Von D sind wir auch "nur" noch 31 Monate ...
... weg, aber!
Wir haben es in der bisherigen Zeit geschafft, 80% unserer Spieler unfallfrei im Tor einzusetzen! Gerade kleinere Spieler sind bei flachen Bällen wesentlich stärker, aber dennoch geben wir bei starken Gegnern den größeren Kindern (mit besseren Abschlag, weniger Ballangst, fangsicher, reaktionsschnell und hellwach) den Vorzug.
Zum Thema:
Im 7er-Tor (D-Jugend) mußt du auf jeden Fall einen der größeren Spieler nehmen ... die gleiche Problematik hatte mein "großer" Sohn (98er, ältester Spieler, 3 Jahre lang Spitzentorwart, aber für das 5er Tor zu klein) bis zur E-Jugend auch, im 5er-Tor kam er dann an die hohen plazierten (Fern)Schüsse kaum noch ran und hatte pro Spiel shnell 3-4 Gegentore (in der F war es maximal nur einer - meistens durch Eigentor der Verteidiger
).
Zum Glück ist er laufstark, technisch gut drauf und bereitet gerne und oft vor - aber die drei Jahre "Feld" fehlten ihm zum Anfang dann spürbar ("Was will denn der Torwart draußen?"...
).
Nämlich:
Der Paradigmenwechsel E zu D - die Laufwege verdoppeln und verdreifachen sich nun (Kleinfeld/Großfeld). Die Frage ist, ob alle deiner Spieler läuferisch UND auch mental fit sind für diese Umstellung, möglicherweise ist dein derzeitiger Stammtorwart draußen wertvoller als einer der bisherig guten Feldspieler (der aber nur 15 Minuten aktiv spielen kann).
Nutze einfach das verbleibende (halbe?) Jahr, um deine 16 Spieler (optimaler Stamm) diesbezüglich auf den Zahn zu fühlen.
Beiträge von Tomminator
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Schon in der G merkte ich anno dunnemals, daß diese Übung superschnell langweilig wird. Desweiteren fördert es nicht "ganzheitlich" - wertvolle Trainingszeit geht so flöten.
Um trotzdem den einen oder anderen "Techniknachzügler" weiterzubringen, kann man da einen Haufen Variationen reinbringen.
Zum Beispiel:
Zielschießen mit Hütchen auf Distanz, zwei spielen gegeneinander, jeder 10 Schuß, danach kommt dann "Auf-/Abstieg". Gute Motivation.
Wenn technisch schon was geht (jetzt F-Jugend):
4 Spieler bilden ein Rechteck, es müssen je zwei Bälle jeweils zum freien Mann gespielt werden. Der Spieler muß ständig seine Mitspieler und die Bälle im Blick behalten (Konzentration!!). Der Ball darf natürlich nicht zurückgespielt werden, sondern muß zu einen anderen - freien - Spieler weitergeleitet werden. Nach und nach vergrößert man die Abstände (nach Können).
Um da Spaß und Schwung reinzubringen, kann der Trainer mitmachen. Fernziel (irgendwann): One-Touch-Fußball.
Und es gibt noch etliche weitere Variationen - man muß nur spüren, wann die Kinder "mehr" wollen.. -
Coach99:
Das von uns verwendete Modell bietet natürlich nur den Rahmen. Selbstverständlich wird extrem auf Trainingsteilnahme Wert gelegt, da kann ein B-Spieler einen A-Spieler ggf. allein durch Fleiß übertrumpfen (Stichwort Disziplin).
Wenn ich die Gegner kenne, dann wird die Mannschaft von der Leistung angepaßt (wir hatten letztes Jahr noch 2001er dabei, die nun dank Masse eine zusätzliche Mannschaft bilden konnte).
Als "schlechtes" Beispiel in diesem Zusammenhang:
Ich habe es bei G-Jugendturnieren wirklich erlebt, daß nach "Leistung"&"Einfluß (der Eltern auf den Trainer)" Kinder teilweise nur wenige Minuten auf dem Platz standen - der "dritte Platz stand auf dem Spiel"...
...
Später wollte mein Sohnemann Fussi spielen, aber "leider" war die erste Mannschaft schon voll. So kam ich (wie wohl 99% aller Trainer) hinzu, auch unter der Vorstellung es mit der Erfahrung der eigenen "JuFu-Zeit" (Anfang der 80er) besser machen zu wollen. Darum wünschte ich von vornherein das obige Konzept, wem es nicht passt, der konnte es woanders versuchen.
Nach anfänglichen Tränen (wieso werde ich ausgewechselt - und dann auch noch für "den" da?? Ich will durchspielen... etc.) haben es sowohl Eltern als auch Kinder "geschluckt", sondern lieben es sogar (Tor geschossen -> Auswechslung mit Zuschauer-Applaus) - aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. -
Das Prinzip sollte doch sein:
Gleiche (Einsatz)Rechte für gleiche Mitgliedsbeiträge.
Bei uns in der Truppe haben wir Listen gebastelt, in denen wir festhalten, wer jeweils wieviele Turniere und Pflichtspiele hat. Unterm Strich (mit statistischer Abweichung
) haben wir so in den letzten zwei Jahren eine gleichmäßige Verteilung - auch die Kinder der Betreuer setzen jeweils aus, sind aber dann bei kurzfristigen Ausfällen immer erster auf der Warteliste (die kommen dann aber idR zum Zuschauen und haben kein Problem damit)!!!
Alle Eltern erhalten vor der Serie eine Liste, mit der sie (wg Geburtstagen, Urlaub etc.) vorab zu-/absagen. Desweiteren ist ja die fussball.de-Datenbank auch noch da.
Den Zettel habe ich immer dabei
Unser Kader hat 12 Kiddies, zu Spielen werden etwa 9 Spieler mitgenommen - ergo wird JEDER entsprechend pro Halbzeit ausgewechselt - bis auf die Torhüter
(wobei wir oft in der Halbzeit wechseln - 8 waren es in den letzten 8 Spielen).
Formel: 6/X * 20 min = Einsatzzeit
Ein Ersatzspieler = 3 min Wechselintervall
Zwei = ca 5 min
Drei = ca 6:40 min (showmäßig handgestoppt "Sind jetzt 6 Minuten schon rum, Trainer? Ich will wieder rein")
Auch wenn es mal vom Ergebnis eng wird (und die Erfolgsväter unruhig), bleiben auch die "Topstars" draußen: Man gewinnt als Team und man verliert als Team.
Axo - wir sind Jahrgang 2000 (F-Jugend)... -
Bei unserem Turnier haben wir auch die Mannschaften so gemischt/abgestimmt, daß im "Derby" auch ein gerechtes Unentschieden rauskommt.
15 ist gut -> 7,5/Team
Also: Je Team zwei potentielle Goalis, zwei gute Defensive, so vorhanden je zwei laufstarke Allrounder und vorne je ein Knipser. Dann abwägen: Wenn der beste Stürmer in der A ist, muß der beste Keeper in die B usw. Außerdem noch vermeiden Freunde auseinander-, bzw. "Gegner" zusammenzustecken (Stichwort "Blindes Verständnis").
Was würde euch eine Auslosung nutzen, wenn die Mannschaften keine Balance haben und sich entweder nur hinten reinstellen, bzw blind nach vorne rennen.
Vor zwei Jahren hatte ich die Aufgabe, die Teams zusammenzustellen - sie wurden Dritter und Vierter. Beim Derby gab es ein gerechtes 1:1 - nach dem Turnier war auch alles im Lack. (Glück gehabt!)
Also: Pro Team nur ein bzw zwei Auswechselspieler ist super! So können die Konditionsschwächeren in der Spielmitte ne kurze Verschnaufspause nehmen und alle bekommen locker 80% Einsatzzeit. -
Zitat:
Holler schrieb am 13.10.2008 11:02
Da mache ich jetzt vielleicht einen Gedankenfehler, aber einerseits schreibst Du, dass die kleinen Tore Dir und Deiner F1 Probleme bereiten, bzw. halt nur sehr wenig Tore fallen, andererseits befürchtest Du, dass die Umstellung von seiten des Verbandes auf 5er Tor in der F-Jugend zu hohe Ergebnisse produzieren.
.....
Hoppala...
Wollte nur zur Information die aktuelle Satzung unseres Bundeslandes (-> s.S 86, §10.7) anfügen. Komischerweise sind wir der einzige Landkreis hier oben, der noch diese "Handballtore" verwendet.
http://www.shfv-kiel.de/_data/SHFV-SATZUNG_31.10.08.pdf
Ist es bei euch ähnlich ( ein sowohl/als auch)? (Sprich: Ich bin zu faul, mir das bei anderen BLs rauszusuchen)
Holler: Stimmt, klingt alles etwas schizo. Wegen meiner beiden Söhne sehe ich halt seeehr viele E + F-Jugendspiele. In der E (mit 5er) fallen in ausgeglichenen Spielen trotzdem viele Tore (Minimum etwa 6 = zB 3:3), in der F gibt es dann höchstens ein 1:1 oder 2:1.
Vergangenen Samstag hatte ich mit dem Gegner im Vorfeld den Einsatz von 5m-Toren vereinbart (die ich seit Sommer auch für das Training verwende) - aber leider sind diese wegen eines Nachholspiels in Beschlag gewesen. Im Spiel gegen eine offensive Truppe sind dennoch sieben Treffer gefallen.
Den Virus habe ich aber bei den einen oder anderen hier im Kreis nun gesetzt, sodaß vielleicht die letzte Minitor-Bastion Deutschlands bald fällt...
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Es ist ja immer schwierig, Trainern generell noch ne Aufgabe auf das Auge zu drücken.
Aber:
Ich habe mich auch schonmal dabei erwischt, objektiv falsche Entscheidungen zu bemängeln (Ball war im Toraus, meine Spieler spielten dann halt nicht weiter und der Gegner macht kurz vor Schluß gedankenschnell das 1:0 -> Aus ist, wenn der Schiri pfeift, der STAND aber an der Mittellinie). Ansonsten kam sowas nur seltenst vor.
Ich ärgere mich dann im Nachgang, weil ich/wir ja auch den Kindern generell untersagen, über Schirientscheidungen zu lamentieren und es selbst dann hier und da mal nicht besser machen.
Daher habe ich auch mal - bewußt - Spiele des eigenen Vereins (nicht meine Mannschaft) im F-Bereich gepfiffen: Man bekommt schnell eine grobe Einschätzung, wie schwer es manchmal ist, den Überblick zu behalten, das Spiel auch mal laufen zu lassen und zum Schluß gerecht zu sein (ich bin dann überkorrekt und pfeife eher mal gegen uns).
Was eigentlich immer geholfen hat: Den "gegnerischen" Trainer kurz begrüßen und in einem netten Gespräch ins Boot zu holen - klappt aber nur bei den "offenen" Charakteren.
Nach so einem Spiel war ich um eine Erfahrung reicher. Generell sollten dann daher alle Trainer gelegentlich Spiele des betreffenden Jugendbereichs pfeifen - quasi als "Grundvorraussetzung" für den Trainerjob, um den Schiri als Spielpartner zu akzeptieren. Den einen oder anderen Sturkopp kann man damit möglicherweise umpolen.
siebener: D-Jugend ist natürlich schon Hölle, da könnte ich bei der Geschwindigkeit manchmal garnicht erkennen, ob es noch Tackling oder Notbremse war. Geschweige denn Abseits auf Großfeld ohne Linienrichter - Respekt!! -
Juhu, mein erster Fred!!
Mein großer Sohn spielt E-Jugend (manchmal auch Torwart). Da er relativ klein ist, bekommt er im 5er Tor schon oft den einen oder anderen unhaltbaren Treffer - Ergebnisse in der Staffel sind dann oft 3:3 und noch höher (bei gleichwertigen Gegnern). Für die "Fans" natürlich super!
Ich trainiere eine F1 (2000), und da haben wir mit den kleinen Toren (3m) doch oft Probleme. Besonders dann, wenn richtig gute Keeper + 3er Abwehrreihe jeden Distanzschuß locker parieren, man aber auch nicht den 5er Abwehrriegel geknackt bekommt. So sind dann Tore leider Mangelware, weil der Gegner oft auf "Halten" spielt (Meine Jungs und Mädels lieben eher hemmungslose Offensive).
Nun hat unser Landesverband (SH) in deren neuen Jugendordnung den Passus, auch 5m-Tore einsetzen zu dürfen. Wohlgemerkt - schon im F-Bereich!
Ich kann mir durchaus vorstellen, was speziell bei einseitigen Partien (mit entsprechenden "Betreuern") passieren wird (>>20:0).
Meine Frage: Habt ihr in euren Verbänden diesbezüglich schon Erfahrung gesammelt? -
In der gestarteten Saison standen kurzfristig nur 6 Spieler aus unserem Kader zur Verfügung, sodaß ich mir für das erste Spiel kurzfristig zwei spielfreie Jungs aus der jüngeren Truppe geliehen hatte. Einer der beiden (Jahrgang 2001) war vorher drei Jahre in den Staaten, sodaß er erst jetzt zum (echten) Fußball dazustößt. Vom Typ her ist er sehr laufstark und hat auch ein helles Köpfchen (spricht locker fließend englisch).
Ganz klar zu erkennen: Die anderen (2000) waren nach drei Jahren halt so miteinander eingespielt und haben das 6:6 im Blut, daß er teilweise nicht wußte, wo hinten und vorne ist. Meine Jungs (und Mädels) versuchten von sich aus, ihn mit ins Spiel durch Vorlagen etc. einzubringen, hat für ihn aber leider nicht zu einem Torerfolg gereicht. Nach dem Spiel war er ziemlich fertig, weil diese ganzen neuen Reize ihn sichtlich überforderten.
Also: Wenn Kinder frisch anfangen, können sie nicht sofort den Überblick haben - sie müssen ja sowieso erstmal mit dem Ball klarkommen. Durch viele 3:3-Spiele (viele Ballkontakte, viel Laufarbeit, aber trotzdem immer neue/komplexere Situationen als 2:2) bringen sich gerade die G- und F-Jugendlichen das Wichtigste selbst bei - und sie lernen automatisch, was gut/schlecht funktioniert.
Geduld ist die erste Trainerpflicht.
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Desweiteren kommt - zumindestens bei mir - ne Fehlermeldung...
Westerrönfeld F-Jugend
