Beiträge von CoachT

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    Generell echt interessante Einblicke.
    Ich hab 1-2 Punkte, die mir nur stichhaltig aufgefallen sind.

    körperlich/ruppig geführt

    Ist generell über den amerikanischen College-Fußball so bekannt. Generell wird in Nordamerika ja eher sehr körperbetont trainiert, das ist hier in DE ja eher deutlich anders.

    Der Trainer des Teams ist Typ „alter Haudegen“, also sehr autoritär.

    Auch das ist ja irgendwie ein typische Ami-Klischee. Man kennt es ja aus den Filmen, Reportagen und auch von amerikanischen Sportarten. Ist ja irgendwie deren Art

    PapaGKratos Ich habe an keiner Stelle geleugnet, dass es solche Fälle gibt.
    Nur bezweifle ich, dass die Migranten mit 01.01. im Pass das Problem des deutschen Nachwuchsfußballs ist. Dafür kenne ich die NLZs in Norddeutschland gut genug, um sagen zu können, dass das kaum ein Faktor ist.

    Ja RAE existiert und ist ein Problem. Aber keines durch Migration verursacht!!
    Da liegt eher das Problem bei den Max, Lasses und Felix, die im 1. Quartal geboren worden sind.

    Ich bin ein großer Fan von: Wer ist der Profi Spieler? auf YouTube.

    Ich schaue es nur als Unterhaltungs-Format. Sonst bin ich aus fußballerischer Sicht kein Fan davon. Da präsentieren sich teilweise Spieler, die seit 2 Jahren kein richtigen Verein mehr hatten, sich irgendwo fit halten und hoffen, so nochmal im bezahlten Fußball unterzukommen.
    Total schlechter Einfluss/Vorbild für die jüngste Generation.

    Dies nur nebenbei für diejenigen die das Thema nicht wahrhaben wollen. Alle wissen es und nix passiert...

    Niemand leugnet, dass es zu fehlerhaften Geburtsbestimmungen kommt. Nur muss man sich mal damit beschäftigen, wie das abläuft, wie das Verfahren aussieht.
    Da kommen Eltern mit ihren kleinsten Kindern an einer Landesgrenze an, ohne irgendwelche Pass-Dokumente. Dort muss dann medizinisches Personal ein Alter bestimmen.
    Ein 2 und ein 4 jährigen kannst du nicht immer gut auseinander halten, zudem wird auch das geistige Alter herangezogen. Kinder, die vor Krieg fliehen, früh aus der Heimat gerissen werden, verhalten sich komplett anders. Die hängen vom Kopf her oft auch etwas zurück.
    Da kommt es nunmal häufig vor, dass man jemanden vllt. 1-2 Jahre jünger einschätzt, also statt 4 als 2 Jahre eingeschätzt, einfach wer Junge abgemagert ist, sich wie ein kleinkind verhält,...


    Aber zurück zum Fußball:
    Wenn jemand wirklich mir weiß machen will, dass DAS das Problem im deutschen Nachwuchsfußball ist, läuft der ziemlich blind durchs leben und sollte vielleicht seine alternative Meinung bei sich behalten.

    eil dann kleinere Vereine (bzw. welche mit schlechterer Jugendarbeit) Ihre Spieler abgeben müssten

    Das werden diese Vereine immer. Solange der größere/größte Verein aus dem Umkreis gute Arbeit macht und dementsprechend einen Ruf hat, werden die Jugendspieler immer dahin gehen wollen.
    Völlig egal ob als normaler Verein, als Leistungszentrum oder als offizielles NLZ

    Du interpretierst da aber etwas rein, was so nicht angesprochen wurde.

    Der Sachverhalt ist folgener:

    Ich hab doch eingangs geschrieben, dass es in dem Fall vom Thread-Ersteller eher nach angekraztem Ego klingt und ein Ausschluss quatsch ist.

    Zugleich habe ich die Chance genutzt, darzustellen, dass es nunmal auch Spieler gibt, die sich bei einem geplanten Wechsel auch nicht gut verhalten.

    Du beschreibst es aber ja, als ob es legitim ist einen Spieler der geht präventiv auszuschließen, bevor er für Unruhe sorgt...

    Da interpretierst du dann auch etwas rein, was ich so nicht geschrieben habe!

    Statt Stützpunkten, die einmal pro Woche trainieren, sollte es in Regionen ohne oder mit wenigen BuLi-NLZ eher DFB-Leistungszentren geben, die agieren, wie ein Verein, 3x pro Woche trainieren und im Spielbetrieb mit Leistungsteams agieren.

    Als Anfang kann man ja gucken als DFB welche Vereine in den Bundesländern mit wenigen oder gar keinen NLZs gute Jugendarbeit leisten. (Trainer mit entsprechenden Lizenzen, Ligazugehörigkeit im Jugend und Herrenbereich,...) und diese vllt dabei unterstützen, dass sie die Rolle eines DFB-Leistungszentrums einnehmen.

    Als Beispiel kann man für diese Vereine dann Fördertöpfe bereit stellen, die dann zB Modernisierung der Infrastruktur unterstützen, oder Anschaffung von Trainingsmaterial oder Fort-/Ausbildungsmaßnahmen der Trainer.
    Im Gegenzug verpflichten sich die Vereine gewisse Standards zu erfüllen. Evtl. regelmäßige Vergleiche mit anderen LZs unter Sichtung des DFB und Landesverbände. zentrale Datenpflege von Trainingseinheiten samt Evaluation der Einheit und Spieler.

    Kann ich nicht nachvollziehen deinen Kommentar. Wirklich nicht.


    Das klingt für mich sogar fast wie eine Rechtfertigung für einen nicht fairen Umgang mit Spielern, die wechseln wollen. Kindern (!).

    Ist keine Rechtfertigung sondern halt die Erfahrungen, die ich dabei gemacht habe.

    Ich hatte genug Spieler im Kader, die mir im Laufe der Rückrunde mitgeteilt haben, dass sie im Sommer wechseln (oft zum Konkurrenten), die dann aber trotzdem normal das Trainingsangebot angenommen haben und Vollgas gegeben haben.

    Wenn dann aber andere wiederum die Einstellung an den Tag legen "mir egal was mit der Mannschaft passiert, ich bin im Sommer eh weg" (genau diese Aussage hat ein Junge getroffen), und dieser Junge nach Gesprächen das nicht bessert, stört er einfach den Trainingsbetrieb und Spielbetrieb.
    Ich trainiere keine Breitensportmannschaft in der Kreisliga!!

    Der Rest der Mannschaft selber beschwert sich ständig über das Verhalten des Jungen und findet das nervend und störend.

    Also sofern nichts vorgefallen ist, scheint es schon stark richtung angekratzes Ego zu gehen.

    Ich, aus persönl. Erfahrungen kann nur sagen, dass ich oft genug miterlebt habe, dass diese Jungs, die sind, die dann nicht mehr voll durchziehen, weil sie im Kopf auch bereits gewechselt sind.
    Solche Jungs machen dann nur Ärger, weil sie nicht voll bei der Sache sind und die Entwicklung der anderen stören.

    Ich hatte es bisher so verstanden, dass die Stützpunkte für Jugendliche sind, die nicht in einem NLZ gefördert werden.

    Richtig verstanden. NLZs sind so gesehen ihre eigenen STP.

    Sind das dann "B-Talente" in Stützpunkten und braucht es Stützpunkte überhaupt noch?

    Die Schlussfolgerung ist natürlich möglich. STP ist nur bei vielen Landesverbänden auch die Voraussetzung, um in die Landesauswahl (neben NLZ-Spielern) zu kommen.
    Sonst müssten die Landesverbände ja selber aktiver scouten oder sie nehmen nur noch NLZ Spieler für die Landesauswahl

    Ich glaube, wir sind alle viiiieeel zu weit weg, um sowas angemessen einordnen zu können. Besonders für den Jugendbereich.

    Grdsl. ist aber die Idee bei den Bayern-Profis durch Ballbesitzfußball, gepaart mit teilweisen Umschalten nach Pressingmomenten, den Gegner zu dominieren.
    Wobei man da Internation. und Nation. unterscheiden muss

    Provokations-Regeln:

    Bestimmte Linien dürfen nur überdribbelt werden, statt Minitore gibt es Dribbel-Tore.
    Oder durch doppelte Wertung von Torerfolg bei bestimmten Voraussetzungen: In die Endzone passen = 1Pkt, in die Endzone Dribbeln = 2 Pkt.

    Als Beispiel.

    Oder einfach nach der hinführenden Spielform kurz mit den Jungs reden. Was ich wichtig bei der einen Spielform? Wieso machen wir das? Was ist fürs heutige Training das Ziel? Schon wissen die "Ahh heute ist das Dribbling Schwerpunkt im Training, dann versuche ich selber da mehr was auszuprobieren".

    Warum...weil ein Wechsel vorher keinen Benefit in Form einer höheren Liga gebracht hätte.

    Ich will mal auf diese Aussage allgemein eingehen:

    Ich finde es diskutabel, wenn der einzige Benefit eines Vereinswechsel bei einem, sagen wir mal, ehrgeizigem Jungen NUR eine höhere Liga ist.
    Ziel sollte es sein, dass der Junge, wenn es sein Weg ist, vernünftig fußballerisch als auch menschlich weiter entwickelt wird. Dabei kann es oftmals zweitrangig sein, welche Liga es genau ist.

    Da ist es eher die Frage, wie das Training aus. Wenn zwei Teams in der selben Liga spielen, die einen aber intensiv 3x die Woche 90Min. trainieren, viele Spielformen, hohe Leistungsdichte, also viele Kids auf guten Niveau, ist eine Förderung dort oftmals besser, als bei dem anderen Team, die 2x die Woche trainieren, aber der Trainer vorher 60min Linienläufe macht. Sicher spielen beide in der selben Liga, aber die Qualität des Trainings ist ja eine ganz andere.

    Wir sind mittlerweile soweit, dass wir sagen, dass wir mehr von solchen Spielern, die NUR wegen der Liga wechseln wollen, Abstand nehmen, selbst wenn es gute Kicker sind, einfach weil wir nicht das Risiko gehen wollen, dass diese sofort wechseln, wenn wir mal eine Liga absteigen sollten.'
    Die Kids sollen sich für unseren Verein entscheiden, weil sie davon überzeugt sind, dass sie bei uns gut ausgebildet werden und weil sie Bock auf diesen Verein, unabhängig der Liga, haben. (Gut, wir sind auch ein namenhafter Traditionsverein, der ja durchaus etwas Strahlkraft hat).

    Und Kreisliga gegen Kreisliga zu tauschen finde ich persönlich zumindest immer dann unsinnig, wenn der gebotene Aufwand deutlich anwächst...

    Und auch da kann es total sinnig sein, die Teams zu wechseln, wenn der höhere Aufwand bedeutet, dass das Kind intensiver und häufiger auf einem guten Niveau trainieren kann, ob es jetzt Kreisliga oder sonst was ist, mal nebensächlich.

    ich finde ein Probetraining kostet doch nichts, wenn er mal 2 Wochen in einem anderen Mannschaft trainiert und dann bekommt ihr schon das Feedback. Das wichtigste für jüngere Spieler bis U13 finde beim Fussball ist immer noch der Spaß und die Freude am Spiel zu bewahren.
    Klar sieht man Leistungsteams die gegen namhafte NLZ kicken und Turnier eingeladen werden die weiter weg sind. .
    Aber vergeßt nicht den Umstand, das dort ein gewaltiger Konkurrenz- und Leistungsdruck herrscht und eure komplette Freizeit draufgeht und jedes jahr man hoffen muss weiter selektiert zu werden. Druck für Eltern und Spieler. Will man das bei einem 11jährigen Jungen?
    Klar kann ein Breitensportverein das nicht abbilden mit mehr Training und Spielen, aber Spieler entwickeln sich besonders gut, wenn Sie in einem harmonischen Umfeld sind.
    ich persönlich würde immer erst ab U14 empfehlen, wenn alle Vorausetzung gegeben sind in ein Leistungsteams zu wechseln.

    Wie PapaGKratos das schreibt.
    Klar, umso älter die Kids werden, umso besser ist das Potential abschätzbar, ABER gute Trainer und Verantwortliche haben da auch bei den jüngeren ein gutes Auge, zumal im Zweifel einige Kompetenzen trainierbar sind.

    Wenn der Leistungsverein (Nicht-NLZ) seine Aufgabe richtig versteht und ausfüllt, werden Kids, die gute Entwicklungen machen, vllt jetzt kein Musiala sind, aber trotzdem mithalten etc, nicht direkt bei einem Formtief rausselektiert sondern gehalten und weiter unterstützt (so handhaben wir es.)

    Klar, wenn diese komplett abfallen und trotz Bemühungen von allen Seiten, keine Entwicklung mehr stattfindet, muss man darüber sprechen und gucken, wie man damit dann umgeht, aber alles in einem humanen Rahmen und nicht in der Form, dass nur weil ein 2 % besserer Spieler sich anbietet, gleich schlechtere aussortiert werden. Wenn der Kader voll ist und es kein nächster L.Messi wird, hat er im Zweifel halt Pech gehabt.