besten, die seit vielen Jahren Fußball spielen eher normal.

    Die würden sich auch eher irritiert fühlen.


    Dafür lobe ich die Besten natürlich trotzdem, dann halt für andere gelungene Aktionen, die bei ihnen noch was besonderes sind.


    Will sagen: die Messlatte für Lob liegt unterschiedlich hoch. Gelobt wird aber jedes Kind

    ScuBac


    Das verpflichtende Funino in G und F-Jugend. Dass nur 2 gegen 2 oder 3 gegen 3 gespielt werden muss/soll.

    Das kann man im Training super machen und auch als Alternative anbieten, aber warum muss es Pflicht sein?

    Aha. Ja wenn das alles ist:


    Was hält den Trainer davon ab, selbst Spiele im 7:7 zu organisieren?


    Vor 5 Jahren musste der Trainer, der 3:3 spielen wollte alles selbst organisieren und jetzt eben der Trainer, der 7:7 spielen möchte.



    Ich musste in der D noch 11:11 spielen, ein paar Jahre davor war es in der E noch so.

    Und jedes Mal war es eine Änderung der Spieleranzahl, die für einen großen Aufschrei gesorgt hat.

    Nach ein paar Jahren haben viele gesehen, dass es doch ganz gut war.


    Aber ein Verbot eines 11:11 im Freundschaftsspiel kenne ich nicht

    und was genau ist jetzt die Antwort auf die Frage von Mittelfeld#6 ?

    Uruguay 3,4 Mio Einwohner.
    Tunesien 11 Mio Einwohner
    Serbien 6,5 Mio Einwohner
    Alle zusammen haben mal bissl mehr Einwohner als NRW.

    Stimmt, das genannte Kroatien hat aber auch nur 4 Mio und somit weniger als der Nachbar Serbien.


    Insofern taugt vielleicht weder die (Nicht-)Diversität, noch die Anzahl der Einwohner als belastbares Kriterium für Erfolg bei Fußballweltmeisterschaftsendrunden?

    Auch wenn es nix mit dem Thema direkt zu tun hat, wobei es in dem Faden hier eh schon komplett wurscht ist, was ursprünglich das Thema war:


    Wenn unterschiedliche Mentalitäten in Nationalmannschaften ein Störfaktor sind. Ist das im Vereinsfußball aus so?

    Und wenn ja, wie geht man damit gut um?

    Einfach akzeptieren, oder gibt es brauchbare Lösungsansätze?


    Das würde mich deine granitX Meinung dazu grundsätzlich sehr interessieren.

    Auch weil du anscheinend ein Experte im Bereich der Mentalitäten bist.

    Insbesondere weil wir auch einen Halbrussen, einen Halbkroaten, einen Dreivierteltürken, einen US-Amerikaner und zwei Vierteltschechen im Team haben.


    Vielleicht finde ich da einen Ansatzpunkt um als Team besser performen zu können.


    Danke schonmal

    Der Aufschrei kommt vielleicht von den gleichen, die bisher die "dabei sein ist alles" - Mentalität kritisieren

    Coach1976 : Ich habe mir die Reform der Bundesjugendspiele nun durchgelesen - ich warte mal darauf, wann die ersten NLZ Spieler aussortiert werden, weil sie keine Ehrenurkunde erhalten haben ;)

    ohne Reform: Eliteschule des Sport - 20 Kinder in einer Klasse -> 20 Ehrenurkunden

    mit Reform: Eliteschule des Sports - 4 Kinder Ehrenurkunde - 10 Kinder Siegerurkunde - 6 Kinder Teilnehmerurkunde (siehe Auswertung Bundesjugendspiele) - ich höre schon den Aufschrei, wenn sich ein paar damit beschäftigt haben :)

    erinnert mich an einen Skikurs unserer Kinder.

    Da werden die Kinder nach Können in Gruppen eingeteilt um niveaugerecht üben zu können.


    Einer wurde der besten Gruppe zugeordnet und im Abschlussrennen innerhalb der Gruppe wurde er 4.


    Der andere war zwei Gruppen schwächer eingeteilt, wurde beim Abschlussrennen in seiner Gruppe sogar 2.



    Der eine kann sich jeden Tag freuen, dass er der bessere Skifahrer ist, der andere, dass er einmal eine Medaille gewonnen hat.

    Passt für beide 😃.




    Im Endeffekt ist es doch mit dem Ligasystem im Fußball nichts anderes:

    Wer am Ende die Kreismeisterschaft gewonnen hat, ist meistens nicht die beste Mannschaft im Kreis. Da spielen häufig viel bessere Teams in höheren Ligen, nur, dass die am Ende der Saison den 5. Platz nicht mit Meistershirt am Dorfplatz feiern...

    Ich verstehe das Problem nicht.


    Was sollten die Eltern am Spielfeldrand denn sagen, was den Trainer interessieren könnte?


    Gibt's da Beispiele dafür? Nur, damit ich das Problem verstehe.


    Das die Spiele so gelegt werden, dass der (Chef-)Trainer dabei sein kann, sollte eigentlich selbstverständlich sein.

    Bisher konnte man in A- und B-Jugend aus der Bundesliga absteigen.

    Das Ergebnis sind die aktuellen Nationalmannschaften.


    Jetzt probiert man etwas zu verändern, indem man geschlossene Ligen einführt.


    Das Ergebnis ist offen. Man erhofft sich eine Verbesserung des Ergebnisses.




    Eigentlich ganz normales Handeln, wie in jedem Unternehmen/Haushalt/etc. auch.

    Man ist unzufrieden mit dem aktuellen Ergebnis, also ändert man etwas, das man sich entweder selbst ausdenkt, oder woanders abschaut.


    Wenn es eine Verschlechterung wird, steuert man wieder dagegen und sucht nach besseren Optionen.



    Ob die Möglichkeit des Abstiegs zwingend einen wichtigen Parameter für die bessere Ausbildung bildet, weiß ich nicht. Die slowakische (als beliebiges Beispiel) A-Jugend kann auch absteigen und trotzdem sind Slowaken keine Weltmacht im Fußball.

    Nichtsdestotrotz kann es natürlich sein, dass ein Spiel gegen eine abstiegsbedrohte Mannschaft oder eine verkorkste Saison mit Abstieg ganz wichtig für den Weg zum Weltfußballer ist.



    Wäre eigentlich interessant zu wissen ,wie oft die aktuellen französischen oder kroatischen (beliebige Beispiele, gerne gegen andere Nationen ersetzen) Nationalspieler in der U19 und U17 gegen den Abstieg gespielt haben.

    Vielen lieben Dank,


    das hatte ich auch schon gefunden und gehofft, das es auch "regionaler" geht.


    Hab auch Händler in Polen und Tschechischer Republik gefunden, die Tore auf Lager haben, aber irgendwie hätte ich gerne einen Ansprechpartner in D. für den eventuellen Gewährleistungsfall.


    Notfalls wird's wohl auf internationalen Versand herauslaufen...


    Aber trotzdem vielen Dank für den beschriebenen Eindruck der Tore

    Hat jemand Erfahrung mit mobilen Kleinfeldtoren?


    Insbesondere, wo ich aktuell welche herbekomme?


    Bei Festivals sollen wir je Team immer eines mitbringen.


    Für Funino klappt das ganz gut, da gibt's überall Tore zu kaufen...

    Ja, natürlich sind Kinder von Eltern, Trainern, Bundesliga etc. beeinflusst.


    Und wie die Trainer z.B. zum Funino eingestellt sind, färbt das mit Sicherheit auch auf die Eltern und damit von zwei Seiten auf die Kindern ab.


    Man kann das den Kindern schon vorleben und das positive daran (z.B. dass alle viel mehr Tore schießen können) aufzeigen und entsprechend euphorisch loben. Dann merken sie auch, dass 20 Minuten mit 5 Ballkontakten irgendwie schlechter ist.


    Oder anders herum: man könnte auch den Kindern sagen, wer gut trainiert, darf zum Festival und wer im Training nicht gut war, muss zum 7:7-Spiel.

    Was meinst du, was ein 8-Jähriger dann darüber denkt?



    Kinder würden auch den ganzen Tag nur Gummibärchen essen, aber das verstehen sie dann auch, dass das nicht geht, wenn man es entsprechend vorlebt und kommuniziert.

    Gestern hatten wir Trainersitzung zum Saisonwechsel.


    Mit dabei waren viele neue Trainer:

    2 Trainer für die G2

    2 Co-Trainer, 1 Betreuerin F2

    1 Trainer und 3 Co-Trainer F1

    1 Trainer D

    2 Co-Trainer C


    Alles aus der Elternschaft und teilweise seit Jahren selbst oder durch die Kinder im Verein.

    Alles in den letzten Wochen mit vielen individuellen Gesprächen gefunden.


    Echte Bezahlung verlangt niemand.


    Gleichzeitig werden jetzt im Sommer/Herbst insgesamt 5 Trainer im Verein an einem C-Lizenz-Lehrgang teilnehmen. Verein bezahlt ohne Diskussion.


    Es fehlt bei uns definitiv auch nichts an Ausrüstung/Material oder an der Platzbelegung.


    Trainer bekommen Kleidung bei Bedarf und ein gemeinsames Grillen pro Jahr.


    Wir sind ein Mehrsparten-Dorfverein mit "natürlichem" Einzugsgebiet von 2 Ortsteilen und 6000 Einwohnern 1200 Mitgliedern, die Jugenden spielen jeweils in den untersten 2-3 Ligen

    B-Jugend spielt als SG, alles darunter stellen wir selbst. A-Jugend haben wir in der kommenden Saison keine.


    Früher hat man vieles schlecht gemacht und die aktuellen B und A-Jahrgänge sind noch folgen davon. Das hat man einfach schlecht gemanagt, aber inzwischen sieht man tatsächlich, dass - zumindest weitgehend - seit mehreren Jahren mit Sinn und Verstand für die Trainer und Kinder gearbeitet wird. Das spiegelt sich tatsächlich in der Anzahl der Trainer und Kinder wieder. Inzwischen haben wir auch Zulauf aus umliegenden Ortsteilen, die eigentlich vor Ort selbst Vereine haben würden


    Kehrseite der Medaille war zuletzt, dass jeder Trainer sein Ding machen durfte. Hauptsache, man hatte genug Trainer gefunden... Aber die Entwicklung geht stetig weiter in die richtige Richtung. Es werden immer weniger Betonköpfe und die neuen Trainer werden vom sportlichen Leiter Jugend in die richtige Richtung geschubst.

    Ich hatte mich selbst in den letzten Jahren oft darüber aufgeregt, dass sich hier manche Trainer alles erlauben durften, aber anscheinend war es nötig, um die Kinder betreuen zu können. Nur die Trainer/Spieler die man hat, kann man weiterentwickeln.

    Oder sich eben trennen, wenn man eine bessere Lösung gefunden hat.

    Und selbst der schlechteste Trainer ist besser, als gar kein Trainer.

    Inzwischen bin ich entspannt, und sehe eine gute Entwicklung.

    Wie wird eine solche Auffangmannschaft dargestellt?

    Gerade in den jüngeren Jahrgängen fangen ja viele wegen Freunden an oder auch "weil sie dazugehören" möchten.

    Ich hätte die Befürchtung das dieses "Abtrennen" ehr Kontraproduktiv ist.

    Wir hatten das auch einmal im Verein kurz thematisiert und sind bei den gleichen Bedenken gelandet.

    Die Kinder kommen häufig, weil Freunde schon da sind.


    Wir haben es dann letztendlich nicht gemacht.


    Aber es ist interessant zu wissen, dass es woanders funktioniert.


    Topepe :

    Habt ich auch solche "der Freunde wegen" -Kinder? Bleiben die dann trotz der Trennung?

    Seid ihr ein Verein in einer größeren Stadt oder am Dorf?

    Habt ihr mehrere Grundschulen/Kindergärten im "Einzugsgebiet", oder kooperiert ihr evtl direkt mit einer Schule?


    Mich würde es interessieren, unter welchen Rahmenbedingungen es bei euch klappt :).

    In dieser Saison hatten wir zwei 17-jährige und einen 15-jährigen im Trainerteam einer E2 und E3.


    Im Training waren im Schnitt ca. 1,5 der drei.


    Teilweise hat das Training mit dem eigenen Training kollidiert (war eigentlich in der Planung berücksichtigt), teilweise stand dann lernen für Abiturprüfungen und Nachhilfestunden der Trainingsteilnahme im Weg. Zuletzt dann über 3 Wochen das Training für die Abi-Mannschaft für den Lehrer-Schüler-Kick.


    Einer der (inzwischen 18-jährigen) war bereits im letzten Jahr Trainer und da hat es wesentlich besser geklappt.

    Beide Abiturienten hören jedoch auf, da der Studienort einen Umzug bedingt.


    Der jetzt 16-jährige macht weiter, steht im kommenden Jahr allerdings vor der Abschlussprüfung der Realschule und daher könnte es natürlich schon sein dass hier auch mit noch weniger Teilnahme zu rechnen ist.


    Wenn sie da sind, dann sind sie alle drei allerdings eine riesige Hilfe.

    Ich glaube, das finanzielle Minus bezieht sich nur auf den tatsächlichen Geldfluss.


    Den zeitlichen Aufwand eines Hobbys bekommt man normalerweise nirgends entlohnt

    Heute als Vater beim Bambini-Turnier dabei.


    G1 (U7) spielte ein 7:7-Turnier auf Zwei Kleinfeldern, parallel dazu die G2 (U6) ein Turnier auf 4 Funino-Feldern.


    Hab schon lange keine Bambinis mehr im 7:7 gesehen, aber Sinn macht das für wahrscheinlich im Schnitt 2 Kinder pro Team.


    Das Funino-Turnier war auch interessant... Vorrunde in 2 Gruppen, Halbfinale,

    Finalspiele. Keine Schusszone, dafür Eckbälle von der Seite und Anstoß in der Mitte nach Tor. Wechsel nach Belieben.


    Kein Wunder, dass in unserem Kreis sich der Kinderfußball schwer tut, die neuen Spielformen zu akzeptieren, wenn es die Vereine einfach nicht wollen...

    Wir hatten tatsächlich vor ca. 15 Jahren einmal rote Adidas-Trikots mit eingenähtem weißen Leibchen.

    Für uns war es damals einfach ein eingenähtes, lockeres Unterziehshirt.

    Umgedreht hatten wir es tatsächlich nie.

    Die Idee hatten wir gar nicht.

    Sozusagen ein Feature nicht erkannt...


    Allerdings als doppelter Stoff mit allen Nachteilen, inklusive viel verheddermöglichkeiten beim Anziehen.

    Gut, das verheddern war in der Kabine wenigstens für alle anderen immer lustig 😀