Training hört sich super an. Das es in dem Alter noch einen großen Unterschied zwischen Trainingsleistung und Spielleistung gibt ist ganz normal. Es ist eher selten das sich die Trainingsleistung 1zu1 überträgt. Ist doch beim Spiel eine gewissen Nervösität/Aufgeregtheit dabei ![]()
Beiträge von Doofenheinz
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Und von welcher Spielklasse reden wir hier?
Ich kann gar nicht sagen wie ich das mit den Klassen in Deutschland vergleichen soll. Ich bin in der Steiermark daheim.
Bei uns gibt es das Gebiet West, das umfasst ca 2,5 Bezirke. In diesem Jahr sind es 12 Mannschaften. Im Frühjahr waren es 19.
Darüber gibt es die Leistungsklasse in 2 Gruppen die über das ganze Bundesland geht. Über der Leistungsklasse gibt es in der U14 nichts mehr. (Bis zur U14 sind in den Leistungsklassen auch die Nachwuchsmannschaften der Bundesligavereine dabei, danach gibt es zwei Akademie Ligen die ganz Österreich umfasst) Im Frühjahr werden aus den zwei Leistungsklassen eine Leistungsklasse Landesliga. Die untere Hälfte der Tabelle steigt ins jeweilige Gebiet ab. Unser Gebiet hat zwei Vertreter in der LK, nach der aktuellen Tabelle geht einer der beiden runter.
Im Frühjahr wird das Gebiet dann nach Leistung aufgeteilt. Wir waren in Liga A, darin waren auch zwei LK Mannschaften die runter gekommen sind. Stand jetzt dürften wir uns wieder für die Liga A qualifizieren.
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Kurze Frage: ein 2013er auf der 6 in einer C-Jugend? Ich hatte jetzt mit einer höherklassig spielenden Mannschaft gerechnet, da diese taktischen Finessen eigentlich nichts für den normalen Dorfclub sind. Liege ich da falsch? Meiner Ansicht nach gewinnt in den niederen Klassen einfach die bessere Mannschaft (bessere Einzelspieler) und der Trainer hat mit der Taktik relativ wenig Einfluss.
Ja, ich bin selbst überascht das er sich so gut macht. Er hat in den letzten Wochen eine extreme Entwicklung gemacht. Er hat auch davon profitiert das sich der zweite Stammspieler auf der 6 verletzt hat. Ich hab ihm nur eines angewiesen: Dem Gegner den Ball abnehmen, den nächsten noch auspielen, dann aufschauen und den Pass anbringen. Das gelingt ihm mit jedem Spiel immer besser.
Ja das geht. Man darf aber nicht übertreiben und keine Wunder erwarten. Mein Vorteil ist: Ich habe diese Mannschaft schon sehr lange (Seit dem Kindergarten).
Nach deftigen klatschen zu beginn der U12 habe ich begonnen langsam taktische dinge einzustreuen. Z.b ein variables System. 1-3-2 mit dem Ball. Die Hauptaufgabe des IV war bei Ballverlust zu verzögern. Gegen den Ball wurde daraus ein 3-3. Damit konnten wir uns in der mitte der Tabelle festsetzen und im Frühjahr vorne mitspielen.
In der U13 haben wir ein 3-1-3-1 gespielt. Da habe ich dann Abwehrdreieck und Rochaden eingeführt. Und aufgrund eines knappen Kaders gabs je nach Gegner unterschiedliche Pressinglinien. Da bin ich drauf gekommen, das viele Gegner mit einem Mittelfeldpressing überhaupt nicht klar kommen. Die meisten sind es gewohnt mit dem Abstoß die ersten 3 Spieler zu überspielen und dann schnell tief zu gehen. Das funktioniert bei einem Mittelfeldpressing nicht. Viele sind dann mit dem Ballbesitz ohne Druck überfordert.
Im Herbst bescherte uns das den 3. Platz von 10 Mannschaften. Da hatten wir bei vielen Spielen nur einen oder zwei Wechselspieler dabei. Manchmal auch keinen. Beim späteren Herbstmeister haben wir ohne Wechselspieler ein 2:2 errungen. Der Gegner hatte 5 Wechsler. Aufgrund er Platzierung wurden wir im Frühjahr einer Leistungsstarken Liga zugeteilt. Nach dem ersten Spiel hat sich der Tormann den Fuß gebrochen und war das ganze Frühjahr out.
Im Grunddurchgang waren wir 4. von 7 Mannschaften. Im Playoff sind wir auf den 6. Platz aberutscht, weil es sich in der Zeit mit dem Kader noch verschärft hat. Spieler aus teilweise 2 Jahre jüngere Mannschaften mussten aushelfen.
Jetzt für die U14 konnten wir drei Spieler vom älteren Jahrgang (1x 2011 und 2x 2012) für uns gewinnen, zwei weitere (2011) haben neu angefangen. Tormann ist auch wieder fit.
Wir spielen jetzt ein 4-2-3-1 Gegen den Ball, mit dem Ball wird daraus ein 3-4-3 (Hauptsächlich gegen schwächere Teams).
Die taktischen Faustregeln sind aufgrund der vorarbeit schon teilweise bekannt. Das wird wiederholt und vertieft. Ich habe im ganzen Herbst wohl ca. 2 Stunden für defensiv Taktik aufgewandt.
Ich mach das immer so: Zuerst kurze Theorie am Platz, die Kids müssen mir erklären wie ein Verteidiger(oder mehrere) eine situation lösen sollen und warum das eine gute Idee ist. Wenn die Antwort noch fehlerhaft ist, leite ich sie mit Rückfragen zur richtigen Antwort hin. Haben wir die Antwort, erzähle ich davon das es dazu einen Fachbegriff gibt. Danach mache ich eine Trockenübung ohne Gegnerdruck und Ball aus der Trockenübung wird die richtige Übung mit Gegnerdruck und Ball abgeleitet.
z.b: das 4-4-4, wo die mittlere 4 auf die Ballführenden äußeren 4 verschieben. Ist eine reine verschiebe Übung die ich mit allen 2x 20 Minuten in einer ganzen Halbsaison mache. Ansonsten lasse ich auch 6-7 angreifer auf ein Tor mit 6 Verteidiger spielen und weiße immer wieder auf die Faustregeln hin.
Ich habe noch nie ein reines Taktiktraining in einer Kabine gemacht. Vor dem Spiel wird taktisch nochmal alles mündlich wiederholt was im Training gelernt wurde.
Ich hab jetzt in der U14 zum Glück eine Co-Trainerin gefunden, die offensiv und mental was drauf hat.
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Kurzes Update, das Spiel war jetzt am Wochenende.
Mittelfeldpressing und das allgemeine tiefer stehen hat gut funktioniert. Selbst in den 10 Minuten Unterzahl nach der blauen Karte. Leider hats nach 70 Minuten eine Unachtsamkeit gegeben. Ein Kopfball Gegentor nach einer Flanke. Der eingerückte AV war allein mit zwei. Bei ein paar wenigen Leuten ist das Thema Kommunikation noch net so angekommen.
Ansonsten ist das Konterspiel noch stark ausbaufähig. Da war im Training aber noch net übermäßig viel Fokus drauf. Da hat teilweise die technische Qualität gefehlt um im Tempo den Ball mit dem ersten und zweiten Kontakt sauber mit zu nehmen. Auch das wohin mit dem Ball nach Ballgewinn müssen wir auch noch aufarbeiten.
Ansonsten war das defensiv taktisch eine reife Leistung. Der Gegner ist gar nicht so oft über die Flügel gekommen.
Spannende Erkenntnis: Der Spieler Jahrgang 2013 auf der 6 (spielt hauptsächlich auf der 6, manchmal auf der 10) ist viel stabiler als der Rotationsspieler Jahrgang 2011 (rotiert zwischen beiden AV und 6) -
Ich werde wohl versuchen mit einem Mittelfeldpressing und einer insgesamt tieferstehenden Spielausrichtung das schnelle überspielen der AV zu verhindern. Ich habe heute und werde am Donnerstag nochmal die gängigen Faustregeln in der Defensive wiederholen.
(Abwehrdreieck, Trichterförmiges Verteidigen, Rochade, Abstände zwischen den Verteidigern, wann rausschieben, wann fallen lassen, wie weit fallen lassen)
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Ich möchte gern grundsätzlich kurz darüber diskutieren wie man ein 4-2-3-1 gegen ein schnelles Flügelspiel der Gegner stabilisiert.
In unserer Liga hat sich ein Muster abgezeichnet, dass (glaube ich) auch allgemein gültig ist. Starke Mannschaften forcieren das Flügelspiel viel stärker als schwächere Mannschaften. Wir gehören eher zu den starken Mannschaften, sind aber nicht die stärksten. Wir dominieren schwächere Mannschaften, unter anderem auch weil wir mit unserer Doppel 6 die mitte zu machen.
Im eigenen Ballbesitz agieren wir im 3-4-3 mit hochschiebenden AV die als Breitengeber agieren. Damit knacken wir auch tiefer stehende Mannschaften und verschaffen öfters verloren geglaubten Angriffen neues Leben. Aber um die Absicherung im Konter soll es hier nicht gehen.
Wir hatten in einem Spiel gegen einen stärkeren Gegner absolute Probleme im Spiel gegen den Ball (bei flachen Spielaufbau des Gegners) unsere Flügel stabil zu halten. Die Anweisung auf Doppeln mit einem 6er hilft nicht, da der 6er meist zu weit weg positioniert ist. Und meine beiden 6er haben auch keinen Speed.
Kennt ihr einen Tipp den ich meiner Defensive mitgeben kann um über die Flügel leichter zu verteidigen? Ich möchte eher ungern tiefer stehen, da es mir sonst ein zu großes Loch ins Mittelfeld reißt. Vor allem da die 4 offensiven nicht wirklich die Angewohnheit haben sich schnell zurückzuziehen.
Danke!
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Das Problem schleicht sich bei mir auch schon ein. Auch wenn nicht so prekär wie bei dir. Ich kommuniziere allen gegenüber schon seit einem Jahr das ich schon ziemlich Betriebsblind bin. Habe auch eine U13 und bin schon 6 Jahre dabei.
Ich hatte letztes Wochenende bei einer 9:0 Niederlage die Offenbarung. Der Gegner war konsequent bis zum Ende, immer am Punkt. Während meiner Mannschaft eben die Prozenpunkte gefehlt haben. Ich weiß das ich allein, aufgrund der eingespielten Routine und der Betriebsblindheit meine Mannschaft nicht auf 100% Leistungsniveau bringe. Außerdem pfeif ich schon seit nem Jahr aus dem letzten Loch und bräucht wirklich mal Abstand zum Fußball.
Kurz über uns: Dorfverein mit kleinem Kader. (Deswegen SPG ab Sommer) Haben uns im Herbst für die A Liga in unserem Gebiet qualifiziert. Sind gerade 6. von 7. Insgesamt gibt es 19 Mannschaften im Gebiet.
Ab Sommer gibt es dann frisches Blut, ich bin zwar weiterhin Trainer, aber durch eine Spielgemeinschaft kommen 2 neue Trainer und 12 Spieler dazu.
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Haben diesen Herbst mit einem knappen Kader und einem Dorf-Spielerpool einen starken 3. Platz in einer Liga mit 10 Mannschaften erreicht. 6 Siege, 1 Unentschieden und 2 Niederlagen. Letztere nehme ich auf meine kappe. Beide resultierten durch Taktische Fehler auf die ich zu spät reagiert habe. Bei einem wurden die Abstände zwischen Abwehr und Angriff zu groß, beim anderen standen wir gegen eine Kontermannschaft viel zu hoch. Dafür haben wir gegen den Meister ohne Wechselspieler (die hatten 6) ein 2:2 geholt.
Waren kaum hohe Siege dabei, offensiv die Tore gemacht die man braucht und defensiv ausreichend wegverteidigt. Abschließend kann ich zur Saison sagen: Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss.
Einzig Negative: Nach 8 Jahren Trainertätigkeit geht mir die Puste aus. War die meiste Zeit alleine Trainer und das ist ziemlich zeitintensiv. -
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Wenns um mein Beispiel ging, passierte folgendes: ein Spieler foulte im Strafraum von hinten einen Stürmer, der dann auch verletzt liegen blieb. Für mich klare Sache: Verwarnung und Strafstoß.
Der Übeltäter dann zu mir: "Digger, das kann doch nicht wahr sein".
Ich zu ihm: "Ist es aber, und das mit dem 'Digger' will ich hier nicht hören."
Er darauf: "Digger, bist schlecht drauf?"
Ich: "Nun dürfens mal 5 Minuten nachdenken, was ich gesagt habe." (Ich duze Spieler (und auch Trainer), die ich nicht persönich kenne, grundsätzlich nicht).
Er: "Digger, schlecht gefrühstückt?"
Ich: "Das wars dann wohl" und zog die Rote Karte.
EIn paar Minuten später kam es dann zu einem Spielabbruch, weil Zuschauer aufs Feld kamen, und der Ordnungsdien es nicht fertigbrachte, die von Spielfeld zu entfernen.
Den Spielabbruch hat mir das Sportgericht um die Ohren gehauen (den einzigen in 21 Jahren), den Feldverweis mit 2 Spiele Sperre bestätigt.
Diggah, das war aber absolut nicht knorke von dir, du solltest deine base mal chillen.
(Ich bin 27) -
Ist es nicht selbstverständlich, dass ein Training orientiert an den Möglichkeiten des Teams ambitioniert ist? Ambitioniert und machbar. Dann brauchst du auch kein Etikett wie Leistung oder nicht.
Ich plädiere nur dafür, die Kinder abzuholen. Was wollen die? Wollen sie ein drittes Training oder streng nach Trainingsbeteiligung aufstellen? Regeln mit den Kindern gemeinsam definieren und dann auch auf Einhaltung pochen: Pünktlichkeit, Einsatzwillen etc...
Ich glaube manche würden gern ein 4. und 5. Training haben + Trainingspläne für zuhause. (Drei Trainings die Woche haben wir schon seit zwei Jahren)
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U13 ist bei uns 2. Jahr D-Jugend. U14 ist 1. Jahr C-Jugend. Ist das bei euch anders? Falls ja, wo ist das? Danke.
Bei uns in Österreich gibt es diese Definition gar nicht.

Ich hab da schnell auf Wikipedia geschaut.
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Hallo,
meine Kids sind gerade im Wechsel in die U13 (jüngerer Jahrgang C-Jugend, soweit ich das richtig verstanden habe). Nach ein paar Zu und Abgängen haben wir keine Spieler mehr bei denen Spaß und Freundschaft ganz oben stehen. Da trohnt jetzt der Fußball oder allgemein der Sport.
Jetzt wurden aus der Mannschaft rufe laut, die nach mehr leistungsorientiertes Training verlangen. Also weniger Dorfverein und Breitensport feeling.
Wie ihr schon lesen könnt, tue ich mir schwer das richtig zu beschreiben und definieren. Ich möchte das die Kinder wissen worauf sie sich da einlassen, damit es später keine schweren Enttäuschungen gibt.
Trotzallem sind wir immer noch ein Dorfverein, es gibt einige Dinge, die gibt die Infrastruktur nicht her.
Aber wie würdet ihr eine Leistungsmannschaft in einem Dorfverein definieren?Ich würde gerne das den Kids und deren Eltern erklären können.
Im ersten Schritt hab ich dazu gesagt, dass sie absoluten Einsatz im Training zeigen müssen und sie von mir einen Trainingsplan für Zuhause bekommen.
PS: Ich hab gerade mal soviele Spieler, dass bei einem Spiel drei auf der Bank sitzen können. Spielen werden daher immer alle. -
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[...] Beide schaffen es nicht im Spiel etwas produktives zu schaffen. [...] Mit 5 Siegen aus 7 Spielen in der mittleren Leistungsklasse in unserer Region.
Das sagt eigentlich schon alles. Scheinbar waren Deine Entscheidungen im Sinne des Ergebnisses richtig bei der Bilanz. Und die Frage, ob die Einwechslung dieser beiden Kinder etwas hätte bewirken können, hast Du auch beantwortet. Hier liegt ein klarer Fall von Selbstbild-Fremdbild-Diskrepanz seitens der Eltern (und dadurch auch seitens der Kinder) vor.
Suche Dir die Kinder (und Eltern), mit den Du A) gerne arbeiten/Zeit verbringen möchtest und B) die akzeptieren, dass es früher oder später nicht in Einklang zu bringen ist, erfolgsorientiert zu spielen und dabei allen die gleiche Spielzeit anzubieten. Das Problem wird dann nämlich sein, dass Deine Leistungsträger auch irgendwann keine Lust mehr darauf haben, wenn sie die Hälfte des Spiels auf der Bank sitzen und gehen, und damit ist dann wirklich niemandem geholfen.
Transparenz, Fairness, Kommunikation sind hier fundamental, dann akzeptieren das auch alle. In meiner E2 sitzt mein eigener Sohn mit Abstand am meisten auf der Bank. Aber alle Familien gehen mit meinem Ansatz konform und alle 14 Kinder haben bereits zugesagt, dass sie auch in der kommenden Saison weiter mitmachen werden, auch die, die nicht regelmäßig oder viel gespielt haben.
Ich bin jetzt seit 7 Jahren Trainer (hab mit 19 angefangen).
Mit der aktuellen Mannschaft gehe ich jetzt ins 6 Jahr. Seit dem 4. Jahr mit der Mannschaft herrscht bei mir im Kopf ein Kampf zwischen Sunken-Cost Fallacy und eigenen Ambitionen. Ich hab gemerkt, wenn man in die Trainings mit höherer Intensität angeht und über den Möglichkeiten eines Dorfvereins trainiert, den Spaßfaktor berücksichtigt aber nicht forciert, dann geht mir der Mannschaft was.
Auf der anderen Seite ist es halt noch immer ein Dorfverein. Der Spielerpool ist größtenteils ausgeschöpft. Dadurch ist das ein schwieriger Balanceakt.
Letztes Jahr im Herbst und dieses Frühjahr ist es immer mehr Richtung Leistung gekippt. Damit konnten ein paar Spieler aus Persönlichkeitsgründen (Spaß und Freunde auf die EINS) oder durch fehlendes Talent nicht mitgehen. In den letzten 1,5 Jahren hatte ich 8 Abgänge (davon sind 4 in eine andere Alterklasse gewechselt) und 7 Zugänge (3 Neuanfänger (zwei davon haben eine Turbo-Entwicklung gemacht), einer wegen Umzug, einer wechselt die Alterklasse wegen größerer Ambition und ein Wiederanfänger der seit dem letzten mal körperlich eine extrem beachtliche Entwicklung gemacht hat)
Mein persönliches Ziel ist es eine Mannschaft im höheren Leistungsbereich zu Trainieren (In der Jugend). Dazu setze ich nächstes Jahr den nächsten Schritt. Aufgrund des größeren Umbaus der Mannschaft im Wechsel in die U14 schaffe ich es aus meiner Sunken Cost Fallacy auszubrechen und verlasse den Verein Richtung eines Nachwuchsmodells eines 2. Ligisten. Ich möchte dann auch die B-Lizenz machen. -
Hab sie in allen Spielen etwa 10 bis 20 Minuten spielen lassen.
In welcher Jugend? Welche Gesamtspielzeit?
U12 bei 60 Minuten Gesamtspielzeit.
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Gestern die Meisterschaft verspielt. Direkt danach haben 3 Spieler aufgehört. Zwei wegen zu wenig Einsatzzeit. Hab sie in allen Spielen etwa 10 bis 20 Minuten spielen lassen. Beide schaffen es nicht im Spiel etwas produktives zu schaffen. Beide kommen zwar immer zum Training, fangen aber ab der Hälfte an zu fragen wann endlich vorbei ist. Wieso verlangen sie da mehr Spielzeit? Hatte gestern 4 Spieler auf der Ersatzbank. Die einen zwei haben ständig eine Einwechslung gefordern, die anderen beiden haben ruhig gewartet. Ihr könnts euch denken wen ich öfter eingewechselt hab und wer protestiert hat...
Ein Vater konnte sich nach dem Spiel eine Beleidigung mir gegenüber auch nicht sparen.
So viel Wirbel und negative Energie obwohl die Mannschaft die Beste Saison ever gespielt hat. Mit 5 Siegen aus 7 Spielen in der mittleren Leistungsklasse in unserer Region.
Ich habe zwar nicht den vollen Einblick und kenne die Meinung der anderen Seite nicht aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es zwar anfangs schmerzhaft sein mag, es für dich als Trainer und vor allem die Mannschaft auch befreiend und entwicklungsfördernd sein kann wenn schwierige bzw. nicht in die Gruppe passend Leute das Team verlassen.
Es haben vor Beginn der Saison schon 2 Kinder die Mannschaft verlassen deren Eltern sehr schwierig sind. Das war eine Befreiung.
Hatten gestern Training, der Inhalt gehört aber in den Freude-Thread
Direkt danach haben 3 Spieler aufgehört. Zwei wegen zu wenig Einsatzzeit.
Von welcher Jugend sprecht ihr denn?
U12 im Wechsel zur U13. Also von 6+1 auf 8+1. (Bin in Österreich)
Haben auch 3 vielversprechende neue Spieler dazu bekommen. Alle 3 besser als die Abgänge. Dennoch wirds knapp sollte man der eine oder andere ausfallen. -
Gestern die Meisterschaft verspielt. Direkt danach haben 3 Spieler aufgehört. Zwei wegen zu wenig Einsatzzeit. Hab sie in allen Spielen etwa 10 bis 20 Minuten spielen lassen. Beide schaffen es nicht im Spiel etwas produktives zu schaffen. Beide kommen zwar immer zum Training, fangen aber ab der Hälfte an zu fragen wann endlich vorbei ist. Wieso verlangen sie da mehr Spielzeit? Hatte gestern 4 Spieler auf der Ersatzbank. Die einen zwei haben ständig eine Einwechslung gefordern, die anderen beiden haben ruhig gewartet. Ihr könnts euch denken wen ich öfter eingewechselt hab und wer protestiert hat...
Ein Vater konnte sich nach dem Spiel eine Beleidigung mir gegenüber auch nicht sparen.
So viel Wirbel und negative Energie obwohl die Mannschaft die Beste Saison ever gespielt hat. Mit 5 Siegen aus 7 Spielen in der mittleren Leistungsklasse in unserer Region.
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Bei uns in Österreich gibts seit einem Jahr Funino. Du wirst überrascht sein, was die Kids dabei zwecks Stellungsspiel und Pässe alles zaubern, ohne ihnen etwas sagen zu müssen.
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Ich habe das immer unterlassen, beim vereinfachten Fußball irgendwelche angepassten Taktiken anzuwenden. Damals gab es noch kein Abseits, wir haben aber so gespielt, als gäbe es diese Regel, sowohl vorne als auch hinten. Die langen Bälle musste dann der Torwart abfangen oder vorher per Kopfball eben einer der hinteren drei Spieler. Wenn´s nicht geklappt hat, ist halt ein Gegentor passiert, ja mei'. Deswegen spielen wir im Gegensatz zu den anderen ehemaligen E-Jugend-Gegnern jetzt auch recht erfolgreich defensiv wie offensiv.
Wir spielen seit der U10 mit Abseits. Und der Tormann darf nicht über die Mittellinien ausschießen oder den Abstoß machen. Wenn er das macht, darf der Gegner an der Seite eindribbeln. Gibt ältere Schiedsrichter welche die Regeln nicht kennen und das hier und da durchgehen lassen, weswegen meine Kids häufiger verwirrt sind.
Die einen Gegner trainieren ihre Torhüter so, das der Ausschuss knapp vor der Mittellinie aufkommt. Andere spielen kurz zum IV ab und der hoch über die Mittellinie nach vorne. Für beides haben wir Lösungen und meistens schaltet der Gegner nicht schnell genug und wir haben Zeit diese Lösungen auch umzusetzen. Der letzte Gegner hat eben schneller geschaltet.
Meine "Taktiken" bestehen aus wenigen Regeln in der Defensive und einem freien Spiel in der offensive. Bei letzterem greife ich ein, wenn die Kids etwas probieren das auch nach dem 5. mal nicht klappt. Dann erinnere ich sie daran das wir im Training auch andere Möglichkeiten gelernt haben. -
Für mich stellt sich auch die Frage wie du dann nächstes Jahr im 9:9 und das Jahr drauf im 11:11 dann spielen lassen willst. Da wirst du ja dann sicher mit einer Dreier- bzw. Vierkette spielen lassen.
Für 9:9, ein 3-1-3-1 hat gegen einen starken Gegner in einem Testspiel am besten geklappt. Dabei haben wir auch ein 3-3-2 sowie ein 4-1-2-1 probiert. Bei ersterem wurden wir eingeschnürt. Bei letzterem haben wir zwar kein Gegentor kassiert, haben aber nur wenige Entlastungsangriffe geschafft.
Wir spielen jetzt das 3. Jahr 7er Fußball (Die Reform fiel da grad rein). Im ersten war es ein 3:3. Das hat auch ganz gut funktioniert. Gegen stärkere Gegner haben wir dann aber gemerkt das uns das Mittelfeld komplett fehlt. Da haben wir dann auf ein 3-2-1 umgestellt. Defensiv war das dann etwas stabiler, der Druck nach vorne war dann aber nicht mehr so stark. Wir haben da auch geübt wie man in der Kette verteidigt. (Haben wir beim 3-3 auch schon gemacht) Hab da eine Übungsform die den Kids ganz gut gefällt. Jedoch lies sich die 3er Kette von manchen Gegner recht easy überspielen.
Beim Übergang von letzter Saison auf diese, haben wir auf 1-3-2 umgestellt. Der Grundgedanke dabei ist einen IV hinter einer 3er Kette zu platzieren um diese Schnittstellenpässe abzufangen. Bei einem Abschlussturnier haben wir das dann getestet und es haben sich noch ein paar schwächen aufgezeigt. An denen haben wir in der Sommerzeit gearbeitet. Sind nur zwei Regeln die die Kids zusätzlich einhalten müssen. Z.b bei Gegnerischen Abstoß und Ausschuss zieht sich das 3er Mittelfeld bis zur Mittellinie zurück und IV dahinter und Tormann wartet auf der Strafraumgrenze zum Abfangen.
Bei einem Vorbereitungsturnier zur jetzigen Herbstsaison hat das super geklappt. Defensiv machen die Kids aus der 1-3 meistens eine Viererkette oder ein 3-1. Schwächere Gegner schaffen es selten aus der eigenen Hälfte auszubrechen. Stärkere Gegner ohne schnelle Stürmer schaffen wir recht gut weg zu verteidigen.
Das Problem am letzten Wochenende war wohl, das wir trotz 5:4 Überzahl im Angriffsdrittel kaum zählbares herausgespielt haben.(Gegner hat mit zwei Stürmern auf die hohen Bälle gewartet) Daher habe ich diese Woche begonnen die Kids im 4gg3 auf ein Tor bei halber Feldbreite spielen zu lassen. Dadurch sind die Offensivspieler aufgefordert die Laufwege und Lücken zu suchen. Das hat dann zum Teil auch wirklich gut geklappt und es sind schöne Kombinationen herausgekommen. Das letzte Trainingsmatch hat aber gezeigt, dass das noch viel zu wenig in den Köpfen gefestigt ist.
Kommenden Samstag kommt der nächste starke Gegner, auf bitte meiner IV haben wir diese Woche ein 2-3-1 im Training getestet. Ich kenne den Kader des Gegners und sollte der Matchtagskader schwächer sein als erwartet, werden wir wahrscheinlich wieder auf das 1-3-2 zurück switchen. -
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U12 ist junge D-Altersklasse.
Gut, sehe ich auch so.
Davon ausgehend: wie kommt man auf 6 Feldspieler?
Ich kenne D nur als 9:9.
7:7 evtl als Lösung für eine zweite Mannschaft. Aber da fehlt es häufig eher an wesentlich grundlegenderen Dingen als an Schnittstellenpässen
Deswegen die Frage.
Hätte wohl sagen müssen das ich aus Österreich komme. Wir haben seit knapp über einem Jahr 7:7 in der U11/U12. U13 ist 9:9 und U14 11:11
